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HOTELIER TV & RADIO: Alles zum Kempinski Career Day 2012 – Neuer Audio-Podcast

(Hamburg, 24. Februar 2012) Am 10. März ist es erneut soweit: Vorstände, Senior Management und über 60 Hoteldirektoren von Kempinski Hotels stellen sich im Kempinski Hotel Airport München den Fragen von rund 1.000 jungen Bewerbern, die eine Karriere bei der international tätigen Hotelgruppe anstreben. Die Ein- und Aufstiegschancen sind vielfältig – insbesondere vor dem Hintergrund der Expansionspläne. Denn Kempinski plant, das Hotelportfolio bis 2015 auf über 120 Häuser in Europa, dem Mittleren Osten, Afrika und China zu erweitern.

Im Gespräch dazu mit HOTELIER TV & RADIO Henrike Gosemann, Vice President Talent Development Kempinski Hotels und verantwortlich für den Kempinski Career Day.

Hören Sie hier:
http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F37613268&show_artwork=true

Kempinski Career Day 2012 auf einen Blick
Wann: Samstag, 10. März 2012
Wo: Kempinski Hotel Airport München
Terminalstr. / Mitte 20
85356 München

Anmeldung und Bewerbung: http://www.kempinski-jobs.com

Das war der Kempinski Career Day 2011:
http://www.youtube.com/watch?v=j3DNd5uu-ik

Steigenberger Hotel Group: Start für „Stay“-Programm für Management-Trainees

(Frankfurt/Main, 24. Februar 2012) Action für Talent Development: Gemeinsam mit der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef Bonn will die Steigenberger Hotel Group die besten Managerment-Trainees für sich gewinnen. Im Rahmen des neuen „Stay“-Programm absolvieren ausgewählte Studenten der Bachelor-Studiengänge Hospitality Management und International Hospitality Management ihre Pflichtpraktika in verschiedenen Hotels der Gruppe.

Das „Stay“-Programm startet zum Sommersemester 2012. Damit möchte man bei Steigenberger frühzeitig junge Talente für das Unternehmen rekrutieren und binden. Die Studenten können thematische Schwerpunkte wählen, die sich an den Studieninhalten orientieren. Bereits vor Studienbeginn und vor allem während des gesamten Studiums werden die Teilnehmer vom Konzernbereich Human Resources begleitet und bei der Organisation der Praxiseinsätze unterstützt. Alle vier Praxisphasen werden den Studenten vergütet. Zudem kommt die Steigenberger Hotel Group als Praxispartner für Kost und Logis sowie für die Anreise zu den Einsatzorten auf.

Erster Teilnehmer bei Steigenberger-"Stay": David Sudowé mit Henri Fritz, Direktor des InterCityHotel Berlin-Brandenburg Airport

Erster Teilnehmer bei Steigenberger-"Stay": David Sudowé mit Henri Fritz, Direktor des InterCityHotel Berlin-Brandenburg Airport

Für die Pilotphase hat sich als erster Student David K. Sudowé qualifiziert. Silke Fraenkler vom Steigenberger Human Resources Talentmanagement Team übernimmt die Mentorenrolle. In einem Karrieregespräche während des letztjährigen Jahrestreffens für Auszubildende konnte Sudowé das Programm bereits vorgestellt werden. Sudowé, der in diesem Jahr erfolgreich seine Ausbildung zum Hotelfachmann im Steigenberger Parkhotel in Düsseldorf beendete, absolviert seit Ende Januar sein Vorpraktikum im InterCityHotel Berlin-Brandenburg Airport, bevor er im März das erste Semester an der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef Bonn beginnt.

Erster Career Day im Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf/Usedom
Im Steigenberger Grandhotel and Spa in Heringsdorf auf der Ostseeinsel Usedom findet am 3. März 2012 erstmals ein Tag der offenen Tür für potenzielle Auszubildende sowie qualifizierte Fach- und Führungskräfte statt. Von 10 bis 17 Uhr können sich Interessierte über Einstiegs- und Karrierechancen bei den Steigenberger Hotels and Resorts informieren.

Wer sich für einen Beruf in der Hotellerie interessiert, hat Anfang März die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen eines Luxushotels zu werfen und sich von Fachleuten beraten zu lassen. Am 3. März 2012 laden die Mitarbeiter des Steigenberger Grandhotel and Spa in Heringsdorf zukünftige Auszubildende sowie Fach- und Führungskräfte zum ersten Career Day ein. Der Tag der offenen Tür richtet sich zum einen an Schulabgänger und deren Eltern, die sich für Ausbildungsberufe in der Hotellerie wie Hotelfachleute, Hotelkaufleute, Restaurantfachleute, Sport- und Fitnesskaufleute oder Koch/Köchin interessieren. Zum anderen sind an diesem Tag auch Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Empfang, Service, Bar, Küche, Spa oder Housekeeping willkommen, die auf der Suche nach einer neuen Karrierechance sind. Den Gästen bietet sich die Möglichkeit, den Abteilungsleitern des Steigenberger Grandhotel and Spa Fragen zu stellen. Es werden mehrere Hausführungen durch das Luxus- und Wellnessresort angeboten. Besucher erhalten einen Einblick in den Alltag eines Kochs oder Barkeepers. So wird beispielsweise gezeigt, wie Cocktails zubereitet und Spa-Behandlungsräume richtig vorbereitet werden. Bei einer Rallye durch das Hotel können die Teilnehmer einen Gutschein für ein Abendessen im Hotelbistro Waterfront gewinnen.

Xing.com Branchen-Check: Wo geht es am schnellsten an die Spitze? Medien und Tourismus sind top

(Hamburg, 07. September 2011) Wer in der Medien- und Tourismusbranche arbeitet, erklimmt am schnellsten die Karriereleiter. Dies ergibt eine Analyse des beruflichen-Netzwerks xing.com. Im Schnitt verweilen Berufstätige dort 2,1 Jahre bzw. 25 Monate auf einer Position, bevor sie den Sprung auf das nächste Hierarchielevel schaffen. Ein zügiges Tempo auf dem persönlichen Karriereweg legen mit durchschnittlich 2,2 Jahren auch Vertreter der Luft- und Raumfahrt und des Handels an den Tag, dicht gefolgt von IT- und Telekommunikation und der Automobilbranche (2,3 Jahre).

Xing.com analysierte für den Branchen-Check mehr als vier Millionen deutsche Mitgliederprofile, die – ähnlich einem Lebenslauf – Aufschluss geben über die beruflichen Stationen der in dem Business Network angemeldeten Fach- und Führungskräfte, Geschäftsleute und Berufstätigen. Dazu gehört auch die Verweildauer auf einer Position.

Die wichtigsten Branchen und die durchschnittliche Dauer bis zum nächsten Karrieresprung:

1. Medienbranche: 2,1 Jahre
2. Freizeit & Tourismus: 2,1 Jahre
3. Luft- und Raumfahrt: 2,2 Jahre
4. Handel: 2,2 Jahre
5. IT und Telekommunikation: 2,3 Jahre
6. Automobilindustrie: 2,3 Jahre
7. Maschinenbau: 2,4 Jahre
8. Chemieindustrie: 2,5 Jahre
9. Energiewirtschaft: 2,5 Jahre
10. Bergbau & Metalle: 2,8 Jahre

Die Expertengruppe „Hotelier“ bei xing.com ist mit über 13.800 Mitgliedern eine der führenden und aktivsten Business-Communities für das Hotelmanagement. 78 Prozent der Gruppenmitglieder loggen sich regelmäßig in die Gruppe ein. Monatlich werden über 28.500 Visits verzeichnet. Die Mitgliedschaft in der Gruppe „Hotelier“ ist kostenfrei.

