Von Hotels, die nach den Sternen greifen – Rechtsexperten zur deutschen Hotelklassifizierungen und Schummelsterne

Düsseldorf, 30. März 2017 – Dass spanische Hotelsterne nicht den deutschen entsprechen, ist den meisten Verbrauchern längst klar. Während die Onlinebuchung von Ferienunterkünften im Ausland oft von persönlichen Bewertungen im Netz abhängig gemacht wird, könnte man denken, dass gerade hierzulande die Anzahl der Hotelsterne den Ausschlag geben. Doch wie verlässlich ist diese Angabe? Wenn vier Sterne dran stehen sind dann auch vier Sterne drin? Die Arag-Rechtsexperten geben im Folgenden einen Überblick über diese in Bronze gegossene Verpflichtungserklärung gegenüber Gästen und geben Tipps, wie sich Verbraucher vor Sterneschummeleien schützen können.

Dehoga Schleswig-Holstein startet Portal für Direktbuchungen sh-hotels.de

sh-hotels

Kiel, 28. Februar 2017 – Ein neues, zentrales Verzeichnis für Hotels in Schleswig-Holstein ist online gegangen: Mit http://www.sh-hotels.de unternimmt der Dehoga-Landesverband einen Anlauf für mehr Direktbuchungen bei seinen Mitgliedhotels. Zum Start sind Häuser im gesamten Bundesland abrufbar.

Guido Zöllick ist neuer Präsident des #Dehoga Bundesverbandes – Herzlichen Glückwunsch!

Guido Zöllick

Berlin, 21. November 2016 – Neuer oberster Repräsentant des Gastgewerbes ist Guido Zöllick. Der Tophotelier wurde heute von der Nominiertenversammlung des Dehoga-Bundesverbandes in Berlin gewählt. Er erhielt 90 von 116 gültigen Stimmen. Morgen wird er beim „Branchentag“ im Maritim Hotel der Hauptstadt sprechen.

Das will Markus Luthe unternehmen, um die Hotelsterne wieder glaubwürdiger zu machen

Markus Luthe mahnt faire Partnerschaften bei Hotelportalen an

Berlin, 10. Oktober 2016 – Die Enthüllungsberichte von ZDF und anderen Leitmedien waren beschämend: Viele, zuviele Hotels schummelten bei den Hotelsternen. Das mediale Erdbeben löste nun beim Dehoga-Bundesverband ein energischen Vorgehen gegen bisherige und weitere Schummeleien mit der Hotelklassifizierung ein.

Dehoga will verstärkt gegen Missbrauch bei Hotelsternen vorgehen

Berlin, 21. Juli 2016 – Die Hotelsterne stehen erneut auf dem Prüfstand: Das ZDF hatte nun aufgedeckt, dass von 1000 getesteten Hotels 251 nicht offiziell klassifiziert seien. Diese Häuser lockten ihre Gäste mit Sternen, die sie sich entweder selbst „verliehen“ haben oder die zum Teil lange abgelaufen sind, so der TV-Bericht. Dies ruft natürlich den Dehoga auf den Plan; verstärkte Kontrollen wurden angekündigt.

Veranstaltungsplaner pfeifen auf MICE-Siegel „Certified Conference Hotel“

Veranstaltungsplaner.de - MICE Studie 2016

Berlin, 06. Juni 2016 – In Sachen MICE-Buchungen sind sie ausschlaggebend: Veranstaltungsplaner benötigen keine Siegel wie „Certified Conference Hotel“. Dies geht aus einer Umfrage unter 244 Veranstaltungsprofis hervor, die von veranstaltungsplaner.de, aloom.de, meetingdeals.de und dem pregas.de durchgeführt worden war.

Dehoga MV: Fremdenfeindliche Aussagen von Regionalchef werden verurteilt

Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Gastronomie und Hotellerie / Screenshot: Deutsche Welle

Schwerin, 30. Mai 2016 – Der Wirbel um die fremdenfeindlichen Kommentare des Dehoga-Regionalchefs Peter Drechsler geht weiter: Nun ließ Landes-Verbandschef Guido Zöllick, Aspirant auf den Bundesvorsitz des Dehoga, als „Richtigstellung“ verbreiten , dass man sich mit „Nachdruck und aller Deutlichkeit“ von den Äußerungen Drechslers distanziere. Der Usedomer Regionalfunktionär hatte bei Facebook islamfeindliche Äußerungen verbreitet; dies war am vergangenen Wochenende vom NDR und in der Folge auch der Deutschen Presseagentur aufgegriffen worden. Aus scheinbar nebensächlichen Facebook-Kommentaren entwickelte sich so ein Politikum für den Branchenverband; wir berichteten.

