Monatsarchiv: November 2010

Hotelbau am Arabischen Golf ungebrochen auf Wachstumskurs

Untersuchung von Tophotelprojects.com – Finanzkrise glimpflich überstanden

(Hamburg, 29. November 2010) In Dubai steht – trotz aller Finanzkapriolen – der höchste Turm der Welt. Der 828 Meter hohe Burj Chalifa ist Symbol für den anhaltenden Immobilien- und Investment-Boom in Mittleren und Nahen Osten. Das Landmark beherbergt auch eines der exklusivsten Hotels weltweit, das nur 160 Suiten zählende Armani Hotel. Die Hotelentwicklung rund um den Arabischen Golf läuft weiter auf Hochtouren. Derzeit sind 468 Hotelprojekte in Bau bzw. Planung. In den vergangenen zwei Jahren wurden über 110 Hotelprojekte in den oberen Kategorien First Class und Luxus eröffnet. Dies geht aus einer weltweiten Markterhebung von tophotelprojects.com hervor, die in der aktuellen Ausgabe des „Hotel Markt Bulletin“ veröffentlicht wurde. Der „Hotel Markt Bulletin“ ist unter www.tophotelprojects.com/de/bulletin.php kostenfrei abrufbar.


Die weltweite Finanzkrise hat die Region weniger hart getroffen als zunächst befürchtet. Der Hotelbau im Mittleren und Nahen Osten befindet sich weiterhin auf hohem Niveau und bietet insbesondere Ausstattern und Zulieferern von anspruchsvollen Hotels große Potentiale. 2010 werden über 120 neue Tophotels (mehr als 43.000 Zimmer) eröffnet. Für 2011 stehen 286 Neueröffnungen (84.100 Zimmer) an. Für 2012 sind derzeit 106 neue Hotels (29.600 Zimmer) und ab 2013 aktuell 61 Neueröffnungen (20.700 Zimmer) in Planung.

Eines der größten laufenden Hotelprojekte im Nahen Osten: Das Swissôtel in Mekka/Saudia-Arabien wird über 1.500 Zimmer haben – Eröffnung ist Angang nächsten Jahres

Eines der größten laufenden Hotelprojekte im Nahen Osten: Das Swissôtel in Mekka/Saudia-Arabien wird über 1.500 Zimmer haben – Eröffnung ist Angang nächsten Jahres

Von den ursprünglich geplanten Hotelbau-Projekten wurden im vergangenen und diesen Jahr lediglich rund fünf Prozent aufgegeben. Und nur knapp über sechs Prozent der Projekte haben sich – aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten – verzögert.

Ausgewählte Top-Hotelprojekte im Nahen und Mittleren Osten:

  • Swissôtel Mekka/Saudi-Arabien – Kategorie: Luxus / 1.571 Zimmer / geplante Eröffnung: Anfang 2011
  • Banyan Tree Al Sahab Resort, Ras Al Khaimah/Vereinigte Arabische Emirate – Luxus / 1.500 / November 2011
  • MGM Grand Hotel Abu Dhabi/VAE – Luxus / 1.200 / Anfang 2012
  • Mövenpick Oceana Resort & Spa Dubai/VAE – First Class / 986 / März 2011
  • Hilton Hotel & Residence Riad/Saudi-Arabien – First Class / 830 / Oktober 2013

Der tagtägliche Betrug mit den Hotelbewertungen – Wie Hoteliers systematisch schummeln und tricksen

(Hamburg, 29. November 2010) Ein Insider packt aus: Immer mehr Hoteliers manipulieren die Bewertungen ihrer Häuser im Internet. Dabei wird auch nicht davor halt gemacht, unliebsame Wettbewerber mit gezielten negativen Kritiken aus dem Feld zu schlagen. Dies berichtet Ferdinand K.*, ein namhafter Hotelier und Marketingberater. Der Insider legt gegenüber der Fazeitschrift “Top hotel” offen, wie tagtäglich im Hotelmarketing getäuscht und getrickst wird. In einem Feldversuch mit erfundenen Gästebewertungen, beweist er wie leicht die Sicherheitsvorkehrungen der führenden Kritikportale zu umgehen sind.


„Massiv falsch zu informieren ist absolut an der Tagesordnung“, bekennt der Hotelier. Es sei jederzeit möglich, das eigene Hotel oder das eines Kunden vom letzten Platz im Ranking der Bewertungsportale auf Rang eins „zu schießen“, behauptet er. Der erfahrene Hotelkaufmann setzte dies bis vor kurzem erfolgreich für etliche Beratungskunden in ganz Deutschland um. „Ich weiß, dass das auch viele andere Kollegen so machen“, so K.

Der Enthüllungsreport erscheint in der Onlineausgabe unter www.tophotel.de.

Accor S.A.: Travel Tech 2.0: Buchungs-App bei Facebook

(München, 24. November 2010) Accor setzt auf Facebook: In dem über 500 Millionen Mitglieder zählenden Onlinenetzwerk sind die Hotels von Europas führendem Touristik- und Beherbergungskonzern nun online buchbar. Eine Buchungs-App gilt als Muss bei einer erfolgsorientierten Facebook-Strategie.


Die Reiseplanung soll nun mit den vielfältigen Accor-Informationen bei Facebook einfacher werden: Anhand eines gewählten Reiseziels zu einem bestimmten Zeitpunkt informiert die Seite über nützliche Links, Reisetipps und Vorschläge zur Freizeitgestaltung.

Studie: 66% für anonymisierte Bewerbungsverfahren

(Hamburg, 23. November 2010) Klares Ja für anonymisierte Bewerbungsverfahren: 66 Prozent der Deutschen finden eine Systemumstellung bei Jobausschreibungen gut. Knapp jeder dritte Bundesbürger hat sich bei der Jobsuche aufgrund des Alters, der Herkunft oder anderer persönlicher Angeaben schon benachteiligt gefühlt. Weitere 26 Prozent der Bundesbürger kennen dieses Problem von Freunden oder Verwandten. So das aktuelle Ergebnis einer Online-Umfrage des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstituts Eears and  Eyes. Dabei wurden 1.275 Bundesbürger ab 18 Jahren konkret nach Benachteiligung durch Alter, Geschlecht, Aussehen, Familienstand oder Herkunft bei einem Bewerbungsverfahren befragt.

Stellen-Angebote - Foto: © Eisenhans/fotolia.com

Stellen-Angebote - Foto: © Eisenhans/fotolia.com

Beim sog. anonymisierten Bewerbungsverfahren enthalten schriftliche Bewerbungen weder Foto noch persönliche Angaben wie Name, Geburtsdatum und Geburtsort. Dadurch sollen Bewerber nur noch nach ihrer fachlichen Qualifikation beurteilt werden.

Zwei Drittel der Befragten finden diese Idee positiv. Das ändert sich jedoch mit der Sichtweise: Vom Standpunkt eines Personalchefs gesehen befürwortet nur noch jeder Dritte diese Auswahlmethode. Hinsichtlich der Wirksamkeit des anonymisierten Bewerbungsverfahrens sind die Bundesbürger geteilter Meinung. 44 Prozent denken, dass es zumindest teilweise zu mehr Gerechtigkeit und weniger Diskriminierung führen kann, 49 Prozent stehen dem Ganzen jedoch eher skeptisch gegenüber. Und nur sieben Prozent sind davon überzeugt, dass Bewerber schon heute ausschließlich nach ihrer Qualifikation ausgewählt werden.

Fachdebatte in der XING Expertengruppe HOTELIER – nehmen Sie teil!
Diese – und andere – Fragen stellen sich nun:

  • Welche Herausforderungen kommen durch anonymisierte Bewerbungsverfahren auf die Betriebe zu?
  • Bringt das anonyme Bewerbungsverfahren mehr Effizienz bei der Auswahl der richtiger Bewerber?

Dehoga-Bundesverband – Branchenbericht: Gastgewerbe auf dem Weg aus der Krise

(Berlin, 22. November 2010) Nach den massiven Umsatzeinbrüchen im Krisenjahr 2009 herrscht im Gastgewerbe neue Zuversicht, so der aktuelle Dehoga-Branchenbericht. “Vor allem in der Hotellerie, die von der Krise besonders hart getroffen war, geht es Dank der Konjunkturbelebung und der Senkung der Mehrwertsteuer wieder bergauf. Die Gastronomie indes konnte vom Wirtschaftsaufschwung noch nicht profitieren”, sagte Verbandspräsident  Ernst Fischer während der Delegiertenversammlung in Berlin. Sinkende Arbeitslosenzahlen und der Rückgang der Kurzarbeit sowie die damit einhergehende verbesserte Verbraucherstimmung sorgen aber auch in den Restaurants für verhaltenen Optimismus.

Laut der Dehoga-Konjunkturumfrage, die auf den Antworten von 4.000 gastgewerblichen Unternehmern basiert, beurteilen 42,9 Prozent der Hoteliers ihre Geschäftslage im Sommer 2010 als gut. Damit stellt sich die Lage in der Hotellerie so positiv dar wie seit dem Sommer 2008 nicht mehr. 45,1 Prozent der Befragten schätzen ihre derzeitige Lage als befriedigend ein und 12,0 Prozent als schlecht.

Als Gründe für die positive Entwicklung nannte Fischer den anziehenden Geschäftsreisetourismus und die deutliche Zunahme der Übernachtungen – insbesondere der ausländischen Gäste. “Auch die Ferienhotellerie konnte trotz des relativ schlechten Wetters vom Trend zum Deutschlandurlaub profitieren”, so Fischer.

Damit einhergehend verbuchten 52,4 Prozent der Hotels von April bis September 2010 höhere Umsätze als im Vorjahreszeitraum. 14,2 Prozent der Betriebe mussten allerdings weitere Umsatzeinbußen verkraften. “Die besseren Ergebnisse dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass in vielen Betrieben die Krise noch nicht komplett überwunden ist”, macht Fischer deutlich. “Denn auch, wenn sich Lage und Stimmung im Sommer 2010 positiver darstellen als im letzten Jahr, wird es noch eine Weile dauern, bis Umsatz und Preise wieder auf Vorkrisenniveau sind.”

