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January 7, 2013

Video – Über 8,5 Mio. Zuschauer! Adlon Saga ist TV-Quotenkönig – Alle Trailer bei HOTELIER TV

(Berlin, 07. Januar 2013) Teil 1 des ZDF-Dreiteilers “Das Adlon. Eine Familiensaga” reüssierte am 06. Januar mit einer TV-Traumquote von 22,5 Prozent – über 8,5 Millionen Zuschauer sahen den Auftakt im zweiten Programm. Auch die anschließende Doku über das historische Adlon wurde mit 22,1 Prozent (7,01 Mio. Zuschauer) ein absoluter Erfolg. Heute abend (07.01.) um 20:15h wird Teil 2 ausgestrahlt, Teil 3 folgt am 09. Januar im ZDF. Alle Trailer dazu sehen Sie nun bei HOTELIER TV: www.hotelier-tv.com

Hinter den Kulissen des Hotel Adlon – Aktueller Bericht des ZDF-Morgenmagazin aus dem Hotel Adlon Kempinski Berlin

Das Adlon. Eine Familiensaga – Jürgen Vogel über das Hotel als perfekte Kulisse
http://youtu.be/xZdyNVDW5qY

Ken Duken über das mystische Hotel – Das Adlon. Eine Familiensaga
http://youtu.be/DsvS4Ha54J0

Das Adlon. Eine Familiensaga – Johann von Bülow über die Zeitreise mit dem Adlon
http://youtu.be/uLAR3w142Bk

ZDF-Programmdirektor Dr. Norbert Himmler: “Eine bewegende Geschichte mit Top-Besetzung und hervorragender Inszenierung. Die Zuschauer honorieren diese Qualität. Wir freuen uns über den Erfolg.”

Alles über “Das Adlon. Eine Familiensaga”
“Das Adlon. Eine Familiensaga” ist der fiktionale Jahresauftakt im ZDF. Den prominent besetzten Dreiteiler über das legendäre Luxushotel zeigt das ZDF am Sonntag, 6. Januar, Montag, 7. Januar und Mittwoch, 9. Januar 2013, jeweils 20.15 Uhr.

Regie-Legende Uli Edel inszenierte den prominent besetzte Fernsehfilm mit Schauspielern wie Josefine Preuß, Heino Ferch, Marie Bäumer, Burghart Klaußner, Ken Duken und Wotan Wilke Möhring. Der Dreiteiler über das weltbekannte Hotel ist Hotelfilm, Geschichtschronik, Sittengemälde – und vor allem ein packendes emotionales Drama. Erzählt wird die Geschichte und Verbindung zweier Familien über vier Generationen. Aufwändig produziert spannt der Film einen Bogen von der Eröffnung in der Kaiserzeit im Jahre 1907 bis zur Wiedereröffnung im Jahr 1997. Damit umfasst “Das Adlon. Eine Familiensaga” beinahe ein ganzes Jahrhundert deutscher Geschichte. Ein buntes Panorama historischer Ereignisse und Persönlichkeiten spiegeln sich im quirligen Alltag des legendären Luxushotels, das zu den renommiertesten Adressen der Welt gehört.

Den roten Faden der Erzählung bildet die Lebensgeschichte der fiktiven Protagonistin Sonja Schadt (Josefine Preuß): Sie zieht nach dem Tod ihrer Großeltern ins Hotel und erlebt den Mythos des Hotels hautnah mit. In den turbulenten und ausschweifenden Zwanziger Jahren feiert das Hotel seine Goldene Ära. Gemeinsam mit dem Adlon lebt und überlebt sie zahlreiche Schicksalsschläge, aber auch Inflation, Diktatur, Krieg und Zerstörung. Erst nach der Wende kommt es zu einem Neuanfang: Als die über 90-jährige Sonja das neu erbaute Hotel am Pariser Platz betritt, geht ihr Lebenstraum in Erfüllung, und der “Mythos Adlon” wird wieder zum Leben erweckt.

