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Göttinger Gourmet Festival: gelungener Auftakt für noch mehr große Küche – Vorbereitungen für Köche-Treffen im Juni 2012 laufen bereits

(Göttingen, 10. Juni 2011) Taittinger-Champagner, „Fine de claire“-Austern und ganz große Küche: Das erste „Göttingen Gourmet Festival“ war mit rund 120 Gästen und fünf Spitzenköchen ein gelungener Erfolg. Im Park des Fine-Dining-Restaurant „Planea“ versammelten sich die Liebhaber außergewöhnlicher Küche aus Göttingen, Südniedersachsen und Nordhessen. Die hochsommerlichen Temperaturen, Sonnenhüte und Sommerkleider erinnerten an den Filmklassiker „Pretty Woman“ und verbreiteten eine entspannte Atmosphäre auf Loungemöbeln im Garten bei kühlem Champagner, fantastischem Riesling und wunderbaren Kleinigkeiten aus den Töpfen der Küchenchefs, die sich im Laufe des Nachmittags zu den Gästen gesellten. Auch im nächsten Jahr wird das „Göttingen Gourmet Festival“ wieder stattfinden. Der Termin wird voraussichtlich im Juni 2012 sein und wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Grandioser Auftakt: Das „Göttingen Gourmet Festival“ findet auch 2012 wieder statt (Links: Olaf Feuerstein/Freizeit In, Ingo Bockler/Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus Herleshausen, Tina Pfaffmann/Weingut Pfaffmann Frankweiler, Peter Scharff/Kräuterexperte und TV-Koch, Jürgen Reidt/Küchendrektor Hotel Traube Tonbach Baiersbronn; hinten links: Alexander Frien/Küchenchef Schloss Wilkinghege Münster; 2. von rechts: Kirill Kinfelt/Küchenchef Restaurant „Planea“ Göttingen)

Grandioser Auftakt: Das „Göttingen Gourmet Festival“ findet auch 2012 wieder statt (Links: Olaf Feuerstein/Freizeit In, Ingo Bockler/Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus Herleshausen, Tina Pfaffmann/Weingut Pfaffmann Frankweiler, Peter Scharff/Kräuterexperte und TV-Koch, Jürgen Reidt/Küchendrektor Hotel Traube Tonbach Baiersbronn; hinten links: Alexander Frien/Küchenchef Schloss Wilkinghege Münster; 2. von rechts: Kirill Kinfelt/Küchenchef Restaurant „Planea“ Göttingen)

„Mit dem Köche- und Genuss-Festival haben wir einen erfolgreichen Auftakt zu zahlreichen weiteren Veranstaltungen der besonderen Art erlebt“, sagte Olaf Feuerstein, Geschäftsführender Gesellschafter der Freizeit In Unternehmensgruppe, zu der das „Planea“ gehört. Im nächsten Jahr soll das „Göttinger Gourmet Festival“ weiter ausgebaut werden – mit noch mehr Gastköchen, Lieferantenpartnern und zusätzlich einem attraktiv gestaltetem Rahmenprogramm.

Aktuelle Fotos vom „Göttingen Gourmet Festival“ sind hier abrufbar: http://www.planea.de/de/bildergalerien/

Ein Exklusivvideo von Branchensender „Hotelier TV“ ist bei Youtube erschienen: http://www.youtube.com/watch?v=zp1zZN89Tvo&feature=player_profilepage

1. Göttingen Gourmet Festival im „Planea“: Deutschlands bester Fischkoch Peter Scharff

1. Göttingen Gourmet Festival im „Planea“: Deutschlands bester Fischkoch Peter Scharff

Und das war das erste „Göttinger Gourmet Festival“:

Ingo Bockler, Chefkoch im Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus Herleshausen, kochte:

  • Lackierter Bauch vom Milchferkel mit Flusskrebsschaum und Ingwer
  • Mediterranes Gemüse mit Pecorino dolce im Sariette-Brotmantel

Jürgen Reidt, Küchendirektor im Hotel Traube Tonbach, ließ servieren:

  • Filet vom Schwäbisch Hällischem Eichelmastschein mit Speck und Heu gegart
  • Sandwich von Zander und geräuchertem Schwarzwälder Bachsaibling mit Senfeierschaum auf Iffezheimer Stangenspargel

Alexander Frien, „Chef“ im Schloss Wilkinghege Münster, kredenzte:

  • Froschschenkel mit Aal, Pfifferlingen und Mandarine
  • Jacobsmuschel Wellington mit Krustentiergel

Peter Scharff, Kräuterexperte, TV-Koch und Patissier, brillierte mit:

  • Hausgebeizter Wildkräuterlachs mit Limonenkaviarcreme an Wiesenkräutersalat, Meeresluft
  • Dessert: gelierte Waldmeisterbowle mit zweierlei von der Erdbeere und Mandelmilch als Gläserfood serviert

Kirill Kinfelt, Chefkoch im „Planea“ in Göttingen und Gastgeber beim ersten „Göttinger Gourmet Festival“, empfahl mit seinem Team:

  • Rinder Tartar
  • Gazpacho Thunfisch
  • Tomaten Luft
  • Ochsenbacke – Spargel – Kerbel
  • Perlhuhn Consommé – Ravioli – Erbsen
  • Minz Granite (Mojito)
  • „Planea“-Torte
  • Marzipan ° Schoko

    Reiste eigens für das Göttingen Gourmet Festival an: Starwinzerin Tina Pfaffmann

    Reiste eigens für das Göttingen Gourmet Festival an: Starwinzerin Tina Pfaffmann

 

Weitere Spitzen-Genüsse waren (Auswahl):

  • Vier ausgewählte Tropfen von Starwinzerin Tina Pfaffmann (2009 STEINGUT Riesling trocken / 2010 T Cuvée weiss trocken / 2010 Ü 40 Riesling trocken / 2010 Weisser Burgunder trocken)
  • Champagner von Taittinger
  • „Fine de claire“-Austern von Herrscher Impex
  • Feine Backwaren von Bäckerei Hildebrand
  • Erlesene Weinspezielitäten vom Weingut Dressigacker

Das Fine-Dining-Restaurant „Planea“ wurde Ende Mai 2010 eröffnet und ist ein Unternehmen der Hotel Freizeit In GmbH, Göttingen. Über 400.000 Euro wurden in den kubus-artigen Neubau neben der historischen Sternwarte am Rander der Innenstadt investiert. Das Team des „Planea“ umfasst rund 18 Mitarbeiter.

