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March 25, 2008

Rauchverbot in der Gastronomie: Zahlen lügen nicht – Umsätze sind erheblich eingebrochen – Stellungnahme zur Veröffentlichung des Deutschen Krebsforschungszentrums

Quelle: Pressemitteilung von CHD Expert, 25. März 2008

Die Umsätze in der Gastronomie sind infolge des Rauchverbotes weiter eingebrochen. Dies geht aus den Veröffentlichungen der Landesstatistikämter und des Statistischen Bundesamtes hervor. Die offiziellen Statistiken stehen im Gegensatz zu den aktuellen Behauptungen von Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg. Die Krebsforscherin hatte gegenüber dem „Spiegel“ (Ausgabe 12/2008 vom 17. März) behauptet, je länger das Gastro-Rauchverbot gelte, „umso positiver entwickeln sich die Umsätze“. In Niedersachsen und Baden-Württemberg – hier gilt das Gastro-Rauchverbot (seit August 2007) am längsten – erlitten 58 Prozent der Gastronomen zum Teil erhebliche Umsatzrückgänge. Nach einer aktuellen Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert Deutschland, Scheeßel bei Hamburg, vermeldeten sogar über 40 Prozent der Restaurant- und Kneipenbetreiber einen Gästerückgang von über zehn Prozent.

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Die jüngsten Veröffentlichungen des Landesstatistikamtes in Baden-Württemberg untermauern dies: Im letzten Quartal 2007 musste die speisegeprägte Gastronomie einen Umsatzverlust von -5,6 Prozent (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) hinnehmen. In der getränkeorientierten Gastronomie betrug das Umsatzminus sogar -6,7 Prozent.
In Niedersachsen ergibt sich ein ähnliches düsteres Bild: Die Jahresumsätze der getränkegeprägten Gastronomie fielen um über 13 Prozent (im Vergleich zu 2006). Den Zahlen des Landesstatistikamtes zufolge sank 2007 der Umsatz von Schankwirtschaften um rund zwölf Prozent, der von Restaurants noch um -2,5 Prozent.

Auch aus der bundesweiten Erhebung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) geht der allgemeine Umsatzrückgang hervor: Im vergangenen Jahr musste das Gaststättengewerbe in Deutschland ein Minus von -4,9 Prozent verzeichnen. Allein im Dezember betrug der Umsatzverlust -8,1 Prozent.

„Die offiziellen Statistiken ergeben ein eindeutiges Bild“, konstatiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland. „Die Umsätze in der Gastronomie sind gegen Ende des vergangenes Jahres zum Teil erheblich eingebrochen, hauptsächlich infolge des Rauchverbotes.“ Die Nichtraucherschutzgesetze sind nicht der alleinige Grund für das teilweise existenzbedrohende Umsatzminus (vor allem in der Einraum-Gastronomie), wohl aber der Auslöser. „Der Nichtraucherschutz ist ein wichtiges Ziel“, so Lambracht, „jedoch die aktuellen Zahlen als positives Ergebnis umzudeuten, ist unangebracht.“

CHD Expert untersucht regelmäßig die Umsatzentwicklung im deutschen Gastgewerbe. Die Zahlen werden regelmäßig in der Fachzeitung „AHGZ“ veröffentlicht. Die aktuelle Studie „Die Folgen des Rauchverbots – Sechs Monate Erfahrungen mit dem Nicht-raucherschutz in der Gastronomie in Baden-Württemberg und Niedersachsen“ (113 Seiten, erschienen Ende Februar 2008, EUR3.050 zzgl. MwSt.) ist zu bestellen per Telefon (04263/301300) oder eMail ([email protected]).

Über CHD Expert Deutschland: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert Deutschland gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Mehr unter:
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16 Comments on “Rauchverbot in der Gastronomie: Zahlen lügen nicht – Umsätze sind erheblich eingebrochen – Stellungnahme zur Veröffentlichung des Deutschen Krebsforschungszentrums

J. Müller
March 25, 2008 at 5:17 pm

Die Sache ist meiner Meinung nach völlig irrelevant. Rauchen, auch passivrauchen, verursacht Gesundheitsökonomisch immense kosten, welche die Allgemeinheit zu tragen hat. Somit gehören Raucher mit zu den größten Sozialschmarotzern.