Ausstrahlungstermine:
Sonntag, 6. Januar 2013, 20.15 Uhr / Montag, 7. Januar 2013, 20.15 Uhr / Mittwoch, 9. Januar 2013, 20.15 Uhr

Die Rollen und ihre Darsteller:
Sonja Schadt – Josefine Preuß
Sonja Schadt (90 Jahre) – Rosemarie Fendel

Louis Adlon – Heino Ferch
Hedda Adlon – Marie Bäumer
Lorenz Adlon – Burghart Klaußner
Tilly Adlon – Evamaria Salcher
Julian Zimmermann – Ken Duken
Gustaf Schadt – Thomas Thieme
Ottilie Schadt – Sunnyi Melles
Alma Schadt (älter) – Anja Kling
Alma Schadt (jung) – Maria Ehrich
Friedrich Loewe (älter) – Wotan Wilke Möhring
Friedrich Loewe (jung) – Kai Malina
Margarete Loewe – Katharina Wackernagel
Sebastian von Tennen – Johann von Bülow
Siegfried von Tennen – Jürgen Vogel
Undine Adams – Christiane Paul
Galla – Thelma Buabeng
Tamara Lieberkoff – Nora von Waldstätten
Anna-Maria Zimmermann – Mathilde Bundschuh
Kaiser Wilhelm II – Michael Schenk
Rudolf – Johannes Klaußner
und andere

Sehen Sie dazu:
Laudatio von Hotelkritiker Heinz Horrmann auf das Adlon Berlin, „Hotel des Jahres 2012“
„Ich finde es es großartig, dass Sie alle die Empfehlung unseres deutschen Kaiser Wilhelm II. so angenommen haben und hergekommen sind. Denn der hat gesagt: Leute, geht ins Adlon! Da habt ihr fließendes Wasser, geheizte Räume und ein tolles Essen gibt’s obendrauf.“

 
Inhalt 1. Teil
Als Sonja Schadt 1904 in Berlin zur Welt kommt, hat ihr zukünftiger Patenonkel Lorenz Adlon soeben die Baugenehmigung für sein Luxushotel am Pariser Platz erhalten. Um den teuren Bau fertig zu stellen, ist er auf die Unterstützung des Kaisers ebenso angewiesen wie auf einen großzügigen Kredit seines besten Freundes Gustaf Schadt. Auf diese Weise wird Sonjas Großvater, der als Kaufmann in den deutschen Kolonien Handel treibt, gewissermaßen zum Miteigentümer vom besten Hotel Deutschlands. Zwar wird das Adlon 1907 nach der spektakulären Einweihung durch Seine Majestät zu eni em legendären Erfolg, doch wird es Lorenz und seinem Sohn Louis nie gelingen, ihre Schulden zu tilgen – ein wunder Punkt in der ohnehin konfliktreichen Beziehung zwischen dem Patriarchen und seinem Nachfolger, die später mit dem Auftauchen von Louis‘ zukünftiger zewiter Ehefrau Hedda eine endgültige Zerreißprobe erfahren wird.

Inzwischen wächst die kleine Sonja wohlbehütet, doch im Schatten einer Lüge auf: Weil ihre Mutter Alma erst 16 Jahre alt und ihr Vater Friedrich Loewe der Sohn eines Hausangestellten ist, geben Gustaf und seine Frau Ottilie das Kind als ihre eigene Tochter aus, um einen Skandal zu verhindern. Die Kutscherfamilie muss das Haus verlassen. Der junge Friedrich findet eine Anstellung als Page im Adlon, doch er leidet sehr unter der Trennung von Alma und seinem Kind. Alma wird von ihrer Mutter mit einem jungen Adligen, Siegfried von Tennen, verkuppelt. In der Hoffnung, als verheiratete Frau eines Tages ihre Tochter zu sich holen zu können, lässt sie sich au feine Verlobung ein. Doch Almas Pläne geraten ins Wanken, als sie bei einem Besuch im Hotel Adlon die amerikanische Fotografin Undine Adams kennenlernt – und sich verliebt. Nach einem Eklat mit ihren Eltern, die ihr Sonja für immer entziehen, bricht Alma aus den Zwängen ihrer Umgebung aus und geht mit Undine nach Amerika. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges verhindert über Jahre ihre Rückkehr nach Berlin. So erfährt Sonja erst 1919 am Sterbebett ihres Großvaters von dem Familiengeheimnis. Als Alma zu Gustafs Beerdigung aus den USA zurückkommt, wird sie von ihrer fast erwachsenen Tochter mit bitteren Vorwürfen konfrontiert.

