Monatsarchiv: April 2011

Radisson Blu Schwarzer Bock Hotel Wiesbaden: Nur 14,86 Euro – Jubiläumsrate zum 525-jährigen Bestehen

(Wiesbaden, 29. April 2011) 1486 entstand der „Schwarze Bock“ in Wiesbaden – zunächst als Badehaus. Mit 525 Jahren ist das seit über 15 Jahren als Radisson Blu geführte 142-Zimmer-Hotel eines der ältesten Hotels Deutschlands. Zum Jubiläum gibt es nun fürt Ortsansässige die Vorzugsrate von nur 14,86 EUR pro Person im Doppelzimmer.

Radisson Blu Schwarzer Bock Hotel Wiesbaden: Fassade von heute

Radisson Blu Schwarzer Bock Hotel Wiesbaden: Fassade von heute

„Ein Hotel mit dieser Historie zu leiten, ist eine wunderschöne Aufgabe. 1486 bis 2011 ist ein gewaltiger Zeitraum, für ein Menschenleben kaum greifbar. Um unsere Gäste aus aller Welt an diesem Event teilhaben zu lassen, haben wir ganzjährig exklusive Jubiläumsangebote zusammengestellt“, so General Manager Peter Mikkelsen.

Das Radisson Blu Schwarzer Bock Hotel in Wiesbaden feiert sein 525-jähriges Jubiläum. Es gilt als ältestes Grandhotel Deutschlands – mit seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1486 stammt es aus einer Zeit, in der es den Petersdom in Rom und die Basilius-Kathedrale am Roten Platz von Moskau noch nicht gab, in der Amerika und der Amazonas noch nicht entdeckt worden waren, und in der Martin Luther gerade einmal drei Jahre alt war.

Fassade von 1899

Fassade von 1899

Ursprünglich diente der „Schwarze Bock“, der seinen Namen seinem damaligen schwarzhaarigen Besitzer Philipp zum Bock verdankt, als öffentliches Badhaus. Wiesbaden hatte damals zwar nur 36 Einwohner, war aber schon seit langem für seine heißen und wohltuenden Quellen bekannt: Dass hier bereits die Römer ihre Leiden kurierten, beweisen Ziegelsteine aus dem Jahr 33 nach Christus, die bei Bauarbeiten auf dem Hotelgelände gefunden wurden und noch heute im Keller des „Schwarzen Bocks“ zu sehen sind.

Im Lauf seiner frühen Geschichte hatte es der „Schwarze Bock“ auch mit ungeliebten und illustren Gästen zu tun: Die Offiziere, die während des 30-jährigen Krieges im Haus einquartiert wurden, gingen mit dem Inventar nicht gerade zimperlich um, und die Pferde, für die einer der Besitzer zeitweilig ein eigenes Rossbad schuf, galten über die Stadtgrenzen hinaus als kuriose Attraktion. Doch dann entwickelte sich Wiesbaden zu einem der vornehmsten Kur- und Reiseziele Europas. Die Damen der nahen Frankfurter Gesellschaft ließen sich im Ehevertrag garantieren, dass sie einmal pro Jahr nach Wiesbaden durften – und dies ohne ihre Männer! Goethe war im „Schwarzen Bock“ zu Gast und notierte die sinnigen Zeilen: „Beim Baden sei die erste Pflicht, dass man sich nicht den Kopf zerbricht, und dass man höchstens nur studiere, wie man das lustigste Leben führe.“ Und Dostojewski arbeitete im „Schwarzen Bock“ an seinem Roman „Der Spieler“ – es soll nicht unerwähnt bleiben, dass dem Schriftsteller das Casino um die Ecke zum Verhängnis wurde: Er verspielte dort seine gesamte Reisekasse.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das alte Badhaus abgerissen und durch einen modernen Neubau ersetzt, in dem den Gästen 220 Betten, elektrisches Licht, Lifte und später sogar fließendes Wasser zur Verfügung standen – zum Preis von 5 Mark pro Nacht! Nach dem Zweiten Weltkrieg hielten die Amerikaner den „Schwarzen Bock“ noch zwölf Jahre lang besetzt; anschließend und bis zum heutigen Zeitpunkt wurde das Hotel immer weiter modernisiert. Die reiche Geschichte des Hauses behielt man dabei stets im Auge: So dient das historische „Ingelheimer Zimmer“ mit wertvollen Schnitzereien und einer 1881 gestalteten Decke aus Nussbaum-, Eschen- und Thujaholz heute als exklusivster der insgesamt 8 Veranstaltungsräume. Und 2010 renovierten die aktuellen Eigentümer, die Capital Hotel Management B.V., das legendäre Badhaus: In seinem historischen Teil wurden Holztüren, Art-Déco-Fliesen und sogar Bronze-Auslaufventile an Wannen originalgetreu saniert, um die Tradition der Wiesbadener Badekultur zu wahren.

Klassisches Flair herrscht auch in den inzwischen 142 Zimmern und Suiten des Hotels, das seit 1995 als Radisson Blu firmiert. Doch keine Sorge: Die Zeit der Strohsäcke mit Unterbett und Haarmatratzen, auf denen man im „Schwarzen Bock“ Ende des 18. Jahrhunderts schlief, sind längst vorbei. Und auch die Öfen in den Zimmern, auf denen sich die Gäste im 19. Jahrhundert ihr Essen selbst kochen mussten, da das Hotel noch kein Restaurant besaß, gehören der Vergangenheit an. Der „Schwarze Bock“ bietet von traumhaften Betten und privaten Bädern bis zu Klimaanlage und kostenfreiem WiFi alle nur erdenklichen Annehmlichkeiten. Im Restaurant „Capricorne“ stehen internationale und nationale Spezialitäten auf der Karte, und in der atmosphärischen Bar 1486, benannt nach dem offiziellen „Geburtsjahr“, klingt der Tag wunderbar aus. Wer hier eintritt, sollte aber nicht nur auf die Cocktailkarte einen Blick werfen, sondern auch auf die Eingangstür, denn diese ziert die erste belegte Jahreszahl des Hauses: 1486.

Hotelmarketing: Meisten Hotels setzen nicht auf Ratenparität

(Hamburg, 29. April 2011) Einheitliche Raten in allen Verkaufskanälen – die sog. Ratenparitätr ist nachwievor nicht sonderlich populär. 63 Prozent der Hoteliers bevorzugen unterschiedliche Raten auf der eigenen Website, den Hotelbuchungsportalen und am Telefon. Dies geht aus einer aktuellen Befragung von 270 Hotels in Deutschland hervor. Nach der Studie „Buchungsmedien & -portale 2011“ vom Marktforschungsinstitut Business Target Group, Scheeßel bei Hamburg (BTG), setzen gerade kleinere Häuser und Hotels mit dem wirtschaftlichen Schwerpunkt Individualreisende auf unterschiedliche Raten in den Verkaufskanälen.

„Mittlerweile stammen mehr als ein Drittel aller Buchungen aus den elektronischen Medien“, sagte BTG-Geschäftsführer Thilo Lambracht. „Für das aktuelle Jahr 2011 wird ein weiteres Ansteigen erwartet.“ An der Spitze und im Segment der Geschäftsreisen weiterhin unangefochten ist der Kölner Pionier hrs.de das Portal mit den häufigsten Buchungen (69% der Nennungen). Verfolger sind hier der deutsche Branchenspezialist hotel.de und das holländische Unternehmen booking.com.

