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Happy Birthday, Breidenbacher Hof! Die Hotel-Ikone Düsseldorfs feierte am Wochenende ihren 200. Geburtstag

(Düsseldorf, 23. Mai 2012) Am vergangenen Wochenende wurde offiziell das 200-jährige Bestehen des Breidenbacher Hofs gebührend gefeiert. In Anwesenheit von Dr. Maytham Haidar, dem Eigentümer der Liegenschaft Breidenbacher Hof, dem Präsidenten der Capella Hotel Group, Horst Schulze, und Düsseldorfs Bürgermeister Friedrich G. Conzen fand am 18. und 19. Mai der offizielle Festakt statt.

GM Ceyrus Heydarian - Dr. Maytham Haidar - Horst Schulze, Chef der Capella Hotels

GM Ceyrus Heydarian – Dr. Maytham Haidar – Horst Schulze, Chef der Capella Hotels

Insgesamt 80 geladene Gäste zelebrierten die Kultur der Gastlichkeit am Freitagabend bei einem exklusiven Fünf-Gang-Menü aus der Feder von Küchenchef Michael Reinhardt. Die Gäste, unter ihnen Brigitte Eickhoff, Susanne und Stefan Asbrand-Eickhoff, Kunstberater Helge Achenbach, der stellvertretende Chef der Messe Düsseldorf, Hans-Werner Reinhard, Bandleader Helmut Zerlett, Sandro Rath und Frank Schnitzler, genossen das Breidenbacher Jubiläumsmenü, das ab sofort das ganze Jahr 2012 hindurch in der Brasserie „1806“ serviert wird. Zwei weitere Gäste des Abends sind eng mit der Geschichte des Breidenbacher Hofs verbunden: Marco Torriani, der ehemalige Direktor des Breidenbacher Hofs sowie Romy Engelhardt, die Tochter des ehemaligen Hotelbesitzers Dr. Georg Linsenmeyer und Schwester von Renate Linsenmeyer, die den Breidenbacher Hof von Ihrem Vater Georg übernahm und ihn von 1970 bis 1985 leitete. Künstlerisch untermalt wurde der Abend von Rezitator Oliver Steller, der eine Auswahl seines Könnens zum Besten gab, sowie von Cellist Michael Beckmann.

Beckmann hatte zuvor einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro von Dr. Maytham Haidar für seine Stiftung „Gemeinsam gegen Kälte e.V.“ entgegengenommen, die arme und obdachlose Menschen unterstützt.

Capella Präsident Horst Schulze betonte einmal mehr die große Faszination, die der Breidenbacher Hof auf ihn ausübt: „Als 15-Jähriger habe ich während der Ausbildung vor dem Eingang des Breidenbacher Hofs gestanden und mir haben die Knie gezittert. Wir hätten uns damals niemals getraut, das Hotel zu betreten. Heute sind wir wahnsinnig stolz darauf, dass der Breidenbacher Hof zur Capella Hotel Group gehört und dass wir unseren Gästen nur den allerbesten Service bieten. Der Breidenbacher Hof ist eine Hotel-Ikone und nimmt einen ganz speziellen Platz in der Capella Gruppe ein.“

Am Samstagabend fand als Höhepunkt der Feierlichkeiten die große Jubiläums-Küchenparty statt. Rund 330 Gäste feierten ausgelassen in der gesamten Bel Etage des Breidenbacher Hofs – Blick „hinter die Kulissen“ in die Küche inklusive. Küchenchef Michael Reinhardt hatte sich für das Event Verstärkung von hochkarätigen Kollegen geholt: Michael Kammermeier (Restaurant Ente im Nassauer Hof in Wiesbaden), Henri Bach (Residence Klosterpforte Harsewinkel), Sascha Stemberg (Haus Stemberg Velbert), „Trüffelpapst“ Ralf Bos (Bos Food), Kaviar-Experte Frank Brömmelhaus (Caviar House & Prunier, Sankt Augustin), sowie der ehemalige Küchenchef des Breidenbacher Hofs, Walter Leufen, waren mit von der Partie und verwöhnten die Gäste mit erlesenen Köstlichkeiten. In der Patisserie stand ihm an diesem Abend Ralf Hölzelmann zur Seite, der über 25 Jahre lang Chef-Patissier des Hauses war und den legendären Breidenbacher Stollen entwickelt hat.

Die Gäste ließen sich an dem Abend vom Team des Breidenbacher Hofs verwöhnen und feierten ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden.

Louvre Hotels Group plant Einführung der Budget-Hotelmarke Première Classe in Deutschland

(Hamburg, 14. März 2012) Die weltweit operierende Louvre Hotels Group befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs in Deutschland: In den nächsten vier bis fünf Jahren sind zunächst 35 Hotels der Budget-Marke Première Classe in Städten wie Berlin, München, Frankfurt, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Dresden und Hannover geplant. Die Gruppe prüft vor allem Standorte mit verkehrsgünstiger und gut sichtbarer Lage – zum Beispiel in der Nähe von touristischen Sehenswürdigkeiten oder Gewerbegebieten. Die Expansion soll sowohl durch neu gebaute als auch umgestaltete Häuser erfolgen.