Tourismus – Einbußen befürchtet: Zeitspanne der Sommerferien wird kürzer

(München, 07. Septeber 2011) Neues Unheil droht: Der Zeitraum für die Sommerferien in Deutschland wird immer kürzer. In diesem Jahr dauert die Haupturlaubszeit im Sommer insgesamt, 2014 seien es nur noch 71 Tage. Vor neuen Einbußen in der Touristik warnte nun der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Burgbacher (FDP), im „Focus“.

„Pro verkürztem Ferientag gehen der Tourismusbranche 116 Millionen Euro verloren“, so Burgbacher. In der knapper werdenden Sommersaison würden die Zimmerpreise in Hotels und andere Beherbergungen immer teurer, Staus seien vorprogrammiert. 1996 erstreckten sich die Sommerferien der Bundesländer noch über 91 Tage. Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium forderte nun die Bundesländer auf, die Ferienzeit wieder auf 90 Tage auszudehnen. Dies wolle er in einem Schreiben an die Ministerpräsidenten darlegen, berichtete „Focus“.

Hilton Worldwide: 50.000 Zimmer in Europa

(Frankfurt/Main, 07. September 2011) Meilenstein: Hilton Worldwide betreibt nun 50.000 Zimmer in Europa – in 210 Häusern verschiedener Marken in 30 Ländern. Allein in diesem Jahr hat das Unternehmen bereits zwölf Hotels auf dem Kontinent eröffnet, mit dem Hilton London Heathrow Airport Terminal 5 als jüngstem Neuzugang. Gleichzeitig zählt Hilton Worldwide zu den Anbietern mit den meisten Hotels in Planung: Über 100 weitere Häuser werden bis Ende 2014 in Europa hinzukommen, darunter zwei Häuser im The Squaire am Frankfurter Flughafen, die von JOI-Design gestaltet werden.

Musterzimmer von JOI-Design im Hilton Hotel Frankfurt Airport: Im The Squaire werden gleich zwei Hilton-Hotels Ende des Jahres eröffnet

Musterzimmer von JOI-Design im Hilton Hotel Frankfurt Airport: Im The Squaire werden gleich zwei Hilton-Hotels Ende des Jahres eröffnet

„Wir gehen davon aus, dass die Erholung des europäischen Handels unsere positive Entwicklung auch in diesem Jahr weiter untermauert”, sagte Simon Vincent, Area President, Europe Hilton Worldwide. „Obwohl das Umfeld in bestimmten Märkten der Region herausfordernd bleibt, verzeichnen wir ein enormes Interesse von Eigentümern und Entwicklern an unseren Weltklasse-Marken und Performance-Vorteilen – eine ideale Voraussetzung in dieser wirklich spannenden Phase unserer 92-jährigen Geschichte, die weitere großartige Neuzugänge zu unserem Portfolio möglich macht.”

Beispiele aktueller Neueröffnungen:

  • Das Hilton London Heathrow Airport Terminal 5 bietet 350 großzügige Gästezimmer. Die beiden Restaurants Mr. Todiwala’s Kitchen und The Gallery warten mit indischer und heimischer Küche auf. Ein luxuriöses Spa und ein hypermodernes Fitnesscenter ergänzen das Angebot, das neue Maßstäbe in Sachen Flughafenhotels setzt.
  • Als erstes Haus der Marke in Rumänien eröffnete kürzlich das DoubleTree by Hilton Bucharest – Unirii Square. Das gehobene Full-Service-Hotel mit 88 Zimmern liegt nur wenige Minuten vom historischen Viertel Lipscani, dem Unirii-Platz, dem Unirea-Einkaufscenter und der Bucharest Mall entfernt und bietet bequemen Zugang zu den geschäftlichen und touristischen Highlights der Stadt. Zu den Freizeiteinrichtungen zählen ein Fitnesscenter, Sauna und Räumlichkeiten für Spa-Anwendungen. Vom Restaurant Avantgarde im obersten Stock genießen die Gäste einen atemberaubenden Blick auf das Zentrum von Bukarest.
  • Das Hilton Garden Inn Sanliurfa, das in diesem Sommer eröffnete, bildet eine ideale Ergänzung für das türkische Portfolio der Gruppe. Das neu erbaute Hotel verfügt über 159 Gästezimmer und liegt in Gehentfernung zur historischen Zitadelle der südosttürkischen Stadt Sanliurfa. Ebenfalls in diesem Jahr hatten bereits weitere Häuser in Istanbul, Bodrum und Avanos in Kappadokien ihre Pforten geöffnet.

„Wir erwarten für 2011 wieder ein Rekordwachstum – mit einigen wirklich herausragenden Verträgen und Neueröffnungen, die unser Angebot weiter optimieren”, erklärte Patrick Fitzgibbon, Senior Vice President of Development Hilton Worldwide Europe, Middle East and Africa. „Strategische Wachstumsmärkte wie Großbritannien, Italien, die Türkei, Russland und Polen bieten weiterhin hervorragende Gelegenheiten für alle unsere Marken, was Hilton Worldwide eine beträchtliche Präsenz in diesen Ländern ermöglicht. So beabsichtigen wir, in diesem Jahr allein in der Türkei elf Hotels zu eröffnen – zusätzlich zu den 34 Häusern, die bereits in Betrieb oder in Planung sind.”

Auch in Großbritannien setzte die Hotelgruppe mit der Unterzeichnung eines Managementvertrages mit der Football Association weitere Impulse. Im kommenden Sommer werden am St. George’s Park in Burton-upon-Trent unter einem Dach Hotels der beiden Marken Hilton Hotels & Resorts und Hampton by Hilton eröffnen. Bis Ende 2012 kommen weitere Häuser in Wembley, Croydon, Newcastle, Birmingham und Lincoln hinzu.

Hapag-Lloyd Kreuzfahrten: Baubeginn für „MS Europa“

(Hamburg/St. Nazaire, 07. September 2011) Baustart für einen neuen High-end-Luxus-Cruiser: In der Werft STX Europe im französischen Saint-Nazaire gab Sebastian Ahrends, Chef von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten (HLKF, Hamburg), nun den Startschuss für den Bau der „MS Europa 2“. Die 258 Verandasuiten werden mindestens 28 Quadratmetern Fläche aufweisen – das ist für Kreuzfahrtschiffe sehr viel. Die „Europa 2“ soll im Früjahr 2013 in Dienst gestellt werden.

Sebastian Ahrens, Sprecher der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, gab das offizielle Startzeichen zum Bau der EUROPA 2 in der Werft STX Europe im französischen Saint-Nazaire

Sebastian Ahrens, Sprecher der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, gab das offizielle Startzeichen zum Bau der EUROPA 2 in der Werft STX Europe im französischen Saint-Nazaire

Die „Europa 2“ wird das Luxussegment von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten erweitern und eine moderne und legere Interpretation des im Berlitz Cruise Guides mit Fünf-Sterne-Plus ausgezeichneten Kreuzfahrtschiffes „Europa“ bieten. Mit insgesamt elf Decks und 258 Suiten hat es eine maximale Passagierkapazität von 516 Personen und bietet nach Angaben von HLKF den größten Raum pro Passagier auf einem Kreuzfahrtschiff. Spa-, Penthouse- und Familiensuiten ergänzen das Wohnspektrum. Es wird sieben Restaurants, inklusive Sushi-Bar, zwei Lounges sowie vier Bars, geben. Zudem wird ein großer Wellness- und Spa-Bereich geplant.

