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Xing.com Branchen-Check: Wo geht es am schnellsten an die Spitze? Medien und Tourismus sind top

(Hamburg, 07. September 2011) Wer in der Medien- und Tourismusbranche arbeitet, erklimmt am schnellsten die Karriereleiter. Dies ergibt eine Analyse des beruflichen-Netzwerks xing.com. Im Schnitt verweilen Berufstätige dort 2,1 Jahre bzw. 25 Monate auf einer Position, bevor sie den Sprung auf das nächste Hierarchielevel schaffen. Ein zügiges Tempo auf dem persönlichen Karriereweg legen mit durchschnittlich 2,2 Jahren auch Vertreter der Luft- und Raumfahrt und des Handels an den Tag, dicht gefolgt von IT- und Telekommunikation und der Automobilbranche (2,3 Jahre).

Xing.com analysierte für den Branchen-Check mehr als vier Millionen deutsche Mitgliederprofile, die – ähnlich einem Lebenslauf – Aufschluss geben über die beruflichen Stationen der in dem Business Network angemeldeten Fach- und Führungskräfte, Geschäftsleute und Berufstätigen. Dazu gehört auch die Verweildauer auf einer Position.

Die wichtigsten Branchen und die durchschnittliche Dauer bis zum nächsten Karrieresprung:

1. Medienbranche: 2,1 Jahre
2. Freizeit & Tourismus: 2,1 Jahre
3. Luft- und Raumfahrt: 2,2 Jahre
4. Handel: 2,2 Jahre
5. IT und Telekommunikation: 2,3 Jahre
6. Automobilindustrie: 2,3 Jahre
7. Maschinenbau: 2,4 Jahre
8. Chemieindustrie: 2,5 Jahre
9. Energiewirtschaft: 2,5 Jahre
10. Bergbau & Metalle: 2,8 Jahre

Die Expertengruppe „Hotelier“ bei xing.com ist mit über 13.800 Mitgliedern eine der führenden und aktivsten Business-Communities für das Hotelmanagement. 78 Prozent der Gruppenmitglieder loggen sich regelmäßig in die Gruppe ein. Monatlich werden über 28.500 Visits verzeichnet. Die Mitgliedschaft in der Gruppe „Hotelier“ ist kostenfrei.

Tourismus – Einbußen befürchtet: Zeitspanne der Sommerferien wird kürzer

(München, 07. Septeber 2011) Neues Unheil droht: Der Zeitraum für die Sommerferien in Deutschland wird immer kürzer. In diesem Jahr dauert die Haupturlaubszeit im Sommer insgesamt, 2014 seien es nur noch 71 Tage. Vor neuen Einbußen in der Touristik warnte nun der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Burgbacher (FDP), im „Focus“.

„Pro verkürztem Ferientag gehen der Tourismusbranche 116 Millionen Euro verloren“, so Burgbacher. In der knapper werdenden Sommersaison würden die Zimmerpreise in Hotels und andere Beherbergungen immer teurer, Staus seien vorprogrammiert. 1996 erstreckten sich die Sommerferien der Bundesländer noch über 91 Tage. Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium forderte nun die Bundesländer auf, die Ferienzeit wieder auf 90 Tage auszudehnen. Dies wolle er in einem Schreiben an die Ministerpräsidenten darlegen, berichtete „Focus“.

Hilton Worldwide: 50.000 Zimmer in Europa

(Frankfurt/Main, 07. September 2011) Meilenstein: Hilton Worldwide betreibt nun 50.000 Zimmer in Europa – in 210 Häusern verschiedener Marken in 30 Ländern. Allein in diesem Jahr hat das Unternehmen bereits zwölf Hotels auf dem Kontinent eröffnet, mit dem Hilton London Heathrow Airport Terminal 5 als jüngstem Neuzugang. Gleichzeitig zählt Hilton Worldwide zu den Anbietern mit den meisten Hotels in Planung: Über 100 weitere Häuser werden bis Ende 2014 in Europa hinzukommen, darunter zwei Häuser im The Squaire am Frankfurter Flughafen, die von JOI-Design gestaltet werden.

Musterzimmer von JOI-Design im Hilton Hotel Frankfurt Airport: Im The Squaire werden gleich zwei Hilton-Hotels Ende des Jahres eröffnet

Musterzimmer von JOI-Design im Hilton Hotel Frankfurt Airport: Im The Squaire werden gleich zwei Hilton-Hotels Ende des Jahres eröffnet

„Wir gehen davon aus, dass die Erholung des europäischen Handels unsere positive Entwicklung auch in diesem Jahr weiter untermauert”, sagte Simon Vincent, Area President, Europe Hilton Worldwide. „Obwohl das Umfeld in bestimmten Märkten der Region herausfordernd bleibt, verzeichnen wir ein enormes Interesse von Eigentümern und Entwicklern an unseren Weltklasse-Marken und Performance-Vorteilen – eine ideale Voraussetzung in dieser wirklich spannenden Phase unserer 92-jährigen Geschichte, die weitere großartige Neuzugänge zu unserem Portfolio möglich macht.”

Beispiele aktueller Neueröffnungen:

  • Das Hilton London Heathrow Airport Terminal 5 bietet 350 großzügige Gästezimmer. Die beiden Restaurants Mr. Todiwala’s Kitchen und The Gallery warten mit indischer und heimischer Küche auf. Ein luxuriöses Spa und ein hypermodernes Fitnesscenter ergänzen das Angebot, das neue Maßstäbe in Sachen Flughafenhotels setzt.
  • Als erstes Haus der Marke in Rumänien eröffnete kürzlich das DoubleTree by Hilton Bucharest – Unirii Square. Das gehobene Full-Service-Hotel mit 88 Zimmern liegt nur wenige Minuten vom historischen Viertel Lipscani, dem Unirii-Platz, dem Unirea-Einkaufscenter und der Bucharest Mall entfernt und bietet bequemen Zugang zu den geschäftlichen und touristischen Highlights der Stadt. Zu den Freizeiteinrichtungen zählen ein Fitnesscenter, Sauna und Räumlichkeiten für Spa-Anwendungen. Vom Restaurant Avantgarde im obersten Stock genießen die Gäste einen atemberaubenden Blick auf das Zentrum von Bukarest.
  • Das Hilton Garden Inn Sanliurfa, das in diesem Sommer eröffnete, bildet eine ideale Ergänzung für das türkische Portfolio der Gruppe. Das neu erbaute Hotel verfügt über 159 Gästezimmer und liegt in Gehentfernung zur historischen Zitadelle der südosttürkischen Stadt Sanliurfa. Ebenfalls in diesem Jahr hatten bereits weitere Häuser in Istanbul, Bodrum und Avanos in Kappadokien ihre Pforten geöffnet.

