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Direktbuchungen online stärken

Februar 2012 – Wie kann ich meine Direktbuchungen stärken?“ Das ist eine der zentralsten Fragen, die sich Hoteliers heutzutage stellen – nicht nur seit der kürzlich angekündigten AGB-Änderung bei HRS/ hotel.de. In diesem Kurzbeitrag möchten wir Ihnen verschiedene, einfache Antworten auf diese Frage aufzeigen.

Von Pierre Manière

Fangen wir mit der „Grundausstattung“ an. Für jeden Beherbergungsbetrieb ist die eigene Webseite Dreh- und Angelpunkt des Geschehens. Dort müssen Sie Ihre Online-Gäste von Ihrem Haus überzeugen und zur Buchung auffordern. Die meisten Hotel-Webseiten sind zwar bereits gut aufgestellt,dennoch sollten Sie darauf achten, wichtige Text-Informationen mit Multimedia-Einsatz (insbesondere Bilder, eventuell auch Videos oder Musik) zu kombinieren.

Darüber hinaus sollten Sie Ihre bevorzugten Direktbuchungsmöglichkeiten auf allen Seiten klar hervorheben. Natürlich ist es von Vorteil, wenn Ihre Zimmer über die eigene Buchungsmaschine direkt buchbar sind; ansonsten platzieren Sie Ihre Telefonnummer auf jeder Seite an prominenter Stelle, z. B. oben rechts mit größerer Schrift und einem aktivierenden Satz wie „Rufen Sie uns an“ oder „Buchen Sie schnell und unkompliziert“.

Was heutzutage ebenso zur Basis der eigenen Online-Aktivitäten gehört: Pflegen Sie die eigenen Einträge in den wichtigsten Bewertungsportalen. Nicht jeder negative Kritker kann mit einem erklärenden, sachlichen Kommentar zu einem wiederholten Besuch ermuntert werden. Doch Sie lassen jeden potenziellen Neukunden schnell das Weite suchen, wenn Sie negative Kritik auf HolidayCheck, Tripadvisor oder in Ihrem Google Places-Eintrag nicht kommentieren.

Um Ihre Direktbuchungen zu stärken, müssen Sie auch besser gefunden werden. Steigern Sie Ihre Relevanz bei Suchmaschinen, indem Sie einen eigenen Google Places-Eintrag anlegen und bestätigen lassen. Die Bestätigung des Eintrags als Geschäftsinhaber ist wichtig: so behalten Sie die Kontrolle über dieses erste „Aushängeschild“ für potenzielle Gäste. Ansonsten drohen zwei Gefahren: erstens könnten unvorteilhafte Bilder Ihres Hotels potenzielle Gäste verschrecken; zweitens könnten fremde Bilder Ihre Gäste auf Buchungsportale leiten.

Helfen Sie potenziellen Gästen auch, Sie zu finden, indem Sie Suchmaschinenwerbung schalten. Mit einer Google AdWords-Kampagne können Sie Interessenten – bspw. bei Googlesuchen zu Ihrem Hotel-Namen und -Ort – auf Ihre eigene Webseite leiten, statt sie an Buchunsportale zu verlieren, die genau so mit Ihrem Namen werben.

Darüber hinaus können Sie einen eigenen Blog einrichten und pflegen, in dem regelmäßige Neuigkeiten zu Ihrem Haus, zu Events und neuen Angeboten oder auch zu Ihrer Region ihren Platz finden. Diese Beiträge reichern die Inhalte Ihrer Webseite an und werten sie für Suchmaschinen auf.

Eine ideale Form von Direktbuchungen sind Folgebuchungen. Bringen Sie Gäste, die ihren ersten Aufenthalt über ein Buchungsportal gebucht haben, dazu, ihre nächsten Buchungen direkt bei Ihnen durchzuführen. So sparen Sie unnötige Provisionszahlungen. Hier haben Sie einen enormen Vorteil gegenüber allen anderen Kanälen: Sie können Ihre Gäste persönlich überzeugen. Informieren Sie Ihre Gäste, indem Sie die Provision auf der Kundenrechnung explizit ausweisen. Denken Sie auch über Treueprogramme wie „10 Übernachtungen = 1 freie Übernachtung“ nach. Sie werden sich wundern, wie viele Kunden auf Sie zukommen werden.

Nach dem ersten Aufenthalt sollten Sie den Kontakt mit Ihren potenziellen Folgebuchern auf anderem Wege pflegen. Geben Sie diesen Gästen Ihre Hotel-Visitenkarte (egal, ob in Papierform oder digital), damit sie bei Interesse Ihr Haus schnell und einfach kontaktieren können. Nutzen Sie Social Media wie Facebook oder auch E-mail-Newsletter, um sie über neue Angebote zu informieren und sie für eine Folgebuchung zu begeistern.

Als Hotelier verkaufen Sie jedoch nicht nur Standard-Zimmer und -Übernachtungen, Sie können auch Arrangements und Pakete schnüren und bewerben. Diese Events, Tagungen, kulinarische oder Wellness-Angebote haben zwei Hauptvorteile: Erstens lassen sie sich nicht so gut vergleichen wie einfache Standard-Zimmerangebote und sind somit für Buchungsportale wenig geeignet; zweitens lohnt sich eigene Werbung bei solchen umsatzstarken Angeboten eher als für eine Standard-Übernachtung. Nutzen Sie für Neukunden sowohl Suchmaschinenwerbung als auch Social Media und für Folgebucher Ihre aufgebauten „Folgebuchungs-Kanäle“.

Die Kür ist es dann, diese Arrangements in Ihre eigene Buchungsmaschine einzubinden. So können Sie Ihre Online-Gäste ganz einfach in Offline-Gäste umwandeln.

Folgende Checkliste hilft Ihnen, Ihre Direktbuchungen online zu stärken:
Download Checkliste als PDF

Legen Sie Ihre „Grundausstattung“ an

  • Auf eigener Webseite Text-Informationen mit Multimedia-Einsatz kombinieren. (Insbesondere Bilder, eventuell auch Videos oder Musik)
  • Direktbuchungsmöglichkeit auf allen Seiten klar hervorheben. (Gegebenenfalls Telefonnummer plus aktivender Satz wie „Rufen Sie uns an“)
  • Eigene Einträge in den wichtigsten Bewertungsportalen pflegen. (Unkommentierte Kritik verschreckt jeden Kunden)

Werden Sie besser gefunden

  • Eigenen Google Places-Eintrag anlegen und bestätigen lassen. (Bestätigung ist wichtig, um Kontrolle zu behalten)
  • Suchmaschinenwerbung schalten, z. B. Google AdWords bei Suchen nach „Hotel-Name + -Ort“. (Ansonsten „verlieren“ Sie Gäste an Buchungsportale, die genau diese Suchwörter buchen)
  • Eigenen Blog auf Ihrer Webseite einrichten und pflegen. (Neuigkeiten zu Ihrem Haus, zu Events, zu Angeboten, zur Region reichern die Inhalte Ihrer Webseite an und werten sie für Suchmaschinen auf)

Stärken Sie direkte Folgebuchungen

  • Kundenrechnung zur Kommunikation nutzen: Buchungsportal-Provision ausweisen und zur direkten Buchung motivieren. (Bspw. „10 Übernachtungen = 1 freie Übernachtung“)
  • Hotel-Visitenkarte mitgeben, damit Ihre Gäste sie bei Interesse schnell und einfach kontaktieren können. (Egal, ob in Papierform oder digital)
  • Kontakt aufrecht erhalten und Gäste für eine Folgebuchung begeistern. (z. B. über Social Media wie Facebook oder E-mail-Newsletter)

Nutzen Sie Arrangements und Pakete als ideale Direktbuchungs-Angebote

  • Arrangements und Pakete wie Events, Tagungen, kulinarische oder Wellness-Angebote schnüren. (Sie sind für Buchungsportale ungeeignet und Werbung für diese umsatzstarken Produkte lohnen sich eher als für „Standard-Übernachtungen“)
  • Arrangements dezidiert bewerben, z. B. über Suchmaschinenwerbung, Social Media und Ihre aufgebauten „Folgebuchungs-Kanäle“
  • Arrangements in eigene Buchungsmaschine einbinden

Pierre ManièrePierre Manière ist Gründer und Leiter Produktentwicklung bei hom – hotel online-marketing aus Hamburg. Zuvor hat er über vier Jahre lang verschiedene Kunden in Deutschland und der Schweiz als Strategieberater unterstützt. Sein Schwerpunkt damals wie heute liegt auf „neue Medien“. Hom bietet speziell auf Hotels und Beherbergungsbetriebe zugeschnittene Lösungen, um mehr Gäste mit eigenem Online-Marketing akquirieren zu können. Hierbei wird der Schwerpunkt auf erschwingliche Pakete statt auf kostenintensive Beratung gesetzt.

Noch besseres Hotelmarketing: Seekda und BE:CON starten Kooperation

(Hamburg, 10. Januar 2012) BE:CON – Agentur für Kommunikation GmbH und die Multi-Vertriebslösung für Hotels seekda GmbH starten eine Vertriebs- und Schulungspartnerschaft für Deutschland. Das Hauptaugenmerk liegt dabei in der Vermarktung und dem Vertrieb des Produktes „seekda Google Connect“. seekda Google Connect verknüpft die hoteleigene Online-Buchungsmaske ohne Umwege mit der innovativen Lösung der Google Travel Ads. In Google-Suchergebnissen, auf Google Maps- und Places-Seiten sowie dem auch in Europa gelaunchten Hotel Finder werden aktuelle Preise, Verfügbarkeiten und Geoinformationen angezeigt. Diese Funktionen sind über das renommierte CRS seekda connect auch für Individualhoteliers zugänglich. seekda connect verlinkt Hotelwebseiten direkt mit Google – ohne Provisionszahlungen durch den Hotelier. Außerdem kann so eine ganze Palette an Hotelangeboten, von einfachen Zimmerbuchungen bis hin zu Pauschalen, dargestellt werden. Für den Hotelbesitzer ist es einfach, das Budget innerhalb eines transparenten Cost-per-Click-Preismodells zu kontrollieren.

Weitere Produkte im Portfolio sind: Dynamic Shop (Buchungsmaske für die eigene Hotelwebseite), Dynamic Shop Mobile (Buchungsmaske für mobile Endgeräte), Facebook Connect (Buchungen via Facebook), Direct Channels (indirekter Vertrieb über Onlinebuchungskanäle der OTAs), GDS/IDS Connect (indirekter Vertrieb über Onlinebuchungskanäle und Reisebüros), PMS Connect (Anbindung an zahlreiche Hotelsoftwarelösungen wie z.B. Protel) und weitere innovative Lösungen für die Hotellerie und den Tourismus.

