Monatsarchiv: September 2010

Deutsche Hotels investieren kräftig weiter

Studie „Hotel Upgrade 2010“: 80 Prozent der Betriebe setzen Modernisierungsbudgets konsequent um

(Hamburg, 30. September 2010) Gewaltiger Investitionsschub in der Hotellerie: Die zu Jahresanfang erfolgte Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen setzte eine ungeahnte Investitionskraft in der Hotelbranche frei. Knapp 80 Prozent der Beherbergungsbetriebe starten bzw. planen Renovierungen und Erweiterungen ihrer Gästezimmer. Der größte Teil der Modernisierungen soll bis Ende März 2011 erledigt sein. Gut 50 Prozent der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group (BTG), Scheeßel bei Hamburg. In der Studie „Hotel Upgrade 2010“ sind die Aussagen von 350 Hotels zu den Investitionsplänen für alle Bereiche vom Gästezimmer bis zur Kaffeeversorgung zusammengefasst.

Gut 50% der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.

Gut 50% der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.

„Moderne und komfortable Gästebetten stehen bei den Investitionen besonders im Fokus“, berichtet BTG-Geschäftsführer Thilo Lambracht. Bei über 80 Prozent der Investitionen in die Gästezimmer werden neue (bis zu 30 cm dicke) Matratzen geordert. Ebenso stark gefragt sind neue Betttextilien (79%) und neue Bettgestelle (57%). „Das moderne Hotelbett muss sich eben in punkto Komfort, Schlafgefühl und Sauberkeit stets neu beweisen – daher wird hier viel Budget aufgewendet“, so Lambracht.

In moderne Küchen- und Gartechnik investieren über die Hälfte der befragten Hotels. Rund ein Drittel ergänzt ihre Küche mit weiteren Geräten (Herde, Garstationen etc.) und zwei Drittel ersetzen die bestehenden Geräte durch neue Modelle. Im Fokus stehen Kombidämpfer (40%) und energiesparende Kühltechnik (41% der Investitionen im Küchenbereich). Weitere 32 Prozent erneuern auch ihre Spültechnik.

Das Ambiente des Restaurants ist seit jeher ein sehr wichtiges Kriterium – nicht nur bei professionellen Testessern. 68 Prozent der befragten Hotels renovieren oder modernisieren ihre Speiseräume und verschaffen dem Gast eine moderne Anmutung. Dabei stehen der gedeckte Tisch (59% schaffen neues Tischporzellan, Besteck und Gläser an) und zeitgemäße Tischtextilien (58%) im Vordergrund.

Nachdem das Tagungsgeschäft wieder anzieht, passiert auch im stark umkämpften MICE-Geschäft eine Menge. 35 Prozent der befragten Hotels bessern ihre Tagungsflächen auf. Der Großteil der Investitionen (87%) fließt in neue Tagungs- und Kommunikationstechnik.

Bei den Hotels mit Fitnessbereichen hat die Hälfte ein Budget für neue Geräte bereit gestellt. Angeschafft werden sowohl Ersatzgeräte als auch neue Fitnesstrainer.

Interessant: der Trend zum Daytime Spa ist ungebrochen. Neun Prozent aller befragten Hotels wollen bis Ende 2011 erstmals einen Wellnessbereich einrichten. Bei den Hotels, die bereits über einen Wellnessangebot verfügen, wird sowohl in die räumlichen Bedingung investiert (56 %) wie auch in neue und weitere Anwendungen (60%).

Aber auch in die Bereiche, die der Gast nicht direkt wahrnimmt wird investiert. Rund 6 Prozent wollen in modernste Gäste-Kommunikationsanlagen (Hotel-TV, WLAN) investieren und 36 Prozent setzen auf zukunftsweisende Online-Reservierungstechnologie. Auch mit umweltfreundlichen Heizungsanlagen lässt sich nicht nur Energie sparen (38%) sondern man bewegt sich dadurch auch auf dem Weg zum „Grünen Hotel“.

Die Studie „Hotel Upgrade 2010“ ist für 390 Euro zzgl. 19% MwSt. zu beziehen bei The Business Target Group GmbH, Tel. ++49 (0)4263 301 300. Weitere Infos: www.foodservice-intelligence.de/studienreports.php

Außer-Haus-Markt Zahl des Monats – September 2010: Nur knapp 28% der deutschen Hotels setzen auch auf Social Media

Twitter, Facebook & Co. setzen sich nur allmählich durch: Lediglich 27,8 Prozent der deutschen Hotels setzen regelmäßig Social-Media-Plattformen für Marketing und PR ein. Dabei liegt Facebook (72% der Häuser mit Social-Media-Strategie) klar vorn. Aktive Netzwerkarbeit über Xing.com ist bei gerade einmal 47% der Hotels mit Affinität zur Online-PR-Arbeit ein wichtiges Thema. Den Micro-Bloggingdienst Twitter.com (Nachrichten von maximal 140 Zeichen Länge) benutzen nur rund 37 Prozent der „Social-Media“-Hotels und eigene Hotelvideos bei Youtube.de verbreiten nur etwa 22 Prozent der Häuser. Eigene Blogs sind nur bei 18 Prozent der Hotels mit Hang zu den Social-Media ein Thema.

(Quelle: The Business Target Group GmbH – Untersuchung von 565 Hotels, Juni 2010)

Top 10 Hotels, die am meisten twittern – Spitzenreiter ist das privat geführte Hansa Apart Hotel Regensburg noch vor Best Western Hotels Deutschland (Quelle: Consale GmbH / hotel-newsroom.de)
Top 10 Hotels, die am meisten twittern – Spitzenreiter ist das privat geführte Hansa Apart Hotel Regensburg noch vor Best Western Hotels Deutschland (Quelle: Consale GmbH / hotel-newsroom.de)

Kampf gegen Bettensteuer: Dehoga holt laut “Top hotel” zum juristischen Befreiungsschlag aus

(Berlin/Köln, 29. September 2010) Die Bettensteuer nimmt der Hotellerie einen wertvollen Teil der jüngst gewonnen Investitionsstärke. In Köln wird die sog. Kulturförderabgabe von fünf Prozent je Hotelübernachtung ab 1. Oktober erhoben. Der Dehoga-Bundesverband will laut einem Bericht in der Onlineausgabe von “Top hotel” hier einen Präzedenzfall schaffen, um einen juristischen Befreiungsschlag mit Mustercharakter zu erreichen. Dieser soll mit einem Kölner Hotel unternommen werden.

Der Dehoga-Bundesverband will gegen die Bettensteuer klagen (Foto: Dehoga/Reiner Pfisterer)

Der Dehoga-Bundesverband will gegen die Bettensteuer klagen (Foto: Dehoga/Reiner Pfisterer)

Dazu könnte der Kölner Hotelpartner frühestens nach drei Monaten, also Anfang Januar 2011, die Abrechnung zur Bettensteuer beim Steueramt der Stadt einreichen. Nach erfolgtem Steuervorbescheid würde dann ein Widerspruchsverfahren eingeleitet werden. Werde dies abschlägig entschieden, könne man vor dem Verwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen Klage erheben, so Rechtsanwalt Jürgen Benad vom Dehoga-Bundesverband.

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Steigenberger Akademie: Infotag zu Karriere in der Hotellerie und Tourismus

(Bad Reichenhall, 29. September 2010) Die Steigenberger Akademie in Bad Reichenhall lädt Interessierte zu einem Informationstag ein. Am Samstag, 16. Oktober, werden von 9 bis 12:30 Uhr Inhalte der verschiedenen Ausbildungs- und Weiterbildungsprogramme vorgestellt. Hierzu zählen das einjährige Berufsgrundbildungsjahr, die zweijährige Weiterbildung zum staatlich geprüften Hotelbetriebswirt, die dreijährige Ausbildung zum Hotelökonom, die Ausbildung zum Hotel-, Restaurant- und Küchenmeister, der Ausbildereignungskurssowie die neue dreijährige Ausbildung zum Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement.

Campus Bad Reichenhall – Steigenberger Akademie

Campus Bad Reichenhall – Steigenberger Akademie

Interessenten können sich über die Lehrinhalte der unterschiedlichen Programme informieren und sich in Führungen durch die Akademie ein individuelles Bild machen. Außerdem stehen Lehrer und Mitarbeiter der Steigenberger Akademie für Fragen rund um Ausbildung und Karriere in Hotellerie und Tourismus bereit.