Als sehr erfreulich bewertete Fischer den Investitionsboom, den die Senkung der Mehrwertsteuer für Übernachtungen ausgelöst hat. “Die Hotellerie hält Wort”, so der Branchenvertreter und verweist auf die aktuellen Umfrageergebnisse. Danach gaben 52,5 Prozent der befragten Unternehmer an, ihre Investitionstätigkeit im Sommer 2010 weiter gesteigert zu haben. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Konjunkturumfrage. Zudem fließen mehr Mittel in Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen für die Mitarbeiter. In Folge des Wirtschaftsaufschwunges haben 24,9 der Betriebe Mitarbeiter eingestellt – ebenfalls das beste Ergebnis aller Konjunkturumfragen.

Die Mehrheit der Hoteliers rechnet für die Zukunft mit einer weiteren Erholung bzw. Stabilisierung des Marktes. 74,7 Prozent erwarten im Winterhalbjahr 2010/2011 bessere bzw. gleichbleibende Geschäfte. Für große Unsicherheit bei den Hoteliers sorgt indes die in vielen Städten und Gemeinden diskutierte Bettensteuer. “Allein die unsägliche Debatte um neue Belastungen dämpft die Geschäftserwartungen vieler Hoteliers”, kritisierte Fischer. Die Gastronomie kann an die Erfolgsmeldungen aus der Hotellerie noch nicht anknüpfen. Die Wirte litten vor allem unter dem langen und schneereichen Winter sowie dem kalten und nassen Frühjahr. “Vor dem Hintergrund der allgemeinen Konjunkturbelebung zeichnet sich seit Mitte des Jahres jedoch eine langsame Stabilisierung der Geschäftslage ab”, erklärte Fischer.

Nach der Dehoga-Branchenumfrage beurteilen 27,3 Prozent der befragten Gastronomen ihre Geschäftslage im Sommer als gut. 27,8 Prozent verzeichneten schlechte Geschäfte. 27,5 der Betriebe melden gestiegene Umsätze. Diesem Wert stehen immer noch 43,5 Prozent Umsatzverlierer gegenüber. Das ist eine leichte Verschlechterung gegenüber der Vorjahressaison. Gewinner sind vor allem Betriebe aus dem Quick-Service-Bereich sowie die Kantinen und Caterer. Die steigenden Beschäftigtenzahlen und die Reduzierung der Kurzarbeit haben wieder zu einer verstärkten Nachfrage in der Arbeitsplatz- und Ausbildungsverpflegung geführt. Auch das durch die Finanz- und Wirtschaftskrise stark gebeutelte Veranstaltungsgeschäft hat neuen Schwung bekommen.

“Mit Blick auf die verbesserte Konsumstimmung und die Hoffnung auf ein im Vergleich zu 2009 stärkeres Jahresendgeschäft rechnen viele Gastronomen mit einer Verbesserung oder zumindest Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation ihrer Betriebe”, so Fischer weiter. Die Anzahl der Betriebe, die von Oktober 2010 bis März 2011 Umsatzzuwächse erwarten, ist um 8,8 Prozentpunkte auf 34,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 27,1 Prozent der Unternehmen erwarten im Winter 2010/11 geringere Umsätze.

Die Ergebnisse der Dehoga-Konjunkturumfrage werden durch die Auswertungen des Statistischen Bundesamts bestätigt. Danach setzten Hotels und Restaurants in den ersten neun Monaten des Jahres nominal 1,7 Prozent mehr um als von Januar bis September 2009 (real -1,0 Prozent). Der Umsatz der Hotels lag nominal 6,3 Prozent (real 0,7 Prozent) über dem Vorjahresergebnis, während die Gastronomie ein Umsatzminus von 1,8 Prozent (real -0,6 Prozent) verkraften muss.

Der komplette Dehoga-Branchenbericht “Gastgewerbe Sommer 2010 – Ausblick Winter 2010/11″ steht unter www.dehoga.de kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Hotelsterne und Deutsche Bahn senden Signal für mehr Kinderfreundlichkeit
Mehr als 270 Sternehotels sind bereits bei der zu Beginn dieses Monats von der Deutschen Hotelklassifizierung und Deutschen Bahn gemeinsam ausgerufenen familienfreundlichen Aktion dabei: Kinder unter 15 Jahren übernachten im Zimmer ihrer Eltern oder Großeltern kostenlos. Die Anreise mit dem Zug ist für sie generell kostenfrei. Mitmachen an der bis zum 30. April 2011 befristeten Aktion können auch jetzt noch alle klassifizierten Hotelbetriebe, die bereit sind, Kindern in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern gegen Vorlage der Bahnfahrkarte kostenfreie Übernachtung und Frühstück anzubieten.

Deutschland ist ein hochattraktives Reiseziel für Familien. Darauf machen die Deutsche Hotelklassifizierung und die Deutsche Bahn durch die gemeinsame Aktion aufmerksam. Für Familien haben Sternehotels und Bahn damit eine bundesweit einmalige Möglichkeit geschaffen, attraktive Reiseangebote zu finden. Unter www.bahn.de/kinderkostenlos wird auf eine Sonderseite der Homepage der Deutschen Hotelklassifizierung (www.hotelsterne.de) verlinkt, auf der die Hotels aufgeführt sind, die Kinder im Zimmer der Eltern oder Großeltern kostenlos übernachten lassen. Außerdem machen spezielle Freizeittipps für Familien Lust auf Urlaub und Reisen in Deutschland. Detaillierte Informationen zur freien Fahrt für Kinder unter 15 Jahren bei der Deutschen Bahn runden das Angebot ab.

ÖHV: Buchungen über eigene Website forcieren

(Wien, 22. November 2010) Keine Branche setzt online mehr um als der Tourismus: Fast jeder dritte Deutsche hat schon online gebucht. Seit 2006 stieg der Anteil von 17 auf 29 Prozent. Am höchsten ist der Anteil mit 42 Prozent bei den 30- bis 39-Jährigen, in den Altersgruppen bis 29 bzw. bis 59 liegt er bei 35 bzw. 36 Prozent. Bei den über 60-jährigen fällt der Wert auf elf Prozent. „Die Altersgruppen, die in den kommenden Jahren am meisten verreisen werden, nutzen das Internet am stärksten. Umso wichtiger ist es, diese Tools optimal zu beherrschen. Die ÖHV Touristik Service GmbH legt deshalb einen Schwerpunkt auf den Online-Vertrieb“, erklärt Sepp Schellhorn, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV).

Bereits 28 Prozent der Hotelbuchungen finden heute online statt. 2015 sollen es 48 Prozent sein, so die Forschungsgesellschaft für Urlaub und Reisen. Denn zahlreiche Vorteile liegen für den Gast auf der Hand: Ein umfassender Überblick in Sekundenschnelle ermöglicht einen Preis- und Angebotsvergleich, der ohne Netz gar nicht vorstellbar wäre. Bezahlung und Buchung sind einfach und sicher. Hier ist das Internet konkurrenzlos – und deswegen wird es in diesem Bereich weiter zulegen. Applikationen wie mobile Anwendungen werden dazu beitragen“, verweist Schellhorn auf den weiter steigenden Stellenwert von Online-Systemen im Tourismusvertrieb. Die ÖHV-Studie widerlegt auch in einem internationalen Vergleich mit ein gängiges Vorurteil: Nicht der Preis alleine ist entscheidend für Online-Buchungen: Während 45 Prozent der Spanier den Preis als vorrangiges Kriterium für die Hotelauswahl angaben, taten dies nur sechs Prozent der Franzosen.

„Die Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle im Tourismus sind enorm. Agenturen, die das rascher erkannt haben als andere, haben sich ein stark wachsendes Geschäftsfeld gesichert – nicht immer zum Vorteil von Hoteliers und Gästen“, so Schellhorn. Die Konzentration auf wenige Portale wirkt wettbewerbshemmend: „Die Höhe der Kommissionen könnte einem stärkeren Wettbewerb unterliegen“, so Schellhorn. Die ÖHV empfiehlt, mehr Buchungen über die eigene Website zu generieren. Neue Metasuchmaschinen erleichtern das: „Hier können Hoteliers potentielle Gäste auf die eigene Website führen und sich so die Provision sparen“, so Schellhorn. Mittelfristig könnte so die Marktkonzentration auf einige große Buchungsportale sinken.

Der reine Preisvergleich war gestern
Die Zukunft wird dem Gast noch mehr örtliche und zeitliche Flexibilität bringen und ihm noch mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten bieten. Hotelsnapper.de verhandelt etwa Hotelpreise auch für Einzelgäste. „Es werden immer wieder neue Technologien entwickelt, die der Branche noch mehr abverlangen. Umso wichtiger ist es, aktiv und auf dem Laufenden zu bleiben. Die ÖHV Touristik Service GmbH unterstützt die Hoteliers dabei“, so Schellhorn. Die neue Studie vergleicht die 15 wichtigsten Hotelpreisvergleichsportale und führt zahlreiche Aspekte auf einen Blick vor Augen: Von den verwendeten Technologien über die Arbeitsweise bis hin zu mobilen Anwendungen und einer Analyse des Recherche- und Buchungsverhaltens sowie die unterschiedlichen Funktionen von Preisvergleichsportalen, Metasuchmaschinen, Travel Search Engines und Buchungsplattformen. Praxistipps helfen, sie optimal zu nutzen. Hoteliers erfahren, wie sie ihre Betriebe auf den Plattformen integrieren können und was dazu notwendig ist.

Ebenfalls aufgezeigt wird die Möglichkeit, verschiedene Serviceleistungen auf der eigenen Website zu integrieren. Dies kann etwa in Form von Widgets, kleinen Programmen, die in Webseiten eingebunden werden, geschehen. Um das Vertrauen der Gäste zu steigern, gibt es die Möglichkeit, Bewertungswidgets einzubauen. Bekannt sind hier vor allem Holidaycheck, Qype oder auch TripAdvisor. Damit veröffentlichen Hoteliers Gästemeinungen auf der eigenen Seite. Der Hotelier dokumentiert damit einen offenen Umgang mit dem Thema Hotelbewertungen, schafft Vertrauen in die eigene Dienstleistung und steigert so die Zahl der Online-Reservierungen. Die Seite Travel-IQ.com bietet Hotels die Möglichkeit, als Service für den Gast eine Flugverbindungssuche auf der Website zu integrieren. Der Vorteil: Jeder Zweite, der mehr Informationen auf einer Seite bekommt, fasst schneller Vertrauen.