Der Gastwirt eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft.

Und: Jammern hilft nicht. Heutzutage jammert doch in Dutschland jeder. Seien sie innovativ. Dann klappt es auch ohne die Raucher 😉

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Werner Hellmann
March 25, 2008 at 6:05 pm

In Niedersachsen, auf dem platten Land, hat das Rauchverbot gravierende Auswirkungen auf Gasthäuser und Kneipen. Da in vielen Fällen keine Raucherräume hergerichtet werden können, hockt so manch ein Wirt die meiste Zeit alleine in seinem Lokal oder hat seine Öffnungszeiten massiv verkürzt. Viele Arbeitsplätze von Aushilfen, Teil- und Vollzeitangestellten sind in Gefahr oder wurden bereits abgebaut.
Warum auch sollten langjährige Stammgäste und Stammgesellschaften, die meistens zu mehr als 50 % aus Rauchern bestehen, weiterhin zum Bier kommen, wenn nicht geraucht werden darf und damit ein wichtiger Gemütlichkeitsfaktor fehlt? Wenigstens die Generationen Ü 30 lassen sich nicht zum Rauchen vor die Türe schicken.
Die traurige Entwicklung der Landgastronomie nach Einführung des Rauchverbotes war vorherzusehen. Aber leider müssen die deutschen Gesetzgeber jeden Irrsinn mitmachen anstatt sich z. B. an Spanien zu orientieren. Hier hat jeder Wirt mit weniger als 100 qm die Wahl, ob er eine Raucher- oder Nichtrauchergaststätte führt. So kommt es zu keinen Umsatzeinbußen wegen Rauchen oder Nichtrauchen und der Bürger hat die freie Wahl.
Wo sind denn die vielen Nichtraucher jetzt, wo die Auswahl an rauchfreien Ausgehmöglichkeiten groß genug ist? In Speisegaststätten kann es gelegentlich sogar Umsatzzuwächse geben, aber davon ist im CHD-Report nun auch nichts zu lesen. In kleine Kneipen und Bistrots werden aber auch in Zukunft genauso wenig Familien mit Kleinkindern oder Leute mit Rauchallergie gehen wie bisher.
Es wird allerhöchste Zeit, die unfairne und nicht marktgerechten Restriktionen zu lockern oder ganz zu beenden, bevor noch mehr Gasthauskultur zerstört wird.
“Mein” Landgasthof in der Lüneburger Heide hat mich nach dem 1. August auch nicht mehr gesehen, da fahre ich lieber 25 Kilometer in ein Lokal mit Raucherraum, der übrigens immer ausreserviert ist.
So machen es viele, die es sich leisten können und nach dem Essen nicht auf Tabak verzichten möchten. Beim Rauchen wird dann gerne noch das eine oder andere Weinchen bestellt.

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Frank
March 25, 2008 at 7:02 pm

Es könnte ja auch sein, dass die Leute weniger in Gaststätten gehen, weil alles teurer geworden ist. Ist nur so ein Gedanke… Und einen Lobbyisten als Beleg für eine Behauptung zu nehmen, ist ja nun auch nicht wirklich neutral.

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DS
March 25, 2008 at 8:45 pm

Wo gibt es Umsatzrückgänge? Nur dort, wo es mehr Ausnahmen als Regeln gibt, und die Ehrlichen die Dummen sind. Ein striktes, klares Gesetz schafft Klarheit und gleiche Spiesse für alle!