Budgethotel-Konzept Première Classe: Rezeption

Budgethotel-Konzept Première Classe: Rezeption

„Deutschland ist ein sehr wichtiger Markt für uns. Wir sehen hier ein enormes Potential für unsere 1- und 2-Sterne Häuser, vor allem in den großen Städten und bei der Zielgruppe der Geschäftsreisenden. Gemeinsam mit Investoren wollen wir unser Ziel von 35 Häusern bis 2018 erreichen“, so Eric Hübbers, Development Manager der Louvre Hotels Group in Deutschland.

Budgethotel-Konzept Première Classe: Zimmer

Budgethotel-Konzept Première Classe: Zimmer

Seit seiner Einführung im Jahr 1989 ist Première Classe ein Zugpferd der französischen Gruppe in Bezug auf günstige Hotelangebote. Als erste Hotelkette im Budget-Bereich integrierten die Première Classe Häuser neben neuester Technologie auch ein eigenes Bad in die Gästezimmer. Das europäische Netzwerk umfasst 240 Hotels mit rund 18.000 Zimmern, die außerdem mit zwei oder drei Betten, Arbeitsbereich, Schrank, kostenfreiem W-LAN sowie einem Flachbildschirm und zahlreichen Kabel- und Satellitenkanälen ausgestattet sind. Das qualitativ hochwertige Frühstück umfasst frisches Obst, Backwaren und eine Auswahl an köstlichen Snacks. Die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt.

Neue Dorint: Neue Verträge mit IHG? Erneutes Rebranding der Ex-InterConti-Hotels in Düsseldorf und Berlin steht offenbar bevor

UPDATE (Düsseldorf, 23. Mai 2011) Komplette Kehrtwende: Neue Dorint wurde nun doch wieder mit IHG handesleinig. Für das Hotel in Düsseldorf (287 Zimmer, direkt an der Kö) wurde ein Pachtvertrag mit der Eigentümerin DKÖ Objektgesellschaft Königsallee Dr. Herbert Ebertz KG geschlossen. Für das Ex-InterConti Berlin gilt ein direkter Betreibervertrag zwischen IHG und Eigentümer Union Investment.

Anfang Mai wurde die „InterContinental Hotel Düsseldorf GmbH“ mit GF Jörg Hubert Schmittem (47) als Betriebsgesellschaft neu gegründet Eine entsprechende Betreibergesellschaft „InterContinental Hotel Berlin GmbH“ (GF Jörg Hubert Schmittem) wurde nun ebenfalls gegründet.

Die Geschichte begann mit einem Paukenschlag: Ende Januar hatte die Neue Dorint die Kündigung der Unter-Pachtverträge mit IHG betreffend der drei InterConti-Hotels in Berlin, Köln und Düsseldorf verkündet. Offenbar wollte Dorint aber auch aus den Verträgen heraus – wegen “Schlechterfüllung der Verträge” hieß es dazu. In den Wochen darauf kamen verdeckt harsche Vorwürfe auf, u.a. sollen Gelder in Millionenhöhe veruntreut worden sein, wurde kolportiert. Obwohl all dies rasch dementiert wurde, blieb der schale Nachgeschmack des Waschens schmutziger Wäsche unter langjährigen Partnern.

Dann wurde das Ex-InterConti in Köln dauerhaft als zweites Dorint-Hotel in der Domstadt neu positioniert. Für die beiden großen Häuser in Düsseldorf und Berlin sollten aber stets neue Betreiber gesucht werden. Die selbst gesetzte Frist dazu bis Ende April verstrich – und nun gibt es mehrere gezielte Hinweise, dass Neue Dorint wieder mit IHG zusammen arbeitet.

Bei Dorint hatte man eine solche Entwicklung der Dinge „nicht für möglich gehalten“ und sei nun „sehr zufrieden“, ließ GF Olaf Mertens mitteilen. Man habe „auf Augenhöhe“ verhandelt und eine Win-Win-Situation erzielt, heißt es salbungsvoll. „Aus unserer Sicht stellt die jetzt erzielte Lösung beispielhaft dar, wie Konflikte zu Gunsten aller Beteiligten gelöst werden können“, so Mertens.

Wie hoch die Kosten für das erneute Rebranding der Hotels ausfallen, ist bislang nicht bekannt.

Hotel InterContinental Berlin: Nun gilt ein neuer, 20 Jahre laufender Pachtvertrag zwischen Union Investment und IHG - die Neue Dorint GmbH als Zwischenpächterin ist draußen

Hotel InterContinental Berlin: Nun gilt ein neuer, 20 Jahre laufender Pachtvertrag zwischen Union Investment und IHG - die Neue Dorint GmbH als Zwischenpächterin ist draußen

Berliner Interconti wird wieder Interconti
Union Investment nahm für das Berliner Ex-und-wieder-InterConti (577 Zimmer) wieder IHG als Betreiber ins Boot. Ein entsprechner Pachtvertrag über 20 Jahre Laufzeit wurde nun abgeschlossen. Damit ist die Neue Dorint GmbH Zwischenpächter außen vor. “Dafür ist die Grundlage für die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte am Berliner Hotelmarkt geschaffen”, sagte Frank Billand, Mitglied der Geschäftsführung bei der Union Investment Real Estate GmbH.

Die Intercontinental Hotels Group hatte den Managementvertrag mit der Neue Dorint GmbH für das Intercontinental Hotel in Berlin zum 1. April gekündigt. Das Hotel in Berlin wurde von der Neue Dorint GmbH seit April unter der eigenen Marke weitergeführt. Die rechtliche Beratung für diese seit längerem verhandelte Transaktion lag bei Grunert-Albrecht Rechtsberatung.

