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March 10, 2014

Hotelmarkt Flughafen Frankfurt: Klarer Revpar-Gewinner – Studie attestiert „bedeutendes Wachstumspotential“

(Frankfurt/Main, 10. März 2014) Der Bau neuer Hotels an den Flughäfen in Frankfurt/Main, Amsterdam und Paris erlebt einen Wachstumsschub, während in London Heathrow die langwierige Entscheidung über eine dritte Landebahn zum Stillstand bei der Entwicklung weiterer Hotels geführt hat. Dies sind Erkenntnisse einer gemeinsamen Studie von Christie + Co und STR Global. Untersuchungsgegenstand war die Hotellerie im Umfeld der fünf führenden europäischen Flughäfen London Heathrow (LHR), Amsterdam Schiphol (AMS), Paris Roissy Charles de Gaulle (CDG), Madrid (MAD) und Frankfurt (FRA).

Frankfurt/Main: "bedeutendes Wachstumspotenzial" für Hotels

Frankfurt/Main: “bedeutendes Wachstumspotenzial” für Hotels

Demnach ist die Zahl der Reisenden an vier der fünf Flughäfen gestiegen, in Frankfurt sogar um sieben Prozent. Doch nur die Hotellerie am Flughafen Frankfurt kann darüber hinaus auch mit einer Steigerung der Logiserlöse pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) und einem Plus von zwölf Prozent punkten. In ihrer Studie sehen die Experten im Hotelmarkt rund um Frankfurt Airport ein „bedeutendes Wachstumspotential“, das deutlich über die Anzahl von derzeit 58 Millionen Passagieren jährlich hinausgehe. Als Gründe führen sie die zusätzlichen Kapazitäten durch die 2011 in Betrieb genommene vierte Landebahn sowie die steigende Zahl an Großraumflugzeugen wie den Airbus A380 an.

Flughäfen sind zu Mikromärkten erwachsen
Andreas Scriven, Geschäftsführer International und Leiter der Beratung von Christie + Co, erklärt: „Der Flughafen Frankfurt ist wie auch der Flughafen Amsterdam Schiphol international stark gewachsen. Beide Standorte haben sich zu einem eigenen Mikromarkt außerhalb des eigentlichen Stadtzentrums entwickelt.“ Die Position des Flughafens als „Drehscheibe“, die steigende Anzahl der Fluggäste und die ständige Weiterentwicklung dieses Marktes übe auf Investoren enorme Anziehungskraft aus.

AMS und FRA: viel Transit, weniger Betten
Für Amsterdam wie Frankfurt sieht der Hotelexperte weiteres Wachstumspotential im Hotelbereich, da die beiden Flughafen-Standorte im Vergleich der fünf untersuchten Airports die geringste Anzahl an Hotelzimmern im Verhältnis zum Passagieraufkommen aufweisen. Hingegen haben beide Flughäfen – AMS und FRA – ein deutlich höheres Aufkommen an Transitpassagieren, die auf der Durchreise „umsteigen“ und deshalb keine Unterkunft benötigen. In Frankfurt etwa ist jeder zweite Passagier im Transit. Da es an beiden Standorten jedoch keine wesentlichen Beschränkungen im Hinblick auf den weiteren Ausbau der Infrastruktur geben, ist der Ausblick optimistisch. In Frankfurt etwa ist demnächst Baubeginn für das Terminal 3.

Airporthotels: Deutlich höhere Markenbindung
Das größte Hotelangebot der fünf Airports hat London Heathrow mit 41 Hotels und rund 10.000 Zimmern. Die meisten Angebote sind jedoch in der Mittel- und Budgetkategorie angesiedelt. Ganz im Gegensatz zu FRA, das mit 25 Hotels und 4.800 Zimmern das kleinste Hotelangebot aufweist, jedoch mit einem Anteil von 33 Prozent den höchsten Anteil an Hotelzimmern der Luxuskategorie anbietet. Die Hotellerie am Frankfurter Flughafen liegt mit ihrer erzielten Zimmerdurchschnittsrate an zweiter Stelle hinter Paris Charles de Gaulle und vor Amsterdam.
Die Mehrzahl der Hotels an den fünf Flughäfen ist markengebunden. Der Anteil der Kettenhotellerie liegt in AMS mit 97 Prozent am höchsten, es folgt LHR mit 94 Prozent, FRA mit 88 Prozent, CDG mit 87 Prozent und Madrid mit 44 Prozent. Elizabeth Winkle, Geschäftsführerin von STR Global, ergänzt: „Flughafenhotels erzielen bei vergleichbarer Auslastung im Schnitt niedrigere Erlöse als Hotels in der jeweiligen City. Dies führt Winkle auf den an Flughäfen höheren Anteil an Hotels der Budget- und Kategorie zurück.

Die vollständige Studie „Christie + Co/STR Global — European Airport Hubs, a Hotel Perspective“ finden Sie unter http://www.christiecorporate.com/news/publications.aspx, außerdem Kurzberichte über die aufstrebenden Hotelmärkte an den Flughäfen Helsinki und Wien International.

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