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Grenzwerte

Jetzt muss Bier für umweltpolitische Kampagnen herhalten – “Wahrscheinlich krebserregend”?

Bier bleibt sauber - Foto: Hacker-Pschorr

München – Aufregung am Morgen: Angeblich ist Bier im 500. Jahr des Reinheitsgebotes “wahrscheinlich krebserregend”. Das legt eine Verlautbarung des Umweltinstituts München nahe, die von einer Enthüllung berichtet: Man habe in einem Extremfall eine Überdosierung des Breitbandpestizids Glyphosat gefunden, 300-fach über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser. In einer Zusammenfassung der Laborergebnisse werden namhafte Biermarken an den medialen Pranger gestellt. Irgendwie scheint jede Brauerei betroffen zu sein, wird suggeriert: Der gesetzliche Grenzwert von 0,1 Mikrogramm je Liter Trinkwasser werde von 14 Biersorten zum Teil bei Weitem überschritten; die Veröffentlichung des Umweltinstitutes ist hier abrufbar. Dahinter steckt ein durchsichtiges, politisches Manöver. Umweltaktivisten wettern gegen die für Anfang März geplante EU-Entscheidung, “ob Glyphosat für mindestens weitere zehn Jahre auf unsere Äcker gespritzt werden darf”, notierte Foodwatch nur einen Tag zuvor.

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Public Viewing zur Fußball-WM: Sonderverordnung erlaubt öffentliche Live-Übertragungen nach 22 Uhr und auch nach Mitternacht

(Berlin, 02. April 2014) Tor-Vorlage für die Gastronomie: Die Bundesregierung will einem dpa-Bericht zufolge Live-Übertragungen von der Fußball-WM in Brasilien auch nach 22 Uhr und nach Mitternacht erlauben. Dies soll vom Bundeskabinett nun beschlossen werden. Dazu sollen Ausnahmen vom Lärmschutz gelten.

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Endzeit für Blei: Ein ab Dezember gültiger Grenzwert zwingt dazu, alte Wasserrohre auszutauschen – Letzte Frist für Hotels

(Berlin, 01. November 2013) Blei hat im Trinkwasser nichts zu suchen, und doch kommt das giftige Schwermetall dort immer noch vor. In vielen alten Gebäuden haben nämlich Wasserrohre aus Blei überdauert. Ab dem 1. Dezember gilt im Trinkwasser ein Grenzwert von 10 Mikrogramm pro Liter – viermal weniger als noch vor zehn Jahren.

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Aschewolke verzieht sich: Flughäfen wieder frei gegeben

Wieder einmal stehen Chaos, Verspätungen und Verluste im Business Travel an. Nach dem Vulkanausbruch auf Island breitet sich eine Aschewolke über Nordeuropa aus. Der für Flugzeugtriebwerke gefähtrliche Feinstaub breite sich im Luftraum bis zu sechs Kilometern Höhe aus, teilte der Deutscher Wetterdienst mit. Damit stehen die Flughäfen von Hamburg, Bremen und auch Berlin vor der Schließung.

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