HOTELIER TV & RADIO: Exklusiv-Interview mit Marcus Wiesner, Vorstandschef der MICE AG, zur Insolvenz

Marcus WiesnerJanuar 2012 – Marcus Wiesner, Gründer und Vorstandschef der MICE AG, Deutschlands größtem Tagungsdienstleister, steht im Exklusiv-Interview mit HOTELIER TV & RADIO Rede und Antwort: Wie kam es zur Insolvenzanmeldung der MICE AG, die Mitte Januar die Branche überraschte – und wie kann es weitergehen?

Hören Sie das Interview:
http://soundcloud.com/hoteliertv/hotelier-tv-radio-exklusiv

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TORK – Ein Stern mehr: Hotelinspektor Heinz Horrmann in der Küche des Grandhotels

(Bonn, 18. Oktober 2011) TORK startet groß angelegte Kampagne „Ein Stern mehr“ für mehr Sauberkeit und Hygiene – Hotelinspektor Heinz Horrmann ist wieder auf Tournee. Heute checkt er im Leading Hotel Kameha Grand in Bonn die Küche der Brasserie „Next Level“.

Präsentierte TORK-Produkte:
Performance Einzeltuchspender (Tork Premium Reinigungstuch 530)
Elevation Seifenspender mit Armhebel (Mit Desinfektionsgel)
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Suchen Sie nach Hotels in Dresden

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Neues Podcast von HOTELIER TV & TRAVEL RADIO: ETL ADHOGA Hotline-Aktion mit AHGZ

Januar 2012 – Im Steuerdschungel der Unternehmenslandschaft mit ständigen Neuerungen ist guter Rat gefragt. Welcher Mehrwertsteuersatz gilt für A-la-carte-Service, welcher für Außer-Haus-Lieferungen? Welche neuen Richtlinien muss ich im Arbeitsrecht beachten? Dies sind nur einige Fragen, die vielen auf den Nägeln brennen dürften. Beantwortet wurden sie von einem dreiköpfigen Expertenteam bei einer Hotline-Aktion mit der AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. Eine Zusammenfassung.

Hier anhören: http://soundcloud.com/hoteliertv/etl-adhoga-hotline-aktion-mit

HOTELIER TV, der führende Online-Nachrichtenkanal für das Hotelmanagement, produziert für Sie professionell Podcasts und Audio-Mitschnitte - von Veranstaltungen, Talkrunden, Podiumsdiskussionen etc. Die Podcasts werden als TRAVEL RADIO verbreitet. 

Hilton Worldwide – „Schnellste wachsende Hotelgesellschaft“: Pläne für 860 Hotelprojekte

(McLean/USA, 27. Januar 2012) Wer ist schneller, größer, besser? Nun reklamiert Hilton Worldwide für sich, die am „schnellsten wachsenden großen Hotelgesellschaft“ zu sein. In den vergangenen vier Jahren wurde das Portfolio um 29 Prozent auf 950 Hotels vergrößert. Mehr als 860 Hotelprojekte sind in der Planung bzw. Bau.

Im vergangenen Jahr eröffnete Hilton Worldwide insgesamt 170 Hotels. Im Heimatmarkt USA kontrolliert Hilton Worldwide zehn Prozent des Hotelmarktes. Mit allen neuen Hotelprojekten wird der Marktanteil nach eigenen Angaben bald 18 Prozent betragen.

„In den letzten Jahren war Hilton Worldwide äußerst erfolgreich, da das Unternehmen eine Reihe schwieriger makroökonomischer Herausforderungen hervorragend meistern konnte und eine aggressive globale Wachstumsstrategie verfolgte“, sagte Hilton-CEO Christopher J. Nassetta. „Unsere positive Entwicklung wird anhalten, da wir über eine der besten Auftragslagen jemals und in der gesamten

Das vergangene Jahr markiert mehrere Entwicklungsmeilensteine für Hilton Worldwide:

  • Eröffnung von 170 Hotels mit mehr als 29.400 Zimmern und Unterzeichnung von Managemment- oder Franchise-Verträgen für über 320 Hotels mit mehr als 62.000 Zimmern
  • Erreichen der Zielsetzung von mehr als 633.000 Hotel- und Timeshare-Zimmern weltweit und Verteidigung der Position als nach der Anzahl der Zimmer größtes Hotelunternehmen in den Vereinigten Staaten.3
  • Erreichen der besten globalen Auftragslage in der Geschichte des Unternehmens mit aktuell nahezu 150.000 Zimmern:
  • Die im Bau befindlichen Hotelzimmer des Unternehmens in den Märkten der Schwellenländer stiegen von sechs Prozent im Juni 2007 auf 66 Prozent.
  • Die Expansionspläne in Lateinamerika sind die bedeutendsten in der Geschichte des Unternehmens. Somit wird das Portfolio bis Ende 2013 auf 50 Hotels aufgestockt.
  • In Europa verfügt das Unternehmen über die umfangreichste Auftragslage aller Hotelgesellschaften in der Region mit mehr als 20.000 Zimmern in 117 Anwesen.

Riu Hoteles – Berlin City West: Erstes Haus in Deutschland im Bau

(Berlin, 27. Januar 2012) TUI gibt Gas: Die spanische Tochter Riu Hoteles polant nun das erste Hotel in Deutschland. Das 357-Zimmer-Haus soll im Juni 2013 im ehemaligen Philips-Hochhaus an der Martin-Luther-Straße/Kleiststraße in Berlin City West entstehen. Es ist das erste Stadthotel von Riu in Europa.

Bauherr des Riu Plaza Berlin ist ein Unternehmen der Grupo Pryconsa, die rund 70 Millionen Euro in den Umbau des seit einigen Jahren leerstehenden Bau aus den 1970er Jahren investieren. Das Gebäude umfasst 27.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Die Planung obliegt dem Berliner Architekturbüros GFB Alvarez & Schepers in Kooperation mit den spanischen Architekten der Investoren. Derzeit laufen Entkernungsarbeiten in dem 18 Geschosse hohen Bau.

Kempinski: Bardia Torabi neuer Area Director of Sales Germany

(Berlin, 27. Januar 2012) Deutschland ist ein überaus bedeutender Markt für Kempinski Hotels. Dem trägt die älteste Luxushotelgruppe Europas Rechnung und beruft Bardia Torabi zum Area Director of Sales Germany. Damit zeichnet der Verkaufsprofi für die Koordination aller Verkaufsaktivitäten der Kempinski-Hotels in Deutschland verantwortlich. Diese neue Aufgabe übernimmt der 35-jährige Torabi zusätzlich zu seiner Funktion als Director of Sales and Marketing im Hotel Adlon Kempinski Berlin. Als Area Director of Sales Germany berichtet er wie bisher an Oliver Eller, Area Director Germany, und an Melanie Weiler, Regional Director of Sales Europe.