Insgesamt an dem Projekt beschäftigt sind 835 Werftarbeiter, die rund 2,5 Millionen Arbeitsstunden bis zur Auslieferung im Frühjahr 2013 aufwenden werden. „Nach einer intensiven Planungsphase freuen wir uns, mit dem ersten Stahlschnitt unserem Ausbau der Flotte einen entscheidenden Schritt näher zu kommen”, sagte Ahrens. In unterschiedlichen Werfthallen werden die einzelnen Schiffsteile in den nächsten Monaten gefertigt. Kiellegung ist für das Frühjahr 2012 und Indienststellung für das Frühjahr 2013 geplant.

hrs.de – IAA in Frankfurt/Main: Zimmerpreise steigen um +36%

(Frankfurt/Main, 05. September 2011) Sagenhaft: Die Frankfurter Hoteliers dürfen sich freuen – Zimmer ausgebucht und Ratenanstieg um durchschnittlich 36 Prozent. Zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA, 15. bis 25. September) werden rund 845.000 Besucher in den Messehallen erwartet. In diesem Jahr verlangen die Frankfurter Hoteliers während der Automobil-Ausstellung im Durchschnitt 126,59 Euro pro Zimmer, hat hrs.de errechnet. Dies bedeutet einen Preisanstieg von 36 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Zimmerpreis der vergangenen zwölf Monate.

Besonders im Ein- und Zwei-Sterne-Segment müssen Frankfurt-Besucher während der Messe höhere Zimmerpreise in Kauf nehmen. Die Steigerung beträgt in diesen Kategorien über 50 Prozent. Frankfurter Hotels im Drei- und Vier-Sterne-Bereich verlangen während der IAA im Durchschnitt 35 Prozent mehr als im Jahresmittel. Drei-Sterne-Hotels berechnen durchschnittlich 97 Euro pro Zimmer. Bei den Vier-Sterne-Häusern wird eine Durchschnittsrate von knapp 136 Euro pro Zimmer verlangt. Mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von gut 203 Euro sind Fünf-Sterne-Hotels während der Automobil-Ausstellung um gut 26 Prozent teurer als im Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate. Deutlicher Anstieg auch im Vergleich zur letzten IAA im Jahr 2009: Im Schnitt knapp 18 Prozent mehr berechnen die Frankfurter Hoteliers 2011 für ein Zimmer.

Interessant präsentiert sich die enorme Preisspanne zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Übernachtungspreis während der diesjährigen IAA. Während das günstigste Haus bereits ab 52 Euro buchbar ist, schlägt das teuerste über hrs.de zur IAA gebuchte Hotel in Frankfurt mit einem Übernachtungspreis von stolzen 418 Euro zu Buche. Bemerkenswert: Bereits 2-Sterne-Hotels stellen zur IAA bis zu 218 Euro pro Nacht und Zimmer in Rechnung. Auch 3-Sterne-Häuser verlangen in der Mainmetropole bis zu 258 Euro für ein Hotelzimmer.

Doch nicht nur die IAA sorgt für steigende Nachfrage nach Hotelzimmern. Vom 9. bis 19. September 2011 findet mit der Herbst-Dippemess in Frankfurt/Main das laut eigener Aussage größte Volksfest im Rhein-Main-Gebiet mit erwarteten zwei Millionen Besuchern statt und sorgt zusätzlich für volle Betten.

Bei der Auswertung wurden ausschließlich tatsächliche Buchungen in Frankfurt am Main berücksichtigt. Verglichen wurden die Zimmerpreise während der IAA 2011 (15. bis 25. September 2011) mit den durchschnittlichen Zimmerpreisen der vergangenen zwölf Monate sowie den Durchschnittspreisen zur IAA 2009 (17. bis 27. September 2009). Stichtag für die Erhebung der Werte war der 29. August 2011. Die angegebenen Preise beziehen sich auf den durchschnittlichen Zimmerpreis pro Nacht.

Oktoberfest macht Münchner Hotels deutlich teurer
Am 17. September 2011 beginnt auf der Theresienwiese in München das 178. Oktoberfest. Das weltweit größte Volksfest lockt jährlich rund sechs Millionen Besucher in die bayerische Landeshauptstadt. Wie jedes Jahr steigt während der gut zweiwöchigen Wiesn nicht nur der Preis für die Maß Bier, auch die Hotelpreise in und um München ziehen wegen der starken Nachfrage deutlich an. So müssen laut hrs.de Hotelgäste in diesem Jahr während der Wiesn pro Nacht durchschnittlich 181,18 Euro für ein Zimmer in München zahlen. Das bedeutet eine Steigerung von knapp 77 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Zimmerpreis der vergangenen zwölf Monate, der bei 102,44 Euro liegt.

Besonders markant fällt der Preisanstieg bei den Drei-Sterne-Hotels in München aus. Knapp 169 Euro pro Nacht werden hier im Durchschnitt für eine Übernachtung während der Wiesn verlangt. Die Durchschnittsrate für die vergangenen zwölf Monate liegt bei gut 87 Euro, was eine Steigerung von 93 Prozent bedeutet. Vier-Sterne-Häuser verlangen zum Oktoberfest knapp 194 Euro pro Zimmer und damit 68 Prozent mehr als im Jahresdurchschnitt. Bei den Fünf-Sterne- Hotels liegt der Durchschnittspreis bei 371 Euro, das entspricht einer Preissteigerung von gut 72 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Zimmerpreis der vergangenen zwölf Monate.

Bemerkenswert: Bereits Zwei-Sterne-Hotels stellen zur Wiesn-Zeit bis zu 248 Euro pro Nacht und Zimmer in Rechnung. 3-Sterne-Häuser in München verlangen bis zu 413 Euro für ein Hotelzimmer. Generell reicht die Preisspanne von 51 Euro für das günstigste Zimmer bis zu 560 Euro pro Nacht für das teuerste über hrs.de gebuchte Hotelzimmer zum Oktoberfest in München.

Gegenüber dem Vorjahr fällt der Wiesn-Aufschlag moderat aus. 2010 bezahlten Hotelgäste während dem Oktoberfest im Durchschnitt 179,83 Euro für ein Zimmer in München und damit 0,75 Prozent weniger als in diesem Jahr.

Bettensteuer – Thüringer OVG urteilt: Jena darf vorläufig weiterhin Matratzen-Maut kassieren

(Jena, 05. September 2011) Neuer Rückschlag: In Jena darf die Bettensteuer 1-2 Euro je Übernachtung) weiter kassiert werden. Ein Eilantrag eines Hoteliers wurde nun vom Thüringer Oberverwaltungsgericht zurück gewiesen. Zur Begründung heißt es u.a., es seien keine “schweren Nachteile” für die Beherbergungswirtschaft erkennbar. Zudem sei die Abgabensatzung de Stadtverwaltung nicht ungültig.

Allerdings läuft noch ein sog. Normenkontrollverfahren. Darin müsse geprüft werden, heißt es vom Gericht, ob die sog. örtliche Aufwandssteuer gerechtfertig sei. Doch dies reichte nicht aus, sie per Eilantrag vor einer endgültigen Entscheidung außer Vollzug zu setzen.

Damit wird einmal mehr deutlich, dass der bundesweit auf dem Vormarsch befindlichen Zwangsabgabe juristisch nur schwer etwas entgegen zu setzen ist. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind unterschiedlich. Besonders betroffen sind Geschäftsreise-Hotels, die nicht von einem starken Besucher-Anstieg wie beispielsweise in Berlin, Hamburg oder Köln profitieren können.