Die Adlon Erben: Louis Adlon (Heino Ferch, l.) mit Ehefrau Hedda Adlon (Marie Bäumer, r.) - Foto: ZDF/Stephanie Kuhlbach

Die Adlon Erben: Louis Adlon (Heino Ferch, l.) mit Ehefrau Hedda Adlon (Marie Bäumer, r.) – Foto: ZDF/Stephanie Kuhlbach

Inhalt 2. Teil
Während im Hotel Adlon der fünffache FamilienvaterLouis Adlon um die Gunst der attraktiven und ehrgeizigen Hedda Burger wirbt, versucht Alma sich mit ihrer Tochter Sonja zu versöhnen. Als wenige Monate nach Gustafs Tod auch Ottilie stirbt, erben die beiden ‘Töchter’ zu gleichen Teilen. Alma möchte das Haus der Eltern verkaufen und Sonja mit nach Amerika nehmen, doch das junge Mädchen setzt sich durch: Sie wird mit ihrer afrikanischen Dienerin und engsten Vertrauten Galla in Berlin bleiben und im Hotel ihres Patenonkels Lorenz ihren eigenen Erbteil ‘ abwohnen’. Dort arbeitet ihr Vater Friedrich Loewe inzwischen als Concierge, ihre Tante Margarete als Telefonistin – und nach dem tragischen Unfalltod von Lorenz Adlon am Brandenburger Tor findet Sonja in der neuen Hotelchefin Hedda eine mütterliche Freundin. Die Krisenzeit der Weimarer Republik erlebt Sonja als die Goldenen Zwanziger im luxuriösesten Hotel Deutschlands: mit internationalen Stars in der Lobby, wilden Kostümparties im Ballsaal, einer eigenen Karriere beim neu gegründeten Rundfunk – und Hedda Adlons ‘Gigolos’, zu denen auch Sonjas Kindheitsfreund Sebastian von Tennen gehört. Das Leben im Hotel tröstet sie soga rüber die Enttäuschung hinweg, als ihre erste große Liebe, der jüdsi che Journalist Julian Zimmermann, seine Jugendliebe Tamara heiratet.

Das Adlon in Zeiten der Inflation: Hedda Adlon (Marie Bäumer) muss den Lohn täglich auszahlen - Foto: ZDF/Stephanie Kuhlbach

Das Adlon in Zeiten der Inflation: Hedda Adlon (Marie Bäumer) muss den Lohn täglich auszahlen – Foto: ZDF/Stephanie Kuhlbach

Doch mit dem Auftauchen der Nazis gerät nicht nur der freie, internationalistische Geist des Hauses Adlon ins Wanken, auch Sonjas Glück setzt die neue Zeit mit roher Gewalt ein Ende. Nach einem spektakulären Auftritt der ‘schwarzen Venus’ Josephine Baker wird Sonjas Vertraute Galla von SA-Schergen kaltblütig ermordet. Sebastians älterer Bruder Siegfried von Tennen ist der Anführer der Truppe und deckt den Täter. Sonja ist verzweifelt und unendlich allein – bis Julian wieder in ihr Leben tritt. Doch das Glück der beiden ist kurz und zerbrechlich: Als nach dem Reichstagsbrand 1933 überall in Berlin Kommunisten und Regierungsgegner festgenommen werden, flieht Julian mit seinem Freund Billy Wilder vor der Verhaftung und wird auf der Straße niedergeschossen.

Inhalt 3. Teil
Um ihr Hotel durchs ‘Dritte Reich’ bringen zu können, gehen Louis und Hedda Adlon wohl oder übel Kompromisse mit den neuen Machthabern ein, auch wenn das zur Folge hat, dass die Speisekarte eingedeutscht wird und die internationale Klientel fernbleiben wird. Im Rundfunk sind fast alle ehemaligen Mitarbeiter verhaftet worden, und Sonjas neuer Vorgesetzter mit Parteiabzeichen ist ausgerechnet Sebastian. Noch immer unglücklich in Sonja verliebt, verspricht er ihr, sich für Julian einzusetzen, der als politischer Häftling im KZ Oranienburg sitzt. Als Sonja merkt, dass sie von Julian schwanger ist, beschließt sie, das Kind zu behalten und nach Julians Freilassung nach Amerika zu ihrer Mutter Alma zu ziehen. 1936, als die ganze Welt zu den Olympischen Spielen nach Berlin anreist, ist es endlich so weit: Julian wird überraschend auf freien Fuß gesetzt und lernt endlich seine kleine Tochter Anna-Maria kennen. Doch kurz vor der geplanten Abreise nach London wird er von der Gestapo mit einem gefälschten britischen Pass erwischt – ein gefundenes Fressen für seinen alten Bekannten Siegfried von Tennen. Auch Sonja wird verhört, bis Sebastian intervenier. Er braucht seine prominenteste Radiosprecherin für eine Presseveranstaltung mit Minister Goebbels. Doch nachdem Sonja mitgespielt und die gewünschte Propagandarede gehalten hat, muss sie feststellen, dass Julian abgeschoben wurde – und Anna-Maria mitgenommen hat, weil er sich von Sonja verraten fühlte.