Dehoga-Regionalchef postet islamfeindliche Inhalte bei Facebook

Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Gastronomie und Hotellerie / Screenshot: Deutsche Welle

Usedom, 29. Mai 2016 – Kontraproduktiv und beschämend: Die islamfeindlichen Äußerungen von Dehoga-Regionalchef Peter Drechsler (Usedom/Ost-Vorpommern) werden ein Schattenlicht auf das Gastgewerbe. Bei Facebook unterstellte der Verbandsfunktionär Muslimen, nach der „Weltherrschaft“ zu gieren. Die aktuellen Schlagzeilen in den Medien haben nichts mit dem Ziel der Weltoffenheit in Gastronomie und Hotellerie zu tun.

Übertriebener Tarifabschluss: 16 Prozent mehr Gehalt in Hotellerie und Gastronomie in Rheinland-Pfalz – Signal für weitere Tarifverhandlungen

Gereon Haumann

Mainz – Ist man darauf beim Dehoga-Landesverband wirklich stolz? In Rheinland-Pfalz sollen die Tariflöhne für Facharbeiter um fast 16 Prozent und die Azubi-Entgelder um bis zu zwölf Prozent in den nächsten Jahren steigen. Man gehöre damit zur Spitzengruppe der Landesverbände in Sachen Tariflöhne, so der hauptamtliche Präsident Gereon Haumann.

Azubis werden zu Auditoren ihrer Ausbildungsbetriebe – Interview mit Gerrit Buchhorn vom Dehoga Berlin zum neuen Gütesiegel „Ausbildung mit Qualität“

Ausbildung mit Qualität

(Berlin, 28. August 2015) Neues Prinzip bei der Ausbildungsbewerbung: Die Azubis in Hotellerie und Gastronomie sollen bei der neuen Zertifizierung „Ausbildung mit Qualität“ ihre Ausbildungsbetriebe regelmäßig bewerten. „Sie werden zu Auditoren und das macht das Ganze auch sehr glaubwürdig“, sagte Gerrit Buchhorn, Geschäftsführer für Aus- und Weiterbildung beim Dehoga Berlin, im Interview mit HOTELIER TV & RADIO. Bislang haben 48 Gastbetriebe die neue Zertifizierung beantragt. Bei den teilnehmenden Dehoga-Landesverbänden Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und NRW startet nun die Werbeoffensive dafür.

Bettensteuern: Hamburger Hotelier zieht vor Bundesverfassungsgericht – Verfassungsbeschwerde gegen Citytax in Hamburg als Antwort auf Rückschlag vor Bundesfinanzhof – Grundsatzurteil als Ziel

Es regt sich Widerstand in der Hotellerie: Klagen gegen die Bettensteuern gibt es nun Osnabrück, Erfurt und Jena

(Hamburg, 17. Juli 2015) Enttäuschung und Unverständnis unter Hoteliers: a(Hamburg, 17. Juli 2015) Enttäuschung und Unverständnis unter Hoteliers: Die kürzlich vom Bundesfinanzhof abgewiesenen Revisionsverfahren gegen die Bettensteuern in Hamburg und Bremen haben ein Nachspiel. Nun will ein Hamburger Hotelier vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. „Wir werden nun Verfassungsbeschwerde einlegen“, sagte Rechtsanwalt Gero Tuttlewski zum „Hamburger Abendblatt“, der für die Betreiber des Hotels Bergedorfer Höhe tätig ist. Die Bettensteuer sei u.a. deshalb verfassungswidrig, da sie gleichwertig zur Umsatzsteuer sei, so der Jurist. Ziel ist es, mit Hilfe der Branchen-Spitzenverbände Dehoga und IHA, ein Grundsatzurteil zu erstreiten.Die kürzlich vom Bundesfinanzhof abgewiesenen Revisionsverfahren gegen die Bettensteuern in Hamburg und Bremen haben ein Nachspiel. Nun ließ Gastor-Unternehmer Eugen Block (u.a. Grand Elysee Hotel in Hamburg) durch seinen Anwalt verkünden, dass man nun vor das Bundesverfassungsgericht ziehen wolle.

