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Preise für Hotelzimmer im Vergleich: Starkes Preisgefälle durchzieht Deutschland

(Nürnberg, 04. Juli 2014) Sowohl auf Bundesländer- als auch auf Städteebene zeigt sich bei der deutschen Hotellerie ein starkes Preisgefälle. So kosteten im Juni Übernachtungen in der günstigsten Großstadt nur halb so viel wie beim Spitzenreiter Kiel. Dies geht aus einem Preisvergleich von hotel.de hervor.

Hotelpreisbarometer Deutschland - Juni 2014 - 1

Die Hotellerie der Hafenstadt Kiel präsentiert sich im Juni mit einem Durchschnittspreis von 116,43 Euro als Spitzenreiter in Deutschland. Insbesondere die jährlich stattfindende “Kieler Woche”, das größte Segelsportereignis der Welt, schlägt hier ins Kontor. Im Jahresdurchschnitt zahlen Hotelgäste in der nördlichsten Großstadt Deutschlands nämlich sonst “nur” rund 85 Euro je Nacht und Zimmer.

Übers Jahr gleichbleibend hochpreisig zeigen sich dagegen die Touristenmagneten München, Heidelberg, Bonn und Hamburg, die auch im Juni wieder zu den teuersten deutschen Großstädten zählten. In der Landeshauptstadt Bayerns mussten Übernachtungsgäste durchschnittlich rund 110 Euro auf den Hoteltresen legen, im malerischen Heidelberg waren es immerhin noch 102,45 Euro. Im Vergleich hierzu: In Berlin (Rang 36), das 2013 rund doppelt so viele Übernachtungen wie München verbuchen konnte, kosteten Zimmer nur 81,70 Euro.

Hotelpreisbarometer Deutschland - Juni 2014 - 2

Es muss nicht immer Hamburg oder München sein
Dass es deutlich günstiger geht, zeigen nicht nur die traditionell preiswerteren Städte im Osten Deutschlands. Auch das westdeutsche Mönchengladbach präsentierte sich als wahres Schnäppchen und war mit einem Durchschnittspreis von 57,13 Euro nur etwa halb so teuer wie der Spitzenreiter Kiel. Dabei hat das Eldorado für Sparfüchse nicht nur Sehenswürdigkeiten wie eines der besterhaltenen Renaissance-Schlösser (Schloss Rheydt) zu bieten, sondern ist mit seiner Nähe zur Metropole Düsseldorf (Rang 30: 82,92 Euro) für Touristen und Geschäftsreisende gleichermaßen interessant.

Auch die Hoteliers in Halle an der Saale und Chemnitz schonen mit durchschnittlich rund 65 Euro das Reisebudget und zählen damit zu den günstigsten Großstädten Deutschlands. Dabei verfügen die beiden ostdeutschen Städte und die umliegenden Regionen über eine Fülle an touristischen Highlights wie das Beatles-Museum oder die Burg Giebichenstein.

Blühende Landschaften für kleines Geld
Auch auf Länderebene zeigen sich deutliche Preisunterschiede, von denen Deutschlandreisende profitieren können. Im Vergleich zu Hamburg (99,98 Euro) oder Schleswig-Holstein (93,90 Euro) präsentiert sich Sachsen-Anhalt mit durchschnittlich 67,20 Euro rund 30 % günstiger. Auch in den anderen “neuen” Bundesländern können Zimmersuchende sparen.

“Reisen nach Ostdeutschland werden immer beliebter. Dabei verzeichnen wir sowohl aus dem Ausland als auch von deutschen Kunden deutlich höhere Buchungszuwächse für diese Regionen”, erläutert Ralf Priemer, Vorstand der hotel.de AG. Kein Wunder, denn neben den oftmals sehr attraktiven Übernachtungspreisen locken hier viele historische Orte, herrliche Landschaften und zahlreiche touristische Höhepunkte.

So scheinen Städte wie beispielsweise Leipzig oder Dresden vor Sehenswürdigkeiten und Geschichte aus allen Nähten zu platzen. Naturdenkmäler wie das märchenhafte Wasserlabyrinth Spreewald südlich von Berlin ziehen jährlich Millionen Gäste an und für das mystische Panorama der sächsischen Schweiz begeistert sich mittlerweile auch Hollywood. Viel spricht also für eine Reise in die ostdeutschen Bundesländer, der Preis allemal