Monatsarchiv: Juli 2011

Beherbergung: Zahl der Gästeübernachtungen sinkt im Mai um 2%

(Wiesbaden, 08. Juli 2011) Im Mai 2011 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 35,5 Millionen Gästeübernachtungen, das sind zwei Prozent weniger als im Mai 2010. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Dabei sei zu berücksichtigen, dass die reisestarken Pfingstfeiertage im Vorjahr in den Mai, in diesem Jahr jedoch erst in den Juni fielen, heißt es.

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhte sich um sechs Prozent auf 5,7 Millionen. Bei Gästen aus dem Inland sank die Übernachtungszahl um vier Prozent auf 29,8 Millionen.

Im Zeitraum Januar bis Mai 2011 erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 133,2 Millionen. Davon entfielen 111,6 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+2%) und 21,6 Millionen auf ausländische Gäste (+8%).

Unister – ab-in-den-urlaub-deals.de: Verkäufe 300% über Ziel

(Leipzig, 08. Juli 2011) Seit Mitte Juni ist das Portal ab-in-den-urlaub-deals.de online. Bereits das Startangebot – Gutscheine der Steigenberger Hotels and Resorts – wurde mehrere tausendmal verkauft. Auf dem neuen Portal können Kunden derzeit Reise-Gutscheine im Wert von 100 Euro für nur 6,90 Euro vom Reiseveranstalter Bucher Last Minute erwerben. Daneben gibt es täglich wechselnde Gutscheine für spezielle Reisearrangements. So zum Beispiel drei Tage Wellness-Urlaub für zwei Personen im Vila Vita Burghotel im niedersächsischen Dinklage für 198 statt 450 Euro.

Kräftige Rabatte nöltig: Deal-Marketing mit ab-in-den-urlaub.de

Kräftige Rabatte nöltig: Deal-Marketing mit ab-in-den-urlaub.de

„Die Leistungspartner profitieren von Marketing- und Sales-Effekten”, so Ralph Michaelsen, Director Travel & Tourism bei Unister. Das Votum der teilnehmenden Touristikpartner ist exzellent: „Unsere Hoteliers sind über die vielen positiven Gästerückmeldungen zu den Deals des Tages begeistert”, so Katrin Kästner, Marketing und Sales-Manager der Green Line Hotels. Die Hotels können so nicht nur ihre Auslastung sehr kurzfristig und gezielt mit den Deals steigern, sondern bekommen noch eine prominente Darstellung auf ab-in-den-urlaub-deals.de. Kästner: “Wir schätzen die individuelle und faire Betreuung seitens des Portals.”

Die Deals des Tages werden sowohl über wöchentlich neue TV-Werbespots, als auch über tägliche Newsletterausendungen beworben.

Gastro-Steuerberater ADHOGA auf Expansionskurs: Jetzt bereits mit 44 Niederlassungen in ganz Deutschland

(Berlin, 08. Juli 2011) Der Ausbau des größten Steuerberater-Netzwerks für Gastronomie und Hotellerie geht voran: Aktuell zählt die Berliner ADHOGA-Zentrale nun 44 Niederlassungen in ganz Deutschland. Die Partnerbüros beraten  bereits über 4.000 Gastbetriebe in ganz Deutschland.

Entscheidender Unterschied zu anderen Beratungsangeboten und -netzwerken in Sachen Steuern & Recht ist das Qualitätsmanagement. Das Branchensystem der ETL-Gruppe – die größte und namhafte Vereinigung von Steuerberatern hierzulande – zeichnet sich in der ständigen Qualitätssicherung durch branchenspezifische Fortbildung der Steuerberater und ihrer Mitarbeiter in der eigenen Akademie und die Kompetenz einer zentralen Steuer- und Rechtsabteilung aus Spezialisten für Sonderthemen aus.

ADHOGA bietet insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen der Gastronomie und Hotellerie eine spezialisierte Steuerberatung, die exakt auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Aber auch für Systembetriebe gibt es individuelle Lösungen. Zudem bietet ADHOGA tatkräftige Hilfe im Gastro-Alltag durch eine branchenspezialisierte Unternehmensberatung bei der Organisationsoptimierung und der Personalplanung.

Im Rahmen der ETL-Gruppe kann auf zusätzliche Leistungen aus dem gesamten interdisziplinären Beratungsumfeld zurückgegriffen werden, wie z. B. Fördermittelberatung, Rechtsberatung, Organisationsberatung, Kommunikation und Versicherung.

Unister – Wegen Ärger mit holidaycheck.de: holidaytest.de nun als “Kunden-Gütesiegel”

(Leipzig, 07. Juli 2011) Seit einem Monat ist www.holidaytest.de als Hotel- und Reiseberwertungsportal aktiv. Holidaytest.de tritt nun mit einem neu gestalteten “Kunden-Gütesiegel” auf, welches “geprüfte Gästemeinungen” repräsentiert. Grund für diese Veränderung ist eine einstweilige Verfügung des Mitbewerbers holidaycheck.de.

Neues Logo für holidaytest.de - Ärger mit holidaycheck.de scheint überstanden

Neues Logo für holidaytest.de - Ärger mit holidaycheck.de scheint überstanden

Trotz dieser Änderung bleiben die Bewertungsmaßstäbe von holidaytest.de gleich. Sie beruhen auf über 200.000 Reiseberichten von Privat- und Geschäftsreisenden. Ein Team von qualifizierten Mitarbeitern überprüft diese Einträge. So werden nur Hotels oder Resorts ausgezeichnet, die eine Mindestanzahl an Gästeeinschätzungen vorweisen können.

“Das Kunden-Gütesiegel versteht sich als neutrales Bewertungssymbol von Reisenden für Reisende, welches die Urlaubsplanung unterstützen soll”, sagte Ralph Michaelsen, Director Travel & Tourism der Leipziger Unister GmbH. Holidaytest wird in Zukunft nur noch Bewertungen für die Siegelvergabe zulassen, welche von Kunden eingestellt wurden, die ihre Reisen nachweislich über Portale wie reisen.de oder ab-in-den-urlaub.de gebucht haben. „Damit möchte man Hotelbewertungs-Manipulationen, wie sie bei Mitbewerbern festgestellt wurden, verhindern – auch wenn das nicht immer ganz einfach ist“, heißt es in einer Pressemitteilung. (Siehe auch Stern-TV-Bericht: “Wenn das Netz falsche Hoffnungen weckt” vom 8. Juni 2011).

Imex: Nutzung von Social Media, Apps & Co. nimmt in der Meeting-Branche zu

(Frankfurt am Main, 07. Juli 2011) Die Themen Social Media, Blogs und neue Technologien bewegen verstärkt die Meeting-Branche. Dies ergab eine aktuelle Umfrage der MICE-Fachmesse IMEX unter 830 geladenen Einkäufern im Anschluss an die Veranstaltung im Mai in Frankfurt am Main. Demnach kommt Social Media für geschäftliche Zwecke im Vergleich zum Vorjahr vermehrt zum Einsatz. Facebook.com ist mit 71 Prozent Nutzern unter den geladenen Einkäufern der Favorit, sowohl zum Netzwerken als auch zur Ausweitung von Geschäftskontakten (2010: 60%). Ebenso wird twitter.com mit nun 41 Prozent der geladenen Einkäufer im Vergleich zu 27 Prozent in 2010 stärker genutzt.