Bessere Imagewerbung für Gastronomie gibt es nicht – Vorzeige-Azubi Merle Pelikan im Inforadio-Interview: Ausbildung im Gastgewerbe ist „purer Genuss“

Merle Pelikan

(Kiel, 17 Juli 2015) Sie hat eine der höchsten Punktzahlen in den Abschlussprüfungen erreichte: Restaurantfachfrau Merle Pelikan schloss ihre Ausbildung im Sellhorns Gasthof in Tangstedt mit Bravour ab. Im Interview mit dem „Inforadio“ des Dehoga-Landesverbandes Schleswig-Holstein preist die die Karriere im Gastgewerbe als „puren Genuss“ an – besser könnte man es nicht formulieren. Natürlich sei es auch anstrengend, so die junge Frau. Aber wenn man „motiviert ist und generell ein bisschen Spaß haben möchte“, kann man viel Freude erleben. Ihr Rat für andere Azubi: „Keine Scham vor Fragen haben, es gibt keine blöden Fragen! Alles nachfragen und nachlesen was man möchte! Man muss Neugierde zeigen und Leidenschaft für diesen Beruf!“ So hört sich Imagewerbung für eine Ausbildung in der Gastronomie an!

Rückschlag: Bettensteuern in Hamburg und Bremen bleiben bestehen – Bundesfinanzhof weist Revisionen ab – Musterklagen gescheitert

Bettensteuer-Formel

Berlin/München, 16. Juli 2015) Das Urteil steht fest, die Begründung folgt in einigen Wochen: Die Musterklagen gegen die Bettensteuern in Hamburg und Bremen sind gescheitert. Der Bundesfinanzhof wies die Revisionen ab. Dies teilte die beiden Spitzenverbände der Hotellerie, Dehoga und IHA, mit. Sie hatten die Klagen der Hoteliers unterstützt. Erhofft hatte man sich ein Grundsatzurteil mit Signalwirkung für alle Städten und Gemeinden in ganz Deutschland. Mit Enttäuschung und Sorge nehme man die heute bekannt gewordene Entscheidung zur Kenntnis, wurde mitgeteilt. Die Urteilsbegründung sei erst im September zu erwarten.

Es bewegt sich etwas beim Mindestlohn: Dehoga begrüßt angekündigte Schritte zur Nachbesserung

Mindestlohn bleibt ein Experiment

(Berlin, 01. Juli 2015) Die gestern von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles angekündigten Korrekturen bei der Umsetzung des Mindestlohngesetzes begrüßt der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga-Bundesverband). „Es bewegt sich etwas. Offensichtlich haben die guten Argumente der Branche überzeugt. Insbesondere die Entbürokratisierung bei der Arbeitszeitdokumentation war längst überfällig und stellt definitiv einen Schritt in die richtige Richtung dar. Noch sind aber nicht alle Stolpersteine aus dem Weg geräumt. Nachbesserungsbedarf gibt es weiterhin, insbesondere bei der Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes“, erklärt Dehoga-Präsident Ernst Fischer. Ebenso bleibt abzuwarten, wie sich die Genehmigungspraxis bei Ausnahmen für Saisonbetriebe konkret entwickelt.

Arbeitszeiten flexibler gestalten: Dehoga unterbreitet vernünftigen Vorschlag – Mitarbeiter in Gastronomie wollen mehr arbeiten

Axel Strehl

(Berlin, 16. Juni 2015) Von „krank machen“ keine Spur: Was die Arbeitgeber-unfreundliche NGG titelte, ist eine Verunglimpfung des gesamte Gastgewerbe. Hoteliers und Wirte würde ihren Beschäftigte „krank machen“, äußerte man in Gewerkschaftskreisen. als Replik auf den Dehoga-Vorstoß, die Arbeitszeiten in der Gastronomie flexibler zu gestalten. Gerade in Saisonbetrieben an Nord- und Ostseeküsten wollen viele Mitarbeitern länger arbeiten, um auch mehr Geld zu verdienen, hält Vollblut-Gastronom Axel Strehl, Präsident des Dehoga-Landesverbandes Schleswig-Holstein, dagegen.