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uwe Becker
March 25, 2008 at 8:58 pm

@J.Müller
mal ganz im Ernst. Von welchem Planeten kommst Du denn? Also mein Lieber, sehr unqualifiziert. Erst posaunt das DKFZ montelang hinaus, wie wunderbar das Rauchverbot z.B. in Irland läuft, wobei der Gaststättenverband von Irland, die müßten es eigentlich besser wissen als das DKFZ (man muß sich mal vorstellen, daß deutsche DKFZ meldet Umsatzzahlen der Gastronomie in Irland??!!!) von 13% Kneipenschließungen berichtet. Nimm doch einfach mal zur Kenntnis, daß eben nicht sehr viel mehr ausgehfähige Nichtraucher wie Raucher in Kneipen gehen. Soll jetzt jede Pinte was zum Essen anbieten oder ne Krabbelecke einrichten? Völlig an der Realität vorbei. Einfache Lösung. NR-Kneipen und Raucherkneipen durch freie Entscheidung der Wirte. Das ist Demokratie. Und zum Schluß, es geht und ging schon die ganze Zeit nicht um den NR-Schutz sondern gegen Raucher. Es gibt auch eine neue Studie: NR kosten mehr als Raucher.

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dete1
March 26, 2008 at 1:20 am

Aus nur zwei Zahlen einen ursächlichen Zusammenhang herzuleiten ist methodisch nicht unbedenklich. Man müßte schauen, ob es vielleicht schon vorher über mehrere Jahre eine entsprechende Entwicklung gab, die hier einfach weiterläuft.
Dann wäre es eine statistische Trickserei, von denen es ja reichlich gibt. Da wird viel Unfug getrieben.
Wenn ich in einem Raum “Licht” sage und dann geht das Licht an, hat es nicht zwingend an meinem “Licht” gelegen; wenn ich huste und die BMW-Aktie sinkt im Kurs, liegt das nicht unbedingt an meinem Husten 😉

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Volker
March 26, 2008 at 1:41 am

Also ich kann jetzt nicht feststellen, dass dort wo ich sonst immer hin gehe weniger los ist. Was richtig ist, dass anderes Publikum anwesend ist.
Ein Rauchverbot in den Restaurants und Gaststätten in denen Essen verkauft wird finde ich sehr sinnvoll. In normalen Kneipen bin ich geteilter Meinung.
Ich finde man sollte nicht so schnell aus der Hüfte mit irgendwelchen Zahlen schiessen. Die Deutschen waren schon immer ein Volk, dass lange brauchte um sich an Veränderungen zu gewöhnen. Lasst dem Raucher und gleichzeitigem Biertrinker ein bisschen Zeit. Er wird auch wieder auf seinem Stammhocker an der Theke zurückkehren. -Nicht alle, aber viele! Da bin ich mir ziemlich sicher.
Und was die Studie mit den Kosten für Raucher und NR betrifft: Wenn euch mal aufgefallen ist gibt es Studien für alle Argumentationen. Selbst ein Weltkrieg kann positive Folgen haben. Also ist für mich solch eine Studie wenig aussagekräftig.
Und Uwe, es geht klar gegen die Raucher, weil diejenigen sind die eingeschränkt werden. Umgekehrt kann ich sagen es ging Jahrzehnte lang in Deutschland gegen die Nichtraucher und es hat kein Hahn danach gekräht!
Ich bin auch strikt gegen eine Einmischung des Staates in jeden Lebensbereich. Heute das Rauchen morgen der Alkohol. Aber ich kann auch verstehen, dass jetzt was in Sachen Nichtraucherschutz getan werden musste. Viele Kneipen haben auch mittlerweile Lösungen gefunden dem Ganzen gerecht zu werden.

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littleandy
March 26, 2008 at 8:06 am

Nachdem ich (als Raucher wohlgemerkt) mich ziemlich schnell an das Rauchverbot in sächsischen Kneipen gewöhnt habe, war ich kürzlich in Thüringen in einer Kneipe. In Thüringen wird das ganze erst Mitte des Jahres eingeführt. Es war einfach nur eklig, in diese Rauchwolke hineinzugehen. Meine Klamotten haben anschließend wieder gestunken, abartig. Ich bin froh, wieder in rauchfreie Kneipen gehen zu können und nehme es gerne in Kauf, mich halt für fünf Minuten vor die Tür zu verdrücken, wenn ich wirklich mal eine rauchen muss.