„Wir erwarten für 2011 wieder ein Rekordwachstum – mit einigen wirklich herausragenden Verträgen und Neueröffnungen, die unser Angebot weiter optimieren”, erklärte Patrick Fitzgibbon, Senior Vice President of Development Hilton Worldwide Europe, Middle East and Africa. „Strategische Wachstumsmärkte wie Großbritannien, Italien, die Türkei, Russland und Polen bieten weiterhin hervorragende Gelegenheiten für alle unsere Marken, was Hilton Worldwide eine beträchtliche Präsenz in diesen Ländern ermöglicht. So beabsichtigen wir, in diesem Jahr allein in der Türkei elf Hotels zu eröffnen – zusätzlich zu den 34 Häusern, die bereits in Betrieb oder in Planung sind.”

Auch in Großbritannien setzte die Hotelgruppe mit der Unterzeichnung eines Managementvertrages mit der Football Association weitere Impulse. Im kommenden Sommer werden am St. George’s Park in Burton-upon-Trent unter einem Dach Hotels der beiden Marken Hilton Hotels & Resorts und Hampton by Hilton eröffnen. Bis Ende 2012 kommen weitere Häuser in Wembley, Croydon, Newcastle, Birmingham und Lincoln hinzu.

Hapag-Lloyd Kreuzfahrten: Baubeginn für „MS Europa“

(Hamburg/St. Nazaire, 07. September 2011) Baustart für einen neuen High-end-Luxus-Cruiser: In der Werft STX Europe im französischen Saint-Nazaire gab Sebastian Ahrends, Chef von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten (HLKF, Hamburg), nun den Startschuss für den Bau der „MS Europa 2“. Die 258 Verandasuiten werden mindestens 28 Quadratmetern Fläche aufweisen – das ist für Kreuzfahrtschiffe sehr viel. Die „Europa 2“ soll im Früjahr 2013 in Dienst gestellt werden.

Sebastian Ahrens, Sprecher der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, gab das offizielle Startzeichen zum Bau der EUROPA 2 in der Werft STX Europe im französischen Saint-Nazaire

Sebastian Ahrens, Sprecher der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, gab das offizielle Startzeichen zum Bau der EUROPA 2 in der Werft STX Europe im französischen Saint-Nazaire

Die „Europa 2“ wird das Luxussegment von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten erweitern und eine moderne und legere Interpretation des im Berlitz Cruise Guides mit Fünf-Sterne-Plus ausgezeichneten Kreuzfahrtschiffes „Europa“ bieten. Mit insgesamt elf Decks und 258 Suiten hat es eine maximale Passagierkapazität von 516 Personen und bietet nach Angaben von HLKF den größten Raum pro Passagier auf einem Kreuzfahrtschiff. Spa-, Penthouse- und Familiensuiten ergänzen das Wohnspektrum. Es wird sieben Restaurants, inklusive Sushi-Bar, zwei Lounges sowie vier Bars, geben. Zudem wird ein großer Wellness- und Spa-Bereich geplant.

Insgesamt an dem Projekt beschäftigt sind 835 Werftarbeiter, die rund 2,5 Millionen Arbeitsstunden bis zur Auslieferung im Frühjahr 2013 aufwenden werden. „Nach einer intensiven Planungsphase freuen wir uns, mit dem ersten Stahlschnitt unserem Ausbau der Flotte einen entscheidenden Schritt näher zu kommen”, sagte Ahrens. In unterschiedlichen Werfthallen werden die einzelnen Schiffsteile in den nächsten Monaten gefertigt. Kiellegung ist für das Frühjahr 2012 und Indienststellung für das Frühjahr 2013 geplant.

HOTELIER TV – Magazinbericht vom 1. Rezidor Career & Recruiting Day in Berlin

Die schnell wachsende Rezidor Hotel Group führte im Radisson Blu Hotel Berlin zum ersten Mal einen Career & Recruiting Day durch. Eingeladen waren potenzielle junge Mitarbeiter unterschiedlicher Karrierestufen aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit der Service-Philosophie „Yes I Can“ identifizieren können. HOTELIER TV berichtet exklusiv vom Job-Event.

Expedia/hotels.com – Arne Erichsen: „Es geht nicht ohne Buchungsportale“

(Berlin, 26. August 2011) Zurück im ernsthaften Hotel Booking Business: Arne Erichsen, alter und neuer Director Market Management Germany bei Expedia und hotels.com (wir berichteten), betont die Wichtigkeit von Buchungsportalen und Mittlern für das Onlinegeschäft in der Hotellerie. „Der Trend hält unvermindert an: Die Gäste, die bislang per Telefon und Fax gebucht haben, reservieren zumehmend über die Hotel-eigene Webseite ihre Zimmer“, so Erichsen. Um den Hotelnamen bekannt zu machen und die Hotel-Webseite in den Suchmaschinen gut zu positionieren, sei eine Listung in Hotelbuchungsportalen enorm wichtig. Der sog. Billboard-Effekt stärke gerade in hart umkämpften Hotelmärkten wie Berlin die Individualhotellerie, so Erichsen.

Hotelbuchungsexperte Arne Erichsen von Expedia: "Die Gäste, die bislang per Telefon und Fax gebucht haben, reservieren zumehmend über die Hotel-eigene Webseite ihre Zimmer."

Hotelbuchungsexperte Arne Erichsen von Expedia: "Die Gäste, die bislang per Telefon und Fax gebucht haben, reservieren zumehmend über die Hotel-eigene Webseite ihre Zimmer."

Bei der Auswahl der Buchungspartner komme es auch eine genaue Analyse an: Entscheidend sei die flexible Zusammenarbeit in punkto Ratenplan und Zimmerkategorien, rät der Buchungsexperte. Bei Expedia und hotels.com können wichtige Buchungsinformationen plakativ per Klickbox dargestellt werden: Infos beispielsweise zu kostenfreiem Wlan-Zugang für Gäste oder Frühstück inklusive werden so übersichtlich angezeigt.

Arne Erichsen versteht sich als fairer Marketingberater für die gesamte Hotellerie. Wer ihn fragt, wird bestätigen können, dass er als Topmanager von Expedia stets das Gesamtwohl aller im Blick behält – und nicht nur die Marktstärke seines Arbeitgebers, dem größten Reisebüro der Welt. Ein Thema, das in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird, sei die Ratenstruktur der Hotels, prophezeite Erichsen gegenüber dieser Fach-Illustrierten. In den Buchungsystemen werde eine Rate eines Standardzimmers eingepflegt – und dann für die verschiedenenen Kategorien entsprechend mit Aufschlägen versehen. Das Tool „Ratentyp Verknüpfung“ wird in Kürze auch in Deutschland einsetzbar sein. „Das Pricing wird so erheblich vereinfacht werden“, sagte Erichsen. Zudem werden so Sekundärkosten zum Beispiel für die beständige Datenpflege reduziert. Bei Expedia und hotels.com werde man künftig noch leichter Zimmertypen und Raten flexibler miteinander verknüpfen können, verspricht Erichsen.