Aber die Gäste buchen nicht nur häufiger online sondern bewerten die Hotels auch zunehmend in Gästebewertungsportalen wie trivago.de. Gerade Business-Hotels beurteilen den Einfluss der Gästebewertungen auf den wirtschaftlichen Erfolg als „hoch“ und sind auch der Meinung, dass 2011 deren Einfluss weiter steigen wird. 50 Prozent der Hoteliers aus Business-Hotels kontrollieren daher mindestens einmal wöchentlich die einschlägigen Online-Bewertungen. „Der Gast wird mündiger und vertraut offensichtlich lieber der Online-Community als Fragebögen auf den Zimmern“, kommentiert Lambracht.

S.Pellegrino World’s Best Restaurants 2011: Deutsche Restaurants „Vendome“ und „Aqua“ auf der Liste genannt

(London, 19. April 2011) Das dänische Restaurant „Noma“ wurde nun in London zum S.Pellegrino World’s Best Restaurant 2011 in der jährlichen Liste der S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants gekürt. Damit gewann das Restaurant von René Redzepi zum zweiten Mal in Folge die jährliche Preisverleihung, deren Trophäen weithin als „Oskar“ der Gastronomie gelten. Dies reflektiert die nachhaltige Begeisterung über die einzigartige Verarbeitung lokaler und regionaler Zutaten des Hauses.

S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants Awards 2011 – Plätze: 1-50
http://www.theworlds50best.com/awards/1-50-winners
Liste als PDF: http://www.theworlds50best.com/wp-content/themes/50best/content/press-releases/2011/50_best_2011_press_winners_1-50.pdf

S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants Awards 2011 – Plätze 51-100
http://www.theworlds50best.com/awards/51-100-winners
Liste als PDF: http://www.theworlds50best.com/wp-content/themes/50best/content/press-releases/2011/50_best_2011_press_winners_51-100.pdf

Es war ein wichtiges Jahr für das „Noma“, und der Name von Chefkoch René Redzepi ist zum Synonym für die „neue Garde“ einer globalen Cuisine geworden, die für junges, aufregendes, zielführendes Dinieren steht. William Drew, Herausgeber der Zeitschrift Restaurant, sagt dazu: „Dieses Jahr bringt uns eine spannende neue Liste von Restaurants, die geografisch noch stärker verteilt sind als bisher, und sie verdeutlicht den Einfluss aufstrebender kulinarischer Nationen wie Peru oder Russland. Wir gratulieren René Redzepi herzlich dazu, dass er die schwierige Aufgabe bewältigt hat, die Spitzenposition seines Restaurants auf unserer Liste zu behaupten und damit sein Engagement zu unterstreichen, die nordische Küche neu zu definieren.“

Das beste Restaurant der Welt: Siegerteam vom dänischen Noma (Foto: William Reed Business Media Ltd 2011)

Das beste Restaurant der Welt: Siegerteam vom dänischen Noma (Foto: William Reed Business Media Ltd 2011)

Die höchste Position unter den deutschen Restaurants nimmt das Kölner „Vendome“ auf Platz 21 ein, das damit seinen kontinuierlichen Aufstieg fortsetzt (um einen Rangplatz seit vergangenem Jahr und um vier Rangplätze seit 2009). Chefkoch Joachim Wissler hat sich auf traditionelle deutsche Zutaten mit einem Hauch Luxus wie Hummer und Foie Gras spezialisiert.

Gefolgt wird das „Vendome“ vom Wiener Steirereck auf Platz 22 und dem Schweizer Schloss Schauenstein, das sich auf der diesjährigen Liste um sieben Plätze auf Rang 23 verbessern konnte. Die größte Steigerung unter den deutschen Restaurants erfuhr dieses Jahr das „Aqua“, das sich um neun Plätze auf Rangplatz 25 verbessern konnte. 2010 stand das Haus erstmals auf der Liste. Sven Elverfeld widmet seine Zeit und Kreativität weiterhin der Demontage und Neuerfindung traditioneller Gerichte.

Sven Elverfeld, Chef im Aqua (The Ritz-Carlton Wolfsburg)

Sven Elverfeld, Chef im Aqua (The Ritz-Carlton Wolfsburg)

Das legendäre „El Bulli“ schließt dieses Jahr die Pforten und erscheint daher nicht mehr auf der Liste. Die spanischen Restaurants „El Celler de Can Roca“ und „Mugaritz“ folgen heuer mit den Plätzen 2 und 3 auf das Noma. „El Celler de Can Roca“, das von drei Brüdern geführt wird, von denen der jüngste erst 33 Jahre alt ist, verbessert sich dieses Jahr um zwei Plätze. Auch das „Mugaritz“ steigt um zwei Plätze auf. Nach einem verheerenden Brand 2010 konnte es wieder eröffnen und gilt nun als das drittbeste Restaurant der Welt.

Zu den begehrtesten Auszeichnungen des Abends gehört der Chefs’ Choice Award. Dieser geht nach einem Votum von Kollegen an Massimo Bottura, von dessen Restaurant „Osteria Francescana“ in Italien viel gesprochen wird. Botturas internationale Reputation wächst rasch angesichts seiner Avantgarde-Cuisine, die zwar unverhohlen modern ist, aber dennoch traditionelle Techniken aufgreift und die Grenzen zwischen Alt und Neu immer weiter verschiebt.

Ungeachtet der Dominanz spanischer Restaurants an der Listenspitze hat das brasilianische „D.O.M.“ einen der spektakulärsten Sprünge hingelegt – um elf Plätze auf Platz sieben. Die Kritiker würdigten Brasiliens zunehmenden Einfluss auf die globale Cuisine mit zahlreichen Stimmen, und auch die Electrolux World’s 50 Best Academy, organisiert von der Zeitschrift Restaurant, erkennt die wachsende kulinarische Bedeutung des Landes mit einem eigenen Team an. Chefkoch Alex Atala, bekannt für die Verwendung von Zutaten vom Amazonas, stellt der Welt eine neue, nachhaltige brasilianische Küche vor.

Perus erstes Restaurant überhaupt auf der Liste ist das „Astrid Y Gaston“ auf Platz 42. Das Restaurant in Lima ist für seine peruanische Haute Cuisine einschließlich traditioneller Cerviches und Chupes (Fischeintöpfe) bekannt.

Das beste Restaurant in Nordamerika ist zum zweiten Mal in Folge das Chicagoer „Alinea“, das sich gegen andere US-Favoriten wie Thomas Kellers „Per Se“ (weiterhin Rang 10) oder das „Daniel“ (Platz 11) durchsetzen konnte. Trotz der starken weltweiten Konkurrenz finden sich zahlreiche britische Restaurants auf der Liste, angeführt von Heston Blumenthals „The Fat Duck“ auf Platz fünf. Das Restaurant „The Ledbury“ leistet ihm Gesellschaft als höchster Neueinsteiger auf Rang 34. Chefkoch Brett Graham, gebürtiger Australier, findet weithin große Anerkennung für seine exzellente französisch inspirierte Küche, und in Folge der Listenplatzierung erwarten Experten, dass sich sein Gasthaus in West-London vom lokalen Star zum globalen „Must go“-Restaurant mausert.

