Monatsarchiv: Dezember 2011

holidaycheck.de: Deals schon wieder gestoppt

(Bottighofen/Schweiz, 30. Dezember 2011) Es dauerte nur ein halbes Jahr: Das Bewertungsportal holidaycheck.de stoppte nun nach Informationen der „fvw“ das „Deals“-Portal. Offenbar ist der Handel mit Coupons gefloppt.

Alle bisher verkauften Coupons behielten ihre Gültigkeit und könnten nach wie vor beim Hotelpartner gemäß den Konditionen eingelöst werden, heißt es. „Wir haben festgestellt, dass das Couponing-Modell einer sehr eigenen Geschäftsmechanik folgt, die nicht den Kernkompetenzen von Holidaycheck entspricht. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, erst einmal keine neuen Deals zum Kauf anzubieten“, liess Jörg Trouvain, CEO der zum Burda-Konzern gehörenden HolidayCheck AG, mitteilen.

Der Start der „Holidaycheck Deals“ hatte in einem Verfahren zwischen A&O Hotels und holidaycheck.de dazu geführt, dass das bisher „unabhängige“ Bewertungsportal nun als kommerzielle Verkaufsplatform gesehen werden müsse.

Bettensteuer: Erste Klage gegen Lübecks neue Bettensteuer

(Lübeck, 30. Dezember 2011) Ob die Klage gegen die geplante Bettensteuer hilft? In Lübeck hat nun Jens Musche vom Hotel Excelsior Lübeck eine Normenkontrollklage beim Oberverwaltungsgericht in Schleswig eingereicht. Die Matratzen-Maut (5% vom Übernachtungspreis) gilt ab 01. Januar 2012 für Privatreisende.

„Diese Satzung ist desolat. Man kann sie nicht umsetzen“, sagte Musche laut „Lübecker Nachrichten“. Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) sehe die Angelegenheit gelassen, heißt es. Die Stadtverwaltung geht nach vorheriger Prüfung davon aus, dass die neue Satzung rechts- und verfassungskonform sei.

Die Stadt Lübeck rechnet mit Sondereinnahmen von rund einer Million Euro im Jahr.

Hotelmarkt Hamburg – Erfolgsstory setzt sich fort: Rund 9,5 Mio. Übernachtungen in 2011 realistisch

(Hamburg, 30. Dezember 2011) Der Hamburger Hotelmarkt setzt seine Erfolgsstatistik unvermindert fort, so der Tenor des aktuellen Hotel-Marktberichtes der Dr. Lübke Experten. In den ersten drei Quartalen zeigte sich bereits ein Plus von 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei insgesamt 7,2 Millionen Übernachtungen. Auch der Oktober punktete mit nochmals drei Prozent Wachstum. Für das Gesamtjahr 2011 rechnet Alexander Trobitz, Leiter Hotel der Dr. Lübke GmbH, mit mindestens 9,5 Millionen Übernachtungen.

Hotelmarkt Hamburg: 312 Beherbergungsbetriebe, rund 46.000 Betten und fast 10 Millionen Übernachtungen (Photo: www.mediaserver.hamburg.de/C. Spahrbier)

Hotelmarkt Hamburg: 312 Beherbergungsbetriebe, rund 46.000 Betten und fast 10 Millionen Übernachtungen (Photo: www.mediaserver.hamburg.de/C. Spahrbier)

„Der milde Herbst bis in die Vorweihnachtszeit sorgt für eine positive Ausschöpfung des Städtetourismus und damit auch gute Wochenendauslastung“, so Trobitz. Bereits in den ersten neun Monaten hat sich die Hansestadt bei der durchschnittlichen Zimmerauslastung in der Kettenhotellerie mit 74,3 Prozent auf Platz 1 der Top 10-Städte geschoben. Der durchschnittliche Netto-Zimmerertrag (+3,8%) sowie der Revpar (+9,0%) haben sich in dem Zeitraum ebenfalls erfreulich entwickelt. Durch ausländische Gäste konnten dabei in den ersten drei Quartalen 11,3 Prozent mehr Übernachtungen generiert werden. Das Übernachtungswachstum bei deutschen Gästen betrug 6,4 Prozent. Hamburg gilt unangefochten als einer der stabilsten deutschen Hotelmärkte und entwickelt sich zu einer zunehmend gefragten europäischen Destination.

Moderates Bettenwachstum, Entwicklungsschwerpunkt im Budget-Segment
Im Zeitraum 2000 bis 2010 stand dem Übernachtungswachstum von +81 Prozent eine Zunahme des Bettenangebots um lediglich 70 Prozent gegenüber. In diesem Jahr sind mit drei Erweiterungen sowie drei neuen Hotels insgesamt 728 Zimmer hinzugekommen. In 2012/2013 werden es kumuliert rund 3.780 weitere Zimmer in 21 Projekten sein. Von den zehn Hotelprojekten, die in 2012 realisiert werden sollen, sind bereits acht Gebäude im Bau. Die Zuwachsrate beim Bettenangebot liegt in den nächsten zwei Jahren zwar deutlich über dem zehnjährigen Mittelwert von fünf Prozent. Die Nachfragedynamik lässt jedoch eine gute Absorption im Markt zu. Der Großteil (46,5%) der projektierten Zimmer entsteht im Budget-Segment.

Hansestadt erschließt sich neue Incoming-Märkte
Stärkster Auslandsmarkt mit einem Plus von 23,3 Prozent in den ersten drei Quartalen 2011 ist, verstärkt durch den Wechselkurseffekt, die Schweiz (171.800 Übernachtungen) vor Österreich (150.000, +10%) und Großbritannien (144.500, +9%). Spannend ist jedoch die Entwicklung bei den BRICS-Staaten Brasilien (+9%), Russland (+28%), Indien (+58%), China (+23%) und Südafrika (+23%). Das Fluggastaufkommen verzeichnete in den ersten drei Quartalen einen Anstieg um 4,7 Prozent und wird voraussichtlich im Gesamtjahr die 13-Millionen-Marke überschreiten. Für 2012 ist aufgrund des Ausbaus der Flugverbindungen (Marseille, Shanghai, Drehkreuz Dubai), diversen internationalen Leitmessen und Kulturhighlights mit einem weiteren Anstieg an ausländischen Gästen zu rechnen.