„Currywurst-Urteil“: Nur 7% Umsatzsteuer an der Imbisstheke – 19% in der Gaststube

(München, 26. August 2011) Etwas mehr Klarheit im Steuerdschungel: Der Bundesfinanzhof hat nun eine weitere Regelung bei der Umsatzbesteuerung im Gastgewerbe getroffen. Fast Food an der Imbisstheke (Verzehr stehend) darf mit sieben Prozent Mehrwertsteuer abgerechnet werden. Gibt es Tische und andere Sitzgelegenheiten müssen 19 Prozent berechnet werden. Unklar ist, wie Außer-Haus-Betriebe im Alltag damit um gehen können – bietet z.B. ein Imbisswagen auch Plastikstühle und kleine Tischchen mit an, besteht weiterer Klärungsbedarf. Experten erwarten weitere Regelungen zum sog. Currywurst-Urteil.

Das EuGH urteilte nun eindeutig: Speisen vom Imbiss-Stand und Kinofoyers werden mit der ermäßigten Mehrwertsteuer (7%) belegt – Partyservices werden überwiegend mit 19% besteuert

Das EuGH urteilte nun eindeutig: Speisen vom Imbiss-Stand und Kinofoyers werden mit der ermäßigten Mehrwertsteuer (7%) belegt – Partyservices werden überwiegend mit 19% besteuert

Die nun veröffentlichten Entscheidungen des BFH ((Urteil vom 30.06.11   V R 35/08 – Urteil vom 30.06.11   V R 18/10) beruhen auf einem neuen Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union vom 10. März 2011 (C-497/09, C-499/09, C-502/09, Bog u.a.), das aufgrund von Vorlagen des BFH ergangen ist. Danach liegt eine dem ermäßigten Steuersatz unterliegende Essenslieferung vor, wenn nur einfach zubereitete Speisen (wie z.B. Bratwürste oder Pommes Frites oder ähnlich standardisiert zubereitete Speisen) abgegeben werden und dem Kunden lediglich behelfsmäßige Verzehrvorrichtungen (wie z.B. Theken oder Ablagebretter bei Imbissständen) zur Verfügung zur Einnahme der Speisen stehen und die Speisen nur im Stehen eingenommen werden können (V R 35/08).

Zu einem dem Regelsteuersatz unterliegenden Restaurationsumsatz führt die Abgabe von Standardspeisen dagegen, sobald der leistende Unternehmer seinen Kunden zusätzliches Mobiliar wie Tisch(e) mit Sitzgelegenheiten zur Verfügung stellt. Im Unterschied zur früheren Rechtsprechung sind dabei jedoch Verzehrvorrichtungen Dritter – wie z.B. Tische und Bänke eines Standnachbarn – nicht zu berücksichtigen, auch wenn diese im Interesse des leistenden Unternehmers zur Verfügung gestellt wurden (V R 18/10).

„Diese neuen Abgrenzungskriterien tragen wesentlich zur Vereinfachung der steuerrechtlichen Beurteilung bei und beenden die in der Vergangenheit häufig aufgeworfenen Zweifelsfragen hinsichtlich der Bedeutung und Größe von Verzehrtheken“, heißt es in einer Pressemitteilung des BFH.

Adhoga: Übersicht der Umsatzbesteuerung
Vorteil für die Kleingastronomie: Nach neuerlichen Urteilen des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) kommt in der Regel bei Speisen von Imbiss-Ständen und Kinofoyers der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent zum Tragen. „In diesen Fällen handelt es sich bei den zum sofortigen Verzehr zubereiteten Mahlzeiten um „Nahrungsmittel“, die einem ermäßigten Steuersatz unterliegen“, so Steuerberater Marc Müller, Vorstand der Adhoga Steuerberatungsgesellschaft AG aus Berlin. „Bei Partyservice-Unternehmen kann man hingegen kaum noch vom siebenprozentigen Umsatzsteuersatz ausgehen.“

Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte in vier Verfahren den EuGH angerufen. Die Urteile vom 10. März 2011 sind eindeutig: Bei dem Verkauf von Nahrungsmitteln an Imbisswagen und -ständen oder in Kinos ginge es um Mahlzeiten zum sofortigen (warmen) Verzehr, die einfach oder standardisiert zubereitet werden und verzehrfertig vorliegen (Convenience Food). Würden einige Stehtische zum Verzehr vor Ort bereit stehen, seien dies „untergeordnete Nebenleistungen“. Daher sei hier der ermäßigte Umsatzsteuersatz anzuwenden.

Mit dem Urteil zu den Imbissständen dürfte der deutschen Finanzverwaltung kaum mehr Raum für eine Besteuerung mit dem vollen Umsatzsteuersatz bleiben. Jedenfalls spielt die Breite des Ablagebrettes keine Rolle mehr, verweisen die Adhoga-Steuerexperten.

Zu den Leistungen eines Partyservice stellt der Europäische Gerichtshof hingegen fest: Bei diesen Gastronomie-Formen liege ein deutlich größerer Dienstleistungsanteil vor. Es gebe keine bloße Standardzubereitung, sondern die Speisen erfordern mehr Arbeit und Sachverstand, wie etwa hinsichtlich der Kreativität und der Darreichungsform der Gerichte. Die typischen Leistungen von Partysservices umfassen meist auch personalintensive Bereitstellungen von Geschirr, Besteck und Mobiliar sowie deren Reinigung und Speisenausgaben bzw. Serviertätigkeiten. Unter diesen Umständen stelle die Tätigkeit eines Partyservice eine Dienstleistung dar, heißt es. So komme der reguläre Umsatzsteuersatz zur Anwendung, meinen die Adhoga-Steuerberater.

Ausgenommen seien lediglich Partyservices, die Standardspeisen ohne zusätzliche Dienstleistungen liefern („kalte Platten“, belegte Brötchen). Hier müsse in der Regel die ermäßigte Umsatzsteuer berechnet werden. Eine weitere Ausnahme seien Partyservices, bei denen bei Vorliegen weiterer besonderer Umstände die Lieferung der Speisen der dominierende Bestandteil des Umsatzes ist.

Zum Begriff „Nahrungsmittel“ stellt der EuGH schließlich fest, dass dieser auch Speisen oder Mahlzeiten umfasst, die durch Kochen, Braten, Backen oder auf sonstige Weise zum sofortigen Verzehr zubereitet worden sind, da sie der Ernährung der Verbraucher dienen.

Hotelmarketing: Junge Männer buchen gern online

(Hohenheim, 26. August 2011) Der Siegeszug des Internets setzt sich fort: 86 Prozent aller Internetnutzer verwenden das Web für einen elektronischen Einkauf. Das sind mehr als doppelt so viele wie vor zehn Jahren, wie eine Studie der Forschungsstelle für Medienwirtschaft und Kommunikationsforschung der Universität Hohenheim ergibt. „Vor allem junge Männer zwischen 20 und 29 mit gehobenem Bildungsniveau machen weit häufiger von den Verkaufsangeboten im Netz Gebrauch machen als andere“, sagte Studienautor Michael Schenk, Professor für Kommunikationswissenschaft und Sozialforschung, gegenüber der Nachrichtenagentur Pressetext.