1. Göttingen Gourmet Festival: Genuss-Gipfel mit „Chef“ Kirill Kinfelt & Friends

Besternte und hoch ausgezeichnete Köche zu Gast im „Planea“ – Start für eine Gourmet-Eventserie in Göttingen

(Göttingen, 01. Juni 2011) Es ist ein Achtungserfolg: Kirill Kinfelt, Chefkoch des „Planea“ in Göttingen, schafft es auf Anhieb, zum ersten „Göttingen Gourmet Festival“ am 05. Juni namhafte Gastköche einzuladen. Mit Ingo Bockler vom Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus und Jürgen Reidt vom Hotel Traube Tonbach Baiersbronn sind zwei Stars der Sterneküche mit dabei. Mit TV-Koch Peter Scharff und „Chef“ Alexander Frien von Schloss Wilinghege ist das „Dream Team“ perfekt.

Ingo Bockler, Chefkoch im Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus Herleshausen

Ingo Bockler, Chefkoch im Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus Herleshausen

Ingo Bockler, der mit einem Stern Michelin und 14 Punkten Gault Millau prämierte Chef, darf sich rühmen, beste Produkte in feines Essen zu verwandeln – das ist sein ebenso einfaches wie erfolgreiches Motto. Nach einer grundsoliden Kochausbildung in Braunschweig durchlief er Stationen wie das Relais & Chateaux Hotel Alpenhof Murnau, Schlossrestaurant „Schöningen“ und Restaurant „Jörg Müller“ auf Sylt – eine langjährige Station, die sein Verständnis von Kochkunst maßgeblich geprägt hat. Als Küchenchef des Restaurant „Merlin“ in Burgwedel erkochte er sich 2002 erstmals einen der begehrten Michelinsterne. Im Sommer 2004 wechselte der symathische Niedersachse in das Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus im nordhessischen Herleshausen. Die moderne Klassik bildet die Basis für seine kreativen Gerichte, die jedes für sich als individuelle Highlights seine Küche verlassen. Die erfolgreiche Arbeit des 41-Jährigen spiegelt sich in der Begeisterung seiner Gäste sowie hohen Auszeichnungen aller gängigen Restaurantführer wieder.

Ingo Bockler kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival:
Lackierter Bauch vom Milchferkel mit Flusskrebsschaum und Ingwer Mediterranes Gemüse mit Pecorino dolce im Sariette-Brotmantel

Jürgen Reidt, Küchendirektor im Hotel Traube Tonbach

Jürgen Reidt, Küchendirektor im Hotel Traube Tonbach

Jürgen Reidt ist seit rund zwölf Jahren als Küchendirektor des unter Gourmets geradezu gerühmten Hotels Traube Tonbach in Baiersbronn tätig. Kurz nach seiner Meisterprüfung im Jahre 1988 fing er als Küchenchef in den Restaurants „Köhlerstube“ und „Silberberg“ an und erarbeitete sich seine eigene Spitzenposition neben Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt, der in der „Schwarwaldstube“ im Hause seinen Kochlöffel rührt. Reidt hat in etlichen Sternerestaurants gearbeitet und zahlreichen Jungköchen die Leviten gelesen und die besten davon auf ihrer eigenen Gourmetkarriere begleitet.

Jürgen Reidt kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival:
Filet vom Schwäbisch Hällischem Eichelmastschein mit Speck und Heu gegart Sandwich von Zander und geräuchertem Schwarzwälder Bachsaibling mit Senfeierschaum auf Iffezheimer Stangenspargel

Alexander Frien, „Chef“ im Schloss Wilkinghege Münster

Alexander Frien, „Chef“ im Schloss Wilkinghege Münster

Alexander Frien ist seit über zwölf Jahren Chef der weißen Brigade auf Schloss Wilkinghege in Münster. Der gebürtige Pfälzer erlernte sein Handwerk bei Altmeister Harald Wohlfahrt in der „Schwarzwaldstube” (Traube Tonbach in Baiersbronn) und war drei Jahre lang Küchenchef im „Silberberg” im selben Hotel. Dann zog es ihn in deutsche Spitzengastronomie: Zu seinen Stationen zählen der „Erbprinz“ in Ettlingen, das Restaurant „Da Gianni“ in Mannheim, das „Imperial“ in Schloss Bühlerhöhe, das Kloster Hornbach sowie das Hotel Restaurant Deidesheimer Hof in Deidesheim.