Das grausame Missverständnis lässt Sonja als gebrochene Frau zurück, ihr Vater Friedrich ist ihre einzige Stütze. Gemeinsam arbeiten die beiden während des zweiten Weltkriegs weiter im Hotel, selbst dann, als Hedda und Louis Adlon sich in den letzten Wochen auf ihr Landgut zurückziehen und in der Lobby ein Lazarett eingerichtet wird.

Während der Kampf um Berlin zu Ende geht, wird Louis Adlon von sowjetischen Soldaten im KZ Sachsenhausen verhört und stirbt auf dem Rückweg an einem Herzanfall. Währenddessen wird sein Hotel von plündernden sowjetischen Soldaten in Brand gesetzt; der alte Friedrich stirbt bei dem Versuch, den verwundeten Siegfried von Tennen aus den Flammen zu retten. Gemeinsam mit ihrer Tante Margarete räumt Sonja den Schutt aus der Ruine und bringt im übrig gebliebenen Seitenflügel einen kleinen Hotelbetrieb in Schwung. Hedda hingegen beschließt, in den Westen der Stadt zu gehen; sie glaubt nicht daran, dass das Adlon in der sowjetisch besetzten Zone eine Zukunft hat. Doch Sonja bleibt in dem Haus, das ihr längst zur Heimat geworden ist. Mit Sebastian verbindet sie über die Jahre eine freundschaftliche Liebe. Nur ihre Suche nach Julian und Anna-Maria bleibt erfolglos – bis 1952 plötzlich eine junge Israelin namens Anna-Maria im Adlon auftaucht, die in der DDR studieren möchte. Mit ihrer Mutter will sie jedoch nichts zu tun haben. Bis zu dem Tag, als Sonja vor Gericht geladen wird, um im Prozess gegen einen gewissen Siegfried von Tennen eine Aussage zu machen – und plötzlich die wahren Umstände von Julians Abschiebung ans Licht kommen.

Das Adlon in Zeiten der Inflation - Hedda Adlon muss den Lohn täglich auszahlen - Foto: ZDF/Stephanie Kuhlbach

Das Adlon in Zeiten der Inflation – Hedda Adlon muss den Lohn täglich auszahlen – Foto: ZDF/Stephanie Kuhlbach

Professioneller Quality-Check des Fachmagazins „Top hotel“
„Nicht voll auf Kurs“: Adlon Berlin erreicht beim anonymen Hoteltest nur die Note „Gut“

Ein ernüchterndes Ergebnis beim anonymen Qualitätscheck: Deutschlands führendes Luxushotel Adlon in Berlin erreicht beim Hoteltest der Fachzeitschrift „Top hotel“ mit 61 Prozent gerade noch die Note „Gut“. Speziell beim wichtigen ersten Eindruck, dem Check-in, gab es einige Kritikpunkte. Stärke zeigte das Grand Hotel dagegen im Restaurant „Lorenz Adlon“.
„Das Flaggschiff von Kempinski ist keineswegs voll auf Kurs“, notiert der erfahrene Hoteltester in seinem Bericht, der unter www.tophotel.de kostenfrei abrufbar ist. Ein gerade noch „gutes“ Abschneiden sei für ein Hotel dieser Top-Kategorie nicht gut genug und müsste im oberen Bereich, mindestens bei „sehr gut“ liegen. „Wenn auch das Gourmetrestaurant glänzte, bleiben Frühstücksbuffet und Roomservice doch deutlich unter den Erwartungen“, heißt es im Testbericht. Bis auf eine unrühmliche Ausnahme zeigten sich alle Mitarbeiter sehr freundlich und einsatzfreudig, was ein solides Grundkapital ausmacht.