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„Junge Männer sind netzaffiner als Frauen, die mehr auf Kommunikation setzen und sich daher mehr in sozialen Netzwerken aufhalten”, ergänzte Schenk. Deutsche User kaufen vor allem Bücher, CDs, DVDs und Eintrittskarten. Auch Flug- und Bahntickets, Hotelreservierungen, Reiseangebote und Bekleidung werden immer häufiger im Netz geordert. E-Commerce hat sich inzwischen fest etabliert, was an der starken Nutzung von ebay.de deutlich wird. Positiv bewertet der Forscher, dass ältere Nutzer in den letzten Jahren zusehends ihre Scheu gegenüber dem neuen Medium abgelegt hätten: „Senioren haben die Entdeckung gemacht, dass das Internet zahlreiche Vorteile bietet.“

Regional gesehen gibt es bei den Internetusern in Deutschland Unterschiede: Ostdeutsche User liegen im Bundesvergleich hingegen weiter zurück als noch im Jahr 2005. „Dies hängt damit zusammen, dass die technische Versorgung im Osten nicht überall gewährleistet ist“, so der Professor. Auch die Kosten würden ein Rolle spielen, schließlich gebe es mehr Arbeitslose im Osten als im Westen.

Web 2.0 noch exotisch
Die Studie analysierte auch das Userverhalten im Bereich Web 2.0. und zeigt, dass für die meisten Deutschen öffentliche Internet-Tagebücher, die sogenannten Blogs, oder Podcastings, Plattformen für den Austausch privater Fotos, Videos und Musikdateien übers Netz noch sehr exotisch sind. Diese neuen Möglichkeiten des Web 2.0 werden bisher fast ausschließlich in den jungen und modernen Milieus genutzt. “Das Interesse für nutzergenerierte Inhalte hält sich – mit Ausnahme von den sozialen Netzwerkplattformen – noch in Grenzen”, stellte Schenk fest. So erfordere ein Blog zu führen viel Aufwand und Zeit. “Die User sind zudem sensibler geworden, was die Preisgabe privater Daten anbelangt”, so der Forscher.

Hotelmarkt Deutschand – Trotz Expansion der Markenhotels: Individualhotels stärken Marktposition

(München, 25. August 2011) Trotz der Expansion von international aufgestellten Hotelkonzernen behaupten sich individuell geführte Hotels auf dem Markt und grenzen sich häufig durch ein individuelles Design und eine lokale Verbundenheit auch im Produktangebot ab. Dies gilt insbesondere für Mittel- und Großstädte, obwohl dort der Wettbewerb intensiver ist, und es dort eine starke Marktpräsenz von Markenhotels gibt.

Individualhotels mit persönlichem Service haben die Nase vorn

Individualhotels mit persönlichem Service haben die Nase vorn

„In den Jahren von 1950 bis 2000 gab es einen vermeintlich unaufhaltsamen Siegeszug von standardisierten, kettengebundenen Hotels in den europäischen Großstädten. In den letzten zehn Jahren beobachten wir einen gegenläufigen Trend: Unabhängige, sehr individuell gestaltete Hotels haben eine Nischenposition erobert“, sagte Michael Widmann, Mitinitiator des Hotelforum und Geschäftsführer von PKF hotelexperts in Wien. „Ob Gastwerk in Hamburg, Cortiina in München oder Hollmann Beletage in Wien – der Trend geht zu individuellen, lifestyle-orientierten Produkten. Mittlerweile haben auch die großen Hotelgruppen designorientierte Brands entwickelt, und es gibt eine intensive Konkurrenz zwischen kettengebundenen und individuell geführten Hotels.“

Besonders erfolgreiche, individuelle Hotelkonzepte werden zu kleinen Hotelgruppen ausgebaut. Beispiele dafür sind 25hours, Citizen-M und Wombat’s. Parallel dazu wird die Expansion der Hotelkette ´Motel One´ auf europäischer Ebene fortgesetzt. „Insgesamt befindet sich die Hotelbranche in einer gewaltigen Umbruchsituation. Der Gast honoriert zunehmend die Kreativität neuer Hotelprodukte. Individuell geführte Hotels sind oft deutlich innovativer im Bereich Interior-Design und dienen deshalb der Markenhotellerie oft als Ideengeber für Innovationen“, so Widmann abschließend.

Das Hotelforum, die europäische Fachkonferenz für Hotel- und Immobilienexperten, findet dieses Jahr am Donnerstag, 6. Oktober, im Hotel Bayerischer Hof in München statt.

holidaycheck.de: Top 10 der schrecklichsten Hotelbetten

(Bottighofen/Schweiz, 19. August 2011) Bett, TV und Bad – das sind die entscheidenden Faktoren im Hotelzimmer. Nun hat das Bewertungsportal holidaycheck.de, Teil des Burda-Konzern, ganz dreist eine Liste mit den zehn schrecklichsten Hotelbetten zusammen gestellt. Die „Flop 10“ basieren auf Gästebewertungen und Berichten von Schimmel, Dreck und Flecken. „In solchen Betten findet selbst der anspruchsloseste Gast keinen Schlaf“, heißt es in einer Pressemitteilung von holidaycheckde. Unter den an den Pranger gestellten Hotels sind keine Häuser aus Deutschland zu finden – ein Zeichen für Qualität?

Folgende Liste ist aus der aktuellen Veröffentlichung von holidaycheck.de zitiert:

Hotel Quentin England**/ Niederlande
Hotel Quentin England, NiederlandErschreckende 0% Weiterempfehlungsrate bei fünf Bewertungen hat das Hotel vorzuweisen. Urlauber beschweren sich vor allem über die Sauberkeit: „Absolut inakzeptabel! Das Zimmer ist maximal 2,30 x 1,70 groß, es passt gerade mal das Bett an die Längswand. Muffig, feucht und kein Fenster!! Man fühlt sich wie in einer Zelle. Geht gar nicht!“

Hotel Mersin Beach Club***+ / Türkei
Hotel Mersin Beach Club***+ / TürkeiIgitt! Da vergeht einem jegliche Lust am Schlafen. Blutflecken zieren die durchgelegene Matratze. Kein Wunder, dass die Gäste unzufrieden sind: „Die Zimmer waren voller Schimmel und Dreck. Alte Federkernmatratzen und einfachste, teilweise defekte Möblierung sorgen nicht für ein wohliges Gefühl.“

Hotel Thinali Gardens*** / Griechenland
Hotel Thinali Gardens*** / GriechenlandWo sonst ein Lattenrost für Bequemlichkeit sorgt, liegen lieblos und zweckmäßig ein paar Bretter nebeneinander. Auch der Rest des Zimmers lädt nicht zum Verweilen ein: „Einen halben Meter vorm Bett stand der Kühlschrank, der total rostig war und innen nicht wirklich sauber. Nachts nicht sehr schön anzuhören“, schreibt ein Urlauber.