Alexander Frien kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival:
Froschschenkel mit Aal, Pfifferlingen und MandarineJacobsmuschel Wellingten mit Krustentiergel

Peter Scharff, Kräuterexperte, TV-Koch und Patissier

Peter Scharff, Kräuterexperte, TV-Koch und Patissier

Peter Scharff (42) war nach seiner Ausbildung als Koch und Konditor 14 Jahre auf Wanderschaft im In- und Ausland und lernte unter anderem bei den großen Köchen Harald Wohlfahrt und Dieter Müller. Er war von 2001 bis 2007 aktiver Sternekoch. Bevor er 2007 seine eigene Firma Kulinarische Kompetenz gründete, war er mit einem Stern Michelin und 16 Punkten Gault Millau ausgezeichnet. Außerdem gewann der bei der Weltmeisterschafts-Qualifikation der Köche den Titel „ Bester Fischkoch Deutschlands“. Einem breiten Publikum ist er durch die SWR-Fernsehsendung „Kaffee oder Tee“ bekannt – hier tritt er seit 2001 regelmäßig mit neuen Kreationen aus der Patisserie auf. Scharff ist Kräuterexperte, mehrfacher Buchautor und veranstaltet Geschmacks-, Sinnes- und Aromenschulungen in ganz Deutschland. Mit über 200 Sorten Küchenkräutern im Eigenanbau der Gartenkräutergärtnerei Simon entwickelt Peter Scharff die Aromenküche „ Cuisina herba barone“. Auch Gastro-Consulting Projekte im In- und Ausland gehören zu seinem Repertoire. Seine neueste Entwicklung ist die Erfindung von „Corporate Identity Food“ und „Gläserfood“. Damit hat er sich auf Event-, Roadshow- und Messecatering spezialisiert.

Peter Scharff kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival
Hausgebeizter Wildkräuterlachs mit Limonenkaviarcreme an Wiesenkräutersalat, Meeresluft
Dessert: gelierte Waldmeisterbowle mit zweierlei von der Erdbeere und Mandelmilch als Gläserfood serviert

Kirill Kinfelt, Chefkoch im „Planea“ in Göttingen und Gastgeber beim 1. „Göttingen Gourmet Festival“

Kirill Kinfelt, Chefkoch im „Planea“ in Göttingen und Gastgeber beim 1. „Göttingen Gourmet Festival“

Gastgeber Kirill Kinfelt startete im Göttinger Restaurant „Gauß“ seine Karriere als Restaurantfachmann und Koch. Der Wunsch zu kochen wurde ihm in die Wiege gelegt: In seinen Augen bereitet sein Vater noch heute die besten Suppen zu. Anschließend arbeitete er im Hotel Louis C. Jacob Hamburg bei Thomas Martin und hat zuletzt im „La Vie“ Osnabrück in der Aromenküche von Thomas Bühner gewirkt. Der aufstrebende Chefkoch des Fine-Dining-Restaurants „Planea“ in Göttingen steht wie kein anderer als „Aufsteiger“ in der Top-Cuisine für moderne Küche und kocht weit über die Grenzen des bisher Erreichten hinaus. Das hat nichts mit „Cucina moleculare“ zu tun, sondern mit feinem Sinn für zahllose Möglichkeiten mit Top-Produkten aus regionaler Herkunft. Also: Neue Grenzen testen, ohne Bodenhaftung zu verlieren. Ein enormes Potential darf sich entfalten: Kinfelt ist einer der ganz wenigen, die es schafften, kaum nach der Eröffnung bereits für die renommierte „S.Pellegrino Kulinarische Auslese“ nominiert zu werden.

Das „Planea“-Team um Elena Bax, Thilo Radermacher und Kirill Kinfelt kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival:
Rinder Tartar
Gazpacho- Thunfisch
Tomaten Luft

Warm:
Ochsenbacke mit Spargel und Kerbel
Perlhuhn Consomé (Ravioli und Erbsen)

Kalt:
Minz Granite (Mojito)
„Planea“-Torte
Marzipan Schoko

Starwinzerin Tina Pfaffmann

Starwinzerin Tina Pfaffmann

Mit dabei beim „1. Göttingen Gourmet Festival“ ist auch Starwinzerin Tina Pfaffmann: „Das bin ich“ oder „Das bin ich nicht“ sind zwei Sätze, die sie am häufigsten benutzt. Die Juniorchefin des gleichnamigen Weinguts aus Frankweiler wie die Heisenberg’sche Unschärferelation in der Physik: Man weiß eigentlich nie genau, wo sie diesmal steht. Mal ist ihr Muskateller mit null Gramm Restzucker der trockenste Wein in ihrem Sortiment, ein Jahr später mit 22 Gramm Restzucker pro Liter genau das Gegenteil. „Ich will jedes Jahr neu entscheiden, wie ein Wein wird. Das ist meine Handschrift. Das bin ich.“ Denn die Natur ist jedes Jahr ein wenig anders, und dieser natürlichen Veränderung paßt sie ihren Wein an. Eins jedoch ist beständig bei Tina Pfaffmann: Qualität! Und sie weiß, daß Qualität von Quälen kommt. Aber auch von Emotion: Sie schreibt den Weinen in lieben Sprüchen auf das Faß, was mit ihnen werden soll. Oder klebt ein Herz drauf, wenn er nicht mehr so recht gären will. Und siehe da: Bei ihrem Riesling „Herzglück“ kam es durch viel Herz zum Glück und er wurde einer der besten aus ihrem Sortiment. Verrückt? Nein, Leidenschaft! Schon mit 16 Jahren wusste sie „als Mädel, daß ich genau das machen will“ und begann eine Winzerlehre. Gegen manche Vorurteile und Umwege – selbst über Australien – hat sie es dann geschafft und übernahm den 15 Hektar großen Betrieb ihrer Eltern. Dieser soll nicht weiter wachsen, sie will kein Massenprodukt, sie will ihren Charakter in ihre Weine legen. Und bei Tina Pfaffmann darf man auf alles gefaßt sein …

Tina Pfaffmann schenkt beim 1. „Göttingen Gourmet Festival“ aus:
2009 STEINGUT Riesling trocken
2010 T Cuvée weiss trocken
2010 Ü 40 Riesling trocken
2010 Weisser Burgunder trocken

Das „Göttingen Gourmet Festival“ wird am Sonntag, 05. Juni 2011, erstmals anlässlich des einjährigen Bestehens des „Planea“ veranstaltet und soll künftig jedes Jahr stattfinden. Unter dem Slogan „Die Essenz der Lebensfreude“ präsentieren Kirill Kinfelt und seine Gastköche etliche kleine Gerichte an verschiedenen Verwöhnstationen auf hohem Gourmetniveau. Ausgeschenkt werden ausgewählte Weine, Taittinger Champagner und „Planea“ Sommer-Drinks. Das „Göttingen Gourmet Festival“ findet im „Planea“ und bei schönem Wetter auf der sonnigen Terrasse und im Park neben der historischen Sternwarte in Göttingen statt. Die Karte kostet 99 Euro.