Bardia Torabi

Bardia Torabi

Bardia Torabi verfügt über langjährige Verkaufserfahrungen. Seine Karriere startete er 1998 im Holiday Inn Crowne Plaza Hannover Airport mit einer Ausbildung zum Hotelkaufmann und hielt dem Unternehmen in den darauffolgenden zwei Jahren zunächst als Front Office Supervisor und danach als Reservierungsagent die Treue. Anschließend wechselte er ins Courtyard by Marriott Hotel Hannover, wo er schnell vom Night Manager zum Assistant Front Office Manager aufstieg. In gleicher Position folgte 2001 ein Auslandsaufenthalt auf der Ferieninsel Fuerteventura im Robinson Club Esquinzo Playa Fuerteventura. 2002 kehrte er nach Deutschland zurück: zunächst als Front Office Manager und später als Direktionsassistent im Traditionshaus Zentral Hotel Kaiserhof in Hannover. Ein Jahr später zog es ihn erstmals nach Berlin. Im Ritz Carlton Berlin & Berlin Marriott Hotel startete er als Reservations Supervisor im Pre-Opening-Team. Kurze Zeit später rückte Torabi zum Assistant Front-of-House Manager auf. In gleicher Funktion ging er danach ins Ritz Carlton Bahrain und kehrte 2005 als Sales Manager ins Ritz Carlton Berlin und Berlin Marriott Hotel zurück. Bis zu seinem Wechsel als Sales & Marketing Director ins Hotel Adlon Kempinski Berlin im September 2010, war er dort zum Verkaufsdirektor aufgestiegen.

Bardia Torabi hat persische Wurzeln und spricht neben Deutsch auch Farsi und Englisch fließend.

Lindner Hotels/Hilton: Franchisepartner für Hotelmarke und Spa-Konzept gesucht

(Düsseldorf/McLean, 27. Januar 2012) Franchising soll das Wachstum bringen: Lindner Hotels sucht nun Businesshotels und Resorts ab 100 Zimmern, um mit der eigenen Marke schneller zu expandieren. Unterdessen gab Hilton Worldwide bekannt, für die eigene Spa-Luxusmarke „Eforea“ Franchisepartner zu suchen.

Lindner macht’s wie Accor: Hoteliers können ihr Haus künftig unter das bekannte Markendach der Düsseldorfer Hotelgruppe stellen und trotzdem weiterhin unter eigener Regie führen. „Während wir so unser Portfolio sukzessive erweitern können, profitiert der Franchise-Nehmer von dem hohen Bekanntheitsgrad der Marke Lindner und unserer langjährigen Marktexpertise“, sagte Marketingvorstand Andreas Krökel. Franchising soll aber nur ein weiteres Standbein innerhalb der Unternehmensstrategie darstellen. Lindner wird auch weiterhin eigene Hotels betreiben.

Seinen Franchise-Partnern bietet Lindner neben dem bekannten Markennamen die Anbindung an die zentralen Reservierungs- und Vertriebssysteme und die Integration in die Direktmarketing-, CRM- und E-Commerce-Aktivitäten. Zudem erhalte der Franchise-Nehmer professionelle Begleitung in allen operativen, betriebswirtschaftlichen, technischen und personellen Fragen. Zudem bekommen die Mitarbeiter der Hotels regelmäßige interne Schulungen und Weiterbildungsprogramme.

Als Franchisepartner sucht Lindner vor allem bestehende Vier-Sterne-Business-Hotels und Resorts in Deutschland und dem europäischen Ausland mit einer Größe von mindestens 100 Zimmern. Dabei stehen vor allem „Vollblut“-Hoteliers im Fokus, die fachlich gut ausgebildet sind und über langjährige Erfahrung in der Führung von eigenen Hotels verfügen. Weitere Voraussetzungen sind hervorragende lokale Marktkenntnisse, ausgeprägtes unternehmerisches Denken, strategisches und betriebswirtschaftliches Know-how, Qualitäts- und Markenbewusstsein sowie hohe kommunikative Fähigkeiten.

Hilton Worldwide setzt seit Langem auf Franchisepartner bei seinen Hotelmarken Hilton, Doubletree by Hilton und Embassy Suites. Diesen Partnern wird nun das weltweit mit rund 90 Outlets erfolgreiche Konzept von „Eforea Spa“ angeboten. Das Konzept „eforea“ umfasst eine exklusive Auswahl an Behandlungserlebnissen sowie innovative Designelemente, die zusammen als komplette Wellnesslösung von Hotelbesitzern auf einfache Weise eingerichtet und angepasst werden können.

Carlson Wagonlit Travel – Trends und Prioritäten für 201: Travel Manager halten an Kostenkontrolle fest

(Eschborn/Taunus, 27. Januar 2012) Die wichtigsten vier Prioritäten der Travel Manager für 2012: Die Topentscheider und wichtigen Partner der Hotels konzentrieren sich an erster Stelle auf Einsparungen bei Ausgaben für Flüge und andere Transportmittel, gefolgt von der besseren Einhaltung der Reiserichtlinien, Optimierung der Hotelausgaben sowie die gesteigerte Nutzung von Online-Booking-Tools. Selbst in effizient geführten Reiseprogrammen bergen diese vier Punkte immer noch ein enormes zusätzliches Einsparpotenzial. Dies ist Ergebnis der Studie „Travel Management Priorities for 2012“, zu den Carlson Wagonlit Travel (CWT)  290 Travel Manager befragen ließ.

Um diese Ziele zu erreichen, nutzen Travel Manager ein breites Spektrum von Maßnahmen: Sie verbessern die Kommunikation zu Reiserichtlinien und ihrer Einhaltung, sie unterstützen die Mitarbeiter bei den Online-Buchungsprozessen und geben die verbindliche Nutzung der bevorzugten Leistungsträger vor. Die Kommunikation zur Steuerung auf bevorzugte Leistungsträger gewinnt auch durch die vermehrte Nutzung mobiler Technologien immer weiter an Bedeutung.
 
Prioritäten und geplante Maßnahmen variieren je nach Region
Die CWT-Umfrage zeigt einige Unterschiede je nach Region. Die Ausgaben für Flüge und andere Transportmittel einzusparen stehen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika an der Spitze der Prioritätenliste – da die Hochgeschwindigkeits-Bahnnetze wachsen, ist die Frage „Flug oder Bahn?“ bei Travel Managern für Europa eine Selbstverständlichkeit. Auch in Lateinamerika stehen Einsparungen bei Flug- und sonstigen Transportkosten ganz oben. In der Region Asien/Pazifik dagegen legen Travel Manager beispielsweise mehr Wert auf die Optimierung von Hotelausgaben, was zweifellos mit den hohen Auslastungsraten in einigen Städten der Region zusammenhängt. Travel Manager in Nordamerika nennen die Einhaltung von Reiserichtlinien als oberste Priorität.
 