Spitzenwert bei der Auslastung, dritter Platz beim Revpar
Die durchschnittliche Zimmerauslastung der Kettenhotellerie in Hamburg ist in den ersten drei Quartalen um 4,9 Prozent auf 74,3 Prozent gestiegen – Platz 1 unter den deutschen Top 10-Hotelstandorten. Beim durchschnittlichen Zimmerpreis konnte die Hansestadt ebenfalls ein solides Plus (+3,8%) verbuchen. Gäste zahlten im Schnitt 103,57 Euro. Der Revpar als Produkt von Zimmerpreis und Auslastung lag bei 77,00 Euro und somit einem Plus von 9 Prozent. Nur in München (84,23 Euro) und Frankfurt (77,38 Euro) konnte ein höherer Zimmerpreis durchgesetzt werden. Das letzte Quartal des Jahres wird mit dieser positiven Bilanz enden und einen neuen Gesamtjahresrekord aufstellen, ist sich Alexander Trobitz sicher. „Im Dezember liegen die Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast 3 Prozent höher. Vor dem Hintergrund der finalen Preissprünge anlässlich Sylvester im Vergleich zum Dezember-Durchschnitt um rund 29 Prozent auf 145 Euro pro Zimmer pro Nacht werden die Hamburger Hoteliers wohl ein sehr zufrieden stellendes Jahr 2011 abschließen“, so der Experte.

Jahresbilanz 2011 lässt vorerst rosige Zeiten für 2012 erwarten
In der Betreibergunst liegt Hamburg derzeit ganz vorn. Der Optimismus beflügelt die Markteintrittschance für neue Konzepte und Marken. Laut dem Dr. Lübke Betreiberklima erwarten 91 Prozent der befragten Hotelbetreiber für 2012 steigende Übernachtungszahlen und 82 Prozent höhere Durchschnittsraten. Was dafür spricht, sind im Business-Segment diverse zweijährlich stattfindende Leitmessen wie z.B. die SSM, Get North, HansePferd Hamburg sowie Hauptaktionärsversammlungen und Großkongresse. Zudem gelingt es der Kulturmetropole, durch das professionelle Tourismus-Marketing auch im Freizeitsegment vom zunehmenden internationalen Städtetourismus zu profitieren. „Entscheidend sind die zu hebenden Übernachtungspotenziale durch ausländische Gäste, deren Anteil mit unter 21 Prozent im nationalen Vergleich nur etwa die Hälfte ausmacht. Allein durch die Direktflugverbindung der China Eastern Airline nach Shanghai rechnet Hamburg derzeit mit einer Steigerung auf 100.000 Übernachtungen durch Chinesen, was eine Verdopplung des jetzigen Übernachtungsaufkommens darstellt“, resümiert Trobitz.

DIHK-Tourismusreport Winter 2011/2012: Viele Betriebe müssen Preise erhöhen – Branche nach Rekordsommer verhalten optimistisch

(Berlin, 30. Dezember 2011) Nach einem Top-Sommer rechnet die deutsche Tourismuswirtschaft für den Winter nur mit leichten Zuwächsen. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in seinem jüngsten Branchenreport. Wie DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben berichtet, erwartet die Tourismuswirtschaft, dass viele Bürger in diesem Winter ihren Urlaub in Deutschland verbringen werden.

“Allerdings gibt es selbst in den klassischen Wintersportregionen große regionale Unterschiede”, sagte Wansleben zu den Ergebnissen der DIHK-Saisonumfrage, die auf knapp 6.500 Antworten von Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben, Campingplätzen, Reisebüros, -veranstaltern und Busunternehmen beruht. So seien “die Gastgeber im Sauerland und Schwarzwald besonders optimistisch – im Gegensatz zu den Betrieben im Thüringer Wald”. Die Erwartungen im Städtetourismus seien hingegen “durchweg gut”, so der DIHK-Hauptgeschäftsführer.

Nachdem sich die Hoffnungen auf einen Rekordsommer 2011 erfüllt haben, erwartet die Branche für den Winter jetzt nur noch ein leichtes Plus. “Als Hauptrisiko wird der starke Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise gesehen”, sagt Wansleben. “Viele Betriebe müssen daher die Preise erhöhen. Zudem verteuert die Luftverkehrsabgabe Flugreisen. Für die Branche wird deswegen das Thema Energieeffizienz immer wichtiger.”

Der DIHK-Erhebung zufolge will das Gastgewerbe weiter Beschäftigung aufbauen. “Wir rechnen hier mit einem Zuwachs von bis zu 10.000 Arbeitsplätzen”, berichtet Martin Wansleben. Allerdings hätten die Betriebe große Schwierigkeiten, Fachkräfte zu finden. Und noch ein weiterer Trend fällt ins Auge: “Mehr als 70 Prozent der Hotels und Restaurants verwenden inzwischen bewusst regionale Produkte.”

Der DIHK-Tourismusreport Winter 2011/2012 steht hier zum Download bereit: http://de.sitestat.com/hk/dihk/s?presse.meldungen.2011-12-28-saisonumfrage-tourismus.tourismusreport_11-12.pdf&ns_type=pdf&ns_url=http://www.dihk.de/ressourcen/downloads/tourismusreport_11-12.pdf/at_download/file?mdate=1324977473874

HOTELIER TV Magazin: Dorint wieder in Hamburg – Preis für Hotelnachwuchs – Internorga-Zukunftspreis – Green Hospitality – Accor Azubi Award – Wellness-Konzepte

Inhalt der Magazinsendung vom 30. Dezember 2011

Dorint zurück in Hamburg: Das neue Businesshotel am Universitätsklinikum Eppendorf kommt gut an.
Dazu im Interview: Olaf Mertens (Geschäftsführer Dorint Hotels & Resorts), Dirk Iserlohe (CEO E&P Holding), Jürgen von Massow (Vice President Operations Dorint), Andreas Rühlicke (Direktor Dorint Hotel Hamburg-Eppendorf)