“Wir freuen uns über die Aufgabe gemeinsam diese innovativen Produkte auf dem deutschen Markt einzuführen. Insbesondere die direkte Anbindung an Google bzw. die Google Travel Ads ist aus unserer Sicht ein Meilenstein im Bereich des Vertriebs. Wir sind von dem Erfolg dieses neuen Vertriebskanals absolut überzeugt“, so Marc O. Benkert, Inhaber und Geschäftsführer von BE:CON. BE:CON betreut seit vielen Jahren zahlreiche Kunden aus der nationalen und internationalen Hotellerie in den Bereichen Kommunikation, Managementberatung und Vertrieb. Insbesondere der Bereich der direkten Buchbarkeit spielt im Bereich der Vermarktung die entscheidende Rolle. Das gilt insbesondere für die Privathotellerie, um sich im Wettbewerb gegenüber den großen Hotelketten zu positionieren.

“Wir sind der Meinung mit der Agentur BE:CON und Herrn Marc O. Benkert einen ausgewiesenen Fachmann gefunden zu haben, der unsere Produkte erfolgreich vermarkten wird. Insbesondere sein Gespür für innovative Vermarktungswege in der Hotellerie sowie das Wissen über die Angebote und Tools von Google, wie beispielsweise den Hotelfinder, lassen uns erwartungsfroh auf eine langfristige Partnerschaft blicken.“ sagt Bernhard Rieder, Managing Partner sowie Marketing- und Vertriebsleiter von seekda.

IT-Anwendungen für den e-Commerce entwickeln, die das Leben leichter machen: Diesem Ziel haben sich die IT- und Managementprofis von seekda seit der Gründung der Firma im Jahr 2007 verschrieben. Umgesetzt hat die Firma diese Vision mit der Entwicklung der e-Tourismus-Vertriebslösung seekda Connect, mit der bereits 4.000 Unterkünfte aller Art ihre Leistungen online verkaufen – sowohl auf der eigenen Website als auch auf Portalen und Buchungsplattformen. Darüber hinaus bietet seekda weitere nützliche Tools für B2C im Internet an, darunter den Instant Messenger seekda chat.

BE:CON – Agentur für Kommunikation GmbH entwickelt auf den drei Grundpfeilern Business, Design und Technologie basierend Lösungen für digitale und klassische Medien. Darüber hinaus legt das Team um Gründer und Geschäftsführer Dipl. Kfm. Marc O. Benkert Wert auf einen hohen Grad an Beratung und Markenentwicklung. Insbesondere im Bereich Hotellerie unterstützt BE:CON zahlreiche Kunden in den Bereichen Kommunikation, Vermarktung, Vertrieb. Der Agenturstandort ist seit der Gründung 2002 die Medienstadt Hamburg.

Konsumenten bei Online-Buchungen zurückhaltend

(Wien, 30. November 2011) 4,1 Millionen Österreicherinnen und Österreicher haben im 3. Quartal 2011 online eingekauft. Damit ist der Anteil der Webshopper gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres von damals 55% auf nunmehr 58% der Bevölkerung angewachsen. Während Bücher und Bekleidung die Beliebtheitsskala anführen, zeigen sich Herr und Frau Österreicher beim Kauf von Bahn- und Flugtickets per Mausklick bis dato zurückhaltend. Das geht aus dem aktuellen Bericht des Austrian Internet Monitor-Consumer AIM-C der Integral Marktforschung hervor.

Konsumenten bei Online-Buchungen zurückhaltend

13% der Bevölkerung ab 14 Jahren – das sind 900.000 Personen – haben in den Monaten Juli bis September Bahn- oder Flugtickets online gebucht. Damit liegt diese Produktgruppe an fünfter Stelle des Rankings der meistgekauften Artikel im Internet. An erster Stelle der Hitliste finden sich Bücher, die von 25% online bestellt wurden. 20% haben Kleidung und Schuhe per Mausklick geordert und 19% ein Hotel via Internet gebucht. An vierter Stelle liegt der Online-Kauf von Eintrittskarten für Konzerte, Theater und Events. Dieses Angebot wurde von 16% der Bevölkerung genutzt.

“Die Ergebnisse zeigen, dass gerade im Bereich des Online-Kaufs von Bahn- und Flugtickets noch Wachstumspotenzial vorhanden ist. Für die Anbieter geht es darum, verstärkt die Vorteile des Online-Buchens wie Preis- und Zeitersparnis sowie einfache Nutzung zu argumentieren”, erläutert dazu Bertram Barth, Geschäftsführer von Integral.

Bei den derzeitigen Käufern von Bahn- und Flugtickets per Mausklick handelt es sich um eine convenience-orientierte Konsumentengruppe, die in praktisch allen Altersklassen gleichermaßen vertreten ist. Höhere Bildung und höheres Einkommen steigern jedoch die Bereitschaft, ein Flug- oder Bahnticket online zu beziehen.

Die Online-Bucher dieser Produktkategorie nutzen das Internet vielfältig und haben bei Tätigkeiten wie Lesen von Tagebuchaufzeichnungen, Posten von Kommentaren, Aktivitäten in Sozialen Netzwerken, aber auch bei einfacheren Anwendungen wie Anbietersuche die Nase vorn. Die überdurchschnittliche Nutzung von Online-Glücksspielen lässt auf eine erhöhte Risikobereitschaft dieser Gruppe schließen.

Hinsichtlich der weiteren online bezogenen Produkte und Dienstleistungen weisen diese Kunden eine klare Affinität zu Hotelbuchungen, zum Kauf von Eintrittskarten und zur Bestellung zubereiteter Speisen auf. Die mit Abstand bevorzugte Zahlungsmethode ist in diesem Segment die Kreditkarte.

Der AIM-C wird von Integral Markt- und Meinungsforschung auf Basis von insgesamt 12.000 telefonischen Interviews pro Jahr (3.000 pro Quartal) und ergänzenden Online-Interviews durchgeführt und ist repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 14 Jahren. Der Integral AIM-Consumer liefert seit 1996 kontinuierlich Informationen über Nutzung und Entwicklungsperspektiven von Internet und anderen neuen Kommunikationstechnologien.

livebookings.de – Start für „Pocket Diner“: Mobiles Webmarketing für Gastronomen

(Hamburg, 29. September 2011) Die Zukunft der mobilen Restaurant-Website hat begonnen – mit allen Vorteilen einer App, aber zu einem Bruchteil der Kosten will livebookings.de, Hamburg, mit der mobilen „Pocket Diner“-Websites einen neuen Standard in der modernen Gastronomie setzen. Smartphones werden in Deutschland immer beliebter: Laut einer neuen Forsa-Studie für den Branchenverband Bitkom besitzt heute schon etwa jeder Dritte über 14 Jahren ein entsprechendes Endgerät. Nach eigenen Angaben haben demnach mindestens 20 Millionen Deutsche ein Smartphone – im Jahr 2010 waren es noch etwa 13 Millionen. Nach einer Prognose von Livebookings wird jede fünfte Tischreservierung bis Ende 2012 über das mobile Internet getätigt. Für Gastronomen bieten sich mit Mobile Marketing also beste Chancen, um Gäste ins Restaurant zu führen.

„Pocket Diner“ von livebookings.de optimiert grundlegend die Darstellung von Restaurant-Websites auf allen gängigen Smartphones und Betriebssystemen, wie z.B. iPhone, Android, BlackBerry und Windows Mobile. Die Kompatibilität mit dem elektronischen Reservierungsbuch von livebookings.de schafft außerdem ideale Voraussetzungen für die mobile Tischreservierung in Echtzeit. Die webbasierte „Pocket Diner“-Administration ermöglicht es Gastronomen, von jedem Computer aus ihre für Smartphones optimierte Website selbständig zu verwalten und zu aktualisieren. Durch das in Smartphones integrierte GPS kann Pocket Diner Gästen via Google Maps den schnellsten Weg zum Restaurant aufzeigen. Das integrierte Newsletter-Anmeldeformular, Statistiken zur Website-Besucherzahl und Social Tools zur Verknüpfung mit der Fan-Seite bei Facebook runden den mobilen Service ab.

„Die Zahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland wird bis 2012 deutlich ansteigen und Gastronomen haben jetzt die Chance ‚The power of mobile‘ für sich und ihren Geschäftserfolg zu nutzen“, sagte Stefan Brehm, Geschäftsführer von livebookings.de Deutschland/Österreich/Schweiz. „Über 90 Prozent der Internetseiten der Restaurants lassen sich auf einem Smartphone nicht leserlich darstellen. Damit sperrt der Gastronom diese Gäste praktisch aus. Alle gastronomischen Betriebe müssen mit den Kommunikations- und Reservierungsvorlieben ihrer Gäste schritthalten. Dabei gehören mobile Technologien und Websites in Zukunft zum Standard eines jeden gastronomischen Betriebs.“

HOTELIER TV – Magazinbericht vom 1. Rezidor Career & Recruiting Day in Berlin

Die schnell wachsende Rezidor Hotel Group führte im Radisson Blu Hotel Berlin zum ersten Mal einen Career & Recruiting Day durch. Eingeladen waren potenzielle junge Mitarbeiter unterschiedlicher Karrierestufen aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit der Service-Philosophie „Yes I Can“ identifizieren können. HOTELIER TV berichtet exklusiv vom Job-Event.

Hotelmarketing: Junge Männer buchen gern online

(Hohenheim, 26. August 2011) Der Siegeszug des Internets setzt sich fort: 86 Prozent aller Internetnutzer verwenden das Web für einen elektronischen Einkauf. Das sind mehr als doppelt so viele wie vor zehn Jahren, wie eine Studie der Forschungsstelle für Medienwirtschaft und Kommunikationsforschung der Universität Hohenheim ergibt. „Vor allem junge Männer zwischen 20 und 29 mit gehobenem Bildungsniveau machen weit häufiger von den Verkaufsangeboten im Netz Gebrauch machen als andere“, sagte Studienautor Michael Schenk, Professor für Kommunikationswissenschaft und Sozialforschung, gegenüber der Nachrichtenagentur Pressetext.

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Nehmen Sie teil an der Fachumfrage “Hotelmarketing Online”!

Die Fachumfrage der Fach-Illustrierten für das Hotelmanagement „Top hotel“ will Licht in den “Hospitality Jungle” bringen – wo führen die Pfade im Onlinemarketing hin?

Bitte nehmen Sie teil! (Dauer: 4 Minuten): https://www.surveymonkey.com/s/GC35NP9
Die Ergebnisse werden in der Onlineausgabe von Top hotel veröffentlicht.

