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September 6, 2013

Oktoberfest 2013: Hotelzimmerpreise steigen um fast 100 Prozent – Reisetipp: Am günstigsten übernachten Besucher an Sonntagen – Reports bei HOTELIER TV

(München, 06. September 2013) Der Countdown läuft: Am 21. September startet das größte Volksfest der Welt in München. Wer sich noch spontan entscheiden will, auf dem 180. Oktoberfest mit Lederhose oder Dirndl dabei zu sein, muss in diesem Jahr laut einer aktuellen Auswertung von hrs.de besonders tief in die Tasche greifen: 2013 beträgt der durchschnittliche Hotelzimmerpreis für die Wiesn pro Nacht 212,62 Euro. Sehen Sie dazu aktuelle Reports bei HOTELIER TV: http://www.hoteliertv.net/oktoberfest-münchen

Oktoberfest 2013 - Hotelpreise - Entwicklung

Zum Vergleich: Der Jahresdurchschnitt für München liegt bei 107,30 Euro; somit haben sich die Hotelzimmerpreise zur Festzeit fast verdoppelt. Und nicht nur das: Zur Wiesn 2012 lag der Preis pro Zimmer und Übernachtung im Durchschnitt noch bei 200,63 Euro. Reisende müssen in diesem Jahr also durchschnittlich sechs Prozent mehr dafür bezahlen als im Vorjahr.

Besonders teuer sind die Übernachtungen zur Wiesnzeit jeweils an den Wochenenden. Am teuersten ist die Übernachtung vom 28. auf den 29. September – am „Italiener-Wochenende”: Das Zimmer pro Nacht kostet von Samstag auf Sonntag durchschnittlich 255,57 Euro. Wer günstiger verreisen möchte, sollte zum Wochenanfang, sprich von Sonntag auf Montag, ein Zimmer buchen. Die durchschnittlichen Übernachtungspreise liegen hier bei rund 185 Euro. Im Verlauf der Woche ziehen die Preise dann wieder an.

Wer trotzdem gerne zum Wochenende auf die Wiesn möchte, sollte eine Übernachtung vom 20. auf den 21. September in Betracht ziehen und hineinfeiern. In der Nacht vor dem Oktoberfest liegt der Preis noch bei rund 203 Euro pro Zimmer. So ist man rechtzeitig vor Ort, um am Vormittag des 21. September den Einzug der Wiesnwirte und das Anzapfen des ersten Bierfasses am Mittag zu erleben.

Nach der Wiesn ist vor der Wiesn: am besten ab Januar fürs Oktoberfest 2014 buchen
Wer im nächsten Jahr weniger spontan buchen und keine Kompromisse in Sachen Preis, Lage und Ausstattung eingehen möchte, der sollte schon ab Januar 2014 an die Zimmerreservierung denken. Eine aktuelle Auswertung von HRS hat ergeben, dass schon ab Jahresanfang die Nachfrage nach Zimmern für das Oktoberfest stark ansteigt. Ansonsten gilt die Regel: Für die Wiesn allerspätestens bis Ende August ein Zimmer reservieren, danach steigen die Nachfrage nach Zimmern und die Preise drastisch an.

Auswertungsdetails: Verglichen wurden die durchschnittlichen Zimmerpreise in München während des Oktoberfestes 2013 mit den Durchschnittspreisen der vergangenen zwölf Monate sowie den Durchschnittspreisen zum Oktoberfest 2012.

Oktoberfest: Günstige Hotelzimmer last­ minute buchen
Trotz der jährlich mehr als 5 Millionen Besucher der Wiesn können auch während des Oktoberfests Hotelzimmer zu günstigen Preisen über Last­-Minute-Buchungsportale gebucht werden. Im letzten Jahr konnte der Anbieter justbook.com Kurzentschlossenen täglich Zimmer für durchschnittlich 80 bis 150 Euro pro Nacht in Top­hotels anbieten. Für Spontanreisende kann es sich also durchaus lohnen bis zur letzten Minute flexibel zu bleiben und Zimmer am selben Tag zu buchen.

Auch Nina Woitkowiak, Revenue­ und Reservierungsmanagerin für H’Otello in München, konnte im letzten Jahr Last­-Minute-Zimmer zur Wiesn anbieten: “Die Erfahrungen waren meist positiv, wir haben an den drei Wiesn­Wochenenden Zimmer über justbook.com im Verkauf gehabt und konnten so 66 Prozent der kurzfristig freien Zimmer noch verkaufen. Ich bin sicher, dass auch in diesem Jahr an dem ein oder anderen Tag Kontingente zur Verfügung stehen und die Gäste kurzfristig noch ein Top­Angebot erhalten können.”

Laut einem großen Online-Vergleichsportal stiegen im letzten Jahr die Preise bei Vorausbuchungen für Hotelzimmer zur Wiesn um bis zu 200 Prozent, erst im Umland waren wieder günstige Zimmer verfügbar. Nach Angabe des Vergleichsportals sind Zimmerpreise von über 400 Euro pro Nacht keine Seltenheit. Wer allerdings bereit ist Last­ Minute zu buchen, kann bei der Buchung sparen und auch in der Münchener Innenstadt zu guten Konditionen übernachten.