Das Intercontinental Hotel in Berlin gehört seit dem Jahr 2000 zum Offenen Immobilienfonds “Uni Immo Deutschland”. Union Investment gehören in Berlin neben dem InterContinental Hotel das Pullmann Schweizerhof, ebenfalls in der Budapester Straße sowie das Wallstreet Park Plaza Hotel und das Radisson Blu Hotel im Dom-Aquarée. Das Hotelportfolio der Immobilienfondsgesellschaft umfasst insgesamt 24 Häuser mit einem Immobilienvermögen von rund 1,4 Milliarden Euro.

Zum Ende des ersten Quartals 2011 hatte IHG 70 Hotels (14.780 Zimmer) in Deutschland, darunter sechs InterContinental Hotels: das InterContinental Berlin, das InterContinental Düsseldorf, das InterContinental Frankfurt, das InterContinental Hamburg, das InterContinental Berchtesgaden und das InterContinental Köln, das nicht mehr unter dem Markennamen InterContinental geführt wird. IHG hat darüber hinaus sechs Crowne Plaza Hotels, 38 Holiday Inn Hotels und 20 Holiday Inn Express Hotels in Deutschland.

Zudem hat IHG hier 19 Hotels in der Entwicklungsphase, die in den nächsten drei bis vier Jahren eröffnen werden: vier Holiday Inn Hotels, 12 Holiday Inn Express Hotels und drei Häuser der Marke Hotel Indigo.

Neue Dorint: Neue Verträge mit IHG? Erneutes Rebranding der Ex-InterConti-Hotels in Düsseldorf steht offenbar bevor

BREAKING NEWS (Düsseldorf, 23. Mai 2011) Komplette Kehrtwende: Die Anzeichen verdichten sich, dass Neue Dorint doch wieder mit IHG handesleinig werden könnte. Anfang Mai wurde die „InterContinental Hotel Düsseldorf GmbH“ mit GF Jörg Hubert Schmittem (47) als Betriebsgesellschaft neu gegründet. Offizielle Stellungnahmen waren bislang nicht zu erhalten.

Die Geschichte begann mit einem Paukenschlag: Ende Januar hatte die Neue Dorint die Kündigung der Unter-Pachtverträge mit IHG betreffend der drei InterConti-Hotels in Berlin, Köln und Düsseldorf verkündet. In den Wochen darauf kamen verdeckt harsche Vorwürfe auf, u.a. sollen Gelder in Millionenhöhe veruntreut worden sein, wurde kolportiert. Obwohl all dies rasch dementiert wurde, blieb der schale Nachgeschmack des Waschens schmutziger Wäsche unter langjährigen Partnern.

Dann wurde das Ex-InterConti in Köln dauerhaft als zweites Dorint-Hotel in der Domstadt neu positioniert. Für die beiden großen Häuser in Düsseldorf und Berlin sollten aber stets neue Betreiber gesucht werden. Die selbst gesetzte Frist dazu bis Ende April verstrich – und nun gibt es mehrere gezielte Hinweise, dass Neue Dorint wieder mit IHG zusammen arbeitet, auch in Berlin.

Wie hoch die Kosten für das erneute Re-Branding der Hotels ausfallen, ist bislang nicht bekannt.

Ex-InterConti-Hotels in Berlin und Düsseldorf „temporär“ Dorint Hotels

(Berlin, 01. April 2011) Das ist kein Aprilscherz: „Die Häuser in Berlin und Düsseldorf werden von der Neuen Dorint GmbH zur Übergabe an einen international renommierten Hotelbetreiber vorbereitet“, heißt es heute von Dorint-Chef Olaf Mertens bei einer Pressekonferenz in Berlin. Die bis gestern von der InterContinental Hotels Group (IHG) geführten Tophotels in Berlin und Düsseldorf sollen – wie bereits gestern berichtet – „temporär die Namen Dorint Hotel“ tragen. Das bisherige InterConti in Köln wird dauerhaft als Dorint Hotel geführt. An beiden Interims-Dorint-Hotels sind laut einem “Bild”-Bericht” Hilton Worldwide (Berlin) und Marriott (Düsseldorf) interessiert.

In einer aktuellen Pressemitteilung (Überschrift „InterConti gibt auf“) dazu heißt es: „Die Neue Dorint GmbH verhandelt intensiv mit zahlreichen internationalen Hotelgesellschaften, die das Management dieser attraktiven Häuser übernehmen wollen. Der Aufsichtsrat hat der Geschäftsführung freie Hand gegeben, sich für die beste Alternative für das jeweilige Hotel und die Gesellschaft zu entscheiden. Die Geschäftsführung wird den Entscheidungsprozess professionell und schnell abschließen. Spätestens Mitte April soll der jeweilige Manager für die beiden Häuser in Berlin und Düsseldorf benannt werden.“

Mertens sprach auf der Pressekonferenz von der “finalen Phase”. Bis spätestens Ende April soll eine Entscheidung über neue Betreiber gefällt werden. Der Vertrag könne aber auch schon stehen, heißt es.

