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Landwirtschaft

Jetzt muss Bier für umweltpolitische Kampagnen herhalten – “Wahrscheinlich krebserregend”?

Bier bleibt sauber - Foto: Hacker-Pschorr

München – Aufregung am Morgen: Angeblich ist Bier im 500. Jahr des Reinheitsgebotes “wahrscheinlich krebserregend”. Das legt eine Verlautbarung des Umweltinstituts München nahe, die von einer Enthüllung berichtet: Man habe in einem Extremfall eine Überdosierung des Breitbandpestizids Glyphosat gefunden, 300-fach über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser. In einer Zusammenfassung der Laborergebnisse werden namhafte Biermarken an den medialen Pranger gestellt. Irgendwie scheint jede Brauerei betroffen zu sein, wird suggeriert: Der gesetzliche Grenzwert von 0,1 Mikrogramm je Liter Trinkwasser werde von 14 Biersorten zum Teil bei Weitem überschritten; die Veröffentlichung des Umweltinstitutes ist hier abrufbar. Dahinter steckt ein durchsichtiges, politisches Manöver. Umweltaktivisten wettern gegen die für Anfang März geplante EU-Entscheidung, “ob Glyphosat für mindestens weitere zehn Jahre auf unsere Äcker gespritzt werden darf”, notierte Foodwatch nur einen Tag zuvor.

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Rückstände in Obst und Gemüse – Verbraucher sorgen sich ohne Grund

Viele Verbraucher sorgen sich ohne Grund um Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in landwirtschaftlichen Produkten. Tatsächlich hat sich die Situation in den zurückliegenden Jahren immer weiter verbessert, und Überschreitungen der Rückstands- Höchstgehalte sind seltene Ausnahmen geworden, wie erst kürzlich wieder das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in seinem Jahresbericht festgestellt hat.

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