(Hannover, 03. Mai 2013. Andere Länder, andere Sitten – und oftmals eine andere Küche. Viele Menschen freuen sich auf exotische Speisen in der Urlaubsregion und die geschmackreiche Erfahrung. Doch was bei dem einen ein leckeres Erlebnis verspricht, schlägt dem anderen auf den Magen.
Fremde Länder, fremde Speisen – 5 goldene Regeln, damit der Urlaub nicht auf den Magen schlägt
“Häppchen Art” – neue Tagungs-und Eventlocation in Essen
Neue Regelungen: Ermäßigte Umsatzsteuer für kleine Imbisse und Essen auf Rädern

(Berlin, 27. März 2013) Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat sich erneut mit der Umsatzbesteuerung im Außer-Haus-Markt befasst. Grundsätzlich gilt bei Lieferungen von Lebensmitteln der ermäßigte Steuersatz von sieben Prozent. Darauf weisen die Experten von ETL ADHOGA, dem Steuerberater-Verbund für Gastronomie und Hotellerie (www.etl-adhoga.de), hin. In einem Schreiben vom 20. März 2013 (IV D 2 – S 7100/07/10050-06) konkretisiert das BMF, in welchen Fällen eine ermäßigt besteuerte Speisenlieferung vorliegt: Einfach ausgestattete Imbissbuden ohne Sitzgelegenheiten werden mit sieben Prozent besteuert. Auch beim sog. „Essen auf Rädern“, das vorwiegend von älteren Menschen genutzt wird, kommt künftig regelmäßig der ermäßigte Umsatzsteuersatz zur Anwendung.
Kochen fürs Date: Italienische Küche bringt Amore auf den Tisch

(Hamburg, 07. März 2013) Zum “Tag der gesunden Ernährung” am 7. März hat Parship in einer aktuellen Studie rund 2.500 Singles gefragt, mit welchem Menü sich ihr Herz erobern lässt. Das Ergebnis: Nudel-Gerichte sorgen bei fast jedem vierten Single für Schmetterlinge im Bauch. Appetit auf mehr bekommt jeder dritte Mann (30 Prozent) auch dann, wenn ein saftiges Steak oder Braten serviert wird. Bei Frauen steht Fleisch nicht so hoch im Kurs (12 Prozent) – sie lassen sich lieber mit Fisch und Meeresfrüchten verwöhnen (27 Prozent). Egal, was auf den Tisch kommt: Ein Blick nach Bella Italia lohnt sich auf jeden Fall. Denn mit 41 Prozent liegt die italienische Küche bei den Singles klar vorn. Erst mit großem Abstand folgen asiatische und deutsche Spezialitäten (15 und 14 Prozent).
TV-Tipp – Eingeschweißt und abgepackt: ZDF Zoom testet Essen in Plastikverpackungen

(Mainz, 26. Februar 2013) Joghurt, Obst, Gemüse, Getränke – im Supermarkt ist alles eingetütet, eingeschweißt und verpackt. Meistens in Plastik. Denn Plastik ist leicht, stabil, “unkaputtbar” und hält Lebensmittel länger frisch. Genau das gefällt dem Kunden und der Industrie. Unter dem Titel “Eingeschweißt und abgepackt – Wie sicher ist unser Essen?” nimmt “ZDF Zoom” am Mittwoch, 27. Februar 2013, 22.45 Uhr, die Plastikverpackungen genauer unter die Lupe.
Video – Singender Sternekoch: Sternekoch Nelson Müller beweist auch Soul an der Gitarre – Täglich neue Sendungen bei HOTELIER TV & RADIO

(Hamburg, 16. Februar 2013) Täglich neue Video- und Audio-Berichte bei HOTELIER TV & RADIO – Heute sehen auf http://www.hoteliertv.net: Singender Sternekoch – Sternekoch Nelson Müller beweist auch Soul an der Gitarre.
Video – Hotelier des Jahres 2013: “Oscar der Hotellerie für Michael und Petra Lübbert vom Schlosshotel Hugenpoet Essen-Kettwig – Special Award für Design Hotels – Interviews bei HOTELIER TV