„Für das Jahr 2012 werden insgesamt moderate Preiserhöhungen erwartet, die sich jedoch in einzelnen Ländern stärker auswirken werden“, sagt Christophe Renard, Vice President CWT Strategic Marketing. „Dieses Marktumfeld spiegelt sich in den Prioritäten der Travel Manager wider, die in allen Regionen hauptsächlich auf Kostenkontrolle setzen.“
 
In einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld müssen Travel Manager Veränderungen sorgfältig im Auge behalten, um sicherzustellen, dass sie von den Leistungsträgern die besten Tarife erhalten und das Beste aus ihrem Reiseprogramm herausholen. Die CWT-Studie stellt daher auch wichtige Markttrends heraus, die 2012 die Reiseprogramme auf der ganzen Welt beeinflussen werden. Dazu gehören das kontinuierliche Wachstum der Reiseausgaben in der Region Asien/Pazifik, die wachsende Nutzung mobiler Lösungen in der Geschäftsreise sowie die starke Aufmerksamkeit, die strategische Ansätze für das Veranstaltungsmanagement erfahren haben.
 
„Im Jahr 2012 wird sich die Struktur der Reiseausgaben nochmals komplexer gestalten“, sagt Nick Vournakis, Vice President Global der CWT Solutions Group. „Denn zusätzliche Kosten, Zusatzgebühren und Kreditkartenentgelte, die nicht nur Fluggesellschaften erheben, machen es für Einkäufer sehr schwierig, die verschiedenen Anbieter effizient und akkurat nach den Gesamtkosten einer Reise zu vergleichen.“

Bettensteuer: Köln treibt Geld ein – Bremen beschließt Matratzen-Maut offiziell

(Köln/Bremen, 27. Januar 2012) Höhere Kosten überall, nicht nur bei Buchungsportalen: In Köln beginnt die Stadtverwaltung nun damit, die Bettensteuer per Bescheid einzutreiben. Dagegen wollen die rund 300 Hotelbetriebe der Domstadt nun klagen. In Bremen beschloss die Bürgerschaft nun offiziell die neue Zwangsabgabe.

Die Stadt Köln hat die Bescheide zur Bettensteuer verschickt, ohne zu vermerken, dass es sich um einen vorläufigen Bescheid handelt. „Ohne einen solchen Vermerk wird der Steuerbescheid in vier Wochen rechtskräftig, wenn man keine Klage erhebt“, kommentierte Wilhelm Luxem, Direktor des Excelsior Hotel Ernst Köln und Vizechef des örtlichen Dehoga. Der Verband schrieb dazu an OB Jürgen Roters: „Mit Blick auf das zwischen der Stadt Köln und uns vereinbarte ,Musterverfahren’, das derzeit vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster anhängig ist und sicher auch noch weiter vor das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ziehen wird, was eine noch längere Verfahrensdauer vermuten lässt, bitten wir Sie eindringlich, die Steuerbescheide für vorläufig zu erklären.“

Fraglich ist, ob das Musterverfahren noch durchführbar ist. Im Zuge Bürokratieabbaugesetzes sei dies seit dem 1. November 2007 nicht mehr möglich, heißt es dazu aus dem städtischen Steueramt. Die Stadt gehe nachwievor davon aus, dass die Sondersteuer rechtens sei. Erwartet werden Extraeinnahmen von 16 bis 18 Millionen Euro.

In Bremen wurde nun auch offiziell die Einführung der Matratzen-Maut vom Landesparlament, der Bürgerschaft, beschlossen. Ab 1. April sind jeweils ein Euro für Übernachtungen in Pensionen, Gasthöfe, Freienwohnungen und ähnlichen Unterkünften fällig. Für die Hotels werden je nach Kategorie zwei bis drei Euro je Nächtigung berechnet. Der Bremer Senat erwartet Mehreinnahmen von rund 3,6 Millionen Euro im Jahr.

Flugbuchung online: Günstige Preise mit einigen Haken

(Berlin, 27. Januar 2012) Wer einen Flug buchen möchte, findet die besten Treffer bei Preissuchmaschinen im Internet. Vor dem Klick auf „buchen“ ist aber Vorsicht geboten, warnt die Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift test. Der anfangs angezeigte Preis kann durch Gebühren noch steigen, zahlreiche Anbieter jubeln auch teure Zusatzleistungen unter.

Insgesamt haben die Tester acht Preissuchmaschinen und neun Online-Reisebüros verglichen und jeweils nach dem günstigsten Preis für 15 One-way-Flüge gesucht. Erfreuliches Resultat bei den Suchmaschinen: Die Durchschnittspreise zeigen, dass alle acht Anbieter günstige Flüge liefern. Am besten schnitten billigflieger.de, momondo.de und swoodoo.de ab.

Nutzer sollten jedoch die Zusatzkosten beachten, die Airlines zum Teil noch erheben. So verlangt Ryanair für einen 15-Kilogramm-Koffer 20 bis 30 Euro, bei Aufgabe am Flughafen sogar 60 bis 120 Euro. Auch Kreditkartenzahlung kostet oft extra, bei Lufthansa zum Beispiel zwischen 5 und 18 Euro.

Bei Online-Reisebüros bucht man den Flug direkt. Die günstigsten Preise liegen hier insgesamt etwas höher als bei den Preissuchmaschinen. Bei vier von neun Reisebüros waren teure Zusatzleistungen wie Reiserücktrittsversicherungen vorausgewählt. Oftmals sind diese überflüssig oder zu teuer. Negativ fiel insbesondere fluege.de auf. Hier wird der anfangs angezeigte Preis durch Gebühren, Mehrwertsteuer und teure Zusatzleistungen massiv in die Höhe getrieben. Statt den angezeigten 87,97 Euro soll der Kunde am Ende zum Beispiel 122,84 Euro bezahlen.

Der ausführliche Test ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/flugbuchung veröffentlicht.

Flugbuchung im Internet: Vorsicht beim Vergleichen
Preissuchmaschinen und Online-Reisebüros ver­spre­chen, den besten Tarif heraus­zufischen. Preissuch­maschinen durch­forsten die Seiten von Airlines und Online-Reise­büros. Ein Klick auf das gewünschte Angebot führt auf die Seite des Anbieters. Dort lässt sich der Flug dann buchen. test sagt, wer die günstigsten Flüge findet.

