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Bettensteuer: Matratzen-Maut auch in Gera – Gästezuwachs in Köln trotz Zwangsabgabe?

(Gera/Köln, 22. Juni 2011) Ein weiterer Rückschlag für die Hotellerie: Auch in Gera wird künftig die Matratzen-Maut (1 Euro je Übernachtung, Kinder unter 12 Jahren sind frei) erhoben. Die Stadt will damit jährlich rund 160.000 Euro einnehmen. Ob die vom Dehoga-Landesverband angekündigten rechtlichen Schritte erfolgreich sein werden, muss sich noch erweisen. Jüngst gab das Oberlandesgericht Rheinland-Pflanz zwei Kommunen bei der Zwangsabgabe Recht; das Urteil hat Signalwirkung.

„Wie angekündigt werden wir gegen jede weitere Satzung, so auch jetzt gegen die Geraer Satzung gerichtlich vorgehen. Bislang haben wir beim Oberverwaltungsgericht in Weimar gegen die Satzungen der Städte Erfurt und Jena zur Erhebung einer solchen Steuer Normenkontrollklagen laufen“, sagte Dirk Ellinger, Geschäftsführer des Dehoga Thüringen deutlich. „Gegen beide Städte haben wir einen Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz eingereicht. Leider ist uns unverständlich, warum das Oberverwaltungsgericht nach fünf Monaten noch immer nicht darüber entschieden hat“, so Ellinger weiter. „Im Normenkontrollverfahren gibt es auch noch keinen Verhandlungstermin. Somit werden weiter durch Kommunen Satzungen verabschiedet, die nur dazu geeignet sind, dem Tourismus zu schaden. Die nächsten Städte stehen leider schon in den Startlöchern.“

Trotz Bettensteuer mehr Gäste in Kölner Hotels?
Trotz Zwangsabgabe sollen die Könmer Hoteliers in den ersten vier Monaten des Jahres mehr Übernachtungen generiert haben. Medienberichten zufolge gab es von Januar bis April ein Gästeplus von 13,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gleich hieß es von der SPD-Fraktion im Stadtrat, die Bettensteuer schrecke niemanden ab.

Laut Dehoga-Landesverband seit die Tourismusentwicklung „nicht schlecht, doch sie könnte besser sein.“ Nach dem Krisefolgejahr 2010 steigen die Übernachtungen in der Domstadt wieder stärker an. Im April mussten die Beherbergungsbetriebe mit real -3,5 Prozent einen Umsatzrückgang hinnehmen.

Hotelmarketing – Online-Gästebewertungen: Die Revolution geht weiter

(München, 30. Dezember 2010) Die öffentliche gemachte Meinung eines Hotelgastes hat direkte Auswirkungen auf den Umsatz des Betriebes – und wirkt sich teilweise positiv auf den Gehalttszettel von Hotelangestellten aus. „Diese Revolution wird nicht mehr aufzuhalten sein“, meint Benjamin Jost, Chef von trustyou.com. Grundsätzlich stimmt diese PR-Äußerung. Die Revolution hat jedoch auch ihre dunklen Seiten. Immer wieder werden Bewertungen manipuliert – gezielt durch Marketingberater, um ihren Auftraggeber besonders positiv und Mitbewerber besonders negativ dastehen zu lassen.

Stefan Lippert von SEO Heidelberg: Profitexter fälscht Bewertungen im Internet

Stefan Lippert von SEO Heidelberg: Profitexter fälscht Bewertungen im Internet

In einem TV-Beitrag für den Südwestfunk gab nun der Profitexter Stefen Lippert (Firma: SEO Heidelberg) zu verstehen: Die „Bestellung“ einer positiven Bewertung koste nur 35 bis 40 Euro. Die Schutz- und Abwehrmechanismen der Bewertungsportale kann ein versierter „Bewertungs-Profi“ wie Lippert offenbar leicht umgehen, u.a. mit zahlreichen Pseudonymen und vielen privaten eMail-Adressen. Er sei noch nie erwischt worden, berichtet Lippert stolz gegenüber dem SWR.

Unter den „Optimierungsagenturen“ werden bestimmte Privataccounts verkauft, um mit diesen viele unterschiedliche Bewertungen abzugeben. Dies soll die tatsächlich zu Manipulationen genutzten Pseudonymen verstecken helfen. Dem SWR-Bericht zufolge leide die Glaubwürdigkeit von Internetewertungen, inbesondere bei technischen Produkten, massiv. Schätzungen zufolgen sollen z.B. bei Haushaltsmaschinen nur noch 20 Prozent der publizierten Bewertungen „echt“ sein. Wieviele der Hotel- und Reisebewertungen von „realen Gästen“ stammt, ist nicht bekannt. Angesichts der hohen Bedeutung ist aber auch hier zu vermuten, dass der Mißbrauch weit verbreitet ist.