Das Fine-Dining-Restaurant „Planea“ wurde Ende Mai 2010 eröffnet und ist ein Unternehmen der Hotel Freizeit In GmbH, Göttingen. Über 400.000 Euro wurden in den kubus-artigen Neubau neben der historischen Sternwarte am Rander der Innenstadt investiert. Das Team des „Planea“ umfasst rund 30 Mitarbeiter.

Das Top-Event für Feinschmecker: Start für 1. Göttingen Gourmet Festival

Kirill Kinfelt vom „Planea“ lädt namhafte Gastköche zu außergewöhnlichem Küchenfestival am 05. Juni – Erstes Feinschmecker-Treffen in Südniedersachsen

(Göttingen, 09. Mai 2011) Großer Genießer-Bahnhof in Göttingen: Zum ersten „Göttingen Gourmet Festival“ hat Chefkoch Kirill Kinfelt vom aufstrebenden Fine-Dining-Restaurant „Planea“ namhafte Gastköche gewinnen können. Am Sonntag, 05. Juni, verwöhnen Ingo Bockler (Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus), Peter Scharff (Sternekoch, Food-Entwickler und TV-Patissier), Alexander Frien (Schloss Wilkinghege) und Jürgen Reith (Traube Tonbach Baiersbronn) die Gäste. Das „Göttingen Gourmet Festival“ wird erstmals anlässlich des einjährigen Bestehens des „Planea“ veranstaltet und soll künftig jedes Jahr stattfinden.

Kirill Kinfelt, Chefkoch des „Planea“, lädt zum ersten „Göttingen Gourmet Festival“

Kirill Kinfelt, Chefkoch des „Planea“, lädt zum ersten „Göttingen Gourmet Festival“

 „Auf Anhieb gehen wir mit dem Göttingen Gourmet Festival auf Betriebstemperatur“, freut sich Chefkoch Kinfelt. Unter dem Slogan „Die Essenz der Lebensfreude“ präsentieren er und seine Gastköche etliche kleine Gerichte an verschiedenen Verwöhnstationen auf hohem Gourmetniveau. Ausgeschenkt werden ausgewählte Weine, Taittinger Champagner und „Planea“ Sommer-Drinks.

Das „Göttingen Gourmet Festival“ findet im „Planea“ und bei schönem Wetter auf der sonnigen Terrasse und im Park neben der historischen Sternwarte in Göttingen statt. „Mit dieser Top-Veranstaltung für Genießer und Gourmets schließen wir eine Lücke in Südostniedersachsen – das Göttingen Gourmet Festival wird sicherlich rasch in der gesamten Region seinen Namen machen“, ist sich Olaf Feuerstein, Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe um das Tagungshotel Freizeit In und „Planea“, sicher.

Göttingen Gourmet Festival | Die Essenz der Lebensfreude
Sonntag, 05. Juni 2011 | 11:30 – 16 Uhr

Folgende Sterneköche kochen für Sie beim 1. Göttingen Gourmet Festival:

  • Ingo Bockler, Küchenchef, Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus (14 Punkte Gault Millau)
  • Peter Scharff, Food-Entwickler, TV-Patissier bei SWR 3
  • Alexander Frien, Küchenchef, Schloss Wilkinghege (14 Punkte Gault Millau)
  • Jürgen Reidt, Küchendirektor, Traube Tonbach (16 Punkte Gault Millau)

Das Fine-Dining-Restaurant „Planea“ wurde Ende Mai 2010 eröffnet und ist ein Unternehmen der Hotel Freizeit In GmbH, Göttingen. Über 400.000 Euro wurden in den kubus-artigen Neubau neben der historischen Sternwarte am Rander der Innenstadt investiert. Das Team des „Planea“ umfasst rund 30 Mitarbeiter.

Versuchter Betrug an Hotelier – Polizei warnt

(Hildesheim, 09. Dezember 2010) Die Masche ist schon länger bekannt: In drei Fällen wurden in einem Hildesheimer Hotel mehrere Doppelzimmer für Hochzeitsreisende über einen längeren Zeitraum reserviert. Der vermeintliche Kunde gab vor aus Großbritanien zu kommen. Bezahlt wurde mit einer Kreditkarte, wobei die Anzeigeerstatterin einen Betrag von 12.000 Euro erhalten sollte. Den überzahlten Restbetrag sollte sie an eine noch zu benennende Agentur überweisen. Damit sollte der Transfer der Hochzeitsreisenden bezahlt werden.

Als Beweis seiner Identität übersandte der Täter eine Kopie seines Passes und eine Kopie der Kreditkarte. Dem Hotelier kam die Sache suspekt vor, zumal es innerhalb eines Monats drei ähnliche Reservierungen gab. Sie ging am 08. Dezember zur Polizei und erstattete eine Anzeige wegen versuchten Betruges. Es wurde festgestellt, dass der Pass des vermeintlichen Kunden sowie die Kreditkarte gefälscht waren.

Seitens der Kreditkartenfirma wurde der Anzeigeerstatterin mitgeteilt, dass der auf ihrem Konto gutgeschriebene Betrag lediglich unter Vorbehalt gutgeschrieben worden ist. Dieser Betrag kann noch innerhalb von 180 Tagen von ihrem Konto zurück gebucht werden. Hätte sich die Anzeigeerstatterin darauf eingelassen, wäre ihr ein Schaden von mindestens 8.000 Euro entstanden. Es ist zu vermuten, dass dies kein Einzelfall ist und bei anderen Hotels ebenfalls  solche oder ähnliche Reservierungen gemacht werden. Die Polizei in Sarstedt warnt hiermit alle umliegenden Hoteliers auf solch ein Geschäft einzugehen.