Hotelmarketing – UK: Werbeaufsicht fühlt tripadvisor.com auf den Zahn – Falsche Bewertungen?

(London, 05. September 2011) Die britische Reputations-Management-Firma Kwikchex hat beinahe ein Jahr lang Informationen über gefälschte Hotelbewertungen auf der Social-Media-Plattform tripadvisor.com gesammelt. Jetzt hat Kwikchex Beschwerde bei der Advertising Standards Authority (ASA) eingelegt. Dies berichtete der Nachrichtendienst pressetext.com.

“In Österreich gab es bisher keine Beschwerden gegen Bewertungsportale. Es gab aber Fälle, wo die Portale unseriöse Poster von sich aus ausgeschlossen haben”, sagte Michael Straberger, Präsident des österreichischen Werberats. Dass nicht alle Bewertungen auf einschlägigen Internetportalen ernst zu nehmen sind, ist seit längerem bekannt. Exzesse wie der Fall eines Briten, der in sieben Jahren 32.300 Hotels bewertete, machen immer wieder Schlagzeilen. “Dass man sich auf Bewertungen im Netz nicht immer verlassen kann, ist klar. Ich glaube, dass Konsumenten sehr wohl einschätzen können, was echt ist und was nicht. Oft sind die falschen Einträge auch sehr schlecht gemacht”, sagt Straberger.

In England untersucht die ASA jetzt, ob tripadvisor.com mit seiner Werbe-Behauptung, echte Rezensionen zu liefern, die Kunden getäuscht hat. Das Verfahren wird einige Wochen dauern. Konkret wirft Kwikchex tripadvisor.com vor, unverifizierte Empfehlungen für Werbezwecke zu verwenden und Konsumenten mit dem Versprechen “echte Berichte von echten Reisenden” in die Irre zu führen. Sollte die ASA Kwikchex Recht geben, müsste tripadvisor.com sein gesamtes Marketing umkrempeln. “Bei Auffälligkeiten käme es auch in Österreich zu einer Prüfung durch den Werberat und seine Partner”, erklärt Straberger. Kürzlich hat Kwikchex ein ähnliches Verfahren gegen tripadvisor.com auch in den USA eingeleitet.

Das Problem mit Bewertungsplattformen ist, dass sie sich zu einfach manipulieren lassen. Mangelnde Kontrollmechanismen erlauben es auch Personen aus dem Umfeld der Besitzer Bewertungen abzugeben. Solche Rezensionen fern jeglicher Objektivität können ein Qualitätsranking schnell verzerren. Manche Buchungsplattformen haben mittlerweile Systeme eingeführt, die es schwieriger machen, die Ergebnisse zu manipulieren. Solange sich kein sicherer Weg durchgesetzt hat, sind Bewertungsportale jedenfalls mit Vorsicht zu genießen.

Hotelmarkt Hamburg: Alter Messeturm soll 270-Zimmer-Komfort-Hotel werden

(Hamburg, 03. September 2011) Noch ein Hotel in Hamburgs Innenstadt: Das frühere Verwaltungsgebäude der Hamburg Messe soll einem 270-Zimmer-Hotelneubau weichen. Projektentwickler ist die B&L-Gruppe, die bereits das Dorint Hotel am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE; Eröffnung noch im September) und das 2004 eröffnete Intercity-Hotel am Hauptbahnhof geplant hatte.

Ein Betreiber steht noch nicht fest. Start für den Abriss des 1972 gebauten Messeturms soll im Frühjahr nächsten Jahres sein. Die Stadt habe nun die Anhandgabe des städtischen Grundstücks bis zum 31. Dezember beschlossen. B&L hatte bei der Ausschreibung durchgesetzt und will im November/Dezember einen Beuantrag einreichen. Ziel sei der Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages mit einer Laufzeit von 75 Jahren.

25. Schleswig Holstein Gourmet Festival: Gala mit den Spitzenköchen

(Schleswig, 03. September 2011) Im Waldschlösschen Schleswig knallen am 11. September die Champagner-Korken. Dort, wo unter anderem 1987 das Schleswig-Holstein Gourmet Festival aus der Taufe gehoben wurde, zeigen die Ausnahme-Köche Harald Wohlfahrt (Baiersbronn), Jörg Müller (Sylt), Lutz Niemann (Timmendorfer Strand) und Dänemarks Senkrechtstarter Thorsten Schmidt (Århus) einen spannenden Streifzug durch Europas angesagte Küchen: von der Haute Cuisine über die Regionalküche bis zur experimentellen nordischen Version. Trüffelpapst Ralf Bos führt durch das Festmenü mit Dessertparty.

25. Schleswig Holstein Gourmetfestival

In den letzten 25 Jahren hat sich viel in den Küchen und auf den Tellern getan: die Produkte sind qualitativ besser, die Kochkunst ausgefeilter. 1987 stand Jörg Müller als Gastkoch bei Familie Behmer im Waldschlösschen am Herd. Damals war er mit seinen zwei Michelin-Sternen Vorreiter der Kulinarik in ganz Schleswig-Holstein. Sein Fazit: „Heute ist die Küche des Nordens leichter und bekömmlicher, sie ist offen für neue Einflüsse und Experimente.“

Die Macher des Schleswig-Holstein Gourmet Festivals nehmen für sich in Anspruch, die Kochkunst im Land zwischen den Meeren beeinflusst zu haben. “Das war und ist das Ziel unseres Zusammenschlusses. Schaut man sich heute die Sterne-Landschaft an, ist unser Bundesland vorn dabei“, sagte Lutz Niemann, seit 1990 mit der Orangerie im Maritim Seehotel engagiertes Mitglied der Kooperation.

Das einstige Agrarland mit knapp drei Millionen Einwohnern auf rund 16.000 Quadratkilometern ist heute mit seinen vier Zwei-Sterne- und neun besternten Restaurants ein gern bereistes Feinschmecker-Paradies. „Wir schauen über den Tellerrand und möchten unseren Gästen wie Mitarbeitern immer wieder neue Impulse geben. Daher achten wir auf eine gute Mischung aus bewährten und neuen Gastköchen mit unterschiedlichen Kochstilen“, erklärte Kooperations-Präsident Klaus-Peter Willhöft.

In der Jubiläumssaison stehen mit Magnus Ek (Schweden) und Thomas Schmidt (Dänemark) gleich zwei trendgebende Profis aus Skandinavien an schleswig-holsteinischen Herden. Ihr Debut beim wohl ältesten Gourmet Festival Deutschlands geben Stefan Hartmann, Marco Müller, Nelson Müller, Alexandro Pape und André Stolle. Die Feinschmecker-Landkarte ergänzt in dieser Saison das Neumitglied Ambassador Hotel & Spa in St. Peter-Ording.

Mit dem innovativen Konzept „Tour de Gourmet Jeunesse“ hat die Kooperation einen Volltreffer gelandet, der zum Hot Spot für junge Feinschmecker avanciert. In seiner fünften Saison geht das kommunikative Restaurant-Hopping am 08. Januar 2012 mit dem Audi-VIP-Shuttle von Kiel über Schleswig bis nach Glücksburg. Sehen Sie hier dazu einen Filmbericht von HOTELIER TV: http://www.youtube.com/watch?v=sVIpkbT72DU

Kameha Grand Bonn: Thomas Kleber stellt zwei zusätzliche Executives ein

(Bonn, 02. September 2011) Dirk Salzsieder (35) ist Resident Manager, Nikolaus Nenov (35) startet als Director of Sales & Marketing im Kameha Grand Bonn, Hotel des Jahres 2011. Thomas Kleber, Geschäftsführender Direktor des Kameha Grand Bonn, freut sich sehr über die Bereicherung seines Führungsteams: „Dirk Salzsieder und Nikolaus Nenov sind Gastgeber aus Leidenschaft – das ist die wichtigste Auszeichnung für uns. Beide bringen Führungserfahrung aus der internationalen Hotellerie mit und sind für das gesamte Kameha Team eine große Bereicherung“.