Die Steigenberger Akademie wurde 1948 gegründet. Jedes Jahr beginnen hier rund 90 Schüler ihre Ausbildung. Berühmte Absolventen der Steigenberger Akademie sind unter anderem Sternekoch Alfons Schubeck und Dieter Jandel, der Generalbevollmächtigte der Steigenberger Hotels AG. Die theoretische Ausbildung findet in modern ausgestatteten Seminarräumen statt. Für die Praxis steht eine 200 Quadratmeter große Lehrküche mit zehn Meisterarbeitsplätzen zur Verfügung.

Die Akademie bittet Besucher um vorherige Anmeldung per E-Mail an info@steigenberger-akademie.de oder per Telefon unter 08651-9666-55.

Yourcareergroup: Neue Serie von Seminare zu Neuerungen im Arbeitsrecht

(Düsseldorf, 29. September 2010) Erstmals auch in Stuttgart: Im Oktober/November dieses Jahres veranstaltet die Yourcareergroup AG, Düsseldorf, in Zusammenarbeit mit dem Hotelverband Deutschland (IHA) e.V. und dem Anwaltsbüro Claus wieder halbtägige „arbeitsrechtliche Update-Seminare“, die sich an Personalverantwortliche der Hotellerie, Gastronomie und Touristik richten.

Die Teilnehmer erhalten einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen und Neuregelungen im Arbeitsrecht. Die theoretischen Grundlagen werden anhand praxisnaher Beispiele erläutert und diskutiert. Geplante Schwerpunktthemen sind u.a. Kleinkriminalität am Arbeitsplatz, Dienstfahrzeugüberlassung, Elternzeitgesetz, Pflegezeitgesetz etc.

Das Seminar wird vom Düsseldorfer Rechtsanwalt Uwe Claus gehalten, der seit 1993 auf Rechtsangelegenheiten in der Hotellerie spezialisiert ist. Er hat in der Vergangenheit zahlreiche Vorträge vor Erfa-Gruppen, Personalleitertagungen etc. zu aktuellen Themen des Arbeitsrechts gehalten. Aufgrund der anschaulichen Darstellungsweise sind seine Vortrags- und Seminarveranstaltungen bundesweit sehr beliebt.

Termine & Veranstaltungsorte:
Mo., 25.10.2010 – München – Innside München Parkstadt Schwabing
Fr., 29.10.2010 – Hamburg – Mövenpick Hotel Hamburg
Mi., 03.11.2010 – Berlin – Steigenberger Hotel Berlin
Fr., 05.11.2010 – Düsseldorf – Lindner Congress Hotel
Di., 09.11.2010 – Frankfurt/Main – NH Frankfurt Rhein-Main
Do., 11.11.2010 – Stuttgart – Le Méridien Stuttgart

Die Seminare beginnen um 14 Uhr und enden um ca. 18:20 Uhr. Die Teilnahmegebühr für Kunden der Yourcareergroup und IHA-Mitglieder beträgt 149 Euro; andere haben 179 Euro pro Person zu entrichten.

HOTREC: EU-Institutionen begrüßen “Bottom-up-Initiativen”

(Brüssel, 28. September 2010) Die EU-Institutionen stehen derzeit bei einer Reihe von Themenfeldern vor entscheidenden Weichenstellungen. Für das europäische Hotel- und Gaststättengewerbe liegt dabei der Schlüssel zum Erfolg in von der Branche selbst konzipierten und unterstützten Initiativen nach dem “Bottom-up-Ansatz”. Hierfür sind einige HOTREC-Initiativen der letzten Jahren beispielgebend:

Hotelklassifizierung
Im Jahr 2004 beschloss HOTREC, eine Übersicht der unterschiedlichen nationalen Hotelklassifizierungssysteme in Europa zu erarbeiten und sie zunehmend anzugleichen. Dieser Harmonisierungsprozess erreichte mit der Gründung der Hotelstars Union (www.hotelstars.eu) durch einige HOTREC-Mitgliedsländer in 2010 einen ersten Meilenstein. Die Hotelstars Union hat ein gemeinsames Sterne-Klassifizierungssystem in bereits sieben Ländern (Deutschland, Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz, Tschechische Republik und Ungarn) ins Leben gerufen. HOTREC geht davon aus, dass in den nächsten Jahren weitere Länder beitreten werden, so dass Reisende in Europa zukünftig noch besser einschätzen können, was genau sie von mit Sternen klassifizierten Hotels erwarten können.

Der für Verbraucherschutz zuständige EU-Kommissar John Dalli hält die Gründung der Hotelstars Union ausdrücklich für eine “wichtige Initiative”. In einer kürzlich veröffentlichten Antwort an das Europäische Parlament sagte er: “Die Kommission unterstützt solch freiwilligen Initiativen der Industrie, die zu einer gemeinsamen Klassifizierung in ganz Europa führen können”.

Qualitätsmanagement
Im Jahr 2007 startete HOTREC eine Initiative, um existierende Qualitätsmanagement-systeme auf europäischer Ebene vergleichbarer zu machen. Das “European Hospitality Quality (EHQ)” System dient seitdem als europäisches Referenzmodell für nationale und regionale Qualitätssysteme, die sich die Sicherung und Verbesserung der Servicequalität im Hotel- und Gaststättengewerbe zum Ziel gesetzt haben. Das EHQ-System soll die zahlreichen existierenden Systeme auf nationaler oder regionaler Ebene nicht ersetzen. Vielmehr bietet es ein Evaluationssystem und Bedeutungserläuterungen. Aktuell sind in den drei gegenwärtig bereits teilnehmenden Ländern (Schweiz, Ungarn und Deutschland) mehr als 4500 Einrichtungen zertifiziert und zur Werbung mit dem EHQ-Logo berechtigt.

Brandschutz
Im Jahr 2010 veröffentlichte HOTREC mit der so genannten “MBS Technologie” ein neues Hilfsmittel zur Erhöhung des Brandschutzes in europäischen Hotels. Dieses freiwillige Instrumentarium wird Hotels aller Größenordnungen in Europa unterstützen, unabhängig von bereits existierender Gesetzgebung ein hohes Level im Brandschutz zu erreichen. Nationale Verbände des Hotel- und Gaststättengewerbes aus acht europäischen Ländern haben bereits angekündigt, die MBS Methodologie umzusetzen, so dass HOTREC von einer Verbreitung auch in anderen Ländern in den nächsten Jahren ausgeht.

Diese Initiativen werden von den EU-Institutionen anerkannt und HOTREC darin bestärkt, die erfolgreiche Arbeit in diesen Bereichen weiterzuführen. Sie sind bemerkenswerte Beispiele erfolgreicher “Bottom-up-Ansätze” zu komplexen politischen Themen auf EU-Ebene.

HOTELIER TV – Nachrichtensendung vom 29. September 2010

Jetzt einschalten: www.youtube.com/hoteliertv

HOTELIER TV - Pilotsendung Nr. 9 vom 28.09.2010 - Ron Spies

HOTELIER TV - Pilotsendung Nr. 9 vom 28.09.2010 - Ron Spies

Themen:

  • Carolin Brauer von Quality Reservations über erfolgreiche Hotelvermarktung im Internet, CRS und GDS
  • Jan Lucassen vom Jungen Hotel Hamburg über erstaunliche (Online-)Zuwachsraten eines mittelständischen Stadthotels
  • Ron Spies baut Golden Tulip in Deutschland neu auf
  • Heißer Herbst: Siegeszug der Bettensteuer, Wiederanhebung der Mehrwertsteuer, Unsicherheiten mit dem Gastro-Smiley – lange nicht war die Hotellerie so umkämpft
  • Insider: Sabrina Nickel über non-verbale Kommunikation mit Gästen

Location: Junges Hotel Hamburg

Dicon-Studie: Studie zu Hotelinvestments fasst Erfolgsfaktoren zusammen

(Berlin, 28. September 2010) „Die Bedeutung des Standortes einer Hotelimmobilie ist spätestens seit Conrad Hilton in aller Munde. Allein die gute Lage macht jedoch noch keinen guten Standort, sondern konkurriert als erfolgsbestimmender Faktor mit einer Vielzahl anderer Kriterien“, fasst Robert Wissmath, Geschäftsführer der Berliner Beratungsgesellschaft Dicon, zusammen. Der Autor der Studie „Hotel und Investment – Der schwierige Weg zum richtigen Standort“ ist überzeugt: Hotelinvestment wird nur dann zum Gesamterfolg, wenn die verschiedenen Kriterien der maßgeblich beteiligten Interessensvertreter erfüllt werden. „Zielkonflikte sind der Realisierung von Hotelimmobilien immanent. Ob Bank, Investor, Betreiber oder Projektentwickler – sie alle vertreten unterschiedliche Sichtweisen. Die damit einhergehenden Zielkonflikte aufzulösen, muss vorrangiges Ziel im Rahmen des Hotelinvestments sein“, so Wissmath. Die Leistung der Studie liegt darin: Indem sie einen Gesamtüberblick maßgeblicher Kriterien und entscheidungsrelevanter Details vermittelt, gibt sie Handlungsorientierung für den Realisierungsprozess von Hotelimmobilien.