Warum soll man an dieser Fachumfrage teilnehmen?
Mit ihrer Teilnahme teilen Sie Ihren Wissens- und Erfahrungsstand mit der gesamten Hotellerie. Die Ergebnisse werden Ihnen zugänglich und liefern interessante Anhaltspunkte für Ihre Marketingstrategie und erfolgsorientierte Positionierung Ihres Unternehmens.
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„Junge Männer sind netzaffiner als Frauen, die mehr auf Kommunikation setzen und sich daher mehr in sozialen Netzwerken aufhalten”, ergänzte Schenk. Deutsche User kaufen vor allem Bücher, CDs, DVDs und Eintrittskarten. Auch Flug- und Bahntickets, Hotelreservierungen, Reiseangebote und Bekleidung werden immer häufiger im Netz geordert. E-Commerce hat sich inzwischen fest etabliert, was an der starken Nutzung von ebay.de deutlich wird. Positiv bewertet der Forscher, dass ältere Nutzer in den letzten Jahren zusehends ihre Scheu gegenüber dem neuen Medium abgelegt hätten: „Senioren haben die Entdeckung gemacht, dass das Internet zahlreiche Vorteile bietet.“

Regional gesehen gibt es bei den Internetusern in Deutschland Unterschiede: Ostdeutsche User liegen im Bundesvergleich hingegen weiter zurück als noch im Jahr 2005. „Dies hängt damit zusammen, dass die technische Versorgung im Osten nicht überall gewährleistet ist“, so der Professor. Auch die Kosten würden ein Rolle spielen, schließlich gebe es mehr Arbeitslose im Osten als im Westen.

Web 2.0 noch exotisch
Die Studie analysierte auch das Userverhalten im Bereich Web 2.0. und zeigt, dass für die meisten Deutschen öffentliche Internet-Tagebücher, die sogenannten Blogs, oder Podcastings, Plattformen für den Austausch privater Fotos, Videos und Musikdateien übers Netz noch sehr exotisch sind. Diese neuen Möglichkeiten des Web 2.0 werden bisher fast ausschließlich in den jungen und modernen Milieus genutzt. “Das Interesse für nutzergenerierte Inhalte hält sich – mit Ausnahme von den sozialen Netzwerkplattformen – noch in Grenzen”, stellte Schenk fest. So erfordere ein Blog zu führen viel Aufwand und Zeit. “Die User sind zudem sensibler geworden, was die Preisgabe privater Daten anbelangt”, so der Forscher.

Expedia – Partnerschaft statt Konkurrenz: Präsenz bei Online-Reiseportalen hat positiven Umsatzeffekt auf hoteleigenen Online-Vertrieb

(München, 12. August 2011) Hotelpartner können ihre Buchungszahlen auf der eigenen Webseite zusätzlich steigern, wenn sie bei Online-Reiseportalen wie Expedia gelistet sind. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung, die das Cornell Center for Hospitality Research in Zusammenarbeit mit Online-Reiseportalen wie Expedia und ausgewählten Hotelpartnern durchgeführt hat. Das renommierte Wissenschaftsinstitut der amerikanischen Cornell University hat für Hotels der InterContinental Hotels Group (IHG) exemplarisch die Buchungsdaten der vergangenen drei Jahre analysiert. Das Resultat: Jede Buchung bei Expedia löst drei Buchungen auf der hoteleigenen Webseite aus. „Die Studie bestätigt, dass Expedia die Buchungszahlen seiner Hotelpartner nicht nur direkt durch die Präsenz auf den Ex pedia-Seiten steigern kann, sondern auch den Online-Vertrieb über die eigene Hotelseite positiv beeinflusst“, so Wolfgang Pagl, Director of Market Management Expedia Osteuropa, Österreich, und Schweiz.

Online-Reiseportale als zusätzlicher Marketingkanal für Hotels
Die aktuelle Studie untersuchte den sogenannten „Billboard Effekt“, d.h. den Werbeeffekt, den die Präsenz von Hotels bei Online-Reiseportalen hat. Dazu verglichen die Wissenschaftler am Beispiel der InterContinental Hotels Group (IHG) die Zahl der Buchungen, die über die Markenwebseite der Hotelgruppe von Leuten getätigt wurden, die zuerst die Expedia Webseite besuchten, mit der Zahl der Buchungen direkt über Expedia: Fast zwei Drittel der Buchungen (62%) über eine IHG-Webseite wurden von Leuten vorgenommen, die zuvor auf der Expedia-Webseite waren. 22 Prozent dieser Kunden waren exklusive Expedia-Nutzer, d.h. sie haben vor der Buchung ausschließlich die Expedia-Seite besucht und kein anderes Online-Reiseportal.

Fazit der Untersuchung: Die Buchungszahlen der eigenen Hotel-Webseite steigen bei Hotels, wenn sie auf Online-Reiseportalen gelistet sind. Durchschnittlich neun Buchungen eines Hotels der InterContinental Group wurden direkt durch die Listung des Hotels bei Online-Reiseportalen ausgelöst.

„Online-Reiseportale wie Expedia sind keine Konkurrenz für den eigenen Online-Vertrieb der Hotels, sondern ein zusätzlicher Marketingkanal“, so Wolfgang Pagl. Er sieht Expedia für Hoteliers gut aufgestellt: „Unsere Hotelpartner präsentieren sich auf über 90 Internetseiten von Expedia und hotels.com sowie auf Tausenden Partnerwebseiten durch unser Affiliate-Programm.“

Basis der Studie: Untersuchungsmonate jeweils Juni bis August 2008, 2009 und 2010, gesamt: 1.720 Online-Buchungen für Hotels der InterContinental Hotels Group (IHG): Candlewood Suites, Crowne Plaza Hotels, Holiday Inn, Hotel Indigo, InterContinental Hotels und Staybridge Suites, Quelle: Comscore

Das Restaurant mit der besten Facebookseite 2011: Brauereigasthof-Hotel Aying

(Leipzig, 04. August 2011) Aus 480 Restaurant-Facebookseiten haben die User von Restaurant-News einen Gewinner gekürt. Dank grossem Interesse wird der Wettbewerb auch 2012 stattfinden. Das Restaurant mit der besten Facebook-Seite heisst Brauereigasthof-Hotel Aying. Es konnte die meisten User-Stimmen auf sich vereinen. Insgesamt beteiligten sich rund 7000 Facebook-User am ersten Wettbewerb für Restaurant-Facebookseiten. Sämtliche nominierte Betriebe wurden von den Userinnen und Usern von Restaurant-News.de vorgeschlagen.

Brauereigasthof-Hotel Aying bei Facebook

Ausgetüfteltes Nominationsverfahren
Aus den 480 vorgeschlagenen Betrieben suchte eine Jury, bestehend aus Marketingleuten, Journalisten, Hotelbetreibern und Experten, insgesamt 60 Restaurants aus. Die Facebook-Auftritte dieser 60 Nominierten wirkten professionell und stimmig. Zuletzt traten jeweils 20 Betriebe in der Vorrunde gegeneinander an und kämpften um die Gunst des Facebook-Publikums.

Die Besten haben den Wert von Facebook erkannt
Die Restaurants, die es in die Top Ten schafften, haben begriffen, worauf es ankommt: Übersichtlichkeit des Angebots, Übereinstimmung des Erscheinungsbildes mit der Homepage und natürlich regelmässig neuer Content in Form von spannenden Informationen und stimmungsvollen Bildern aus dem Restaurant.

Die Facebook-Seite des Gewinnerbetriebes Aying wurde mithilfe eines externen IT-Spezialisten gefertigt. «Ziel war es, den Wiedererkennungswert unserer offiziellen Web-Seite anzupassen», sagt Alexander Moosbauer, Mitarbeiter der Geschäftsleitung bei Aying: «Das Feedback unserer Gäste ist sehr gut.»

Einfach mal machen bringts nicht
Initiiert wurde der Wettbewerb Restaurant-Facebookseite 2011 von Alexander Hänsel, Chefredakteur von Restaurant-News.de. «Heute entscheiden sich immer mehr Restaurants dafür, auch auf Facebook präsent zu sein», so Hänsel. «Nur setzen sie ihr Vorhaben dann einfach planlos um. Das bringts nicht.» Es sei wichtig, die Bedürfnisse der Internet-User und Restaurantbesucher genau zu kennen. Mit dem Wettbewerb Restaurant-Facebookseite 2011 können Gastronomen in Zukunft viel stärker berücksichtigen, was bei den Facebook-Besuchern ankommt – und was nicht. Aufgrund grosser Nachfrage seitens Gastronomen und der beachtlichen Teilnehmerzahl beim Voting steht für Initiant Hänsel heute schon fest: «Den Restaurant-Facebookseite-Wettbewerb wird es auch 2012 geben.»

Über Restaurant-News.de
restaurant-news.deDie Internetplattform Restaurant-News.de liefert Informationen und Hintergründe zu Themen rund um die Gastronomie: von Restaurant-Besprechungen in Deutschland sowie international über Stellenangebote und Reservierungsmöglichkeiten bis zu Trends, Events und Hintergrundwissen. Zudem verbreitet Restaurant-News.de ihre Informationen über soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook und andere.

Links zum Wettbewerb:
“Gesucht: Die beste Restaurant-Facebookseite 2011″: http://www.restaurant-news.de/pressemitteilung-gesucht-die-beste-restaurant-facebookseite-2011/
Restaurant-Facebookseite 2011 – Ergebnisse: http://www.restaurant-news.de/restaurant-facebookseite-2011-ergebnisse/
Restaurant-Facebookseite 2011 – Finale: http://www.restaurant-news.de/restaurant-facebookseite-2011-finale/
Restaurant-Facebookseite 2011 – nomierte Restaurants 1-20: http://www.restaurant-news.de/restaurant-facebookseite-2011-nomierte-restaurants-1-20/
Restaurant-Facebookseite 2011 – nomierte Restaurants 21-40: http://www.restaurant-news.de/restaurant-facebookseite-2011-nomierte-restaurants-21-40/
Restaurant-Facebookseite 2011 – nomierte Restaurants 41-60: http://www.restaurant-news.de/restaurant-facebookseite-2011-nomierte-restaurants-41-60/

digningcity.com: Weltgrößtes Restaurantportal startet in Berlin – Ab Herbst auch in Hamburg

(Berlin, 04. Juli 2011) Wohin zum Candle-Light-Dinner? Welcher Italiener hat die beste Pasta? Und wo gibt es den leckersten Sonntagsbrunch? Bei Fragen wie diesen hilft www.diningcity.com weiter. Das nach eigenen Angaben weltweit größte Restaurantportal ist seit dem 1. Juli auch mit einer deutschen Website online. Als erstes gehen die Restauranttipps für Berlin an den Start.