Nikolaus Nenov & Dirk Salzsieder

Nikolaus Nenov & Dirk Salzsieder

Vor seinem Wechsel nach Bonn war Dirk Salzsieder für Mandarin Oriental in unterschiedlichen Destinationen tätig, zuletzt als Director of Rooms in Macau und davor als Front Office Manager im Mandarin Oriental Hyde Park London sowie als Executive Housekeeping Manager und Assistant Front Office Manager im Mandarin Oriental München. Seine Karriere begann der gebürtige Bochumer mit einer Ausbildung im Hotel Schloss Reinhartshausen in Eltville. Im Kameha Grand Bonn ist Dirk Salzsieder für den gesamten Rooms Bereich verantwortlich, dazu gehören neben Housekeeping, Reservierung, Front Office und Guest Relations auch die Servicezentrale „Just for you“ sowie der  Kameha Spa, Security und die technische Abteilung. Die Position des Resident Manager wurde aufgrund der sehr guten Auslastung und des erfolgreichen operativen Geschäftes neu geschaffen.

Nikolaus Nenov kehrt als gebürtiger Bonner in seine Heimatstadt zurück. Nach einer Ausbildung und einem Management Trainee im Kempinski Hotel Gravenbruch Frankfurt wechselte Nikolaus Nenov zunächst als Sales Manager in das Frankfurter Marriott und anschließend als Key Account Manager Central Germany zur Marriott Hotel Holding nach Eschborn. Vor seinem Wechsel ins Kameha Grand Bonn war Nikolaus Nenov als Director Global Sales MICE Germany & Austria für die Sol Media Hotels & Resorts und davor als Director of Sales im Renaissance Hotel Karlsruhe tätig. Auch die Position des Director of Sales & Marketing wurde aufgrund der erfolgreichen Bilanz des Kameha Grand Bonn im zweiten Jahr seines Bestehens erstmals besetzt.

Hotellerie: EU verlangt mehr Daten von Hotels

(Berlin, 02. September 2011) Da die Europäische Union in einer neuen Verordnung zusätzliche Daten von Hotels verlangt, muss das Beherbergungsstatistikgesetz geändert werden. So müssen in Zukunft Hotels mit 25 und mehr Zimmern zusätzlich zu den schon bisher erhobenen Angaben Daten zur Zimmerauslastung übermitteln, um die aus der EU-Verordnung resultierenden Lieferverpflichtungen erfüllen zu können, heißt es in dem von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Beherbergungsstatistikgesetzes und des Handelsstatistikgesetzes.

Diese Angaben dürften in der Regel in den Softwaresystemen der Betriebe enthalten sein, da es sich bei der Nettozimmerauslastung um eine klassische betriebswirtschaftliche Kennzahl des Gewerbes handele, heißt es in der Begründung des Gesetzentwurfs. Wie es weiter heißt, kommt es auch zu einer Entlastung des Beherbergungsgewerbes insgesamt. So sind in Zukunft nur noch Betriebe, die mindestens zehn Gäste gleichzeitig aufnehmen können, zur Ablieferung von Daten verpflichtet. Bisher liegt die Grenze bei neun Gästen.

Mit der Verabschiedung in Brüssel zeichnen sich auch Änderungen für die Beherbergungsstatistik in Deutschland ab, die ab Januar 2012 wirksam werden:

  • Jährlicher und monatlicher Ausweis einer Nettobelegungsrate der Zimmer in Hotels, Gasthöfen und Pensionen für Beherbergungsbetriebe mit 25 oder mehr Zimmern.
  • Anhebung der Grenze der Berichtspflicht zur Beherbergungsstatistik von neun auf zehn oder mehr Schlafgelegenheiten/Betten.
  • Jährlicher Ausweis der Nettobelegungsraten der Betten und der Zimmer nach Größenklassen (< 25 Zimmer, < 99 Zimmer, ≥ 100 Zimmer).
  • Ausweis der Anzahl der Betriebe mit einem oder mehreren Zimmern für Personen mit eingeschränkter Mobilität, einschließlich Rollstuhlfahrer, alle drei Jahre.

„Die Abschneidegrenze bei 25 und mehr Hotelzimmern ist aus unserer Sicht ein Kompromiss, der die Datenqualität nicht allzu sehr beeinträchtigen sollte“, sagte Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Nachweis der Zimmerauslastung war in Deutschland gegen den ausdrücklichen Willen der Hotellerie zum 1. Juli 2005 – nach nur knapp zwei Jahren der Erfassung – aus der deutschen Beherbergungsstatistik wieder gestrichen worden. Dadurch stehen seit dem Jahr 2005 keine Angaben mehr zur Zimmerauslastung aus amtlicher Quelle zur Verfügung. Stattdessen wurde nur noch die für die Branche erheblich weniger aussagekräftige Bettenauslastung ermittelt.

Die Tourismusindustrie in der Europäischen Union nimmt in den Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten einen hohen Stellenwert ein. Zur Bewertung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und ihrer konjunkturellen Verfassung sind genaue Kenntnisse über den Umfang der Reiseströme, ihre Merkmale, das jeweilige Profil der Touristen und Informationen über die Reiseausgaben für die Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten erforderlich. Seit dem Inkrafttreten der ersten Richtlinie (95/57/EG) über die Erhebung statistischer Daten im Bereich des Tourismus am 23. November 1995, hat sich das Reiseverhalten der Gäste, die Tourismusindustrie und die Art der von der Europäischen Kommission benötigten Daten stark verändert, was eine Anpassung der Tourismusstatistiken notwendig gemacht hat. In Deutschland wird die EU-Tourismusstatistikverordnung durch ein Gesetz zur Änderung des Beherbergungsstatistik-gesetzes und des Handelsstatistikgesetzes umgesetzt werden, dessen Entwurf zur Beratung bereits in den Bundesrat eingebracht ist.

Hotelmarketing: Hotels sollen per Video gebucht werden – Luftaufnahmen per Heli

(Berlin, 02. September 2011) Eine verrückte Idee, ein Helikopter, ein Filmteam und ein guter Plan – das sind die Zutaten für ein neuartiges Projekt, das die Reisesuche revolutionieren soll: Aus dem Helikopter werden an beliebten Urlaubszielen weltweit ganze Küstenabschnitte sowie alle Hotelanlagen in den Feriengebieten abgefilmt, die anschließend als Videoclips an die neue Traffics VBE (Video Booking Engine) „Heli View“ angebunden werden. Im Hintergrund greift die neue Anwendung auf die vom Fraunhofer Institut Fokusentwickelte und von Bittubes vermarktete „Non-Linear Video Technologie“ zu. Damit können aus dem Traffics Buchungssystem On-demand-Preise und Verfügbarkeiten im Videoclip dargestellt werden. Hotels lassen per Klick im Video auswählen und buchen.