Ebenfalls nicht überraschend ist, dass linkedin.com aufgrund seiner steigenden Bedeutung im geschäftlichen Bereich von 69 Prozent der befragten Einkäufer zur bevorzugten Adresse für die Online-Kontaktpflege gewählt wurde, während youtube.com von 25 Prozent der Befragten genutzt wird. Die wachsende Rolle von youtube.com als glaubwürdiges und praktikables Medium für Unternehmensmarketing und -kommunikation in der internationalen Meeting-Branche wird hiermit deutlich.

Branchen-Blogs schwach genutzt
Trotz der Verbreitung und des steigenden Einflusses von Blogs in der internationalen Meeting-Branche ist es allerdings überraschend, dass der Anteil der Nutzer, die unregelmäßig Blogs lesen, nur leicht zunahm: von 83 Prozent im Jahr 2010 auf aktuell 86 Prozent. Der Trend zu kurzen und knackigen Meinungen und Informationen in der Social-Media-Welt könnte möglicherweise mit dadurch entstanden sein, dass längere Blog-Formate schwieriger in einem hektischen Arbeitstag unterzubringen sind.

Wanzenfreie Zone: Innovative Matratze schützt vor Hausstaubmilben und Bettwanzen

(Bönnigheim, 07. Juli 2011) Sie sind klein, bissig und keiner möchte sie zum Bettgefährten haben – und doch erobern ganze Horden von Bettwanzen derzeit menschliches Terrain. Die Einwohner der USA und speziell der Stadt New York können davon ein Lied singen: Hier wird in den letzten Monate die größte Bettwanzen-Invasion seit über 50 Jahren verzeichnet. Verbreitet durch Reisende befinden sich die kleinen Krabbeltiere aber auch in Europa und anderen Teilen der Welt auf dem Vormarsch. Im Kampf gegen die nachtaktiven Stechinsekten, die sich von Menschenblut ernähren, erweisen sich zugelassene Insektizide zunehmend als wirkungslos. Abhilfe für das heimische Schlafzimmer oder auch Hotelzimmer bietet eine neuartige Matratzen, die von den Hohenstein Instituten in Bönnigheim (Deutschland) entwickelt wurde und das ganz ohne Chemie. Ursprünglich wurde die Spezial-Matratze im Kampf gegen Hausstaubmilben konzipiert. Prof. Dr. Höfer vom Institut für Hygiene und Biotechnologie an den Hohenstein Instituten ist jedoch überzeugt, dass sich mit ihr auch die Besiedelung der Schlafstätte mit Bettwanzen effektiv verhindern lässt: „Hausstaubmilben und Bettwanzen weisen prinzipiell dieselben Vorlieben hinsichtlich ihrer Lebensbedingungen auf: sie leben in unmittelbarer Nähe des Menschen, lieben die warme und feuchte Umgebung von Matratzen und vermehren sich hier auf diese Weise rasend schnell.“

Bettwanzen sind wahre Globetrotter. Als unerwünschtes Mitbringsel sind sie in so manchem Reisegepäck zu finden und finden im nächsten Hotelzimmer oder heimischen Schlafzimmer einen neuen Lebensraum. (Bild: iStock/animatefunk)

Bettwanzen sind wahre Globetrotter. Als unerwünschtes Mitbringsel sind sie in so manchem Reisegepäck zu finden und finden im nächsten Hotelzimmer oder heimischen Schlafzimmer einen neuen Lebensraum. (Bild: iStock/animatefunk)

Ziel der Wissenschaftler war es deshalb, die Bedingungen auf und innerhalb der Matratze so zu gestalten, dass sich Milben und Wanzen gar nicht erst ansiedeln. Dabei machten sie sich die Empfindlichkeit der Tiere gegen Trockenheit und Hitze zunutze. Durch die Änderung der hygrothermalen Lebensbedingungen, d. h. des Wärme- und Feuchteniveaus innerhalb der Matratze, entsteht ein milben- und wanzenfeindliches Milieu.

Prof. Dr. Höfer, Leiter des Instituts für Hygiene und Biotechnologie an den Hohenstein Instituten, sieht großes Potential für die neuentwickelte Spezialmatratze: hier kann sich durch das eingesetzte thermische Verfahren weder eine Bettwanzenpopulation noch eine Hausstaubmilbenpopulation ansiedeln.

Prof. Dr. Höfer, Leiter des Instituts für Hygiene und Biotechnologie an den Hohenstein Instituten, sieht großes Potential für die neuentwickelte Spezialmatratze: hier kann sich durch das eingesetzte thermische Verfahren weder eine Bettwanzenpopulation noch eine Hausstaubmilbenpopulation ansiedeln.

Dazu wird diese zweimal wöchentlich von mit Hilfe elastischer textiler Heizelemente erhitzt, die in den Matratzenkern in definierten Abständen integriert sind. So ist sichergestellt, dass die notwendige Temperatur von 55°C und eine Luftfeuchte unter 40% an allen Raumpunkte der Matratze erreicht wird. Die Verwendung eines Spezialnetzgerätes schließt sowohl gefährliche Stromschläge als auch das Entstehen von störendem und gesundheitlich bedenklichem Elektrosmog aus. Da zudem die Heiztemperatur der Matratze steuerbar ist, stellt sie gerade in der kalten Jahreszeit eine Alternative zur elektrischen Heizdecke dar und verspricht zusätzlichen Komfort für anspruchsvolle Schläfer.

Prof. Höfer sieht ein großes Potenzial für die Neuentwicklung: „Für viele Menschen ist es mithilfe dieser neuen Matratze möglich, endlich eine unbeschwerte Nachtruhe ohne Wanzenstiche oder allergischen Reaktionen zu genießen. Deshalb sind wir sicher, dass sich auch in den USA bald ein Hersteller oder Importeur für die Spezialmatratze findet.“ Da die Bettwanzen sehr mobil sind, sollte das Schlafzimmer den Minivampiren keine Rückzugsmöglichkeit bieten. Ansonsten sieht Prof. Höfer die Gefahr, dass die Bettwanzen z.B. von Teppichen oder Polstermöbeln aus zum nächtlichen Angriff auf ihre menschlichen Wirte starten.

Innerhalb der Matratze sorgen textile, flexible Heizelemente für hygrothermale Bedingungen, unter denen sich Bettwanzen und Hausstaubmilben gar nicht erst ansiedeln.

Innerhalb der Matratze sorgen textile, flexible Heizelemente für hygrothermale Bedingungen, unter denen sich Bettwanzen und Hausstaubmilben gar nicht erst ansiedeln.