Inhaltlich breit aufgestellt, liefert „Hotel und Investment“ unterschiedliche Perspektiven und Bewertungsverfahren. Behandelt werden die Themen „Stadt und Hotel“ (Robert Wissmath), „Standortentscheidungen“ (Roland Schwecke), „Standortanalyse“(Giancarlo Bethke) und „Hotelinvestitionen aus Sicht des Projektentwicklers“ (Asako Hirotani-Brendel). Dabei zeigt sich vor allem eines: Hotelimmobilien stehen immer in einem Gesamtzusammenhang.  Robert Wissmath dazu: „Hotels sind keine von der Außenwelt abgeschlossenen autonomen Systeme. Sie sind kulturelle Produkte, die in wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen mit vielschichtigen wechselseitigen Beziehungen zu betrachten sind. Die Funktionsfähigkeit einer Hotelimmobilie ist also von komplexen Bedingungen abhängig.“ Dass diese einem steten Wandel unterworfen sind, zeigt vor allem die historische Entwicklung städtetouristischer Standorte. Beschrieben wird hier der Städtetourismus als Generator einer neu entstehenden touristischen Identität, die die verlorene historische Identität der Städte ersetzt. Das Zusammenwirken von Gast, Gastgeber und Standort erschafft dabei die Erlebniswelt Stadt. „Maßgeblich für die Attraktiviät städtetouristischer Standorte“, so Wissmath, „ist vor allem ihre Fähigkeit, Erwartungen an Bekanntes zu erfüllen und neue Potenziale zu entwickeln“.

Standorte ergebnisrelevant bewerten
Was sind die relevanten Kriterien bei der Standortbewertung und Standortwahl? Darum geht es, wenn Roland Schwecke, ebenfalls Dicon-Geschäftsführer und Studienautor, theoretische Modelle der Standortentscheidungsprozesses mit hotelmarktspezifischen Erkenntnissen sowie Interessen von Unternehmen, Regionen und Nachfragern diskutiert: „Standorte versuchen Hotels anzusiedeln, um die Attraktivität ihrer Region zu steigern. Demgegenüber haben Unternehmen das Ziel, mit ihrem Konzept möglichst von der Attraktivität des Standortes zu profitieren. Naheliegend also, dass erst das Zusammendenken betriebswirtschaftlicher Modelle mit  interdisziplinärenAnsätzen bei der Bewertung von Standorten ergebnisrelevant ist.“ Hotelimmobilien stehen in Konkurrenz mit anderen Immobilienarten. Warum eignen sich gerade Hotels als Anlageobjekte? Welche Investitionsanforderungen müssen sie erfüllen? Und was sind die wichtigsten Schritte in der Objektplanung und -realisierung? Um diese Fragen dreht sich die Sichtweise des Projektentwicklers. Sie rundet die Studie ab.

Dicon / Hirotani Projektgesellschaft (Hrsg.), Hotel und Investment. Der schwierige Weg zum richtigen Standort, mit Beiträgen von Giancarlo Bethke, Asako Hirotani-Brendel, Roland Schwecke, Robert Wissmath, Berlin 2010, 79 Euro (Print) / 49 Euro (PDF).

Die Dicon Marketing- und Beratungsgesellschaft mbH ist auf Beratungsleistungen für Unternehmen aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie, Freizeit- und Tourismuswirtschaft spezialisiert. Dicon gestaltet und begleitet Entwicklung, Management und Marketingkonzeptionen sowohl für bestehende als auch für geplante Projekte. Branchen-Know-how, strategische Kraft und ein lebendiges Netzwerk von Kooperationspartnern sind die Stärken der Berliner Unternehmensberatung. Zu ihren Kunden gehören Projektentwickler und Finanzierungsinstitute ebenso wie Hotelgesellschaften und mittelständische Hoteliers.

Wichtige Argumente im Kampf gegen die Bettensteuer

Die Unsicherheit in den Chefetagen greift um sich: Wie entwickelt sich das nächste Geschäftsjahr angesichts der drohenden Wiederanhebung der Mehrwertsteuer und der Bettensteuer in immer mehr Städten und Gemeinden? Viele Parameter der Geschäfts- und Investitionsplanung hängen von diesen neuen Belastungen ab – zusätzlich getrübt durch die neue Flugsteuer – und sind momentan nicht kalkulierbar. Nachfolgend dokumentieren wir wichtige Argumente im Kampf gegen die Bettensteuer:

Executive Summary von Stefanie Heckel, Sprecherin des Dehoga-Bundesverbandes
Der DEHOGA lehnt eine “Bettensteuer” aus ordnungspolitischen, steuersystematischen und rechtlichen Gründen ab – unabhängig davon, welch kreativen Namen die Kommunen dem Kind auch immer geben. Wir werden alle politischen und rechtlichen Mittel ausschöpfen, um
Bettensteuern zu verhindern.

Alle mit der Mehrwertsteuersenkung verbundenen positiven Impulse werden allein schon durch die Debatte über die neue Sonderabgabe für die Hotellerie zunichte gemacht. Es kann doch wohl nicht sein, dass Bund und Länder die Hoteliers entlasten und die Kommunen im gleichen Atemzug die Hand aufhalten und die Hotels mit neuen Abgaben belasten. Investitionen setzen eine verlässliche Politik voraus – in Bund, Ländern und natürlich auch in den Kommunen.

Anstatt dem lokalen Tourismus zu schaden, wären die Kommunen besser beraten, das Leistungspotenzial ihrer Hotellerie zu stärken, die vor Ort Arbeits- und Ausbildungsplätze schafft und dort ihre Steuern zahlt.

Weitere Informationen:
Stefanie Heckel
Pressesprecherin
Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA Bundesverband) & Hotelverband Deutschland (IHA)
Verbändehaus Handel-Dienstleistung-Tourismus
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
Fon   +49 (0)30/72 62 52-32
Fax   +49 (0)30/72 62 52-42
Mobil +49 (0)171/4 44 13 63
heckel@dehoga.de

www.dehoga.de
www.hotelverband.de
www.hotelsterne.de

Fachinformation: Bettensteuer/Kulturförderabgabe
(PDF-Download: http://www.medienunternehmung.de/downloads/dehoga-argumente-gegen-hotel-bettensteuer-kulturfoederabgabe-kulturtaxe.pdf)

Die Einführung einer kommunalen Bettensteuer ist verfassungswidrig und würde die Chancen, die sich aus der Mehrwertsteuersenkung für die Hotellerie ergeben, konterkarieren.

Worum geht es?
Mit Wirkung zum 1. Januar 2010 wurde im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes
der Mehrwertsteuersatz für Beherbergungsleistungen von 19 auf sieben Prozent gesenkt.

Die daraus resultierenden Steuerausfälle wollen nunmehr zahlreiche Kommunen und Städte durch die Einführung einer „Bettensteuer“, teilweise als „Kulturförderabgabe“ bezeichnet, kompensieren.

Was fordern wir und warum?

•    Diskussionen sofort beenden!
Sämtliche politischen Diskussionen über die Einführung einer Bettensteuer oder Kulturabgabe sollten schleunigst beendet werden, um die Hotellerie nicht weiter zu verunsichern. Die Hoteliers wollen den Mehrwertsteuervorteil sinnvoll einsetzen. Solange über eine solche kommunale Strafsteuer für die Hotellerie gesprochen wird, kann keine vernünftige Investitionsplanung, Lohnerhöhung oder Preissenkung stattfinden. Die Politik muss wahrnehmen, dass die Einführung einer Bettensteuer auf kommunaler Ebene verfassungswidrig ist.