Auch für die insgesamt rund 740 Mitarbeiter (Berlin: 400, Düsseldorf: 180, Köln: 160) wird sich wenig ändern: Sie waren bereits Angestellte der Neue Dorint GmbH und bleiben es auch. Mertens betonte, dass alle Verträge mit Geschäftspartnern, Zulieferern und Gästen weiterhin erfüllt werden, da bereits alle drei Hotels als Betriebe der Neue Dorint GmbH geführt wurden. Mertens freut sich insbesondere über das internationale Interesse an den hervorragenden Standorten und Immobilien. Er ist sehr zuversichtlich alle drei Hotels unter neuem professionellen Management profitabel führen zu können. Mertens schließt mit der Bemerkung: „Diesen Schritt hätte ich mir schon früher gewünscht!“

Dorint-Geheimnis gelüftet: Zwischenlösung für Ex-InterConti-Hotels in Berlin und Düsseldorf?

(Köln, 31. März 2011) Für das sog. Dorint-Problem zeichnet sich eine Zwischenlösung ab: Unterrichteten Kreisen zufolge sollen die beiden bisherigen InterContinental Hotels in Berlin und Düsseldorf zunächst unter der Marke Dorint laufen, bis neue Betreiber internationalen Ranges gefunden sind.

Ex-InterConti: Dorint Hotel Königsallee Düsseldorf

Ex-InterConti: Dorint Hotel Königsallee Düsseldorf

Die Verhandlungen mit potenziellen Hotelketten laufen offenbar auf Hochtouren, konnten aber nicht abgeschlossen werden. Der Betreibervertrag mit IHG endet am heutigen 31. März.

Die beiden Häuser sind bereits auf dorint.com als Dorint Hotel Königsallee Düsseldorf und Dorint Hotel Convention Center Berlin aufgeführt.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag: http://www.tophotel.de/index.php?dorint-zwischenloesung-duesseldorf-berlin

 

Neue Dorint – „Bild“: Ex-InterConti Düssseldorf wird zum JW Marriott, Berlin wird zum Hilton

(Düsseldorf/Berlin, 30. März 2011) Sind das nur Gerüchte? Im bislang einmaligen Fall des Zerwürfnis zwischen der InterContinental Hotels Group (IHG) und Neue Dorint wird das Rennen um die richtigen Informationen immer knapper. Gestern wurde bekannt, dass das bisherige InterConti Köln als Dorint weitergeführt wird. Nun berichtet „Bild“, das bisherige IC in Düsseldorf werden zum JW Marriott, das Berliner Haus zum Hilton.

Der Zeitungsbericht wurde noch nicht offiziell bestätigt. Am Freitag werden die neuen Betreiberkonstellationen für die von der Neue Dorint als Verpächterin gehaltenen Tophotels bekannt gegeben.

Hilton Worldwide betreibt in Berlin mit dem Hilton Hotel am Gendarmenmarkt ein großes Haus (600 Zimmer, Generalsanierung für 20 Mio. Euro gerade abgeschlossen. Zweites Hotel ist das Hampton by Hilton in der City West (214 Zimmer). Ein absolutes Tophotel der Marke Waldorf Astoria (242 Zimmer) ist in Bau; Eröffnung soll im Herbst sein.

Marriott betreibt in Düsseldorf ein Renaissance Hotel (236 Zimmer) und zwei Courtyard by Marriott Hotels.

Neue Dorint: Entscheidung über Weiterbetrieb der Ex-Interconti-Hotels am Freitag

(Köln, 29. März 2011) Kein Aprilscherz: Just am Freitag, 1. April, will Olaf Mertens, Chef der Neue Dorint, die Entscheidung über den Weiterbetrieb der bisherigen Intercontinental Hotels in Berlin, Düsseldorf und Köln bekannt geben. Für 11 Uhr ist eine Pressekonferenz im Restaurant „Hugo’s“ im Ex-Interconti Berlin an der Budapester Strasse angesetzt.

Weitere Einzelheiten zu dem Umbruch mit den drei namhaften Tophotels sind noch nicht bekannt. Lediglich dies wurde bislang wenigstens nicht dementiert: Das Ex-Interconti Köln könnte ab April unter Dorint-Flagge laufen.

Offenbar führte man bei Neue Dorint in den vergangenen Wochen Gespräch mit mehreren möglichen Betreibern. Deutliche Dementi gab es von Rezidor und Ritz-Carlton (Marriott-Gruppe). Bei Kempinski nahm man bislang keine Stellung. Seit der ITB waren zum Teil wilde Gerüchte über neue Kooperationen ins Kraut geschossen.

Ende Januar hatte die Intercontinental Hotels Group (IHG) bekannt gegeben, die Betreiberverträge für ihre drei IC-Hotels in Berlin, Köln und Düsseldorf mit Verpächter Neue Dorint zu Ende März gekündigt zu haben. Grund dürfte ein jahrelanger Streit u.a. um Renovierungen sein. Zur ITB wurde noch das (böse) Gerücht von angeblich veruntreuten Geldern in Umlauf gesetzt; dies wurde jedoch umgehend von IHG klar dementiert.

HOTELIER TV – BREAKING NEWS: Über das Dorint-Problem

Heißes Thema auf der ITB in Berlin: Wie geht es mit den drei bisher von InterContinental Hotels Group (IHG) betrieben Hotels in Berlin, Köln und Düsseldorf weiter? Das Haus in Köln wird offenbar als Dorint weiter betrieben, hieß es. Offiziell wird das zwar von Neue Dorint nicht bestätigt, in diesem Fall aber auch nicht dementiert. Für Düsseldorf und Berlin seien aber internationale Betreiber gefragt. Verhandlungen – mit wem auch immer – würden geführt. Aber auch das will noch niemand in der Branche bestätigen.

