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Tourismusausschuss

Tourismus: Buchungseinbrüche in Türkei, Tunesien und Ägypten nach Terror – Wird Urlaub in Deutschland 2016 verstärkt nachgefragt?

Strandkorb an Deutschlands Küsten: Bald alles ausgebucht? Foto: Michael Bader / TASH

Berlin – Die Terroranschläge des vergangenen Jahres in der Türkei, Tunesien und Ägypten, nicht zuletzt aber auch die Attentate im Januar und November 2015 in Paris haben die Reiselust der Deutschen nachhaltig erschüttert. Die Tourismuswirtschaft sehe einem “sehr, sehr schwierigen Jahr” entgegen, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Reiseverbandes (DRV), Dirk Inger, gestern vor dem Tourismusausschuss des Bundestages. Dramatische wirtschaftliche Konsequenzen bis hin zu wachsender politischer Instabilität seien aber auch für bisherige Zielländer deutscher Urlauber in Krisenregionen zu befürchten. Für dieses Jahr ist abermals mit einer Zunahme im Inlandstourismus zu rechnen – der ADAC rät Urlaubern dazu, rechtzeitig zu buchen, da Engpässe in den Sommermonaten zu erwarten sind. Tourismusexperten werten diese Entwicklung als Steilvorlage für den Urlaub in eigenen Landen. Welche Angebote halten Sie in Ihrer Region bereit?

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Hotelbuchungen: Keine Hinzurechnung auf Gewerbesteuer – Bundeswirtschaftsminister Gabriel gegen Finanzämter

(Berlin, 05. Juni 2014) Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sprach sich am Mittwoch im Tourismusausschuss des Bundestages gegen die Hinzurechnung vom Einkauf von Hotelunterbringungsleistungen durch Reiseveranstalter auf die Gewerbesteuer aus. Er sagte, ihm persönlich leuchte die Begründung für die Hinzurechnung nicht ein. Für ihn könnte es bei der aktuellen Situation bleiben, es dürfe dabei nicht zu einer rückwirkenden Zahlung kommen. Hintergrund der Debatte ist, dass seit 2012 der Einkauf von Hotelleistungen durch einen Reiseveranstalter dem Betriebsgewinn hinzugerechnet wird und damit gewerbesteuerpflichtig ist – und zwar ab 2008. Zuvor waren der Ankauf von Übernachtungen dem Umlaufvermögen zugeteilt worden. Jetzt drohen vielen Reiseveranstaltern und anderen Tourismusunternehmen rückwirkende Steuernachzahlungen.

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Iris Gleicke ist neue Tourismusbeauftragte der Bundesregierung

(Berlin, 30. Januar 2014) Sie muss sich in der Touristik ernst noch einarbeiten: Iris Gleicke (SPD, 50) ist die neue Tourismusbeauftragte der Bundesregierung. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium wurde nun von Wirtschaftsminister Gabriel ernannt. Frau Gleicke ist gelernte Bauingenieurin und hat auch in ihrer früheren Regierungstätigkeit – Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium – wohl eher wenig Kontakt mit den führenden Köpfen aus der Touristik gehabt.

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Internet bietet großes Potenzial für Tourismus

Die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung und die Verbreitung des Internets auf die Tourismuswirtschaft war Thema im Tourismusausschuss des Deutschen Bundestags. Das Internet bietet dabei enorme Potentiale für den Wirtschaftszweig, stellten die eingeladenen Experten fest. So würden inzwischen 20 Prozent der Kunden ihren Urlaub im Internet buchen.

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