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mina
March 26, 2008 at 9:10 am

Rückgänge müssen, und haben in diesem Fall auch nichts mit dem Rauchverbot zu tun:

Warum sonst gibt es in NRW ebenso starke Rückgänge in den Kneipen wie in BW? Warum gehen also dort, wo gar kein Rauchverbot in Kraft ist, die Umsätze genauso zurück, wie dort, wo es in Kraft ist?

Schon in den Jahren vor dem Rauchverbot sanken die Umsätze in Dt. insbesondere in den Bars teils erheblich – ganz ohne Rauchverbot.

Lieber Werner,
In Spanien soll das Gesetz schon wieder abgeschafft werden, weil es weder Wahlfreiheit noch Nichtraucherschutz gibt. So gehen die Umsätze dort nämlich zurück, und kein NR wird geschützt. In Irland (wo es gar keine Rückgänge gab) hat jeder die Wahlfreiheit: Raucher UND Nichtraucher. Und wer sich an der Rauchfreiheit so stört muss ja nicht in die Kneipe.

“So machen es viele, die es sich leisten können und nach dem Essen nicht auf Tabak verzichten möchten. Beim Rauchen wird dann gerne noch das eine oder andere Weinchen bestellt.”
Erstens ist die Zahl derer die wegen des Rauchs beim Essen verschreckt wurde viel größer, zweitens ist es doch praktisch so das der reguläre Raucher zwar länger bleibt, aber in dieser Zeit eben nur seine mitgebrachten Zigaretten raucht, also andere Gäste abschreckt, und sogar noch Plätze belegt. Weintrinker haben zumeist etwas gegen den Rauch da er die Geschmachsnerven stört: sie gehen früher, oder kommen garnicht, die wenigen Hardcoreraucher können das nicht ausgleichen.

“t ein wichtiger Gemütlichkeitsfaktor fehlt”
Was hat ein Gemütlichkeitsfaktor mit rauchen zu tun? Sind Augentränen und Husten gemütlich?

Wenn es Rückgänge gibt, liegen diese eben daran das Raucherräume möglich sind und diese nicht von allen eingerichtet werden können. Ergo muss das Gesetz wieder wettbewerbs- und verfassungskonform gemacht werden und alle Ausnahmen abgeschafft werden. Dann werden kleine Lokale nicht benachteiligt.

Und, warum, wenn die Raucher angeblich so tolle Kunden sind, gingen im letzten Jahr in Dt. 1000 Kneipen Pleite von denen 100% Raucherkneipen waren?

Reply

[…] In den beiden Bundesländern, in denen das allgemeine Rauchverbot am längsten gilt, sind die Umsätze der Gastronomen um 58% zurückgegangen! Da kommt auf Köln ja noch einiges zu! […]

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katisommer
March 26, 2008 at 3:15 pm

Als ich letztes Jahr (im Winter) in Italien war, fragte ich mich, warum viele Gäste nicht in den Lokalen sitzen und stattdessen vor den Lokalen sich unterhalten. Ernst später ist es mir eingefallen, dass es dort Rauchverbot in den Gastronomiebetrieben gibt. Irgendwie funktioniert es dort ziemlich gut, da Raucher auch bereit sind, ihre Zigaretten vor dem Lokal (und oft in Gruppen) zu genießen.

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mina
March 26, 2008 at 5:34 pm

Selbst in England traf man sich vor (!) dem Rauchverbot auch vor den Kneipen.