Sehen Sie erste Eindrücke von der ITB Berlin 2011 – Abonnieren Sie jetzt HOTELIER TV bei Youtube: www.youtube.com/user/hoteliertv

„Top hotel“: Interconti verliert Hotels in Berlin, Köln und Düsseldorf

Streit mit Betreiberpartner Neue Dorint eskaliert – Hotels werden weiter betrieben, vielleicht auch als Dorint Hotel

(Berlin/Köln/Düsseldorf, 28. Januar 2011) Showdown zum Jahresauftakt: Die InterContinental Hotels Group (IHG) muss die Häuser in Berlin, Köln und Düsseldorf aufgeben. Die Managementverträge wurden zum 1. April 2011 gekündigt. Dies berichtet die Hotel-Fachzeitschrift „Top hotel“ in ihrer Onlineausgabe (www.tophotel.de).

Hotel InterContinental Berlin: Bald ein Dorint?

Hotel InterContinental Berlin: Bald ein Dorint?

Es gab seit etlichen Monaten harte Auseinandersetzungen mit der Neue Dorint GmbH, Köln, die ihrerseits als Pächter der Immobilien nun eine neue Lösung finden muss. Einzelheiten zu den Streitigkeiten werden von beiden Parteien nicht genannt.

„Sollte eine Einigung trotz größter Bemühungen nicht möglich sein, kann die InterContinental Hotels Group nicht länger mit der Neuen Dorint GmbH als Geschäftspartner zusammenarbeiten“, sagte Jennifer Cox, COO Continental Europa bei IHG.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier
http://www.tophotel.de/index.php?interconti-ohne-hotels-berlin-koeln-duesseldorf

“Top hotel” ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem Tochterunternehmen Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch “Die KÜCHE”, “Catering inside”, “Convenience Shop” und “Lebensmittel Praxis”.

Citysam.de Studie: Eurovision Song Contest sorgt für stark steigende Hotelpreise in Düsseldorf

(Düsseldorf, 15. Dezember 2010) Die Hotelpreise in Düsseldorf explodieren, zum Glück! Der Hotelpreisindex von des Reiseportals citysam.de signalisiert einen deutlichen Preisanstieg. Bis zu 1.000 Prozent Aufschlag für die letzten freien Hotels. Nach dem Ausverkauf der Tickets für den “ESC 2011″ werden jetzt auch die Hotels knapp.

Am Sonntag startete der Ticketverkauf für das Finale des Eurovision Song Contests mit Lena Meyer-Landrut. Nachdem die insgesamt 32.000 Tickets bereits nach wenigen Stunden ausverkauft waren, suchen die Kunden nun nach passenden Hotels. Bereits seit Oktober war über den Hotelpreisindex ein stetiger Anstieg der Hotelpreise in Düsseldorf feststellbar, so die Hotelexperten von citysam.de. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes verfügt Düsseldorf nur über etwa 220 Hotels mit 23.000 Betten. Verschärfend wirkt sich die zeitgleich stattfindende Messe Interpack vom 12. bis 18. Mai mit insgesamt 2.600 Ausstellern aus. Weitere 1.600 Hotelzimmer sind reserviert für Teilnehmerdelegationen und Journalisten, so der Geschäftsführer des Dehoga Düsseldorf, Rainer Spenke. Es ist davon auszugehen, dass nun auch die Hotels im Ruhrgebiet und bis nach Essen und Köln deutlich teurer werden.

Viele Kunden haben sich bereits vor dem offiziellen Ticketverkauf ein stornierbares Hotelzimmer gesichert und konnten sich dann in aller Ruhe um passende Eintrittskarten bemühen. Andere Besucher stellen jedoch erst jetzt fest, dass Düsseldorf bei weitem nicht über ausreichende Hotelkapazitäten verfügt. Die letzten verbliebenen Zimmer in Düsseldorf kosten mittlerweile etwa das Fünffache der üblichen Tarife. Selbst Hotelpreise von 560 Euro pro Nacht in einem Hotel mit drei Sternen sind keine Seltenheit. Im Umkreis von 30 Kilometern beobachten die Hotelexperten für die Woche um den 14. Mai 2011 einen deutlichen Preisanstieg.

Der Hotelpreisindex wurde auf der Basis der verfügbaren Hotelzimmerpreise für Übernachtungen im Mai 2011 ermittelt. Der Hotelpreisindex wird monatlich ermittelt und umfasst darüber hinaus eine Preisanalyse für weltweit etwa 20.000 Hotels und fünf Millionen aktuelle Preise der kommenden zwölf Monate.

hogatec Düsseldorf 2010: Deutlicher Besucherrückgang auf 29.000 Messegäste – Konzept wird neu ausgerichtet

(Düsseldorf, 16. September 2010) „In der Gastronomie ist der Aufschwung leider noch nicht überall angekommen“, resümiert Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges zum Abschluss der alle zwei Jahre stattfindenden Düsseldorfer Fachmesse hogatec (12. bis 15. September). „Zwar gibt es erste Indikatoren für positive Umsatzentwicklung in der Hotellerie und im Cateringbereich, doch die Gastwirte haben auch im ersten Halbjahr 2010 noch sehr gelitten“, so Hartges weiter. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die von 403 Ausstellern (aus 16 Ländern) bestückte Fachmesse mit nur 29.000 Besuchern einen deutlichen Gästerückgang im Vergleich zu 2008 hinnehmen musste.