Deutscher Hotelnachwuchs-Preis: HDV-Vorsitzender Alexander Aisenbrey und AHGZ-Verlagsleiter Joachim Eckert stellen den neuen Award vor

Internorga-Zukunftspreis: Messeleiterin Claudia Johannsen erklärt das Konzept

Accor Azubi Award: Glanzvolle Preisverleihung an die besten Nachwuchs-Kräfte von Deutschlands größtem Hotelkonzern

Green Hospitality: Progros-GF Jochen Oehler zur Nachhaltigkeit in der Hotellerie

Das richtige Wellness-Konzept: Spa-Berater Franz Linser rät zur Fokussierung

Mein erster Tag – dieses Mal: GM Andreas Rühlicke

Mit Zuversicht ins neue Jahr: Trotz aller Unsicherheiten überwiegt in der Bevölkerung der Optimismus

(Allensbach, 30. Dezember 2011) Trotz aller Unsicherheiten in Bezug auf die Schuldenkrise in der Euro-Zone und die weitere konjunkturelle Entwicklung überwiegt in der Bevölkerung der Optimismus: 49 Prozent der Bevölkerung blicken dem neuen Jahr mit Hoffnungen entgegen, nur 17 Prozent äußern Befürchtungen. 26 Prozent sind skeptisch. Zwar hat sich die Stimmung im Vergleich zum Vorjahr, als mit 56 Prozent der Bürger ein außergewöhnlich großer Teil der Bevölkerung optimistisch für das neue Jahr gestimmt war, etwas eingetrübt. Aber gerade im Vergleich zu früheren Jahren ist auch der aktuelle Wert als hoch zu bewerten. Eine Erklärung für die gute Stimmung liegt sicherlich darin, dass das alltägliche Leben der Bürger von den globalen Risiken bislang weitgehend abgeschirmt bleibt: Die Arbeitslosigkeit liegt auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung, die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung insgesamt hat sich in den zurückliegenden Jahren stabil bis positiv entwickelt.

Die Frage, die das Institut für Demoskopie Allensbach traditionell seit 1949 jeweils zum Jahreswechsel an die Bevölkerung richtet, lautet: “Sehen Sie dem neuen Jahr mit Hoffnungen oder Befürchtungen entgegen?” Die Ergebnisse der Langzeitbetrachtung bilden ein Stimmungsbarometer der Bundesrepublik. In 36 der 63 Jahre zwischen 1949 und heute sagte die absolute Mehrheit der Bürger, dass sie mit Hoffnungen auf das neue Jahr blicke. Besonders in den 1950er, 1960er und auch noch den 1970er Jahren zeigte sich in der Bevölkerung ein ausgeprägt positives Stimmungsbild. Seit 1990 waren es hingegen nur 8 von 22 Jahren, in denen die Bevölkerung für das darauf folgende Jahr positiv gestimmt war, seit 2000 sogar nur drei Jahre (2000, 2007 und 2010), in denen 50 Prozent und mehr der Bürger dem neuen Jahr mit Optimismus entgegensahen.

Die Stimmungslage am Jahresende war in der Vergangenheit häufig ein zuverlässiger Indikator, wie sich die Konjunktur im darauf folgenden Jahr entwickelt. Angesichts der optimistischen Aussichten für das neue Jahr ist daher für 2012 von einer soliden Konjunkturentwicklung auszugehen, wie dies auch viele Wirtschaftsexperten erwarten.

Einzelne Bevölkerungsgruppen blicken sehr unterschiedlich auf das neue Jahr. So ist die jüngere Generation besonders optimistisch: 72 Prozent der 16- bis 29-Jährigen schauen mit Hoffnungen auf das neue Jahr, von den 30- bis 59-Jährigen ist es rund die Hälfte, von den 60-Jährigen und Älteren hingegen nur jeder Dritte, der dem Jahr 2012 mit Hoffnungen entgegensieht. Auch die eigene Einkommenssituation hat teilweise Einfluss auf die Erwartungen für das neue Jahr. In den unteren Einkommensgruppen blickt mit 51 Prozent die Mehrheit mit Befürchtungen oder Skepsis auf das kommende Jahr, in den mittleren und vor allem in den oberen Einkommensgruppen überwiegt dagegen der Optimismus. In diesen Bevölkerungsgruppen blicken 47 bzw. 55 Prozent mit Hoffnungen auf 2012.

Kaffeefahrt-Betrüger gewinnen nicht immer – Auch wer sich hereinlegen ließ, kann einen Vertrag wieder loswerden

(Baierbrunn, 30. Dezember 2011) Die Reue kommt oft erst nach einer Kaffeefahrt, wenn klar wird, dass man zu einem völlig überhöhten Preis ein Billigprodukt angedreht bekam. Natürlich ist es ratsam, auf die unseriösen Angebote erst gar nicht einzugehen, aber weil es eben doch so oft passiert, erinnert das Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber” daran, dass jeder innerhalb von 14 Tagen Verträge widerrufen kann – allerdings per Einschreiben mit Rückschein, erklärt der auf die betrügerischen Delikte spezialisierte Polizist Bernhard Stitz aus Flensburg. “Falls Sie schon bezahlt haben, wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale oder die Polizei”, rät er. “Schämen Sie sich nicht, Hilfe zu holen. Es geht hier oft um kriminelle Machenschaften.”

Das Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber” 12 /2011 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Flugsommer 2011: 3,4 Millionen Passagiere mehr als 2010

(Wiesbaden, 30. Dezember 2011) Während des Sommerflugplans von April bis Oktober 2011 flogen insgesamt 65,0 Millionen Passagiere von deutschen Flughäfen ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 5,5 % oder 3,4 Millionen Fluggäste mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. In den vergangenen 20 Jahren wiesen nur die Sommerflugplanperioden 2005 (+ 3,6 Millionen Passagiere) und 2004 (+ 5,3 Millionen) höhere absolute Zuwächse der Fluggastzahlen auf.