Verbesserungsbedarf ortet Schellhorn bei der Buchbarkeit: „Der Kostendruck nimmt zu. Umso wichtiger ist für die Branche, mögliche Buchungen zu realisieren und das ohne unnötige Kosten. Hier dürfen wir nichts verschenken.“ Unbedingt zu empfehlen ist die Nutzung von Plattformen wie First-austrian-hotels.com, die den Traffic auf der eigenen Website steigern, ohne die Kosten zu erhöhen: „Das ist natürlich der Optimalfall“, so Schellhorn. Denn je höher der Anteil der Buchungen über die eigene Website, umso geringer fallen die Kosten für Kommissionen aus. Notwendig ist dazu lediglich eine Web Booking Engine wie die von der ÖHV empfohlene von Bookassist: Diese wird voll und ganz in die Hotel-Website integriert, bietet schnelle und unkomplizierte Buchungen bei tageweise unterschiedlicher Preisfestsetzung und Schnittstellen zu Front Office Software und Channel Management Systemen, wodurch Verfügbarkeiten und Preise automatisiert eingespielt werden. Ergänzend dazu ermöglichen moderne Channel Management Systeme, die verfügbaren Zimmer und Preise gleichzeitig für mehrere Online-Buchungsplattformen zu aktualisieren, was den Zeitaufwand minimiert. Die ÖHV empfiehlt dafür Rate Tiger von eRevMax.

Informationen zur Web Booking Engine von Bookassist, zu Rate Tiger und die „Evaluierung der wichtigsten Hotelpreisvergleichsportale – Welchen Nutzen hat der Hotelier?“ können per E-Mail an info@oehv.at angefordert werden. Die Studie kann auch im ÖHV-Shop unter www.oehv.at/shop bestellt werden. Der Preis für ÖHV-Mitglieder beträgt 45 Euro, für Nichtmitglieder 65 Euro (jeweils exkl. USt).

Hotelmarketing: Google Street View startet in 20 Großstädten – Hoher Nutzwert für Hotellerie

(Hamburg, 18. November 2010) Das macht richtig Spaß: Eine virtuelle Rundreise durch 20 deutsche Städte bietet nun Google mit dem neuen Tool „Street View“. Die Möglichkeiten im Marketing sind immens, Hotels und Restaurants lassen sich ausgiebig begutachten. Allerdings sind etliche Häuserfassaden unkenntlich gemacht worden – auf Wunsch der Besitzer. Das stört zuweilen das Online-Straßenbild. Selbst im ersten Onlinetest mit Oberstaufen waren die ersten unschönen Pixel-Szenen aufgetaucht. Ab sofort bietet HRS.de in seiner Android-App die Funktion „Street View“: Hotels, die bereits von Google abgefilmt worden waren, sind so realitätsgetreu dargestellt.

Google Street View startet offiziell in Deutschland

Google Street View startet offiziell in Deutschland

Anfahrtswege und Lage von Hotels, Restaurants und Eventlocations sind bei Google Street View mühelos auszukundschaften. So können sich Nutzer beispielsweise bei der Restaurantsuche bereits vom Wohnzimmer aus einen Eindruck davon verschaffen, ob auch ein Parkplatz angeschlossen ist. Bevor die Nutzer ihren Urlaub buchen, können sie das passende Hotel samt Umgebung schon einmal vom heimischen PC aus anschauen. Selbst wenn aus finanziellen oder zeitlichen Gründen eine Reise nicht möglich ist, lassen sich mit Street View weit entfernte Städte dennoch virtuell erkunden.

Von den Street View-Ansichten aus Deutschland profitieren neben Nutzern auch Unternehmen jeglicher Größe: Sie können sie für ihre Zwecke kostenlos einsetzen, indem sie „Street View“ in ihre Webseiten einbinden. Überall auf der Welt haben Betreiber von Immobilien-, Reise-, Hotel- und Gemeinde-Webseiten den Nutzen dieser Technologie erkannt. Offizielle Partner sind jetzt schon neben HRS.de u.a. auch CTS Eventim, Expedia,  und die Lufthansa.

Verwendung von Street View
Gehen Sie auf www.maps.google.de und suchen Sie nach einem Ort, für den Street View-Bildmaterial bereits verfügbar ist. Ziehen Sie das kleine gelbe Männchen – genannt “Pegman” – an die gewünschte Stelle auf der Karte, um in die Straßenansicht zu wechseln. Die blauen Linien in der Karte zeigen Ihnen dabei die Bereiche an, für die Street View-Bilder verfügbar sind. Mithilfe der Pfeile oben links im Kompass können Sie sich umschauen. Klicken Sie auf das Plus- bzw. Minussymbol, um herein- oder herauszuzoomen. Über das Minussymbol können Sie auch ganz aus Street View herauszoomen und zur Kartenansicht zurückkehren. Klicken Sie auf die weißen Pfeile am Boden, um sich zu bewegen, oder positionieren Sie den Mauszeiger an eine bestimmte Stelle. Wird eine weiße Umrandung angezeigt, gelangen Sie mit einem Klick direkt dorthin. In der rechten unteren Ecke ist eine Übersichtskarte eingeblendet. Über diese Karte können Sie auch navigieren, indem Sie Pegman an die gewünschte blau umrandete Stelle ziehen.

Android-App von HRS.de mit Google Street View

Android-App von HRS.de mit Google Street View

„Street View“ ist eine Funktion des Kartendienstes Google Maps. Mit Street View können Nutzer Straßen, Plätze und Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum in Rom, die Siegessäule in Berlin oder den Zürichsee in einer 360-Grad-Ansicht erleben, so als wären sie selbst dort. Google hat jeden dieser Orte mit einem Street View-Auto Bild für Bild aufgenommen und anschließend die einzelnen Aufnahmen zu einem Panoramafoto zusammengesetzt. Street View Ansichten werden weltweit bereits für 27 Länder angeboten. In Deutschland sind seit November 2010 Panoramabilder von Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal verfügbar.

Weitere Hintergrundinfos zu „Google Street View“ sind unter sites.google.com abzurufen.

Grand Hotel Heiligendamm: Note „Gut“ beim anonymen Hoteltest

Professioneller Quality-Check des Fachmagazins Top hotel – Gourmetrestaurant mit Bestnote – Serviceschwächen einzelner Mitarbeiter

(Landsberg am Lech, 18. November 2010) Das als „G8-Gipfelhotel“ international bekannte Grand Hotel Heiligendamm an der Ostseeküste erhielt beim anonymen Hoteltest der Fachzeitschrift „Top hotel“ 80 von maximal 100 Punkten. Das entspricht der Note „Gut“ – knapp vorbei an einem „Sehr gut“. Der erfahrene Hoteltester erlebte in Heiligendamm in vielen Bereichen ein Luxushotel erster Güte, monierte aber die an einigen Stellen auftretenden Serviceschwächen der Mitarbeiter. Der vollständige Hoteltest ist unter www.tophotel.de abrufbar.

Cover Top hotel November 2010
Nicht punkten konnte das Grand Hotel gleich beim ersten Checkpoint, der telefonischen Reservierung, da es hier versäumt wurde, die Zimmerbuchung im System zu hinterlegen. Glücklicherweise geriet der erste Eindruck nicht völlig zum Fiasko, denn beim Check-in stellte das Haus seine außerordentlichen Fähigkeiten unter Beweis. Hier bekam das Grand Hotel Heiligendamm ebenso die Bestnote „sehr gut“ wie für das Testzimmer 4105 in der „Burg Hohenzollern“. Eklatante Schwächen traten allerdings beim Housekeeping offen zu Tage, die mit einem „mangelhaft“ quittiert wurden.

Der Besuch im Gourmetrestaurant – in Tophotels ein wichtiges Aushängeschild – konnte dagegen kaum besser sein. Im „Friedrich Franz“ (ein „Michelin“-Stern, 17 Punkte im „Gault Millau“) stellten Küchenchef Ronny Siewert und seine Brigade ihr Können unter Beweis und wurden anschließend mit 91 von 100 Punkten bewertet..

Die Testergebnisse im Überblick: (max. 100 Punkte je Kriterium)

Reservierung – 21
Check-in – 90
Zimmer 4105 – 87
Badezimmer – 73
Roomservice – 39
Frühstücksbuffet – 79
Etagenfrühstück – 89
Restaurant „Friedrich Franz“ – 91
„Baltic Sushi Bar“ – 52
Bankettabteilung – 91
„Nelson Bar“ – 43
Spa & Wellness – 82
Housekeeping – 41
Schuhputzservice – 83
Außenbereich – 61
Flure, Aufzüge, Treppen – 91
Sicherheitsaspekte – 91
„Davidoff Lounge“ – 87
Check-out – 61
Lost & Found – 90
Gesamteindruck – 80
(100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft; 20-0 ungenügend)

Der ausführliche Testbericht erscheint in der Ausgabe November 2010 von „Top hotel“ und ist in der Onlineausgabe unter www.tophotel.de kostenfrei abrufbar. Die Servicechecks werden stets anonym und auf eigene Rechnung durchgeführt. Die Berichte dienen der konstruktiven Kritik und genießen im internationalen Hotelmanagement und bei Branchenexperten hohes Ansehen.

„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem Tochterunternehmen Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.

Christian Verlag: Gault Millau Deutschland 2011 erschienen – „Koch des Jahres 2011“ ist Mario Lohninger

(München, 17. November 2010) „Die Küche der Zukunft ist ungekünstelt, urwüchsig, pur, gesund und traditionsbewusst“, schreibt die französische Gourmetbibel „Gault Millau“ (Christian Verlag, München) in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2011. „Marketingkonzepte, die etwas anderes verheißen, mögen proklamationsfreudige Journalisten erwärmen, die zahlenden Gäste lassen sie kalt.“ Das begründet der Guide mit der Küche der am besten besuchten Spitzenrestaurants in Deutschland. In denen werde statt verkopfter Konzeptionsküche das reine Genusserlebnis geboten; auf dem Teller herrsche Klarheit und Konzentration. Den größten Erfolg habe die heiter-beschwingte, sinnlich-süffige Darbietung, angerichtet von Köchen ohne eitles Virtuosengehabe und gedankenlose Verspieltheit.