Gelistet bei digningcity.com: Restaurant Lorenz Adlon im Hotel Adlon Kempinski Berlin

Gelistet bei digningcity.com: Restaurant Lorenz Adlon im Hotel Adlon Kempinski Berlin

Ab November will digningcity.com auch in Hamburg präsent sein. 2012 sind Portale für Frankfurt am Main, München, Hannover und Köln geplant.

Die Basispräsentation kostet 1.200 Euro im Jahr. Dazu kommen optional z.B. die „Restaurantwoche“ zu 250 Euro je Aktion. „Die Restaurantwochen finden zwei Mal im Jahr statt. Erste Restaurantwoche wird im Oktober in Berlin präsentiert“, sagte Dirk Alberts von der in gründung befindlichen diningcity Deutschland GmbH in Hannover

Die Kriterien für die Online-Restaurantsuche sind Region, Küche, Preisklasse und Extras wie zum Beispiel Frühstück, Raucherbereich oder Terrasse. Mehr als 50 Hauptstadt-Restaurants stellen sich zum Onlinestart auf den Seiten von diningcity.com ausführlich vor – darunter Gourmetrestaurants wie das „Lorenz Adlon“, Kult-Gastronomien wie „Habel Weinkultur“ und Exoten wie das „No Kangaroo“. Das erklärte Ziel ist es, bis zum Jahresende 100 Restaurants in Berlin zu präsentieren.

Restaurantfotos, Lage, Speisekarte, Sonderaktionen, Zahlungsmodalitäten und Preisniveau gehören zu den Informationen, die auf einen Klick sichtbar sind. Wer von dem Angebot überzeugt ist, kann sofort über die Seite reservieren. Unverzichtbares Element der Restaurant-Porträts ist außerdem die Online-Bewertung der Gäste. Neben freien Kommentaren gehört dazu eine Punkteskala von eins bis zehn. Die durchschnittliche Bewertung zeigt direkt an, wie gut das Restaurant bei seinen Gästen ankommt.

„Wir sind nicht das erste Restaurantportal im Internet, aber individueller und dabei werbefrei und nutzerfreundlich“ erklärt Peer Stephan, Sprecher von diningcity.com in Deutschland. „Die anspruchsvolle und ausführlich bebilderte Vorstellung der Restaurants ist wegweisend. Außerdem bieten wir den teilnehmenden Gastronomen viele Möglichkeiten, Sonderaktionen über unser Portal zu initiieren oder auf aktuelle Events hinzuweisen.“ Dazu gehören zum Beispiel Sonderaktionen für Gäste die über diningcity buchen und spezielle diningcity-Menüs und ein Eventkalender auf der Startseite des Portals.

HOTELIER TV 1:30: Kampf gegen Übermacht der Hotel-Buchungsportale

(Hamburg, 28. Juni 2011) Der Kampf gegen die Übermacht der Hotel-Buchungsportale nimmt neue Formen an: Nun wurden 20 “Eckpunkte fairen Verhaltens von Hotel-Buchungsportalen” offiziell formuliert – mit Selbstverständlichkeiten wie “Ratenhoheit verbleibt beim Hotel” oder “Keine Provisionen für No-Shows”. Der Hotellerie bleibt nur übrig, sich zusammen zu schließen und die Zähne zu zeigen, meint HOTELIER TV-Chefredakteur Carsten Hennig.

HOTELIER TV 1:30 ist das schnelle Nachrichtenformat zu heißen Themen vom ersten Web-TV-Kanal für das Hotelmanagement.

HOTREC: “Hotellerie mahnt mehr Fairness von Buchungsportalen an”

(Brüssel/Berlin, 27. Mai 2011) Während die Online-Distribution für die Hotellerie in ganz Europa stark an Bedeutung zunimmt, beobachtet der europäische Branchendachverband HOTREC mit Sorge eine immer marktbeherrschendere Dominanz einiger weniger Online-Buchungsportale. Die Zahl der relevanten Online-Buchungsportale (Online Travel Agents – OTA) nimmt tendenziell ab und der Einfluss einzelner Buchungsmittler auf die zugrundeliegenden Geschäftsbedingungen stark zu. Aus diesem Grund hat die 62. Generalversammlung von HOTREC in Zürich ein Positionspapier mit 20 “Eckpunkten fairen Verhaltens von Hotel-Buchungsportalen” aus Sicht der Hotellerie verabschiedet, um ein allgemeines Bewusstsein für diese Thematik zu schaffen und der Stimme der durch und durch mittelständisch strukturierten Branche in dieser Debatte Gehör zu verschaffen.

“Mitunter greifen im Internet Wild-West-Methoden des Marketings um sich, die mit Preisklarheit und -wahrheit, aber auch mit partnerschaftlicher Fairness nichts mehr zu tun haben. Hotels in ganz Europa sind besorgt, mehr und mehr die Kontrolle über ihre Preise, Vertriebskanäle und Produkte zu verlieren”, erläutert HOTREC-Präsident Kent Nyström. “Es ist schon bezeichnend, dass die Hotellerie es als Reaktion auf steigenden Druck seitens ihrer Vertriebspartner für notwendig erachtet, Grundprinzipien ihrer unternehmerischen Entscheidungsfreiheit in Erinnerung zu rufen.”

Die überwiegend kleinteilig strukturierten Beherbergungsmärkte in Europa sehen sich auf dem Gebiet der digitalen Distribution mit Marktverhalten konfrontiert, das mehr und mehr Hoteliers für unausgeglichen und unfair erachten. Um die Märkte zum Nutzen der Gäste, der Vertriebspartner und der Hotellerie offen und wettbewerbsfähig zu halten, hat HOTREC ein Positionspapier mit den folgenden 20 “Eckpunkten fairen Verhaltens von Hotel-Buchungsportalen” verabschiedet:
1.      Raten-, Vertriebs- und Produkthoheit verbleibt beim Hotel
2.      Keine ungenehmigte Nutzung von Hotelmarken z.B. für Suchmaschinenmarketing (SEM), Domainnamen (Grabbing) und andere Formen des Online-Marketings
3.      Zumindest monatliche Aktualisierung von Bildern, Logos, Inhalten, Hotelnamen und Beschreibungen, die seitens des Hotels zur Verfügung gestellt werden
4.      Kein verpflichtender Zugriff auf sämtliche Hotel-Angebote (kein “full content”)
5.      Keine Mindestverfügbarkeit oder “Verfügbarkeit des letzten Zimmers” (Last Room Availability – LRA)
6.      Keine verpflichtende Verfügbarkeitsparität
7.      Keine verpflichtende Ratenparität
8.      Keine intransparenten Auktionsmodelle mit Einfluss auf die Positionierung in den Ergebnislisten der Hotel-Buchungsportale (“Biasing”)
9.      Keine automatische Wiederauffüllung von Zimmerkontingenten jenseits der Kontrolle durch das Hotel (“Auto-Replenishment”)
10.     Preisklarheit und -wahrheit beim Suchmaschinenmarketing (SEM)
11.     Keine Einflussnahme auf Hotelprodukte durch unautorisierte Darstellung auf Auktionsportalen (z.B. Katalogkopien)
12.     Angemessene Reaktionszeit für monatliche Überprüfung der “No-Shows” und Stornierungen
13.     Keine Provisionszahlungen für “No-Shows”, stornierte Buchungen, Steuern oder nicht im Voraus gebuchte Leistungen
14.     Meta-Suchmaschinen sollten Hotel-Homepages einbeziehen und sie gleichberechtigt darstellen
15.     Zusammenarbeit mit qualifizierten Channel-Management Systemen
16.     Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses muss über alle Vertriebskanäle eine verbindliche Einigung erzielt sein
17.     Keine Veranstalter-Raten zur Paketierung (“rooms only”) frei im Internet verfügbar
18.     Sofern möglich wird die offizielle Sterneklassifizierung des Hotels angezeigt, eine Suchmöglichkeit nach Hotelsternen wird angeboten
19.     Sofern Hotelbewertungen eingebunden werden, finden HOTREC’s “10 Prinzipien” Anwendung
20.     Bezeichnungen der Beherbergungskategorien entsprechen der Terminologienorm EN ISO 18513

Das HOTREC-Positionspapier wird am kommenden Montag durch Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA) und Vorsitzender des HOTREC Quality Boards, auch auf dem HSMA Pricing & Distribution Day in Frankfurt am Main präsentiert und zur Diskussion gestellt werden.

HOTREC repräsentiert Hotels, Restaurants und Cafés auf europäischer Ebene. Das Gastgewerbe zählt allein in der Europäischen Union 1,7 Million Unternehmen, von denen 92 % Kleinstbetriebe mit weniger als zehn Beschäftigten sind. Hotellerie und Gastronomie bieten acht Million Beschäftigungsverhältnisse allein in der EU. HOTREC vereinigt 43 nationale Unternehmens- und Arbeitgeberverbände aus 26 europäischen Ländern. Weitere Informationen sind unter www.hotrec.eu

Studie von Ulysses Web-Tourismus – Umsätze so hoch wie nie zuvor: 20,1 Mrd. Euro Umsatz im Online-Tourismus

(München, 16. Mai 2011) Das Tourismusjahr 2010 war aus Sicht der Branche ausgesprochen erfreulich. 2010 setzte die deutsche Tourismuswirtschaft insgesamt 48,05 Milliarden Euro um – soviel wie nie zuvor. Dies geht aus einer Untersuchung des Münchner Marktforschungsinstitutes Ulysses Web-Tourismus hervor. Gegenüber dem von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise stark betroffenem Jahr 2009 wuchs der Tourismusumsatz um rund 2,8 Milliarden Euro (+6,1%), während der Online-Tourismus im gleichen Zeitraum sogar um 7,9 Prozent auf nun 20,1 Milliarden Euro anstieg. Das bedeutet, daß in Deutschland inzwischen 41,7 Prozent aller im Tourismus erzielten Umsätze über webbasierte Lösungen erwirtschaftet werden. Im Endkonsumentenbereich (B2C) ist allein der Tourismus für über ein Viertel des gesamten deutschen Ecommerce von rund 50 Milliarden Euro verantwortlich.

Ulysses Web Tourismus - Studie 2011 - Chart 1

Die allgemeine Entwicklung des Tourismus war 2010 sehr vielversprechend. Die Deutschen selbst zeigten sich gewohnt reisefreudig. Von Krisenstimmung oder Auswirkungen der Krise konnte nicht die Rede sein. „Am besten entwickelten sich 2010 die Reiseveranstalter“, erklärte Ulysses-Chef Dominik Rossmann. Die deutschen Veranstalter konnten im Vergleich zu 2009 ein hervorragendes Umsatzwachstum von über neun Prozent auf rund 21,1 Milliarden Euro verzeichnen – auch das ein Rekordwert.