hogatec Düsseldorf 2010: Deutlicher Besucherrückgang auf 29.000 Messegäste – Konzept wird neu ausgerichtet (Foto: Messe Düsseldorf)

hogatec Düsseldorf 2010: Deutlicher Besucherrückgang auf 29.000 Messegäste – Konzept wird neu ausgerichtet (Foto: Messe Düsseldorf)

„Bereits im Vorfeld der diesjährigen hogatec haben wir umfangreiche Gespräche in der Branche geführt, um die Messe zukünftig strategisch und konzeptionell den Markterfordernissen anzupassen und neu auszurichten“, erläutert Hans Werner Reinhard, stellvertretender Geschäftsführer der Messe Düsseldorf und seit Juni dieses Jahres für die hogatec zuständig. „Die Schulverpflegung war nur ein erster und sehr erfolgreicher Schritt hin zu neuen Themenfeldern. Nach der hogatec 2010 werden wir die Ärmel hochkrempeln und weitere Maßnahmen einleiten, um die Messe zusammen mit der Branche rundum zu erneuern“, so Reinhard.

Die nächste hogatec findet vom 23. bis 26. September 2012 statt.

In diesem Jahr konnte die hogatec vor allem wieder durch ein ausgewiesenes Fachpublikum punkten: Mehr als zwei Drittel der Besucher aus der Hotellerie und Gastronomie gaben an, in ihrem Arbeitsbereich direkt an Investitionsentscheidungen beteiligt oder für den Einkauf verantwortlich zu sein. Manfred Pohlschmidt, Geschäftsführer Hupfer Grossküchen, unterstreicht: „Wir sind positiv überrascht und können uns über Zuspruch nicht beklagen. Die Qualität der hogatec hat nicht gelitten. Wie früher begrüßten wir typisches hogatec-Klientel, d.h. Fachleute aus der Branche, die wussten was sie wollten, auf unserem Stand.“

Auch Vertriebsleiter Dietmar Zapf von Spültechnik Spezialist Meiko zeigte sich mit dem Messeverlauf sehr zufrieden: „Die Auswertung unserer ersten drei Messetage hat bereits ergeben, dass sich die Teilnahme an der hogatec für uns wieder einmal gelohnt hat. Wir hatten sehr gute Gespräche sowohl auf regionaler Ebene, als auch mit Gruppen aus dem benachbarten Ausland, wie z.B. Belgien. Darüber hinaus konnten wir neue Kontakte zu exportierenden Händlern und Besuchern aus Osteuropa knüpfen.“

hogatec Düsseldorf 2010: Mehr als zwei Drittel der Besucher aus der Hotellerie und Gastronomie gaben an, in ihrem Arbeitsbereich direkt an Investitionsentscheidungen beteiligt oder für den Einkauf verantwortlich zu sein. (Foto: Messe Düsseldorf)

hogatec Düsseldorf 2010: Mehr als zwei Drittel der Besucher aus der Hotellerie und Gastronomie gaben an, in ihrem Arbeitsbereich direkt an Investitionsentscheidungen beteiligt oder für den Einkauf verantwortlich zu sein. (Foto: Messe Düsseldorf)

Dass die Entwicklungen in den einzelnen gastgewerblichen Bereichen derzeit sehr unterschiedlich verlaufen, belegte das 20. Forum Systemgastronomie, das am hogatec Dienstag 700 hochrangige Gäste aus Gastronomie, Hotellerie und gastgewerblicher Zulieferindustrie begeisterte. Die Systemgastronomie konnte als einziger Branchenzweig für 2009 ein leichtes Umsatzplus vermelden.

Als richtig hat sich die Entscheidung erwiesen, der Schulverpflegung erstmals einen eigenen Themenpark zu widmen. Dazu Wulf Boedeker von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Für uns war es absolutes Neuland, unser Thema und unsere Arbeit in eine Gastronomie-Fachmesse einzubringen. Wir sind sehr positiv überrascht, wie gut dieses Konzept aus Live-Vorführung und Fachforum aufgegangen ist.“ „Angesichts der zunehmenden Zahl an Ganztagsschulen entsteht ein neues, attraktives Wachstumsfeld im Außer-Haus-Markt“, erläutert Dirk Hanisch, Key Account Manager bei Profi Kochtechnik Hersteller MKN und berichtet: „Sowohl Anbieter, wie Caterer und Gastronomen, als auch Anwender, d.h. Schulträger, Lehrer und Eltern, nutzten den Themenpark als Informationsplattform und suchten individuelle Beratung.“

Bettensteuer in ganz NRW? Absage aus Rathäusern

(Düsseldorf, 23. Juli 2010) Heißer Sommer in Nordrhein-Westfalen: Die neue Landesregierung fasste kurz nach dem Amtsantritt ein brisantes Thema an. Kaum im Amt, schlug Finanzminister Norbert-Walter Borjans (SPD) die landesweite Einführung einer Bettensteuer vor. Danach könnten Städte und Gemeinden – wie bereits in Köln – auf Hotelübernachtungen fünf Prozent Steuern erheben. Mit der neuen Sonderabgabe könnte jährlich ein dreistelliger Millionenbetrag zusammen kommen, heißt es aus dem Finanzministerium in Düsseldorf.