Bettwanzen (cimex lectularius)
Wo auch immer Menschen schlafen oder sich aufhalten gibt es die 3 bis 5 mm großen Krabbler. In den 50er und 60er Jahren waren die Plagegeister durch den verbreiteten Einsatz des heute verbotenen Insektizids DDT weitgehend aus den Haushalten verschwunden. Nun kehren sie zunehmend als ungebetene Hausgäste zurück, da sie mittlerweile gegen die gegen sie eingesetzten Chemikalien resistent geworden sind. In den USA entwickelte sich im letzten Jahr eine regelrechte Bettwanzenplage, die die Gesundheitsbehörden auf den Plan riefen. In speziell angelegten Informationskampagnen wurde u.a. darauf hingewiesen, dass Bettwanzen beispielsweise in Hotelzimmern auch auf Kleidung und Gepäck klettern und somit in ihrer globalen Ausbreitung nicht effektiv gestoppt werden können. Über die Website http://bedbugregistry.com/ können sich USA-Reisende darüber informieren, ob in ihrem Zielhotel mit einem Bettwanzen-Befall zu rechnen ist.

Hospitality Career Award 2011: Jetzt bewerben!

(Landsberg/Lech, 06. Juli 2011) Die Bewerbungsphase für den Karriere-Award ist angelaufen. Zum vierten Mal zeichnen die Fachzeitschriften Catering inside, Top Hotel und Küche mit Unterstützung des Beratungsunternehmen Konen & Lorenzen Recruitment Consultants talentierte Nachwuchskräfte für ihre beruflichen Leistungen aus.

Hospitality Career Award 2011

Wer in den Bereichen Catering, Hotellerie oder Gastronomie tätig und nicht älter als 29 Jahre ist, kann teilnehmen. Er braucht zudem einen Mentor (Geschäftsführer, Ausbilder, Personalleiter usw.), der seinen beruflichen Werdegang unterstützt bzw. gefördert hat und dies mit einem Statement dokumentiert. Des Weiteren werden ein vorbildliches Führungsverständnis und erste berufliche Erfolge auf dem Weg an die Führungsspitze vorausgesetzt. Dieser Branchenwettbewerb würdigt nicht nur die Leistungen des Bewerbers und des Mentors, sondern stellt diese auch der Öffentlichkeit vor.

Bis zum 15. Oktober können sich Nachwuchskräfte für die Auszeichnung mit dem Hospitality Career Award melden. Die Chefredakteure von Catering inside, Top Hotel und Küche wählen jeweils fünf Bewerber aus ihrem Branchensegment aus, die einer Fachjury Rede und Antwort stehen müssen. Anschließend entscheiden die Juroren, wer als talentierte Nachwuchskraft ausgezeichnet wird. Die Preisverleihung findet am gleichen Tag abends im Rahmen eines großen Abschluss-Events statt. Partner ist das Beratungsunternehmen Konen & Lorenzen Recruitment Consultants, mit dem der Lebensmittel Praxis Verlag Neuwied und der Freizeit-Verlag Landsberg bereits seit Jahren eng zusammenarbeiten. Die Düsseldorfer Recruiting-Profis unterhalten mit www.hotelcareer.de und www.gastronomiecareer.de u.a. wichtige Online-Job-Portale für die Branche.

Den Bewerbungsbogen zum Hospitality Career Award 2011 können Sie hier herunterladen: http://www.tophotel.de/index.php?main|cat487b6b37884ee_0|1#

Waldorf Astoria Berlin – Von der Seine an die Spree: Pierre Gagnaire eröffnet Restaurant

(Berlin, 06. Juli 2011) Vom Besten das Feinste: Im in Bau befindlichen Waldorf Astoria Berlin wird der französische Spitzenkoch Pierre Gagnaire Ende diesen Jahres ein Restaurant eröffnen. Der weltbekannte Franzose hat elf Michelin-Sterne in seinen Restaurants auf der ganzen Welt von Tokio bis Paris und verfügt über eine beeindruckende Riege von Michelin-Star-Küchenchefs in verschiedenen Waldorf Astoria Hotels in Europa.

Pierre Gagnaire

Pierre Gagnaire

Gagnaire ist für das Küchenkonzept und die Menügestaltung des 70-Platz Restaurants, dessen Name noch bekanntgegeben wird, verantwortlich. Die Mitarbeiter des Restaurant-Teams werden eigens in Pierre Gagnaires Drei-Sterne-Restaurant in Paris ausgebildet.

Der „Picasso der französischen Küche“, wie er gerne bezeichnet wird, besitzt und leitet auf der ganzen Welt sehr erfolgreich Restaurants: Das legendäre „Pierre Gagnaire“ in der Pariser Rue Balzac ist konstant mit drei Michelin-Sternen dekoriert sowie mit 19 von 20 möglichen Gault Millau Punkten ausgezeichnet. Dazu kommen die Sterne-Restaurants „Sketch“ in London, das „Colette“ in Saint Tropez und das „Reflets par Pierre Gagnaire“ in Dubai ebenso wie weitere Feinschmecker-Paradiese in Hong Kong, Tokio, Seoul, Moskau, Courchevel und Las Vegas. „Mit dem Waldorf Astoria hält ein großer und einzigartiger Name Einzug in Berlin und es erfüllt mich mit großer Freude sowohl den Berlinern als auch den Gästen aus aller Welt eine anspruchsvolle und einzigartige kulinarische Erfahrung mitgeben zu können“, so Pierre Gagniere.

Pierre Gagnaire ist einer der einflussreichsten Köche der Welt und ein Vorreiter der Fusionküche. Pierre Gagniere kocht nicht, er zelebriert: Mit einer Kreativität und Lust am Experimentieren stellt der 61-Jährige viele seiner jüngeren Kollegen in den Schatten. Der Spitzenkoch hat nur einen Stil, nämlich seinen eignen und der ist unnachahmlich. Seine Küche reflektiert sein Leben, seine Gefühle und seine Erfahrungen und schafft dadurch einzigartige kulinarische Kompositionen für das Auge und den Gaumen, die alle seine Handschrift tragen. Dabei improvisiert und spielt Pierre Gagnaire mit Gerichten und Zutaten wie ein Komponist und das „Opus“ ist voller Kontraste, Überraschungen und Kontrapunkte.

„Es ist für uns eine große Ehre, eine Koryphäe und Kochlegende wie Pierre Gagnaire für das Waldorf Astoria Berlin gewonnen zu haben“, erklärt Friedrich W. Niemann, General Direktor des neuen Weltklasse-Domizils in Berlin. „Pierre Gagnaire ist nicht nur ein Synonym schlechthin für exzellente Kochkunst, sondern mit drei Michelin Sternen auch eine Bereicherung für ganz Berlin. Mit Waldorf Astoria und Pierre Gagnaire verbinden sich Luxus und Eleganz, um dem prestigereichen Erbe des legendären Flaggschiffs an der Park Avenue in Manhattan gerecht zu werden und darüber hinaus neue Maßstäbe zu setzen.“

Mit Pierre Gagnaire verpflichtet Waldorf Astoria Hotels & Resorts den dritten Sterne Koch in Europa neben Heinz Beck im „La Pergola“, dem Drei-Sterne-Restaurant im Rome Cavalieri, A Waldorf Astoria Hotel und Simone Zanoni im Zwei-Sterne „Gordon Ramsay au Trianon Palace“, A Waldorf Astoria Hotel in Versailles.