Claude Bosis „Hibiscus“ und Fergus Hendersons „St John“ schaffen es ebenfalls auf die Liste mit den Plätzen 43 (Aufstieg um sechs Listenplätze seit letztem Jahr) bzw. 41 (Aufstieg um zwei Plätze).Auch das französische „Le Chateaubriand“ setzt seinen Aufstieg in der Liste mit einer Verbesserung um zwei Plätze auf Rang neun fort. Dazu kommen „L’Astrance“ und „L’Atelier“ de Joel Robuchon auf den Plätzen 13 bzw. 14.

„L’Astrance“ ist ein bemerkenswertes kulinarisches Ziel und wohl das einzige Restaurant der Liste ohne Speisekarte. Die Gäste wählen lediglich die Anzahl der Gänge. Die Gestaltung des Dinners liegt allein in der Hand des Chefkochs.

Die Auszeichnung für den höchsten Listensprung geht an das Restaurant „Nihonryori RyuGin“ in Japan, das sich um 28 Plätze verbessern konnte. Die Küche von Seiji Yamamoto erweitert die Grenzen der japanischen Küche, ohne Traditionalisten vor den Kopf zu stoßen. Ebenfalls in Tokio und im dritten Jahr in Folge als das beste Restaurant Asiens ausgezeichnet ist „Les Creations de NARISAWA“. Die unorthodoxe französische Küche ist für die Verwendung biologischer Erde sowie Holzkohle bei den Gerichten bekannt.

Das „Quay“ wurde zum zweiten Mal in Folge als bestes Restaurant in Australien und Asien ausgezeichnet. Dieses Jahr rangiert das Restaurant von Peter Gilmore auf Platz 26, hat sich damit um einen Rang verbessert und ist das einzige Restaurant in Australien unter den S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants.

In der zweiten Hälfte der Liste der S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants finden sich Restaurants aus Ländern, die neu vertreten sind. Nichtsdestoweniger verfügen die Häuser vor Ort über einen ausgezeichneten Ruf und reihen sich derzeit in die internationale Liga feinen Dinierens ein. Dazu gehört auch das russische „Varvary“ auf Platz 48. In diesem Restaurant, das zu den berühmtesten in ganz Russland gehört, wird traditionelle, jedoch europäisch beeinflusste Küche serviert.

Als das beste Restaurant in Afrika wurde „Le Quartier Francais“ in Kapstadt gewürdigt, das schon seit vielen Jahren ein Listenfavorit ist. Die Niederländerin Margot Janse leitet die Küche seit 16 Jahren. Sie wird regelmäßig als bester Chefkoch Afrikas ausgezeichnet.

Jedes Jahr wird eins der Restaurants auf den Listenplätzen 51 bis 100 als „One to Watch“, beobachtenswert, benannt. Dieses Jahr handelt es sich dabei um das schwedische Restaurant „Frantzen/Lindeberg“. Es ist eins der kleinsten Restaurants der Liste mit nur 16 Gastplätzen und wurde 2008 eröffnet. Hier zu speisen wird als „spektakuläre Show“ beschrieben: Escargots und Caviar d’escargot, serviert mit Musikbox, Katzengras, Veilchen, Pollen und Rapssaat.

William Drew, Herausgeber der Zeitschrift „Restaurant“, sagt dazu: „Dieses Stockholmer Restaurant ist so spannend, weil es keine definierten Gerichte gibt. Vielmehr kocht man frei auf Basis dessen, was gerade erhältlich ist – und viele Gerichte haben verblüffende Zutaten. Das Ergebnis ist einfach ein großartiges Dinner-Erlebnis.“

Weitere Auszeichnungen
Wie bereits angekündigt erhielt Anne-Sophie Pic („Maison Pic“, Frankreich) 2011 als Erste die Auszeichnung Veuve Clicquot World’s Best Female Chef. In ihrer Dankesrede sagte sie: „Es ist mir eine große Ehre, diese Auszeichnung erhalten zu haben und in so talentierter Gesellschaft zu sein.“ Nominiert für den Preis waren außerdem Elena Arzak („Arzak“, Spanien) und Nadia Santini („Dal Pescatore“, Italien).

Die S.Pellegrino List of the World’s 50 Best Restaurants, eine Initiative der Zeitschrift „Restaurant“, ist eine alljährliche Momentaufnahme der Meinungen und Erfahrungen von über 800 internationalen RestaurantExperten. Es gibt keine vordefinierte Liste von Kriterien, und die Ergebnisse basieren schlicht auf der Auszählung der Stimmen. Jurymitglieder müssen Restaurants, für die sie stimmen, in den vergangenen 18 Monaten selbst besucht haben, und sie müssen für Restaurants innerhalb sowie außerhalb der eigenen Region stimmen. Mit der Unterstützung von S.Pellegrino, dem weltberühmten Sprudelwasser, das global für italienischen Stil steht, fand die diesjährige Preisverleihung in Anwesenheit von Vertretern der meisten World’s 50 Best Restaurants in der Londoner Guildhall statt.

Best Western: Weiterbildung im Fokus

(Eschborn/Taunus, 14. April 2011) Best Western engagiert sich für die Aus- und Weiterbildung seiner mehr als 5.000 Mitarbeiter in Deutschland: Mit über 200 Präsenzseminaren und rund 130 Online-Schulungen pro Jahr zählt das Best-Western-Trainingsinstitut zu den größten Weiterbildungszentren der deutschen Hotellerie. Im vergangenen Jahr nahmen über 1.500 Mitarbeiter an dem Seminarprogramm der weltweit größten Hotelkette teil, das deutschlandweit und teilweise sogar kostenfrei angeboten wird.

Das Institut vermittelt Fach- und Führungswissen in allen Betriebsbereichen des Hotels – zum Teil sogar kostenfrei. „Weiterbildung motiviert die Mitarbeiter und fördert nicht nur den Blick auf den eigenen Arbeitsbereich, sondern auf das gesamte Umfeld und die Branche“, beschreibt Petra Reckel, Direktorin des Trainingsinstituts. Sie weiß, dass es ohne ständiges Lernen in der Welt der Hotellerie nicht geht. „Die Branche verändert sich permanent. Ein wachsendes Hotelangebot und zunehmend kritische Gäste stellen hohe Anforderungen an Dienstleistungsqualität. Deshalb steht die Know-how-Vermittlung bei uns im Vordergrund.“

Die Veranstaltungen finden nicht nur in der Unternehmenszentrale statt, sondern auch bundesweit. Auch im Internet ist der Weg zum Wissen geebnet: Flexibel und kostengünstig können die mehr als 5.000 Best-Western-Mitarbeiter in Deutschland aus rund 130 Online-Seminaren und -Trainings auswählen. Die kostenfreien, einstündigen Webinare verursachen keine Reisekosten und die Mitarbeiter erhalten eine effektive Schulung direkt am Arbeitsplatz. Per Telefon oder Chatfunktion mit dem Trainer können die Teilnehmer während der Schulung Fragen stellen und sich austauschen.
Seit 2010 arbeitet das Best-Western-Trainingsinstitut mit dem renommierten IFH Institute for Hospitality Management zusammen, um ein noch umfassenderes Themenangebot für alle Mitarbeiter bereitzustellen. „Durch die neue Partnerschaft mit IFH konnten wir unser Seminar- und Themenangebot enorm erweitern“, berichtet Reckel. „Für die Best Western Hotels und deren Mitarbeiter finden die Schulungen nun an noch mehr Seminarorten in Deutschland statt, so dass sie ganz flexibel von dem Schulungsangebot profitieren können.“

Das Best Western Trainingsinstitut wurde bereits vor über 20 Jahren ins Leben gerufen und zählt mittlerweile zu den größten Weiterbildungszentren der deutschen Hotellerie. Auf dem vielfältigen Seminarprogramm stehen Themen wie Verkauf, Marketing & Social Media, Empfang & Reservierungen, F&B, Datenbanken oder Yield Management. Absolute Renner und sehr beliebt sind vor allem die Online-Seminare, die standortunabhängig, zeitlich kompakt und kostenfrei zu absolvieren sind. Im Bereich der Präsenz-Seminare punkten vor allem Themen rund um Verkauf und E-Business. Jeder Best Western Mitarbeiter in Deutschland hat die Möglichkeit, an den Veranstaltungen des Best Western Trainingsinstituts teilzunehmen.