„Vor zwei Jahren wurde das Thema Hotelbewertungen von vielen Hoteliers noch negativ gesehen und am liebsten einfach ignoriert. Mit der zunehmenden Relevanz von Bewertungen für Gäste hat auch bei den Hoteliers ein Umdenken begonnen“, so Jost. Diese Auswertungen sind heute zunehmend sogar schon fester Bestandteil von Morgenmeetings im Hotel. So werde heute das moderne Qualitätsmanagement auf den Meinungen der Gäste aufgebaut und habe sich zudem zu einem elementarer Teil der Kommunikationsstrategie entwickelt, so der Hotelmarketing-Experte.

Presseschau vom 01. März 2010 – Heinz Horrmann über Luxushotellerie: Mit Ideen aus der Krise

(Landsberg/Lech, 01. März 2010) Die „Hotel Autorität“ spricht Tacheles: Heinz Horrmann, der international renommierte Hotelkritiker, rühmt die deutschen Luxushotels für eine besondere Preispolitik. Trotz schwerer Umsatzkrise und trüber Geschäftsaussichten lobt er die „leisen Versprechen, auch in belegungsschwachen Monaten die Zimmerraten nicht in die Verlustzone abzusenken, wie es einige Ketten bereits praktizieren.“ Den Top 50 Hoteliers rät er, sich auf die ureigenen Stärken als Gastgeber „für Könige, Präsidenten, für die Schönen und den Geldadel, aber ebenso für die Damen und Herren Normalbürger“ zu konzentrieren.

Heinz Horrmann rät Hoteldirektoren, sich auf die ureigenen Stärkern als Gastgeber zu konzentrieren

Heinz Horrmann rät Hoteldirektoren, sich auf die ureigenen Stärkern als Gastgeber zu konzentrieren

+++ WIRTSCHAFT +++

Kolumne von Heinz Horrmann – Die Welt: Mit Ideen aus der Krise – Das Gipfeltreffen der deutschen Hotellerie
In der oft zitierten guten alten Zeit mochte der Prinz von Wales keine besonderen Wünsche äußern. Bei seiner Ankunft ließ er gegenüber Cäsar Ritz, dem Erfinder der Grandhotels, lediglich verlauten: “Sie wissen doch besser als ich, was ich schätze und am meisten mag.” Für Ritz vor rund 100 Jahren das größte Lob. “Kinder, geht doch zu Lorenz Adlon”, pflegte bei Staatsbesuchen Kaiser Wilhelm II. auszurufen. “Bei mir im Schloss ist es kalt, es zieht und in den paar Badezimmern läuft das heiße Wasser nicht. Geht doch zu Lorenz Adlon, der auch der bessere Gastgeber ist.”
http://www.welt.de/die-welt/reise/article6476415/Mit-Ideen-aus-der-Krise.html
 
Hamburger Abendblatt: Lüneburg – Bettensteuer: Ratsherren diskutieren Kulturabgabe
Es sieht nicht gut aus für die neue Kulturabgabe: Auf der Suche nach neuen Einnahmemöglichkeiten für die Kultur hatte die Ratsfraktion der Grünen im Stadtrat nach den Chancen einer “Bettensteuer” in Lüneburg gefragt.
http://www.abendblatt.de/region/lueneburg/article1399685/Bettensteuer-Ratsherren-diskutieren-Kulturabgabe.html

Die Welt: Das Kameha Hotel in Bonn ist die perfekte Welle
Die fünf Sterne des Kameha Grandhotel im Bonner Rheinbogen lassen schon erahnen, in welchen Luxus-Sphären sich das Haus bewegt. Bahnbrechendes Design, coole Themenzimmer und ein großartiger Ausblick auf den Rhein lassen den Aufenthalt zu einem echten Erlebnis werden.
http://www.welt.de/reise/article6577425/Das-Kameha-Hotel-in-Bonn-ist-die-perfekte-Welle.html

manager magazin: Hoteldesign – “Alles wird offener”
Auch moderne Großstadtnomaden brauchen ein Zuhause. Der Hamburger Hoteldesigner Peter Joehnk erschafft es: Moderne Räume, in denen Arbeit und Freizeit verschmelzen können. Im Gespräch mit manager magazin verrät er, wie viel Geld Hoteliers für neue Zimmer in die Hand nehmen und welche Halbwertzeit Designtrends haben.
http://www.manager-magazin.de/life/reise/0,2828,679929,00.html

hottelling: Mehrwertsteuersenkung wirkt – Aktuelle Stimmen aus der Branche
Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der Dehoga-Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf weitere aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden.
http://hottelling.wordpress.com/2010/02/26/mehrwertsteuersenkung-wirkt-aktuelle-stimmen-aus-der-branche-5/