Neue CHD Expert-Studie über Gastro-Rauchverbot: Immer mehr Gastronomen erleiden hohe Verluste

Quelle: Pressemitteilung, 26. Februar 2008

58 Prozent vermelden Umsatzrückgang – Über 40 Prozent haben Gästeschwund von mehr als zehn Prozent – Erneute Befragung von 620 Gastronomen in Niedersachsen und Baden-Württemberg

Hamburg, 26. Februar 2007
Die Verluste weiten sich aus. Sechs Monate nach Einführung des Rauchverbotes in der Gastronomie in den ersten Bundesländern wird deutlich: der Rückgang an Gästen, deren Verweildauer und Getränkekonsum fällt stärker als erwartet aus. 58 Prozent der Gastronomiebetriebe in Niedersachsen und Baden-Württemberg – hier gilt das Gastro-Rauchverbot seit Anfang August 2007 – haben einen Umsatzverlust erlitten. Über 40 Prozent der Betriebe verzeichneten sogar einen Umsatzrückgang von mindestens zehn Prozent, in vielen Fällen sogar weit darüber. Dies geht aus einer aktuellen Studie* des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert / Marktplatz Hotel hervor. Im Februar wurden 628 Entscheider der speisen- und getränkeorientierten Gastronomie in Niedersachsen und Baden-Württemberg telefonisch befragt. Die Quotierung nach Marktsegmenten erfolgte entsprechend den Gesamtmarktanteilen: Befragt wurden 289 Restaurantbetreiber und 296 Kneipenwirte sowie 43 Bar- und Lounge-Betreiber. Die vorliegende Studie ergänzt die gleichartige Untersuchung von November 2007.

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„Das Rauchverbot wirkt sich unterschiedlich auf die verschiedenen Gastronomieformen aus: speiseorientierte Betriebe sind am geringsten betroffen“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert. „Bei den Bars sind es allerdings bereits zwei Drittel, die nach einem halben Jahr des Nichtraucherschutzgesetzes teilweise erhebliche Einbußen bei der Gästezahl zu verkraften hatten.“ Insgesamt gilt: Es wird weniger ausgegangen und die Gäste verweilen kürzer. „Die meisten rauchenden Stammgäste haben keine Lust darauf, wie Schuljungen vor die Tür geschickt zu werden, um miteinander eine Zigarette zu genießen“, resümiert Lambracht. Die soziale Funktion vieler Kneipen und Bars geht damit ein Stück weit verloren.

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Der Getränkeabsatz stottert stark: Beim Bier- und Spirituosenkonsum sind die Einbußen mit 47 bzw. 43 Prozent in allen Gastronomieformen eklatant. Kneipen sind davon besonders betroffen, während Restaurants mit alkoholfreien Getränken noch etwas ausgleichen können. „Kurzum: Den Gästen schmeckt das Bier nicht mehr so wie früher – eine Zigarette und Pils waren bisher für viele eine Einheit“, kommentiert Lambracht.Der Getränkeabsatz stottert stark: Beim Bier- und Spirituosenkonsum sind die Einbußen mit 47 bzw. 43 Prozent in allen Gastronomieformen eklatant. Kneipen sind davon besonders betroffen, während Restaurants mit alkoholfreien Getränken noch etwas ausgleichen können. „Kurzum: Den Gästen schmeckt das Bier nicht mehr so wie früher – eine Zigarette und Pils waren bisher für viele eine Einheit“, kommentiert Lambracht.

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* Die Studie „Die Folgen des Rauchverbots – Sechs Monate Erfahrungen mit dem Nichtraucherschutzgesetz in der Gastronomie in Baden-Württemberg und Niedersachsen“ (113 Seiten) wurde unabhängig erstellt und ist für 3.050 Euro zzgl. MwSt. erhältlich bei: CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH, Tel. (04263) 301 300, info@chd-expert.de.

Untersuchungsergebnisse (Auswahl) im Detail:

Auswirkungen des Gesetzes auf die Verweildauer der Gäste
Gravierend macht sich das Nichtraucherschutzgesetz bei der Verweildauer der Gäste bemerkbar. Nicht nur bei den Stammgästen sondern bei allen Gästegruppen verkürzt sich der Aufenthalt im gastronomischen Betrieb deutlich bis eklatant. Nur etwa die Hälfte der Betriebe hat keine Veränderungen festgestellt. Positive Signale bewegen sich im Promillebereich. Besonders Ein-Raum-Betriebe stellen verkürztes Verweilen fest. Selbst bei den Familien wird dies berichtet, wenn auch auf niedrigerem Niveau als bei den anderen Gästegruppen.

Auswirkungen des Gesetzes auf den Getränkekonsum der Gäste
Weniger Gäste und geringere Verweildauer müssen konsequenterweise Auswirkungen auf den Getränkekonsum haben. Mittlerweile berichten in allen Betriebstypen ca. 40 bis 50 Prozent von erheblichen Einbußen in den Getränkekategorien und das nicht nur bei den Alkoholika. Aus den Kneipen wird der stärkste Rückgang beim Konsum von Fass-oder Flaschenbier berichtet. Knapp 40 Prozent aller Betriebe stellen eine Verringerung fest und allein 34 Prozent einen deutlich niedrigeren Absatz von Fassbier, der „Brotmarke“ der meisten Kneipen. Aber auch bei allen anderen Getränkekategorien gibt es erhebliche Einbußen. Da Kneipen naturgemäß praktisch ausschließlich vom Getränkeverkauf leben, sind mit diesen Einbußen auch erhebliche und im Einzelfall existenzbedrohende Umsatzveränderungen verbunden.