Die Mittelmeerinseln als aufkommensstärkste Region mit reinem Flugtourismus kamen bei einer Fluggastzahl von 5,5 Millionen auf ein Plus von 6,7 %. Von den Fluggästen mit diesen Zielen flogen zwei Drittel auf die Balearen und ein Fünftel auf die griechischen Inseln.

Bei nicht zur Mittelmeerregion zählenden Destinationen mit nahezu ausschließlichem Tourismusbezug erzielten die Kanarischen Inseln mit + 15,3 % die höchste Steigerung seit 20 Jahren; in die Karibik, nach den Kanaren außerhalb des Mittelmeerbereichs die bedeutendste Region für ausschließlichen Flugtourismus aus Deutschland, flogen 0,2 Millionen Urlauber (+ 1,8 %).

Das Fluggastvolumen des Gesamtmarktes erhöhte sich primär durch das gesteigerte Aufkommen im Europaverkehr, der um 3,2 Millionen Passagiere (+ 8,6 %) zulegte. Das verhaltene Wachstum des Passagieraufkommens im Interkontinentalverkehr (+ 1,0 %) ist vor allem auf den Rückgang für Afrika (- 15,3 %) zurückzuführen, wobei Ägypten mit – 25,7 % und Tunesien mit – 35,4 % die größten Einbrüche zu verzeichnen hatten. Dagegen stiegen die Fluggastzahlen nach Amerika um 5,9 % und nach Asien um 3,5 %.

Eine zusätzliche Tabelle ist hier zu finden: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2011/12/PD11__489__464,templateId=renderPrint.psml

tripadvisor.com: Alle Hotels müssen sich neu registrieren – Kommentare werden nur verzögert bearbeitet

(Newton/USA, 29. Dezember 2011) Neuer Ärger mit tripadvisor.com: Das weltweit führende Hotel- und Reisebewertungsportal – nun börsennotiert – verschärft die Zugänge. Alle bestehenden und neue „Business User“, also alle Hotels, müssen sich neu legitimieren – und zwar ausschließlich mit internen Unterlagen aus der Buchhaltung.

Es würden nur noch „ausschließlich“ eine dieser Unterlagen akzpetiert, teilte tripadvisor.com mit: Firmen-Kreditkarte, Steuerbeleg des Unternehmens, Kaufvertrag für das Hotel, Strom-/Gas- oder Wasserabrechnung der vergangenen drei Monate oder Lohnabrechnung. Mit dieser Überprüfung will tripadvisor.com Missbrauch und Manipulationen verhindern. Die Kritik an massenhaft gefälschten Bewertungen reißt indes nicht ab; wir berichteten. Tausende Hotels hätten sich bereits neu registriert, teilte tripadvisor.com mit.

tripadvisor - neue Registrierung nötig

3 Wochen bis Freischaltung von Hotelkommentaren?
Schwerer noch wiegt eine sehr verzögerte Freischaltung der wichtigen Hotelkommentare zu veröffentlichten Gästebewertungen. Bis zu drei Wochen dauere dies nun, berichtete ein Hotelier gegenüber “Top hotel“. Diese neue Bearbeitungszeit sei ohne Ankündigung und gar Abstimmung mit den registrierten Hotels erfolgt. Damit wird den Hotels faktisch die Möglichkeit genommen, ad hoc Stellung zu publizierter Kritik zu nehmen. Eine Stellungnahme von tripadvisor.com war hierzu noch nicht zu bekommen.

Der ungewöhnliche Schritt der Neuregistrierung aller Hotels verdeutlicht die Lage von tripadvisor.com. Offenbar will man damit versuchen, den massiven Vorwürfen der Fälschungen und Manipulationen entgegen zu wirken. Im Sommer hatte die britische Verbraucherschutzorganisation Kwikchex das amerikanische FBI zu offiziellen Ermittlungen gegen tripadvisor.com aufgefordert. In den vergangenen zwölf Monaten seien über 3.000 Fälle von offensichtlich manipulierten Bewertungen aufgekommen, heißt es bei Kwikchex. 20 von den rund 50 Millionen Bewertungen bei tripadvisor.com seien älter als ein Jahr und damit irrelevant für Verbraucher, so ein weiterer Vorwurf.

In einer Analyse des Recherchedienstes www.hotelpinnwand.de von Maximilian Blum Freiherr von Grevenstein kommen kuriose Tatsachen zu Tage: Da postete ein britischer User namens „Bellagio“ über 32.300 Bewertungen in den vergangenen sieben Jahren. Die Liste der offensichtlichen Manipulationen lässt sich weiter fortsetzen: Zwei US-Nutzer haben bei tripadvisor.com in den vergangenen Jahren sage und schreibe über 56.000 Forenbeiträge verfasst. Durchschnittlich wären das knapp 22 Einträge pro Tag. Ein niederländischer Internetsurfer schrieb seit 2005 mehr als 23.400 Forenbeiträge, also rund zehn pro Tag.

Ob auch alle privaten Nutzer von tripadvisor.com sich neu legitimieren müssen, ist nicht bekannt.

Deutsche Städte verschärfen Umweltzonen

(Berlin, 29. Dezember 2011) Autofahrer müssen vom Jahreswechsel an neue Regelungen für die Einfahrt in viele Städte beachten. Frankfurt am Main, Stuttgart und Osnabrück führen dann die dritte Stufe der Umweltzonen-Regelung ein. Damit dürfen ausschließlich Fahrzeuge mit grüner Plakette in die Zentren dieser Städte fahren.