Das neue Waldorf Astoria Berlin verfügt über ein besonderes Gastronomieangebot. Neben dem Hauptrestaurant von Pierre Gagnaire wird auch das „Romanische Café“ – legendärer Literatentreffpunkt von Erich Kästner, Bertolt Brecht oder Billy Wilder – wieder seine Pforten öffnen. Eine Bar – deren Name noch bekannt gegeben wird – und die „Peacock Alley“ in unmittelbarer Nähe der berühmten Waldorf Astoria Standuhr runden das Angebot ab.

Das Fünf-Sterne-Plus-Hotel ist Teil des Projekts Zoofenster, das den gesamten Westteil der Berliner City aufwerten und beleben soll. Mit 232 Zimmern und Suiten wird das Luxusdomizil die ersten 15 Stockwerke sowie die Etagen 22 bis 31 des insgesamt 32-stöckigen Wolkenkratzers aus Naturstein und Glas belegen, der im Zentrum der Berliner City West gleich neben der Gedächtniskirche und dem Kurfürstendamm entsteht.

Karriere-Ratgeber Hotellerie: Leitfaden für die erfolgreiche berufliche Laufbahn

(Düsseldorf, 06. Juli 2011) Konen & Lorenzen Recruitment Consultants, Düsseldorf, präsentiert in Kooperation mit dem Verlag BBE Media erstmals einen Karriere-Ratgeber für die Hotellerie. Das Buch und die beiliegende interaktive CD bieten einen Branchenüberblick, Stellenbeschreibungen, Gehaltsrechner, Hoteladressen/-kontakte, informieren über Karriereperspektiven, Entwicklungsmöglichkeiten, Weiterbildung, Studiengänge und unterstützen mit Mustertexten und wertvollen Tipps im Bewerbungsprozess.

Der Ratgeber richtet sich an alle, die in der Hotellerie beruflich vorankommen wollen: An Auszubildende, Mitarbeiter und Führungskräfte der Hotellerie und solche, die es gerne werden möchten.

Für die individuelle Weiterbildung zeigt das Buch die Möglichkeiten von der Ausbildung über die Hotelfachschulen bis hin zu den Hochschulen auf. Im Fokus stehen hierbei nicht nur die Zugangsvoraussetzungen und Inhalte, sondern auch die Vorteile bzw. der Nutzen der einzelnen Bildungsinstitute. Darüber hinaus befasst sich das Buch auch auf rund 30 Seiten mit dem Thema Bewerbungsprozess. Neben Tipps und Ratschlägen zur Erstellung des Lebenslaufes, finden sich auf der interaktiven CD unterstützende Materialien wie ein Musterlebenslauf, eine Potenzialanalyse sowie ein Interviewleitfaden mit oft gestellten Fragen aus dem Vorstellungsgespräch. Ein Kapitel über Gehälter der Branche sowie ein Abschnitt über arbeitsrechtrechtliche Grundlagen, betreffend den Bewerbungsprozess (z. B. spezielle Anforderungen der Hotellerie, zulässige/nicht zulässige Fragen im Vorstellungsgespräch), runden den Ratgeber ab.

Die beiliegende CD ergänzt den Ratgeber mit einem umfassenden Überblick über die wichtigsten Hotelgesellschaften und -kooperationen in Deutschland sowie über die Bildungsinstitutionen inklusive aller wichtigen Kontaktadressen. Des Weiteren beinhaltet die CD Stellenbeschreibungen, Mustertexte, Checklisten und arbeitsrechtliche Grundlagen zum Bewerbungsprozess sowie einen Gehaltsrechner mit individuell einstellbaren Variablen, der die Verdienstmöglichkeiten auf den einzelnen Karrierestufen zeigt.

Informationen zum Buch inkl. CD „Karriere-Ratgeber Hotellerie“:
Autoren: Manuel Konen, Benedikt Fabian
Buch + interaktive CD
144 Seiten, DIN A 5
ISBN 3-935118-90-2
Einzelverkaufspreis: 29 Euro
Bestellmöglichkeit:
BBE media GmbH & Co. KG
Am Hammergraben 14, 56567 Neuwied
Tel.: 02631 / 879 – 400; Fax -403
E-Mail: borstelmann@bbe-media.de

Gratis-Mobile-Guide für den Reisevertrieb: GIATA und TOURIAS bringen die kostenlose iPhone-App für über 100 Zielgebiete

(Berlin, 05. Juli 2011) Mit Top-Rankings im hart umkämpften Markt der Reise-Apps können die TOURIAS Mobile Guides schon länger bei den iPhone-Nutzern punkten. Jetzt bringen GIATA und TOURIAS eine kostenfreie Variante für den Reisevertrieb heraus, die neben umfangreichen Zielgebietsinformationen auch Bilder und Texte des am Counter oder im Portal ausgewählten Hotels enthält und dieses in der integrierten Kartenfunktion anzeigt. Es stehen über hundert Zielgebiete mit den korrespondierenden Veranstalterangeboten und Hotelpositionen zur Verfügung, die in der App über die Eingabe eines für jeden Nutzer individuell generierten Codes zusammengestellt werden.

GIATA und TOURIAS bringen die kostenlose iPhone-App für über 100 Zielgebiete

Eine Registrierung ist dabei nicht notwendig, der Link zur App sowie der passende Code werden auf einer hierfür angelegten Website (Microsite) ausgegeben, die aus dem jeweiligen Hotelangebot aufgerufen werden kann. Finanziert wird der Service über Werbebanner sowie kostenpflichtige Upgrades wie Wettervorhersagen, Offline-Karten oder Audio-Files. Banner touristischer Wettbewerber werden laut GIATA und TOURIAS natürlich nicht geschaltet, die Portierung auf Android wird derzeit geprüft.

Brandings können gegen eine Einmalgebühr von EUR99,00 (In-App-Branding nach Codeeingabe) bzw. EUR999,00 (Full-Branding) umgesetzt werden. Bei der größeren Version ist dabei sogar die Erstellung einer eigenen iPhone-App inkludiert, die über Deep-Link sowie durch individuelle Keywords im AppStore erreichbar ist und auch über Suchmaschinen gefunden wird. Die erste individuelle App war laut GIATA bereits nach wenigen Minuten verkauft: „Wir wollten zunächst nur die Meinung eines unserer Partner einholen“, so GIATA Sales-Manager Daniel Lorenz, „und hatten sofort die Zusage für mehrere Tausend Büros“. Zudem sichert GIATA allen Branding-Kunden ein Tracking der jeweiligen Download-Zahlen zu, für viele sicher auch eine Entscheidungshilfe für künftige Buchungs-Apps. 

In allen Versionen kann der Nutzer Reiseziele nachladen, so dass sich die Verweildauer im Vergleich zu vielen oftmals recht kurzlebigen Apps auf dem iPhone der Reisenden deutlich erhöhen dürfte.