(Berlin, 28. Januar 2013) Verdiente Ehrungen für herausragende Leistungen: Michael und Petra Lübbert vom Schlosshotel Hugenpoet Essen-Kettwig wurden mit dem bedeutenden Branchen-Preis Hotelier des Jahres 2013 ausgezeichnet. Der jährliche Special Award geht an die international in ihrem Segment führende Marketingkooperation Design Hotels mit Claus Sendlinger an der Spitze. HOTELIER TV berichtet aktuell von der exklusiven […]
Leading Small Hotel im Porträt: Schlosshotel Hugenpoet in Essen – Neue Videos bei HOTELIER TV & RADIO

(Hamburg, 13. Januar 2013) Täglich neue Video- und Audio-Berichte bei HOTELIER TV & RADIO – Heute sehen unter http://www.hoteliertv.net: Leading Small Hotel im Porträt: Schlosshotel Hugenpoet in Essen / Tophotel in London: Hotel Threadneedles
Video: Frank Zanders alljährliches Gänseessen für Obdachlose im Hotel Estrel Berlin – Täglich neues bei HOTELIER TV & RADIO

(Hamburg, 28. Dezember 2012) Täglich neue Video- und Audio-Berichte bei HOTELIER TV & RADIO – Heute im Programm unter http://www.hoteliertv.net: Frank Zanders alljährliches Gänseessen für Obdachlose im Hotel Estrel Berlin / Video-Report: Neue Gesetze im Januar / Audio-Ratgeber: Rauchmelder – Feuerprobe bestanden
Video – Fitness First Expertentipp im Dezember: Stressabbau

(Frankfurt am Main, 12. Dezember 2012) (ots) – Im Büro klingelt permanent das Telefon, privat jagt gerade jetzt zum Jahresende ein Termin den nächsten und der Kühlschrank müsste auch mal wieder gefüllt werden. Kurz gesagt: Das Leben ist stressig! Beim Sport werden Stresshormone aus dem Alltag wirksam wieder abgebaut. Noch effektiver: Ein ausgewogener Mix aus regelmäßiger Bewegung, bewusster Ernährung und aktiver Entspannung. Das Fitness First-Expertenteam verrät in seinem Dezember-Tipp in Theorie und Praxis, wie man mit dieser Kombination mehr Ausgeglichenheit erreichen kann – für Körper und Seele.
Hotelentwickler WGF pleite – 71 Mio. Euro Bilanzverlust – Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung – Was wird aus Meliá-Hotelprojekten?

(Düsseldorf, 12. Dezember 2012) Das magische Datum 12.12.12 bringt WGF kein Glück: Gestern stellte die Düsseldorfer Immobiliengesellschaft Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverahrens in Eigenverwaltung. Grund ist ein Bilanzverlust von 71,3 Millionen Euro im vergangenen Jahr. WGF entwickelt auch Hotels, darunter mehrere Häuser für Meliá.
Club Sandwich, gekochte Ameisen, Paella ohne Reis: die beliebtesten und die ungewöhnlichsten Bestellungen beim Hotel-Roomservice

Der klassische Club Sandwich ist das Gericht, das Hotelgäste am häufigsten beim Zimmerservice bestellen – das sagen 39 Prozent der 500 Hoteliers weltweit, die bei der “Top Secret Hotels Umfrage” von lastminute.de mitgemacht haben. Die Last-Minute-Reisewebsite stieß dabei aber auch auf weniger klassische Gerichte, die Hotelgäste vom Roomservice wünschen: von Kartoffelpüree gemischt mit Eiscreme über Paella ohne Reis und Wassermelone mit Butter bis gekochte Ameisen ist so ziemlich jede kulinarische Extravaganz vertreten.
Die Systemgastronomie kürt ihre Nachwuchs-Stars: Top-Preise winken beim Nationalen Azubi-Award Systemgastronomie anlässlich der Hogatec
Es wird wieder ein Gipfeltreffen der Top-Fachkräfte von morgen und ihrer Ausbilder: Vom 2. bis zum 4. September 2012 zeigen die besten Nachwuchssystemer, was sie in den Betrieben gelernt haben und wozu sie auch unter großem Druck und unter den wachsamen Augen der Jury fähig sind. Der Nationale Azubi-Award Systemgastronomie des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga-Bundesverband) geht in seine 11. Runde. „Unbestritten ist der Award das Ausbildungs-Highlight Nummer 1 der Branche“, freut sich Dehoga-Präsident Ernst Fischer im Vorfeld der Veranstaltung. „Die anspruchsvolle Systemgastronomie-Ausbildung und ihre Protagonisten erfahren dadurch die Öffentlichkeit und Wertschätzung, die sie verdienen.“
Neuer Standort, neues Konzept, neue Vielfalt: Hogatec in Essen – Dehoga-Lounge in Halle 3, Stand N 14