Schlechtes Jahr für Gastronomie
Das vergangene Wirtschaftsjahr entwickelte sich für die Gastronomie in Niedersachsen und Baden-Württemberg zum Teil sehr negativ. Gründe dafür sind neben der Einführung des Rauchverbotes auch die verregnete Sommersaison. In Baden-Württemberg erlitt die getränkeorientierte Gastronomie einen realen Umsatzrückgang von -3,7 Prozent (im Vergleich mit 2006). Bei den speisenorientierten Gastronomiebetrieben fiel der Umsatzverlust mit real -0,2 Prozent moderat aus. (Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg). In Niedersachsen musste die getränkeorientierte Gastronomie im vergangenen einen Umsatzrückgang von rund 13 Prozent hinnehmen. In der speiseorientierten Gastronomie fiel das Minus mit -2,0 Prozent auch noch deutlich aus. (Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Statistik).

Statement von Thilo Lambracht: Erwartungen an Getränkelieferanten steigen
Unter den besonders vom Rauchverbot betroffenen Gastronomen macht sich zunehmend Resignation breit. Über 90 Prozent sind von der bisherigen Unterstützung ihres Branchenverbandes und Lieferanten eher enttäuscht. Dazu ein Statement von Gastronomie-Experte Thilo Lambracht: „Die ‚Verlierer‘ unter den Gastronomen, also diejenigen mit mittleren bis hohen Umsatzverlusten, erwarten von ihren Lieferanten – Brauereien und Getränkefachgroßhändler – eine aktive Beratung bei der Veränderung des Gastronomiekonzepts (21% der Befragten). Die Ratlosigkeit ist so groß, dass die bisherigen Maßnahmen aus eigener Kraft nicht intensiviert werden. Ebenso besteht der Wunsch nach Unterstützung bei Marketingmaßnahmen (28%). Der Erwartungsdruck an die Getränkepartner wird weiter ansteigen, da sich bei der Umsatzentwicklung bisher keine Trendwende abzeichnet.“

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Mehr unter:
http://www.chd-expert.de
http://www.tophotelprojects.com

Studie von CHD-Expert über Gastro-Rauchverbot: Jeder vierte Betrieb erleidet deutlichen Gästeschwund

Über 70% können keinen Raucherraum einrichten – Repräsentative Befragung von 550 Gastronomen in Niedersachsen und Baden-Württemberg

Hamburg, 26. November 2007
Jeder vierte gastronomische Betrieb in Niedersachsen und Baden-Württemberg hat seit Einführung des Rauchverbotes Anfang August einen Einbruch bei den Gästen von über zehn Prozent zu verkraften. Besonders betroffen sind Einraum-Kneipen (85% der befragten Betriebe). Interessant: Nur sechs Prozent der Gastronomen haben seit der Einführung neue Gäste hinzu gewonnen ohne gleichzeitig Stammgäste zu verlieren. Dies geht aus einer aktuellen Studie* des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert / Marktplatz Hotel hervor. In der zweiten Oktoberhälfte wurden 550 Entscheider der speisen- und getränkeorientierten Gastronomie in Niedersachsen und Baden-Württemberg telefonisch befragt. Die Quotierung nach Marktsegmenten erfolgte entsprechend den Gesamtmarktanteilen: Befragt wurden 286 Restaurant- und Gasthofbetreiber und 226 Kneipenwirte sowie 38 Bar- und Lounge-Betreiber.

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„43 Prozent der Gastronomen sind als Verlierer zu bezeichnen, da sie mindestens Gästeeinbußen im einstelligen Bereichen verzeichnen“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert. „Gut die Hälfte von ihnen meldet sogar einen Gästeschwund von mehr als zehn Prozent. Erfahrungsgemäß sind unter diesen Betrieben wiederum viele, deren Verluste so groß sind, dass sie existenzbedrohend wirken können.“ Allerdings habe auch die Hälfte der Unternehmer keine Auswirkungen des Gastro-Rauchverbotes auf den Anteil der Stammgäste festgestellt.
Zu den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen des Nichtraucherschutzes in der Gastronomie nimmt Prof. Dr. Gertrud Höhler Stellung: „Niemand bestreitet die tödliche Gefahr durch Nikotin. Niemand empfiehlt Raucherförderung als Staatsziel. Aber die Folgen des gesetzgeberischen Engagements für Nichtraucher müssen sorgsam abgewogen werden und verlangen auf der Zeitachse lange Vorlaufzeiten. Für Gastronomen ist der überfallartige Anspruch des Staates, unter großen materiellen Opfern an seinen neuen Konzepten zur Bürgerbevormund mitzuwirken, bisher in ihrem Berufsbild nicht angelegt.“
(Das gesamt Statement von Prof. Gertrud Höhler lesen Sie unten stehend.)

* Die Studie „Auswirkungen des Nichtraucherschutzes in der Gastronomie in Baden-Württemberg und Niedersachsen“ wurde unabhängig erstellt und ist für 3.150 Euro zzgl. MwSt. erhältlich bei: CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH, Tel. (04263) 301 300, info@chd-expert.de.

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Die Untersuchungsergebnisse im Einzelnen:

Räumliche Voraussetzungen für separate Raucherräume
Nur jeder zweite gastronomische Betrieb der hauptsächlich betroffenen Segmente Restaurants, Bars und Kneipen verfügt über mehr als einen Gastraum. Bei den Bars (Spannbreite von American Bar bis Nachtbar) sind es sogar zwei Drittel, die ohne bauliche Maßnahmen keinen separaten Raucherraum einrichten können. Entgegen vieler Erwartungen verfügen schon knapp 30 Prozent der Betriebe während der Saison über eine bewirtschaftete Außenfläche mit Sitzgelegenheiten. Zu beachten ist, dass in vielen Fällen unabhängig von der meteorologischen Situation auch Lärmschutzverordnungen eine Bewirtschaftung am Abend unattraktiv machen können. Bei nur 20 Prozent der Einraum-Betriebe besteht die grundsätzliche bauliche Möglichkeit zur Abtrennung eines weiteren Gastraums. Damit sind Tausende von Kneipen und Bars von den Ausnahmemöglichkeiten des Gesetzes von Beginn an ausgeschlossen!