Übersicht Umweltzonen in deutschen Städten: http://gis.uba.de/website/umweltzonen/umweltzonen.php

In München erfolgt eine entsprechende Regelung im Oktober 2012. Die Stufe zwei der Verordnung, die die Einfahrt für Fahrzeuge mit grüner und gelber Plakette erlaubt, tritt zum 1. Januar in Freiburg, Heidelberg, Heidenheim, Heilbronn, Herrenberg, Ilsfeld, Karlsruhe, Leonberg, Ludwigsburg, Mannheim, Mühlacker, Pfinztal, Pforzheim, Pleidesheim, Ingersheim, Freiberg, Reutlingen, Schramberg, Schwäbisch Gmünd, Tübingen, Ulm und Urbach in Kraft. Die erste Stufe der Umweltzonen-Systematik, die die Einfahrt mit grüner, gelber und roter Plakette erlaubt, gilt ab Januar in Hagen sowie im Ruhrgebiet

Jahresausblick 2012: Die Deutschen zwischen persönlichem Optimismus und wirtschaftlich-politischem Pessimismus

(Hamburg, 29. Dezember 2012) Drei von fünf Bundesbürgern (60%) blicken mit Zuversicht auf das kommende Jahr – zumindest, wenn es das eigene Leben betrifft. Gleichzeitig ist die Sorge vor einer Rezession in Deutschland groß. So erwarten drei Viertel der Befragten (72%) für das kommende Jahr zunehmende wirtschaftliche Probleme. Parallel nähert sich das Vertrauen in die Politik dem Nullpunkt: Lediglich jeder sechste Bürger (15%) glaubt, dass Politiker im Jahr 2012 an Zustimmung aus der Bevölkerung gewinnen werden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der Stiftung für Zukunftsfragen, eine Initiative von British American Tobacco, für die 1.000 Bundesbürger repräsentativ befragt wurden.

Wirtschaft 2012

2012: Wirtschaft
Die Wirtschafts-, Finanz-, Banken-, Schulden- und Eurokrisen haben Spuren hinterlassen. Nur etwa jeder vierte Bundesbürger (28%) erwartet für das kommende Jahr eine wachsende Wirtschaftsleistung in Deutschland. Besonders in Ostdeutschland (17%) ist die Hoffnung auf Wachstum gering. Aber auch bei der Landbevölkerung, bei Familien und bei älteren Bürgern ist die Skepsis überdurchschnittlich hoch und der Glaube an einen Aufschwung entsprechend gering. Der Wissenschaftliche Leiter der Stiftung, Professor Dr. Ulrich Reinhardt: „In wirtschaftlich unsicheren Zeiten sorgen sich viele Bürger, zukünftig zu den Verlierern der Gesellschaft zu gehören. Und während die Hoffnung auf Besserung schwindet, nimmt die Angst einer weiter voranschreitenden Spaltung der Gesellschaft in Krisengewinner und -verlierer zu.“

Politikvertrauen 2012

2012: Politikvertrauen
Das Vertrauen in die Politiker droht 2012 einen neuen Tiefpunkt zu erreichen. Es sind vor allem die Ostdeutschen (92%), Familien (91%) und Ruheständler (90%), die den Glauben an und in die Volkvertreter nahezu komplett verloren haben. Gründe für den massiven Vertrauensverlust gibt es etliche: Viele Bundesbürger bemängeln, dass Politiker heute keine moralischen Vorbilder mehr darstellen oder dass immer weniger Politiker noch für Werte wie Vertrauen, Verlässlichkeit und Ehrlichkeit stehen bzw. diese vorleben. Ebenso macht sich bei vielen Befragten gegenwärtig ein Gefühl von Gleichgültigkeit und Resignation breit. Die politisch diskutierten Themen erscheinen zu komplex oder zu verworren und Wahlen werden als unwichtig eingeschätzt – nicht zuletzt auf Grund der Angst, durch Wahlversprechen belogen zu werden. Reinhardt: „Um das Vertrauen der Bürger zurück zu gewinnen, sollten Politiker mehr Verlässlichkeit, stärkeres Eigenprofil und realistische Perspektiven bieten, statt durch Austauschbarkeit, Inszenierung und Denken in Legislaturperioden in Erscheinung zu treten. Darüber hinaus müsste ein aktiver und verbesserter Vermittlungsprozess sowie eine ehrliche Kommunikation zwischen Bürgern und Politikern stattfinden.“

Probleme 2012

Vordringlich zu lösende Probleme aus Sicht der Bevölkerung
Die Bevölkerung hat konkrete Vorstellungen darüber, welchen globalen Herausforderungen sich künftig vorrangig gewidmet werden soll. Ganz oben steht dabei die Regulierung der Finanzmärkte. War es vor einem Jahr nur etwa jeder vierte Bürger (2010: 26%), der dies forderte, hat sich dieser Wert mittlerweile nahezu verdoppelt (2011: 46%). Vor allem Familien und Jungsenioren (52% bzw. 54%) wünschen sich mehr staatliche Einflussnahme auf die Geschäfte der Banken und Investoren. Im Jahresvergleich stieg auch die Forderung nach einer Bekämpfung des Klimawandels (2010: 28%, 2011: 40%) deutlich. Reinhardt: „Fukushima änderte zwar nicht alles, aber doch vieles. Jetzt muss auf dem Erreichten aufgebaut werden und der Schritt von einem veränderten Umweltbewusstsein zu einem veränderten Umweltverhalten gegangen werden.“ Weiterhin wichtige Herausforderungen blieben aus Sicht der Bevölkerung die Bekämpfung von Armut und Hunger sowie die Verhinderung von Kriegen und Konflikten. Leicht an Bedeutung verloren haben dagegen Bildungsoffensiven und Bekämpfung von Krankheiten und Infektionen wie Malaria oder Aids.

Zuversicht 2012

Trotz allem: Die Mehrheit der Bevölkerung blickt hoffnungsvoll auf 2012
Die Angst vor einer wirtschaftlichen Rezession ist groß. Das Vertrauen in die Politik ist kaum noch vorhanden. Die Liste der globalen Herausforderungen ist lang. Dennoch blickt eine deutliche Mehrheit (60%) der Bundesbürger mit Zuversicht auf das kommende Jahr. Vor allem die jungen Deutschen (70%) blicken optimistisch auf 2012. Reinhardt: „Trotz vieler Unsicherheiten will gerade die nachwachsende Generation das Beste aus dem Leben machen und konzentrieren sich vermehrt auf ihre Chancen als auf die Probleme und Risiken. Diesen Optimismus gilt es zu fördern und  zu unterstützen, denn die Zukunft Deutschlands liegt in jedem Fall bei der nachkommenden Generation – auf sie müssen, sollten und können wir vertrauen.“