Ein Viertel sparen
Die Stiftung Warentest hat sich acht Preisvergleichsseiten und neun Online-Reisebüros genauer angesehen und jeweils nach dem günstigsten Preis für 15 One-way-Flüge gesucht. Das Resultat ist erfreulich: Alle geprüften Preissuchmaschinen finden günstige Flüge. Die besten Ergebnisse erzielten billigflieger.de, momondo und swoodoo.com. Zwiespältig ist das Ergebnis bei Skyscanner. Das englische Portal ermittelte zwar viele Schnäppchen, lag mit dem Suchergebnis aber auch mal daneben. Wer auf das absolut günstigste Angebot Wert legt, sollte deswegen immer mehrere Vergleichsseiten heranziehen.

Zusatzkosten beachten
Alle Flugpreisvergleiche präsentieren auch die Angebote von Billigfliegern. Die angegebenen Preise müssen insgesamt aber nicht immer die günstigsten sein. Denn es können noch etliche Zuschläge dazukommen, zum Beispiel für das Gepäck oder die gewählte Art der Bezahlung: Wer das Flugticket mit Kreditkarte bezahlt, muss nicht nur bei den Billigfliegern mit Zusatzkosten rechnen, auch Lufthansa, Swiss, Austrian und Brussels Airlines kassieren eine Gebühr. Bei der Lufthansa heißt sie Optional Payment Charge und beträgt je nach Flugstrecke zwischen 5 und 18 Euro.

Cheaptickets lag meist vorn
Die 15 Flüge, mit denen die Tester die Preisvergleichsportale prüften, dienten auch zum Check für neun Online-Reisebüros. Die holländische Seite cheaptickets.de ging hier als Preissieger hervor, sie lieferte am häufigsten die günstigsten Flüge. Das Unternehmen betreibt seit 2007 ein Büro in Saarbrücken. cheaptickets.de findet zwar fast immer günstige Flugpreise, berechnet aber eine Reservierungsgebühr. Die kann der Reisende oft sparen, wenn er direkt bei der Airline bucht. Günstige Flüge bieten noch die Portale expedia.de und lastminute.de. Viele Schnäppchen offerieren auch opodo und ebookers.de, sie versuchen ihre Kunden aber mit einer voreingestellten Versicherung zu übertölpeln. fly.de ist insgesamt am teuersten und integriert ebenfalls eine Reiserücktrittsversicherung.

Hohe Zuschläge bei fluege.de
Vorsicht ist bei fluege.de angebracht. Das Portal der Leipziger Firma Unister mit der Galionsfigur Reiner Calmund steht schon seit einiger Zeit in der Kritik (siehe etwa die Meldung Flugvermittler im Internet: Flüge teurer als gedacht auf test.de). Denn der zunächst angegebene Preis führt hier zu einer Zwischensumme, zu der Gebühren und Mehrwertsteuer addiert werden. Voreingestellt sind immer ein Umbuchungsservice für bis zu 33 Euro und oft ein Premium-Paket für 6 Euro. In Leserbriefen und Kommentaren auf test.de beschweren sich Verbraucher über das Gebaren von fluege.de. Neben der undurchsichtigen Preisgestaltung beklagen viele, dass die Buchung nur eine „verbindliche Anfrage“ sei, der Kunde lange hingehalten werde und aufgrund von Fehlermeldungen gezwungen sei, die kostenpflichtige Hotline anzurufen.

MICE AG: Insolvenz kam durch ausbleibende Fördermittel – Neue Investoren im Visier

(Berlin, 26. Januar 2012) Grund für die Pleite sind ausbleibende Fördergelder: Marcus Wiesner, Vorstand der insolventen MICE AG, beklagt das überraschende Aussetzen von öffentlichen Hilfszahlungen kurz vor Weihnachten. Dies habe zur Insolvenzanmeldung am 10. Januar, die für die Hotellerie und MICE-Branche überraschend kam, geführt. In einem Audio-Interview mit HOTELIER TV & RADIO berichtet Firmengründer Wiesner von konkreten Verhandlungen mit neuen Investoren.

Hören Sie das Interview:
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Marcus Wiesner: Ausbleibende Fördermittel führten zur Insolvenz der MICE AG

Marcus Wiesner: Ausbleibende Fördermittel führten zur Insolvenz der MICE AG

Die Restrukturierung der 2008 aus der Fusion von UVT, KST und STB entstandenen MICE AG habe bereits vor zwei Jahren begonnen. Kurz vor dem Abschluss ging nun das Geld aus, so Wiesner. Insgesamt wurden von EU und Land Berlin 1,3 Millionen Euro an Förderungen über drei Jahre bewilligt. 2009 und 2010 seien die Zahlungen jeweils kurz vor Weihnachten geflossen. Ende vergangenen Jahres kam kein Geld, dagegen eine Rückforderung. Die Förderkriterien seien neu angelegt worden, berichtet Wiesner. Verhandlungen mit Kreditgebern und Investoren konnten nicht so schnell geführt werden – dann stand die Insolvenzanmeldung an.

Ziel des Insolvenzverfahrens sei es, Kunden und Mitarbeiter an Bord zu behalten. Das Verfahren könne zum 01. März eröffnet werden, schätzt Wiesner. Es gebe konkrete Verhandlungen mit neuen Investoren. Ob Wiesner bei der „neuen MICE AG“ weiterhin Vorstand sein wird, ist offen. „Ich sorge für einen ordentlichen Übergang“, so Wiesner.

Hotelverband Deutschland (IHA) – Gegengewicht zu hrs.de: IHA-Chef Luthe regt „Hotelwiki“ an

(Berlin, 26. Januar 2012) Ein „Hotelwiki“ als Ausweg: Markus Luthe, Chef des Hotelverbandes Deutschland (IHA), bringt ein von der Hotellerie selbst geschaffenes, zentrales Onlineverzeichnis als Gegengewicht zu preisdrückenden Buchungsportalen wie hrs.de und übermächtigen Online Travel Agencys (OTA) ins Gespräch. „Warum bauen wir als Hotellerie also nicht mit vereinten Kräften eine umfassende Hoteldatenbank, gleichsam einen weltweiten ‚HotelWiki’?“, schreibt Luthe in seinem Blog. „Dort wären u.a. eine eineindeutige Hotelidentifizierung, Stammdaten, GPS-Koordinaten, Bildmaterial und vor allem Deeplinks zur (unverprovisionierten) Buchungssite eines jeden Hotels gepflegt (!) zu hinterlegen und aufzufinden“, so sein Vorschlag.

Die Zeit seit reif, so Luthe: „Wir benötigen diesen gemeinsamen Kraftakt der Branche – weltweit, unverzerrt, neutral.“ Das Projekt könnte in die Form einer Stiftung gegossen werden.