Der Vorstoß erntete sogleich Kritik – auch in den Rathäusern. So will die Verwaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf keine Bettensteuer erheben. “Ich würde derzeit von der so genannten Bettensteuer abraten”, sagte Stadtkämmerer Manfred Abrahams gegenüber der „Westdeutschen Zeitung“. “Wir haben die klare Zielsetzung, dass Düsseldorf ein attraktiver Ort für Besucher bleibt.” Zumal stelle sich die Frage, wie hoch der Verwaltungsaufwand für diese Steuer wäre. Dem Zeitungsbericht zufolge setzen die 205 Düsseldorfer Hotels jährlich 271 Millionen Euro um. Eine Bettensteuer von fünf Prozent je Übernachtung brächte rechnerisch rund 13,5 Millionen Euro.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag bei “Top hotel”

Hoteltest im Steigenberger Parkhotel Düsseldorf: Sterne mit Staub

Anonymer Quality Check des Fachmagazins Top hotel ergibt ein „Mangelhaft“

(Düsseldorf/Landsberg am Lech, 09. Februar 2010) Der anonyme Qualitätscheck des renommierten Fachmagazins “Top hotel” in dem bekannten Luxusdomizil an der Düsseldorfer Kö ist negativ ausgefallen. Der erfahrene Tester war sowohl von Ausstattung des Zimmers als auch von Housekeeping und Service enttäuscht. Sein Fazit fällt entsprechend deutlich aus: „Das Steigenberger Parkhotel, ein Fünf-Sterne-Superior-Haus, erfüllt keineswegs das damit verbundene ausgeprägte Dienstleistungsangebot oder besondere Servicequalität.“


Im Zimmer Nr. 324 machte er bei seinem Testbesuch, der anonym und auf eigene Rechnung erfolgte, unliebsame Entdeckungen: viel Staub, lose Kabel und Spuren nachlässiger Pflege. Gästezimmer und -bad wurden daher mit einem „Mangelhaft“ bewertet. Beim Housekeeping, der alltäglichen Königsdisziplin, vermisste der Tester den Blick für Details und bemängelte die nachlässige Schnellreinigung des Raumes.

Nichtsdestotrotz gab es auch Lob: „Es ist genügend Potenzial vorhanden, um aus dem Parkhotel ein echtes Luxusdomizil zu machen“, notierte der Tester in seinem Abschlussbericht. Vor allem das Dinner im Restaurant „Menuett“ überzeugte sowohl von der Service- als auch von der Küchenleistung her.

Die Testergebnisse im Überblick: (max. 100 Punkte je Kriterium)
Reservierung – 41
Check-in – 39
Zimmer 324 – 26
Gästebad – 34
Etagenservice – 42
„Etoile Bar“ – 21
Frühstücksbuffet – 37
Restaurant „Menuett“ – 76
Zimmerfrühstück – 57
Bankett – 90
Sicherheitsaspekte – 41
Flure, Aufzüge, Treppen – 98
Außenbereich – 83
Housekeeping – 21
Schuhputzservice – 94
Wellness – 41
Messagetransfer – 80
Reklamationshandling – 21
Check-out – 56
Lost & Found – 0

Gesamteindruck – 39
(100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft; 20-0 ungenügend)

Der ausführliche Testbericht erscheint in der Ausgabe Januar/Februar 2010 von „Top hotel“ und kann auch in der Onlineausgabe unter www.tophotel.de eingesehen werden. Die Servicechecks werden stets anonym und auf eigene Rechnung durchgeführt. Die Berichte dienen der konstruktiven Kritik und genießen im internationalen Hotelmanagement und bei Branchenexperten hohes Ansehen. Zuletzt im Test waren das Charles München (49 von max. 100 Punkten), Travel Charme Hotel Kurhaus Binz/Rügen (51 Punkte), das Schlosshotel Hugenpoet Essen-Kettwig (82 Punkte), das Ritz London (52 Punkte), das Westin Leipzig (58 Punkte), das Kempinski Hotel Gravenbruch Frankfurt (36 Punkte), das Hotel Fährhaus Sylt (67 Punkte) und das Vila Vita Hotel & Rosenpark Marburg (62 Punkte).

„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der LPV Lebensmittel Praxis Verlag Neuwied GmbH. In diesem Verbund erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.

Düsseldorfer Hotelmarkt auf Rekordjagd

Quelle: Dr. Lübke, 20. November 2008

Die Düsseldorfer Hoteliers können in diesem Jahr mit einem neuen Rekordergebnis rechnen. So die Prognose des Hotelmarktberichts Düsseldorf der Dr. Lübke GmbH. Bis Ende August wurden bereits 2,21 Millionen Übernachtungen gezählt ein Plus von 17,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auf das Jahr hochgerechnet dürfte damit der Vorjahresrekord von drei Millionen erneut übertroffen werden.

Maßgeblich zu diesem Ergebnis beigetragen hat das starke Messejahr. In 2008 öffneten die drupa mit 1,5 Millionen Gästen und die interpack ihre Pforten zwei der wichtigsten internationalen Leitmessen, die nur alle vier bzw. drei Jahre stattfinden. Dies schlägt sich auch im Verhältnis von Geschäfts- zu Privatreisenden nieder. Auch wenn Karneval, Altstadt und Kö viele Touristen anziehen, steigen mit 70 Prozent doch überwiegend Geschäftsreisende in den Hotels der Stadt ab.

