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July 21, 2014

Das Geschäft mit den Flüchtlingen – Hotels werden zu Heimen für Asylbewerber – Mit neuen Jobbewerbern gegen Fachkräftemangel

(Hamburg, 21. Juli 2014) Immer mehr Flüchtlinge müssen in deutschen Städten und Gemeinden untergebracht werden. Die anhaltende Flut an Asylsuchenden stellt Stadt- und Gemeindeverwaltungen vor große Herausforderungen. Nun werden vermehrt Hotels als Flüchtlingsheime angemietet, wie zuletzt in Bautzen, Bonn und Hamburg.

Spree Hotel Bautzen wird zum Flüchtlingsheim

Spree Hotel Bautzen wird zum Flüchtlingsheim

Aus der Not wurde eine Tugend gemacht: Ber Betreiber des Spreehotels in Bautzen, Peter Kilian Rauch, vermietet nun sein 55-Zimmer-Haus an die Stadtverwaltung – als Flüchtlingsheim. In Sachsen wird dies als Präzendenzfall angesehen – auch in punkto Sicherheit. Beim Tag der offenen Tür, der kürzlich stattfand, demonstrierten NPD-Anhänger und schürten Ängste in der Bevölkerung.
Für den Hotelier bedeutet dieser ungewöhnliche Schritt gleichbleibende Einnahmern – 15 Euro pro Person am Tag.

Was in Bonn zuletzt noch schieterte, ist in Hamburg nun an der Tagesordnung: Erstmals seit rund 20 Jahren sollen Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind, wieder in einem Hotel untergebracht werden. Nun werden 160 Plätze für Flüchtlinge in einem Hotel im Stadtteil Hammerbrook angemietet. Bislang wurden in Hamburger Hotels bereits 240 Plätze für wohnungslose Familien angemietet.

In mehreren Städten Deutschlands man sich an dem Pilotprojekt “Xenos”: Asylbewerber sollen in der Wirtschaft gezielt gegen den Fachkräftemangel eingesetzt werden, u.a. in der Hotellerie und Gastronomie. Die Agentur für Arbeit lädt seit Jahresbeginn Asylbewerber zu Vermittlungs- und Beratungsgesprächen, um herauszufinden, ob und für welche Jobs sie geeignet wären. Damit soll die Wartezeit bis zur endgültigen Klärung ihres Aufenthaltsstatus sinnvoll überbrückt werden. Nur diejenigen, bei denen die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass sie ein Bleiberecht erhalten, können mitmachen. Damit will das Bundesamt für Flüchtlinge und Migration sicherstellen, dass die Investitionen für Sprachkurse nicht umsonst vorgenommen werden.

Die Teilnahme am “Xenos”-Programm wird an der Aussicht auf ein dauerhaftes Bleiberecht geknüpft: Bewerber beispielsweise aus Afghanistan, Iran, Irak, Somalia, Eritrea, Pakistan oder Sri Lanka haben dabei Chancen. Asylsuchende aus Ghana oder Senegal dagegen nicht, da diese als sichere Herkunftsländer angesehen werden.

Wie es auch gehen kann, zeigt die Münchner Hotelière Kathrin Wickenhäuser: In ihrem Best Western Hotel Cristal setzt sie zwei Flüchtlinge als Lehrlinge ein, darunter eine junge Mutter aus Afrika, die ihre Ausbildung in Teilzeit absolviert.

Sehen Sie dazu bei HOTELIER TV:
Umwandlung in Asylantenheim: Tag der offenen Tür im Spreehotel in Bautzen
Hotelbetreiberin schafft Ausbildungsprojekte für Benachteiligte

0 Comments on “Das Geschäft mit den Flüchtlingen – Hotels werden zu Heimen für Asylbewerber – Mit neuen Jobbewerbern gegen Fachkräftemangel

Waldi
January 12, 2016 at 9:41 am

Alle in diesem Beitrag geschilderten Handlungen und Personen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit zur Zeit stattfindenden Handlungen wären zufällig und nicht beabsichtigt.

Auswechseln der bisherigen Gewerbetreibenden in einem Gewerbehof mit Hotel und Arztpraxen

Die bisherigen Gewerbetreibenden Unterscheiden sich von einem, der mit dem Asylgewerbe sein Geld verdient grundsätzlich. Die erste Gruppe hat Steuern gezahlt und damit zum Beispiel mit geholfen eine kostenlose Bibliothek für alle, im Asylgewerbe werden Steuern verbraucht.

Ein Gewerbetreibender der zum Beispiel ein Hotel, wo Hotelgäste für eine Übernachtung bezahlen müssten, betreibt, hätte kein Interesse, das vor seinen Räumen eine Gruppe brüllt Otto raus und die andere Meier muss weg und vor seiner Eingangstür eine Wagenburg aus Polizeiautos steht. Er hätte kaum Kunden und würde pleite gehen. In der Regel druckt er Prospekte, um zu zeigen wie schön seine Heimat ist, um, neue Hotelgäste zu finden, die für eine Übernachtung bezahlen. Er würde sich für ein friedliches Miteinander einsetzen.

Einer der im Asylgewerbe ein Hotel betreibt kann damit rechnen das viele Einwohner in der Umgebung seine neuen Gäste nicht lieben, obwohl die Welt richtig gut sein könnte. Selbstverständlich brauchen wir mehr Überwachung und Gerichte, die Klären ob es eine freie Meinungssäuerung war oder Volksverhetzung. Einer meint alles traumatisierte Schutzsuchende, die nur in Deutschland als einziges Land in Europa ohne Krieg geschützt sind, andere in Köln von …., die Liste was erlaubt ist zu schreiben ohne Strafbefehl ist leider noch nicht fertig.