Side Point Hotel*** / Türkei
Side Point Hotel*** / TürkeiUndefinierbare Flecken auf der Matratze sind hier das kleinste Problem! Die Gäste sind entsetzt vom Zustand der Zimmer: „Das Bett bestand aus drei aufeinander gestapelten Matratzen, die total versifft und abgenutzt waren. Schimmel an den Wänden und kaputte Möbel rundeten das Horrorszenario ab.“

Hotel Barceló Castillo Beach Resort*** / Spanien
Die Nähe zum Strand und große Zimmer sind das einzig Positive am Hotel, ansonsten sind die Urlauber nur mäßig zufrieden mit dem spanischen Strandhotel: „Zerrissene Bettwäsche, die innerhalb von zehn Tagen nur einmal gewechselt wurde. Die Matratzen waren total verfleckt und verdreckt.“

Hotel Panorama*** / Griechenland
Hotel Panorama*** / GriechenlandErholsamer Urlaub sieht anders aus: Spuren der Vorgänger machen Relaxen im Bett einfach nur unmöglich. In einer Bewertung liest man: „Die Betten waren vollkommen ungewaschen, das habe ich noch nie erlebt. Als wir anfangs darunter geschaut haben, entdeckten wir eine Bikinihose von den Vorbewohnern und jede Menge Dreck.“

Hotel Sunset*** / Griechenland
Hotel Sunset*** / GriechenlandDer Zustand des Bettes lässt zu wünschen übrig! Zwar ist die Sauberkeit im Hotel in Ordnung, neues Inventar sollte aber trotzdem angeschafft werden, so ein Reisender: „Die Betten hatten auch schon bessere Tage erlebt, die Matratzen waren durchgelegen. Wir hatten zerrissene Bettlaken und eingerissene Handtücher.“

Hotel Sol y Mar Sharming Inn**** / Ägypten
Hotel Sol y Mar Sharming Inn**** / ÄgyptenGeradezu ekelhaft ging es in diesem Hotel vor, nachdem Urlauber die „total beschmutzten“ Matratzen beim Hotel bemängelten: „Wir konnten sogar riechen was es war: Urin. Als Dank drehten die uns die Matratze um, und meinten, das Problem sei behoben. Dieses Bett war eine Zumutung, ein total kaputter Holzrahmen wurde von einer dreckigen, durchgelegenen Matratze gekrönt.“

HEM Hotel ‘T Tolhuus*** / Niederlande
HEM Hotel ‘T Tolhuus*** / NiederlandeFlecken über Flecken beherrschen das Gesamtbild: „Die Betten bestehen aus zwei aufeinandergelegten Matratzen, die, genau wie der Teppich davor, versifft sind. Flecken auf dem Teppich, in den Gardinen, auf den Sitzmöglichkeiten, auf den unteren Matratzen, sogar an den Wänden…“, berichtet ein verzweifelter Urlauber auf HolidayCheck.de.

Hotel Palm Beach Palace***** / Tunesien
Hotel Palm Beach Palace***** / TunesienUnglaublich: So sehen Betten in einem 5-Sterne-Hotel aus! Ein Gast berichtet: „Abgewohnte Möbel, Kühlschrank dreckig und defekt. Auf den Betten fanden wir diverse Haare“. Ansonsten scheinen die Gäste recht zufrieden zu sein: Das Hotel hat eine Weiterempfehlungsrate von 78% bei 126 Bewertungen. Bleibt nur zu hoffen, dass das ein Einzelfall war…

Welcome Hotels: Umsatzsprung von über +9% im ersten Halbjahr

(Warstein, 19. August 2011) Auch die Welcome Hotels ziehen für das erste Halbjahr eine positive Bilanz. Mit einem Gesamtumsatz von 28,3 Millionen Euro erzielte die 17 Häuser umfassende Hotelgruppe ein Umsatzplus von rund 2,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (+9,4%).

Erfolgreiche Tophoteliers: Welcome-GF Mario Pick (links) und Carsten Kritz

Erfolgreiche Tophoteliers: Welcome-GF Mario Pick (links) und Carsten Kritz

„Nachdem wir mit zwei neuen Managementbetrieben in Meißen und unserem Neuzugang an der Frankfurter Messe sehr positiv in das Jahr 2011 gestartet sind, erfüllt der Aufwärtstrend unsere Erwartungen voll und ganz und wir rechnen auf das gesamte Geschäftsjahr bezogen mit einer Umsatzsteigerung von über zehn Prozent“, erklärte Welcome-Geschäftsführer Mario Pick. Was die Auslastung insgesamt betrifft, erreichte die Hotelgruppe eine Belegung von knapp 62 Prozent, wobei die Durchschnittszimmerrate der Hotels im ersten Halbjahr um 2,5 Prozent zulegte und von 76,70 Euro auf 78,60 Euro kletterte. Auch der Revpar (Durchschnittsumsatz pro verfügbarem Zimmer) stieg von 42,40 Euro um 5,3 Prozent auf 44,70 Euro an. „Das Jahr 2011 steht für die Welcome Hotels ganz im Zeichen der Neustrukturierung und des Ausbaus. So ist die vielversprechende Entwicklung unserer Hotels nicht zuletzt auf zahlreiche Neuerungen und in diesem Jahr eingeführte Dienstleistungs- und Servicekonzepte zurückzuführen“, ergänzte Carsten Kritz, ebenfalls Geschäftsführer der Welcome Hotels.

Es sind nicht zuletzt die Details, die die Gästezufriedenheit garantieren und die gehobenen Ansprüche der Welcome Hotels zum Ausdruck bringen. So spielt aus Sicht des Managements die Q-Zertifizierung, mit der alle 17 Welcome-Betriebe Ende April von der Kooperationsgesellschaft Servicequalität Deutschland ausgezeichnet wurden, eine wesentliche Rolle, wenn es um Kundenzufriedenheit und Serviceverbesserung geht. Nach intensiver Marktforschung hatten sich die Welcome Hotels bereits 2010 dazu entschieden, die Service-Qualität, die sich vornehmlich auf die Steigerung der Kundenzufriedenheit und der Serviceorientierung konzentriert, gruppenweit zu implementieren.

Der Herausforderung, den hohen Qualitätsansprüchen der Hotellerie gerecht zu werden und den Gästen das Gefühl zu vermitteln, willkommen zu sein, stellt sich die Welcome Hotelgruppe jedoch nicht erst mit der Verleihung des Q-Siegels. So kommen beispielsweise Genießer mit Qualitätsbewusstsein, die gleichzeitig Wert auf eine gesunde Ernährung legen, beim biozertifizierten Frühstück voll auf ihre Kosten. Das exklusive Bio-Frühstück wird in allen siebzehn Häusern angeboten und der unabhängige Zertifizierungsdienstleister Abcert überprüft einmal jährlich die Einhaltung der strengen Richtlinien.