Die Hotellerie müsse ein vitales Interesse daran haben, Monopolbildung in den immer stärker zusammenwachsenden Märkten der Buchungsmittler, Bewertungsanbieter und Suchmaschinen zu verhindern. Hierfür müssten die Markteintrittsschwellen für Dritte wie Agenturen, App-Entwickler, Buchungsdienstleister, Channel Manager, Online-Händler, Suchmaschinen, branchenfremde Ideenschmieden, Garagen-Start-Ups und viele denkbare weitere Marktteilnehmer so niedrig wie möglich gehalten werden. „So kann realer und latenter Wettbewerbsdruck durch Alternativen erzeugt werden, der dem Abschöpfen von Monopolrenten nachhaltig vorbeugt“, notiert Luthe.
 
Der Aufbau eigener Buchungssysteme der Hotellerie sei angesichts der Marktgegebenheiten und leidvoller Erfahrungen der Vergangenheit aber kaum das Instrument der Wahl, so vielversprechend sich neue Ansätze wie z.B. der von roomkey.com auch anhören. Und auch der Google Hotelfinder werde das „Heldenepos vom ‚Weißen Ritter’ nicht auf den Spielplan setzen“, so Luthe.

hrs.de – VDR: Geschäftsreisende befürchten höhere Übernachtungskosten – Arcotel will raus

(Frankfurt am Main/Wien, 26. Januar 2012) Eine Woche danach sitzt der Groll tief: Die von hrs.de angekündigte Änderung der AGB und Erhöhung der Provisionen auf 15 Prozent ruft den Geschäftsreiseverband VDR auf den Plan. Man beobachte die Marktentwicklungen mit Sorge, heißt es aus Frankfurt/Main. Unterdessen kündigt Arcotel-Chef Manfred Mayer den Abschied seiner Kette von hrs.de an. Der Protest gegen hrs.de manifestiert sich in der nun von über 700 Befürwörtern gestalteten Facebook-Seite „HRS freie Woche“.

„Ein Markt ist gesund, wenn alle Teilnehmer in der Situation sind, ein wenig an der Schraube zu drehen und so Regulierungen vornehmen können. Die Tendenz geht aber dahin, dass einige Wenige eine übergroße Marktmacht haben und diese Position nutzen, um Preise zu diktieren“, sagte VDR-Präsident Dirk Gerdom. „Der VDR möchte nicht generell Preisveränderungen kritisieren“, so Gerdom. „Uns geht es darum, dass ein gesundes Gleichgewicht zwischen Anbietern und Kunden herrscht. Aktuell geht die Entwicklung in einigen Bereichen aber in Richtung Anbietermarkt.“

Entsprechend hatten der Zusammenschluss von hrs.de und hotel.de und die daraus resultierende starke Marktposition in der Reisebranche bereits im Vorfeld für Spekulationen über die Konsequenzen gesorgt. „Unsere Mitglieder befürchten jetzt natürlich steigende Übernachtungskosten, denn eine Anhebung der Provision von durchschnittlich 13 auf jetzt 15 Prozent kann von den Hotels wohl kaum kostenneutral aufgefangen werden.“

Arcotel will weg von hrs.de
Manfred Mayer, Chef der Wiener Hotelkette Arcotel, gibt ein Signal: „Dass hrs.de nun auch noch die Provision erhöht hat, spiegelt das schiefe Machtverhältnis wider. Wenn Buchungsportale weiterhin derartige Aktionen umsetzen, werden die Hoteliers gezwungen, nach Alternativen zu suchen“, so Mayer. Damit steht der Abschied der neun Hotels umfassenden Kette beim größten Buchungsportal, zu dem auch hotel.de und – für Österreich sehr wichtig – tiscover.com an.

„Derartige Buchungsportale sind grundsätzlich ein guter Distributionskanal. Wir bekommen darüber viele Buchungen. Selbstverständlich gehört die erbrachte Leistung angemessen vergütet. Wenn aber wenige Buchungsportale den Markt beherrschen, wird es für uns Hoteliers kritisch“, so Mayer. Laut „Branchenreport 2011“ des Hotelverbands Deutschland (IHA) hatte hrs.de schon vor Übernahme von hotel.de in Deutschland einen Marktanteil von 38,8 Prozent. „Durch die weitere Monopolisierung einiger weniger Marktführer wird es immer schwieriger unsere Interessen durchzusetzen. Denn letztendlich ist es kein Geheimnis, dass wir über Internet-Vertriebskanäle einen wesentlichen Teil unserer Buchungen generieren – das weiß auch die Anbieterseite“, konstatiert Mayer.

Ich pfeife auf HRS

25. Januar 2012 – Aus der Gerüchteküche

Unwahr ist, dass sich etliche Hoteliers am nächsten Montag beim Hotelkongress in Berlin spontan zusammen tun wollen, um mit lauten Trillerpfeifen den Auftritt von HRS-Chef Tobias Ragge niederpfeifen wollen.

Jedoch wurde unlängst eine Hotelpolizei-Trillerpfeife mit dem Aufdruck „Ich pfeif’ auf HRS“ gesichtet…

hrs.de: IHA erwägt kartellrechtliche Prüfung

(Berlin, 25. Januar 2012) Schwere Geschütze: In die Auseinandersetzungen um die AGB-Änderungen bei hrs.de schaltet sich der Hotelverband Deutschland (IHA) aktiv ein. Man lasse Sachverhalt derzeit gründlich und sorgfältig unter Hinzuziehung externen Sachverstandes kartellrechtlich prüfen, heißt es aus Berlin. Ob es zu einem Verfahren vor dem Bundeskartellamt kommt, bleibt fraglich. Zwar gilt hrs.de mit seiner Mehrheitsbeteiligung an hotel.de und dem Tochterportal tiscover.com als marktbeherrschend in Deutschland und Österreich, doch ein nötiger kumulierter Gesamtumsatz von 500 Millionen Euro wird Hinweisen zufolge nicht erreicht.

Allerdings ist ein amtliches Verfahren theoretisch möglich: Würde sich herausstellen, dass hrs.de „eine mißbräuchliche Ausnzutzung der marktbeherrschenden Stellung“ betreibe könnte ein Verwaltungsverfahren gestartet werden. In der Regel würden in diesen Fällen Gespräche mit den Unternehmen ausreichen, sagte ein Sprecher des Bundeskartellamts. Allerdings könnten auch Preissenkungen verfügt oder in Spitzenfällen Bußgelder verhängt werden.

Ob die bloße Ankündigung, das Kartellamt anrufen zu wollen, die Geschäftsführung von hrs.de beeindruckt, wird allgemein bezweifelt. Unterdessen wächst der Protest unter den Hoteliers weiter. Zu beobachten ist eine steigende Anzahl an harrschen Blog- und Foren-Kommentaren, in denen Vertragskündigungen avisiert werden. Die Facebook-Gruppe „HRS-freie Woche“ – eine Initiative des Hamburger Hotelmarketing-Experten Christoph Biallas – hat nun über 600 Befürworter.

