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November 26, 2014

5,5 Prozent mehr Geld für Hotel- und Gaststättenbeschäftigte gefordert

Profi-Gastgeber demonstrieren gegen Dokumentationswahn: "Wir wollen für unsere Gäste da sein, statt Formulare ausfüllen"

(Berlin, 26. November 2014) Stolze Gewerkschaftsforderung: Die NGG will für die Beschäftigten in Hotels, Gaststätten und im Ernährungsgewerbe im nächsten Jahr 5,5 Prozent mehr Geld. So lautet die Empfehlung des NGG-Vorstands an die Tarifkommissionen.

NGG fordert: Kellner und Köchen sollen 2015 5,5% mehr Geld bekommen (Foto: Dehoga/Reiner Pfister)

NGG fordert: Kellner und Köchen sollen 2015 5,5% mehr Geld bekommen (Foto: Dehoga/Reiner Pfister)

“Die Binnennachfrage muss gesichert werden”, begründete NGG-Vizechef Claus-Harald Güster die Forderung. “Die Beschäftigten brauchen deshalb deutlich mehr Geld im Portemonnaie.” Verhandlungstermine mit den verschiedenen Arbeitgeberverbänden gibt es noch nicht.

Die Gewerkschaft NGG wolle der Jugend eine Perspektive bieten. Deshalb soll die Übernahme nach der Ausbildung tarifvertraglich gesichert werden. Die Laufzeit der Tarifverträge soll zwölf Monate betragen.

Die NGG vertritt 1,7 Millionen Beschäftigte in Hotels und Gaststätten und 550 000 in Lebensmittelindustrie und -handwerk.

0 Comments on “5,5 Prozent mehr Geld für Hotel- und Gaststättenbeschäftigte gefordert

Gerhard Wulf
December 31, 2015 at 11:01 am

Die Forderung nach mehr Geld ist sicher angebracht. Ich habe von einem Bekannten die Info, dass seine Chefin (im Norden der Republik) den Mindestlohn von 8,50 € mit Hilfe des Trinkgeldes der Beschäftigten zahlt = Trinkgelder in eine Kasse und durch die Anzahl der Beschäftigten geteilt. Eine weitere Variante: Überstunden werden nicht mehr ausgezahlt, stattdessen Abgeltung in Form von Freizeit. Was halten Sie von dem Vorgehen?
Bitte geben Sie mir eine Stellungnahme per Mail. Danke!
Mit freundlichem Gruß
Gerhard Wulf

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Carsten Hennig - hottelling
December 31, 2015 at 11:04 am

Sehr geehrter Herr Wulf –
das wäre alles illegal. Die Vorgaben beim Mindestlohn sind sehr genau und werden durch die Zollkontrolle strikt geahndet. Wer so agiert oder meint agieren zu müssen, handelt gegen das Gesetz.
Freundlicher Gruß, Carsten Hennig (Chefdakteur gastronomie & hotellerie)

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