Zudem liegt in allen Welcome Betrieben ein besonderes Augenmerk auf den hohen Hygienestandards. Die Einhaltung der strengen Normen wird jährlich zweimal durch das Institut Quant bestätigt und geht in allen siebzehn Häusern weit über die vom Gesundheitsministerium geforderten Bedingungen hinaus. „Um auch zukünftig den Bedürfnissen unserer Gäste gerecht zu werden, setzten wir weiterhin auf Individualität und optimalen Service. Denn der Zauber steckt wie immer im Detail und genau hier liegt das Geheimnis unseres Erfolges“, so Mario Pick und fügt abschließend hinzu: „Die Priorität für 2012 liegt für uns klar darauf, die Bekanntheit der Marke Welcome Hotels vor allem durch eine kontinuierliche Expansion weiterhin auszubauen und damit auch unsere Belegungs- und Auslastungsraten mittelfristig zu steigern.“

Kempinski: Neues Hotel in China eröffnet – Bis 2015 über 20 Häuser im Reich der Mitte geplant

(Berlin/Huizhou, 19. August 2011) Mit dem Kempinski Hotel Huizhou in China (340 Zimmer) hat die Luxushotelkette jetzt das erste europäische Luxushaus der Stadt und in der gesamten Provinz Guangdong eröffnet. Das moderne Fünf-Sterne-Hotel verbindet gezielt das für Kempinski typische europäische Flair mit der chinesischen Kultur. Insgesamt gehören damit elf Hotels in China zum Portfolio der ältesten europäischen Hotelgruppe.

Kempinski Huizhou China - Gästezimmer

Kempinski Huizhou China - Gästezimmer

„China ist für uns ein sehr wichtiger Markt, der sich hervorragend entwickelt“, erläutert Michael Henssler, Regionalpräsident China bei Kempinski Hotels. „Immerhin waren wir 1992 die erste europäische Hotelgruppe, die nach China gekommen ist – und bis heute sind wir die einzige geblieben. Kempinski hat es geschafft, sich in diesem Markt so zu positionieren, dass sowohl nationale wie internationale Geschäfts- und Freizeitreisende immer wieder auf die Kempinski Hotels zurückgreifen. Sie schätzen einfach den durchgängig guten, individuellen Service und die überzeugenden Qualitätsstandards unserer Fünf-Sterne-Hotels mit europäischen Wurzeln.“ Allein in diesem Jahr sollen weitere vier Häuser im Reich der Mitte eröffnet werden – in Shanghai, Guiyang, Sanya/Haitang Bay und Xiamen; weitere fünf folgen 2012. Bis 2015 plant Kempinski im Rahmen seiner Wachstumsstrategie, das Portfolio weltweit auf 121 Hotels zu verdoppeln. In China sollen dann über 20 Luxushotels unter der europäischen Marke geführt werden.

Huizhou befindet sich im Südosten von Guangdong und ist eine der größten Küstenstädte der Provinz, die über 260 Kilometer atemberaubender Küste, acht Buchten und 140 Inseln verfügt. Huizhou zählt zu den am schnellsten wachsenden Handelsstädten in China und ist gleichzeitig eine der Top-Feriendestinationen des Landes. Die Stadt der Schwäne, wie Huizhou auch genannt wird, verbindet mit Bergen, Flüssen, Seen und Wäldern die Schönheiten der Natur mit kulturellen Attraktionen. Damit wird das neu eröffnete Kempinski Hotel Huizhou sowohl für Geschäfts- wie auch für Privatreisende zu einer der ersten Adressen.

Kempinski Huizhou China - Fassade

Kempinski Huizhou China - Fassade

Das Hotel ist zentral im Geschäftszentrum von Huizhou, dem Jiangbei District, gelegen, direkt gegenüber vom Huizhou Exhibition und Convention Center. Die Fahrt vom Flughafen Huizhou dauert etwa 20 Minuten. Der Flughafen von Shenzen ist 90 Minuten, Hong Kong und Guangzhou jeweils 120 Minuten entfernt. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Regierungsgebäude, das Wissenschafts- und Technologie-Museum, der Citizen Square, das Poly-Theatre, eines der größten Einkaufszentren der Stadt sowie der sehenswerte West Lake.

Gastronomie in Hamburg: Schallschutzschirme werden Pflicht

(Hamburg, 18. August 2011) Neuer Behördenzwang in Hamburg: Im Multikuli-Viertel Sternschanze müssen die Gastronomiebetriebe mit Außenflächen nun sog. Schallschutzschirme aufstellen. Dies wurde von der zuständigen Behörde verfügt. Ob das Hamburger Beispiel in ganz Deutschland Schule machen könnte, bleibt abzuwarten.

Schallschutzschirme werden Pflicht in Hamburg’s Schanzenviertel (Foto:Olaf Wandruschka/fotolia.com)

Schallschutzschirme werden Pflicht in Hamburg’s Schanzenviertel (Foto:Olaf Wandruschka/fotolia.com)

Die lärmhemmenden Gastro-Großschirme von May – Prototypen, die gerade TÜV-geprüft wurden – kosten bis zu 2.700 Euro. Eine nachträgliche Bespannung von May-Schirmen kostet 600 bis 800 Euro. Der TÜV-Prüfbericht steht noch aus. Es zeichnet sich offenbar ab, dass die Schallhemmung bis zu fünf Deziebl betragen könnte. Dies ist für den Materialeinsatz und die technischen Möglichkeiten durchaus beachtenswert. Jedoch empfinde ein normaler Mensch erst ab zehn Dezibel Schallhemmung den Effekt von „halb so laut wie bisher“.

Daher steht in Frage, ob allein der Einsatz von Schallschutzschirmen für effektiven Lärmminderung sorgen kann. Meist ist es ein Potpourri aus verschiedenen lärmhemmenden Textilien – und natürlich begrenzten Ausschankzeiten in den Außenflächen. Dennoch sind Schallschutzschirme gefragt – bei May liefen nun mehrere Bestellungen aus ganz Deutschland ein.

Das zuständige Bezirksamt der Hansestadt will nun einen harten Kurs fahren. Wer keinen Schallschutz, eben durch die entsprechenden Großschirme, nachweisen könne, müsse die Tische in den Außenflächen wegräumen, heißt es. Dies würde zu erheblichen Umsatzverlusten in dem von überwiegend jungen Leuten stark frequentierten Areal führen.

Ob die Schallschutzschirme für die von Anwohnern seit langem geforderte Lärmminderung sorgen, muss sich noch erweisen. Nicht nur bei Gastronomiebetriebe mit bestuhlten Außenflächen gibt es Gelächter der Gäste. Auch die Kioske, die bis lange in die Nacht geöffenet haben, sind Treffpunkt für Partygäste.