Auswirkungen des Gesetzes auf die Anzahl der Gäste
43 Prozent der Betriebe sind als Verlierer der Nichtraucherschutzgesetzgebung zu bezeichnen, da sie einen Gästeschwund im mindestens einstelligen Bereich aufweisen. Gut die Hälfte von ihnen meldet sogar einen Gästeschwund von mehr als zehn Prozent. Erfahrungsgemäß sind unter diesen Betrieben wiederum viele, deren Verluste existenzbedrohend wirken können. Allerdings gibt es je nach Betriebstyp Unterschiede. Am geringsten betroffen sind grundsätzlich Betriebe mit mehr als einem Gastraum. Interessanterweise hat die Übergangsfrist in Niedersachsen offensichtlich den Effekt gehabt, dass sich weniger Gastronomen an die Vorschriften gehalten haben und sie den Gästen noch keine Änderungen zugemutet haben. In Baden-Württemberg hat sich nämlich das Verhältnis von Gewinnern und Verlierern schon stärker polarisiert.

Auswirkungen des Gesetzes auf die Zusammensetzung der Gäste

Wiederum insgesamt die Hälfte der Betriebe bemerkt auch keine Änderungen in der Zusammensetzung ihrer Gäste (Männer, Frauen, Junge und Alte, Stammgäste und Gelegenheitsgäste). Trotzdem sind 35 Prozent der Betriebe „Verlierer“, denn sie haben keinerlei Ausgleich der verlorenen Stammgäste durch neue Gästegruppen registrieren können. Als „Gewinner“ können sich nur sechs Prozent bezeichnen, denn sie haben keine Stammgäste verloren und trotzdem neue Zielgruppen (Frauen, Familien, junge Gäste) erobert. Gasthöfe und Restaurants sind die Betriebstypen, denen es am besten gelingt neue Gästegruppen zu aktivieren. Die Einraum-Betriebe (hauptsächlich Kneipen und Bars) haben den häufigsten Verlust an Stammgästen. Frühere Untersuchungen von CHD Expert haben festgestellt, dass der Anteil der Raucher in der Majorität der Kneipen mindestens fünfzig Prozent beträgt und in vielen Fällen mehr als drei Viertel der Gäste umfasst.

Auswirkungen des Gesetzes auf die Verweildauer der Gäste
Die Verweildauer der Gäste nach Einführung des Nichtraucherschutzgesetzes ist abhängig vom Betriebstyp und damit der Funktion des Aufenthalts. Aber selbst bei ihren Stammgästen in den Restaurants haben 22% der Betreiber die Erfahrung gemacht, dass diese ihren Aufenthalt verkürzen. Gelegentliche Gäste reagieren weniger eindeutig (18%) und bei den Gästegruppen mit Kindern sind es nur noch neun Prozent, die eine deutlich kürzere Verweildauer zeigen. Es sind auch Frauen und Familien, die am ehesten ihren Aufenthalt verlängern. Insgesamt wird jedoch übereinstimmend berichtet, dass die Gäste weniger lange bleiben, womit Umsatzausfälle praktisch vorprogrammiert sind!

Auswirkungen des Gesetzes auf den Getränkekonsum der Gäste
Weniger Gäste und geringere Verweildauer müssen konsequenterweise Auswirkungen auf den Getränkekonsum haben. Aus den Kneipen wird der stärkste Rückgang beim Konsum von Fass- oder Flaschenbier berichtet. Allein 40% Prozent aller Betriebe stellen eine Verringerung fest und 14 Prozent sogar einen deutlich niedrigeren Absatz von Fassbier, der „Brotmarke“ der meisten Kneipen. Aber auch bei allen anderen Getränkekategorien gibt es erhebliche Einbußen. Da Kneipen naturgemäß praktisch ausschließlich vom Getränkeverkauf leben, sind mit diesen Einbußen auch erhebliche und im Einzelfall Existenz bedrohende Umsatzveränderungen verbunden.

Es treten jedoch Unterschiede bei den Betriebstypen und Getränkekategorien auf. Auch in den Restaurants berichten die Betreiber von deutlich wahrnehmbaren Verringerungen des Bierabsatzes und anderer alkoholischer Getränke, die zum Essen oder danach konsumiert werden. Bei einem Teil der Betriebe hat sich jedoch gleichzeitig der Absatz von alkoholfreien Getränken und Kaffee erhöht. Dies ist aller Wahrscheinlichkeit nach dem häufigeren Besuch von Frauen und Familien geschuldet. Eine Minderheit der Betreiber von Bars berichtet von wahrnehmbar besseren Getränkeabsätzen, jedoch kann dies in der Branche insgesamt den Absatz- und Umsatzverlust in allen Getränkekategorien nicht aufwiegen. Dazu sind die verfügbaren Öffnungszeiten auch weniger attraktiv für die größten Nutznießer rauchfreier Gasträume, nämlich der Familien und Eltern mit Kindern.