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zentao
March 26, 2008 at 6:21 pm

Es ist nicht das Rauchen oder Nichtrauchen, die Restaurants sind schlicht weg zu teuer. Früher wusste man, um Erfolg zu haben braucht es zwei bis drei Jahre, heute will jeder seine Investition, schon nach dem ersten Betriebsjahr im Trockenen haben. Wenn ich für eine Flasche Wein im Aldi oder Denner 5,-sfr bezahle, verlangt der Wirt das 5 bis 6 fache für den gleichen Wein. Ein wein für 30.- ist in einem Restaurant schon preiswert. Das Essen ist auch teuer genug, fast unbezahlbar. Zudem ist in jeder zweiten Beiz das Essen vorgekocht und Ihr verkauft es als Frisch gekocht. Etiketten schwindel. Ihr könnt nicht sagen das stimme nicht, denn ich habe lange genug in eben diesem Gastgewerbe gearbeitet. Vom Kaffeé habe ich bis jetzt noch gar nicht gesprochen, 4,5.-sfr ist heute normal.
Früher gingen wir oft schnell auf einen Kaffeé ins nächste Restaurant, aber das kann ich mir heute nur noch in Ausnahmefällen leisten.Heute habe ich meine eigene Expressomaschiene und kann auf Euch so genannte Gastgeber verzichten.
Was Ihr aber noch besser könnt als die Bauern; ist das Jammern. Ob Raucher oder Nichtraucher, Ihr werdet mich nur noch selten sehen.
mit freundlichen Grüssen zentao

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Cornelia Dittrich
March 27, 2008 at 7:51 am

Martina Pötschke-Langer sollte ihre Zahlen offenlegen, damit ihre Behauptungen überprüft werden können. Angeblich hat sie ebenso die Zahlen des statistischen Bundesamtes für ihr Aussage als Grundlage genommen. Man könnte dann prüfen, welche Zahlen sie eventuell weggelassen hat oder mit in ihre Berechnungen aufgenommen hat, um zu einem gewünschten Ergebnis zu kommen. Sie hatte noch nie Probleme, Zahlen so zu interpretieren, wie es in ihre Idiologie passt. Dafür wird sie schließlich bezahlt.

Das Rauchverbot für Gaststätten wurde zum angeblichen Schutz der Nichtrauchenden oder nicht mehr rauchenden Arbeitnehmer erlassen. Laut einem EU Bericht starben in 2002 genau sage und schreibe 13 (Dreizehn)!!!!! Deutsche Nicht- und EXRAUCHER, welche im Gaststättengewerbe tätig waren. Natürlich sind dies nur geschätze Zahlen. Die Namen der „Opfer“ sind nicht bekannt. Alles nachlesbar im Bericht „Lifting the smokescreen“ (http://www.ersnet.org/ers/show/default.aspx?id_attach=13509) Seite 35
Diese Zahlen sollten unseren Gesetzgebern ebenfalls bekannt sein. Es wurde also ein Gesetz erlassen, welches eventuell sage und schreibe 13 Leben „rettet“. Allerdings weiss man nicht, ob eventuell durch dieses Gesetz erzeugten Stress mehr Leben kostet wird. Denn Sorge um den Arbeitsplatz, Arbeitslosigkeit und Konkurs kann ja durchaus auch einen Herzinfarkt auslösen , aber es war dann zumindest nicht das Passivrauchen. Das ist sehr beruhigend.

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mina
March 27, 2008 at 10:44 am

Liebe Cornelia,

Von Backpfeifen stirbt man auch nicht gleich, ergo ist es mir erlaubt dir eine zu scheuern? Ich denke nicht! Selbstverständlich ist Passivrauch schädlich, ob nun 10.000 oder 1000 davon sterben: die Menschen sollten es SELBER entscheiden können.

Viele Angestellte, selbst viele rauchende Servierkräfte jammern über den Rauch – sie wachen am nächsten Tag mit einem großen Kopf auf, husten, etc. NR wie rauchende Angestellte. DAs muss nicht sein.

Reply
Leyens-Mietkochservice
April 2, 2010 at 1:21 pm

Hallo,
sinkende Mitarbeiterzahlen in der Gastronomie und Einbrüche der Umsätze die auf Qualitätsverluste durch Personalmangel zurück zu führen sind.Befinden wir uns in einem Teufelskreis?
mit freundlichen Grüßen
L.Leyens

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