IHA fordert Augenmaß und praktikable Regelungen für Verträge per Telefon oder Internet

(Berlin, 13. April 2011) Mit Blick auf die heutige Anhörung im Bundesjustizministerium zum Entwurf der Europäischen Kommission für eine Verbraucherrechterichtlinie mahnt der Hotelverbandsvorsitzende Fritz G. Dreesen praxistauglichere Regelungen an: „Die derzeit geltenden Regelungen für Fernabsatzverträge in der Hotellerie bestehen aus guten Gründen und müssen beibehalten werden.“ Gleichzeitig erteilt Dreesen der so genannten Buttonlösung im Internet eine klare Absage: „Keine Frage, Verbraucher müssen vor unseriösen Online-Anbietern geschützt werden. Die jetzt diskutierte Buttonlösung schießt aber weit über das Ziel hinaus. Sie führt nicht zu mehr Verbrauchersicherheit, sondern nur zu mehr Ärger, so auch in unserer Branche.“

Eine neue EU-Richtlinie könnte das Buchungsgeschäft auf den Kopf stellen - IHA und Dehoga halten dagegen

Eine neue EU-Richtlinie könnte das Buchungsgeschäft auf den Kopf stellen - IHA und Dehoga halten dagegen

Die Europäische Kommission will bestehende Richtlinien zu vertraglichen Rechten von Verbrauchern zusammenfassen und verbindlich für die Mitgliedstaaten harmonisieren. Dazu hatte sie 2008 einen Entwurf für eine Verbraucherrechterichtlinie – 2008/0196 (COD) – vorgelegt. Betroffen sind davon Verträge, die per Telefon, Internet oder Fax geschlossen werden (Fernabsatzverträge). Nach entsprechenden Anträgen des Europäischen Parlaments sollen für diese Fernabsatzgeschäfte nun spezielle Anforderungen eingeführt werden. Damit ein Vertrag rechtskräftig zustande kommt, soll zum Beispiel der Hotelier verpflichtet werden, bei jeder telefonischen Buchung dem Gast ausführliche Vertragsinformationen auf einem „dauerhaften Datenträger“ zur Verfügung zu stellen.

Der Hotelverband hält nichts von diesen Plänen. „In unserer schnelllebigen Zeit kann es doch nicht angehen, dass am Telefon oder über das Internet geschlossene Beherbergungsverträge erst dann gültig werden, wenn dem Gast ihm bereits bekannte Vertragsinformationen auf Papier, USB-Stick, CD-Rom oder auf einer gemeißelten Steintafel zugeschickt werden. Das hilft niemanden und verursacht nur zusätzlichen Aufwand“, macht Dreesen deutlich und fordert eine Beibehaltung der bisherigen und bewährten Ausnahmeregelungen für die Hotellerie, in der kurzfristig abgeschlossene Verträge branchenüblich sind.
Darüber hinaus wehrt sich der Verband gegen die von der Bundesregierung zur nationalen Umsetzung vorgesehene Buttonlösung. Danach soll auf jeder Internetseite, auf der ein entgeltlicher Vertrag mit einem Verbraucher geschlossen wird, ein Extra-Feld (Button) eingeblendet werden, mit dem der Verbraucher noch extra bestätigen muss, dass er Preis und Vertragslaufzeit auch tatsächlich zur Kenntnis genommen habe. Für die Hotellerie bedeutete dies, alle Internetauftritte neu gestalten und programmieren lassen zu müssen.

Dreesen kritisiert: „Die Buttonlösung stellt eine zusätzliche Kostenbelastung für die Hoteliers dar und zöge erhebliche rechtliche Unwägbarkeiten nach sich, ohne ein Mehr an Verbraucherschutz zu bringen.“ Zum anderen zeigten verschiedene Urteile aus der jüngsten Vergangenheit, dass die derzeit geltenden Gesetze gegen Betrugsfälle mit Abofallen im Internet ausreichen, denen zurecht das Handwerk gelegt gehört. „Mit der EU-Verbraucherrechterichtlinie und der Buttonlösung als ihrer deutschen Umsetzung droht aber das Kind mit dem Bade ausgeschüttet zu werden“, stellt der Hotelverbandsvorsitzende klar und verweist auf professionelle Abmahnvereine, die die neue Rechtslage systematisch insbesondere zu Lasten der mittelständischen Wirtschaft ausnutzen könnten.

Dorint: Countdown für Klinik-Hotel

(Köln/Hamburg, 14. April 2011) Im Herbst ist Dorint wieder in Hamburg präsent. Nun wurde Richtfest am 195-Zimmer-Neubau neben der Uniklinik gefeiert. Das Dorint Hotel Hamburg-Eppendorf ist per Brücke mit einer benachbarten Facharztklinik verbunden. Dies ist könnte ein Erfolgsmodell sein – in Hamburg ist bislang das Steigenberger Hotel mit einer Klinik eng verbunden und auch dadurch das Umsatz-Flaggschiff der Gruppe.

Richtfest des Dorint Hotel Hamburg-Eppendorf(Foto: Kaspar Müller-Bringmann – Dorint Hotels & Resorts)

Richtfest des Dorint Hotel Hamburg-Eppendorf(Foto: Kaspar Müller-Bringmann – Dorint Hotels & Resorts)

Die Hamburger B&L-Gruppe investiert mit der Paribus-Gruppe rund 30 Millionen Euro und schloss einen 30-Jahres-Pachtvertrag mit Neue Dorint. Die Architektur stammt von dem Hamburger Büro der Architekten nps tchoban voss. Nach der Zwangstrennung von Accor wird damit Dorint wieder mit dem eigenen Markennamen in der Hansestadt vertreten sein. Einst war das Fünf-Sterne-Hotel an Neuen Wall, ein früheres Postgebäude, von Union Investments als Dorint Hotel eröffnet worden, hieß dann Dorint Sofitel und wird heute nunmehr von Accor betrieben. Dorint war etliche Jahre lang nicht in Hamburg vertreten.

Neben General Manager Andreas Rühlicke ist die künftige Front Office Managerin Maiken Tantzen Teil des Hamburger Pre-Opening-Büros. Im Mai kommen noch ein Technischer Leiter sowie zwei Verkaufs-Mitarbeiter hinzu. Die restlichen Angestellten werden zwischen Juli und September ihre Arbeit aufnehmen. Zur Hotel-Eröffnung im September werden rund 50 Mitarbeiter dabei sein.

Für die Neue Dorint GmbH ist das Hamburger Projekt in der aktuellen Phase sehr wichtig, da es sich um eine bedeutende Neuentwicklung handelt. Die 34 Häuser umfassende Hotelkette hat unlängst das ehemalige InterContinental Hotel Köln dauerhaft in den Eigenbetrieb übernommen. Die Ex-IC-Hotels in Düsseldorf und Berlin werden „vorübergehend“ selbst betrieben und sollen an neue Managementpartner übergeben werden.