ADAC Skipass-Index 2012: Reit im Winkl bietet am meisten fürs Geld – Club stellt Gebiete mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis vor

(München, 29. Dezember 2011) Welche Gebiete den meisten Skispaß fürs Geld bieten, hat der neue ADAC Skipass-Index für die Wintersaison 2012 ermittelt. Er setzt Größe und Qualität eines Skigebiets mit den Kosten für den Skipass in Relation und zeigt Winterurlaubern, wo sie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis finden. In Deutschland liegt das oberbayerische Reit im Winkl vor Oberjoch-Bad Hindelang im Allgäu und dem Classic-Gebiet in Garmisch-Partenkirchen. In Frankreich und der Schweiz hat das grenzübergreifende Skigebiet Les Portes du Soleil die Nase vorn. Die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental in Tirol führt die österreichische Hitliste an. Unter den Skigebieten in Italien konnte sich Sestriere nahe Turin mit dem Liftverbund Vialattea die beste Platzierung sichern.

Ski- und Snowboardfahrer wurden befragt, welche Kriterien ihnen bei der Auswahl und Einschätzung eines Skigebietes wichtig sind. Das Ergebnis: Vor allem Pisten- und Schneesicherheit sowie kurze Wartezeiten an den Liften tragen zur Zufriedenheit der Winterurlauber bei. Hingegen sind Funparks, Kinderbetreuung oder andere Serviceleistungen für die meisten Wintersportler nicht ausschlaggebend. Darauf aufbauend basiert der ADAC Index auf den Kriterien Pistenkilometer, Schneesicherheit dank maschineller Beschneiung, Anzahl und Kapazität der Liftanlagen. Sie stehen den Skipasskosten gegenüber. Subjektive Kriterien wie die Exklusivität oder Atmosphäre eines Skigebietes fließen nicht in die Bewertung ein.

Die großräumigen Skiverbunde liegen dank zahlreicher Liftanlagen und umfangreicher Beschneiungsmöglichkeiten beim Skipass-Index meist im vorderen Bereich. Aber nicht nur die überregionalen Reviere können punkten: Gröden/Seiser Alm in Südtirol oder Crans Montana im Wallis haben es in Italien beziehungsweise der Schweiz jeweils auf Rang drei geschafft.

Insgesamt wurde der ADAC Skipass-Index 2012 für 300 Skigebiete in den fünf Alpenländern und den deutschen Mittelgebirgen ermittelt. Informationen zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Gebiete können im ADAC SkiGuide 2012 nachgelesen werden. Dieser ist zum Preis von 24,99 Euro im Buchhandel und in den ADAC Geschäftsstellen erhältlich sowie im Internet unter www.adac-shop.de oder unter der Bestellhotline 0180 5/ 10 11 12 (14 ct/min aus dem Festnetz, mobil max. 42 ct/min).

Freie Fahrt zur Fußball-EM: Autobahnnetz in Polen wächst – Ausbau auch in Deutschland, Frankreich, Serbien und Spanien

(München, 29. Dezember 2011) Pünktlich zur Fußball-EM wird das polnische Fernstraßennetz auf wichtigen Verbindungen vergrößert: bis Juni 2012 soll die A 1 (Danzig – Lodz) um rund 70 Kilometer zwischen Kowal und Strykow wachsen, die A 2 (Frankfurt/Oder – Lodz) um rund 90 Kilometer bis Warschau und die A 4 (Görlitz – Krakau) soll durchgehend bis zur ukrainischen Grenze bei Korczowa führen.

Auch in Frankreich wird eine Staufalle verschwinden: für Dezember 2012 ist auf der A 89 (Lyon – Clermont-Ferrand) die Fertigstellung eines 49 Kilometer langen Abschnitts nördlich von Lyon bis Balbigny geplant. Autofahrer in Richtung Bordeaux können damit bis zu 60 Kilometern Fahrt einsparen. In Serbien soll die Südumfahrung der Hauptstadt Belgrad (E 75) bis zum Mai fertig sein und in Spanien wird die Küstenautobahn A 8 (Santander – Gijon – Baamonde) um 52 Kilometer verlängert.

Die wichtigsten Neuerungen in Deutschland sind: der Ausbau der A 72 zwischen Rathendorf und Borna-Süd, der mit 21 Kilometern Länge wohl im Dezember 2012 fertig gestellt sein dürfte, die Freigabe eines 17 Kilometer langen Teilstücks auf der A 71 zwischen dem Dreieck Südharz und Heldrungen voraussichtlich Mitte des kommenden Jahres, sowie im September die Eröffnung von sieben neuen Autobahnkilometern auf der A 33 zwischen Bielefeld / Brackwede und dem Kreuz Bielefeld. Zusammen mit kleineren Bauvorhaben wird das deutsche Autobahnnetz 2012 dadurch von derzeit 12 630 Kilometern Länge auf 12 690 Kilometer wachsen.

Hotel Bären Titisee-Neustadt – Zimmerbrand breitete sich rasch aus: Millionenschaden in Traditionshotel

(Titisee-Neustadt, 28. Dezember 2011) Zum Glück kamen alle Gäste in Sicherheit: Ein Zimmerbrand im 123 Jahre alten Hotel Bären in Titisee-Neustadt breitete sich in dem Holzbau derart rausch aus, dass über 250 Feuerwehr- und Rettungskräfte schwer zu kämpfen hatten. Vier Menschen wurden verletzt. Der Schaden dürfte in die Millionen gehen.

Opfer der Flammen: Hotel Bären Titisee-Neustadt

Opfer der Flammen: Hotel Bären Titisee-Neustadt

Das Feier war am Abend gegen 21 Uhr ausgebrochen und konnte erst am frühen Morgen unter Kontrolle gebracht werden. Erst vor sechs Jahren war das von der Heidelberger Gastronomenfamilie Sauter geführte Schwarzwaldhotel renoviert worden.