Über GIATA: Die GIATA GmbH wurde 1996 in Kassel gegründet und hat heute mit über 150 Mitarbeitern ihren Hauptsitz in Berlin. Gesellschafter sind drei Privatpersonen aus Deutschland sowie die Sabre-Holding (Dallas/USA). GIATA ist international als Content-Lieferant für Reiseangebote touristischer Leistungsträger gefragt. Zu den mehr als 18.000 Kunden gehören namhafte Unternehmen wie TUI, Thomas Cook, Hotelbeds, ITS, FTI, Alltours, Öger Tours, Expedia, Opodo und Lastminute.com. Zudem sorgt GIATA für Verteilung von Bild- und Textdaten der von den Veranstaltern vertriebenen 220.000 Hotels via Internet in über 18.000 Reisebüros, in allen namhaften CRS/GDS (Amadeus, Sabre, Travelport) sowie allen relevanten Internet-Booking Engines und namhaften Reiseportalen. Seit November 2006 bietet GIATA neben den klassischen Veranstalterbeschreibungen zusätzlich auch über 35.000 unique Hotelbeschreibungen (Fließtexte in acht Sprachen) sowie Fact-Sheets (in weiteren 22 Sprachen) und Hotelbilder via XML an. Der „Multilingual Hotel Content“ wird zum Beispiel auf hotelopia.com präsentiert.

Hotelmarketing: Weiterhin Disput über Onlinebewertungen von Gästen

(Frankfurt am Main/Hannover, 05. Juli 2011) Es geht längst nicht mehr darum, ob Hotelbewertungen im Internet sinnvoll sind. Der Disput in Hotellerie und Touristik über den Umgang mit Gästebewertungen geht weiter. Der Hotelberater Maximilian Blum Freiherr von Grevenstein hat nun mit hotelpinnwand.de einen neuen Recherchedienst für Hotelrezensionen gestartet. Quality Reservations wertet – wie der Dehoga-Bundesverband bei der Vergabe der offiziellen Hotelsterne – Onlinebewertungen auf, indem die Onlinemeinungen beim bundesweit beachteten Yieldmanagement-Wettbewerb „UPS“ mit einfließen. Und der Travel Industry Club befragte dazu Entscheider der deutschen Reiseindustrie: Demnach meinen 95 Prozent aller Befragten, auch die Hoteliers könnten von davon profitieren, wenn ihre Häuser durch Gäste im Internet bewertet werden.

„Wir bitten um mehr Fairness“, erläutert Blum von Grevenstein den Hintergrund seines neuen Informationsdienstes. Bei Negativbewertungen will er recherchieren und ggf. Bewertungen richtigstellen. Auch kümmert er sich um Gegenkommentare und Stellungnahmen zu Webrezensionen. „Kritiken sind nützlich, wichtig  und verändern. Aber: Verleumdungen schaden nicht nur den Unternehmen, sondern auch dem Gast“, so der Hotelberater.

Der „Recherchedienst gegen unfaire Internetkommentare“ bietet auch eine Hotellistung. Mit der Verlinkung sollen die Hotelpartner ein Stück weit unabhängiger von den Buchungsportalen werden. Hotelportale wie auch hotelkatalog-online.de bieten tatsächlich einen Mehrwert im Onlinemarketing – etliche privat geführten und Kettenhotels können sich so eine Spitzenstellung in den Suchmaschinen sichern bzw. zurück erobern.

Quality Reservations arbeitet mit trustyou.com zusammen
Erstmals fließen Online-Meinungen in die Bewertung der 350 QR-Partnerhotels beim Yieldmanagement-Wettbewerb „UPS“ ein, den Quality Reservations in 2011 bereits zum vierten Mal in Folge durchführt. Der in Langenhagen bei Hannover ansässige Spezialist für den weltweiten Online-Hotelverkauf reagiert damit auf die zunehmende Bedeutung, die Meinungen und Bewertungen auf den Verkauf von Hotelzimmern haben. Seit Juni 2011 arbeitet Quality Reservations mit dem Münchner Online-Unternehmen trustyou.com zusammen, das mit seinen Produkten mehr als 220 Millionen Online-Meinungen systematisch durchsucht und auswertet.
 
„Menschen werden bei ihren Reiseplanungen den Empfehlungen ihres eigenen Netzwerkes immer den Vorzug geben und somit ist ein Hotelier gefordert, sich mit diesen Kanälen zu beschäftigen. Für uns war es deshalb nur konsequent, Online-Hotelbewertungen bei unserem Yieldmanagement Wettbewerb UPS 2011 zu berücksichtigen, der sich unter dem Motto ‚Ultra Populär: Socialising!“ intensiv mit Social Media Management befasst“, sagte QR-Geschäftsführerin Carolin Brauer. Mit Hilfe von trustyou.com werden für alle 350 QR-Partnerhotels die Buchungs- und Bewertungsportale durchforstet sowie youtube.com, flickr.com und google.de gecheckt. Durch die Möglichkeit der semantischen Suche können auch reine Kommentare, die sich auf facebook.com und twitter.com befinden, ausgewertet werden.
 
Die Ergebnisse der Online-Bewertungen schlagen beim Wettbewerb „UPS 2011“ mit zehn Prozent zu Buche. Weitere Kriterien sind die Steigerungen der über QR generierten Durchschnittsrate, der Übernachtungen und das daraus resultierende Umsatzplus unter Berücksichtigung der tatsächlich zur Verfügung stehenden Zimmer. Für Carolin Brauer steht fest: „Die Meinungen der Gäste werden immer wichtiger und bilden die Basis für die gezielte Pflege von Image und Qualität. Empfehlungsmarketing ist heute und wird verstärkt auch in der Zukunft ein wichtiges Mittel sein, um Gäste für sich zu gewinnen!“

Legitim und weitestgehend zuverlässig: Deutsche Reiseindustrie bringt Hotelbewertungen im Internet große Sympathie entgegen – Deutlicher Nutzen für die Hoteliers
Allen Kritiken und angeblichen Versuchen von Manipulationen zum Trotz: Bewertungen von Hotels im Internet sind in Deutschland fest etabliert und stehen nicht nur bei den Verbrauchern als nützliches Instrument zur Reiseplanung hoch im Kurs. Auch die Reiseindustrie selbst möchte darauf offensichtlich nicht mehr verzichten. Allerdings sollten die Bewertungen der Hotels nur von solchen Gästen akzeptiert werden, die auch tatsächlich in dem betreffenden Haus abgestiegen sind.

Bei einer Erhebung unter Entscheidern der deutschen Reiseindustrie gaben 86 Prozent aller Befragten bei der im Auftrag des Travel Industry Club von dem auf die Touristik spezialisierten Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Trendscope erhobenen Umfrage an, dass Hotelbewertungen im Internet grundsätzlich nützlich sind und sich als zuverlässige Informationsquelle etabliert haben. Nach Einschätzung der im Juni befragten Manager dienen die Bewertungen im Internet dabei nicht nur dem Verbraucher. Nach Meinung von 95 Prozent aller Befragten können auch die Hoteliers davon profitieren, wenn ihre Häuser durch Gäste im Internet bewertet werden.

Die befragten 228 Entscheider der Reiseindustrie sind zudem mehrheitlich der Überzeugung, dass man den Bewertungen weitestgehend Glauben schenken kann. Während 68 Prozent der Befragten die Bewertungen für glaubwürdig halten, gehen 32 Prozent davon aus, dass Hotelbewertungen durchaus auch oft manipuliert sind und falsche Informationen widerspiegeln. 83 Prozent der Befragten würden es befürworten, wenn nur diejenigen das Hotel bewerten dürfen, was sie auch selbst besucht haben.