Koch ohne Herd: Wird „Raw Food“ zum neuen Gastro-Trend?

Von Carsten Hennig

(Berlin, 12. April 2011) Vegane Rohkost – das klingt für viele nach Salatbuffet und Karottenfetischisten. Doch das in den USA und in Asien bekannte „Raw Food“ könnten nun zu einem neuen Mikrotrend in der Gastronomie werden. Ein Berliner lädt zu Gourmet-Menüs ab 45 Euro ein und serviert nur Obst, Gemüse, Nüsse, Sprossen und kaltgepresste Öle – ohn dies zu braten, grillen oder zu sieden.

Boris Lauser

Boris Lauser

Nichts dürfe über 42 Grad Celsius erhitzt werden, berichtet Boris Lauser dem Magazin „Cicero“. Dies zerstöre die Enzyme in der Nahrung, die dem Körper bei der Verdauung helfen sollen. So bleibt nur, die Rohwaren gegebenenfalls zu marinieren, trocknen, entsaften, fermentieren und mixen. Da gibt es im „Raw Food“-Dinner-Club zum Beispiel „Spaghetti al dente“ (dünne Zucchinistreifen) mit einem „Hack“ aus Mandeln und Nüssen. Oder als Amuse bouche wird ein grüner Smoothie aus Gurke, Sellerie, Fenchel, Blutorange und fermentiertem Weizen serviert. Als nächsten Gänge folgen eine cremige Topinambur-Suppe und „Rawvioli“ in einer Granatapfelrosmarinsauce, gefüllt mit Radicchio und einem aus Nüssen hergestellten Käse. Andere Foodideen sind Gnocci aus Pastinaken und Cashew-Nüssen, die im Dehydrator getrocknet werden.

„Raw Food“ soll in den USA bereits ein neuer Restaurant-Trend sein, berichtet „Cicero“. Kinostar Demi Moore oder Modedesignerin Donna Karan seien bekennende „Raw Foodies“, heißt es.

Nach neuen Fleischskandalen sind ja reine Gemüsemenüs in Deutschlands Topküchen durchaus salonfähig geworden. Es gibt bereits mehrere „Roh-Gourmet-Restaurants„.

Die Lanson-Polo-Liaison ist das Sommer-Highlight 2011

(Hamburg, 12. April 2011) Polo ist die faszinierendste, glamouröseste und eine der schnellsten Sportarten der Welt. Sofort kommen einem die Begriffe Team, Tempo, Tradition und zugleich Luxus, Leidenschaft und Lifestyle in den Sinn. Illustres und oft prominentes Publikum wird davon magisch angezogen. In dieser Glamourwelt, in der Flip-Flops und Bentley, Vintage-Look und Rolex wie selbstverständlich zusammen spielen, ist eines seit jeher zuhause: Champagne Lanson. In 2011 ist Lanson bei insgesamt elf exklusiven Polo-Turnieren partnerschaftlich eingebunden – meistens mit eigenem Team und immer mit stilvoller Champagner-Bar. Den Glamour versprüht Champagne Lanson von Haus aus. Vor 250 Jahren gegründet und eine der fünf Grandes Marques der Welt – das spricht für sich.

Polo-Sieger duschen eben besonders ...

Polo-Sieger duschen eben besonders ...

Polospieler müssen exzellent reiten und geschickt mit Stick und Ball umgehen können. Vor allem aber müssen sie Geschwindigkeit mögen, wenn sie mit dem wendigen, temperamentvollen Polopony – eine Mischung aus dem englischen Vollblut und der argentinischen Landrasse Criollo – mit bis zu 60 Kilometern in der Stunde über das Spielfeld rasen. Immer dem Ball hinterher. Immer den Sieg des nächsten Chukker von 7,5 Minuten und das eigene Handicap (von – 2 bis + 10) im Blick, immer mit einem Adrenalinkick im Blut.

Im Gegensatz zu Argentinien, Polohochburg par excellence mit bis zu 20.000 Zuschauern z.B. bei den Palermo Open („Palermo Hollywood“), steckt Polo in Deutschland noch in den „Kinderhufen“. Aber die Begeisterung wächst von Jahr zu Jahr. Bis zu 12.000 Zuschauer erleben jährlich im Sommer die German Polo Masters auf Sylt, wo Lanson eine zentrale Rolle spielt. „Champagne Lanson und Polo gehören eng zusammen“, sagt Dr. Tina Ingwersen-Matthiesen, die als Geschäftsführerin des Spirituosen-Vermarkters Borco Marken-Import für die alljährlich neu besiegelte Lanson-Polo-Liaison verantwortlich ist. Sie selbst liebt den Polosport und natürlich prickelnden Champagne Lanson. „Lanson und Polo verbindet Energie, Passion, Eleganz, Tradtion und gleichzeitig Modernität“, so die Geschäftsfrau. Die Verbindung von Lanson zu dieser exklusiven Sportart geht sogar so weit, dass das äußert talentierte Fohlen vom besten deutschen Polospieler Thomas Winter (hcp + 5) auf den Namen Lanson getauft worden ist und bald hoffentlich die Polo-Welt erobern wird. Die beiden Hamburger Brüder Thomas und Christopher Winter, zumeist Spieler im Lanson-Poloteam und deshalb auch liebevoll „Champagner-Boys“ genannt, haben sich also aus Leidenschaft für den Champagner nicht nur den Lanson-Schriftzug auf ihre weißen Reiterhosen nähen lassen, sondern sogar eines ihrer Nachwuchspferde nach dem erfolgsgekrönten Champagne Lanson benannt. Letztes Jahr wurde auf festliche und sehr rührende Art und Weise sein erster Geburtstag gefeiert. Die Winters genießen Lanson, ob sie das Turnier gewinnen oder nicht. Und so genießen auch alle anderen Polospieler Lanson, wenn sie sich nach einem temporeichen Kampf am Ende eines jeden Turniers mit der legendären Lanson-Champagnerdusche erfrischen.

Königlicher Champagne Lanson
Lebensfreude, Leidenschaft, Tradition – dafür stehen Polo und Lanson. Polo ist die älteste Sportart der Welt. In den Jahren 370 bis 330 v. Chr. spielte man in Persien „Chaugán“, was einst nur Königen vorbehalten war. Wenn heute der 26-jährige Prinz Harry mit seinem Polopferd in Windsor hinter dem 130 Gramm schweren Poloball herjagt, legt die Royal Family of England stets Champagne Lanson auf Eis. Seit über 100 Jahren wird im englischen Königshaus Lanson genossen. Dafür sorgt der königliche Kellermeister, „because Queen Viktoria liked Lanson Black Label“, bestätigt Cathrine Huat von Lanson International aus Reims (Frankreich). Wen wundert es da noch, dass es heißt: Champagner der Könige beim Sport der Könige.