Waldorf Astoria Berlin: GM Niemann sucht noch Top-Gastgeber

(Berlin, 29. Dezember 2011) Top-Jobs für Top-Gastgeber: Friedrich Niemann, GM des neuen Waldorf Astoria Berlin (Eröffnung im April 2012), sucht noch talentierte und motivierte Fachkräfte in allen Positionen. An den „Key Days – Ihr Schlüssel zum Erfolg“ vom 18. bis 20. Januar 2012 kann man sich persönlich bei ihm bewerben, schreibt er über xing.com aus.

Friedrich W. Niemann

Friedrich W. Niemann

Zuletzt hatte Niemann gemeinsam mit hotelcareer.com eine Bewerberaktion gestartet; wir berichteten. Bei großen Hotels namhafter Marken verstärkt sich international der Trend, auf Jobanzeigen zu verzichten und die Bewerber per Pressemitteilung oder Karrieretage anzulocken.

RIMC: Expansion mit Ramada in Österreich

(Innsbruck/Hamburg, 28. Dezember 2011) Vorzeigehotel in ganz Österreich: Das 159 Zimmer umfassende Ramada Innsbruck wurde nun eröffnet. Betreiber ist RIMC Austria im Auftrag von Wyndham Worldwide. Gemeinsam will man weiter expandieren: Im nächsten Jahr soll ein Ramada Hotel in Wien eröffnet werden.

Ramada Hotel Innsbruck

Ramada Hotel Innsbruck

RIMC Austria führt nun zwei Hotels in Österreich. Der Neubau in Innsbruck wurde von Porr Solutions für 18,5 Millionen Euro errichtet. Für weitere Hotelprojekte in Österreich liegen RIMC Austria laut „Wirtschaftsblatt“ konkrete Anfragen und Projekte vor.

Best Western Hotels: Zwei neue Mitgliedshäuser in Luxemburg

(Eschborn/Taunus, 28. Dezember 2011) Best Western expandiert in Luxemburg: Bereits seit 1. Oktober gibt es mit dem Best Western Euro Hotel Luxemburg in Gonderange (50 Zimmer) und dem Best Western Plus Grand Hotel Victor Hugo in Luxemburg-Stadt (66 Zimmer) zwei neue Mitgliedshäuser. „Im luxemburgischen Hotelmarkt sehen wir großes Potenzial. Umso mehr freuen wir uns über die beiden Neuzugänge in Luxemburg. Schön ist, dass wir auch hier im Großherzogtum das erste Haus der neuen Kategorie Best Western Plus erhalten“, so Marcus Smola, Geschäftsführer von Best Western Hotels Deutschland, und damit auch zuständig für den Nachbarstaat.

Best Western Euro Hotel Luxemburg

Best Western Euro Hotel Luxemburg

„Trotz des hohen Anteils an Geschäftsreisenden von mehr als 70 Prozent, bietet Luxemburg auch im touristischen Individualsegment eine Vielzahl an Entwicklungsmöglichkeiten“, so Smola weiter. Aktuelle Zahlen des Compendium de l´année touristique bestätigen die kontinuierlichen Wachstumszahlen der Übernachtungsgäste aus den Nachbarländern Deutschland, Niederlande und Belgien sowie aus der Schweiz und Österreich. Smola resümiert: „Luxemburg ist definitiv ein wichtiger Standort für Best Western und ein Markt, in dem wir weiter wachsen wollen.“
 
„Wir haben das Best Western Hotelangebot in Luxemburg auf einen Schlag verdreifacht“, erklärte Christoph Schug, Direktor Qualitätssicherung und Hotelentwicklung bei Best Western mit einem Augenzwinkern. Das Best Western Hotel International in Luxemburg-Stadt hat sich bereits 1995 der Marke angeschlossen.

Im Rahmen der neuen globalen Markenstrategie präsentiert die Hotelgruppe neben zwei Hotels der Kernmarke zusätzlich die neue Markenkategorie Best Western Plus. Die mehr als 190 Best Western Hotels in Deutschland und Luxemburg werden alle unter dem Motto „Jedes anders – jedes gut“ geführt. Das bedeutet, dass einerseits alle Hotels einen individuellen Charakter haben, andererseits aber auch eine Vielzahl von weltweit einheitlichen Qualitätsstandards erfüllen.

Bettensteuer: Kampf in Duisburg geht weiter

(Duisburg, 28. Dezember 2011) Rolf Schenkel gibt nicht so schnell auf: Der Chef des City Partner Hotel Sittardsberg Duisburg zieht in Sachen Bettensteuer vor das Oberverwaltungsgericht Münster. Dies berichtet „Radio Duisburg“. Vor kurzem hatte er mit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf eine Niederlage eingesteckt.

Stoppt die Bettensteuer!

Der Dehoga Nordrhein befürchtet, dass dass dieBettensteuer zu sinkenden Umsätzen führe und letztlich mehr koste, als sie einbringe.

Absolutes Rauchverbot wird abgelehnt
Der Dehoga Nordrhein-Westfalen lehnt die Forderung der Landesregierung, ein absolutes Rauchverbot in der nordrhein-westfälischen Gastronomie einzuführen, ab. „Wir haben ein Gesetz, was in den letzten Jahren zu einem deutlich besseren Nichtraucherschutz geführt und das unsere rauchenden Gäste nicht stigmatisiert hat. Wir sehen keinen Handlungsbedarf. Ein gesetzlich beschleunigtes Kneipensterben lehnen wir ab“, sagt Olaf Offers, Präsident des Dehoga NRW. In einer gestern bekannt gewordenen Pressemitteilung hatte Gesundheitsministerin Steffens die Durchführung einer Verbändeanhörung zur Novellierung des Nichtraucherschutzgesetzes angekündigt. Die Novellierung sieht ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie vor.