Eindeutig ist das Votum der Manager aus der deutschen Reiseindustrie im Hinblick auf die Legitimierung von Hotelbewertungen im Internet. Nur zwei Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Hotelbewertungen im Internet unterbunden werden sollten.

Hotelmarkt Wien: Bank stellt Konkursantrag gegen Grand Hotel

(Wien, 05. Juli 2011) Harte Zeiten für Hotelinvestor Mohammed Bin Issa Al Jaber: Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Profil“ soll die UniCredit Bank Austria einen Konkursantrag gegen sein Grand Hotel Wien eingebracht haben. Grund seien nicht getilgte Kreditraten. Die Bankschulden belaufen sich dem Bericht zufolge auf 3,5 Millionen Euro.

Bank stellt Insolvenzantrag für Grand Hotel Wien: Kreditraten nicht bezahlt

Bank stellt Insolvenzantrag für Grand Hotel Wien: Kreditraten nicht bezahlt

Al Jaber hat bereits vor kurzem eine Beteiligung, den Skihersteller Kneissl, durch Insolvenz verloren. Auch die UniCredit Bank Austria ist einer der Großgläubiger bei Kneissl. Nun steht das namhafte Tophotel auf dem Spiel. „Profil“ zufolge soll die Auslastung überdurchschnittlich sein und alle Gehälter konnten bezahlt werden. Bislang.

Die Bank stellte die Kredite für die beiden Hotels von Al-Jabers Gruppe MBI International, Grand Hotel und The Ring, am 21. Januar fällig. Nun erfolgte der Insolvenzantrag. Laut „Profil“ ist die Hotelimmobilie mit zwei Hypothemen in Höhe von 158 Millionen Euro durch Eurohypo belastet. Offenbar ist ein Verkauf nicht mehr abzuwenden. Al Jaber hatte das Grand Hotel 2002 von All Nippon Airways übernommen

Accor Hospitality Germany: Weiterer Ausbau im Low-Budget-Segment – 4 weitere Etap-Hotels geplant

(München, 05. Juli 2011) Auch Accor setzt auf Low Budget: Etwas verhaltener als Konkurrent B&B geht der Ausbau der Etap-Hotels voran. Nun wurde das 71. Hotel der Marke in Ulm (129 Zimmer) eröffnet. Weitere vier Etap-Hotelprojekte sind in Entwicklung.

Clou des Etap-Konzept sind die „Triple“-Zimmer mit einem Französischen Bett sowie einem Etagenbett, die Platz für jeweils zwei Erwachsene und ein Kind unter zwölf Jahren bieten. Die Übernachtung im neuen Etap Hotel Ulm City ist ab nur 43 Euro zu haben.

Das Etap-Zimmerkonzept „Cocoon“ bietet u.a. LED-Beleuchtung, Leselampen mit Berührungsschalter, eine geräumige Duschkabine, einen offen gestalteten Aufenthaltsbereich, Flatscreen-TV mit Multimedia-Konsole sowie mehr Stauraum für Gepäck und einen Ganzkörperspiegel. Accor hat das “Cocoon”-Konzept in Zusammenarbeit mit Priestman Goode entwickelt, einer Agentur mit Spezialisierung auf ergonomische Designlösungen. 2008 wurde Etap dafür bei den „European Hotel Design Awards“ mit dem Preis für das beste Innendesign ausgezeichnet.

Hotelbau-Boom in Dubai hält unvermindert an: 97 neue Hotels entstehen in der Glitzerstadt am Arabischen Golf – Berlin mit 49 Hotelprojekten auf Platz 3 der Top 11 Städte weltweit mit meisten Hotelbauten

(Hamburg, 04. Juli 2011) Das ist eine Hitliste: In Dubai werden nachwievor die meisten Tophotels gebaut (97), in Las Vegas entstehen die größten Stadthotels (bis zu 8.292 Zimmer) und in Berlin setzt sich der Hotelbau-Boom mit 49 Projekten unvermindert fort. Das Ranking der Top 11 Städte weltweit mit den meisten Hotelbau-Projekten führt die Glitzermetropole am Arabischen Golf weiterhin an. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung von www.tophotelprojects.com, einem internationalen Informationsdienstleister für Hotelprojekte und Kettenhotels weltweit.

Trotz einiger Verzögerungen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise gehen die Bauarbeiten im Sand der Vereinigten Arabischen Emirate munter voran. Dubai’s neues Vorzeigeprojekte „Dubailand“ mit dem 6.500 Zimmer großen „Asia Asia“-Hotelprojekt wird von Projektentwickler Tatweer/Dubai Holding kräftig voran getrieben – wenn auch in abgespeckter Form. Hier entstehen mehrere riesige Freizeitparks, darunter ein „Legoland“. In „Dubailand“ sollen etliche neue Themenhotels entstehen.

Mit Abu Dhabi (66 Hotelprojekte mit insgesamt über 21.500 Zimmern) und Ras Al-Khaimah (14 Projekte mit mehr als 4.600 Zimmern) sind gleich zwei weitere Dampfregionen der Vereinigten Arabischen Emirate in der Hitliste der Städte mit den meisten Hotelbauten zu finden. Dies zeugt von dem beispiellosen Boom in der Allianz von sieben Emiraten, die sich Zug um Zug von der Erdölförderung unabhängiger machen wollen. Mit dem höchsten Turm der Welt, dem 828 Meter hohen Burj Khalifa (der ein Armani Hotel beherbergt), ist Dubai bereits weltweit Spitze.

Top 11 Städte weltweit mit den meisten Hotel-Neubauten

Stadt / Anzahl Hotelprojekte / Anzahl Hotelzimmer in Bau insgesamt
Dubai/VAE – 97 – 35.154
Abu-Dhabi/VAE – 66 – 21.572
Berlin/Deutschland – 49 – 9.819
New York City/USA – 43 – 9.928
Moskau/Rußland – 32 – 7.198
Marrakesch/Marokko – 24 – 6.384
Sotschi/Rußland – 18 – 9.404
Panama-City/Panama – 18 – 4.450
Las Vegas/USA – 17 – 31.100
Mekka/Saudi-Arabien – 14 – 6.988
Ras Al-Khaimah/VAE – 14 – 4.607
Quelle: www.tophotelprojects.com
 
In Las Vegas, der Stadt der Süchte und Sehnsüchte, entstehen weiterhin die größten Hotels weltweit. Zwar sind es aktuell „nur“ 17 Hotelprojekte, die bei tophotelprojects.com in der Online-Datenbank verzeichnet sind, aber mit insgesamt 31.100 neuen Hotelzimmern ist die Spielhölle in der Wüste von Nevada eine einzige riesige Baustelle. Eines der herausragendsten Hotelprojekte ist die Planung des „Fontainebleau“-Resorts mit über 3.800 Zimmern.