Champagne Lanson 2011 bei 14 Turnieren dabei
Valartis Group Snow Arena Polo World Cup 13. – 16. Januar 2011
Polo Cup Gut Basthorst 6. – 8. Mai 2011
Bucherer Polo Trophy München 6. – 8. Mai 2011
Beachpolo Timmendorf 6. – 8. Mai 2011
Polo Derby Hamburg 13. – 15. Mai 2011 / 20. – 22. Mai 2011
Berenberg Polo Derby Hamburg 27. – 29. Mai 2011
Julius Bär Beach Polo World Cup Sylt 11. – 12. Juni 2011
Bucherer Polo & Classic 500 Gut Aspern 17. – 19. Juni 2011
Berenberg High Goal Cup Düsseldorf 7. – 10. Juli 2011
German Polo Masters Sylt 29. – 31. Juli 2011 / 5. – 7. August 2011 (VIP)
Berlin Maifeld Cup 20. – 21. August 2011
Idee Polo Derby 26. – 28. August 2011
Berenberg Trophy Frankfurt 26. – 28. August 2011
Bucherer Challenge Cup Berlin 16. – 18. September 2011

Hotelcup 2011: Zum dritten Mal wird die beste Hotel-Fussballelf gesucht

(Hürth, 11. April 2011) Anfang Mai startet wieder der „Hotelcup“: Das außergewöhnliche Fussballturnier der Hotel-Teams findet in sieben deutschen Städten statt. Finale ist am 19. Juni in Köln. Veranstalter ist Gastrobase aus Hürth, auch als Ausrichter der legendären „Hotel Staff Parties“ bekannt. Der „Hotelcup“ findet bereits zum dritten Mal statt.

Titelträger von 2010 ist das Team des Maritim Pro Arte Berlin. In diesem Jahr wird der Wettbewerb härter, da sich immer mehr Teams für den „Hotelcup“ anmelden. Die Mannschaften spielen auf Kleinfeldplätzen, in jeder Stadt jeweils um den „Hotelcup Pokal 2011“ und weitere Preise.

Die Städteturniere: Düsseldorf – 07.MaiHamburg – 08.MaiMünchen – 14.MaiFrankfurt – 15. MaiStuttgart – 22.MaiKöln – 29.MaiBerlin – 05.Juni
Zuschauer haben freien Eintritt. Mit einem Teil der Teilnahmegebühren aus dem Turnier werden karitative Initiativen unterstützt.

Anmeldung und weitere Informationen unter www.hotelcup.de.

Expedia: Aufspaltung geplant – tripadvisor.com soll an die Börse

(Bellevue/USA, 11. April 2011) IPO soll im Herbst sein: Expedia Inc., Bellevue/US-Bundesstaat Washington, will sich aufspalten und tripadvisor.com an die Börse bringen. Dies teilte das Management nun mit. Die TripAdvisor Media Group (betrieben von der TripAdvisor LLC) umfasst das bekannte Reisen-Bewertungsportal und 18 weitere Portale. Bei der Verteilung der neuen Aktien sollen Expedia-Anteilseigner bevorzugt werden.

Tripadvisor.com erreicht nach Unternehmensangaben monatlich 40 Millionen Unique Visitors und umfasst 20 Millionen Mitglieder. Aktuell seien über 45 Millionen Einträge (Rezensionen und Meinungsäußerungen) aus 29 Ländern publiziert.

 

Bettensteuer: -6,4% Umsatzeinbußen in Köln

(Köln, 08. April 2011) In Bonn und Düsseldorf geht es bergauf: Die Bettensteuer setzt der Hotellerie in Köln dagegen hart zu. Laut Dehoga Nordrhein ist der Netto-Umsatz pro Zimmer (Brutto-Umsatz abzüglich Umsatz- und Bettensteuer sowie Umsatzsteuer auf die Bettensteuer) im Januar und Februar 2011 gegenüber den Vergleichsmonaten des Vorjahres um 6,4 Prozent gesunken.

Düsseldorf dagegen habe ein Plus von 20,6 Prozent, Bonn mit Umgebung einen Umsatzzuwachs von 17,8 Prozent verzeichnet.Vor allem das Kongress- und Tagungsgeschäft wandere durch die „Kulturförderabgabe“ in andere Städte ab, heißt es. Bis auf Berlin und Bremen hätten alle Zuwächse erzielt. Laut einem Bericht der „Kölner Rundschau“ sei aber die Zahl der Übernachtungen im Januar um 18 Prozent gestiegen. Auch für März gebe es vorab positive Werte.

Die Bettensteuer wird in Köln zwar seit dem 1. Oktober formal erhoben. Steuerbescheide sollen aber erst nach einer Entscheidung der Verwaltungsgerichte versendet werden. Dann könnten die Abgaben auch rückwirkend verlangt werden.

Inlandstourismus: Übernachtungen steigen im Februar um +1%

(Wiesbaden, 08. April 2011) Auch im Winter ein Plus: Mit 21,2 Millionen Gästeübernachtungen steigt der Inlandstourismus um ein Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland stieg um vier Prozent auf 3,8 Millionen. Bei Gästen aus dem Inland blieb die Übernachtungszahl mit 17,4 Millionen unverändert.

Im Januar und Februar erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 41,3 Millionen. Davon entfielen 34,2 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+2%) und 7,1 Millionen auf ausländische Gäste (+9%).

 

Hilton – Musterzimmer für Waldorf Astoria Berlin fertig

(Berlin, 07. April 2011) Das Waldorf Astoria Berlin (232 Zimmer) präsentiert ein erstes Musterzimmer: Das Konzept sieht eine individuelle, einzigartige Gestaltung mit zeitlos eleganten und standortspezifischen Elementen vor. „Alle Zimmer werden ‚state of the art‘ mit modernster Technik ausgestattet. Beispielsweise werden die Spiegel im Bad über einen integrierten TV verfügen“, so GM Friedrich Niemann.

Musterzimmer im neuen Waldorf Astoria Berlin

Musterzimmer im neuen Waldorf Astoria Berlin

Die Größe der Zimmer variiert, liegt jedoch im Durchschnittsbereich bei ca. 50 Quadratmeter. Die Präsidentensuite in der 31. Etage des Hauses wird über eine Grundfläche von rund 300 Quadratmetern verfügen und sehr luxuriös ausgestattet sein mit Whirlpool, Flügel und privater Loggia. Auch der Service wird höchsten Qualitätsansprüchen genügen. „Ich bin mir sicher, mit der Kombination aus zeitlosem, elegantem Design, moderner Technologie und einzigartigem Service werden wir die Berliner Hotellerie maßgeblich prägen“, so Friedrich Niemann weiter.

Das erste Walddorf Astoria Deutschlands entsteht im Projekt „Zoofenster“ neben der Gedächtniskirche. Das Hotel wird die ersten fünfzehn Stockwerke sowie die Etagen 22 bis 31 belegen. Mit 118 Meter Höhe wird das Zoofenster das höchste Gebäude der City West sein.

Waldorf Astoria ist eine Marke von Hilton Worldwide. Ein 600-Zimmer-Hilton besteht am Gendarmenmarkt (Berlin-Mitte), ein Hampton by Hilton unweit des Bahnhof Zoo. Hilton ist auch als Betreiber des ehemaligen InterContinental Hotels (und aktuell ein Dorint) an der Budapester Strasse im Gespräch.

MKG Hospitality: IHG bleibt größte Hotelkette – Hilton überholt Wyndham

(Paris, 06. April 2011) Massiver Zuwachs bei den Top 4: Die vier größten Hotelketten IHG, Hilton, Wyndham und Marriott verfügen nun jeweils über mehr als 600.000 Zimmern weltweit. Unangefochtener Spitzenreiter bei den größten Hotelketten bleibt die InterContinentel Hotels Group mit 4.437 Hotels und 647.161 Zimmern. Dies geht aus der jährlich Erhebung der größten Hotelketten und –marken von MKG Hospitality, Paris, hervor.