Wen ein herkömmlicher Gewerbetreibender eine Fachkraft bestellt muss er die bezahlen. Mindestlohn, Krankenkasse, Rentenversicherung, Arbeitsmittel, Arbeitsräume und noch eine Fahrkarte kaufen und ist eventuell trotzdem noch der geldgierige Ausbeuter.

Im Asylgewerbe kann ich Tausende bestellen und bekomme noch Geld und tue gleichzeitig Gutes. Ich könnte die neuen Fachkräfte zwar mit Bussen abholen, aber es reicht, wenn sie wissen wohin sie müssen – Arbeit für alle, Frieden für alle, kostenlose Bildung für alle und für Schutzsuchende, die sich nur vom bisherigen stressigen Leben durch Kriegsgebiete in Europa mit Kanonendonner und Verfolgung erholen möchten, am meisten bieten. Wo meine zukünftigen Arbeitskräfte sind, kann ich jeden Tag im Fernsehen beobachten, wie sie sich durch das Kriegsgebiet Europa durch kämpfen bis an meine Grenze. Wenn Drahtzäune aufgestellt werden, kann ich stundenlang reden von armen Flüchtlingen und Schutzsuchenden, aber wie gesagt mit Bussen wäre er vielleicht kein Flüchtling mehr und ich müsste die Arbeitskraft bezahlen oder mindestens den Bus. Nur wen er selbst lebend die Grenze erreicht hat er einen gesetzlichen Anspruch auf eine Schutzübernachtung in meinem Hotel. Damit zwischenzeitlich die anderen Freiwillig ihren bisherigen Gewerbetreibenden gegen einen Asylgewerbetreibenden alternativlos austauschen, Mitleid für alle ohne weitere Fragen und Diskussionen, wir gemeinsam können die ganze Welt retten, man kann nichts machen, also alle Grenzen auf ohne Kontrollen, ihr freiwilligen Helfer im Asylgewerbe seit die guten und spare dann auch noch kosten. Niemals erwähnen, wer das bezahlen soll und wenn doch, wir sind so ein reiches Land, da machen sogar Millionen ungebildete Kriegs traumatisierte Menschen nichts aus. Wir haben alternativlos neue bisher leerstehende große kostengünstige Heime in entvölkerten Landstrichen und in Talkshows Debattieren, wie es doch so schön mit Ausbildungsplätzen, Lehrern und sozialen Wohnungsbau, gemeinsamen Arbeiten in verschiedenen Sprachen im vergreisten Land weitergehen könnte. Einer redet anfangs von 5 Milliarden pro Jahr und ein Buch mit Grundgesetz in Deutsch für jeden neuen Gast und wenn man im Laufe der Zeit und neuen Debatten, immer ein ganz Guter sein möchte, würde eine Partei am liebsten gleich 40 Milliarden pro Jahr umschichten und für jeden ein Smartphone mit Grundgesetz aus den Steuern zur Verfügung Stellen.

Da er immer dachte als Selbständiger wird er nie gekündigt hat er keine Arbeitslosenversicherung. Kredite und Verträge laufen noch, was macht er nur. Rechtlich alles in Ordnung, Selbst Schuld und kein Mitleid mit dem Mann, wenn Millionen Schutzsuchende durch Kriegsgebiete in Europa noch kommen könnten. Der erste Bus von der Grenze kommt, Straße abgesperrt, Polizei hält den Weg frei zum Hauseingang, unfreundliche Menschen brüllen Maier muss weg und Otto soll raus, keine neuen Hotelgäste bei uns. Einwohner die früher friedlich waren prügeln sich untereinander und mit der Polizei. Endlich ist es soweit, der erste Schutzsuchende hat es geschafft eine sichere Unterkunft zu finden, freudige Begrüßung mit einem Glas Sekt durch den neuen Hausleiter. Willst du die Schutzlosen im Regen stehen lassen, du herzloser ehemaliger Gewerbetreibender, nein das will ich nicht. Aus seinen ehemaligen Räumen schauen einige traumatisierte Schutzbedürftige bei lauter Trommelmusik aus offenen Fenstern, weil Heizung nichts kostet in Deutschland und winken zum Abschied, mit der Empfehlung, geh doch nach Ungarn, wir helfen gerne beim Umzug. Polizei macht eine kurze Frühstückspause, denn gleich kommt der nächste Bus mit hilflosen Schutzsuchenden aus Kriegsgebieten vor der Haustür.

Der gekündigte ehemalige Gewerbetreibende hat nun auch Zeit und sieht das erste Mal eine Talkshow und staunt, von Woche zu Woche dynamisch mehr Milliarden, man bräuchte nur ein wenig umschichten von den sprudelten Steuereinnahmen. Er hat fast jeden Tag 12 Stunden gearbeitet und mit vielen anderen Gewerbetreibenden bloß eine kostenfreie Bibliothek geschafft und begreift nun warum er gekündigt wurde.

Ich denke eine Gesellschaft, wird große Probleme bekommen, wenn sie ihren bisherigen Gewerbetreibenden austauscht, der eine kostenlose Bibliothek für alle ermöglicht hat, gegen einen der verspricht wir schaffen das alternativlos, die Welt zur retten. Ich habe aber mehr Hoffnung, wenn ich sehe, das immer mehr Menschen sich solidarisieren, statt sich anzubrüllen. Sie gehen friedlich auf die Straße und zeigen das sie damit nicht mehr einverstanden sind.

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