Musterzimmer im Waldorf Astoria Berlin: Die Gästeräume im prestigeträchtigsten Hotelbau-Projekt der Bundeshauptstadt werden mindestens 50 Quadratmeter groß sein (Foto: Hilton)

Musterzimmer im Waldorf Astoria Berlin: Die Gästeräume im prestigeträchtigsten Hotelbau-Projekt der Bundeshauptstadt werden mindestens 50 Quadratmeter groß sein (Foto: Hilton)

 
In Berlin verschärft sich der Preiskampf unter den Hotels mit 49 geplanten bzw. in Bau befindlichen Hotels (über 9.800 Zimmer) zusätzlich. Zu den größten Hotelprojekten gehört das 322 Zimmer zählende Steigenberger Hotel am neuen Flughafen BBI; die Eröffnung ist für Mitte 2012 geplant. Es ist dann das zweite Steigenberger-Hotel in der Hauptstadt. Das prestigeträchtigste Hotelbau-Projekt ist das High-End-Luxushotel Waldorf Astoria (232 Zimmer), das im „Zoofenster“-Turm an der Gedächtniskirche entsteht; die Eröffnung ist für Jahresende vorgesehen. Die Gästezimmer werden mit mindestens 50 Quadratmetern außergewöhnlich groß und luxuriös sein. Der Hotelmarkt Berlin wird auch Versuchsdestination für die in Deutschland noch gänzlich unbekannte Hotelmarke „Indigo“ der InterContinental Hotels Group: Gleich zwei Projekte (152 bzw. 81 Zimmer) sind konkret in Planung.

Über tophotelprojects.com®: Die Online-Datenbank bietet über 4.300 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektendaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Hotelprojekte werden aktualisiert. Abonnenten von tophotelprojects.com® sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie. Neben der Datenbank für Hotelbau-Projekte wird eine Datenbank mit Profilen aller wichtigen Hotelketten weltweit betrieben: tophotelchains.com bietet ausführliche Informationen zu allen bedeutenden Hotelmarken.

digningcity.com: Weltgrößtes Restaurantportal startet in Berlin – Ab Herbst auch in Hamburg

(Berlin, 04. Juli 2011) Wohin zum Candle-Light-Dinner? Welcher Italiener hat die beste Pasta? Und wo gibt es den leckersten Sonntagsbrunch? Bei Fragen wie diesen hilft www.diningcity.com weiter. Das nach eigenen Angaben weltweit größte Restaurantportal ist seit dem 1. Juli auch mit einer deutschen Website online. Als erstes gehen die Restauranttipps für Berlin an den Start.

Gelistet bei digningcity.com: Restaurant Lorenz Adlon im Hotel Adlon Kempinski Berlin

Gelistet bei digningcity.com: Restaurant Lorenz Adlon im Hotel Adlon Kempinski Berlin

Ab November will digningcity.com auch in Hamburg präsent sein. 2012 sind Portale für Frankfurt am Main, München, Hannover und Köln geplant.

Die Basispräsentation kostet 1.200 Euro im Jahr. Dazu kommen optional z.B. die „Restaurantwoche“ zu 250 Euro je Aktion. „Die Restaurantwochen finden zwei Mal im Jahr statt. Erste Restaurantwoche wird im Oktober in Berlin präsentiert“, sagte Dirk Alberts von der in gründung befindlichen diningcity Deutschland GmbH in Hannover

Die Kriterien für die Online-Restaurantsuche sind Region, Küche, Preisklasse und Extras wie zum Beispiel Frühstück, Raucherbereich oder Terrasse. Mehr als 50 Hauptstadt-Restaurants stellen sich zum Onlinestart auf den Seiten von diningcity.com ausführlich vor – darunter Gourmetrestaurants wie das „Lorenz Adlon“, Kult-Gastronomien wie „Habel Weinkultur“ und Exoten wie das „No Kangaroo“. Das erklärte Ziel ist es, bis zum Jahresende 100 Restaurants in Berlin zu präsentieren.

Restaurantfotos, Lage, Speisekarte, Sonderaktionen, Zahlungsmodalitäten und Preisniveau gehören zu den Informationen, die auf einen Klick sichtbar sind. Wer von dem Angebot überzeugt ist, kann sofort über die Seite reservieren. Unverzichtbares Element der Restaurant-Porträts ist außerdem die Online-Bewertung der Gäste. Neben freien Kommentaren gehört dazu eine Punkteskala von eins bis zehn. Die durchschnittliche Bewertung zeigt direkt an, wie gut das Restaurant bei seinen Gästen ankommt.

„Wir sind nicht das erste Restaurantportal im Internet, aber individueller und dabei werbefrei und nutzerfreundlich“ erklärt Peer Stephan, Sprecher von diningcity.com in Deutschland. „Die anspruchsvolle und ausführlich bebilderte Vorstellung der Restaurants ist wegweisend. Außerdem bieten wir den teilnehmenden Gastronomen viele Möglichkeiten, Sonderaktionen über unser Portal zu initiieren oder auf aktuelle Events hinzuweisen.“ Dazu gehören zum Beispiel Sonderaktionen für Gäste die über diningcity buchen und spezielle diningcity-Menüs und ein Eventkalender auf der Startseite des Portals.

UNWTO: Welttourismus wächst weiterhin stark

(New York City, 04. Juli 2011) Boom im Tourismus – und dies weltweit: In den ersten fünf Monaten des Jahres wuchs der Welttourismus um 4,5 Prozent. Überdurchschnittliches Wachstum bei den Reisen gab es laut „Welttourismus-Barometer“ der UN-Welttourismusorganisation UNWTO in Südamerika (+17%), Südasien (+14%) und Südostasien (+10%).

Zwischen Januar und April wurden weltweit 268 Millionen Ankünfte gezählt, zwölf Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein im April gab es einen Zuwachs von sechs Prozent.

In Europa gab es mit sechs Prozent mehr Ankünften (verglichen mit Januar-April 2010) endlich wieder ein starkes Plus. Dagegen musste man im Mittleren Osten (-14%) und in Nordafrika (-11%) herbe Verluste im Tourismus hinnehme; eine Folge der Revolutionen und Unruhen.

Bettensteuer: Matratzen-Maut in München endgültig gescheitert – Neue Zwangsabgaben in Göttingen und Suhl

(München, 04. Juli 2011) Der Spuk ist nach einem Jahr vorüber – zumindest in München: Die im Juni vom Stadtrat beschlossene und im Oktober von der Bezirksregierung gekippte Bettensteuer wurde nun vom Bayerischen Verwaltungsgericht endgültig ad acta gelegt. Der politische Vorstoß sei nicht genehmigungsfähig, heißt es in dem Urteil. Die Stadtratsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen beschlossen, künftig je Hotelübernachtung 2,50 Euro abkassieren zu wollen. Dem Urteil wird Signalwirkung für ganzt Bayern zugeschrieben.

„Die Erhebung einer Bettensteuer hätte die vom Bund beschlossene Mehrwertsteuerreduzierung auf Beherbergungsdienstleistungen konterkariert und wäre somit verfassungswidrig gewesen“, erläutert Dehoga-Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl. „Eine zusätzliche Steuer hätte zudem Übernachtungen verteuert, Gäste verschreckt und die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zerstört“, sagte Stefan Wild, Vorsitzender des Fachbereiches Hotellerie.