Der Dehoga NRW befürchtet, dass sich durch ein absolutes Rauchverbot die Situation, vor allen Dingen in der getränkeorientierten Gastronomie wie Kneipen und Bars, drastisch verschlechtern würde. „Schon jetzt ist die Situation in vielen Kneipen schwierig. Wir gehen davon aus, dass drei- bis viertausend Betriebe, deren Wirte und Angestellte von einem absoluten Verbot existenziell betroffen wären. Die Folgen wären Schließungen, Hartz-IV und Leerstand in Städten und Gemeinden. Rauchfreie Restaurants funktionieren vielleicht, die klassische Eckkneipe definitiv nicht“, ist sich Offers sicher. Zudem wendet sich der Dehoga NRW gegen die Bevormundung von Gästen und Unternehmern: „Wir können heute fast jedem fast überall ein rauchfreies Angebot unterbreiten. Unsere Betriebe sind keine Besserungsanstalten. Wir möchten auch weiterhin allen Gästen gerecht werden und dazu gehören auch die Raucher, die immerhin noch fast ein Viertel der Bevölkerung ausmachen.“

In einer Umfrage des Dehoga NRW, an der sich knapp 1.300 Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz NRW beteiligten, favorisierten rund zwei Drittel ein absolutes Rauchverbot mit Ausnahmen. „Nachdem der Raucherclub durch eine gerichtliche Entscheidung faktisch nicht mehr existiert und der Minderjährigenschutz mit uns zu regeln wäre, sehen wir nicht ein, warum wir wie in den meisten anderen Bundesländern auf die Raucherkneipe und den Raucherraum verzichten sollen“, unterstreicht Offers die Forderungen der Gastronomen.

Hannes Jaenicke: “Ich lebe aus dem Koffer”

(Berlin, 28. Dezember 2011) Schauspieler Hannes Jaenicke (51) ist ein echter Weltenbummler. Im Interview mit dem Magazin “in” (Ausgabe 1/12 ab morgen im Handel) verrät er: “Ich lebe circa zehn Monate im Jahr aus dem Koffer. Manche würden jetzt vermutlich denken, dass man das irgendwann satt hat. Aber es kommt immer darauf an, wo man aus dem Koffer leben darf.” Die Lust am Reisen hat der TV-Liebling aber trotzdem noch nicht verloren. “Je weiter weg, desto lieber ist es mir”, gesteht er.

Im Urlaub liebt es der gebürtige Frankfurter aber unkompliziert: “Barefoot-Luxury nennt man das, glaube ich. Nicht pompös, nicht prätentiös, kein Schickimicki oder überflüssiger Schnickschnack.” Ein Pauschalurlaub käme für ihn trotzdem nie in Frage. “Ich möchte nur ungern in einem Ressort sitzen, in dem man morgens per Handtuch die Liege am Pool reserviert und dann den ganzen Tag herumvegetiert”, stellt er klar. Und was kommt dem Jetsetter nicht in den Koffer? “Früher bin ich nie ohne meine portable Espressomaschine auf Reisen gegangen. Einfach, weil der Kaffee fast überall auf der Welt so schlecht war”, verrät er.

Heute kann er auf das Stückchen Heimat aber verzichten: “Ich reise immer mit leichtem Gepäck. Was braucht man denn wirklich? Ich kann nicht verstehen, wenn Leute mit Föhn und Bügeleisen auf Reisen gehen. Ich besitze bis heute kein Kleidungsstück, das gebügelt werden muss.”

Promis entdecken Bad Füssings heilende Thermen

Für immer mehr Prominente sind Bad Füssings Thermen mit ihrem legendären Heilwasser erste Wahl für einen Gesundheitsurlaub

(Bad Füssing, 28. Dezember 2011) Viele Prominente, bekannt aus Film, Funk und Fernsehen, vertrauen auf die Heilkraft des Bad Füssinger Thermalwassers zur Behandlung ihrer Gesundheitsprobleme. Sie kommen nach Bad Füssing um Krankheiten vorzubeugen, fit zu werden und fit zu bleiben. Europas beliebtester Kurort ist zu einem Treff für Prominente geworden, die Abstand von der Hektik des Showbusiness suchen oder zwischen anstrengenden Dreharbeiten neue Kräfte schöpfen wollen.

Die Schauspielerin Jutta Speidel in den Bad Füssinger Thermen mit ihrer legendären Heilwirkung bei Rücken- und Gelenkproblemen (Foto: Kur- & Gäste Service Bad Füssing)

Die Schauspielerin Jutta Speidel in den Bad Füssinger Thermen mit ihrer legendären Heilwirkung bei Rücken- und Gelenkproblemen (Foto: Kur- & Gäste Service Bad Füssing)

„Bad Füssing ist für mich die Nummer 1“, sagt zum Beispiel Deutschlands populärster TV-Gesundheitsexperte, Professor Hademar Bankhofer. Der Autor zahlreicher Bestseller und Gesundheitskolumnen in vielen Magazinen und Zeitungen reist regelmäßig nach Bad Füssing, um vor großen TV-Auftritten in entspannter Atmosphäre in den legendären Thermen Kraft zu schöpfen. Auch die Schauspielerin Jutta Speidel hat bereits die Heilkraft der legendären Bad Füssinger Thermen genossen. Fürstin Gloria von Thurn & Taxis hielt sich an den High-Tech-Geräten im neuen Jovitalis-Zentrum der Johannesbad-Therme fit.

Spaß im „Hamsterrad": Rosi Mittermaier, Christian Neureuther und Gesundheitsprofessor Hademar Bankhofer im Bad Füssinger biovital-Bewegungs Parcours. Die Trainingsgeräte in diesem Rückentrainings-Center sind Unikate und weltweit einmalig (Foto: Kur- & Gäste Service Bad Füssing)

Spaß im „Hamsterrad": Rosi Mittermaier, Christian Neureuther und Gesundheitsprofessor Hademar Bankhofer im Bad Füssinger biovital-Bewegungs Parcours. Die Trainingsgeräte in diesem Rückentrainings-Center sind Unikate und weltweit einmalig (Foto: Kur- & Gäste Service Bad Füssing)

Die früheren Ski-Superstars Rosi Mittermaier und Christian Neureuther begeistern Zaungäste, wenn sie im deutschlandweit einmaligen biovital-BewegungsParcours ihre Muskeln in Topform bringen. Und auch Sterneköche wie Alfons Schuhbeck verwöhnten bereits Bad Füssinger Thermenbesucher mit besonderen Fit-Aktiv-Snacks in den Thermen.