ADA Cosmetics: Neue Dispenser-Generation im Hotelbad

(Kehl/Baden, 25. Januar 2012) ADA hat es erfunden und zwar bereits vor 30 Jahren: das allererste Dosiersystem für Pflegeprodukte im Hotelbad, Wellness- und Hygienebereich. Jetzt bringt Europas führender Hersteller von Hotelkosmetik die zweite patentierte Spender-Generation unter dem Namen „Smart Care System“ auf den Markt.

ADA Smart Care System

ADA Smart Care System

Das neue Dispenser-System soll sich ohne Effekthascherei, zurückhaltend, und gradlinig in das individuelle Badezimmer-Ambiente harmonisch einfügen. Verbessert wurde das High-Tech-Ventil: Nun soll nichts mehr nachtropfen. Zum Start ist „Smart Care System“ mit der aquamarinblauen Spa-Pflegelinie „Hydro Basics“ befüllt. Zur Auswahl stehen darüber hinaus noch zwei „grün“-zertifizierte Serien: „Eco by Green Culture” mit dem Umweltsiegel der EU und die Ecocert-zertifizierte Linie „Floraluxe”. Die neuen Dispenser gibt es auch in edlem Lichtgrau mit der Hotelkosmetik von Bogner.

Flakons und Halterungen bestehen aus voll recyclingfähigem PP-Random, sind frei von Kadmium, Blei, Quecksilber und CMR-Zusatzstoffen und damit konform mit den Vorschriften des Umweltsignets der EU. Im Vergleich zu kleineren Flakongrößen spart bereits die Produktion der Spender rund 40 Prozent an Material ein. Durch die punktgenaue Dosierung soll der Gast zudem weniger Pflegemittel verbrauchen. Im Vergleich zu Kleinportionen lassen sich die Kosten zwischen 30 und 50 Prozent senken.

Die Halterungen für die Dispenser (selbstklebend oder zum Anschrauben) gibt es aus Kunststoff in den Farben Weiß, Silbermatt und Silberglanz. Der Flakon lässt sich rasch wechseln.

Mövenpick Hotel Berlin: Neubesetzungen im Executive Team

(Berlin, 25. Januar 2012) Das Mövenpick Hotel Berlin nahe dem Potsdamer Platz besetzt zwei Schlüsselpositionen neu: Nina Tillack (27) wird die Aufgaben von Ulrike Thierer (32), Direktor Sales & Marketing,  übernehmen, die sich ab dem 10. Februar 2012 in die Elternzeit verabschiedet. Nicole Tenbensel (34) ist seit dem 2. Januar 2012 neue Revenue Managerin des Vier-Sterne-Plus-Hauses.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für das Mövenpick Hotel Berlin am Potsdamer Platz von besonderer Bedeutung. Von den insgesamt 93 Mitarbeitern des Hotels sind rund ein Viertel Eltern, die zusammengezählt bereits seit 112 Jahren für das Vier-Sterne-Plus Hotel tätig sind. „Für eine zukunftsfähige Wirtschaft sind familienfreundliche Bedingungen am Arbeitsplatz unabdingbar. Familienfreundlichkeit kann nur funktionieren, wenn nicht nur die Kunden, sondern auch die Mitarbeiter geschätzt werden“, so GM Frank Hörl.

Nina Tillack

Nina Tillack

Ab dem 10. Februar übernimmt Nina Tillack (27) die Aufgaben von Ulrike Thierer (32), Director Sales & Marketing, die sich auf ihre Elternzeit freut. Nina Tillack unterstützt Ulrike Thierer seit dem Jahr 2009 im Sales & Marketing-Bereich des Mövenpick Hotel Berlin. Seit dem 1. Oktober 2011 zeichnet die gebürtige Berlinerin als Assistant Director of Sales & Marketing verantwortlich. Im Jahr 2007 beendete Tillack ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau im Hilton Hotel Berlin. Im selben Jahr sammelte sie Auslandserfahrung im Front Office im Park Plaza Riverbank Hotel in London. Von 2007 bis 2009 studierte sie Business Administration in Hotel Management auf der Hotelschool The Hague in Den Haag, Niederlande mit Bachelor-Abschluss.

Nicole Tenbensel

Nicole Tenbensel

Nicole Tenbensel (34) ist seit dem 2. Januar 2012 neue Revenue Managerin des Mövenpick Hotel Berlin. Zuvor war sie rund drei Jahre im Marriott & Renaissance Hamburg als Area Reservation Sales Manager beschäftigt. Weitere berufliche Stationen waren das Hilton Bonn als Yield Manager, die Intercontinental Hotel Group als Cluster Reservation Manager für die Hotels in Köln und Düsseldorf sowie Auslandserfahrungen in Galway, Irland. So beispielsweise im Ardilaun House Hotel als Front Office Supervisor und im Jurys Inn als Senior Service Receptionist. Die gebürtige Bocholterin schloss im Jahr 1999 ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau im SportSchloss Velen, Münsterland ab.

Das Erste: Die Schattenseite der Luxusdampfer

(München, 25. Januar 2012) Kreuzfahrten sind „in“. Und das nicht mehr nur für die ältere Generation: Immer mehr junge Leute gönnen sich den Luxus auf dem Meer, all inclusive. Die Reisen mit den Luxusdampfern boomen weltweit.

Doch für die Angestellten dieser Hotels auf See ist das Leben an Bord alles andere als paradiesisch. Autorin Melissa Monteiro hat undercover als Bedienung auf einem Kreuzfahrtschiff angeheuert. Hautnah bekommt sie die unmenschlichen Arbeitsbedingungen zu spüren. 16-Stunden-Tage, schlechte Bezahlung, keinerlei soziale Absicherung, Mini-Behausungen unter Deck – so leben und arbeiten die meisten all derjenigen, die es den Touristen während ihrer Kreuzfahrt bequem machen. All das hat Melissa Monteiro mit versteckter Kamera gedreht. Nach 5 Monaten musste sie ihren Job aufgeben – aus gesundheitlichen Gründen.

Monteiros Film ist ein erschütterndes Dokument des harten Jobs auf See. Er zeigt aber auch die Tricks der Angestellten, wie sie mit der Schattenseite der Luxusdampfer gewitzt und kreativ umgehen.

Eine Reportage von Melissa Monteiro am 4. Februar 2012, 15.30 Uhr im Ersten
Bearbeitung: Ingrid Terhorst
Redaktion: Sabine Bohland (WDR)
Die ursprünglich angekündigte Sendung „Exclusiv im Ersten: Gefahr auf dem Acker“ entfällt.