Hotelmarketing: Social Media etablieren sich als feste Größen im Onlinemarketing

(Sherman/USA, 17. August 2011) Tripadvisor.com und facebook.com sind nun Big Player: Social Media sind im Onlinemarketing eine kontinuierliche und starke Quelle für potentielle Gäste geworden. Die Zahl der monatlichen Besucher auf Bewertungsportalen wie zum Beispiel tripadvisor.com stieg von 2008 bis 2010 um 35 Prozent. Dies ist Ergebnis einer Untersuchung von Phocuswright, Sherman/Connecticut. Und bei facebook.com wurden im vergangenen Jahr 15,2 Millionen User gezählt, die auf der Suche nach einer Herberge über entsprechende Einträge oder Links auf Hotel-Websites landeten. Das sei ein Zuwachs gegenüber 2009 um 35 Prozent und sogar 428 Prozent gegenüber 2008.

„Social Media und sogenannter Social Content sind nicht länger nur ein Trend im Onlinereisebereich. Sie haben sich zu verlässlichen und wichtigen Bestandteilen im Onlinebuchungsgeschäft entwickelt“, resümiert Douglas Quinby, Marktforschungsdirektor bei Phocuswright. “Touristikunternehmen operieren nun in einem Umfeld, we jeder irgendetwas zu berichten hat und davon reichlich Gebrauch machen. Gäste und Reisebucher teilen ihre Erlebnisse, machen ihrem Ärger Luft und regen ihre Freunde an.”

In Deutschland festigen sich die Verkaufserfolge über Social Media („Social Media Sales“) ebenso. Spezialagenturen wie Fadboom bringen namhaften Hotelkunden wie dem Brenner’s Park Hptel & Spa Baden-Baden oder dem Kameha Grand Bonn immer mehr Gäste über die „weichen“ Onlinekanäle.

Hotelmarketing: Social Media etablieren sich als feste Größen im Onlinemarketing – Verkaufserfolge mit Fadboom

(Sherman/USA, 17. August 2011) Tripadvisor.com und facebook.com sind nun Big Player: Social Media sind im Onlinemarketing eine kontinuierliche und starke Quelle für potentielle Gäste geworden. Die Zahl der monatlichen Besucher auf Bewertungsportalen wie zum Beispiel tripadvisor.com stieg von 2008 bis 2010 um 35 Prozent. Dies ist Ergebnis einer Untersuchung von Phocuswright, Sherman/Connecticut. Und bei facebook.com wurden im vergangenen Jahr 15,2 Millionen User gezählt, die auf der Suche nach einer Herberge über entsprechende Einträge oder Links auf Hotel-Websites landeten. Das sei ein Zuwachs gegenüber 2009 um 35 Prozent und sogar 428 Prozent gegenüber 2008.

„Social Media und sogenannter Social Content sind nicht länger nur ein Trend im Onlinereisebereich. Sie haben sich zu verlässlichen und wichtigen Bestandteilen im Onlinebuchungsgeschäft entwickelt“, resümiert Douglas Quinby, Marktforschungsdirektor bei Phocuswright. “Touristikunternehmen operieren nun in einem Umfeld, we jeder irgendetwas zu berichten hat und davon reichlich Gebrauch machen. Gäste und Reisebucher teilen ihre Erlebnisse, machen ihrem Ärger Luft und regen ihre Freunde an.”

In Deutschland festigen sich die Verkaufserfolge über Social Media („Social Media Sales“) ebenso. Spezialagenturen wie Fadboom bringen namhaften Hotelkunden wie dem Brenner’s Park Hptel & Spa Baden-Baden oder dem Kameha Grand Bonn immer mehr Gäste über die „weichen“ Onlinekanäle.

Upstalsboom Hotels: Ausstieg bei „Feuerschiff“-Anlage auf Langeoog – Lindner übernimmt

(Emden/Langeoog, 17. August 2011) Rückzug von Upstalsboom: Die Emdener Hotelkette hat den Betreibervertrag für die Hotel- und Apartmentanlage „Feuerschiff“ auf Langeoog zum 31. Januar 2012 gekündigt. Grund seinn „grundsätzlich unterschiedliche Auffassungen zur Betriebsführung des Hauses“, heißt es in einer Pressemitteilung. Von 2012 an werde die Lindner-Hotelgruppe das Drei-Sterne-Superior-Objekt übernehmen.

Hotel Feuerschiff Langeoog: Upstalsboom geht, Lindner übernimmt

Hotel Feuerschiff Langeoog: Upstalsboom geht, Lindner übernimmt

In Gesprächen mit dem Eigentümer sei es nicht gelungen, eine gemeinsame Linie hinsichtlich der künftigen Entwicklung sowie der zwingend erforderlichen Investitionsschwerpunkte zu finden, ließ Upstalsboom-Geschäftsführer Bodo Janssen mitteilen. Upstalsboom betreibt das „Feuerschiff“ mit 55 Hotelzimmern, 49 Apartments und einer Suite seit März 2009. In dieser Zeit seien die Gästezahlen kontinuierlich gesteigert worden. Bereits in den ersten Monaten nach Übernahme habe der Umsatz um rund 30 Prozent gesteigert werden können.

Mittelfristig strebt Upstalsboom nach Angaben von Janssen ein grundsätzliches  Engagement auf Langeoog an. Konkrete Überlegungen oder Verhandlungen gebe es allerdings derzeit nicht. „Wir sind für alle Projekte offen, die mittelfristig ein qualitativ hochwertiges Potenzial eröffnen und damit unsere strategische Grundausrichtung im Hotel- und Ferienwohnungsangebot bereichern“, so Janssen.

Kempinski Hotel Das Tirol Jochberg: Henning Reichel übernimmt Leitung

(Jochberg/Kitzbühel, 16. August 2011) Henning Reichel (39) ist der Hoteldirektor des neuen Kempinski Hotels Das Tirol in Jochberg (148 Zimmer) bei Kitzbühel. Er muss das kürzlich von Vienna International übernommene, ehamlige Royal Spa Kitzbühel am Markt neu positionieren. Die Wiedereröffnung findet zum Wintersaison-Start am 07. Dezember statt.

Henning Reichel

Henning Reichel

Henning Reichel startete seine Laufbahn bei Kempinski Hotels 2008 als General Manager der Kempinski Hotels Falkenstein und Villa Rothschild im Taunus bei Frankfurt. Vor seinem Wechsel zu Kempinski war Reichel als Hoteldirektor im Capella Hotel Schloss Velden in Velden/Österreich tätig. Seine Ausbildung zum Hotelfachmann absolvierte er mit Auszeichnung im bekannten Fünf-Sterne-Hotel Brenner’s Park-Hotel & Spa in Baden-Baden. Im Anschluß wechselte er 1996 als Commis de Cuisine ins Hotel de Vigny nach Paris. Danach folgten ein Studium an der Berufsakademie in Ravensburg und ein Tourismus Studium in Kanada. Zurück in Deutschland folgten als weitere Stationen die des stellvertetenden Wirtschaftsdirektors im Fünf-Sterne-Haus Hotel Ernst in Köln, des stellvertretenden Direktors im Fünf-Sterne-Hotel Louis C. Jacob an der Elbchaussee in Hamburg sowie des Vize-Direktors im Brenner’s Park-Hotel.