Auf den weiteren Plätzen geht es eng zu: Zwischen Hilton auf Platz zwei (vormals Platz drei) und Wyndham auf Rang drei liegen gerade einmal knapp 250 Hotelzimmer. Marriott schließt von Platz drei aus mit kräftigen Zimmerzuwachs auf. Europas führender Hotelkonzern Accor liegt mit 4.229 Häusern und 492.675 Zimmern weiterhin auf Platz vier der weltweit größten Hotelketten.

Best Western ist als Hotelkette auf Platz 8, aber als Hotelmarke führend. Mit 4.015 (Partner-)Häusern und 307.155 Zimmer weltweit liegt die Marke deutlich vor Holiday Inn (IHG) und Marriott. Bislang wollte sich Best Western als „weltweit größte Hotelkette“ positionieren. Nun lautet der geschützte Slogan „The World’s Biggest Hotel Family“.

Bettensteuer: Widerstand auch in Erfurt und Jena

(Erfurt/Jena, 05. April 2011) Langsam baut sich die Front auf: Nun klagen auch Hoteliers in Erfurt und Jena gegen die Bettensteuer. Beim Oberverwaltungsgericht Weimar seien Normenkontrollklagen eingegangen, berichtet die „Thüringer Allgemeine“. Zunächst soll geprüft werden, ob die Bettensteuern in den beiden Thüringer Städten ausgesetzt werden kann. Dies wäre aber noch keine endgültige Entscheidung.

Es regt sich Widerstand in der Hotellerie: Klagen gegen die Bettensteuern gibt es nun Osnabrück, Erfurt und Jena

Es regt sich Widerstand in der Hotellerie: Klagen gegen die Bettensteuern gibt es nun Osnabrück, Erfurt und Jena

Der Dehoga Thüringen unterstützt die Kläge. „Egal ob man das Bettensteuer oder Kulturförderabgabe nennt, wir halten es für rechtswidrig“, sagte Dehoga-Landeschef Dirk Ellinger. Von fünf Gutachten, die bundesweit bisher zu diesem Thema erstellt wurden, kommen immerhin vier zu dem Schluss, dass diese Steuer verfassungswidrig sei.

In Thüringen wird auch in den Städten Gera, Suhl und Eisenach die Einführung der Matratzen-Maut überlegt. In Weimar gilt bereits seit 2005 die Sonderabgabe.

Normenkontrollklagen gegen die Bettensteuer gibt es bereits in Osnabrück. In Göttingen ist dies geplant. Ein Musterverfahren soll in Köln stattfinden.

Hotelmarketing: Neue Domain .reise ab 30. April registrierbar

(Hamburg, 05. April 2011) Stichtag ist der 30. April 2011: Die dotreise GmbH vergibt ab diesem Datum erstmals Reservierungsrechte für die neuen Top Level Domain .reise für die Touristik. Hunderte Anfragen liegen bereits vor. „Besonders gefragt sind generische Begriffe wie www.kreuzfahrt.reise und www.flug.reise“, berichtet Axel Schwiersch, Chef der dotreise GmbH mit Sitz in Bendestorf bei Hamburg. Das im Sommer vergangenen Jahres gegründete Unternehmen soll die neue Top Level Domain etablieren.

Noch seien alle Domains in dem neuen Namensraum zu haben, selbst www.last-minute.reise, heißt es. Zunächst können nur dotreise-Sponsoren ihre Wunschdomain bevorrechtigt reservieren. Damit sich das auch kleinere Unternehmen leisten können, kostet ein Sponsoringpaket nur 1.500 Euro (zzgl. MwSt.). Die Einnahmen dienen dazu, Einrichtung und Betrieb der Top-Level-Domain .reise zu finanzieren.

Der Namensraum .reise wird von der Internetverwaltung ICANN in Kalifornien ermöglicht. Die dotreise GmbH organisiert stellvertretend für die Unternehmen der Tourismuswirtschaft die Initiative für .reise. Die Mitarbeiter arbeiten bereits seit über einem Jahr an der Vorbereitung. Voraussichtlich Mitte 2012 wird der neue Namensraum .reise verfügbar sein.

Dehoga-Bundesverband – Neue Kriterien: 5. Stern für Gasthöfe

(Berlin, 05. April 2011) Die Kriterien der Deutschen Klassifizierung für Gasthöfe, Gasthäuser und Pensionen („G-Klassifizierung„) wurden nach ihrer Markteinführung 2005 erstmalig überprüft und überarbeitet. Die an die aktuellen Markterfordernisse und Gästeerwartungen angepassten Kriterien treten zum 1. Juli 2011 in Kraft und gelten ab diesem Zeitpunkt für alle Erst- und Folgeklassifizierungen.

Den Erkenntnissen folgend wurden im fortgeschriebenen Kriterienkatalog Schwerpunkte in den Bereichen Qualitätsmanagement, Wellness und Schlafkomfort gesetzt. Die G-Klassifizierung stellt sich auch auf die Anforderung der Gäste an eine höhere Präsenz der Betriebe im Internet ein und fördert diese durch Kriterien zur Aussagekraft der Homepages und zur Einbindung von Bewertungsportalen.

Bisher konnte ein Betrieb bei der G-Klassifizierung maximal vier Sterne erreichen. Analog zur „großen Schwester“, der Deutschen Hotelklassifizierung, und den DTV-Klassifizierungen für Privatquartiere („P“) und Ferienwohnungen („F“) wurde nun auch bei der G-Klassifizierung der fünfte Stern eingeführt, um die Wertigkeit und Vergleichbarkeit der Systeme auch zukünftig zu gewährleisten.

Wie bei der Deutschen Hotelklassifizierung werden auch die Kriterien der G-Klassifizierung regelmäßig überprüft und weiterentwickelt. Dieses Mal übernahm die Aufgabe eine Arbeitsgruppe aus Vertretern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Die G-Klassifizierung ist für viele Klein- und Kleinstbetriebe der Schlüssel schlechthin für ein professionelles Marketing und erleichtert ihnen die Bewerbung ihres Angebotes – gerade auch im Internet. Die regelmäßige Anpassung an die Gästewünsche ist unabdingbar für den Erfolg der Klassifizierung“, so Helmut Otto, Vorsitzender des zuständigen Klassifizierungsausschusses im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband.

FBMA – „Dream Team“ gesucht: Neuer Wettbewerb für Fachkräfte-Nachwuchs

(Hamburg, 04. April 2011) Nur gemeinsam sind sie stark: Das beste dreiköpfige Team das deutschen Gastgewerbe soll sich beim Megaevent „Culinaire Malaysia“ Ende September in Kuala Lumpur beweisen. Nun startete die Food + Beverage Management Association (FBMA) einen entsprechenden Wettbewerb für sog. Young Professionals aus Küche, Service und Bar. FBMA-Präsident Udo Finkenwirth gab auf der Jahreshauptversammlung am Wochenende in Hamburg den Startschuss des internationalen Projekts. Bewerbungsschluss für die „Dream Teams“ ist am 04. Mai.