Alle Informationen zum Gault Millau Deutschland 2011 prägant zusammen gefasst


Als vielversprechendsten Trend empfinden die Tester, dass die hierzulande noch immer ziemlich brachliegende Gemüsekultur zunehmend ins Blickfeld deutscher Spitzenköche rückt. Vom „herbstliche Gemüseacker“ des Saarbrückers Klaus Erfort über das vegetarisches Menü „Pures Gemüse“ von Nils Henkel in Bergisch Gladbach bis zur hochartifiziellen „Reise der Gemüse“ des Berliners Michael Hoffmann wird Gemüse als ganz neues Genusserlebnis inszeniert. Landauf, landab erkennen Köche im eigenen Garten oder gar in der eigenen Landwirtschaft den Charme des Ursprünglichen und Echten.

Geräucherter Fisch mit Mandel-Panna cotta beim „Koch des Jahres“
Den 37-jährigen Mario Lohninger, der in Frankfurt die drei Restaurants „Silk“, „Micro“ und „Lohninger“ führt, kürt der Gault Millau zum „Koch des Jahres“. Aus der Begründung: „Voller Entdeckerfreude und Erneuerungsdrang bietet Lohninger, bei dem alles so salopp wirkt, aber vollkommen ausgereift ist, in drei Restaurants pointenreich und leidenschaftlich drei Küchen.“

Mario Lohninger

Mario Lohninger

Er bereitet seit 2004 im „Silk“, einer edel gepolsterten Liegewiese mit entspannter Lounge-Atmosphäre, phantasievolle, zukunftsweisende Küche und im „Micro“ an großen Holztischen kosmopolitische Gerichte. Sein im März 2010 eröffnetes „Lohninger“ betreibt der Österreicher aus Maria Alm bei Salzburg als veredeltes Beisl (Gasthaus) mit Gerichten seines Heimatlandes. Diese Breite seines Repertoires erarbeitete sich Lohninger bei weltbekannten Köchen wie Wolfgang Puck in Los Angeles, Guy Savoy in Paris und David Bouley in New York.

Für Gerichte wie das gekochte Schulterscherzl mit Wurzelgemüse, Apfelkren, Schnittlauchsauce, Crèmespinat und Rösterdäpfeln erhielt er vom Gault Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, im „Lohninger“ 16 von 20 möglichen Punkten, im „Micro“ für Hummer in Lotuswurzel-Tempura mit Yuzo-Crème (Zitrusfrucht) 17 und für geräucherten Black Cod (kabeljauähnlich) mit Mandel-Panna cotta und Gazpacho im „Silk“ 18 Punkte. Die beeindruckten Tester: „Es gibt nicht viele Köche, die aus scheinbar harmlosen Zutaten etwas so Freudvolles erarbeiten können.“ Eine höhere Bewertung als Lohningers 18 Punkte haben hierzulande nur 12 Köche. In seiner Freizeit ist der Gastronomensohn passionierter Ski- und Motorradfahrer sowie Musikfreak (U2, Pink Floyd).

In die Phalanx der mit 19,5 Punkten höchstbewerteten deutschen Köche stieg Klaus Erfort vom „GästeHaus“ in Saarbrücken auf. Er „erstrebt Klarheit und Konzentration auf dem Teller ganz ohne eitles Virtuosengehabe, aber auch ohne jene Verspieltheit, die bloß an den Dingen kratzt, statt ihnen auf den Grund zu gehen“. Erfort kreierte auch das „Menü des Jahres“ im Gault Millau. Es bietet u.a. Gemüsekrokant, Langoustine und Schweineschwänzchen.

Ihre 19,5 Punkte aus dem Vorjahr bekamen wieder Harald Wohlfahrt von der „Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn-Tonbach, der „das Kunststück beherrscht, sich immer wieder neu zu erfinden und sich dabei treu zu bleiben“, Helmut Thieltges vom „Waldhotel Sonnora“ in Dreis bei Wittlich in der Südeifel, „der sein Restaurant als genussreiches Asyl für alle führt, die den Zuckungen des Zeitgeists ausweichen wollen“, und Joachim Wissler vom „Vendôme“ in Bergisch Gladbach, durch dessen „intellektuelle Kraftakte die heiter-beschwingte, sinnlich-süffige Darbietung so aussieht wie gerade vom Himmel gefallen“.

Diesem Quartett folgen mit je 19 Punkten Thomas Bühner vom „La Vie“ in Osnabrück, „dessen Gerichte wie ein Geschenk faszinieren, das man nicht erwartet hat und deshalb umso erfreuter auspackt“, Christian Jürgens von der „Überfahrt“ in Rottach-Egern am Tegernsee, „der sich immer mehr auf ein Hauptprodukt konzentriert und es mit Hilfe der darum herum gewobenen Aromensymphonie quasi auf ein Podest erhebt“, Christian Bau vom „Schloss Berg“ im saarländischen Perl-Nennig, der in „ästhetisch wie technisch äußerst anspruchsvolle Kompositionen, mit hierzulande kaum bekannten Zutaten experimentiert und ein fernöstliches Produktverständnis zeigt“, Hans Stefan Steinheuer von „Steinheuers Restaurant zur alten Post“ in Bad Neuenahr, der mit „höchster handwerklicher Präzision und glasklarer Aromatik beeindruckt“, Sven Elverfeld vom „Aqua“ in Wolfsburg, der „eine deutsche Hochküche entwickelt, die sich ihrer eigenständigen Wurzeln offensiv bewusst zeigt“, Heinz Winkler von der „Residenz Heinz Winkler“ im oberbayerischen Aschau, „dem eine himmlisch leichte Küche mit hocharomatischen Fonds und Kompositionen von großer Klarheit gelingt“, Christian Lohse vom „Fischers Fritz“ in Berlin, der „bestmögliche Zutaten ohne Verfremdung und aufgesetzte Effekte für sich wirken“ lässt, und Nils Henkel vom „Schloss Lerbach“ in Bergisch Gladbach bei Köln, der nach einer Phase „blutleerer und letztlich genussfeindlicher Strukturalismus-Küche“ zu „sehr klaren, sehr konzentrierten Kompositionen zurückfand und mit seinem vegetarischen Menü beglückte“.

„Aufsteiger des Jahres“: Claus Alboth aus Erfurt, der Lachs in Orangencurry beizt
Auf 18 Punkte steigerten sich Wolfgang Becker vom „Becker’s“ in Trier, „dem in einem kleinteiligen, über mehrere Stunden ohne größere Pausen servierten Menü immer wieder die Vermählung schwieriger Partner gelingt“, Rainer-Maria Halbedel von „Halbedel’s Gasthaus“ in Bonn „dessen Präsentationen bei aller ästhetischen Brillanz viel schlichter, unangestrengter und beiläufiger als zuvor wirken“, Michael Hoffmann vom „Margaux“ in Berlin, der „seine kühl kalkulierte Kopfküche in einen farbgewaltigen Rausch der Sinne umsetzt, der den Gast mitreißt“ und Elmar Simon vom „Balthasar“ in Paderborn „der nach einem Vorspeisen-Feuerwerk heimatverbundene oder weltläufige Gerichte bietet, die nicht abfallen“.

Insgesamt erkochten 31 Küchen 18 Punkte, die für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung“ stehen; 19,5 und 19 Punkte bedeuten Weltklasse. Von den zwischen 19,5 und 18 Punkten bewerteten 43 Köchen stehen 10 in NRW, je 6 in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie 5 in Bayern am Herd.

17 Punkte erreichten erstmals Claus Alboth vom „Alboth’s“ in Erfurt, den die Tester wegen seiner „intensiven Aromen, farbenfrohen Gestaltungsfreude und behutsamen Experimentierlust“ bei Gerichten wie dem in Orangencurry gebeizten Lachs auf Wildspargelspitzen zum „Aufsteiger des Jahres“ kürten, Kevin Fehling vom „La Belle Epoque“ in Lübeck, Caroline Baum vom „Amesa“ in Mannheim, Johannes Wuhrer vom „Falconera“ in Öhningen am Bodensee, Raimar Pilz von der „Fuchshöhle“ in Bad Säckingen bei Basel, das Duo Anibal Strubinger (Tradition) und Christian Rosse (Moderne) vom „Schwarzen Adler“ in Vogtsburg am Kaiserstuhl sowie die Küchenchefs zweier neueröffneter Restaurants: Philipp Wolter vom Restaurant „Clara von Krüger“ in Wermelskirchen bei Köln, der zuvor im nahen Wipperfürth 16 Punkte erkocht hatte, und Sebastian Zier vom „La Mer“ auf Sylt, dessen „auch optisch entzückende moderne Küche auf klassischer Basis“ die Tester als „Entdeckung des Jahres“ vorstellen.

856 Restaurants ausgezeichnet, darunter 96 in den neuen Bundesländern
Insgesamt bewertet der alljährlich wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Feinschmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau in seiner neuen Ausgabe 1060 Restaurants. Die 26 Tester, die stets anonym auftreten und dieses Jahr 279 500 Euro Spesen machten, verliehen 856 Luxuslokalen und Landgasthöfen, Bistros und Hotelrestaurants die begehrten Kochmützen. Dazu mussten die Köche mindestens 13 von 20 Punkten erreichen, was einem Michelin-Stern nahekommt.

Auch 96 Küchenchefs in den neuen Bundesländern erkochten diese Auszeichnung. An ihrer Spitze stehen mit 18 Punkten Oliver Heilmeyer vom „17fuffzig“ in Burg (Spreewald) und Dirk Schröer vom „Caroussel“ in Dresden. Ihnen folgen mit 17 Punkten außer Alboth der Italiener Marcello Fabbri vom Restaurant „Anna Amalia“ in Weimar, Tillmann Hahn vom „Butt“ in Rostock-Warnemünde, Ronny Siewert vom „Friedrich Franz“ in Bad Doberan-Heiligendamm, Stefan Hermann vom „Bean & Beluga“ in Dresden sowie die beiden Leipziger Detlef Schlegel vom „Stadtpfeifer“ und Peter Maria Schnurr vom „Falco“.