HRS-GF Ragge: 50 Kündigungen von Hotels nur „geringe Resonanz“

(Köln, 24. Januar 2012) Das ist wie Öl ins Feuer gießen: Tobias Ragge, Geschäftsführer von hrs.de, sagte nun, die bislang erhaltenen 50 Vertragskündigungen durch Hotels stellen für ihn eine „geringe Resonanz“ dar. Trotzdem nehme er jede Kündigung ernst. Die zahlreichen Protestschreiben scheinen den Sohn des Firmengründers nicht zu beeindrucken. Er wolle sich auf die Fakten konzentrieren und sich nicht ein einer „emotionalen Debatte verzetteln“.

HRS-Chef Tobas Ragge: Kein Interesse an "emotionaler Debatte"

HRS-Chef Tobas Ragge: Kein Interesse an "emotionaler Debatte"

Unterdessen wurde bekannt, dass der Hotelverband Deutschland (IHA) eine kartellrechtliche Prüfung der AGB-Änderung beim größten Hotel-Buchungsportal in Deutschland anstrengen möchte. Hrs.de ist auch Mehrheitsgesellschafter von hotel.de und tiscover.com und hat dadurch in Deutschland und auch in Österreich eine marktbeherrschende Stellung. Die für den 1. März angekündigte Änderung der AGB und damit Erhöhung der Buchungskommissionen auf 15 Prozent hat zu landesweites Proteststürmen in der Hotellerie gesorgt.

Aktualisiert — AGB-Änderungen bei HRS: Harte Knebel für Hotels – Raten für 12 Monate einstellen – 30 Euro Gebühr bei Gästebeschwerden – 500 Euro Kaution

UPDATE (Köln, 23. Januar 2012) Immer mehr Ärger um hrs.de: Das machtvolle Kölner Hotelbuchungsportal wirft mit seiner zum 1. März geplanten Änderung der AGB weitere Fragen auf. Es droht den Hotelpartnern nicht nur eine Erhöhung der Buchungsprovision auf 15 Prozent, sondern auch eine weiter gehende Abgabe der Marktmacht. So verpflichten sich die Hotels auf eine „Einstellung der standardmäßigen Rate (z.B. HRS-Rate) für mindestens zwölf Monate im Voraus“.

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Provisionserhöhung laut AGB von hrs.de (gültig ab 1. März 2012)
„HRS erhält als Vergütung für jede realisierte Buchung eine Kommission in Höhe von:
15% auf Einzelreservierungen
13% auf Gruppenreservierungen
10% auf Veranstaltungsreservierungen
3 % für Buchungen über ggf. zur Verfügung gestellte „widgets“
sowie etwaige gesondert vereinbarte Aufschläge (etwa für „Top Rankings“)“
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Mit der Festlegung der HRS-Rate und gleichzeitiger Verpflichtung zu Ratenparität nehme man sich ja die Möglichkeit, im Yield Management zu arbeiten, monierte ein namhafter Luxushotelier gegenüber dieser Fach-Illustrierten. Hrs.de verpflichte die Hotels nämlich dazu, „die mindestens gleich günstigen Preise und Preisbedingungen“ zu erhalten, die das Hotel „auf anderen Buchungs- und Reiseplattformen im Internet und den eigenen Vertriebskanälen anbietet“. Das bedeutet unabänderliche Ratenparität, was für etliche Hotels nicht immer Sinn macht. Es geht noch weiter: Hrs.de dürfe „in Bezug auf die Verfügbarkeit nicht schlechter behandelt“ werden als als andere Vertriebskanäle, heißt es in den neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Auf anderen Vertriebskanälen noch verfügbare Zimmer müssten immer auch bei hrs.de verfügbar gemacht werden, heißt es.

UPDATE – Stellungnahme von hrs.de dazu:
„Um bei einer Neuaufnahme bei hrs.de freigeschaltet zu werden, muss das Hotel die standardmäßige Rate für 12 Monate im Voraus einstellen. Danach kann das Hotel seine Raten und Verfügbarkeiten jederzeit aktualisieren. Der Hotelier hat die Preishoheit, bleibt unabhängig und flexibel. Die Hotelpartner bestimmen alleine, wie viele Zimmer zu welchem Preis über hrs.de angeboten werden. Der Tagespreis bei hrs.de kann jederzeit der aktuellen Belegungssituation und dem Marktumfeld angepasst werden. Grundsätzlich empfehlen wir unseren Hotelpartnern möglichst lange im Voraus buchbar zu sein, damit es auch von dem mittel- und langfristigen Geschäft mit längeren Vorausbuchungsfirsten profitieren kann.“

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„Inwieweit es HRS tatsächlich möglich ist, in die Preisgestaltung des Hoteliers auf seiner eigenen Homepage oder den eigenen Buchungskanälen einzugreifen und dem Hotelier die Preispolitik vorzuschreiben, wird derzeit überprüft.“ – Aus einem Schreiben des Dehoga Niedersachsen an Mitgliedsbetriebe
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Weiteres Ärgernis sind die Extragebühren bei Gästebeschwerden. Hrs.de fordert von den Hotels eine Erstattung, wenn Ansprüche der Gäste erfüllt werden müssen. Das betreffe laut AGB „etwaige Mehrkosten für Alternativunterkünfte bei vom Hotel abgelehnten Buchungen sowie Zusatzkosten wie Telefon oder Taxi“. In jedem Fall will hrs.de eine „Bearbeitungsgebühr in Höhe von derzeit 30 Euro“ berechnen.

UPDATE – Stellungnahme von hrs.de dazu:
„Hrs.de gibt keinen eigenmächtigen Rabatt an Kunden. Ausschließlich die Hotels können den Kunden einen Rabatt einräumen, indem sie beispielsweise restriktive Raten, Firmenraten, Wochenend- oder Promotionraten einstellen. Über die Teilnahme an den Ratenprogrammen und die Höhe der Rabatte entscheidet allein der Hotelier.“

Alle Hotels müssen nun die Kommissionen per elektronisches Lastschriftverfahren abbuchen lassen. Einzige Alternative sind laut den neuen AGB Kreditkarten-Abbuchungen. Der Portalbetreiber kann auch Sicherheitsleistungen in Höhe von 500 Euro verlangen, wenn „Zahlungsschwierigkeiten in der Vergangenheit aufgetreten sind oder zukünftig zu erwarten sind“.