Gedämpfter Optimismus in Gastronomie und Hotellerie: Geschäftslage und Ausblick überwiegend positiv – Ertragslage angespannt – Arbeitszeitdokumentation ist „Stimmungskiller Nummer Eins“ – Dehoga kritisiert starres Arbeitszeitgesetz

Für den Winter 2013/2014 hegen die Hoteliers und Gastronomie gedämpfte Zuversicht

(Berlin, 11. Juni 2015) Die Betriebe des Gastgewerbes bewerten ihre Lage mehrheitlich positiv. Das ist das Ergebnis des „Branchenberichtes Frühjahr 2015“, den der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga Bundesverband) heute in Berlin vorgestellt hat. Die meisten Unternehmer schauen optimistisch auf die kommenden Monate. Der Dehoga Bundesverband prognostiziert für das Gesamtjahr ein Umsatzplus von nominal 2,5 Prozent. „Der Branchenbericht zeigt jedoch ein Dilemma auf“, so Dehoga-Präsident Ernst Fischer. „Zwei Drittel unserer Betriebe sind zwar Umsatzgewinner. Doch fast die Hälfte von ihnen verzeichnet sinkende Gewinne. Es bleibt weniger übrig, um zu investieren, um anzustellen und um zu wachsen.“ Grund für die Zurückhaltung sind vor allem die Nebenwirkungen des Mindestlohnes: So kritisiert fast jeder zweite Betrieb die neue Pflicht zur Arbeitszeitdokumentation. Insbesondere sorgen starre Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes sowie die Allergenkennzeichnungspflicht für Unmut.

Vor Koalitionsausschuss: Mindestlohn entbürokratisieren – Lebensfremdes Arbeitszeitgesetz anpassen – Dehoga-Präsident: „Geboten sind jetzt Korrekturen“

(Berlin, 21. April 2015) Unabhängig von der Frage der Lohnhöhe zeigen die ersten Monate mit dem Mindestlohn den Handlungsbedarf auf. Im Fokus der Kritik stehen nicht die 8,50 Euro und damit verbundene Personalkostensteigerungen, sondern die vielfältigen bürokratischen Begleiterscheinungen. Der Unmut ist so groß, dass gestern erstmalig seit 1999 Tausende Unternehmer in München auf die Straße gegangen sind. „Unsere Wirte gehören zu ihren Gästen und nicht hinter den Schreibtisch“, sagt Dehoga-Präsident Ernst Fischer. „Geboten sind jetzt zeitnah Korrekturen durch die Bundesregierung, um die unnötige Gängelung unserer kleinen und mittelständischen Betriebe schnellstmöglich zu beenden.“

Dehoga nimmt Ausbildungsbetriebe in die Pflicht – Erklärung zur Selbstverpflichtung – Reaktion auf massive Kritik an Ausbildungsqualität in Hotellerie und Gastronomie

(Frankfurt am Main, 20. März 2015) Angesichts der heftigen Kritik an der Ausbildung im Gastgewerbe nimmt der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) die Betriebe in die Pflicht. „Wer ausbildet, trägt Verantwortung dafür, dass die Jugendlichen das lernen, was sie für ihre Prüfungen und für ihr späteres Berufsleben brauchen“, heißt es in einer Erklärung des Dehoga-Bundesverbandes und der Landesverbände. Die Erklärung „Gute Ausbildung für die Gastgeber von morgen“ ist exklusiv in der „AHGZ“ abgedruckt.

Schwere Zeiten für Gastronomie: Arbeitszeitbeschränkung gefährdet Ganzjahres-Arbeitsplätze

Axel Strehl

(Kiel, 13. März 2015) Der Gastronomie wird es immer schwerer gemacht: Die Beschränkung der Arbeitszeiten auf zehn Stunden täglich und maximal 48 Stunden pro Woche gefährdet Ganzjahresarbeitsplätze. Im Sommer könne so kein Arbeitszeit-Polster mehr aufgebaut werden, von dem man im Winter zehren könne. So gingen wertvolle Arbeitsplätze verloren. Das sagte Vollblut-Gastronom Axel Strehl, Präsident des Dehoga Schleswig-Holstein, im „Inforadio HoGa“.

Mehr Umsatz im Gastgewerbe – Aufschwung für Hotellerie

Rezeption im Hotel (Foto: Dehoga/Reiner Pfister)

(Wiesbaden, 17. November 2014) Nachhaltiger Aufschwung im Gastgewerbe: In den ersten neun Monaten konnten Gastronomie und Hotellerie ein sattes Umsatzplus von real 1,3 Prozent (nominal +3,5%) verbuchen. Dies teilte nun das Statistische Bundesamt mit. Grund ist der ansteigende Tourismus – bis Jahresende wird die Rekordmarke von 400 Millionen Übernachtungen erreicht, so eine Prognose.