2,50 Euro pro Person für jede Übernachtung hätte bei einem Preis von 50 Euro fürs Doppelzimmer eine Verteuerung um zehn Prozent bedeutet. Als Kompensation für entgangene Gelder aus dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz hatte sich Rot-Grün in München allein durch die Bettensteuer Mehreinnahmen pro Jahr in Höhe von 25 Millionen Euro erhofft. In ganz Deutschland betragen jedoch die Mindereinnahmen aller Kommunen durch die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Beherbergungsleistungen nicht mehr als 19 Millionen Euro. Das macht durchschnittlich 1.650 Euro pro Kommune aus, die durch Investitionen der Hotellerie in die heimische Wirtschaft und weniger Arbeitslose mehr als aufgewogen werden.

„Unserer besonderer Dank gilt der Regierung von Oberbayern, die als zuständige Genehmigungsbehörde sich nicht von populistischen Aussagen irreführen hat lassen, sondern nach einer rein sachlichen Prüfung der Rechtslage zu dem Ergebnis kam, den Vorstoß der Landeshauptstadt München nicht zustimmen zu können“, fügt Brandl hinzu.

Da in Bayern der Freistaat nur bei der erstmaligen Einführung einer kommunalen Abgabe Erlaubnis erteilen muss, besitzt das Urteil bayernweite Relevanz. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache ließ das Verwaltungsgericht München jedoch die Berufung zum Bayerischen Verwaltungsgerichtshof zu.

Neue Bettensteuern in Göttingen und Suhl
Am 01. Juli trat die Matratzen-Maut (1-3 Euro je Übernachtung) in Göttingen in Kraft. Auch hier ist ein Musterverfahren Mit Unterstützung des Dehoga Niedersachsen geplant. In Suhl/Thüringen soll einem bericht von Radio MDR 1 zufolge ab Herbst eine Bettensteuer (1,50-2 Euro je Nacht) erhoben werden. Das wäre nach Erfurt, Jena, Gera und Weimar die fünfte Stadt in Thüringen mit dieser Zwangsabgabe.

Mehrere Verfahren in Gange
Gegen die Bettensteuern in den deutschen Städten und Gemeinden sind mehrere Verfahren in Gange bzw. in Vorbereitung. Einen erstes Rückschlag gab es in Rheinland-Pfalz: Hier hatte das Oberverwealtungsgericht Koblenz die Abgaben in Bingen und Trier genehmigt. In Osnabrück und Köln sind weitere juristische Verfahren in Gange.

Hotelmarkt Hamburg: Total ausgebucht

(Hamburg, 01. Juli 2011) Mit dem Start der Sommerferien herrscht Hauptkampfzeit in Hamburgs Hotels. Für das Wochenende wird „Ausgebucht“ gemeldet. Mit gleich drei Großveranstaltungen – „Schlagermove“, Galopp-Derby und WM-Boxkampf zwischen Wladimir Klitschko und David Haye – brummt die Hansestadt. Bei hotel.de ist nur noch Zimmer im Mercure Hotel Hamburg Airport, bei booking.com sind nur elf von insgeamt 340 gelisteten Hotels buchbar und bei hrs.de waren zuletzt lediglich neun Hotels buchbar.

Hamburg brummt – besonders die „Cruise Days“ mit großen Kreuzfahrtschiffen im Hafen sind beliebt; im vergangenen Jahr gab es dazu allein rund 978.000 Übernachtungen (Foto: mediaserver.hamburg.de/Christian Spahrbier)

Hamburg brummt – besonders die „Cruise Days“ mit großen Kreuzfahrtschiffen im Hafen sind beliebt; im vergangenen Jahr gab es dazu allein rund 978.000 Übernachtungen (Foto: mediaserver.hamburg.de/Christian Spahrbier)

Die erfreuliche Buchungslage markiert einen neuen Rekordwert im sagenhaften Tourismusboom in Hamburg. Allein in den ersten vier Monaten des Jahres stiegen die Übernachtungen um über zehn Prozent.

Im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten an der Binnenalster ist kein Zimmer mehr zu haben – und dies bei gebuchten Raten von 424 Euro, berichtet das „Hamburger Abendblatt“. Die starke Nachfrage nach den rund 45.000 Hotelbetten und etwa 4.000 Betten von Privatvermietern lässt auch einige Hoteliers vom sagenhaften Reichtum träumen. Nach einem „Abendblatt“-Bericht soll man im Hotel Nevada in Hamm sage und schreibe 1.190 Euro für die Übernachtung im Doppelzimmer verlangt haben … Aktuell ist ein Doppelzimmer für 690 Euro je Nacht buchbar.

Dorchester Collection: Management des Le Richemond Genf

(Genf, 01. Juli 2011) Namhafter Zuwachs der exquisiten Dorchester Collection: Ab 1. August wird das Management des Genfer Luxushotels Le Richemond (109 Zimmer) übernommen. Nach einem Eigentümerwechsel erfolgt nun eine umfassende Renovierung von Restaurant, Bar und Suiten. Das Hotel wird ununterbrochen geöffnet bleiben.

Dorchester Collection managt Le Richemond Genf ab  01. August

Dorchester Collection managt Le Richemond Genf ab 01. August

Das Le Richemond ist das achte Haus der Dorchester Collection. Derzeit wird das New York Plalace Hotel an Northwood Investors verkauft, da es nicht mehr zur Philosophie der Hotelgruppe passt. Der Verkauf soll Mitte Juli abgeschlossen werden. Im September soll das neunte Hotel der Gruppe, das 45 Park Lane in London, eröffnen. Im Oktober steht die Wiedereröffnung des Hotel Bel-Air Los Angeles nach einem Generalüberholung an.

Hotelmarketing – Urlaubsplanung: Deutsche vertrauen Online-Bewertungen mehr als Empfehlungen von Freunden

(Hamburg, 01. Juli 2011) Wer eine Reise buchen will, für den sind die Bewertungen anderer Reisende auf Online-Plattformen die wichtigste Entscheidungsgrundlage. 43 Prozent der Deutschen vertrauen Kundenbewertungen im Internet bei der Wahl eines Reiseziels oder einer Unterkunft am meisten. Die Bewertung Fremder wiegt dabei sogar mehr als der Rat von Freunden und Bekannten. Nur für 18 Prozent ist eine Empfehlung aus dem Bekanntenkreis entscheidendes Kriterium für die Urlaubsbuchung. Das ergibt eine repräsentative Umfrage von Faktenkontor und Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

Nach der Qualität der Bewertungen auf Online-Portalen gefragt, sind die Deutschen grundsätzlich zufrieden mit den Beiträgen, die andere Reisende verfassen. 45 Prozent der Befragten stufen die Beurteilungen für die Reiseplanung mehrheitlich als hilfreich ein. 41 Prozent von ihnen sind dabei überzeugt, dass mindestens drei Viertel der abgegebenen Bewertungen echt sind – also tatsächlich von Kunden stammen und nicht von den Reiseveranstaltern verfasst wurden. Den geringsten Einfluss auf die Wahl eines Reiseangebots haben den Studienergebnissen zufolge die Angaben des Reiseanbieters selbst. Bei der Urlaubsplanung spielen die Internetauftritte der Touristikunternehmen trotzdem keine unerhebliche Rolle: 44 Prozent der Deutschen starten ihre Recherche nach Urlaubsangeboten direkt auf der Homepage der Reiseveranstalter.