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September 4, 2014

Klein aber fein – der Trend zum designorientierten Budgethotel

Arte Luise Kunsthotel, Berlin

(Nürnberg, 04. September 2014) Uniformität und Anonymität von Bettenburgen sind bei der Auswahl eines Hotels von gestern. Hotel.de hat durch eine Umfrage unter mehr als 2.000 Buchungskunden herausgefunden, dass bei der Suche nach Hotelzimmern für Städte- und Business-Trips designorientierte Budgethotels immer größeren Anklang finden.

Gerade Geschäftsreisende tendieren dazu, ihren Aufenthalt in einer fremden Stadt durch den Charme des Hotels aufzuwerten und geben immer häufiger designorientierten Hotels den Vorzug, die sich von herkömmlichen Kettenhotels durch trendige Einrichtungselemente abheben. Wenn die Hotel-Bar oder das -Restaurant gleichzeitig ein Treffpunkt für lokales Szene-Publikum ist, umso besser. Denn dann verschwendet der Gast keine Zeit damit, in der Umgebung nach einer passenden „In-Location“ zu suchen, sondern er findet diese direkt neben seinem Hotelzimmer.

„Wenn wir das Buchungsverhalten unserer Kunden im Segment der Städte- und Kurzreisen im Vergleich zum Vorjahr betrachten, dann beobachten wir einen Anstieg des Buchungsvolumens bei designorientierten Budgethotels“, erklärt Ralf Priemer, Vorstand bei hotel.de AG.

Design in Hotels muss jedoch nicht unbedingt kostenintensiv sein. Im Trend liegen sogenannte Budget-Designhotels. Das Motto „Viel Design für wenig Geld“ findet immer mehr Anhänger. So etablieren sich diese Häuser in einer Nische zwischen Luxushotels und Low-Budget-Hotels.

Man muss im Bereich der Designhotels beim Preis genauso differenzieren, wie in anderen Hotelkategorien auch. Hier gibt es Häuser im unteren genauso wie im Luxus-Preis-Segment. Wir achten bei unserem Hotelangebot darauf, dass wir auch hier Zimmer unter 100 Euro pro Nacht anbieten können“, meint Ralf Priemer.

Die hotel.de-Redaktion hat eine Selektion von Lieblings-Designhotels ihrer Kunden in europäischen Reisemetropolen zusammengestellt. In dieser Auswahl finden sich individuelle Einzelhotels genauso wie Kettenhotels. Alle haben jedoch zwei Dinge gemeinsam: In diesen Hotels wird Design großgeschrieben und sie sind allesamt unter 100 Euro buchbar.

Ein Beispiel für viel Design für überschaubares Geld stellt die Designhotel-Kette 25hours mit der Inszenierung von Themenwelten dar. Im 25hours in der Hamburger Hafencity fühlt sich der Gast wie ein echter Matrose: Gästezimmer, die wie reale Schiffskojen gestaltet sind, Private Dining Rooms, die in Containern untergebracht sind und der Spa-Bereich mit einem Ausblick über die komplette Hafencity lassen Seemannherzen höher schlagen.

Die barmherzigen Brüder zu Montabaur in Köln eröffneten 1894 ein Kloster, um Essen an Bedürftige auszugeben. Gegessen wird hinter den alten Klostermauern heute immer noch – allerdings hat sich die Klientel gewandelt: Heute speisen in den alten Klostermauern die Gäste des Hopper Hotel et cetera. Die Speisekarte hat sich allerdings deutlich verbessert. Das historische Flair der Vergangenheit ist immer noch klar erkennbar.

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