Die Transportbranche hingegen stagnierte, was vor allem der eher unterdurchschnittlichen Entwicklung des Flugsektors geschuldet war. Während sich der Linienflug noch einigermaßen positiv entwickelte, mußten vor allem die Billigflieger – struktur- und marktbedingt – erneut Einbußen hinnehmen. Auch die Hotellerie verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr ein deutliches Plus von fast sechs Prozent. „Hätte der Flugsektor 2010 nicht geschwächelt, wäre der Online-Gesamtumsatz sicherlich deutlich höher ausgefallen“, so Rossmann. „Denn bisher war gerade der Transportbereich stets die Lokomotive im Online-Tourismus.“ Befragt nach ihren Zukunftsaussichten und Prognosen ist sich die gesamte Branche zumindest darin einig, daß vor allem die sozialen Netzwerke eines der wichtigsten Investitionsfelder der nächsten Zeit darstellen. Die Dynamik in diesem Bereich war 2010 außergewöhnlich hoch und viele Unternehmen haben den Schritt inzwischen gewagt. „Als sehr vielversprechende Innovations- und Investitionsfelder gelten der M-Commerce und die Apps“, sagte Rossmann weiter. „Diese spielen vor allem bei den primären Leistungsträgern, also bei Hotels und im Transport, eine wichtige Rolle für Zukunftsinvestitionen.“

Transport schwächelt – Veranstalter online stark
Obwohl sich der Transportsektor eher schwach entwickelte, ist er nach wie vor für fast die Hälfte alle Online-Umsätze verantwortlich. Die Hotellerie entwickelt sich weiter sehr gut im Onlinegeschäft und erwirtschaftet mehr als ein Viertel aller touristischen Web-Umsätze. Die Veranstalter erzielten zwar das stärkste Online-Wachstum, liegen aber dennoch rund 0,5 Milliarden Euro hinter der Hotellerie. Das spiegelt sich auch in den Aussagen der Branche wieder. Befragt danach, was denn die profitabelsten Reiseleistungenseien, nannten 21,4 Prozent die reine Hotelleistung knapp vor der reinen Transportleistung (20,5%). Deutlich in der Einschätzung ist auch wieder die klassische Pauschalreise gestiegen, die in der Vergangenheit eher als unlukrativ betrachtet wurde. „Das Bild bleibt seit Jahren nahezu gleich“, so Rossmann, „die beiden Primärleistungen Transport und Hotel sind für rund die Hälfte der Touristiker stets die lukrativsten Leistungen. Dafür sprechen deren Einfachheit und Selbsterklärbarkeit. Alles was nicht kompliziert ist beim Buchen wird von den Kunden schnell verstanden und gerne angenommen.“ In bezug auf die Top-Tourismus-Trends 2011, äußerte sich die Branche recht eindeutig. Rund drei Viertel der Tourismusmanager nannten die Städtereisen gefolgt mit deutlichem Abstand von den Wellnessreisen. Was deren mittelfristige Zukunftschancen anbelangt, ist sich die Branche ebenfalls einig. Sowohl der Städte- als auch der Wellnesstourismus werden in ihrer Bedeutung in den nächsten drei Jahren abnehmen, während insbesondere der höherwertige Gesundheitstourismus, genauso wie der Abenteuer- und Kulturtourismussteigen werden.

Ulysses Web Tourismus - Studie 2011 - Chart 2

M-Commerce und Apps sind Investitionsfelder der näheren Zukunft
Die deutschen Reiseveranstalter erholten sich nach dem sehr schwierigen Krisenjahr 2009 hervorragend. Dies spiegelt sich auch in ihrer Online-Performance wieder. Für den Markt der Veranstalter hatte die Krise durchaus auch positive Effekte. Sie half bei der Marktbereinigung einerseits und drängt andererseits die Veranstalter dazu längst überfällige Änderungen in Angriff zu nehmen. Während manche Veranstalter das Jahr nicht „überlebten“ gingen einige gestärkt aus der Krise hervor. „Die Veranstalter haben in den letzten Jahren viel in ihr Online-Geschäft investiert und deutlich aufgeholt“, erklärte Dominik Rossmann, „es bleibt interessant zu beobachten wie es weitergeht“. Denn während die Veranstalter noch damit beschäftigt sind, den Abstand zu den anderen Branchen zu verringern, haben diese bereits damit begonnen neue Felder zu erschließen, wie den M-Commerce oder die Apps. „Die Veranstalter müssen aufpassen, hier nicht den gleichen Fehler zu machen wie schon vor zwölf Jahren im E-Commerce“, warnte Rossmann. „Ende der 90er haben viele von ihnen das Internet regelrecht verschlafen und dachten das sei nur ein Trend, der irgendwann vorbei ist.“ Die Hotellerie und die Transportbranche, und selbst die Online-Reiseportale, sind sich hingegen der kommenden Bedeutung von webbasierten Mobilanwendungen bewußt und basteln bereits an Lösungen.

Online-Reisebüros/Portale im Aufwind – fast 50%-Anteil
Der Online-Reisevertrieb entwickelte sich auch 2010 sehr erfolgreich. Die Online-Portale konnten weiter Marktanteile hinzugewinnen. „Mit knapp 47 Prozent wurde fast – aber noch nicht ganz – die Hälfte des touristischen Online-Umsatzes 2010 durch den Online-Reisevertrieb erwirtschaftet“, so Studienleiter Rossmann. „Wenn die Entwicklung weiter so voranschreitet, könnte schon in diesem Jahr mehr als die Hälfte aller Online-Umsätze über die Vermittler laufen.“

Allerdings ist der Online-Vertrieb bei der Art der vermittelten Leistungen unterschiedlich erfolgreich. Wie schon 2009 wurden auch 2010 rund 40 Prozent aller Portalumsätze durch die Vermittlung vonTransportleistungen erzielt. Die Portale konnten hier ihren Anteil nicht weiter ausbauen und stagnierten im gleichen Maße wie das auf die gesamte Transportwirtschaft zutraf. Sehr deutlich hingegen wuchs 2010 der Anteil von vermittelten Pauschalreisen, denn die Online-Portale erzielten fast 32 Prozent ihres Umsatzes dadurch. Dieser Wert stieg um ganze sechs Prozentpunkte und zeigt, daß das klassische Reisegeschäft für die Portale immer mehr zu einem wesentlichen Bestandteil ihres Umsatzes wird.

Das Dynamic Packaging (Baukastenprinzip) kommt insbesondere den großen Online-Reisebüros/Portalenzu Gute. Der Umsatzanteil der eigenerstellten Leistungen im Sinne eines Reiseveranstalters, die über Online-Reisebüros vertrieben wurden, wird hauptsächlich geprägt durch die großen Online-Portale und bewegt sich seit drei Jahren stabil um die 20 Prozent. Die Zahl der touristischen Portale schrumpfte auch 2010, was den inzwischen enormen Wettbewerb in der Branche widerspiegelt. „Äußerst interessant ist, daß Veranstalterleistungen zwar nur etwa 31 Prozent der Portalumsätze ausmachen, die Portale 2010 aber erstmals für mehr als die Hälfte aller online abgesetzten Veranstalterleistungen verantwortlich waren“, merkt Rossmann an. Daß die Portale den Veranstaltern ständig Online-Anteile abjagen, zeigt sich schon seit einigen Jahren. Waren 2003 die Portale für nur 33 Prozent aller Online-Umsätze von Veranstaltern verantwortlich, waren es 2007 bereits 43 Prozent und 2010 sind es schon bald 60 Prozent. Durch verstärkte Direktvertriebsmaßnahmen seitens der Veranstalter wird versucht diesem Umstand entgegenzuwirken, um wieder mehr Kontrolle über dieses Geschäftsfeld (zurück) zu gewinnen. Daher ist der Wert Jahr für Jahr ein wenig schwankend, der Trend spricht allerdings derzeit eindeutig für die Portale.

Ulysses Web Tourismus - Studie 2011 - Chart 3

Social Media sehr wichtig – aber nicht sehr umsatzträchtig
Mehrheitlich zwei Drittel der Tourismuswirtschaft ist sich darin einig, daß Social Media Elemente für ihr zukünftiges Online-Geschäft wichtig sind. Für immerhin 12,3 Prozent der Befragten sind diese Elemente sogar vonelementarer Wichtigkeit. Die Breite Mehrheit, insgesamt 80,3 Prozent der Befragten, bezeichnen sie als bedeutsam oder elementar. 6,6 Prozent sehen in Social Media Elementen lediglich eine überbewertete Modeerscheinung, die langfristig für das Online-Business bedeutungslos ist.

Interessant ist auch die sehr unterschiedliche Einschätzung des ökonomischen Erfolgsbeitrags von Social Media Elemente. Während sich die Transportwirtschaft zu fast zwei Dritteln darin einig ist, daß die Social Media Elemente zusätzlichen Umsatz generieren (können), sehen das die Veranstalter konträr. Die Online-Portale sind in ihrer Einschätzung indifferent. Befragt man die Branche explizit nach Umsatzgenerierungdurch das mobile Internet / Apps – der sogenannte M-Commerce – , so geben 69,9 Prozent an, darüber bisher kein signifikantes Umsatzplus erzielt zu haben. 14,7 Prozent hingegen bestätigten durch M-Commerce Maßnahmen schon Umsatz generiert zu haben.