Lesen Sie die vollständige Presseschau bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?hoteldirektoren-sich-mehr-auf-gaeste-konzentrieren

Von wegen Motz-Netz: mehr als 80 Prozent der Bewertungen im Internet sind positiv

(München, 19. Februar 2010) Mehr als 80 Prozent der abgegebenen Bewertungen auf Portalen wie HRS, Tripadvisor oder Holidaycheck sind durchgehend positiv und nur 13 Prozent tatsächlich negativ. Das ermittelte TrustYou.com, die weltweit erste Suchmaschine für Internetbewertungen. Damit widerlegt das Portal die bislang weit verbreitete Annahme, Hotelbewertungen seien zum Großteil immer negativ und würden daher dem guten Ruf eines Hotels schaden. Außerdem ergab die Untersuchung, dass es kaum Unterschiede zwischen den verschiedenen Plattformen und deren Bewertungen gibt.

Täglich durchsucht TrustYou bis zu zehn Millionen Hotelbewertungen im World Wide Web, immer auf der Suche nach wissenswerten und informativen Fakten rund um das Thema Hotelbewertungen. Die spannendsten Resultate und überraschende Ergebnisse werden zusammen mit dem Statistischen Beratungslabor (Stablab) der LMU München aufbereitet und sind seit dieser Woche für jedermann zugänglich im TrustYou News-Blog unter www.trustyou.com/news/blog. Wo finde ich die besten Skihotels für einen Familienurlaub? Was wird besonders oft in Hotels kritisiert, was wird gelobt? Auf diese und weitere Fragen antworten die Macher von TrustYou in den wöchentlich erscheinenden Einträgen des News-Blog.

TrustYou.com ist die weltweit erste Suchmaschine für Internetbewertungen. Sie analysiert mit einer einzigen Eingabe alle Meinungen und Bewertungen von Nutzern, die sich auf den relevanten Bewertungs- und Buchungsportalen, Blogs, Foren sowie Communities austauschen. Aus Millionen von Einträgen fasst TrustYou alle Aussagen automatisch zusammen, macht sie auffindbar und gibt dem Nutzer deren „Qualitätsessenz“ wieder. Innerhalb weniger Sekunden erhält man so eine Liste passender Hotels, die genau den persönlichen Vorlieben und Kriterien entspricht. Die Suchergebnisse sind aufgeteilt in positive, neutrale und negative Aussagen.

TrustYou wurde im März 2008 von Jakob Riegger, Benjamin Jost und Costin Cozan gegründet mit der Vision, einen kompletten Überblick über alle Internetbewertungen weltweit zu erhalten. Der Verband Internet Reisebetrieb (VIR) zeichnete TrustYou als innovativstes und bestes Start-up-Unternehmen der Online-Reisebranche aus.

CHD-Expert-Studie: Über 60% der Gastronomie-Gäste im 40+ Segment

Quelle: CHD Expert, 18. Juni 2008

Mehr Männer als Frauen gehen regelmäßig aus – Wenig Jugendliche

Ausgehen ist überwiegend für „reifere Gäste“ eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Fast zwei Drittel der Besucher von Restaurants und Kneipen sind über 40 Jahre alt. Nahezu jeder fünfte Gast ist sogar 60 Jahre oder älter. Dies geht aus einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Bei der Altersverteilung der Gäste wird deutlich, dass unterdurchschnittlich wenige Jugendliche regelmäßig in der klassischen Gastronomie anzutreffen sind. Obwohl 19 Prozent der Bevölkerung unter 18 Jahre alt ist, sind nur gut sechs Prozent der Gäste noch nicht volljährig.

„Nur etwa ein Drittel der Gäste sind im ‚Feieralter‘ zwischen 18 und 39 Jahren“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. Betrachtet man den Altersdurchschnitt der Gäste ohne die unter 18-Jährigen, stellt sich heraus, dass es keine Alterslücke mehr gibt. „Der Anteil der 18- bis 49-Jährigen ist somit fast genauso hoch wie der Anteil der über 50-Jährigen in der Gastronomie“, so Lambracht.

In den einzelnen Gastronomiearten sind die „reiferen Gäste“ (über 40 Jahre alt) in der Überzahl. Lediglich in Bars, Clubs oder Lounges ist der Anteil unter 39-Jährigen deutlich höher. Zum Vergleich: In A-la-carte-Restaurants sind rund 65 Prozent der Gäste älteren Semesters. „Regelmäßiges Ausgehen hat auch mit der Finanzkraft zu tun – und die ist beim reiferen Publikum einfach höher als bei jungen Leuten“, analysiert Lambracht. Alter hat auch etwas mit Gemeinschaftsgefühl und Überschaubarkeit zu tun: Der Anteil der über 60-Jährigen ist in Kneipen mit fast 22 Prozent besonders hoch. Zum Vergleich: In Bars sind lediglich rund zwölf Prozent der Gäste im Seniorenalter.