Eine kommunale Bettensteuer oder „Kulturabgabe“ konterkariert den Sinn des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes. Die Bettensteuer würde dafür sorgen, dass die positiven Effekte, insbesondere Investitionen vor Ort, nicht stattfinden könnten. Bereits die Diskussion über das Thema richtet Schaden an, weil Unsicherheit geschaffen und das Vertrauen der Unternehmer in die Berechenbarkeit und Stabilität der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen zerstört wird. Wer damit rechnen muss, dass Spielräume, die durch die Mehrwertsteuersenkung entstehen, durch eine kommunale Sonderabgabe wieder aufgezehrt werden, wird wünschenswerte Investitionen zurückstellen oder auf sie verzichten.

Statt reflexartig eine Neidsteuer einzuführen, sollten die Kommunen die positiven Effekte des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes auch im eigenen Interesse zur Entfaltung kommen lassen.

•    Bettensteuer ist verfassungswidrig!
Der DEHOGA hat ein verfassungsrechtliches Gutachten zu den geplanten Einführungen von Bettensteuern der Kommunen und Städte in Auftrag gegeben. Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die von der Stadt Köln und anderen Kommunen geplanten Bettensteuern oder Kulturförderabgaben eindeutig verfassungswidrig sind.

•    Keine Strafsteuer für eine einzelne Branche!
Das Herausgreifen einer einzelnen Branche, die im Zuge des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes entlastet worden ist, und ihre Belastung mit einer „Kontra-Steuer“ ist diskriminierend und völlig inakzeptabel. Auch die Begründung mit wirtschaftlich positiven Effekten des Kulturtourismus für die Hotellerie ist nicht überzeugend:
Vom (Kultur-)Tourismus profitieren nachweislich eine Vielzahl von Branchen, z.B. in erheblichem Umfang der Einzelhandel.

Auf der anderen Seite trägt die Hotellerie durch eigenfinanzierte Marketingmaßnahmen selbst erheblich zur Belebung des Tourismus bei und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Prosperität auch in anderen Branchen. Eine isolierte Belastung der Hotellerie ist daher inhaltlich nicht zu rechtfertigen.

•    Chancen der Mehrwertsteuersenkung nutzen!
Die Mehrwertsteuersenkung bedeutet für die Hotellerie in Deutschland endlich die Herstellung von Steuergerechtigkeit und damit Chancengleichheit mit ihren europäischen Mitbewerbern. In 21 von 27 EU-Mitgliedstaaten galten bereits seit langer Zeit reduzierte Mehrwertsteuersätze für die Hotellerie. Mit der Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes in Deutschland haben die Betriebe nun dringend notwendige Spielräume bekommen, um in Gebäude und Ausstattung zu investieren, Arbeits- und Ausbildungsplätze in schwierigen Zeiten zu sichern und neue zu schaffen sowie noch attraktivere Preise bieten zu können.

•    Kein weiterer Wettbewerbsnachteil für einheimische Tourismuswirtschaft!
Angesichts der extrem schwierigen wirtschaftlichen Situation der Beherbergungsbranche ist eine kommunale „Bettensteuer“ nicht zu verkraften. Die Erhebung einer solchen Steuer oder Abgabe würde letztlich die Gäste treffen, da die Hotellerie angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation und fehlender kalkulatorischer Spielräume gezwungen wäre, diese Belastungen in Form höherer Preise an die Gäste weiter zu geben. Dies wäre ein weiterer Wettbewerbsnachteil für die einheimische Tourismuswirtschaft.

•    Fazit:
Der DEHOGA lehnt eine „Bettensteuer“ aus ordnungspolitischen, steuersystematischen und rechtlichen Gründen ab und wird sich mit allen Mitteln – politisch und rechtlich – gegen die „Bettensteuerpläne“ auf kommunaler Ebene zur Wehr setzen.

Mehr Informationen über RA Jürgen Benad, Fon 030/72 62 52-46, benad@dehoga.de

XING mit über 10 Millionen Mitgliedern – Kostenfrei: 90 Tage Premium-Mitglied bei XING

(Hamburg, 27. September 2010) Die XING AG, Betreiber des in Deutschland größten und aktivsten Business-Netzwerks XING, hat Mitte September die Marke von zehn Millionen registrierten Mitgliedern erreicht. Erst im August hatte das börsennotierte Unternehmen ein Rekordquartal bekannt gegeben: Im zweiten Quartal 2010 zeigte XING nicht nur das höchste Mitgliederwachstum der vorherigen 15 Monate, sondern auch das höchste operative Quartalsergebnis in der Unternehmensgeschichte.

Von den aktuell zehn Millionen Mitgliedern kommen nunmehr über 4,2 Millionen aus dem deutschsprachigen Heimatmarkt, wo XING seine Marktführerschaft weiter ausbauen konnte. Auch in den internationalen Kernmärkten Türkei und Spanien ist die Zahl der Nutzer geprägt von sich beschleunigenden Wachstum: In der Türkei zählte XING Mitte September über 980.000 Mitglieder, in Spanien über 1,5 Millionen.

Dr. Stefan Groß-Selbeck, Vorstandsvorsitzender der XING AG: „Die neuesten Wachstumszahlen zeigen uns, dass wir mit unserer konsequenten Ausrichtung am Nutzer auf dem richtigen Weg sind. Und wir sind überzeugt, dass unsere kürzlich gelaunchte Produktoffensive weiter dazu beitragen wird, die XING Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Denn die optimierte Nutzerführung und die neuen Funktionen ermöglichen es noch mehr Mitgliedern, noch effektiver und überall zu netzwerken.“


Über die XING Xpert Gruppe HOTELIER
KOSTENFREI: 90 Tage Premium-Mitglied bei XING

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Warum sollte ich XING Mitglied sein?

  • XING ist das größte Business Network in Europa
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  • 16 Sprachen – XING ist international ein Begriff

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“Die XING Xpert Community HOTELIER ist seit etlichen Jahren die führende Networking-Plattform für alle, die etwas in der Hotellerie zu sagen haben. Oder: Wie ein 356-Tage-Hotelkongress mit 24h-Programm” – Carsten Hennig, Moderator der XING Xpert Community HOTELIER

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Beherbergung – Januar bis Juli 2010: Über 11% mehr Ankünfte von Gästen aus dem Ausland

(Wiesbaden, 27. September 2010) Der 27. September ist Welttourismustag – und der Tourismus in Deutschland floriert! Die Zahl der Übernachtungsgäste aus dem Ausland stieg in den ersten sieben Monaten um 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Diese 15,0 Millionen Ankünfte übertrafen sogar die Zahl der Gästeankünfte aus dem entsprechenden Zeitraum vor Beginn der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahre 2008 um 0,7 Millionen (+4,6%).

Mit 2,2 Millionen Ankünften kamen die meisten Gäste, wie schon in den Jahren zuvor, aus den Niederlanden. Das waren 5,9 Prozent mehr als im Zeitraum Januar bis Juli 2009. Die Vereinigten Staaten konnten mit 1,2 Millionen Gästeankünften (+11,7%) ihren zweiten Rang bei den Ankünften behaupten. Den dritten Rang belegt nach wie vor die Schweiz mit 1,1 Millionen Gästeankünften (+7,6%).

Den stärksten Anstieg insgesamt verzeichneten die Ankünfte von Gästen aus den Arabischen Golfstaaten mit 44,8 Prozent auf 0,2 Millionen. Einen Rückgang bei den Ankünften gab es dagegen bei den Gästen aus Griechenland (-10,5%) und aus Bulgarien (-2,0%).

Insgesamt entfielen in Deutschland von Januar bis Juli 2010 auf Gäste aus dem Ausland 19,1 Prozent aller Ankünfte. In den Bundesländern war dabei der Anteil ausländischer Übernachtungsgäste in Berlin am höchsten (35,6%) und in Mecklenburg-Vorpommern am niedrigsten (5,9%). Den stärksten Zuwachs ausländischer Gäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte Sachsen mit 19,7 Prozent verbuchen.

Die ausführliche Übersicht ist unter www.destatis.de abzurufen.