Suchmaschinenmarketing „wau“ – Kundenbindung „lau“ – Social Media mit interessanter Zukunft
Der Werbemarkt hat sich in den letzten Jahren sehr deutlich verändert. Einerseits fließen immer mehr Budgets in die webbasierte Werbung und zum anderen spielt auch das Thema Social Media eine immer wichtigere Rolle, glaubt man den vielen Studien und Erfahrungsberichten. Insbesondere dieTourismuswirtschaft erhofft sich von Social Media Maßnahmen einen deutlichen Schub für ihr Onlinegeschäft, für ihre Marke und zu guter Letzt auch für ihren Umsatz. Ebenso das seit Jahren sehr stiefmütterlich behandelte Thema Kundenbindung versucht die Tourismusindustrie durch ein beherztes Social Media Engagement zu verbessern und zu emotionalisieren. „Das Thema emotionale Kundenbindung ist jedoch für die meisten Tourismusunternehmen nach wie vor eben kein Thema“, bemängelt Studienleiter Rossmann. „Insbesondere in nachhaltige Maßnahmen zur emotionalen Kundenbindung sollte in den nächsten Jahren investiert werden. Stattdessen aber wird mit aller Gewalt versucht Kunden durch Sonderpreise, Rabatte und Gutscheine zu binden“, erklärt Rossmann weiter. „Das aber hat sich bisher allenfalls nachhaltig auf die Kostenstruktur einiger Unternehmen ausgewirkt.“

Fast alle befragten Unternehmen (85,4%) haben schon einmal kostenpflichtige Online-Werbung eingesetzt, um so ihr eigenes Angebot zu vermarkten. Am häufigsten verwenden Portale kostenpflichtige Internetwerbung, mit einer Quote von 87,5 Prozent nutzen fast alle dieses Instrument. Die Reiseveranstalter legten 2010 deutlich zu, denn 85,7 Prozent griffen auf kostenpflichtige Online-Werbung zurück. „Die Veranstalter erhöhen sukzessive ihren Online-Werbedruck und schließen zu den Online-Portalen auf“, erläutert Rossmann die Entwicklung. „Hier läßt sich erkennen, daß sie den Online-Reisevertrieb den Portalen nicht kampflos überlassen wollen.“

Befragt man die Tourismuswirtschaft welches Online-Werbemittel das wirksamste ist, ist sich die Branche seit Jahren mit überwiegender Mehrheit einig. Über 60% sehen das Suchmaschinenmarketing (SEO/ AdWords/ AdSenses) als erfolgreichstes Medium an, allerdings ist dieser Wert im Vergleich zum Vorjahr um fast zehn Prozentpunkte gesunken. Mit deutlichem Abstand folgt der Newsletter, den rund 15 Prozent als am wirksamsten für ihre Belange betrachten. Die Hälfte der Branche sieht auch in Zukunft das Suchmaschinenmarketing als am erfolgreichsten, allerdings schätzen rund 20 Prozent Social Media Maßnahmen und mobile Applicationen (Apps) als am zweitstärksten in Zukunft ein. Beiden Werbeelementen bescheinigt die Branche mittelfristig das größte Wachstum.

Das komplette Werk „Web-Tourismus 2011“, besteht aus 7 Modulen, die individuell zusammengestellt werden können. Die gesamte Studie (alle Module) hat 535 Seiten und 363 Farbabbildungen. Die Studie und ihre Module sind als Ringbuch bei Ulysses Web-Tourismus zu beziehen.

Hotelmarketing – Interview mit Revenue-Management-Experte Bruno Wolf: „Wer Ratenparität nicht begriffen hat, hat die neue Distributionswelt nicht begriffen“

(Frankfurt am Main, 11. Mai 2011) Der Mix macht’s: Beim elektronischen Zimmervertrieb machen es die Hotelketten vor und nutzen GDS, Online-Reisebüros und traditionelle Offline-Vertriebswege gleichermaßen. Entscheidend dabei sei die Ratenparität, betont der sehr erfahrene Hotelmarketing-Berater Bruno Wolf im Interview.

Hotelmarketing-Koryphäe Bruno Wolf: Ein Hotel, das das Prinzip der Ratenparität nicht begriffen hat, hat die neue Distributionswelt nicht begriffen!

Hotelmarketing-Koryphäe Bruno Wolf: Ein Hotel, das das Prinzip der Ratenparität nicht begriffen hat, hat die neue Distributionswelt nicht begriffen!

Herr Wolf, die Revolution im Buchungsgeschäft geht ja immer noch weiter. Wer wird siegen: die Hotels mit ihren eigenen Buchungstools, Hotel-Buchungsportale wie z.B. hrs.de, die Online-Reisebüros oder die GDS?
Bruno Wolf: „Ich hoffe, dass die Hotels mit ihren eigenen Websites – mit allen Möglichkeiten, die es dem Kunden vereinfachen zu suchen, zu planen und zu buchen – werden klar an Gewicht gewinnen. Schon aus den so wichtigen Rentabilitätsgründen. Allerdings werden die GDS, die stationären und Online-Reisebüros Ihren Stellenwert auch in Zukunft behalten. In diesem Fall ist der richtige Mix absolut wichtig. Auch hier sind die großen Hotelketten klare Vorreiter und die Mittelständler sollten hier etwas mehr über ihren Tellerrand schauen und sehen was die Grossen tun und es dann für sich besser, schneller und persönlicher machen. Dann siegen alle Beteiligten!“

Immer mehr Hoteliers versuchen händeringend mehr Buchungen über die eigenen Websites zu generieren – und schrecken dabei nicht vor überbordendem Zeitaufwand für Facebook oder wenig rentablen Marketingaktionen bei groupon.com zurück. Bringt das denn etwas?
Wolf: „Das hängt wohl sehr vom einzelnen Hotel ab. Um es gleich vorwegzunehmen: Von Groupon oder ähnlichen Businessmodellen halte ich sehr wenig. Die Hotellerie wird überschüttet damit und nur wenige blicken bei diesem extremen Überangebot von sogenannten Distributionsplattformen noch durch!
Zum Thema Social Media, also Facebook, Twitter etc: Das Ganze muss man sehr differenziert sehen. Ein Standard-Stadthotel oder Airport-Hotel braucht diese Kanäle ganz bestimmt nicht, denn es gibt viel zu wenig zu kommunizieren. Und es gibt nichts schlimmeres als Facebook-Seiten, die nicht laufend gepflegt werden und mit neuen, für die Nutzer interessanten Informationen belebt werden.
Ein Luxusresort, ein Trendhotel etc. kann durchaus seinen Vorteil bei diesen Medien nutzen. Man kann neue Trends oder Angebote, die sich laufend verändern, sehr schnell an diese Nutzergruppe kommunizieren. Mit traditionellen Medien wie Broschüren oder mit Reiseveranstaltern kann man das nur sehr eingeschränkt.
Diese Diskussion kann aber leicht abendfüllend sein …“

Ratenparität spielt bei vielen Hotels offenbar immer noch nicht eine gewichtige Rolle. Warum wollen die Hoteliers einfach nicht dazu lernen?
Wolf: „Ein Hotel, das das Prinzip der Ratenparität nicht begriffen hat, hat die neue Distributionswelt nicht begriffen! Das ist als ob ich einem Kunden am Telefon sagen würde: Gehen Sie auf die Website xy, denn dort bekommen Sie das Zimmer günstiger als bei uns direkt … Und dann stellt auch noch das leidige Provisionsproblem. Diese Diskussion habe ich fast täglich mit vielen Hotelkunden.
Was ich allerdings keineswegs empfehlen kann, ist die sogenannte Verfügbarkeitsparität! Wieso sollte ein Hotel einem Vertriebskanal mit weit überzogenen Provisionssätzen – und davon gibt es leider viele! – die gleiche Verfügbarkeit wie einem korrekten, partnerschaftlichen nach dem Reisebüromodell vorgehenden Vertriebspartner geben? Wieso soll die Hotelbranche, genau wie das Airlines schon immer erfolgreich praktiziert haben, und komischerweise vom Kunden seit vielen Jahren als etwas marktgegebenes akzeptiert haben, auch in Zukunft so unprofitabel arbeiten?
Das ist die Diskussion bei der HSMA!“

Der “Hospitality Jungle” wird immer dichter – jeden Tag kommen neue Buchungsportale oder neue wichtige Funktionen heraus – wer hat da noch den Durchblick?
Wolf: „Nach meiner mehr als 17-jährigen Erfahrung bei Marriott muss ich erkennen, dass nur die bei solchen großen Hotelketten angesiedelten Distributions- und Revenue-Manager die wahren Fachleute sind – wenn ich ehrlich bin … Es ist sogar für diesen Personenkreis fast unmöglich, immer auf dem Laufenden zu bleiben und die Spreu vom Weizen zu trennen. Meistens testet man bei den Großen der Branche im kleinen Rahmen mit einzelnen Hotels und entscheidet dann nach einigen Monaten, ob man das auf höherer Ebene weiterführt oder ob man das lautlos sterben lässt. Meist ist das Letztere der Fall!
Bevor man aber überhaupt solche Tests durchführt, erwägt man zuallererst ganz genau ob und wie man mit dem Vertriebskanal zusammenarbeitet und ob dieser überhaupt Profitabilität verspricht. Leider haben die Mittelständler diesen Luxus nicht und machen hier leider sehr oft große Fehler und merken, genau wie die Großen auch irgendwann, daß es der falsche Weg war. Aber dann ist es entweder zu spät und das Hotel hat sehr viel Geld verloren oder man kommt aus Verträgen kurzfristig nicht heraus.“

Es heißt ja öfters, Hotelbewertungen seien ein wichtiger Treiber für Onlinebuchungen. Jetzt berichten immer mehr Leitmedien wie zuletzt die “Bild” über manipulierte Rezensionen. Verlieren Bewertungsportale wie trivago.com oder holidaycheck.de dadurch wieder an Bedeutung?
Wolf: „Ich persönlich bin ein großer Verfechter von Bewertungsportalen, denn es hat sich mittlerweile in der breiten Bevölkerung durchgesetzt. Man bewertet inzwischen alles, was auch nur im weitesten Sinn mit Service zu tun hat. Ob das jetzt die Hotelbranche, Kliniken, Ebay, Myhammer, Ärzte, Lehrer etc. sind.
Natürlich bleibt es nicht aus, daß – wie überall im Leben – auch mal Missbrauch getrieben wird. Aber ich denke, der Prozentsatz ist im untereren Rahmen und der User kann meiner Meinung nach auch sehr gut unterscheiden, ob eine Hotelkritik berechtigt ist oder nicht. Er liest ja meistens eine ganze Auswahl von Bewertungen und wenn 98 Prozent gut sind und zwei Prozent schlecht oder nicht so positiv, dann kann er als mündiger Kunde sehr wohl entscheiden ob er das Hotel nun bucht oder nicht und weiß auch, dass es keine hundertprozentigen Hotels gibt.
Auch vor den Zeiten des Internet galt das alte Motto, dass man ein Hotel besser auf Empfehlung bucht.
Ich habe einen Hotelkunden, der Bewertungen absolut hervorragend findet und all seine Qualitäts- und Servicebemühungen danach ausrichtet. Die Mitarbeiter sind unglaublich motiviert und können es gar nicht erwarten, dass ich ihnen laufend ihren Stand mitteile und auf Bewertungen intern und extern reagiere. Ich denke, ‚Reputation Management’ ist auch in Zukunft absolut wichtig und der Markt wird schlechte Bewertungsportale, welche nicht genug auf Missbrauch kontrollieren, von der Bildfläche verschwinden lassen!“

Bruno Wolf war seit 1992 zunächste für Renaissancem später für Marriott als Director International eCommerce Distribution tätig. Seit 1. Januar agiert er als selbstständiger Hotelberater mit Sitz in Frankfurt/Main. Wolf gilt als einer der führenden Experten für elektronischen Zimmervertrieb.