Der Gemeinschaftsstand des Dehoga-Bundesverbandes und des Dehoga Nordrhein-Westfalen verspricht wieder die zentrale Kommunikations- und Wissensplattform von Hotellerie und Gastronomie auf der HOGATEC zu werden. Der Verband präsentiert sich vom 2. bis 5. September 2012 in der Halle 3 am Stand N 14 mit seinem umfangreichen Service- und Dienstleistungsangebot. Die aktuellsten und wichtigsten Branchenthemen werden dabei im Mittelpunkt stehen: ob GEMA, Verbraucherschutz, Hygiene oder Mehrwertsteuer.
Der Hotelier in den Wolken: Ibelsa Rooms zeigt auf der Hogatec in Essen, welche Vorteile eine Cloud-Lösung für die Hotellerie hat
Kostspielige Installationen und Updates, Ärger mit der Hardware, langwieriges Umstellen von innerbetrieblichen Prozessen und Mitarbeiterschulungen, all das gehört mit der Einführung der Cloud-Technologie der Vergangenheit an. Ibelsa Rooms ist eine neue Hotel-Management-Software aus der Cloud, speziell für kleinere und mittlere Hotels. Der Hotelier muss sich einfach nur registrieren und innerhalb weniger Minuten kann er sein Hotel sicher online verwalten: Reportings, Kundendaten, Belegungspläne und Reservierungen sind jederzeit weltweit mit jedem internetfähigen Endgerät abrufbar und Verfügbarkeiten werden in dem Reservierungssystem in Echtzeit angefragt und gebucht. Die Cloud machts möglich.
Erfrischend: Brauereien auf der Hogatec: Brauereiverband NRW bietet Überblick über regionale Bier-Vielfalt

Das Konzept der Hogatec, den Food- und Beverage-Bereich zu stärken, kommt gut an. Auch Brauereien der Region nutzen die Möglichkeit, sich in der Messe Essen dem Fachpublikum zu präsentieren. Mit der Privatbrauerei Stauder stellt ein Essener Familienunternehmen seine Produktpalette vor. Auch die Pott’s Brauerei aus dem westfälischen Oelde ist auf der Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung vertreten. Darüber hinaus werden die Privatbrauereien Moritz Fiege aus Bochum und Bolten aus Korschenbroich auf der Hogatec über ihre Getränke und ihre Angebote für die Gastronomie informieren.
Fleischlos genießen: Vegetarische Hotels auf dem Vormarsch

Massentierhaltung und Lebensmittelskandale – immer mehr Menschen verzichten bewusst auf Fleisch und tierische Produkte. Auch im Urlaub ist der Vegetarier gut versorgt, fast alle Hotels bieten ihren Gästen fleischfreie Kost an. Reine „Veggie-Hotels“ werden jedoch immer beliebter. Sie gehen einen Schritt weiter und verarbeiten ausschließlich vegetarische Lebensmittel – häufig in Verbindung mit regionalen Bioprodukten. Holidaycheck.de stellt sechs dieser besonderen Hotels vor.
Außer-Haus-Markt Deutschland 2011: Convenience auf dem Vormarsch – Gastgewerbe weiterhin im Wachstum

