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February 22, 2013

Video – Hotel The Cecil in Los Angeles: Frauenleiche im Wassertank verseucht Trinkwasser – Aktueller Bericht bei HOTELIER TV

(Los Angeles/Kalifornien, 22. Februar 2013) Schlimmer geht’s nimmer: Im Hotel The Cecil in Los Angeles hat eine Frauenleiche im Wassertank auf dem Dach wochenlang das Trinkwasser verseucht. Die 21-jährige kanadische Touristin war zu Gast im dem 600 Zimmer zählenden Billig-Hotel (Zimmer ab 65 US-Dollar) und wurde seit Wochen vermisst. Nun fand ein Hotelmitarbeiter ihre Leiche in einem der vier Wassertanks auf dem Dach. Nach dem Zustand der Leiche muss sie seit Wochen in dem Tank gesteckt haben, so Medienberichte. Sehen Sie dazu einen aktuellen Bericht bei HOTELIER TV: www.hoteliertv.net

Hotelduschen sollten keimfreies Trinkwasser sprudeln lassen

Hotelduschen sollten keimfreies Trinkwasser sprudeln lassen

Die Polizei hatte zwar mit Leichenspürhunden nach der Frau gesucht, aber nicht die Wassertanks untersucht. Hotelgäste wunderten sich den Berichten zufolge über die Wasserqualität: “Wenn ich die Dusche angestellt habe, kam zunächst eine schwarze Flüssigkeit heraus”, so eine Touristin.

“Das Wasser wird aufgrund der Verwesung mit Colibakterien versetzt sein. Die austretende Leichenflüssigkeit gibt dann den letzten Rest”, sagt der aus dem TV bekannte Hotelsicherheitsberater Ulrich Jander. Wer schon einmal eine Wasserleiche gesehen habe könne sich dann unschwer ausmalen, welche Substanzen dann freigesetzt werden. “Aufgrund des Verwesungsgrades kommen dann die Leichen an die Oberfläche und zersetzen sich dann. Die kleinen Teile werden dann über das Rohrleitungssystem in die einzelnen Gastzimmer dann gespült”, erläutert Jander. In Frage zu stellen sei, so der Hotelexperte, warum keinen der Hotelmitarbeiter auffiel, wie das Trinkwasser roch oder eine andere Farbe annahm.

Aus hygienischer Sicht ist die Verseuchung des Hotel-Trinkwassers durch eine Wasserleiche erheblich gesundheitsbeeinträchtigend. “Das Rohrsystem muß desinfiziert werden. Und dann sollte man auch noch untersuchen, ob die Tote an Aids oder Hepatitis erkrankt war und es hier eine Ansteckungsgefahr gibt”, weist Jander hin. Zu erwarten seien nun Schadensersatzansprüche von Hotelgästen.

Wassertanks auf dem Dach eines Hotels anzubringen ist nicht nur in den USA üblich, sondern auch in der Karibik und Mittelmeerländern wie Spanien, Griechenland und der Türkei. Zwar seien die Wasserbehälter meist mit Vorhängeschlössern gesichert. “Doch ist es auch hier nur eine Frage der Zeit, wann hier ein Terroranschlag über das Trinkwasser erfolgt”, sagt der erfahrene Sicherheitsexperte.

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