Da auch die Welt der Gourmandise im ständigen Wandel ist und die Plätze im Feinschmeckerparadies immer wieder neu gerührt und erkocht werden, servierte der Gault Millau im Vergleich zur Vorjahrsausgabe 108 langweilig gewordene Restaurants ab und nahm 111 inspirierte Küchen neu auf. Je 107 Köche wurden höher oder niedriger als im letzten Guide bewertet.

Außer dem Koch und dem Aufsteiger sowie der Entdeckung und dem Menü des Jahres zeichnete der Guide noch weitere kulinarische und gastronomische Leistungen aus:
• „Oberkellner des Jahres“: Ansgar Fischer von der „Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn,
• „Sommelier des Jahres“: Gunnar Tietz vom „First Floor“ in Berlin,
• „Restaurateur des Jahres“: Fritz Keller vom „Schwarzen Adler“ in Vogtsburg am Kaiserstuhl, der „als Gastronom, Winzer und Hotelier ein Traditionshaus in die Moderne liftete und die heikle Cuvée aus alt und jung beherrscht“. Keller ist auch Präsident des Fußball-Bundesligaclubs SC Freiburg.
• „Pâtissier des Jahres“: Nadja Hartl vom „Aqua“ in Wolfsburg,
• „Kochschule des Jahres“: das Studio von Alexander Herrmann in Wirsberg bei Bayreuth,
• „Cigar Lounge des Jahres“: die „Davidoff“-Lounge des Hotels „Graf Zeppelin“ in Stuttgart.

Als zusätzliches Schmankerl testete der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (888 Seiten, 29.95 Euro) das Ende September 2010 eröffnete „Restaurant Dieter Müller“ auf dem Kreuzfahrtschiff „MS Europa“ sowie alle acht, nicht jedem Passagier zugänglichen Restaurants der „Queen Mary 2“. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels.

HOTELIER TV Exklusiv – Küchenparty im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

(Hamburg, 15. November 2010) Es wurde groß aufgekocht: Im Oktober fand die zwölfte und alljährliche Küchenparty im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg statt. In bewährter Tradition aber mit neuer junger Serviceleitung durch Raoul Steinbach werden mit diesem lukullischen Hochgenuss die letzten Monate des Jahres 2010 eingeläutet. HOTELIER TV durfte auch hinter den Kulissen drehen und einen Blick in die Töpfe werfen.

Ingo Peters, Generaldirektor des Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

Ingo Peters, Generaldirektor des Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

Intro HOTELIER TV

Intro HOTELIER TV

Bettgeflüster aus den schönsten Tophotels weltweit

Weltrekord: „Hotel Autorität“ Heinz Horrmann veröffentlicht mit „In fremden Betten – Band 4“ sein 35. Buch – Ehrung mit „Five Star Diamond Award“ für sein Lebenswerk im März 2011 in Berlin

(Berlin, 12. November 2010) Es gibt keinen Hotel- und Genussautor, der mehr Bücher herausgebracht hat. Heinz Horrmann, der weltweit renommierte Hotel- und Restaurantkritiker, veröffentlicht nun sein 35. Buch über die internationale Spitzenhotellerie. Mit „In fremden Betten“ (Band 4) wird die Serie der unglaublichen Hotelgeschichten endlich fortgesetzt. Nach Ausführungen der American Academy of Hospitality Sciences, die den „Five Star Diamond Award“ vergibt,  ist das neue Werk ein Weltrekord. „Die Zahl von 35 Hotel- und Genussbüchern haben wir bisher nur bei Organisationen wie Michelin registriert, nicht aber für einen einzelnen Autoren. Wir gratulieren zu diesem Lebenswerk. Den verdienten Award werden wir zur ITB Berlin 2011 übergeben“, so Joseph Cinque, Präsident und CEO der Academy.

Heinz Horrmann

Heinz Horrmann

Der im Klocke-Verlag erschienene vierte Band der Erfolgsserie „In fremden Betten“ (englisch: „Pillow Talk“) bietet persönliche Erlebnisse des weitgereisten Hotelautors sowie seriösen Bewertungen und damit Übersicht über die besten Metropolen-Hotels weltweit. Horrmann verrät, wie Giorgio Armani im falschen Dubai-Tower landete. Der RTL-Hotelinspektor beklagt sich über die Service-Wüsten im „Milliarden-Hotel“ Fontainebleau Miami Beach und nennt die zehn größten Ärgernisse im Hotel. Aber der gefürchtete Kritiker lobt auch die „kleinen Großen“ abseits der Metropolen, privat geführte Hotels mit Spitzenservice. Die 48 Kurzgeschichten auf über 210 Seiten geraten zur kurzweiligen Wissenslektüre. Band 4 von „In fremden Betten“ eignet sich als Geschenk unter Freunden, Geschäftspartnern und gehört in den Bücherschrank eines jeden Hotel-Aficionado.

Heinz Horrmann gehört zu meistprämierten und millionenfach gelesenen Hotelautoren. Die American Academy of Hospitality Sciences zeichnete ihn vor neun Jahren als ersten und bisher einzigen Journalisten mit dem weltweit gerühmten „Five Star Diamond Award“ aus. Nun soll ihm diese Ehre erneut zuteil werden. Bei der Preisverleihung Anfang März 2011 in Berlin wird Horrmann für sein Oeuvre als Autor und Publizist hervorgehoben.

Erst vor kurzem hat Horrmann ein weiteres Buch herausgebracht: In „Gourmetspitzen – Die besten 100 Restaurants in Berlin“ (erhältlich bei der „Berliner Morgenpost“) zückt der Kenner die tafelspitze Feder und pfeffert ordentlich nach.

Neues Buch von Heinz Horrmann: In fremden Betten, Band IV

Neues Buch von Heinz Horrmann: In fremden Betten, Band IV

In fremden Betten – Hotelgeschichten von Heinz Horrmann – Band IV
216 Seiten, gebunden
Format: 11 x 21,5 cm
Klocke Verlag, Bielefeld
www.klocke-verlag.de
ISBN 978-3-934170-55-1
15,95 Euro

Heinz Horrmann ist der meistgelesene Hotel- und Restaurantkritiker in Europa. Er veröffentlichte bislang 35 Bücher und erreicht mit seinen Kolumnen in „Welt“ und „Berliner Morgenpost“ sowie in den Fachzeitschriften „Top hotel“, „Food & Wine“ und „Falstaff“ eine Millionenauflage. Für seine publizistischen Verdienste um Hotellerie und Gastronomie wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Unlängst wurde er als „Hotel Autorität 2010“ allgemein anerkannt.

Gastgewerbe Deutschland: Bundesregierung begrüßt Smiley-Kennzeichnungssystem

(Berlin, 11. November 2010) Das System freundlich oder traurig schauender Smiley-Symbole informiert in Dänemark über die Hygienestandards von Lebensmittelgeschäften, Restaurants und Imbissen. Die bundeseinheitliche Einführung eines Kennzeichnungssystems, das Verbraucher auch in Deutschland über die Kontrollergebnisse der Lebensmittelüberwachung auf einen Blick nachvollziehbar informiert, findet Unterstützung in der Regierungskoalition. „Wir wollen das Smiley-System“, hieß es am 10. November aus der FDP-Fraktion im Verbraucherschutzausschuss des Deutschen Bundestages. Auch CDU/CSU erklärten ihre grundsätzliche Bereitschaft. Um „Geduld“ wurde von der Regierungskoalition dennoch gebeten.

Sowohl ein Antrag der Fraktion Die Linke, das System aus Dänemark zu übernehmen, als auch ein Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, bis zum Ende des Jahres 2010 im Verbraucherinformationsgesetz eine Rechtsgrundlage zu schaffen, wurden durch die Mehrheit der Regierungskoalition abgelehnt. „Sie machen den zweiten Schritt vor dem ersten“, begründete ein FDP-Abgeordneter die ablehnende Haltung seiner Fraktion in Richtung Opposition.

Es liege grundsätzlich in der Hand der Länder, ein Kennzeichnungssystem einzuführen. ”Die müssen in der Lage sein, Kontrollen regelmäßig durchzuführen“, hieß es aus der FDP-Fraktion. Im Vorfeld solle mit den Ländern diskutiert werden, wie das Kontrollsystem gewährleistet werden könnte. Der Bund darf nur den Rechtsrahmen im Verbraucherinformationsgesetz setzen, erklärte ein Vertreter der CDU/CSU. Wenn es aber nicht genügend Lebensmittelkontrolleure in den Bundesländern gebe, die nach der Einführung eines Kennzeichnungssystems den Kontrollbedarf bewältigen können, würde „Sicherheit nur dokumentiert“. Regelmäßige Nachkontrollen müssen gewährleistet sein.

Als „Verhinderungspolitik mit dem Verweis auf die Länder“ bezeichnete die Grünen-Fraktion die ablehnende Haltung der Regierungskoalition gegenüber den eingebrachten Anträgen. Die Bundesregierung müsse aktiv werden und „die Länder unterstützen“, damit kein Flickenteppich unterschiedlicher Systeme in Deutschland entstehe. Mit einer Änderung des Verbraucherinformationsgesetzes, die Voraussetzung sei, um ein Kontrollsystem einführen zu können, stehe die Bundesregierung in der Bringschuld.