Das Gastgewerbe setzt weiterhin stark auf Convenience-Produkte in der Küche. 41 Prozent der Hotels und Restaurants in Deutschland setzen vorgefertigte Lebensmittel und Food-Grundprodukte regelmäßig ein. Dies ist Ergebnis einer neuen Erhebung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstituts The Business Target Group, Scheeßel bei Hamburg. Besonders in Restaurants (auch Hotelrestaurants) wird besonders häufig Convenience verwendet, vorrangig tiefgekühlte Rohrwaren (TK): Bei Gemüse sind 83 Prozent der Rohwaren aus TK-Lieferungen, bei Fisch 80 Prozent und bei Fleisch rund 35 Prozent.
lebensmittelklarheit.de – Neues Internetportal stellt auch Gastronomie an den Pranger(Berlin, 21. Juli 2011) Ob das wirklich „Klarheit“ bringt? Mit dem neuen Aufklärungsportal lebensmittelklarheit.de wollen die Verbraucherzentralen und das Verbraucherministerium in Berlin die Wahrheit über Essen und Getränke verbreiten. Die Webserver waren allerdings dem ersten Ansturm nicht gewachsen – die Seite war zuletzt nur schwer aufrufbar. Kurz nach dem Start seien bis zu 20.000 Anfragen je Sekunde zusammen gekommen. Auf lebensmittelklarheit.de wird auch die Gastronomie an den Pranger gestellt, zum Beispiel beim beliebten Feta in Sommersalaten. Viele verwendete Feta-Käse seien aus Kuhmilch und nicht aus Schafsmilch hergestellt, moniert die NRW-Verbraucherzentrale. In 15 Gaststätten und Schnellrestaurants in Köln und Bonn habe man „Tricksereien“ festgestellt – aber der Test stammt von 2009. Unter lebensmittelklarheit.de können Verbraucher nun Produkte melden, bei denen Sie sich durch die Aufmachung oder Kennzeichnung getäuscht fühlen. Mitarbeiter der Verbraucherzentrale Hessen prüfen die Kritik. Die Hersteller haben die Möglichkeit Stellung zu beziehen, beides wird dann auf der Seite veröffentlicht. Allerdings gibt es bereits seit vier Jahren das Portal abgespeist.de von Foodwatch; hier werden jeden Monat neue „Täuschungsfälle“ angeprangert. Doch hier setzt die vielfältige Kritik an: Wie wird „sich getäuscht fühlen“ definiert? Das EU-Lebensmittelrecht gilt als sehr kompliziert und lässt tatsächlich viele Hintertürchen offen. So ist es legal, wenn im Erdbeerjoghurt keine Erdbeeren zu finden wären. Oder Fischsticks ohne Fisch, Bananenschokolade ohne Banane, Zuckersirup statt Honig – „Vollmundige Werbeversprechen oder wohlklingende Bezeichnungen auf Lebensmittelverpackungen suggerieren Qualität, Naturbelassenheit oder Preisvorteile. Gesundheitsversprechen verlocken zum Kauf. Wer sich aber die Zutatenliste genauer ansieht, muss oft erkennen, dass es mit den Versprechen und Werbeaussagen nicht weit her ist. Oftmals ist der Ärger beim Verbraucher groß, weil er sich von der Aufmachung einer Verpackung, der Kennzeichnung oder der Werbung getäuscht fühlt“, heißt es bei lebensmittelklarheit.de Rund 750.000 Euro an Steuernmitteln werden für das neue Infoportal ausgegeben – im Rahmen der Initiative “Mehr Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln.” Von der Lebensmittelindustrie gibt es Contra: “Wir lehnen nach wie vor den Teil des Internetportals ab, in dem konkrete Produkte mit Marke und Firma genannt werden, weil sich Verbraucher subjektiv irregeführt fühlen; es handelt sich nämlich um Lebensmittel, die entsprechend den gesetzlichen Anforderungen gekennzeichnet und aufgemacht, die also völlig legal sind”, sagte Jürgen Abraham, Vorsitzender des Spitzenverbandes der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE). “Niemand darf durch eine öffentliche Zurschaustellung bestraft werden, wenn er sich an Recht und Gesetz hält; ob dies der Fall ist, entscheiden die Kontrollbehörden und letztlich die Gerichte.” Daher sei es, so der BVE-Vorsitzende, nicht akzeptabel, wenn eine andere, nicht legitimierte Instanz darüber befindet, ob ein Produkt quasi mit amtlichem Anstrich öffentlich abgewertet wird – mit allen negativen Folgen, bis hin zur Existenzbedrohung für das Unternehmen