Golden Tulip Hospitality Group – „Hotelier TV“: Übernahme von Hotelgruppen in Deutschland geplant – Konkrete Verhandlungen laufen

(Hamburg, 27. September 2010) Golden Tulip ist zurück: Bis Ende 2011 will die nun zur Groupe du Louvre gehörende Hotelkette 30 Häuser in Deutschland aufweisen. Dazu werden auch sog. Portfolio-Deals konkret verhandelt. Dies kündigte Ron Spies, der neue Head of Operations Germany der Golden Tulip Hospitality Group im Interview mit „Hotelier TV“ an. Um die Zahl der Hotels von derzeit zwölf drastisch zu steigern, werden neue Franchisepartner gesucht und Käufe getätigt.

Ron Spies

Ron Spies

Ron Spies (62) ist ab 1. Oktober neuer Deutschland-Chef der nun zu Loucre Hotels/Starwood Capital gehörenden Golden Tulip Hospitality Group. Er baut im neu geschaffenen Büro in Düsseldorf die Infrastruktur der Hotelkette neu auf und ist dabei direkt David Anderson, Vice President Operations North Europe, unterstellt. Beim Auf- und Ausbau sind auch Portfolio-Bereinigungen zu verkraften. So scheidet das erst seit kurzem als Golden Tulip geführte Hotel in Hamburg-Finkenwerder am Airbus-Werk wieder aus; die Eigentümer wollen eine eigene Hotelmarke schaffen.

Ron Spies gilt als sehr erfahrener Hotelveteran. Nach Führungspositionen bei Holiday Inn und Sheraton in den USA und Deutschland sowie bei Kempinski in Berlin, Choice Hotels und als langjähriger Geschäftsführer von Sol Melià Deutschland war er in der Vergangenheit bereits als Area Director für Zentraleuropa und Skandinavien bei Golden Tulip mit. Er ist eit 44 Jahren im Hotelgeschäft. „Der deutschsprachige Markt stellt für uns einen der Kernmärkte in Europa dar, in dem wir großes Wachstumspotential erkennen. Mit Ron Spies konnten wir einen Top-Manager für diese Position gewinnen“, sagte Olivier Derycke, CEO von Golden Tulip.

Frischer Wind im Gastgewerbe – Mr. Proper Profi-Barometer zeigt: Hoteliers und Gastronomen blicken optimistisch in die Zukunft

Gute Stimmung: 62 Prozent blicken optimistisch auf die künftige Geschäftsentwicklung – Mehrwertsteuersenkung bietet Raum für Investitionen, Gehaltssteigerungen für Mitarbeiter und Preisvorteile für Gäste – 75 Prozent setzen auf den ersten Eindruck, um Gäste zu überzeugen – Freundliches Personal, Sauberkeit und ein angenehmer Duft sind die Top-Faktoren für einen gelungenen Auftritt – Fruchtige Düfte wie Apfel und Zitrus liegen ganz vorn auf der Beliebtheitsskala

(München, 24. September 2010) Die Prognose der Profis ist erfreulich: 62 Prozent der Hoteliers und Gastronomen blicken optimistisch in die Zukunft, rund 21 Prozent erwarten keine wesentlichen Veränderungen und lediglich 17 Prozent  rechnen mit einer negativen Geschäftsentwicklung. Dies ist das Ergebnis des Mr. Proper Profi-Barometers. In einer Online-Umfrage auf www.hotelier.com haben 154 Teilnehmer ihre Meinung zur aktuellen Geschäftssituation abgegeben.

Die Stimmung in der Branche ist ein wichtiger Indikator dafür, ob 2010 ein erfolgreiches Geschäftsjahr für das Gastgewerbe wird. P&G Professional hat das Mr. Proper Profi-Barometer in Auftrag gegeben, um Hoteliers und Gastronomen bei diesem Ziel zu unterstützen.


Das Jahr 2009 stand noch im Zeichen der Finanzkrise, die aufgrund der Konsumzurückhaltung auch das Gastgewerbe zu spüren bekam. Die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2010 zeigen nun erste Anzeichen für eine positive Entwicklung: Für 17 Prozent ist das Geschäftsjahr bis jetzt sehr gut gelaufen, je 32 Prozent bezeichnen die wirtschaftliche Situation ihres Betriebes als gut beziehungsweise befriedigend.

Mehrwertsteuersenkung gibt Spielraum für Investitionen
Die Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Beherbergungsleistungen wurde in diesem Jahr kontrovers diskutiert. Viele Hoteliers nutzen diese Chance auf sinnvolle Weise: 70 Prozent können endlich überfällige Investitionen tätigen und 37 Prozent steigerten das Gehalt der Mitarbeiter.
35 Prozent geben den Preisvorteil an die Gäste weiter – für lediglich 18 Prozent hat sich der Gewinn erhöht. Die überwiegende Mehrheit der Hoteliers setzt den entstandenen finanziellen Spielraum somit für den betrieblichen Erfolg und die Zufriedenheit der Mitarbeiter und Gäste ein.

Mit dem ersten Eindruck überzeugen
Es ist für Hotels und Restaurants unerlässlich, bereits mit dem ersten Eindruck zu überzeugen. Im Februar 2010 hat P&G Professional über 1.000 Gäste zu ihren Wünschen und Erwartungen an das Gastgewerbe befragt: In der Hotel- und Gastrostudie von Mr. Proper gaben 82 Prozent aller Befragten an, dass der erste Eindruck wichtig oder sogar sehr wichtig für einen angenehmen Aufenthalt ist. Jeder Dritte kehrt einem Hotel oder Restaurant gar den Rücken zu, wenn er vom Empfang enttäuscht ist. Dieser Erwartungshaltung wird die Mehrheit der befragten Hoteliers und Gastronomen gerecht: 99 Prozent halten den ersten Eindruck für sehr wichtig oder wichtig, um Gäste zu überzeugen – lediglich ein Befragter entschied sich für die Antwortoption „nicht wichtig“. Für einen gelungenen Start setzen die Profis auf freundliches Personal (94 Prozent), Sauberkeit (85 Prozent) und einen angenehmer Duft (45 Prozent) – und treffen auch damit die Wünsche der Gäste, die ähnlich bewerteten.

Fruchtige Düfte für feine Nasen
Fruchtige Düfte liegen ganz vorn auf der Beliebtheitsskala: 43 Prozent der Befragten greifen zu Apfel und Zitrus, um ein angenehmes Raumambiente zu schaffen. 27 Prozent bevorzugen natürliche Duftnoten wie Lavendel. Darauf folgen frische Varianten wie Meeresbrise (22 Prozent) und blumige Düfte (17 Prozent). Mit fruchtiger Frische überzeugen deutsche Hoteliers und Gastronomen ihre Gäste und stimmen sich für die kommende Saison ein.

Zur Umfrage: Das Mr. Proper Profi-Barometer entstand in Zusammenarbeit mit www.hotelier.com. 154 Hoteliers und Gastronomen nahmen an der Onlineumfrage teil, die im September 2010 durchgeführt wurde.

P&G Professional bietet HoReCas hochleistungsfähige Wasch- und Reinigungsprodukte für den professionellen Anwendungsbereich und möchte mit der Bereitstellung von Marktforschungs-ergebnissen und Best Practice Beispielen zu einer positiven Geschäftsentwicklung beitragen. Die Mr. Proper Produktreihe von P&G Professional wurde speziell für die Bedürfnisse der HoReCas entwickelt. Mit ihrer bewährten Reinigungskraft und ihrem lang anhaltenden frischen Duft sind die Produkte ideale Lösungen für Hotels und Restaurants, für die Sauberkeit und ihr Image höchste Priorität genießen. Zur Produktreihe gehören Mr. Proper Sprays Anti-Grease Küchenfettlöser-Spray, Antikal Kalklöser-Spray, Clean & Bleach Küchen-/Bad-Spray, Clean & Fresh Allzweckreiniger-Spray, Clean & Shine Bad-Spray und Crystal Clear Glas-Spray, Mr. Proper Allzweckreiniger Zitrus, Meeresfrische und Reine Frische, und Febreze Professional Lufterfrischer. Seit März 2010 unterhält P&G Professional eine strategische Partnerschaft mit dem Onlineportal für die Hotel- und Gastronomiebranche www.hotelier.com mit dem Ziel, Hotels und Restaurants dabei zu unterstützen, zu einer positiven Geschäftsentwicklung beizutragen. Weitere Informationen sind auf www.hotelier.com erhältlich.