„Wir suchen junge Fachkräfte mit Teamgeist, die auch unter unbekannten Wettbewerbssituationen eine Spitzenleistung bringen können“, so Finkenwirth. Die Erstbewerbungen der Dreier-Teams werden im Mai geprüft und für die Vorausscheidung im Juni in Frankfurt/Main ausgewählt. Die Teams müssen aus einem Restaurantfachmann/-frau, einen Barkeeper und einem Koch/Köchin bestehen. Es können sich auch einzelne Personen bewerben. Die Wettbewerbsaufgaben erwarten anspruchsvolle Lösungen in den einzelnden Fachdisziplinen. Dazu gehören Portionierungen und Flambierungen am Gästetisch und vieles mehr – und dies unter Zeitdruck. Das Wettbewerbsprogramm ähnelt den Aufgabenstellungen der Dehoga-Nachwuchsmeisterschaften.

Das Siegerteam fliegt auf Einladung der FBMA Deutschland nach Kuala Lumpur und verteidigt die Ehre des deutschen Gastgewerbe gegenüber tausend Fachkräften aus aller Welt. Die „Culinaire Malaysia“ findet vom 20. bis 23. September statt und wird u.a. von der FBMA Malaysia, neuer strategischer Partner des deutschen Branchenverbandes, veranstaltet.

Die Wettbewerbsbedingungen und Ausschreibungsunterlagen sind in Kürze unter www.fbma.de abrufbar.

FBMA-Gala in Hamburg: 56. Brillat Savarin-Plakette für Kai Hollmann

(Hamburg, 02. April 2011) Großer Bahnhof für einen Ausnahme-Hotelier: Kai Hollmann, Chef des Designhotels Gastwerk in Hamburg und Mitbegründet der 25 Hours Hotels, wird heute abend mit der 56. Brillat Savarin-Plakette für Tafelkultur ausgezeichnet. Zu der glanzvollen Gala in seinem Hotel haben sich zahlreiche Ehrengäste – das Who is Who der Branche – angekündigt.
Mit der Brillat Savarin Plakette, benannt nach dem Schriftsteller und Feinschmecker Jean Anthelme Brillat Savarin, werden seit 56 Jahren Persönlichkeiten geehrt, die sich in besonderer Weise um die Gastlichkeit und Tafelkultur verdient gemacht haben.

Kai Hollmann

Kai Hollmann

Mit der Auszeichnung von Kai Hollmann ehrt die FBMA-Stiftung einen Unternehmer, der die Kreativ-Design-Hotellerie weit über die Grenzen Hamburgs hinaus prägt. Dank seines Gespürs für den aktuellen Zeitgeist und seiner Liebe zur individuellen Lebensart ist Kai Hollmann eine der bedeutendsten Größen seiner Branche. Die Laudatio wird  Werner Thissen, der Erzbischof von Hamburg, halten. Durch den Abend führt der TV-Moderator Martin Wilhelmi. Kulinarische Glanzlichter setzt das Menü, eine Kreation der gastronomischen Teams der Fortune Hotels, der Hotelholding von Kai Hollmann.

Verliehen wird die Auszeichnung durch die gemeinnützige Stiftung der Food & Beverage Management Association, vertreten durch den Stiftungsrat-Vorsitzenden, den Hotelier Michael Bläser sowie den Sprecher des Brillat Savarin Kuratoriums, Hubert Möstl. Den Fachverband FBMA repräsentiert ihr Präsident Udo Finkenwirth. Die Historie und Bedeutung dieser traditionsreichen Auszeichnung im Gastgewerbe beleuchtet Friedwolf Liebold.

Zur Verleihung werden rund 200 prominente Persönlichkeiten aus der Hansestadt und der Branche sowie Familienmitglieder, Geschäftspartner und das Führungsteam aus den Hotels des Preisträgers erwartet. Zu den Festgästen gehören u.a. der Präsident des Dehoga-Bundesverbandes Ernst Fischer, der Keynote-Speaker der gleichzeitig stattfindenden FBMA-Jahreshauptversammlung Bruder Paulus Terwitte sowie die früheren Plakettenträger Albert Darboven (J.J. Darboven), Erivan Haub (Tengelmann), Wolfgang Schmitz (Freizeit Verlag Landsberg), Dr. Claus Stauder (Stauder Privatbrauerei) sowie Hubertine Underberg-Ruder (Underberg AG). Die Hamburger Hotellerie wird vertreten u.a. durch Marlies Head (Madison Hotel), Andreas Fraatz (Hotel Hafen Hamburg) und Jost Deitmar (Hotel Louis C. Jacob). Aus der Tourismuswirtschaft werden u.a. Michael Behrendt (Hapag Lloyd) sowie Thomas Magold (Tourismusverband Hamburg) teilnehmen. Mit von der Partie sind die neben Kai Hollmann weiteren Initiatoren der 25 Hours Hotels Christoph Hoffmann, Ardi Goldman und Stephan Gerhard. Zu den weiteren Gästen zählen u.a. Roland Zadra (Hotelier des Jahres 2009) und Inge Struckmeier von Romantik Hotels & Restaurants, Mario Pick (Welcome Hotels), Wolfgang Berkenkamp (RIMC) sowie Bernhard Rothenberger (Auerbachs Keller).

Ex-InterConti-Hotels in Berlin und Düsseldorf „temporär“ Dorint Hotels

(Berlin, 01. April 2011) Das ist kein Aprilscherz: „Die Häuser in Berlin und Düsseldorf werden von der Neuen Dorint GmbH zur Übergabe an einen international renommierten Hotelbetreiber vorbereitet“, heißt es heute von Dorint-Chef Olaf Mertens bei einer Pressekonferenz in Berlin. Die bis gestern von der InterContinental Hotels Group (IHG) geführten Tophotels in Berlin und Düsseldorf sollen – wie bereits gestern berichtet – „temporär die Namen Dorint Hotel“ tragen. Das bisherige InterConti in Köln wird dauerhaft als Dorint Hotel geführt. An beiden Interims-Dorint-Hotels sind laut einem „Bild“-Bericht“ Hilton Worldwide (Berlin) und Marriott (Düsseldorf) interessiert.

In einer aktuellen Pressemitteilung (Überschrift „InterConti gibt auf“) dazu heißt es: „Die Neue Dorint GmbH verhandelt intensiv mit zahlreichen internationalen Hotelgesellschaften, die das Management dieser attraktiven Häuser übernehmen wollen. Der Aufsichtsrat hat der Geschäftsführung freie Hand gegeben, sich für die beste Alternative für das jeweilige Hotel und die Gesellschaft zu entscheiden. Die Geschäftsführung wird den Entscheidungsprozess professionell und schnell abschließen. Spätestens Mitte April soll der jeweilige Manager für die beiden Häuser in Berlin und Düsseldorf benannt werden.“

Mertens sprach auf der Pressekonferenz von der „finalen Phase“. Bis spätestens Ende April soll eine Entscheidung über neue Betreiber gefällt werden. Der Vertrag könne aber auch schon stehen, heißt es.

Auch für die insgesamt rund 740 Mitarbeiter (Berlin: 400, Düsseldorf: 180, Köln: 160) wird sich wenig ändern: Sie waren bereits Angestellte der Neue Dorint GmbH und bleiben es auch. Mertens betonte, dass alle Verträge mit Geschäftspartnern, Zulieferern und Gästen weiterhin erfüllt werden, da bereits alle drei Hotels als Betriebe der Neue Dorint GmbH geführt wurden. Mertens freut sich insbesondere über das internationale Interesse an den hervorragenden Standorten und Immobilien. Er ist sehr zuversichtlich alle drei Hotels unter neuem professionellen Management profitabel führen zu können. Mertens schließt mit der Bemerkung: „Diesen Schritt hätte ich mir schon früher gewünscht!“