Rund 53 Prozent der Gäste sind männlich, 47 Prozent sind weiblich. Je nach Gastronomieart ist die Geschlechterverteilung sehr unterschiedlich: In Bars/Clubs/Lounges herrscht ein Männerüberschuss (59%). Dagegen sind mehr Damen in Cafés (55%) anzutreffen. Und in Kneipen sind die Verhältnisse noch klarer: 63 Prozent der Gäste sind Herren. „Diskussionen beim Bier an der Bar oder am Stammtisch ist eben immer noch Männersache“, so Lambracht.

Weitere Eckdaten der Gastronomie gehen aus den aktuellen Studienergebnissen von CHD Expert hervor: Der Durchschnittsbon in der deutschen Gastronomie beträgt 14,50 Euro. Über die Hälfte der Gäste bleibt zwischen 60 und 120 Minuten. Die wichtigsten Branchendaten sind in der Studie „Gastgewerbe in Deutschland 2008“ (290 Euro zzgl. MwSt.) zu finden; Bestellungen unter http://shop.chd-expert.de.
Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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Neue Gastronomie-Studie: Weniger Zeit für die Kneipe

Quelle: CHD Expert, 02. Juni 2008

Verweildauer in der Gastronomie nimmt ab – Am längsten in der Bar

Die Konsumzurückhaltung trifft nun auch die Gastronomie: Die durchschnittliche Verweildauer der Gäste in Kneipen und Restaurants hat in den vergangenen sechs Monaten leicht abgenommen. Nach einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, bleiben nahezu zwei Drittel der Gäste von A-la-carte-Restaurants maximal zwei Stunden. „Dies sind einige Prozentpunkte weniger als in den vergangenen zwei Jahren“, sagt Geschäftsführer Thilo Lambracht. Dagegen hocken gut ein Drittel der Stammgäste in den klassischen Kneipen regelmäßig zu vier Stunden in ihrem „verlängerten Wohnzimmer“. Für die Studie wurden 1.050 Gastronomiebetriebe (Restaurants, Gasthöfe, Kneipen und Hotelrestaurants) im April 2008 befragt.

Auswärts essen muss heutzutage schneller gehen: Der Anteil der Langzeitgäste in Restaurants (zwei bis vier Stunden je Aufenthalt) liegt bei nur 16 Prozent. „Das Gourmetdinner mit Freunden im ‚Fresstempel‘ findet seltener statt“, so Lambracht. Zum Vergleich: In Segment der Clubs und Lounges bedeutet für rund 40 Prozent der Gäste der Einlass ein nahezu abendfüllendes Programm. „Hier schlägt der Eintrittspreis und der Eventcharakter der Betriebe durch“, berichtet Gastroexperte Lambracht.

In den kleineren Gastronomieformen ist die durchschnittliche Verweildauer der Gäste zum größten Teil wesentlich kürzer: In Bistros bleibt über die Hälfte der Gäste maximal eine Stunde. In Cafés liegt dieser Anteil sogar bei 63 Prozent. Für Kaffee und Kuchen nehmen sich gerade noch 32 Prozent etwas mehr Zeit (30 bis 60 Minuten). Viele Cafétiers kalkulieren heute mit einer höheren Gästefrequenz (mehr Gäste bei weniger Sitzplätzen) und versuchen Zusatzumsätze durch Verkauf von Spezialitäten zu generieren.

Die durchschnittliche Verweildauer schlägt sich auch beim Durchschnittsbon nieder: In Cafés wird per Gast gerade einmal 6,50 Euro berechnet. In Bistros sind dies schon knapp über zehn Euro. Und in den teureren Restaurants und Clubs/Lounges liegt der Durchschnittsbon bei 14,50 Euro bzw. 13,90 Euro.
„Höhere Lebenshaltungskosten, steigende Energiepreise und zu einem guten Teil auch das Rauchverbot setzen der Gastronomie weiter zu“, analysiert Lambracht die aktuelle Marktlage. Neben einem generellen Umsatzeinbruch infolge des Rauchverbotes verstärke sich der Trend dadurch, dass Stammgäste kürzer als früher bleiben und etwas weniger konsumieren. „Nur wer sich im Marketing hervortun kann, wird Sieger im harten Gastro-Wettbewerb sein“, so Lambracht. Bei kleinen Gastronomiebetrieben, z.B. inhabergeführten Eckkneipen, wird weiterhin eine Marktbereinigung stattfinden.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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