Studie „Hotel Upgrade 2010“: 80 Prozent der Hotels setzen Modernisierungsbudgets konsequent um

(Hamburg, 24. September 2010) Gewaltiger Investitionsschub in der Hotellerie: Die zu Jahresanfang erfolgte Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen setzte eine ungeahnte Investitionskraft in der Hotelbranche frei. Knapp 80 Prozent der Beherbergungsbetriebe starten bzw. planen Renovierungen und Erweiterungen ihrer Gästezimmer. Der größte Teil der Modernisierungen soll bis Ende März 2011 erledigt sein. Gut 50 Prozent der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group (BTG), Scheeßel bei Hamburg. In der Studie „Hotel Upgrade 2010“ sind die Aussagen von 350 Hotels zu den Investitionsplänen für alle Bereiche vom Gästezimmer bis zur Kaffeeversorgung zusammengefasst.

Gut 50 Prozent der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.Gut 50 Prozent der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.

Gut 50 Prozent der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.

„Moderne und komfortable Gästebetten stehen bei den Investitionen besonders im Fokus“, berichtet BTG-Geschäftsführer Thilo Lambracht. Bei über 80 Prozent der Investitionen in die Gästezimmer werden neue (bis zu 30 cm dicke) Matratzen geordert. Ebenso stark gefragt sind neue Betttextilien (79%) und neue Bettgestelle (57%). „Das moderne Hotelbett muss sich eben in punkto Komfort, Schlafgefühl und Sauberkeit stets neu beweisen – daher wird hier viel Budget aufgewendet“, so Lambracht.

In moderne Küchen- und Gartechnik investieren über die Hälfte der befragten Hotels. Rund ein Drittel ergänzt ihre Küche mit weiteren Geräten (Herde, Garstationen etc.) und zwei Drittel ersetzen die bestehenden Geräte durch neue Modelle. Im Fokus stehen Kombidämpfer (40%) und energiesparende Kühltechnik (41% der Investitionen im Küchenbereich). Weitere 32 Prozent erneuern auch ihre Spültechnik.

Das Ambiente des Restaurants ist seit jeher ein sehr wichtiges Kriterium – nicht nur bei professionellen Testessern. 68 Prozent der befragten Hotels renovieren oder modernisieren ihre Speiseräume und verschaffen dem Gast eine moderne Anmutung. Dabei stehen der gedeckte Tisch (59% schaffen neues Tischporzellan, Besteck und Gläser an) und zeitgemäße Tischtextilien (58%) im Vordergrund.

Nachdem das Tagungsgeschäft wieder anzieht, passiert auch im stark umkämpften MICE-Geschäft eine Menge. 35 Prozent der befragten Hotels bessern ihre Tagungsflächen auf. Der Großteil der Investitionen (87%) fließt in neue Tagungs- und Kommunikationstechnik.

Bei den Hotels mit Fitnessbereichen hat die Hälfte ein Budget für neue Geräte bereit gestellt. Angeschafft werden sowohl Ersatzgeräte als auch neue Fitnesstrainer.

Interessant: der Trend zum Daytime Spa ist ungebrochen. Neun Prozent aller befragten Hotels wollen bis Ende 2011 erstmals einen Wellnessbereich einrichten. Bei den Hotels, die bereits über einen Wellnessangebot verfügen, wird sowohl in die räumlichen Bedingung investiert (56 %) wie auch in neue und weitere Anwendungen (60%).

Aber auch in die Bereiche, die der Gast nicht direkt wahrnimmt wird investiert. Rund 6 Prozent wollen in modernste Gäste-Kommunikationsanlagen (Hotel-TV, WLAN) investieren und 36 Prozent setzen auf zukunftsweisende Online-Reservierungstechnologie. Auch mit umweltfreundlichen Heizungsanlagen lässt sich nicht nur Energie sparen (38%) sondern man bewegt sich dadurch auch auf dem Weg zum „Grünen Hotel“.

Hotelmarkt Hamburg – Hamburger Senat muss sparen: Bettensteuer beschlossen

(Hamburg, 23. September 2010) Nach Köln und München nun auch in Hamburg: Künftig sollen fünf Prozent des Übernachtungspreises von Hotels als „Kulturtaxe“ abgeführt werden. Die nun vom Senat, der unter starken Zwang für massive Haushaltseinsparungen steht, beschlossene Bettensteuer soll pro Jahr bis zu zehn Millionen Euro bringen. 25 Prozent der Einnahmen sollen an Hamburg Marketing (u.a. Hamburg Tourismus) gehen, 75 Prozent in Förderung von Kulturveranstaltungen fließen. Ab wann die Bettensteuer in Hamburg, war noch nicht ganz klar.

Beim Dehoga-Bundesverband bezeichnet man die Beschlüsse in Köln und München, und nun auch in Hamburg, eine Bettensteuer einzuführen, als nicht verfassungskonform. Doch noch ist nicht klar, wie diesen (kommunalen) Entscheidungen juristisch begegnet werden soll.

Der Hotelmarkt Hamburg gilt mit steten Steigerungszahlen und vergleichsweise hohen Durchschnittsraten als robust und weiter ausbaufähig. Die GDS-Durchschnittsraten betrug zuletzt 224 Euro. Für 2010 erwarten Hotelexperten insgesamt 8,9 Millionen Hotelübernachtungen für Hamburg.

Leonardo Hotels: Baustart für 311-Zimmer-Boutiquehotels in Berlin

(Berlin, 22. September 2010) „Am Zirkus“ geht’s rund: Das gleichnamige Bauprojekt am Bertold-Brecht-Platz in Berlin startet nun. Für die israelisch-europäische Hotelkette Leonardo entsteht in dem zehngeschossigen Bau ein ´Vier-Sterne-Boutique-Hotel mit 311 Zimmern. Eröffnung soll Ende 2011 sein.

Baustart für das Leonardo Boutique Hotel in zentraler Lage Berlins

Baustart für das Leonardo Boutique Hotel in zentraler Lage Berlins

Der durch die markante Glas-Stahl-Fassade bereits ins Gerede gekommene Entwurf sieht neben dem Hotelbetrieb auch Luxuswohnungen, Büro- und Gewerbeflächen vor. Die zentrale Lage direkt an der Spree, neben dem Theater „Berliner Ensemble“ und nur 50 Meter von der berühmten Friedrichstrasse ist ein weiterer Pluspunkt.

Daniel Roger, Geschäftsführer von Leonardo Hotels, ist überzeugt vom Immobilien-Konzept: „Das Haus liegt an einem fantastischen Standtort und zeichnet sich durch die Symbiose aus Gastronomie, Immobilien und Hotel aus. Wir sind sehr glücklich, an diesem Projekt beteiligt zu sein.“ Den freistehenden dreiteiligen Gesamtkomplex hat das Berliner Architekturbüro Eike Becker entworfen. Das Gebäude wird aus zehn Geschossen und einem Untergeschoss bestehen – ab dem sechsten Obergeschoss werden die Etagen zurückgestaffelt.

Das Leonardo Boutique Hotel liegt auf der nordöstlichen Seite des Komplexes und umfasst auf einer Fläche von 11.200 Quadratmetern u.a. eine VIP-Lounge für besondere Events (150 qm), einen Spa- und Wellnessbereich (150 qm) und einen Konferenzbereich mit einer Gesamtfläche von 200 Quadratmetern.

Leonardo Hotels ist die europäische Division der 1998 von David Fattal gegründeten Fattal Hotels. Seit 2007 ist Leonardo Hotels auf dem deutschen Markt aktiv und betreibt zurzeit über 60 Hotels in Deutschland, Belgien, Schweiz und Israel sowie bald auch in anderen attraktiven Standorten Europas. Sitz der Unternehmensleitung ist Berlin.

Deutschlands und Europas top bewertete Hotels 2010: hotel.de vergibt Auszeichnung – inhabergeführte Häuser führend

(Nürnberg, 22. September 2010) Hotels, die bei hotel.de-Buchungskunden einen besonders guten Eindruck hinterließen, werden entsprechend gewürdigt: hotel.de, der gebührenfreie Online-Hotelreservierungsservice für mehr als 210.000 Hotels weltweit, zeichnet seine Hotelpartner für deren überdurchschnittliche Leistungen aktuell mit dem Signet “Top Rated Hotel 2010″ aus.