und seine Arbeitsplätze. Ob mit einem öffentlichen Beschwerdeportal den Fakten genüge getan wird, muss sich noch erweisen. In der Werbewirtschaft erteilt der Werberat gemeinsam mit der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs offiziell Rügen bei überzogener Werbung; und diese Mahnungen werden auch veröffentlicht – welche Folgen sie haben, ist unklar. Nun wird von Experten erwartet, dass sich der Unmut der Verbraucher insbesondere über die Kennzeichnungen von Lebensmitteln entlädt. Doch dieses komplexe und auch für fachverständige Juristen kaum durchschaubare Regelwerk (“Die Suppe lügt”) wird wohl nicht mit Volkes Meinung geändert werden. Inwieweit öffentlicher Druck die Lebensmittelproduzenten zu mehr “Klarheit” und in kritischen Fällen zur “Wahrheit” verleiten, bleibt abzuwarten. Brauchen Lebensmittel bald Beipackzettel? Diese Diskussion erfasst auch die Gastronomie. Thilo Bode, Chef der Berliner Lebensmittel-Verbraucherorganisation Foodwatch, fordert eine Kennzeichnung aller Zutaten auf Speisekarten in der Gastronomie. „Die ungekennzeichnete Verwendung von Fertigprodukten in der Gastronomie halten wir für eine grobe Verbrauchertäuschung. Besonders weil die Kennzeichnungsregeln für die Gastronomie extrem lasch sind“, heißt es in einem aktuellen Rundschreiben von Foodwatch. So fordert man bei Foodwatch, die Kennzeichnungsvorschriften für Lebensmittel in der Gastronomie an die Vorgaben für verpackte Lebensmittel anzupassen und dass in Restaurants und Kantinen eine vollständige Zutatenliste aller Gerichte inklusive aller verwendeten Zusatzstoffe gut sichtbar aushängt oder auf Nachfrage für den Gast einsehbar sind. Werden in der Gastronomie Convenience-Produkte verwendet, muss die komplette Zutatenliste in der Speisekarte wiedergegeben werden, heißt es in dem Mailing. Bei der Aktion “Klarheit auf Speisekarten” haben bislang 6.800 Menschen mitgemacht. Die kürzlich im Europaparlament beschlossenen Kennzeichnungspflichten für Lebensmittel haben kaum Auswirkungen auf Speisekarten in Gastbetrieben. Nicht vorverpackte Lebensmittel (sog. lose Ware), wie sie typischerweisein gastronomischen Betrieben zum Einsatz kommen, sind im Wesentlichen von den neuen Kennzeichnungspflichten ausgenommen. Eine Ausnahme bildet allerdings die Allergie-Kennzeichnung. Über Allergien oder Unverträglichkeit auslösende Zutaten muss der Verbraucher auch bei unverpackter Ware informiert werden. In welcher Art und Weise die Informationen bereitgestellt werden müssen, liegt in der Verantwortung der Mitgliedstaaten. Sonderregelungen trifft die neue Verordnung zu Lebensmitteln, die “durch Einsatz von Fernkommunikationsmitteln zum Verkauf angeboten werden.” In der Gastronomie geht es hierbei insbesondere um das Internet-Angebot von Lieferdiensten (Stichwort Home-Delivery). Über die neue Verordnung muss formal nun noch der Ministerrat entscheiden. Da die Linie aber zuvor mit den EU-Mitgliedsstaaten abgestimmt war, ist von seiner Zustimmung sicher auszugehen. Die Verordnung kann damit noch in diesem Jahr in Kraft treten. Für die Umsetzung in den Unternehmen gelten jedoch Übergangsfristen von drei bzw. fünf Jahren.
Ob das wirklich „Klarheit“ bringt? Mit dem neuen Aufklärungsportal lebensmittelklarheit.de wollen die Verbraucherzentralen und das Verbraucherministerium in Berlin die Wahrheit über Essen und Getränke verbreiten. Die Webserver waren allerdings dem ersten Ansturm nicht gewachsen – die Seite war zuletzt nur schwer aufrufbar. Kurz nach dem Start seien bis zu 20.000 Anfragen je Sekunde zusammen gekommen. Auf lebensmittelklarheit.de wird auch die Gastronomie an den Pranger gestellt, zum Beispiel beim beliebten Feta in Sommersalaten. Viele verwendete Feta-Käse seien aus Kuhmilch und nicht aus Schafsmilch hergestellt, moniert die NRW-Verbraucherzentrale. In 15 Gaststätten und Schnellrestaurants in Köln und Bonn habe man „Tricksereien“ festgestellt – aber der Test stammt von 2009.