Statement von Prof. Dr. Gertrud Höhler zur CHD-Expert-Studie „Folgen des Nichtraucherschutzes in der Gastronomie in Baden-Württemberg und Niedersachsen“:

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„Der fürsorgliche Staat macht Deutschland Schritt für Schritt zu einer Verbotsgesellschaft. Mit respektablen Argumenten schützt er die einen vor den anderen, hier die Nichtraucher vor den Rauchern und die Raucher vor sich selbst. Wer beiden Gastlichkeit anbietet, muss vom höchsten Wohltäter Staat natürlich Nachteile einstecken. Der Mittelständler zum Beispiel, dessen Einkommen aus dem Gastronomiebetrieb nicht reicht, um beiden getrennt glücklich zu machen – die einen im blauen Dunst, die anderen in klarer Kneipenlust.
Niemand bestreitet die tödliche Gefahr durch Nikotin. Niemand empfiehlt Raucherförderung als Staatsziel. Aber die Folgen des gesetzgeberischen Engagements für Nichtraucher müssen sorgsam abgewogen werden und verlangen auf der Zeitachse lange Vorlaufzeiten.
Für Gastronomen ist der überfallartige Anspruch des Staates, unter großen materiellen Opfern an seinen neuen Konzepten zur Bürgerbevormundung mitzuwirken, bisher in ihrem Berufsbild nicht angelegt. Ebenso wenig waren sie bisher angehalten, den Alkoholkonsum ihrer Gäste kritisch zu begleiten.
Die Regel, an die der Gesetzgeber sich halten könnte, lautet im Alltagsverständnis der Bürger so: Wenn der Schutz des einen vor den schädlichen Gewohnheiten des andern einen Dritten im Markt die Existenz kosten kann, dann stehen Bürgerrechte zur Disposition, die der Staat zu schützen hätte.
Der Nichtraucherschutz ist nur ein Schauplatz der neuen Hypermoral. Gleichzeitig dauert die Bagatellisierung von Rauchdrogen an, die viele junge Menschen auf einen Weg ohne Umkehrchance schicken, weil sie Gehirnprogramme verändern. Auch die Nikotinsucht kann am wirksamsten bei Heranwachsenden, in den Schulen und Jugendclubs bekämpft werden. Das moralische Strebertum der Gutmenschen weicht aber vor diesen anspruchsvollen Aufgaben zurück, um die imagewirksame öffentliche Aktion am Tatort Gastronomie als Pluspunkt zu buchen: der Staat schützt die Guten vor den Bösen.
Im Ansatz nur vorläufig steckengeblieben sind noch viel dramatischere Zugriffe auf Bürgerfreiheit und Persönlichkeitsrechte von Seiten der Gesundheitspolitik. Es ist eine Frage der Zeit, bis das Projekt erneut auf den Tisch kommt: Der informationell ausgespähte Bürger soll nun auch seine künftige Krankheitsgeschichte und sein genetisch vorbestimmtes Leidenspensum frühzeitig kennenlernen und dem Versicherer überlassen – zu entsprechend himmelstürmenden Tarifen, je nach Prognose. Millionenfach steht damit das Recht auf Nichtwissen und das Lebensglück der Bürger auf dem Spiel.
Aggressiver Nichtraucherschutz von Seiten der Politik als Auflage an Gastronomen soll davon ablenken, dass die wirksamere Maßnahme gar nicht erst geplant wird: den Menschen in einer wohlhabenden Gesellschaft soviel Lust auf ein gesundes, drogenfreies Leben zu machen, dass die Droge Nikotin zum Prestigekonsum völlig ungeeignet würde. Solange ergraute Herren aber Prestige holen mit Hasch- und Koksgeschichten aus ihrer Jugend, solange ganze Berufsgruppen ihr Partypensum nur mit Partydrogen durchstehen können, wirkt der Aktionismus in Sachen Nichtraucherschutz in Kneipen eher wie ein Ablenkungsmanöver.“

Prof. Dr. phil. Gertrud Höhler war Professorin für Literatur an der Universität Paderborn und ist eine international gefragte Publizistin und zählt zu den renommiertesten Beraterpersönlichkeiten im deutschsprachigen Raum. Nach langjähriger Tätigkeit als Universitätsprofessorin für Literaturwissenschaft entschloss sie sich, ihre Begabung für scharfe Analysen und problemorientiertes Denken in andere Bahnen zu lenken und als freie Beraterin von Wirtschaft und Politik zu arbeiten. Die Autorin zahlreicher Managementbücher ist Mitglied in Verwaltungsräten internationaler Konzerne und eine vielgefragte Rednerin. In ihren Vorträgen behandelt sie das Thema Führung unter den veränderten Bedingungen der heutigen Unternehmenswelt. Sogenannte „weiche Faktoren“ wie die Emotionale Intelligenz wurden in den Manageretagen viel zu lange vernachlässigt – die Zukunft liege in Mixed Leadership: Männer und Frauen als unschlagbares Team, nicht als Konkurrenten, sondern als konstruktive Ergänzung, so Höhler. Untermauert durch viele praktische Beispiele und die Visualisierung der Kernaussagen werden diese Vorträge zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Ihre jüngste Veröffentlichung „Aufstieg für alle. Was die Gewinner den Verlierern schulden.“ (erschienen September 2007 im Econ Verlag, 267 Seiten, ISBN-10: 3430200288 / ISBN-13: 978-3430200288) prangert sie den neuen Protektionismus an: Die Politik betreibt Abstiegsmanagement. Der „vorsorgende“ Staat macht Verlierer. Ohne Aufstiegsvision haben wir keine andere Wahl als den Abstieg. Darum ist der Kampfruf „Aufstieg für alle“ ohne Alternative. Aufsteiger sind auch Stellvertreter. Sie schulden uns Aufstiegsziele. Sie müssen Garanten für den Wertbesitz der Gesellschaft sein. Wo die klugen Köpfe nicht das Herz auf ihrer Rechnung haben, scheitern alle Projekte. Die Erfolgreichen müssen ihr Bestes geben, damit die Verlierer von heute morgen an ihrer Seite sind. Wo die Gewinner diskriminiert werden, haben auch die Verlierer keine Chance. Wo die Starken sich abkoppeln, sind die Schwachen bald isoliert. Sie werden auch die Starken stürzen. Wir brauchen ein neues Ethos für Aufsteiger. Sein Kerngebot: Aufstieg verpflichtet!


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