Hotelmarketing – Facebook-Hype: Für die Reiseplanung spielen Social Networks bislang keine Rolle

(Bonn, 01. März 2011) Endlich mal Klartext: Facebook wird als Marketingelement offenbar völlig überschätzt. Gerade mal fünf Prozent der Onlinenutzer in Deutschland setzen das quirlige Internetnetzwerk zur Urlaubsplanung ein. Dies ist Ergenbnis einer repräsentativen Befragung von Skopos im Auftrag des Bonner Reiseportals smavel.com unter 1.020 Deutschen.

mavel.com Studie - Reiseplanung - März 2011
Nur zwei Prozent der Online nutzen andere soziale Netzwerke zur Reiseplanung. Zum Vergleich: In den USA tun dies über 50 Prozent. Außerdem zeigt die Studie, dass User auch gegenüber Kundenkommentaren und Bewertungen auf Internetseiten skeptisch sind. Die Mehrheit der Befragten (ca. 70%) informiert sich für die Reise direkt auf den Internetseiten der Reiseanbieter selbst, so die Studie. Nur jeder Dritte besucht auch Vergleichs-Portale und Meta-Suchen, um Preise und Angebote besser gegenüberstellen zu können.

„Facebook ist derzeit in aller Munde und in vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Für Reisende scheint dieses Medium jedoch weder in der Vorbereitung noch während oder nach der Reise relevant“, so Arno Wolter, Tourismus-Experte vom Verbraucherportal smavel.com. „Mit rund 55 Prozent zählen die Befragten eher auf Tipps von Familie und Freunden – weit mehr als diejenigen, die auf Empfehlungen in Sozialen Netzwerken vertrauen.” Signifikante Unterschiede in den Altersgruppen lassen sich dabei interessanterweise kaum feststellen.

Zurückhaltung bei Online-Bewertungen
Gegenüber Hotelbewertungen und Kommentaren zu Anbietern im Internet sind Kunden eher skeptisch. „Lediglich zehn Prozent der Befragten halten Kundenkommentare für sehr glaubwürdig” erläutert Wolter. „Nur jeder Vierte hat bei Hotel-Bewertungsportalen keine Sorge vor vorgetäuschten Bewertungen und vertraut den Informationen im Netz.“

Die wichtigsten Ergebnisse aus der Umfrage sind unter www.smavel.com kostenfrei abrufbar.

Hotelbewertung im Internet – ZDF-Reportage: Fälschungen an der Tagesordnung

(Mainz, 18. Februar 2011) Hotelbewertungen weichen allzu oft von der Realität ab. Darauf weist Olaf Seiche von TÜV Rheinland Cert hin. In einer ZDF-Reportage beschrieb er es als „typischen Fall“, dass Urlauber von ihrem Hotelzimmer (zu Recht) enttäuscht seien – obwohl das Haus überwiegend positive Bewertungen aufweist. Der Beitrag der „ZDF Reporter“ wurde durch einen Hintergrundbeitrag über Manipulationen bei Hotelbewertungen in der Onlineausgabe von „Top hotel“ angeregt.

Gefälschte Hotelbewertungen - ZDF-Interview mit einem Insider

Gefälschte Hotelbewertungen - ZDF-Interview mit einem Insider

Ein Selbsttest der ZDF-Fernsehredakteurin Mara Bergmann entlarvte das Portal trivago.de: Sie bewertete ein Hotel in Österreich, obwohl sie dort nicht zu Gast gewesen war, als „hervorragendes Golfhotel“ (es gibt gar keinen Golfplatz in der Nähe) und rühmte den Blick zum Mattherhorn (der Gipfel liegt weit entfernt in der Schweiz!). Trotz aller Beteuerungen, alle abgegebenen Bewertungen akribisch zu prüfen, hatte trivago.de-Geschäftsführer Malte Siewert nur die Ausrede vom „unrealistischen Einzelfall“ übrig.

Die Hinweise auf Manipulationen durch Hoteliers häufen sich. So könne man selbst das geschlossene System von hrs.de überlisten, hieß es. Man buche in einer auslastungschwachen Zeit – und zu entsprechend günstigen Konditionen – einige Zimmer selbst im Haus und bewerte diese dann ausführlich – natürlich ausnahmslos positiv. Dass auch gezielt negative Bewertungen von Konkurrenten abgegeben werden, sagte ein (anonymisierter) Insider im ZDF: 90 Prozent seiner Manipulationen seien veröffentlicht worden. Jede fünfte Bewertung sei gefälscht, so der Hotelberater.

Das Interview mit dem Hotelinsider ist hier nachzulesen. Die ZDF-Reportage kann unter http://reporter.zdf.de angesehen werden.

hrs.de: Fotos vom Hotelzimmer und Online-Gästebewertungen entscheidend für Hotelauswahl

(Köln, 10. Februar 2011) Ein bisschen „Professor Binsen“ ist das schon: Fotos und Gästebewertungen im Internet sind entscheidend für die Hotelauswahl. Für nicht ganz neue Erkenntnis hat nun das Kölner Reservierungsportal hrs.de 600 Deutsche durch eResult befragen lassen. Dabei ging es um die Kriterien für eine Hotelbuchung, die neben Preis und Lage entscheidend sind.

Gute Fotos und positive Gästebewertungen sorgen für Buchungen, weiß hrs.de (Screenshot: Iberotel Fleesensee)

Gute Fotos und positive Gästebewertungen sorgen für Buchungen, weiß hrs.de (Screenshot: Iberotel Fleesensee)

Ausschlaggebend für die Hotelauswahl sind für 78 Prozent der Befragten Fotos vom Zimmer oder dem Hotel, gefolgt von Gästebewertungen im Internet, die von 66,7 Prozent als wichtiges Kriterium genannt wurden. Interessant ist die Tatsache, dass für zwei Drittel die Meinung anderer Gäste relevant ist, während direkte Empfehlungen von Bekannten und Freunden lediglich für 43 Prozent als Entscheidungsgrundlage für die Hotelauswahl dienen. Auf Jüngere haben Bewertungen im Internet einen besonders starken Einfluss: 76,4 Prozent der Befragten bis 29 Jahren gaben an, bei ihrer Hotelauswahl besonders auf Gästebewertungen zu achten. Von den Befragten ab 50 Jahren schätzen lediglich 54,3 Prozent Internetbewertungen als entscheidend für ihre Hotelauswahl ein. Auch der Reisegrund spielt eine Rolle: Besonders Privatreisende verlassen sich bei der Hotelsuche auf die Meinung anderer Gäste. Geschäftsreisende achten stärker auf Parkmöglichkeiten direkt am Hotel oder W-Lan auf dem Zimmer.

Auf Platz drei der wichtigsten Kriterien für die Hotelauswahl folgt die Anzahl der Sterne, die von rund 59 Prozent aller Befragten genannt wurde. Ob das Hotel über ein Restaurant verfügt, ist für knapp 45 Prozent ausschlaggebend. Auch Hotelvideos werden immer wichtiger und spielen immerhin schon für jeden Fünften eine entscheidende Rolle bei der Suche nach dem passenden Hotel.

W-LAN für Männer wichtig, Spa-Bereich für Frauen
Zwei Geschlechter-Klischees werden durch die Studie bestätigt: Während 42,4 Prozent der vermeintlich internetaffineren Männer eine W-LAN Anbindung auf dem Hotelzimmer als wichtiges Kriterium bei der Hotelauswahl nennen, spielt dieses Ausstattungsmerkmal lediglich für etwa jede dritte Frau eine entscheidende Rolle. Entgegengesetztes Bild beim Thema Wellness: Ob ein Hotel einen eigenen Spa-Bereich oder Fitness-Raum besitzt, darauf legen gut 32 Prozent der befragten Damen großen Wert, bei den Herren sind es weniger als 20 Prozent.

Je älter der Gast, desto größer das Zimmer
Mit zunehmendem Alter steigt der Raumbedarf der Hotelgäste. Gut ein Drittel der Befragten bis 29 Jahren gaben die Zimmergröße als wichtiges Auswahlkriterium an. Bei den 30 bis 40-Jährigen sind es bereits fast 38 Prozent und von den Umfrage-Teilnehmern ab 50 Jahren knapp 54 Prozent.

Nachhaltigkeit und Golfplatz am Hotel nebensächlich
Ob sich ein Hotel im Bereich Nachhaltigkeit engagiert, beziehen lediglich gut 14 Prozent der befragten Internetnutzer in ihre Entscheidung ein. So gut wie keine Rolle spielt die direkte Anbindung an einen Golfplatz. Für weniger als ein Prozent ist ein Golfplatz entscheidend für die Hotelauswahl.

hotel.de: 2010 sehr erfolgreich : +12,4% mehr Buchungen

(Nürnberg, 10. Januar 2011) Keine Krise bei Zimmerreservierungen: Das vergangene Geschäftsjahr entwickelte sich beim börsennotierten Buchungsportal hotel.de, Nürnberg, bestens. Der Umsatz stieg um 12,4 Prozent auf 392,08 Millionen Euro und übertrifft damit sogar den bisherigen Rekordwert von 2008. Da hrs.de und Booking.com keine aktuellen Geschäftszahlen veröffentlichen, sind die Umsatzwerte von hotel.de ein wichtiger Gradmesser für die Konjunktur bei den immer wichtigeren Onlinebuchungen in der Hotellerie.

„Das Wachstum des Buchungsvolumens ist ein Resultat unserer intensiven Investitionen in die Neukundengewinnung und die Internationalisierung unseres Geschäftsmodells. Außerdem steigt die Nachfrage nach kostengünstigen Online-Buchungssystemen. Davon profitieren wir als einer der führenden Anbieter im Markt“, erklärte Vorstandschef Heinz Raufer

Die Anzahl der getätigten Buchungen überstieg im Gesamtjahr 2010 zudem mit 2.013.818 erstmalig die Zwei-Millionen-Marke (Vorjahr: 1.821.253). Auf das vierte Quartal entfielen 498.357 Buchungen, was einer Verbesserung gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 14,3 Prozent entspricht (Q4 2009: 436.012). Auch das durchschnittliche Reservierungsvolumen pro Buchung stieg weiter, was im Wesentlichen auf die im Vergleich zum Vorjahr höhere durchschnittliche Übernachtungsdauer pro Buchung zurückzuführen ist.