Ritz-Carlton Marina del Rey: Rembrandt aus Luxushotel gestohlen

(Los Angeles/USA, 16. August 2011) Geplanter Raub: Das Rembrandt-Gemälde „Das Urteil“ wurde bei einem sorgfältig geplanten Coup aus dem Ritz-Carlton Marina del Rey in Kalifornien gestohlen. Die berichtete die „Los Angeles Times“. Die Tuschezeichnung habe einen Marktwert von rund 250.000 US-Dollar.

Rembrandt - Das Urteil

Rembrandt - Das Urteil

Der Bilderraub sei gut organisiert gewesen, so der Zeitungsbericht. Eine Sichtung von Videoaufzeichnungen des Hotels zeige, dass Diebe sehr professionell vorgingen. Das Gemälde verschwand in einer Zeitspanne von nur 15 Minuten, als de Kurator der privaten Verkaufsausstellung abgelenkt wurde. Das wertvolle Gemälde gehörte dem Bericht zufolge dem Linearis Institute of San Francisco.

Ritz-Carlton Hotel Marina del Rey

Ritz-Carlton Hotel Marina del Rey

Seitens Ritz-Carlton wollte man den Vorfall nicht kommentieren, wurde berichtet.

Relais & Chateaux: Melanie Thöne leitet neues Deutschland-Büro

(Frankfurt/Main, 16. August 2011) Wieder ein Wechsel: Relais & Châteaux hat den Sitz des Deutschland- Büros in von Berlin nach Frankfurt/Main verlegt. Die Repräsentanz der internationalen Marketingvereinigung wird nun von Melanie Thöne (30). Ausschlaggebend für den Umzug in die Main-Metropole waren wirtschaftliche Gründe, wurde mitgeteilt. Relais & Chateaux gehören in Deutschland, Österreich sowie Nord- und Osteurope rund 50 Mitgliedshäuser an.

Melanie Thöne

Melanie Thöne

Melanie Thöne ist seit 2002 in der Hotellerie tätig, unter anderem als Sales- und Event-Managerin im Relais & Châteaux Hardenberg BurgHotel, als Leiterin Gräflicher Landsitz Hardenberg und Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung der Hardenberg-Wilthen AG. Während dieser Zeit studierte sie Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Marketing an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Göttingen und war anschließend Direktorin Marketing, PR und Events des Landrefugiums Schloss Frankenberg. Sie ist Nachfolgerin von Anja Ullrich, die im Rahmen der Büro-Verlegung Relais & Châteaux verlassen hat.

Unterstützt wird sie von Sabrina Dauwalter (30), die als Concierge die Mitglieder des exklusiven „Club 5C“ betreut und für die deutschsprachige Reservierung zuständig ist. Nach der Ausbildung zur Hotelfachfrau bei den Geisel Privathotels in München (2002 bis 2004) und dem Studium an der Berufsakademie Ravensburg (Tourismusbetriebswirtschaft und Hotelmanagement) war sie als Guest Service Supervisor im Twelve Hotel Centennial Park, Atlanta, USA, sowie in verschiedenen Positionen  bei Hilton Hotels beschäftigt – zuletzt als Sales Executive Corporate MICE der Hilton Hotels Deutschland in Düsseldorf.

Neue Adresse.
Relais & Châteaux GmbH
Internationales Büro Frankfurt am Main
Mainzer Landstr. 46
D-60325 Frankfurt am Main
Tel.  +49-69-175 371 330
Fax: +49 69-175 371 339
E-Mail: rc-deutschland@relaischateaux.com

Expedia – Partnerschaft statt Konkurrenz: Präsenz bei Online-Reiseportalen hat positiven Umsatzeffekt auf hoteleigenen Online-Vertrieb

(München, 12. August 2011) Hotelpartner können ihre Buchungszahlen auf der eigenen Webseite zusätzlich steigern, wenn sie bei Online-Reiseportalen wie Expedia gelistet sind. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung, die das Cornell Center for Hospitality Research in Zusammenarbeit mit Online-Reiseportalen wie Expedia und ausgewählten Hotelpartnern durchgeführt hat. Das renommierte Wissenschaftsinstitut der amerikanischen Cornell University hat für Hotels der InterContinental Hotels Group (IHG) exemplarisch die Buchungsdaten der vergangenen drei Jahre analysiert. Das Resultat: Jede Buchung bei Expedia löst drei Buchungen auf der hoteleigenen Webseite aus. „Die Studie bestätigt, dass Expedia die Buchungszahlen seiner Hotelpartner nicht nur direkt durch die Präsenz auf den Ex pedia-Seiten steigern kann, sondern auch den Online-Vertrieb über die eigene Hotelseite positiv beeinflusst“, so Wolfgang Pagl, Director of Market Management Expedia Osteuropa, Österreich, und Schweiz.

Online-Reiseportale als zusätzlicher Marketingkanal für Hotels
Die aktuelle Studie untersuchte den sogenannten „Billboard Effekt“, d.h. den Werbeeffekt, den die Präsenz von Hotels bei Online-Reiseportalen hat. Dazu verglichen die Wissenschaftler am Beispiel der InterContinental Hotels Group (IHG) die Zahl der Buchungen, die über die Markenwebseite der Hotelgruppe von Leuten getätigt wurden, die zuerst die Expedia Webseite besuchten, mit der Zahl der Buchungen direkt über Expedia: Fast zwei Drittel der Buchungen (62%) über eine IHG-Webseite wurden von Leuten vorgenommen, die zuvor auf der Expedia-Webseite waren. 22 Prozent dieser Kunden waren exklusive Expedia-Nutzer, d.h. sie haben vor der Buchung ausschließlich die Expedia-Seite besucht und kein anderes Online-Reiseportal.

Fazit der Untersuchung: Die Buchungszahlen der eigenen Hotel-Webseite steigen bei Hotels, wenn sie auf Online-Reiseportalen gelistet sind. Durchschnittlich neun Buchungen eines Hotels der InterContinental Group wurden direkt durch die Listung des Hotels bei Online-Reiseportalen ausgelöst.

„Online-Reiseportale wie Expedia sind keine Konkurrenz für den eigenen Online-Vertrieb der Hotels, sondern ein zusätzlicher Marketingkanal“, so Wolfgang Pagl. Er sieht Expedia für Hoteliers gut aufgestellt: „Unsere Hotelpartner präsentieren sich auf über 90 Internetseiten von Expedia und hotels.com sowie auf Tausenden Partnerwebseiten durch unser Affiliate-Programm.“

Basis der Studie: Untersuchungsmonate jeweils Juni bis August 2008, 2009 und 2010, gesamt: 1.720 Online-Buchungen für Hotels der InterContinental Hotels Group (IHG): Candlewood Suites, Crowne Plaza Hotels, Holiday Inn, Hotel Indigo, InterContinental Hotels und Staybridge Suites, Quelle: Comscore