Traffics "Heli View". Hotelbuchung über eine neue Video Booking Engine

Traffics "Heli View". Hotelbuchung über eine neue Video Booking Engine

Alle verfügbaren Hotels sind im Videoclip durch ein Preis-Fähnchen gekennzeichnet. Per Mouseover werden weitere Informationen wie Name, Kategorie und Bewertung des Hotels angezeigt. Ein Klick auf das gewünschte Hotel bringt den Nutzer schließlich zum nächsten Filmclip: Während des 360 Grad-Rundfluges kann sich der User ein genaues Bild vom ausgewählten Hotel machen und die potenzielle Unterkunft von allen Seiten begutachten. Innerhalb des Videos werden zudem auf der rechten Seite weitere Informationen sowie Hotelbewertungen zur Urlaubsanlage dargestellt.

Realisiert wird das Projekt mit dem Cineflex-Kamerasystem. Das Cineflexsystem ist eines der hochwertigsten Systeme weltweit, das speziell für Luftaufnahmen eingesetzt wird. Normalerweise kommt das Cineflex-Kamerasystem bei großen Filmproduktionen zum Einsatz. Die Kamera wird außen am Helikopter installiert und vom Operator im Inneren des Hubschraubers bedient. Die entstehenden Aufnahmen werden im sog. Full-HD-Modus aufgezeichnet, der höchste Bildqualität verspricht. Etwa 80 Flugstunden mit Filmmaterial von den Kanaren und den Balearen hat das Team bereits hinter sich. Ab September startet das „Heli View“-Team entlang der gesamten Mittelmeerküste, dazu wurden für mehrere hundert Stunden Flugzeit ein Helikopter „Bell JetRanger“ sowie eine Diamond Aircraft gechartert. Ziel ist es, noch in diesem Jahr die Mittelmeerküsten abzufilmen.

„Heli View ist eine ganz neue Dimension der Online-Reisebuchung. Dabei stehen Emotionen und Spaßfaktor an oberster Stelle. Mit der neuen Funktion werden wir uns deutlich von unseren Mitbewerbern abheben und nicht nur unser Unternehmen einen weiteren Schritt voranbringen, sondern auch in Sachen Reisesuche neue Maßstäbe setzen. Nicht nur der Urlaub an sich soll Spaß machen, sondern schon die Planung soll durch bewegte Bilder alle Sinne ansprechen und die Vorfreude auf den Urlaub noch steigern“, sagte Traffics-Chef Salim Sahi. „Möglich macht dies unsere Non-Linear Video Technologie“, so Robert Seeliger, Projektleiter Future Applications and Media am Fraunhofer Institut Fokus. „Das System verknüpft Bewegtbildinhalte mit Zusatzinformationen zu einem interaktiven, non-linearen Videoerlebnis. Wir freuen uns, zusammen mit Traffics dieses spannende und innovative Projekt zu realisieren.“

HOTELIER TV 1:30: Schloss Velden – Übernahme durch die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG)

(Velden am Wörther See, 02. September 2011) Das Schlosshotel Velden ist nun kein Capella Hotel mehr, sondern wird nach dem Verkauf an „Billa”-Gründer Karl Wlaschek von der Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) betrieben. Auf Wellness und Spa soll noch mehr Wert gelegt werden, es werden rund zwei Millionen Euro investiert. Die Hochpreisstrategie soll trotz bekannter Auslastungsschwierigkeiten in den Wintermonaten beibehalten werden. Eine Aufnahme bei Leading Hotels of the World (LHW) wird beantragt. FMTG will im nächsten Jahr den Umsatz um stolze zehn Prozent steigern und innerhalb der nächsten 24 Monaten in die schwarzen Zahlen drehen.

Schloss Velden, nun ein Falkensteiner Hotel: Spa wird ausgebaut – Hochpreisstrategie bleibt – Aufnahmeantrag bei Leading

(Velden am Wörther See/Kärnten, 01. September 2011) Pünktlich um Mitternacht war es soweit: Sämtliche Mitarbeiter begrüßen die späten Gäste im Falkensteiner Resort am Wörther See (104 Zimmer und Suiten, 7 Mio. Euro Jahresumsatz). Das Schlosshotel Velden ist nun kein Capella Hotel mehr, sondern wird nach dem Verkauf an „Billa“-Gründer Karl Wlaschek von der Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) betrieben; wir berichteten. Auf Wellness und Spa soll noch mehr Wert gelegt werden, es werden rund zwei Millionen Euro investiert. Die Hochpreisstrategie soll trotz bekannter Auslastungsschwierigkeiten in den Wintermonaten beibehalten werden. Eine Aufnahme bei Leading Hotels of the World (LHW) wird beantragt. FMTG will im nächsten Jahr den Umsatz um stolze zehn Prozent steigern und innerhalb der nächsten 24 Monaten in die schwarzen Zahlen drehen.

Falkensteiner Schlosshotel Velden

Falkensteiner Schlosshotel Velden

Eine neue Ära für Schloss Velden ist angebrochen. FMTG-Chef Otmar Michaeler will das Schlosshotel in in der neu geschaffenen „Premium Collection“ der Falkensteiner Hotels & Residences führen. Die Aufnahme bei der New Yorker Premium-Marketingkooperation LHW wird sowohl für das Schlosshotel sowie für die beiden weitere Hotels der Falkensteiner-Premium-Collection (Falkensteiner Balance Resort Stegersbach/Burgenland und Falkensteiner Hotel & Spa Iadera/Zadar in Kroatien) beantragt. Damit sollen gezielt internationale Gästegruppen angesprochen werden. Die Vermarktungskraft von Leading ist unzweifelhaft stark, jedoch gilt diese Art von Marketing als vergleichsweise teuer.

Kostspielig in Schloss Velden sind die Herbst- und Wintermonate. Der vorherige Betreiber, Hotelier-Legende Horst Schulze mit Capella Hotels, sieht dies weiterhin als Knackpunkt im Konzept. Bislang galten es, dass man den nötigen Jahresumsatz in den drei Sommermonaten verdienen – mit Topauslastung und Highlight-Events wie „Fete Blanche“. So will man bei FMTG noch stärker auf den luxuriösen Spa „Aquapure“ des Hauses setzen. Nach Weihnachten soll der Wellness-Bereich um- und ausgebaut werden; die Fertigstellung ist für Frühjahr 2012 geplant. Hinzu kommen sollen eine Saunawelt und großzügige Liegeflächen. Auf eine überzeugende Wellbeing- und Lifestyle-Welt innerhalb der Hotelmauern wird es ankommen. Im Winter leidet der mondäne Seeort Velden oft unter dem hartnäckigen Nebel, während in den (für Hotelgäste etwas zu weit entfernten) Skigebieten die Sonne scheint.

„An der Qualität möchten wir nichts ändern und eine hochpersonalisierte Gästebetreuung anbieten, jedoch werden wir sicher flexibler und effizienter beim Kostenmanagement agieren. Die Hochpreisstrategie wollen wir ebenfalls beibehalten“, sagte Michaeler. 

