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March 22, 2013

Hotel Spotting: Holidaycheck.de listet die 10 unbeliebtesten Hotels in Deutschland auf

(Bottighofen/Schweiz, 22. März 2013) Das hat Folgen: Das Schweizer Bewertungsportal holidaycheck.de, Teil des Burda-Konzerns, listete nun in einer Pressemitteilung die zehn “unbeliebtesten Hotels in Deutschland” auf. Die Auswertung der Gästebewertungen zeigt, dass man als Hotelier einerseits gesteigerten Wert auf gute und faire Rezensionen (viele sind gefälscht, mehr dazu hier) legen sollte – andererseits im negativen Fall mit solchen PR-Schmähungen zu rechnen hat. Wir geben im Folgenden die Pressemitteilung von holidaycheck.de wieder (Quelle: lifepr.de):

“Größte Ärgernisse für Hotelgäste sind dreckige Zimmer und Bäder, liebloses Frühstück und unfreundliches Personal. Mit welchen Hotels die Gäste im vergangenen Jahr am unzufriedensten waren, hat das Reiseportal HolidayCheck.de jetzt ermittelt. Häuser, die 2012 mindestens 20 neue Bewertungen erhielten und dabei besonders selten von ihren Gästen weiterempfohlen wurden.

Ferienpark Bischofsmais

Ferienpark Bischofsmais

Ferienpark Bischofsmais*** in Bischofsmais
Völlig veraltet ist diese Ferienanlage aus Sicht vieler Urlauber. Das Apartment sei zwar sauber gewesen, aber die Küche sehr dürftig ausgestattet – mit abgezähltem Besteck. Die Sofagarnitur und der Teppich abgewohnt. Ein Gast beklagt sich über seine Bettdecke, die alte Blutflecken aufweist: “Dass man die benutzt hat, findet ich schon igitt – obwohl sie gewaschen war.” Einziger Lichtblick: “Die Ferienparkmitarbeiter waren alle sehr freundlich und hilfsbereit.”

Hotel & Resort Fünfjahreszeiten**** in Todtmoos
Von ekligen Zuständen berichten auch Urlauber in Todtmoos. “Die Bettwäsche war übersäht mit gelb-braunen Flecken.” Auf die Beschwerde der Gäste reagierte die Rezeption laut Bewertung nicht: “Wir durften dann zwei Nächte mit Kissen und Decken verbringen, die unangenehm rochen und übersäht mit Flecken waren.” Obendrein wird von Schimmel im Bad berichtet. Teile der Duschwand fehlten, wodurch das ganze Badezimmer unter Wasser gesetzt wurde.

Centrum Hotel Aachener Hof Hamburg Alster** in Hamburg
Entsetzt beschreibt ein Gast den Schreibtisch in seinem Zimmer: “Das war ein Kinderschreibtisch, der geschätzte 25 Jahre alt und mit blauer Farbe überstrichen war. So etwas findet man sonst nur auf dem Sperrmüll.” Auch andere Gäste fühlten sich wie in einem dreckigen Museum: Selbst Schränke seien so staubig gewesen, dass die Gäste ihre Koffer nicht auspacken mochten. Dazu noch Schimmel und eine verdreckte Toilette. Die gute Nachricht: Das Personal war freundlich.

Hotel Regency International**** in Leipzig
Die einen schreiben “gutes Hotel für den kleinen Geldbeutel.” Andere Gäste nennen die Zimmer höflich ausgedrückt “‘abgewohnt” und bemängeln fehlende Sauberkeit: “Das Zimmer war einfach nur dreckig. So etwas habe ich bislang noch nicht gesehen.” Auf dem Boden im Badezimmer lagen noch die schwarzen Haare vom Vorgänger. Enttäuscht äußern sich Kunden auch von unfreundlichem Personal, das auf Reklamationen nicht reagiert habe.

City 54 Hotel & Hostel Berlin**+ in Berlin-Mitte
Kein gutes Haar lassen die Gäste an diesem Hotel. “Unser Zimmer war schrecklich. Schimmel an den Fenstern, schmutzige Ecken. Im Taschentuchtest sind die Fliesen glatt durchgefallen, Haare, Staub und Schmutz soweit man sehen kann”, berichtet ein Gast empört, der es auf den Punkt bringt: “Von einem 2-3 Sterne-Hotel in dieser Preisklasse kann man natürlich nicht wirklich viel erwarten, aber Sauberkeit und Hygiene sollte auch dort ein Thema sein.”

Art Fabrik & Hotel**** in Wuppertal
Kunst-Hotel? Das fragen sich Gäste angesichts “uralter Möbel, die sinnlos bemalt wurden.” Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, doch das Aufregerthema Nummer 1 ist auch hier fehlende Sauberkeit: “Im Kühlschrank befand sich vom Vormieter noch eine angefangene Flasche Wein und andere Essensreste.” Etwas ratlos beschreibt ein Gast sein Zimmer, das mit Kochgelegenheit gebucht war: “Zwei Herdplatten, sonst nix. Kein Besteck, keine Tassen, keine Töpfe und der Hammer: kein Kühlschrank.”

Hotel Alpenrose*** in Bayrischzell
Fehlender Rosewein sorgte in diesem Hotel für Verblüffung. Völlig entsetzt schildert ein Urlauber, dass ihm stattdessen kurzerhand ein zusammengekipptes Gemisch aus Rot- und Weißwein kredenzt wurde. In Italien würde man dies auch so machen, hieß es. Andere Gäste sprechen schon von “verwelkter Alpenrose”: Kein Duschvorhang, sodass nach dem Duschen der Boden klitschnass war. Oder eine Dusche, bei der der Duschkopf so verkalkt war, dass nur drei Strahlen herauskamen.

Hotel Tannenhof***+ in Haiger
Ein absolutes Auslaufmodell aus den 80-er Jahren, schreibt ein erboster Urlauber. “Wer mit solchem Service … noch punkten will, muss sich für die Zukunft ein anderes Gewerbe suchen.” Die Zimmer werden als sauber beschrieben, allerdings fehlten Kleiderschränke: Stattdessen nur zwei Garderobennischen. Das Frühstück wird obendrein als “erbärmlich” bezeichnet.

Seehotel zur Post*** in Tegernsee
Die Lage zum See ist perfekt. Da sind sich die Gäste einig. Doch beim Service hapere es: An der Rezeption hänge ein Schild, so ein Urlauber, dass man schon bei der Anreise zu zahlen hat. Völlig verständlich, schreibt er, bei der Abreise sei bestimmt niemand mehr bereit zu zahlen. Das Frühstück eine Zumutung: “Die Auswahl ist mager, es steht – unglaublich – eine Dose Margarine auf dem Büfett, in die dann jeder mal mit dem Messer reinlangen kann.”

Kurhotel Quellenhof***+ in Bad Bertrich
Vom Besuch der Tanzbar raten Urlauber ab. Sie wird als muffiger, gefliester Kellerraum beschrieben. Ähnlich enttäuschte Berichte aus den Zimmern: Fleckiger Teppich und ein Bad mit schmuddeliger, kaputter Duschabtrennung. Ein Gast setzt aufs Prinzip Hoffnung angesichts des schönen Gebäudes: “Dieses Hotel vorerst meiden, aber beobachten. Es hat einen Charakter, den ein guter Hotelbesitzer mit viel Geld wieder zum Leben erwecken könnte.”

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