Oktoberfest 2013 - Bierpreise – für viele ausländische Besucher günstig, für Einheimische teuer

Oktoberfest 2013: Bierpreise – für viele ausländische Besucher günstig, für Einheimische teuer
Teuer, teurer, Münchener Oktoberfest. Die Bierpreise liegen auch dieses Jahr wieder auf Rekordniveau. In den Festzelten kostet die Maß zwischen 9,40 Euro und 9,85 Euro, der Durchschnitt über alle Zelte hinweg liegt bei 9,66 Euro. Die Wiesn ist damit für die Münchener ein äußerst kostspieliger Spaß – für die meisten ausländischen Besucher hingegen bedeutet das: Bier zum Schnäppchenpreis. Das hat das Personalberatungsunternehmen ECA International festgestellt und aus Bierpreisen für ausgewählte Besuchernationen einen Wiesn-Bierpreisindex erstellt.

Speziell für Besucher aus den skandinavischen Ländern ist der Oktoberfestausflug eine günstige Party. Norweger zum Beispiel zahlen im Festzelt auf der Theresienwiese für zwei Bier weniger als für ein Bier in einer Bar in der Heimat. Aber auch für Schweizer ist das Wiesn-Bier ziemlich erschwinglich und quasi jedes dritte “Helle” umsonst. Neuseeländer sparen beim Genuss jeden Liters Münchener Gerstensaft im Vergleich zum Konsum in einer heimischen Bar rund 30 Prozent. Wiesn-Fans aus Australien trinken jedes vierte Bier für lau, Argentinier und Türken jedes fünfte. Italiener können ebenfalls ausgelassen feiern und immerhin noch elf Prozent pro Runde sparen; Österreicher und US-Amerikaner etwas weniger. Britische Pubs sowie Kneipen in den Niederlanden verlangen ähnlich viel pro Liter Bier wie die Wirte auf dem größten Volksfest der Welt. Spanische Besucher werden ihre Wiesn-“Cerveza” wohl noch sparsamer als die Einheimischen genießen, denn der Maßpreis grenzt für sie an Wucher: Pro Liter müssen sie gegenüber einem Bier in einer spanischen Bar einen Aufschlag von stolzen 38 Prozent berappen. Noch teurer ist es für Besucher aus Südafrika, sie zahlen für unter dem bayrischen Reinheitsgebot Gebrautes auf der Wiesn mehr als doppelt so viel wie in einer heimischen Bar. Die preisgünstige Alternative: Dosenbier aus dem Supermarkt – das ist hierzulande zwar etwa 20 Prozent billiger als in Südafrika und fünf Prozent billiger als in Spanien, freilich fehlt dann jedoch die Oktoberfestatmosphäre.

Stattdessen ein Softdrink? Das ist nichts für US-Amerikaner, die dafür in München das Anderthalbfache bezahlen müssen; Franzosen hingegen sparen bei der Limo knapp 20 Prozent. Japaner können ebenfalls beherzt zugreifen und 36 Prozent weniger Geld für die Brause ausgeben als daheim.

Nach einer durchzechten Wiesn-Nacht fällt das Katerfrühstück am nächsten Morgen besonders für Italiener im Vergleich zu heimischen Preisen äußerst kostspielig aus – Kaffee plus 127 Prozent, Mineralwasser plus 167 Prozent. Immerhin: Die Kopfschmerztabletten kosten in der “nördlichsten Stadt Italiens” etwa das Gleiche, ebenso Zigaretten. Der preisbewusste Schweizer verzichtet auf Sprudel, der hierzulande 31 Prozent teurer ist, und trinkt dafür mehr Kaffee, der ist nämlich 27 Prozent billiger. Schokolade zum Frühstück? Da sagen Schweden und Dänen nicht “Nein”; die kostet hierzulande nur die Hälfte. Das strikte Rauchverbot in Bayern kommt vor allem den Geldbeuteln der Argentinier entgegen: Sie geraten erst gar nicht in Versuchung – andernfalls müssten sie für die Glimmstengel tief in die Tasche greifen und einen Aufpreis von fast 250 Prozent berappen.

Die Besucher aus den Niederlanden sollten ihre Reiseapotheke mit ausreichend Kopfschmerztabletten versehen, andernfalls zahlen sie in Deutschland dafür fast das Dreifache. Australier werden hingegen eher auf ein Konterbier setzen, die Dose aus dem Supermarkt kostet 74 Prozent weniger und Kopfschmerztabletten 118 Prozent mehr als in “Down Under”. Ein schnelles Mittagessen als Grundlage ist für sie über ein Drittel billiger. Für Schweden schlägt ein Lunch mit einem Aufpreis von zehn Prozent zu Buche, Norweger können sich jedoch richtig den Bauch vollschlagen – zwei Mittagessen bekommen sie in Deutschland quasi zum Preis von einem in der Heimat.

“Das Oktoberfest ein günstiger Spaß? Kaum zu glauben, aber die Wiesn-Maß ist für fast alle untersuchten Besuchernationen vergleichweise günstig zu haben”, sagt Antonia Kueßner, Account Manager, Client Services, ECA International. “Beim Konsum von weiteren Waren und Dienstleistungen zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Amerikaner, Italiener, Niederländer und Briten zahlen dafür – teils kräftige – Aufschläge.”

Diese Zahlen basieren auf einer internationalen Lebenshaltungskostenstudie von ECA International vom März 2013. International tätige Unternehmen nutzen diese Daten zur Berechnung von Zuschlägen für ins Ausland entsendete Angestellte.

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