Für eine bundeseinheitliche Regelung setzt sich auch die Linksfraktion ein. „Gut, wenn wir uns zumindest einig sind, dass ein System kommt“, hieß es mit Blick auf die Haltung der Regierung. Die Fraktion unterstrich, dass ihr Antrag auch auf die Haltung der Bundesregierung in der für diese Frage eingerichteten Bund-Länder-Projektgruppe einwirken sollte: ”Auf Bundesebene muss agiert werden und müssen die in den Ländern gesammelten Ergebnisse auf einer Internetplattform für die Verbraucher zusammengeführt werden.“

Der Kritik seitens der Regierung, dass das Smiley-System verwirrend sei, weil Verbraucher in Dänemark bei einer positiven Bewertung des hygienischen Standards fälschlicherweise automatisch auf die Qualität des Essens geschlossen hätten, widersprach die SPD-Fraktion: „Der Verbraucher kann zwischen Hygiene und Lebensmittel unterscheiden.“ Statt künstlich Hürden aufzubauen, solle die Regierung auf die Mündigkeit der Bürger vertrauen.

Eine Vertreterin der Bundesregierung erinnerte die Abgeordneten daran, dass aus ihrer Sicht der Eingriff durch den Bund verfassungsrechtlich bedenklich sei. „Für Lebensmittelkontrollen sind grundsätzlich die Länder zuständig“, betonte sie und verwies darauf, dass eine Einmischung von allen Länderregierungen unterschiedlicher Parteien schnell abgelehnt werden könnte.

Service Value: Kempinski Hotels bieten das beste Serviceerlebnis

(Köln, 11. November 2010) Den besten Service bieten Kempinski Hotels, Kieser Training und TUI. Dies ist zumindest das Ergebnis der Umfrage „Service-Champions“, die das Kölner Unternehmen Service Value in Zusammenarbeit mit dem Marktforscher Toluna durchführt. Zum Start wurden insgesamt 500 Anbieter mit jeweils 1.000 Befragungen bewertet.

Für den Wettbewerb „Service-Champions“ wurden im September und Oktober die Erfahrungen aktueller und  ehemaliger Kunden eingeholt. Insgesamt liegen 500.000 Kundenstimmen vor. Noch nicht vertretene Unternehmen können sich bei ServiceValue in die „Rennliste“ einschreiben lassen, bereits untersuchte Unternehmen können nach erfolgreichen Service-Maßnahmen eine erneute Befragung anstreben. Der offene Wettbewerb ist fortlaufend und hat als Ziel, zum Wohle der Kunden das Serviceerlebnis in Deutschland zu steigern. Die ersten 250 Unternehmen werden in Gold-, Silber- und Bronze-Ränge eingeteilt.

Außerordentlich erlebnisreich ist der Service für die Gäste von Kempinski Hotels. Die Luxushotelgruppe wird deshalb nicht nur mit dem Branchensieg belohnt, sondern platziert sich auch an der Spitze aller untersuchten Unternehmen:

Das aktuelle Top-Ranking – die besten 20 Unternehmen im Kunden-Service
1 – Kempinski – Hotels
2 – Kieser Training – Fitness-Studios
3 – TUI – Reise-Veranstalter
4 – Seat – Autohersteller
5 – apo-rot – Versandapotheken
6 – KKH-Allianz – Krankenkassen
7 – Steigenberger Hotel – Hotels
8 – Travel Charme Hotel – Hotels
9 – BKK MOBIL OIL – Krankenkassen
10 – Mazda – Autohersteller
11 – 1. FC Kaiserslautern – Bundesliga-Clubs
12 – AOK Bayern – Krankenkassen
13 – Sanicare – Versandapotheken
14 – Fielmann – Optikerketten
15 – FC Bayern München – Bundesliga-Clubs
16 – Amazon – Online-Shops
17 – AOK Hessen – Krankenkassen
18 – Audi – Autohersteller
19 – Injoy – Fitness-Studios
20 – Mercedes – Autohersteller

„Viele Unternehmen heben mittlerweile ihre Kundenorientierung hervor und geben Serviceversprechen ab“ sagte Claus Dethloff, Geschäftsführer der ServiceValue GmbH, „aber nur die Kunden selbst können bestätigen, ob sie wirklich Service erlebt haben. Deshalb fragen wir sie ganz einfach und direkt, welches Unternehmen sich denn als ein echter Service-Champions behauptet hat.“

Die Ermittlung der „Service-Champions“ erfolgt allein über Kundenurteile und ist eine kontinuierliche Messung. Unternehmen, die durch Neuaufnahme oder Wiederholungsmessung vordere Ränge belegen, können auch einen Qualitätsnachweis in Form eines Gütesiegels erwerben. Nähere Informationen zur Anmeldung und Durchführung sowie das gesamte Ranking sind über die ServiceValue GmbH erhältlich.

Reiseveranstalter Dertour bietet besten Zusatzservice
Auf Grund der Luftverkehrssteuer werden die Preise für Urlaubsreisen bald anziehen. Zwei von drei Urlaubern sind sich sicher, dass sie dennoch über einen Reiseveranstalter buchen würden. Umso wichtiger wird das Serviceerlebnis für die Urlauber. Dertour liegt bei einer aktuellen Kundenbefragung in punkto Service-Zusatzleistungen auf dem ersten Platz von zehn untersuchten Reiseveranstaltern.

Wie es um die Zufriedenheit der Urlauber mit der Servicequalität von Reiseveranstaltern bestellt ist, wurde in einer aktuellen Wettbewerbsanalyse der unabhängigen ServiceValue GmbH erhoben: 750 Personen, die ihren letzten Urlaub über einen Reiseveranstalter organisieren ließen, gaben Auskunft über ihre Serviceerfahrungen.

Die Betreuung der Urlauber durch die Reiseleitung, als Repräsentant des Reiseveranstalters vor Ort, ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal von Urlaubsreisen. Von der Ankunft am Flughafen über die Betreuung im Hotel bis zum „Auf-Wiedersehen“ können die Reiseleiter die Garanten für einen sorgenfreien Urlaub sein und durch das Angebot verschiedenster Zusatzangebote wie Ausflüge, Sportaktivitäten und Geheimtipps ein echtes Serviceerlebnis bieten.

Rang/Reiseveranstalter/Mittelwert*
1 – Dertour – 2,05
2 – Schauinsland – 2,25
3 – TUI – 2,35
4 – Thomas Cook – 2,35
5 – 1-2 FLY – 2,35
6 – FTI – 2,41
7 – Alltours – 2,45
8 – L`tur tourismus – 2,58
9 – ITS Reisen – 2,74
10 – Bucher Reisen – 2,78
(Antwortskala: 1=ausgezeichnet, 2= sehr gut, 3= gut, 4= mittelmäßig, 5=schlecht)

„Natürlich muss das Gesamtpaket eines Reiseveranstalters gesehen werden“, erläutert Service Value-GF Claus Dethloff, „doch für das Serviceerlebnis spielt auch das zusätzliche Angebot des Reiseveranstalters am Urlaubsort eine wichtige Rolle.“ Dertour führt auch bei der Hilfsbereitschaft der Reiseleitung vor Ort das Ranking an, gefolgt von TUI, Thomas Cook und FTI. Die Vorfreude auf den Urlaub beginnt aber bereits mit der Reisebuchung und der Organisation vor Reiseantritt. Am zufriedensten sind die Urlauber mit der Beratung und Buchung beim Reiseveranstalter Schauinsland.

myHotelRank: Hotels generieren, managen und distribuieren eigene Bewertungen

GIATA, enger Partner der Hotels, startet mit myHotelRank ein innovatives Tool, mit dem Hotels aktiv ihre Hotelbewertungen kontrollieren können

(Berlin, 10. November 2010) Im Internet werden persönliche Empfehlungen immer wichtiger. Die Nachfragemacht wird zunehmend durch „Gefällt mir“-Buttons und andere Weiterempfehlungen gestärkt. Für Hotels sind Gästebewertungen eine, wenn nicht gar die wichtigste „Webwährung“ geworden. Nun hat die Berliner Travel-Technology-Schmiede GIATA mit myHotelRank.com ein innovatives Tool für den effizienten Umgang mit Hotelbewertungen entwickelt, welches zusätzlich auch noch Buchungen von GIATA Partnerseiten generieren kann.

Beispiel-Integration: siehe Bild oder direkt auf der hoteleigenen Website des Hollywood Media Hotels Berlin: http://www.filmhotel.de

Beispiel-Integration: siehe Bild oder direkt auf der hoteleigenen Website des Hollywood Media Hotels Berlin: http://www.filmhotel.de

„Mit myHotelRank generiert der Hotelier authentische Hotelbewertungen, managed diese aktiv im Dialog mit seinen Gästen und distribuiert die Rezensionen auf den eigenen Webseiten sowie bei Twitter, Facebook und den GIATA Partnerseiten. GIATA stellt heute schon seinen fast 18.000 touristischen Partnern (darunter alle nahmhaften Reiseveranstalter wie TUI und Thomas Cook, Reise- und Bewertungsportale wie TripAdvisor und HolidayCheck, CRS/GDS und Reisebüros) Content in Form von Hotelbeschreibungen, Bildern, POIs und Videos zur Verfügung. Da lag es nahe auch die Hotelbewertungen und somit ‚Unique Content‘ weiter zu reichen. Hotels profitieren hierbei durch ein verbessertes Ranking und mehr Buchungen bei unseren Partnern“, erläutert Michael Jarugski, Sales & Marketing Manager bei GIATA.

Die Funktionsweise von myHotelRank ist dabei relativ einfach:
1.    Bewertungen generieren:  Der Hotelier spricht seine Gäste nach ihrer Abreise an und lädt sie per E-Mail dazu ein, den Aufenthalt im Hotel auf der neutralen Seite www.myHotelRank.com zu bewerten. Das Mailingsystem von myHotelRank unterstützt hierbei den Hotelier und versendet automatisch E-Mails in 11 Sprachen. Die Gäste bewerten u.a. Lage, Zimmer und Service und vergeben bis zu sechs Sterne. Auf Wunsch kann der Hotelier individuelle Fragen zu seinem Haus definieren. Es werden somit nur Bewertungen von Hotelgästen, die tatsächlich im Hotel waren, generiert.
2.    Bewertungen managen: Positive Kritiken werden vom System automatisch veröffentlicht. Negative Bewertungen (mit nur ein bis drei von maximal sechs Sternen) werden nicht sofort publiziert, sondern 14 Tage lang in einem Schlichtungsprozess gehalten. Während dieser Zeit können Hoteliers aktiv handeln und mit ihren Gästen über Ursachen und Lösungen sprechen. Bleibt der Gast bei seiner negativen Bewertung, können Hoteliers diese vor der Veröffentlichung kommentieren.
3.    Bewertungen distribuieren: Der Hotelier steuert aktiv die Distribution und entscheidet wie viele seiner uniquen Bewertungen auf myHotelRank angezeigt und wie viele an die Partnerseiten von GIATA distribuiert werden sollen. Die Bewertungen können über eine Grafik („myHotelRank Box“) auf der eigenen Hotel-Website sichtbar gemacht und zudem via Twitter und Facebook publiziert werden.

