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August 25, 2014

Kempinski verliert Standort in London – Managementübernahme des Kempinski Hotel Fleuve Congo in Kinshasa – Oliver Eller verlässt Adlon

Oliver Eller

(Berlin/London/Kinshasa, 25. August 2014) Bewegung bei Kempinski: Der Managementvertrag für das schöne Boutiquehotel the Stafford in der City von London wurde aufgelöst. Im Kongo wurde das grandiose Hotel Fleuve Congo in der Hauptstadt Kinshasa übernommen. Und der sehr erfolgreiche Adlon-Direktor Oliver Eller wechselt nach Moskau; Nachfolger ist Emile Bootsma.

The Stafford Hotel in London

The Stafford Hotel in London

Einvernehmlich sei die Zusammenarbeit beendet worden, heißt es zur Vertragsauflösung in London. Künftig soll das über hundert Jahre alte The Stafford (105 Zimmer) unabhängig auftreten, entschieden nun die Eigentümer (Britannia Hospitality). Kempinski verliert damit seinen einzigen Standort in Großbritannien.

Kempinski Hotel Fleuve Congo Kinshasa - Suite

Kempinski Hotel Fleuve Congo Kinshasa – Suite

Die älteste Luxushotelgruppe Europas hat das Management des Kempinski Hotel Fleuve Congo in der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo in Zentralafrika übernommen. Bereits Anfang dieses Jahres hatte Kempinski einen entsprechenden Betreibervertrag unterzeichnet, der auf elf Jahre angelegt ist. Das Hotel mit seinen 195 Zimmern und 42 Suiten ist ab sofort über die Webseite kempinski.com buchbar. Benannt nach dem größten Fluß Afrikas, dem Kongo, befindet sich das 237-Zimmer-Hotel nahe des Flußufers direkt im Herzen der Stadt (Commune of Gombe) und des Botschaftsviertels. Von den 22 Stockwerken des Hotels eröffnet sich der Blick über den Fluß, die Millionenstadt Kinshasa sowie das direkt gegenüberliegende Brazzaville, die Hauptstadt der Republik Kongo. Als höchstes Gebäude im Gombe-Distrikt, ursprünglich als Bürokomplex gestaltet, wurde es 2012 in ein Luxushotel umgebaut.

Mit der Übernahme des Management des Fleuve Congo Hotels betreibt Kempinski nun 74 Hotels in 31 Ländern; 40 weitere Hotels befinden sich weltweit in der Entwicklung. Reto Wittwer, Präsident und Vorstandsvorsitzender von Kempinski Hotels, sieht nach der erfolgreichen Expansion des Unternehmens im Mittleren Osten sowie in China in den vergangenen zwanzig Jahren, Afrika mit seinem kontinuierlichen Wirtschaftswachstum als den Zukunftsmarkt und künftige Haupt-Einnahmequelle. Darüber hinaus bietet der aufstrebende Kontinent eine gute Quelle für neue Talente und die Nachwuchsförderung der Hotelgruppe. „Das Management-Agreement für das Kempinski Hotel Fleuve Congo ist Teil unseres Expansionsplans in Afrika für die nächsten Jahre. Indem wir uns mit den Hauptakteuren des Kontinents zusammenschließen, um die besten Standorte für unsere Hotels zu sichern, werden wir weiter als Pionier der Luxushotellerie in Sub-Sahara Afrika expandieren. Unsere Marke, die für europäischen Luxus steht, und unser operatives Know-how machen uns zum führenden Hotelbetreiber in allen Märkten, in denen wir aktiv sind – und dieses neue Haus wird diesbezüglich keinen Unterschied machen“, erklärt Wittwer.

Oliver Eller

Oliver Eller

Oliver Eller, Emile Bootsma und Stephan Interthal tauschen die Rollen
Moskau, Berlin, Budapest: Mit insgesamt über 70 Jahren Erfahrung tauschen drei überaus erfolgreiche und bedeutende Hoteldirektoren von Kempinski ihre Positionen. So geht Oliver Eller, aktuell Geschäftsführender Direktor im Hotel Adlon Kempinski Berlin, nach Moskau. Emile Bootsma, noch Hoteldirektor im Kempinski Hotel Corvinus Budapest, wird sein Nachfolger im Traditionshaus der Gruppe am Brandenburger Tor. Und Stephan Interthal, derzeit Generaldirektor des Hotel Baltschug Kempinski Moskau, wechselt nach Ungarn.

Oliver Eller (47), der seit 2010 die Geschicke des Hotel Adlon Kempinski Berlin verantwortet und ein Jahr später zusätzlich die Rolle des Area Directors Germany übernommen hat, wird zum 18. August Generaldirektor im Hotel Baltschug Kempinski, dem Moskauer Kempinski-Flaggschiff. Gleichzeitig zeichnet er übergeordnet als Regionaldirektor für alle drei Kempinski-Hotels in Russland (Hotel Baltschug Kempinski Moskau, Kempinski Hotel Moika 22 St. Petersburg und Kempinski Grand Hotel Gelendzhik) sowie für kommende Neueröffnungen in der Region verantwortlich.

Emile Bootsma (40) übernimmt Ellers Rolle zum 1. September im Hotel Adlon Kempinski. Der gebürtige Niederländer, der neben seiner Muttersprache fließend Deutsch und Englisch spricht, und seit über 20 Jahren in der internationalen Hotellerie tätig ist, kommt vom Kempinski Hotel Corvinus in Budapest, wo er seit 2010 als Hoteldirektor für das Haus verantwortlich war.

Stephan Interthal (56), bereits seit mehr als 30 Jahren in der Branche und seit 1993 für Kempinski Hotels tätig, zieht von Moskau zurück an eine alte Wirkungsstätte: nach Budapest. Bereits vor zehn Jahren – von 1997 bis 2004 – hat Interthal das einzige Mitglied der Leading Hotels of the World in Ungarn, das Kempinski Hotel Corvinus, erfolgreich geleitet. Jetzt übernimmt er erneut die Verantwortung für das Haus mit seinen 349 Zimmern und Suiten und die über 300 Mitarbeiter.

„Es ist wichtig, dass unsere Hoteldirektoren in regelmäßigen Abständen in neue Häuser gehen“, erläutert Duncan O’Rourke, Chief Operating Officer von Kempinski Hotels, die Wechsel. „Nur so verlassen sie eingetretene Pfade, erhalten sich ein offenes Auge und schärfen den Blick für potenzielle Verbesserungen. Gleichzeitig fördert dies den Ideenaustausch zwischen den Hotels und den Willen, kontinuierlich besser zu werden.“

Im Kempinski Grand Hotel des Bains in St. Moritz übernimmt Reto Stöckenius am 1. September das Ruder – als Nachfolger von Rupert Simoner, der als CEO zu Vienna International Hotels geht. Stöckenius war zuvor Generaldirektor der Tessiner Leopoldo Hotels & Restaurants.

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