Bei Hotelbewertungen von Nutzern von hrs.de hat das Hotel bei Korrekturen künftig neue Hürden zu überwinden. Wird eine unwahre Tatsachenbehauptung eines Gastes bei hrs.de veröffentlicht, muss das Hotel mit entsprechenden Belegen (Fotos oder Zeugenaussagen) gegenüber hrs.de eine Löschung oder Kommentierung nachweisen. „Die Beweislast für die Unrichtigkeit der Tatsachenbehauptungen einer Bewertung liegt beim Hotel“, heißt es dazu in den AGB. Und: Ein Anspruch auf Veröffentlichung der Hotelkommentare bestehe nicht. Zudem behaltes sich sich hrs.de künftig vor, Hotels mit schlechten Bewertungen oder/und anhängigen Gerichtsverfahren zu sperren oder aus dem System zu nehmen.

Die neuen AGB treten durch „stillschweigende Zustimmung“ in Kraft: „Ihre Zustimmung zu den neuen AGB gilt automatisch als erteilt, wenn Sie für die Zeit nach dem 1. März 2012 noch Zimmer bei HRS einstellen oder verfügbar halten. Sollten Sie den Änderungen schriftlich per Post an HRS – Hotel Reservation Service Robert Ragge GmbH, Blaubach 32, D-50676 Köln oder per E-Mail an contracting@hrs.de widersprechen, gilt dies als Kündigung Ihres HRS-Vertrages mit Wirkung zum Änderungsdatum.“

Studie von travelzoo.com: Verreisen ist wichtigster Vorsatz 2012

(München, 23. Januar 2012) Auf der Liste der guten Vorsätze für 2012 steht das Reisen ganz oben. Das ist Ergebnis einer aktuellen Onlineumfrage von travelzoo.com im Januar unter 1.032 Nutzern. 16 Prozent der Befragten entscheiden sich für den Urlaub, noch vor dem Abnehmen (14%) und dem Vorsatz, sich 2012 weniger Sorgen zu machen (13%). „Kurzreisen bis zu fünf Tagen liegen klar im Trend. 32 Prozent der Befragten möchten 2012 drei Mal für ein paar Tage unterwegs sein. Und auch eine längere Reise wird von 45 Prozent der Befragten in diesem Jahr geplant“, sagte Christian Smart, Geschäftsführer von Travelzoo Deutschland.

Kurzreisen von 5 Tagen liegen in diesem Jahr im Trend (Foto: Barbara Neumann/Thüringen Tourismus)

Kurzreisen von 5 Tagen liegen in diesem Jahr im Trend (Foto: Barbara Neumann/Thüringen Tourismus)

Mehr ausgeben wollen die Deutschen für ihre Reisen 2012 zwar nicht, das sagen 60 Prozent der Befragten, aber mehrere Reisen werden sie sich schon gönnen. Hoch im Kurs stehen Kurztrips von bis zu fünf Tagen, die dann pro Person zwischen 200 Euro und 400 Euro kosten dürfen. „Außerdem steht für 45 Prozent mindestens eine lange Reise auf dem Programm, weitere 36 Prozent wollen sogar zwei Mal länger verreisen“, sagte Smart. Ihr Budget dafür beziffern 21 Prozent der Befragten auf 1.000 Euro bis 1.500 Euro. Weitere 14 Prozent geben pro Person bis 2.000 Euro aus. Um für die Finanzierung der Reisen zu sparen, würden 31 Prozent der Befragten weniger Luxusartikel kaufen und 16 Prozent sparen an der Inneneinrichtung.

Auch wohin die Reise geht, ist für viele klar. Nummer eins ist die Heimat. Bei den Reisezielen liegt Deutschland mit 12 Prozent vorn, was eventuell auch daran liegt, dass die Eigenanreise mit 13 Prozent bei den Studienteilnehmern besonders beliebt ist. Dicht folgen Italien (9%) und Spanien (8%) als liebste Reiseziele. Und auch die USA sind mit sieben Prozent auf der Wunschliste für eine Reise. „Spanien liegt zwar diesmal hinter Italien, aber die Freude an Meer und Strand ist ungebrochen“, so Smart. Lediglich die Ziele in Ägypten (3%), Marokko (1%) und Tunesien (0,5%) können aktuell nicht so stark punkten. „Hier schlagen sich die politischen Ereignisse auch in den Umfragewerten nieder“, beschreibt es der Travelzoo-Geschäftsführer.

Besonders beliebte Reiseform: der Strandurlaub, für den sich 16 Prozent der Befragten, noch vor kulturellen Erfahrungen und Sightseeing mit je 10 Prozent, interessieren. Kein Wunder also, dass Strandhotels mit fast 20 Prozent sehr gefragt sind und auch Wellness-Hotels von 17 Prozent der Studienteilnehmer bevorzugt werden.

21 Prozent der Befragten würden einmal Sporturlaub ausprobieren, exotisches Essen testen (13%) oder auf Safari gehen wollen (14%).

Test von „Clever reisen“: Hotelbewertungsportale sind besser geworden – Knackpunkt bleibt User-Registrierung

(Duisburg, 23. Januar 2012) Hotelbewertungensportale unter der Lupe: Nach einem Test der Reisezeitschrift „Clever reisen“ wird eine positive Bilanz gezogen. Von den sieben getesteten Hotelbewertungsportalen wollten vier Portale die „gefälschte“ Bewertung nicht einstellen. Das waren neben dem Testsieger holidaycheck.de die Portale hotelkritiken.de, votello.de und zoover.de.

Einen Punkt gibt es jedoch, bei dem alle Portalbetreiber sich laut dem „Clever reisen“-Test verbessern sollten: die Registrierung. Sich bei einem der Bewertungsportale anzumelden um eine Hotelkritik abzugeben, war generell ohne jegliche Identitätsüberprüfung möglich. In der Regel reichte eine E-Mailadresse aus, an die im besten Fall eine Aktivierungsmail ging, die nur bestätigt werden musste. Da man sich aber in wenigen Minuten eine E-E-Mailadresse unter falschem Namen und Adresse zulegen kann, reicht dieses Verfahren laut den „Clever reisen“-Autoren bei weitem nicht aus, um Tricksereien gänzlich auszuschließen.

Praktisch für Urlauber: Beim Verdacht auf Tricksereien kennzeichnet holidaycheck.de Bewertungen oder Hotels mit einem roten Button „Achtung Manipulation.“ Positiv fiel im Test außerdem auf, dass viele Portale ihr Angebot in den letzten Jahren mächtig ausgebaut haben. So fanden sich bei drei Portalen Bewertungen zu allen acht abgefragten Hotels. Auch Preisvergleiche scheinen sich zusehends auf den Bewertungsportalen zu etablieren. Allerdings stützt sich so mancher angebotene Preisvergleich nur auf zwei oder drei Buchungsportale. Professionelle Preisvergleichsportale, wie etwa McHotel.de (www.mchotel.de) fragen immerhin 30 Buchungsportale ab. Nur so kann man sicher gehen, dass man nicht nur das passende Hotel bucht, sondern es auch zum besten Preis bekommt.