Um bei der Vergabe des Signets berücksichtigt zu werden, war eine Gesamtnote von mindestens 8,0 erforderlich. Unabhängig von der Sternezahl wurden Hotels über alle Kategorien hinweg für ihre überdurchschnittlich guten Gästebewertungen ausgezeichnet. Reinhard Wick, Vertriebsvorstand bei der hotel.de AG, betont die Relevanz der Auszeichnung: “Gästebewertungen spielen nebst Lage des Hotels eine entscheidende Rolle. Immer wieder ziehen Buchungskunden die Hotelbewertungen bei der Auswahl der passenden Unterkunft sogar dem Kriterium Sternekategorie vor. Hotelbetreiber nutzen die Kundenbewertungen als Anlass für Verbesserungen und sehen zugleich, welche Serviceleistungen besonders geschätzt werden. Mit dem Signet bieten wir unseren Hotelpartnern die Möglichkeit, ihre gute Reputation einer breiteren Öffentlichkeit gegenüber präsentieren zu können. Vor allem kleinere sowie inhabergeführte Hotels, die ausgezeichnet wurden, können so vermehrt auf ihre hohe Servicequalität hinweisen und dadurch neue Gäste gewinnen.”

Die Top10 über alle Kategorien hinweg*:

Platz Hotel Ort Sterne Bewertung
1. Deichhotel Grube garni Dorum (Niedersachsen) 2 9,5
2. Gästehaus Hundhammer Geisenhausen (Bayern) 2 9,5
3. Landhaus Jürgens Sehnde (Niedersachsen) 2 9,5
4. Landhotel Garni Engelhard Kirchheim (Baden-Württemberg) 4 9,5
5. Cafe-Pension Sternberg Grünenbach (Bayern) 2 9,4
6. Landhotel Stemp Büchlberg (Bayern) 3 9,4
7. Hotel Landhaus Pollmeyer Friesoythe (Niedersachsen) 4 9,4
8. Appartement-Hotel im Weingarten Müllheim (Baden-Württemberg) 3,5 9,4
9. Schloss Neutrauchburg Isny im Allgäu (Baden-Württemberg) 4 9,4
10. Hotel Germania Stadtallendorf (Hessen) 3 9,4

Die Top10 der 1-2-Sterne-Hotels (inkl. 2,5 Sterne)*

Platz Hotel Ort Sterne Bewertung
1. Deichhotel Grube garni Dorum (Niedersachsen) 2 9,5
2. Gästehaus Hundhammer Geisenhausen (Bayern) 2 9,5
3. Landhaus Jürgens Sehnde (Niedersachsen) 2 9,5
4. Cafe-Pension Sternberg Grünenbach (Bayern) 2 9,4
5. Weserlounge Hotel Garni Hessisch Oldendorf (Niedersachsen) 2 9,3
6. Pension Purwins Berlin 1 9,2
7. Hotel Amaris Bremerhaven 2,5 9,1
8. Hotel Haffmans Grefrath (Nordrhein-Westfalen) 2,5 9,1
9. Haus Hansa Bad Salzuflen (Nordrhein-Westfalen) 2 9,1
10. Hotel Staphel Sassnitz (Mecklenburg-Vorpommern) 2 9,1

Die Top10 der 3-Sterne-Hotels (inkl. 3,5 Sterne)*

Platz Hotel Ort Sterne Bewertung
1. Landhotel Stemp Büchlberg (Bayern) 3 9,4
2. Appartement-Hotel im Weingarten Müllheim (Baden-Württemberg) 3,5 9,4
3. Hotel Germania Stadtallendorf (Hessen) 3 9,4
4. Appartement Hotel Seerose Immenstaad (Baden-Württemberg) 3 9,3
5. Hotel Pension Villa Wittstock Burg bei Magdeburg (Sachsen-Anhalt) 3 9,3
6. Hotel Arthus Berlin 3 9,3
7. Hotel-Pension Gablerhof Bad Reichenhall (Bayern) 3 9,3
8. Hotel Meintzinger Frickenhausen (Baden-Württemberg) 3 9,3
9. Paulsens Landhotel und Restaurant Bohmstedt (Schleswig-Holstein) 3,5 9,3
10. Hotel Landhaus Garni Fockbek (Schleswig-Holstein) 3 9,3

Die Top10 der 4-Sterne-Hotels (inkl. 4,5 Sterne)*

Platz Hotel Ort Sterne Bewertung
1. Landhotel Garni Engelhard Kirchheim (Bayern) 4 9,5
2. Hotel Landhaus Pollmeyer Friesoythe (Niedersachsen) 4 9,5
3. Schloss Neutrauchburg Isny im Allgäu (Baden-Württemberg) 4 9,4
4. Alpenresi Ramsau bei Berchtesgaden (Bayern) 4 9,3
5. Business Hotel Rene Bohn Ludwigshafen 4,5 9,3
6. Seehotel-Kell Kell am See (Rheinland-Pfalz) 4 9,3
7. TOP CountryLine Hotel Heide Spa & Resort Bad Düben (Sachsen) 4 9,2
8. Airhotel Royal Landstuhl (Rheinland-Pfalz) 4 9,2
9. Hotel Moosburger Hof Bohmstedt (Schleswig-Holstein) 4 9,2
10. Hezelhof Hotel Dinkelsbühl (Bayern) 4 9,2

Die Top10 der 5-Sterne-Hotels (inkl. 5,5 Sterne)*

Platz Hotel Ort Sterne Bewertung
1. Suitess – An der Frauenkirche Dresden 5,5 9,3
2. Grandhotel Schloss Bensberg Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen) 5,5 9,2
3. Schlosshotel Münchhausen Aerzen (Niedersachsen) 5 9,2
4. The Ritz-Carlton, Berlin Berlin 5 9,1
5. Hotel Louis C. Jacob Hamburg 5,5 9,1
6. Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden Dresden 5,5 9,0
7. Hotel Deidesheimer Hof Deidesheim (Rheinland-Pfalz) 5 9,0
8. Louis Hotel München 5 9,0
9. Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg Perl (Saarland) 5 8,9
10. Hotel Schloss Hubertushöhe Storkow (Brandenburg) 5 8,9

Nachfolgend die Top30 der Hotels in Europa*. Bei gleicher Bewertung erfolgt die Platzierung anhand der Anzahl der abgegebenen Gästebewertungen. Pro Land ist hierbei nur das jeweils am besten bewertete Hotel im Ranking vertreten:

Platz Hotel Ort Sterne Bewertung
1. Hotel Goritschnigg Velden (Österreich) 4 9,6
2. Deichhotel Grube garni Dorum (Deutschland) 2 9,5
3. Swissotel Tallinn Tallinn (Estland) 5 9,5
4. Hotel General Prag (Tschechische Republik) 5 9,5
5. Hotel Operà Dossobuono di Villafranca (Italien) 3,5 9,4
6. Pansion Harmony Sarajevo (Bosnien-Herzogowina) 3,0 9,4
7. Best Western Glenspean Lodge Roy Bridge (Großbritannien) k. A. 9,4
8. Grand Resort Bad Ragaz Bad Ragaz (Schweiz) 5,0 9,3
9. Hotel Palazzo Zichy Budapest (Ungarn) 4,0 9,2
10. Starlight Suite Hotel Bukarest Bukarest (Rumänien) 4 9,2
11. Cork International Airport Hotel Cork (Irland) 4 9,1
12. Hotel Maydrit Madrid (Spanien) 4 9,1
13. Hotel Podewils Danzig (Polen) 5,0 9,1
14. Hotel Marrol’s Bratislava (Slowakische Republik) 4 9,0
15. Hotel Residence Les Sources Luxeuil Les Bains (Frankreich) 3 9,0
16. Maxima Panorama Hotel Moskau (Russland) 3 9,0
17. Hotel Casino 2000 Bad Mondorf (Luxemburg) 4 8,9
18. Hilton Helsinki-Vantaa Airport Helsinki (Finnland) 5 8,9
19. Hotel Kaunas Kaunas (Litauen) 4 8,9
20. Hotel Real Palacio Lisboa (Portugal) 5 8,9
21. Hotel Anel Sofia (Bulgarien) 5 8,9
22. Belvedere Resort Vrsar (Kroatien) 4 8,9
23. Sofitel Brussels Europe Bruxelles (Belgien) 5 8,9
24. Courtyard Stockholm Kungsholmen Stockholm (Schweden) 4 8,8
25. Tulip Inn Garderen Garderen (Niederlande) 3 8,7
26. Deja Vu Boutique Hotel Antalya (Türkei) 4 8,7
27. Ramada Riga City Center Riga (Lettland) 4 8,6
28. Hotel Eridanus Athen (Griechenland) 5 8,5
29. Hotel Kongebrogaarden Middelfart (Dänemark) 5 8,3
30. Clarion Hotel Bergen Airport Bergen (Norwegen) 3 8,3

*Die Bewertungen im Ranking geben den Stand vom 31.08.2010 wieder. Geringfügige Abweichungen innerhalb des Rankings sind daher nicht ausgeschlossen.