Das Testergebnis im Überblick: (max. 100%)
Reservierung – 91%
Check-in – 21%
Zimmer 646 – 79%
Badezimmer – 41%
Etagenservice – 44%
Frühstücksbuffet – 43%
Restaurant „Lorenz Adlon“ – 93%
Barszene – 70%
Bankett – 89%
Spa – 80%
Housekeeping – 60%
Schuhputzservice – 90%
Roomservice – 41%
Flure, Aufzüge, Treppen – 90%
Reklamationsabteilung – 93%
Sicherheitsaspekte – 90%
Check-out – 82%
Lost & Found – 0%
Gesamteindruck – 61%
(100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft; 20-0 ungenügend)

Das Buch zum Hotel:
Hotel Adlon: Das Berliner Hotel, in dem die große Welt zu Gast war
Von Hedda Adlon, erschienen 1978, Wilhelm Heye Verlag
319 Seiten, Taschenbuch
ISBN 3-453-00926-6

Das Adlon war das Hauptquartier der großen Bälle und Diners, der rauschenden Feste und der internationalen Skandale, der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens von Berlin. „Wer das Adlon nicht kennt, kennt Deutschland nicht“, sagte der Maharadscha von Patiala, der bei seiner Abreise aus dem Hotel rund 40.000 Mark Trinkgelder an des Personal des Hauses verteilte. Hier war seit der Eröffnung 1907 die große Welt zu Gast: Könige und Fürsten, Politiker und Diplomaten, Künstler und Industrielle. Nachdem das Hotel die Wirren des Kriegs fast unversehrt überstanden hatte, ging es kurz danach aus nie restlos geklärten Gründen in Flammen auf.

Mit Charme, Humor und Klugheit erzählt Hedda Adlon, die letzte Hausherrin, die Geschichte ihres Hotels, von ihren Begegnungen mit prominenten Zeitgenossen und ihren reichen Erfahrungen, die sie dabei sammeln konnte – und in diesem Bericht werden Glanz und Elend einer ganzen deutschen Epoche von der Kaiserzeiut bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs lebendig.

Das Hotel im Netz: Eine virtuelle Zeitreise
“Herzlich Willkommen im Hotel Adlon” – Wotan Wilke Möhring alias Concierge Friedrich Loewe begrüßt die Zuschauer in der Onlinewelt des Hotels. Es ist eine Einladung, in die pompösen Luxuswelten des Hotels einzutauchen und die Charaktere, die sich darin bewegen, näher kennenzulernen.

Im Film ermöglicht die lebendige Reise in unterschiedliche Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts große erzählerische Tiefe. Diese Qualität und narrative Wirkung soll auf die dazugehörige Onlinewelt übertragen werden. Den User erwartet ein erweitertes Angebot an filmischer Handlung und Videosequenzen, die nicht nur weitere historische Informationen beinhalten, sondern auch einem Bedürfnis nach mehr emotionalem Erleben gerecht werden.

Die Türen zur Empfangshalle des Hotels schwenken auf und machen die Sicht frei auf die Eingangshalle. Von der Lobby aus kann sich der User
– durch das Videoangebot bewegen, das ihn näher an die Figuren heranführt und die Geschichten aus dem Fernsehen weiter ausführt.
– sich über die komplexen Figurenkonstellationen ein Bild machen.
– oder sich im goldenen Buch über die illustre Historie des Grandhotels informieren.

Das Kernangebot der Onlinewelt ist das erweiterte Videoangebot über die Filmcharaktere. Es ist über den Fahrstuhl zu erreichen. Der Personenaufzug war 1907 im Adlon eine aufsehenerregende Neuheit und soll auch im Zentrum des virtuellen Hotels von besonderer Bedeutung sein:

Mit Hilfe des interaktiven Fahrstuhls begibt man sich als Gast auf eine Zeitreise. Anstelle von Stockwerken können Jahreszahlen ausgewählt werden. Hinter den Fahrstuhltüren warten in der jeweiligen Zeit Figuren aus dem Film, deren Geschichten in kleinen Clips weitererzählt werden. So wird es zu vielen der Protagonisten aus der Familiensaga in einem der angebotenen Jahrzehnte eine online-exklusive Weitererzählung geben.

Natürlich wird auch die Möglichkeit bestehen, online die kompletten TV-Filme als Livestream und/oder Video On Demand anzuschauen. Wer darüber hinaus tiefer in die Handlung einsteigen will, kann sich vom Concierge zum Beispiel zu den Tanzübungen der Gigolos in die Goldenen Zwanziger führen lassen, bevor sich der höfliche Gastgeber wieder zurückzieht: “Sehr geehrter Gast! Das Hotel Adlon hat sich sehr über Ihren Besuch gefreut! Wir würden uns freuen, wenn Sie uns bald wieder beehren.”

Mehr: http://adlon.zdf.de

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