Im anspruchsvollen F&B-Konzept sind keine nennenswerten Veränderungen, oder gar Abstriche zu erwarten. Neu wird das Angebot der Halbpension – populär in der Ferienhotellerie – sein. Mit Sven Nickol gelang in Schloss Velden ausgerechnet einem Deutschen ein sagenhafter Aufstieg in die Sterneküche. Seit Juni ist Stefan Lastin neuer Executive Chef und etablierte bereits ein neues kulinarisches Konzept im Fine-Dining-Restaurant „Schlossstern“. „Diese Abteilung liegt mir als gelernter Koch besonders am Herzen“, sagte Erich Falkensteiner, Aufsichtsratschef bei FMTG. „Mit dem A-la-carte-Restaurant ‘Seespitz’ und dem Gourmetrestaurant ‘Schlossstern’ haben wir zwei Top-Adressen, wo wir für Gaumenfreuden sorgen werden. Dabei möchten wir eine Kulinarik umsetzen, die hochwertig, aber nicht abgehoben ist und die besten Zutaten und Spezialitäten lokaler Provenienz mit unserem Alpe-Adria Konzept kombiniert. Egal, ob A-la-carte oder Halbpension.“

Wlaschek stellt Rolls-Royce vor die Hoteltür
Neu-Eigentümer Karl Wlaschek (94) sieht sein Schlosshotel ganz klar als „Nummer Eins am berühmtesten See Österreichs“. Der unausgeprochene Kaufpreis – angeblich 50 Millionen Euro – gilt als Schnäppchen. Die notleidende Bank Hypo Alpe Adria hatte das leer stehende Schloss 2003 von Gunther Sachs gekauft und rund 150 Millionen Euro investiert. Der zuletzt verkündete Verkauf an den italienischen Hotelier und Investor Ugo Barchiesi war geplatzt, das angeblich Zahlungsfristen nicht eingehalten worden waren. Dieser betrachtete den Verkauf an Wlaschek Zeitungsberichten zufolge als rechtswidrig. Ob Barchiesi nun noch juristisch reingrätschen wird, wie manche befürchten, bleibt abzuwarten.

Wlaschek, der einst im Schloss Velden Piano spielte, hat sein Vermögen mittlerweile in rund 250 Immobilien investiert. Das Ende des 16. Jahrhunderts gebaute Schloss ist sicherlich die Krönung seines Besitzes und Lebenswerkes. Der charismatische Unternehmer regiert durchaus ins Hotelgeschäft heinein. So will er die alte Forellenzucht wieder aktiviert sehen, engagierte eaus eigener Tasche eine Band für die Schlossbar, preist die zum Verkauf stehenden Apartments an und er stellte kurzerhand mit seiner Stiftung dem Hotelbetrieb einen Rolls-Royce vor die Tür.

Kameha Grand Bonn: tripadvisor.com prämiert “Yu Sushi Club” mit „Zertifikat für Exzellenz“

(Bonn, 30. August 2011) Eine Auszeichnung der besonderen Art hat das Kameha Grand Bonn von seinen wichtigsten Kritikern bekommen – den Gästen. Diese beurteilten im Rating des Online-Portals tripadvisor.com den „Yu Sushi Club“ mit viereinhalb von fünf Sternen. Damit erhält das stylische Sushi-Restaurant die Bestnote „exzellent“.

Yu Sushi Club im Kameha Grand Bonn

Yu Sushi Club im Kameha Grand Bonn

 
„Wir freuen uns sehr über diese hervorragende Bewertung. Die Auszeichnung gebührt unseren beiden japanischen Sushi Meistern Mitsuhiro Masutani und Takashi Nikaido sowie Restaurant Manager Alexander Prede und seinem Team.  Sie alle sind Gastgeber aus Leidenschaft und leben unser Motto ‘Be Kameha‘“, sagte Carsten K. Rath, Founder & CEO der Lifestyle Hospitality &Entertainment Management AG, zu der das Kameha Grand gehört.

Der „Yu Sushi Club“ wurde bereits vom Magazin „Der Feinschmecker“ als eines der besten Fischrestaurants in Deutschland prämiert. Das Restaurant liegt in der fünften Etage des Kameha Grand, die Dachterrasse ermöglicht einen herrlichen direkten  Rundblick auf das Siebengebirge, den Rhein, die Rheinauen und die Bundesstadt Bonn.

Ein besonderes Erlebnis sind die Kochkurse im „Yu Sushi Club“. Sushifans erhalten an sechs Terminen zwischen September 2011 und Februar 2012 die Möglichkeit, am Kochkurs „Die hohe Kunst der japanischen Küche“ teilzunehmen. Dabei lernen die Teilnehmer sowohl die Zubereitung von Sushi, Sashimi & Nigiri, als auch Wissenswertes über die Geschichte und die Werkzeuge der japanischen Küche. Nach der von den Gästen kreierten Vorspeise folgt  ein köstliches Menü in der stilvollen Atmosphäre des „Yu Sushi Clubs“.
 
Der Kochkurs ist zum Preis von 129 Euro pro Person buchbar und beinhaltet neben dem Kochkurs ein Glas Champagner zum Empfang, ein Vier-Gänge-Menü, die begleitenden Getränke sowie eine Rezeptmappe. Die Termine: 5. September 2011, 24. Oktober 2011, 28. November 2011, 12. Dezember 2011, 16. Januar 2012, 27. Februar 2012. Beginn ist jeweils um 18 Uhr.

Waren/Müritz – Neues Kurzentrum: 144-Zimmer-Gesundheitshotel wird Mitte 2012 eröffnet

(Waren/Müritz, 30. August 2011) An Deutschlands größtem Binnensee entsteht ein neues Kurzentrum: in Waren an der Müritz wird ein First-Class-Gesundheitshotel (144 Zimmer und Suiten) gebaut. Nun wurde Richtfest gefeiert. Eröffnung soll im Juni 2012 sein. Insgesamt werden rund 21,9 Millionen Euro investiert. Davon stammen aus 5,3 Millionen Euro aus einer Förderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Wellness an der Mecklenburgische Seenplatte - in Waren an der Müritz entsteht ein neues Gesundheitshotel

Wellness an der Mecklenburgische Seenplatte - in Waren an der Müritz entsteht ein neues Gesundheitshotel

Das Wellnesshotel wird u.a. einen Veranstaltungssaal mit Bühne mit bis zu 350 Sitzplätzen, ein Konferenzraum, eine Tiefgarage mit 185 Parkplätzen sowie einen ca. 3.000 Quadratmeter großen Therapiebereich umfassen. Das Konzept zielt auf den privaten Gesundheits- und Präventionstourismus ab. Das Hotel soll 81 Arbeitsplätze bieten. Ein Betreiber wurde noch nicht benannt.

Die Stadt will zudem staatlich anerkanntes Heilbad werden. Voraussetzungen dafür sind die Thermalsole und eine Stätte, in der das „Heilmittel“ öffentlich abgegeben werden kann. Dazu soll das Gesundheitshotels „Kurzentrum Waren (Müritz)“ dienen.

“Hier werden moderne Medizintechniken mit traditionellen verknüpft. Fachärzte, Kurmediziner und Therapeuten werden ein einzigartiges Therapieangebot anbieten. Mit gesundheitstouristischen Angeboten kann zudem der Nachfrage in einem immer größer werdenden Wettbewerb um Gäste noch besser Rechnung getragen werden. Die Stadt wird mit speziellen Angeboten auch für eine neue Zielgruppe attraktiv. Gäste können neben der einzigartigen Natur auch entsprechende therapeutische Angebote in ihrem Urlaub nutzen”, sagte Jürgen Seidel, Landesminister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. Vor Ort sind beispielsweise CO2-Spezialanwendungen, Cyrobehandlungen, Naturfango oder auch Physiotherapien möglich.

ITB Berlin / World Travel Monitor – Asien Top 3: China liegt bei Reisen aus Asien vor Japan und Südkorea

(Berlin, 30. August 2011) Die Zahl der Auslandsreisen von Asiens größten Reisenationen China, Japan und Südkorea befindet sich wieder auf Wachstumskurs. Nach einem Rückgang von neun Prozent im Krisenjahr 2009, verzeichnet Asien im vergangenen Jahr eine Zunahme von 17 Prozent bei den Auslandsreisen. Dies entspricht einem Gesamtvolumen von 128 Millionen Reisen. Asiens Marktanteil an Auslandsreisen weltweit liegt nun bei 18 Prozent. Durch diese Zunahme konnte Asien seine Position als zweitwichtigste Auslandsreiseregion festigen. Gemäß einer Auswertung von IPK International – World Travel Monitor Company im Auftrag der ITB Berlin wird der asiatische Kontinent im Auslandsreisevolumen nur noch von Europa mit einem Anteil von 56 Prozent übertroffen.