„Mit myHotelRank akquiriert, beeinflusst und kontrolliert der Hotelier aktiv seine Hotelbewertungen. Die Bekanntheit im Internet nimmt durch eine verbesserte Sichtbarkeit bei Google, den Social Media Portalen und den GIATA Partnerseiten zu. Dies führt automatisch zu mehr Buchungen. Und durch den aktiven Dialog mit den Gästen optimiert der Hotelier kontinuierlich seine Qualität im Haus“, erläutert Michael Jarugski.

Zu den ersten Kunden von myHotelRank zählen namhafte Hotels im In- und Ausland. „31 Millionen Deutsche nutzen das Internet bei Ihrer Reiseplanung. Sieben Millionen davon lassen sich dabei maßgeblich von Hotelbewertungen leiten. Daher ist es für uns absolut essentiell, sich intensiv und vor allem aktiv damit zu beschäftigen. MyHotelRank gibt uns eine sehr intelligente Möglichkeit an die Hand, selbst authentische Hotelbewertungen zu generieren und damit unsere Servicequalität sichtbar zu machen”, so Sandro Klee, Verkaufsleiter der Residenz Hotels & Resorts in Berlin.

„Mit myHotelRank haben wir in unkomplizierter Weise die Möglichkeit, mehrere wichtige Funktionen im Marketing mit einem Tool zu bearbeiten. Mit dem System können wir somit unsere derzeitige Achillesferse am Schopf packen und in Stärken umwandeln. Wir steigern unsere Direktbuchungen, wir bieten unseren Gästen ein unabhängiges Bewertungsportal und können durch die Bewertungen direkt auf die Gastwünsche eingehen und somit unsere Qualität kontinuierlich steigern und last but not least erhöhen wir unseren Page Rank bei Google. Das System schafft somit für den Gast wie für den Hotelier einen echten Mehrwert“, analysiert Denise Meyer, Director of Sales & Marketing im Hollywood Media Hotel Berlin.

”myHotelRank ist ein multifunktionales Tool für unser Hotel, um den Vertrieb zu steigern (Sales & Marketing), um mit unseren Gästen zu kommunizieren (Kundentreue) und um die Leistung des Hotels zu verbessern (Preisleistungsverhältnis), das alles kombiniert führt zu höheren Erträgen.”, urteilt Frantzis Argyropoulos, Direktor, Mastichari Bay & CITI LIVE HOTEL, Kos, Griechenland.

„Bewertungsplattformen werden für die Entscheidung des Gastes immer wichtiger und beeinflussen den Gast bei der Auswahl seines Hotels enorm. Bei der hohen Anzahl an Plattformen ist die Übersicht für den Gast, aber auch für den Hotelier immer schwieriger. Vor allem rasche Reaktionen auf Bewertungen, die falsche oder übertriebene Aussagen ins Internet stellen, sind nicht immer möglich. Mit myHotelRank haben wir die Möglichkeit, ein nachhaltiges Bewertungssystem aufzubauen und gleichzeitig mit unseren Gästen in Kontakt zu bleiben. Durch die Transparenz des Systems schafft man Vertrauen gegenüber seinen Gästen und gewinnt damit Stammgäste und neue Gäste durch deren Weiterempfehlung“, resümiert Thomas Eder, General Manager des Hotel DAS REINISCH Schwechat.

MyHotelRank ist gebührenpflichtig und kostet 0,50 Euro Zimmer/Monat, maximal jedoch 120 Euro/Monat. Hotels können myHotelRank zwei Monate lang kostenfrei testen.

Die GIATA GmbH wurde 1996 in Kassel gegründet und hat heute mit über 150 Mitarbeitern ihren Hauptsitz in Berlin. Gesellschafter sind drei Privatpersonen aus Deutschland sowie die Sabre-Holdings (Dallas/USA). GIATA ist international als Digital-Content-Lieferant für Reiseangebote touristischer Leistungsträger gefragt. Zu den mehr als 18.000 Kunden gehören namhafte Unternehmen wie TUI, Thomas Cook, Hotelbeds, ITS, FTI, Alltours, Öger Tours, Expedia, Opodo und Lastminute.com. Zudem sorgt GIATA für Verteilung von Bild- und Textdaten der von den Veranstaltern vertriebenen 220.000 Hotels via Internet in über 18.000 Reisebüros, in allen namhaften CRS/GDS (Amadeus, Sabre, Travelport) sowie allen relevanten Internet-Booking Engines und namhaften Reiseportalen. Seit November 2006 bietet GIATA über 35.000 Hotelbschreibungen (Fließtexte in acht Sprachen) sowie Fact-Sheets (in weiteren 22 Sprachen) und Hotelbilder via XML an. Der „Multilingual Hotel Content“ wird zum Beispiel auf hotelopia.com präsentiert.

Schäferstündchen im Hotel: Wo Männer und Frauen ein heimliches Liebeswochenende mit ihrer Affäre verbringen würden

(Köln, 09. November 2010) Was sind die bevorzugten Orte für das kleine Liebesabenteuer zwischendurch oder die langjährige Affäre? Dieser Frage ging das Kölner Buchungsportal HRS.de zusammen mit dem Marktforschungsinstitut eResult nach. Das überraschende Ergebnis: Männer und Frauen haben meist ähnliche Vorlieben, was den Umgang mit der Affäre betrifft.

Mit der Affäre ins Hotel  (Quelle: fotolia.de/detailblick)

Mit der Affäre ins Hotel (Quelle: fotolia.de/detailblick)

Wenn Seitensprung, dann im lauschigen Landhotel: Sowohl Männer als auch Frauen bevorzugen für ein heimliches Wochenende mit ihrer Affäre das lauschige, romantische Landhotel. Bei 34,1 Prozent der Damen und 29 Prozent der Herren liegt diese Hotelkategorie unangefochten auf Platz eins. Auf die entspannte Atmosphäre eines Wellness-Hotels legen 22 Prozent der Befragten den meisten Wert (23,6% der Frauen und 20,7% der Männer). Auch bezogen auf das Alter herrscht bei der Wahl des Hotels Einigkeit. Über alle befragten Altersgruppen hinweg liegen Landhotel und Wellness-Hotel auf den ersten beiden Plätzen. Dabei legt mit steigendem Alter die Präferenz für Landhotels noch zu.

Keine Sorge um Diskretion: Erstaunlich ist, dass sich bei einem heimlichen Wochenende mit dem Liebhaber oder der Liebhaberin in einem Hotel die Beteiligten nicht viele Gedanken um Diskretion machen. Anonymität, wie sie etwa ein großes Business-Hotel verspricht, schätzen weniger als einer von zehn Befragten. Auch das kleine Familienhotel steht in der Gunst weit hinten, sowohl bei Männern als auch Frauen.

Männer legen Wert auf Preisniveau, Jüngere auf Design: Deutliche Geschlechtsunterschiede bringt die Untersuchung beim Thema Preis zu Tage. Nur für gut jede zwanzigste Befragte spielen die Hotelkosten die entscheidende Rolle. Bei Männern sind es immerhin gut acht Prozent.

Je jünger die Befragten, desto mehr Wert legen sie auf Design. Von den Teilnehmern bis 29 Jahren bevorzugen 7,1 Prozent für ein Schäferstündchen Designhotels. Ab 30 sinkt der Wunsch nach entsprechender Ausstattung der Hotels auf gut ein Prozent.

Hotel Bayerischer Hof München: Gemeiner Vorwurf: “Lohndumping” – Zollrazzia hat gerichtliches Nachspiel

(München, 09. November 2010) Faustdicke Überraschung vor zwei Jahren: 13 Top-Hotels in München, darunter der Bayerische Hof und das Mandarin Oriental, waren Schauplatz einer groß angelegten Razzia. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ging dem Vorwurf des Lohndumping nach. Im Visier der Fahnder standen allerdings nicht die Hotels selbst, sondern eine von diesen Häusern beauftragte Reinigungsfirma. Nun hat dies ein gerichtliches Nachspiel. Der Bayerische Hof geht gegen einen Bussgeldbescheid vor Gericht.

Leading Hotel Bayerischer Hof München: Bussgeld wegen Lohndumping bei Reinigungsdienstleister rechtens?

Leading Hotel Bayerischer Hof München: Bussgeld wegen Lohndumping bei Reinigungsdienstleister rechtens?

Die inzwischen aufgelöste Reinigungsfirma soll damals über 40 Zimmermädchen und Putzhilfen aus Osteuropa illegal und zu Dumpingpreisen beschäftigt haben. Durchsucht wurden damals unter anderem auch die Geschäftsräume des Unternehmens. Gegen die beiden Geschäftsführer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Gegen den Bayerischen Hof wurde in der Folge ein Bussgeldbescheid in fünfstelliger Höhe (!) erlassen, gegen den prompt Widerspruch eingelegt wurde. So berichtet es die “Süddeutsche Zeitung”. Der Widerspruch soll nun am 11. November vor dem Amtsgericht München verhandelt werden. Der Fall hat bundesweite Bedeutung erlangt, da erstmals eine Zollbehörde versucht, eine Hotelgesellschaft für die Lohnzahlung eines Reinigungsdienstleisters in Mithaftung zu nehmen. Mindestens 14 Euro, besser noch: 16 bis 17 Euro, müsste das Hotel an Stundenlöhnen seinen Dienstleistern zugestehen, heißt es. In München sollen die vertraglich vereinbarten Summen darunter gelegen haben, so die “SZ”.