Im vierten Quartal steigen die Buchungen um 19,3 Prozent auf 95,62 Millionen Euro (Q4 2009: 80,17 Mio. Euro). Das ausländische Buchungsvolumen erhöhte sich um 18,0 Prozent von 33,76 auf 39,84 Millionen Euro und entspricht damit einem Anteil am gesamten Buchungsvolumen von rund 41,6 Prozent. Vor allem das Buchungsvolumen in Frankreich (gemessen am Hotelstandort) legte wie bereits in den Vorquartalen mit 27,5 Prozent deutlich zu. Das Inlandsgeschäft verbesserte sich um 20,2 Prozent von 46,41 auf 55,78 Millionen Euro.

Hotelmarketing – Trendschau: Social Travel Booking – Die Reise beginnt bereits im Internet

(Hamburg, 08. Dezember 2010) Für Travel Techies ist das längst klar: Virales Marketing ist der neue starke Marketingtreiber. Social Media wie Facebook, Twitter, Youtube und all die vielen anderen spielen in Touristik und Hotellerie bereits eine wichtige Rolle. Expedia, das weltweit größte Reisebüro vor American Express und Inhaber der Hotel-Buchungsportale hotels.com und venere.com, setzt selbst mit einer Buchungs-App auf das weltweit über 500 Millionen und in Deutschland mehr als acht Millionen User zählende Portal Facebook. Die Reise beginnt bereits im Internet – bei der Sichtung und ersten Auswahl an Destinationen und Beherbergungen. Mit „Hotel View“ bietet Exedia auch in Deutschland eine virtuelle Voransicht der Häuser – die Geo-Daten der Herbergen werden dazu mit Google Street View verbunden. Damit gewinnt man einen mehr oder weniger authentischen ersten Eindruck – die Aufnahmen bei Google Street View sind zwar ein bis zwei Jahre alt, doch nicht getürkt wir manche nachbearbeitete Hotelfotos im Internet.

Expedia Hotel Review - Hotel Adlon Berlin

Expedia Hotel Review - Hotel Adlon Berlin

Moderne Location-Dienste wie von Google können von jedem Hotel selbstständig eingesetzt werden. Die dazu nötigen Geo-Daten (genaue Position nach Längen- und Breitengraden) sind kostenfrei bei dem u.a. auf Hotellerie spezialisierten Marktforschungs- und Marketingunternehmen The Business Target Group – per eMail an: hoteldaten@btg-mail.com – angefordert werden. Ebenfalls sehr nützlich ist die Smartphone-App Wikihood: Automatisch werden am jeweiligen Standort – das Smartphone nutzt dazu die GPS-Funktion – die umliegenden Sehenswürdigkeiten und so manches Hotel angezeigt. Leider sind in der Datenquelle wikipedia.de noch nicht sehr viele Hotels verzeichnet; ein Umstand, den findige Hoteliers schnell ändern können.

Expedia setzt selbst stark auf mobile Webbuchungen. Für’s iPhone gibt es eine App mit der komplette Reisen gekauft werden. Die Zahl der Hotel-Apps in Deutschland nimmt ebenso ständig zu. Allerdings stellt sich die Frage, ob tatsächlich für jedes Hotel eine eigene App – die Programmierung kann schnell eine fünfstellige Summe kosten – benötigt; schließlich müssen die Stammgäste die kleinen Programme auch auf’s Smartphone herunter laden und dauerhaft behalten. Bei verschiedenen Hotelpräferenzen kommt da eine größere Anzahl an Hotel-Apps zusammen. Ist dagegen ein Hotel auch auf der eigenen Facebook-Fanpage komplett buchbar, gestaltet sich das Webmarketing erheblich einfacher. Die meisten Smartphones können Facebook aufrufen.

Einem stark auf persönliche Empfehlungen ausgerichteten Portal wie Facebook kommt auch weiterhin eine hohe Bedeutung zu. „Die Menschen suchen nach vertrauenswürdigen Filtern und orientieren sich verstärkt an den Empfehlungen anderer Reisender“, fasst es Sabine Koppe, Trendforscherin beim Hamburger Trendbüro, zusammen. Bislang handle es sich meist um Empfehlungen von Nutzern, die man nicht kenne. „Der neue, wichtige Filter der Zukunft wird deshalb das eigene Netzwerk sein. Für die Reisebranche bedeutet das: Sie muss Wege entwickeln, Social Media und persönliche Communities einzubinden“, so Koppe. Individuelle Internetnetzwerke bergen Potential: „Hier sieht der Tourist nicht nur Empfehlungen an, sondern berichtet auch selbst von seiner Reise“, sagt Dennis Hürten vom Marktforschungsinstitut Trendscope. Expedia reagiert auf diesen Webtrend mit dem Tool „Trip Companion“ – hier gelangt man von Bewertungen Dritter zu den Tipps von Freunden. Dass persönliche Empfehlungen – on- wie offline – mitunter die größte Überzeugungskraft haben, ist allerdings nicht erst seit Erfindung des Internets (am 13. November 1990) bekannt. (car.)

Livebookings präsentiert neues Onlinemarketing-Handbuch für Restaurants

„Gastronomie Onlinemarketing“ bietet Gastronomen praxisnahe Informationen zur Gästegewinnung und -bindung durch gezielte Vermarktung im Internet

(Hamburg, 07. Dezember 2010) Das Internet spielt in der Gastronomie inzwischen eine wichtige Rolle: Immer mehr Gäste informieren sich online über Restaurants, schauen sich Speisekarten und Räumlichkeiten vorab auf der Homepage an und reservieren dann direkt über den Online-Reservierungsservice einen Tisch. Für Gastro-Betriebe gewinnt die Online-Vermarktung damit rasant an Bedeutung. Das kostenlose Livebookings-Handbuch „Gastronomie Onlinemarketing“, das anlässlich des ersten DEHOGA Gastro-Online-Kongress veröffentlicht wurde, zeigt Gastronomen praxisnah und leicht verständlich, wie sie mit wenig Aufwand und kleinem Budget online viele Gäste erreichen und verbuchen können. Auf insgesamt 28 Seiten fasst Livebookings, der weltweit größte Onlinemarketing- und Reservierungsservice für die Gastronomie, in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga-Bundesverband) und der Content Management AG als Mitherausgeber die vielfältigen Möglichkeiten des Onlinemarketings für die erfolgreiche Kundenbindung und -gewinnung in der Gastronomie zusammen. Von der eigenen Restaurant-Website über einen regelmäßigen Newsletter bis zur interaktiven Facebook-Präsenz: Mit jeder Menge praxisnaher Informationen, zahlreichen Stimmen aus der Branche – zum Beispiel von Andreas Steinbeißer (PR- und Marketing-Berater bei der Sausalitos-Gruppe und Geschäftsführer der Kommunikationsberatung solution10) oder Simone Becker (Geschäftsführerin des Restaurants NIDO in Hamburg) – sowie hilfreichen Tipps und Tricks rund ums Thema Onlinemarketing können Gastronomen die enormen Vermarktungs-Chancen des Internets jetzt ganz gezielt für den eigenen Geschäftserfolg nutzen.

Nirgendwo können neue Gäste so effektiv und kostengünstig gewonnen und ans eigene Restaurant gebunden werden wie im Internet. Der Weg dorthin führt übers Onlinemarketing. Und dafür braucht man heute kein Spezialist mehr zu sein: Mit einer ansprechenden Website oder einer lebendigen Facebook-Seite können Gäste im Internet ganz einfach angesprochen werden – und das zu vergleichsweise günstigen Konditionen. Denn online lässt sich auch mit geringen Budgets viel erreichen. Neben der Kundengewinnung beschreibt das Handbuch die Bedeutung der Kundenbindung für Restaurants – von der Erfassung und Nutzung der Kontaktinformationen für die aktive Kundenpflege bis zum E-Mail-Marketing. Auch der Einsatz von effektiven Vermarktungsnetzwerken, Social Media oder Location Based Services wird an vielen Beispielen aus der Praxis erläutert. So zeigt das neue Livebookings-Handbuch den Gastronomen auf einen Blick, wie sie das Internet als bedeutenden Umsatzbringer für ihren Betrieb einsetzen können.

„Dieses Handbuch, das mit unserem Partner Livebookings entwickelt wurde, soll Gastronomen dabei unterstützen, die großen Umsatz-Chancen im Internet gezielt für sich zu nutzen. Angefangen bei der eigenen Website über regelmäßige Newsletter bis hin zur Präsenz auf Facebook: Das Handbuch zeigt, wie Gastronomen Gäste mit wenig Aufwand und kleinem Budget im Internet erreichen und abholen können“, so Marc Schnerr, Geschäftsführer Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V. (Dehoga-Bundesverband).

„Richtig eingesetzt leitet Onlinemarketing die Gäste nicht nur auf die Webseite, sondern führt sie im besten Fall direkt an den Tisch“, so Stefan Brehm, Geschäftsführer von Livebookings. „Unser Handbuch ‚Gastronomie Onlinemarketing’ ergänzt den Onlinemarketing- und Reservierungsservice von Livebookings perfekt. Mit den vielen praxisnahen Informationen und Tipps können Gastronomen neue Gäste gewinnen, bestehende Gäste weiter für sich begeistern und über das Onlinemarketing den Umsatz steigern. Wir machen die Gastronomen damit fit für die Zukunft!“

Das Handbuch „Gastronomie Onlinemarketing“ steht unter folgendem Link zum kostenlosen Download bereit: http://www.livebookings.de/onlinemarketing

Hotelmarketing – Service für Hotels: Geodaten kostenfrei abfordern

(Hamburg, 06. Dezember 2010) Hotelmarketing im Internet wird immer professioneller. Mit dem Start von „Google Street View“ kommt ein weiteres herausragendes Tool hinzu, mit dem ein Gastbetrieb den berühmten ersten Eindruck schnell und unkompliziert vermitteln kann. Das auf den Außer-Haus-Markt spezialisierte Marktforschungsinstitut The Business Target Group (BTG),  Scheeßel bei Hamburg, bietet nun einen kosten-freien Service für Hotels: Per eMail an hoteldaten@btg-mail.com können die Geo-Daten einen Betriebes angefordert werden.

Atlantic Hotel Kempinski Hamburg: Virtueller Ausflug an die Alster – mit „Google Street View“

Atlantic Hotel Kempinski Hamburg: Virtueller Ausflug an die Alster – mit „Google Street View“

Der Geo-Datensatz kann für moderne Online-Tools eingesetzt werden. Location-Dienste und Geo-Targeting gehört zu den wichtigsten Grundfunktionen im Hotel-Webmarketing. BTG verfügt über sämtliche Adressdaten der Betrie-be in Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung – insgesamt rund 440.000 in Deutschland – inklusive Zusatzmerkmale (Anzahl Zim-mer/Sitzplätze im Restaurant, Umsätze, Durchschnittsbon etc.). Dieser Be-stand an Außer-Haus-Markt-Betriebsdaten gilt als einzigartig.