Die Pressemitteilung samt Ranking nach Sternekategorien ist hier zu finden: http://www.hotel.de/Press.aspx?mode=article&lng=DE&item=792

UNWTO/ETC: Demographische Veränderungen stellen Tourismus vor große Herausforderung

(Wien, 22. September 2010) Der Welttourismus muss sich auf tief einschneidende Veränderungen infolge der demographischen Entwicklung der bis 2030 voraussichtlich 8,3 Milliarden Menschen zählenden Weltbevölkerung einstellen. Dies ist die Kernthese eines neuen Reports der UN-Welttourismusorganisation (UNWTO) und der Europäischen Reisekommission (ETC), der Mitte September in Wien vorgestellt wurde. Die Studie „Demographic Change and Tourism“ weist auf die neuen Lebensstrukturen hin: wachsende Bevölkerung, steigende Lebenserwartung, Urbanisierung, Migration, neue Lebensgemeinschaft und neue Familienstrukturen. Dies berge große Chancen, aber auch gewaltige Herausforderungen, heißt es bei der UNWTO. Alles werde sich verändern: Typologie der Reisenden, Herkunft, Reiseziele, bevorzugte Art der Beherbergung, Freizeitaktivitäten.

Dem Report zufolge werden Profil und Präferenzen der Reisenden immer vielschichtiger. Die Wettbewerbsfähigkeit einer Destination müssen daran messen lassen, wie schnell und professionell Angebote für alternde und multi-ethnische Gäste im Verbund von Familien mit vielen Altersschichten erarbeitet werden können. Gerade die steigende Lebenserwartung großer Teile der Weltbevölkerung würde zu einem radikalen Strategiewechsel im Tourismus führen. Während jüngere Touristen, die meist viel und lang arbeiten, im Urlaub auf einen hohen Erholungswert setzen, würden ältere Gäste im Urlaub zu Freizeit- und Sportaktivitäten neigen.

Die UNWTO/ETC-Studie verspricht, die Reisetrends der nächsten dreißig Jahre aufzuzeigen. Dargestellt werden auch die Veränderung bei der Nachfrage sowie analysiert, wie sich Destinationen und Anbieter am besten auf die umwälzenden Veränderungen einstellen können. Die Studie kann online bestellt werden unter www.modul.ac.at/tourmis.

TripAdvisor: Nun 40 Mio. Visitors im Monat – +60% Seitenzugriffe

(München, 22. September 2010) Die Reisecommunity tripadvisor.com erreicht bislang im September die Bestmarke von 40 Millionen Visitors in einem Monat. Seit Anfang des Jahres verzeichnet tripadvisor.com laut Comscore Media Metrix einen Anstieg der Seitenzugriffe um 60 Prozent.  Zudem stieg die Zahl der registrierten Mitglieder von 15 Millionen im Januar 2010 auf inzwischen 20 Millionen.

Stephen Kaufer, CEO von tripadvisor.com

Stephen Kaufer, CEO von tripadvisor.com

Tripadvisor-Webseiten sind in 14 Sprachen und 23 Ländern weltweit verfügbar. Allein im Jahr 2010 startete tripadvisor.com neue Auftritte in acht Märkten: Der Türkei, Dänemark, Mexiko, Polen, Norwegen, Australien, Singapur und Thailand.

„Wir freuen uns über das anhaltende globale Wachstum von TripAdvisor. So helfen wir noch mehr Reisenden auf der ganzen Welt bei ihrer Reiseplanung und tragen dazu bei, dass die schönste Zeit im Jahr perfekt ist“, sagt Steve Kaufer, Gründer und CEO von tripadvisor.com. „Wir waren immer überzeugt davon, dass die Reise-Community von User Generated Content profitiert. Mit der jetzigen Überschreitung von 40 Millionen Usern pro Monat sehen wir uns hierin bestätigt.“

NH Hoteles: Gäste erfassen ihre CO2-Bilanz per Online-Rechner

(Madrid, 21. September 2010) NH Hoteles setzt immer mehr auf “grüne Kommunikation”. Gemeinsam mit dem Unternehmen Carbon Clear hat die technische Abteilung der in Madird börsennotierten Hotelgruppe den – nach eigenen Angaben ersten CO2-Rechner einer Hotelgruppe weltweit entwickelt. Mit diesem Online-Rechner können Gäste und Kunden ausrechnen, welchen Einfluss ihre Reise und ihr Hotelaufenthalt auf die Umwelt hat. Mit dem Online-Emissions-Rechner lässt sich exakt berechnen, welchen Einfluss ein Aufenthalt in einem der 394 NH-Hotels weltweit auf die Umwelt hat. Außerdem wird für die Berechnung auch in Betracht gezogen, wie lang der An- und Abreiseweg ist und welche Verkehrsmittel genutzt wurden (Flug, Bahn, Auto, Taxi, Bus, Fahrrad).


Monatlich überprüft NH Hoteles den Wasser- und Energieverbrauch sowie die angefallenen CO2-Emissionen in jedem seiner Hotels und kann somit exakt ausrechnen, welchen Umwelteinfluss ein Aufenthalt in einem NH-Hotel hat. Dieses Projekt zielt darauf ab, das öffentliche Bewusstsein für die Thematik „Einfluss des Reisens auf die Umwelt“ zu sensibilisieren.

Der CO2-Rechner wurde von NH Hoteles so konzipiert, dass Gäste, die dies wünschen, ihre persönliche CO2-Bilanz mit einer entsprechenden zertifiizierten Umweltaktion kompensieren können. Zu diesen Umweltaktionen zählen beispielsweise Umweltschutzprojekte, die Entwicklung von ökologischen Kochstellen – Lorena Öfen – in Darfur (Sudan) oder der Bau von Wasserkraftwerken in der brasilianischen Region Rondania. Der Grundgedanke der Kompensation ist es, den Ausstoß einer bestimmten Menge an Emissionen, der in den NH-Hotels nicht vermieden werden kann, an einem anderen Ort der Welt zu verhindern.

So beträgt die persönliche CO2-Bilanz eines Gastes nach einem Flug von Madrid nach Barcelona und einer Übernachtung im NH Master beispielsweise 195,83 kg CO2. Diese Bilanz kann mit einer Spende in Höhe von 1,50 Euro kompensiert werden. Die Übernachtung im NH Campo de Gibraltar in Algeciras, einem der modernsten und umweltfreundlichsten Hotels von NH Hoteles führt bei einer Autoanreise von 100 Kilometer zu einer CO2-Bilanz in Höhe von „nur“ 20 kg, die mit einem Betrag von 0,10 Euro kompensiert werden kann. Selbstverständlich ist die Kompensation der angefallenen Emissionen optional und wird nur auf Wunsch des Gastes vorgenommen.

2008 hat NH Hoteles seinen ambitionierten Umweltplan eingeführt, der das Ziel hat, den Wasser- und Energieverbrauch sowie die CO2-Emissionen und die Müllbelastung bis 2012 um 20 Prozent zu senken. Seit Einführung des Planes konnten die CO2-Emissionen bereits um 16 Prozent gesenkt werden. Der Energieverbrauch (pro Gast und Tag Aufenthalt in einem NH-Hotel) reduzierte sich um 12 Prozent und der Wasserverbrauch um 25 Prozent. Der Abfall konnte um 17 Prozent gesenkt werden. Carbon Clear, die bereits ähnliche Rechner für kleinere Hotels und Resorts in den Tropen entwickelt haben, rechnet damit, dass mindestens 25 Prozent aller Gäste von NH Hoteles die Möglichkeit nutzen werden, um ihre persönliche CO2-Bilanz für Ferien- oder Geschäftsreisen zu errechnen.

NH Hoteles ist die drittgrößte Business-Hotelgruppe in Europa und betreibt zurzeit 394 Hotels mit 58,982 Zimmern in 25 Ländern in Europa, Lateinamerika und Afrika. Derzeit befinden sich 35 neue NH-Projekte mit ca. 6.000 Zimmern in der Entwicklung.