Breidenbacher Hof Capella Düsseldorf

Breidenbacher Hof Capella Düsseldorf

Teuerster Hotelstandort Deutschlands
„Mit der gestiegenen Nachfrage haben auch die Hotelpreise angezogen. Nirgends in Deutschlands schläft es sich so teuer, wie in Düsseldorf,“ so Morten Hahn, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Lübke GmbH. Bei einem stattlichen Preisanstieg von 42 Prozent im ersten Halbjahr 2008 müssen sich Düsseldorfer Hotelgäste auf einen durchschnittlichen Zimmerpreis von 158 Euro pro Nacht einstellen. Damit ist Düsseldorf teuerster Hotelstandort Deutschlands.

Ebenfalls ganz weit vorne ist die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt in Punkto Internationalität: 40 Prozent aller Hotelzimmer werden von ausländischen Besuchern gebucht. Damit übernachten in Düsseldorf anteilsmäßig mehr internationale Gäste als in Berlin, Hamburg oder Köln. Dabei zieht es vor allem Engländer, Asiaten und Gäste aus den Niederlanden nach Düsseldorf.

Zuwächse im gehobenen Segment
Neueröffnungen, wie Breidenbacher Hof, Mercure Düsseldorf Hafen und Innside Premium Hotel Loft 12 bringen in 2008 insgesamt 458 neue Zimmer auf den Markt. Eröffnen in den kommenden zwei Jahren wie geplant sieben weitere Häuser, wächst das Düsseldorfer Zimmerkontingent bis Ende 2010 nochmals um mehr als 1.200 Zimmer. Dabei fokussiert sich das neue Angebot vorwiegend auf das gehobene Segment: Allein 70 Prozent entsteht in 4- oder 5-Sterne-Häusern, rund 18 Prozent entfallen auf das Budget-Segment und circa 11 Prozent der neuen Zimmer werden in 3-Sterne-Häuser hinzukommen.

Investments sorgfältig überprüfen
Bei der Planung weiterer Hotelprojekte rät Hahn zu einer genauen Überprüfung des Konzeptes: „Die projektierten Häuser erhöhen den Wettbewerbsdruck, insbesondere im oberen Preissegment. Investitionen sollten detailliert auf ihre Marktfähigkeit geprüft werden. Hotels an guten Standorten mit einem zeitgemäßen Konzept und einem fokussierten Profil werden sich auch zukünftig erfolgreich am Markt positionieren.“

Auch wenn die Aussichten für 2009 verhaltener sind – die Rezession bringt voraussichtlich Einbußen bei den Buchungsanfragen und die Impulse des Messegeschäfts werden schwächer ausfallen – rechnet Hahn mittelfristig mit anziehenden Übernachtungszahlen, wenn auch mit moderateren Steigerungsraten. Ausschlaggebend dafür sind das gute Messe- und Kongressgeschäft, wie auch das Wachstum des Flughafens Düsseldorf International. Zusätzliche Langstreckenflüge nach Nordamerika und Asien bringen weitere Businessreisende, Kurzurlauber und Umsteiger in die Stadt.

Horst Schulze: „Über den Preis konkurrieren kann jeder Dummkopf“

Hamburg, 29. Oktober 2007

Mit dem Breidenbacher Hof Düsseldorf eröffnet Horst Schulze im Frühjahr 2008 das erste Haus seiner neuen Hotelkette Capella. Nach Castlematyr/Irland und Schloss Velden/Kärnten ist es das dritte Luxuskette der 2002 gegründet Hotelgesellschaft West Paces. Mit dem Neubau, das eigentlich als Ritz-Carlton wieder eröffnet werden sollte und Ex-Ritz-Carlton Chef Schulze für sich „reservierte“, soll pro Nacht einen einen Durchschnittspreis von 350 Euro erwirtschaften. Dies sagte Schulze in einem Interview mit der „Wirtschaftwoche“ (Ausgabe vom 29.10.07). Dies ist eine enorm hohe Rate angesichts der aktuellen Durchschnittsrate der Düsseldorfer Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie in Höhe von 111 Euro (Quelle: JLL Hotels). Aber Schulze ist überzeugt: „Im Luxussegment kommt der Kunde nicht wegen des Preises, sondern weil ihn das Produkt überzeugt. Über den Preis konkurrieren kann jeder Dummkopf.“

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Harte Worte, aber dafür ist der aus Deutschland stammende charismatische Hotelier bekannt. Er will seine alte Stärke im Service weiter ausbauen und setzt daher bei Capella gewissermaßen auf eine Alleinstellung: „Wir verzichten gänzlich auf das Gruppengeschäft und haben ausschließlich Häuser mit maximal rund 100 Zimmern im Portfolio.“ Im Interview mit der „Wirtschaftswoche“ geht er mit Wettbewerbern, großen Hotelketten wie Accor und Marriott (bei deren Übernahme von Ritz-Carlton Schulze es vorzog, dort seinen Chefsessel zu räumen), ins Gericht: „Was häufig fehlt, ist die Verlässlichkeit des Produkt sim Hinblick auf den Service. Das gilt vor allem für Hotelkonzerne, die unter einem Dach alle Segmente von Budget bis Luxus bedienen wollen. Ich habe meine Zweifel, ob das wirklich funktionieren kann – Luxusgäste passen bei denen nichts ins Konzept.“