Wieder mehr Touristen aus Asien Asiens Marktanteil an Auslandsreisen weltweit liegt nun bei 18 Prozent (Foto: Maridav/fotolia.com)

Wieder mehr Touristen aus Asien Asiens Marktanteil an Auslandsreisen weltweit liegt nun bei 18 Prozent (Foto: Maridav/fotolia.com)

Seit jeher sind China, Japan und Südkorea Asiens „Top 3“-Auslandsreiseländer. Mehr als ein Drittel (insgesamt 46,5 Millionen) der international reisenden Asiaten kommen aus einem dieser drei Länder. Unter diesen drei Nationen stehen Reisen innerhalb Asiens hoch im Kurs. Drei von vier internationalen Reisen des Kontinents starten und enden innerhalb Asiens. Die einzelnen Märkte unterscheiden sich beim Reiseziel allerdings stark: Während etwa 39 Prozent der Japaner außerasiatische Ziele aufsuchen, verlassen in China nur 33 Prozent der Reisenden den Kontinent, in Korea treten gar nur 20 Prozent eine Überseereise an. Dieser Trend macht sich auch bei Reisen nach Europa bemerkbar: Jedes Jahr reisen 3,6 Millionen Japaner und rund 3,8 Millionen Chinesen nach Europa – aus Korea kommen hingegen nur etwa 1,1 Millionen Besucher. Vor fünf Jahren lag der Anteile an außerasiatischen Reisen noch etwas höher. So führten im Jahr 2005 noch 47 Prozent der internationalen Reisen die Japaner aus Asien heraus, 37 Prozent der Chinesen und 26 Prozent der Koreaner verließen den Kontinent.

„Der Rückgang an Überseereisen aus Asien ist zum einen auf die weltweite Wirtschaftskrise zurückzuführen, zum anderen aber auch durch die rasante Entwicklung der Destinationen im asiatischen Raum zu erklären. Diese macht das Reisen innerhalb des eigenen Kontinents für Asiaten nicht nur günstig, sondern auch attraktiv“, sagte Martin Buck, Direktor des Kompetenzcenter Travel und Logistics der Messe Berlin. Über einen Zeitraum von fünf Jahren betrachtet, verzeichnet China insgesamt das größte Wachstum bei Auslandsreisen, gefolgt von Südkorea und Japan. Erste Daten weisen allerdings darauf hin, dass sich als Folge des Erdbebens und der Atomkatastrophe in Japan und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen, der Anstieg dieses Jahr nicht fortsetzen, sondern im Gegenteil sogar erheblich zurückgehen wird.
Auch bei Reisen nach Europa liegt China mit einem Wachstum von 15 Prozent an erster Stelle. In Japan haben Europareisen in den letzten fünf Jahren ebenfalls prozentual zugenommen. Südkorea hingegen hat sich noch nicht im gleichen Maße wie die anderen Märkte von der Wirtschaftskrise erholt. Dies zeigt sich deutlich im Fernreisesegment – Reisen mit europäischen Zielen sind in den letzten fünf Jahren leicht rückläufig.

Etwa drei Viertel aller in China und Japan beginnender Auslandsreisen werden im Rahmen eines Urlaubs unternommen. In Südkorea sind es immerhin noch fast zwei Drittel aller internationalen Reisen. Ein Vergleich: Nur etwas mehr als die Hälfte der Auslandsreisen aus Indien erfolgen aus Urlaubsgründen.
Vor allem in China spielt Urlaub als Reisemotiv heute eine viel wichtigere Rolle als noch vor fünf Jahren: Der Anteil an touristisch motivierten Reisen stieg von 56 Prozent auf 77 Prozent. In Japan war die Bedeutung der Urlaubsreise mit 67 Prozent bereits vor fünf Jahren auf einem relativ hohen Niveau und auch in Südkorea bleibt der Wert unverändert bei 64 Prozent.

Auch bei der Art der Urlaube lassen sich deutliche Trends feststellen: Besonders beliebt bei Urlaubern aus allen drei Ländern ist demnach die Rundreise. Während sich hier auf dem japanischen Markt in den vergangenen fünf Jahren kaum Veränderungen gezeigt haben, nehmen Rundreisen als beliebteste Urlaubsart bei Chinesen und Südkoreanern deutlich zu. Die Städtereise wird für die Japaner in den letzten Jahren immer mehr zu einer bevorzugten Urlaubsart und liegt deutlich vor dem Badeurlaub. Bei den Chinesen zeigt sich ein genau gegensätzliches Bild – hier verlor die Städtereise in den vergangenen fünf Jahren an Bedeutung und liegt in der Beliebtheitsskala nun deutlich hinter dem Badeurlaub. In Südkorea werden Städtereise und Badeurlaub etwa gleich gerne unternommen, allerdings nahm die Städtereise im Vergleich zu früher prozentual ab.

Hotelstudie: Protel führend bei Hotelsoftware

(Dortmund, 30. August 2011) Spitzenplätze für Funktionsumfang und Kundenzufriedenheit: Protel Hotelsoftware, Dortmund, führt das Feld der namhaften Anbieter von Hotelmanagement-Systemen in punkto Kundenzufriedenheit und Funktionsumfang in Deutschland an. Das ergibt eine aktuelle Befragung von über 10.600 Hotels durch die Business Target Group.

Vertriebsleiterin Katja Möller-Osthues präsentiert Protel auf dem iPad

Vertriebsleiterin Katja Möller-Osthues präsentiert Protel auf dem iPad

Mit Micros Fidelio (20%) und Protel (14%) teilen sich nur zwei Unternehmen das obere Drittel des Marktes für Hotelsoftware. Die anderen beiden Drittel verteilen sich auf mehr als fünfzig weitere Hersteller, von denen jedoch keiner mehr als 7,5 Prozent erreicht.

Unter den namhaften Herstellern belegen die Protel-Lösungen gleich zweimal die Spitzenposition: Befragt nach dem Funktionsumfang der in ihrem Haus genutzten Lösung und ihrer Zufriedenheit mit dem Kundendienst, äußerten sich jeweils über 97 Prozent aller Protel-Kunden „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“.

Protel startete 1994 mit dem ersten Windows-gestützten Hotelmanagement-System. Mit der gerade frisch eingeführten SaaS-Lösung „Protel Air“ und dem ersten vollständig mobilen PMS für das iPad will das Unternehmen seinen Ruf als Innovationsführer weiter ausbauen.

Befragt wurden insgesamt 10.689 Hotelbetriebe in allen Bundesländern. Die überwiegende Mehrheit der 8.792 Betriebe, die aktiv an der Umfrage teilnahmen, zählt zur Drei- oder Vier-Sterne-Kategorie, verfügt über zwanzig bis hundert Zimmer und nutzt eine externe Softwarelösung. Übrigens arbeiten mittlerweile fast alle Betriebe, die eine Software benutzen, mit einer Windows-Lösung: Die Maus hat das Hotel also endgültig erobert. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang aber auch: Immerhin noch knapp zwanzig Prozent der Befragten gab an, keinerlei Softwarelösung einzusetzen.