Bei der Zollrazzia im Oktober 2008 seien Stundenlöhne von “nur” 8,15 Euro brutto bei den eingesetzten Mitarbeitern festgestellt worden. Der Mindestlohn liege (heute) bei 8,40 Euro. Die “Süddeutsche Zeitung” betitelt die aktuelle Berichterstattung mit “Lohndumping” und der Schlagzeile “Arm dran im Luxushotel”. Eine Stellungnahme von Bayerischer-Hof-Chefin Innegrit Volkhardt steht noch aus.

Quality Reservations: hotel-bett.de für M-Commerce optimiert

(Hannover, 05. November 2010) E-Commerce wird zum M-Commerce: Das Buchungsportal hotel-bett.de, ein Service des Hannoverschen Hotelvermarktungs-Dienstleister Quality Reservations (QR), ist nun auch für Smartphones verfügbar. Geschäftsreisende buchen häufig unterwegs ein Hotelzimmer und greifen dabei zunehmend auf optimierte Hotelbuchungsportale oder spezielle iPhone Apps zurück.

Fit für den M-Commerce! Quality Reservations macht sein Buchungsportal www.hotel-bett.de buchbar für die Nutzer mobiler Endgeräte. Von links: Verkaufsleiter Michael Virtel, QR-Geschäftsführerin Carolin Brauer, Sales Koordinatorin Kristin Krüger.

Fit für den M-Commerce! Quality Reservations macht sein Buchungsportal www.hotel-bett.de buchbar für die Nutzer mobiler Endgeräte. Von links: Verkaufsleiter Michael Virtel, QR-Geschäftsführerin Carolin Brauer, Sales Koordinatorin Kristin Krüger.

„Den potentiellen Gast dort erreichen, wo er sich informiert und bucht, ist entscheidend für den Erfolg“, so QR-Geschäftsführerin Carolin Brauer. „Die aktuelle Entwicklung geht klar Richtung online-Buchung über mobile Endgeräte. Deshalb machen wir unser Buchungsportal fit für den M-Commerce“. Erst im Sommer hatte QR das Buchungsportal mit derzeit über 300 Business- und Urlaubshotels gestartet und nun die für mobile Emdgeräte optimierte Version vorgestellt. Bis Jahresende wird auch eine Applikation fürs iPhone fertig sein.

Quality Reservations gehört zu den führenden deutschen Anbietern von Services zur Umsatzoptimierung von Hotels durch professionelle Vermarktung in weltweiten Vertriebskanälen. Das Leistungsportfolio umfasst den weltweiten Vertrieb von Hotelzimmern in allen elektronischen Vertriebswegen, die Verkaufs- und Marketingunterstützung zur Erschließung zusätzlicher Kundensegmente sowie die individuelle Beratung und Betreuung. Mehr als 325 individuelle Hotels und Hotelgruppen wickelten in 2009 insgesamt 130.170 Buchungen mit Quality Reservations ab. Reservierungen kamen dabei über die Globalen Distributions Systeme (GDS), verschiedenen Internetportale und über die Reservierungszentrale von Quality Reservations. Geschäftsführer des 1996 gegründeten und in Langenhagen bei Hannover angesiedelten Unternehmens ist Carolin Brauer.

Gastronomie erfreut über mehr Weihnachtsfeiern: Knapp ein Viertel der Gastbetriebe verzeichnen steigende Zahl an Jahresend-Events

(Hamburg, 05. November 2010) Aufatmen zum Jahresende: In der Gastronomie zieht das Geschäft mit den Firmenfeiern zu Weihnachten wieder merklich an. Knapp ein Viertel der Hotels und gehobenen Restaurants verzeichnen eine steigende Nachfrage nach Weihnachtsfeiern. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatten lediglich neun Prozent der Gastbetriebe einen Zuwachs in Sachen Jahresendevents berichtet. Dies geht aus einer alljährlichen Untersuchung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group, Scheeßel bei Hamburg, hervor.

In 25% der gehobenen Restaurants und Hotels steigt die Zahl der Firmen-Weihnachtsfeiern

In 25% der gehobenen Restaurants und Hotels steigt die Zahl der Firmen-Weihnachtsfeiern

„Während Ende 2009 noch 50 Prozent der Gastronomiebetriebe Rückgänge bei den Firmen-Weihnachtsfeiern zu verkraften hatten, sind dies nun nicht unübliche 23 Prozent“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführer der The Business Target Group GmbH (BTG). 53 Prozent der Restaurants und Hotels melden bei den Firmenevents zum Jahresende keine Veränderungen zu 2009. Gerade in der von Finanzkrise und Konsumzurückhaltung besonders gebeutelten Speisegastronomie registrieren mehr als 35 Prozent eine Steige-rung bei der Zahl der Reservierungen für Firmenfeiern.

„Dennoch bleiben zahlreiche Firmen auf der Kostenbremse stehen“, so Lambracht. Ein Drittel der Gastbetriebe merkt, dass die Feiern kleiner werden und weniger Teilnehmer angemeldet werden als im Vorjahr. Und auch hier ist die klassische Speisegastronomie im Vorteil und berichtet in 25 Prozent aller Fälle von steigenden Teilnehmerzahlen. „Erfreulich ist, dass bei über der Hälfte der Gastbetriebe der Durchschnittsbon je Teilnehmer konstant bleibt und weitere 15 Prozent sogar ein aufwendigeres Menü verkaufen können“, so Lambracht. Der Hotelbereich hat zwar bessere Auslastungen seiner Betten aber das Geschäft mit den Weihnachtsfeiern ist im Vergleich mit der Speisegastronomie noch eher verhalten.

Accor: CEO Gilles Pélisson geht – Nachfolger ist Denis Hennequin

(Paris, 03. November 2010) Paukenschlag bei Accor: CEO Gilles Pélisson tritt zu Ende November als CEO und Chairman zurück und verlässt das Unternehmen Mitte Januar gänzlich. Sein Nachfolger ab 01. Dezember ist Denis Hennequin (52). Der frühere Europa-Chef von McDonalds ist im Range eines Directopr seit Mai 2009 bei Accor. Pélisson stand seit 2006 an der Spitze von Accor.

Gilles C. Pélisson

Gilles C. Pélisson

Zum Bruch kam es aufgrund „strategischer Differenzen“ mit dem Board, wie mitegeteilt wurde. Accor wird seit fünf Jahren radikal umgebaut. Zuletzt wurde das Hotel- vom Servicegeschäft abgespalten. Die Sparte mit Restaurantgutscheinen Edenred ist außerordentlich profitabel und reüssiert an der Börse. Die Beherbergung hat eine milliardenschwere Finanzlast zu bewältigen – hier werden nach und nach Hotelimmobilien verkauft, um der Schulden Herr zu werden.

Nun soll ein sanfter Übergang diese Personalentscheidung mit weit reichenden Folgen abfedern. Pélisson übergibt das Geschäft zu Anfang Dezember an Hennequin, der dann als Executive Director fungieren wird. Bis zum 15. Januar 2011 verbleibt Pélisson als Chairman of the Board, allerdings ohne Exekutivfunktion und verlässt das Unternehmen dann. Ab diesem Zeitpunkt soll Denis Hennequin als Chairman und CEO von Accor da stehen.

Denis Hennequin

Denis Hennequin

Die aktuelle Pressemitteilung zu der Personalie enthält die üblichen Dankesfloskeln, was eine Einigkeit oder zumindest keinen lang anhaltenden Zwist signalisieren soll.

Denis Hennequin ist seit Mai 2009 als Director bei Accor. Er startete 1984 bei McDonald’s und wurde 2005 zum Chairman und CEO der Europa-Division des Burgerbraters beförderet. Sein größtes Verdienst lag in der Etablierung des Franchisesystems und Verbesserungen in punkto Effizienz, Wachstum und Gewinn. Um die Managementqualitäten von Hennequin zu betonen, teilt Accor auch mit, dass McDonald’s Europa – dank Hennequin – heute für 20 Prozent des Gesamtumsatzes und 40 Prozent des operativen Gewinns stünde. Ob dies für die – ebenfalls durch Franchising – geprägte Expansion von Accor relevant ist, bleibt offen.

Restaurant „Tafelhaus“ Hamburg: TV-Koch Christian Rach gibt Sterneküche auf

(Hamburg, 02. November 2010) Keine Überraschung: Christian Rach (53), der aus dem Fernsehen bekannte Sternekoch, gibt sein Restaurant „Tafelhaus“ in Hamburg (1 Stern Michelin / 16 Punkte Gault Millau) auf. Dies machte er per Onlinevideo bei rtl.de bekannt. Schon seit Wochen stand fest, dass der Mietvertrag für sein 1989 gegründetes Restaurant auslaufen würde. Nun ist im September nächsten Jahres Schluss.

Christian Rach

Christian Rach

Rach will sich weiterhin um seine RTL-Serie „Rach der Restauranttester“, das mit TV-Hilfe gestartete Ausbildungsrestaurant „Slowman“ in der Hamburger Innenstadt (als Berater) und das Steakhaus „Rach & Ritchie“ (als Geschäftsführer) kümmern. Von 14-Stunden-Tagen will Rach Abstand nehmen und künftig nur noch zehn Stunden täglich arbeiten, sagte er. Schon seit geraumer Zeit war unter Hamburger Chefs kolportiert worden, dass Rach die sehr hohe Belastung aus Gourmetküche und TV-Karriere nicht dauerhaft haben wollte bzw. konnte.

Rach landete mit dem „Restauranttester“ nach anfänglichen Startschwierigkeiten einen Toperfolg. 5,84 Millionen Leute sahen in der vergangenen TV-Saison im Durchschnitt seine RTL-Sendungen. Keine andere Sendung, die mit dem Thema Essen und Trinken zu tun hat, erreichte diese Zahlen auch nur annähernd, berichtet der Branchendienst meedia.de. Ende August startete Rach mit der „Restaurantschule“ nach dem Erfolsgsbeispiel von Jamie Oliver aus England ein zweites Erfolgsformat.

Rach, der Mathematik und Philosophie studierte, könnte längst den bisher erfolgsreichsten deutschen Koch im Fernsehen, Johann Lafer, als TV-Star für gutes Essen abgelöst haben.