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April 24, 2013

Hotel in Kelsterbach: Dreister Diebstahl aus Speisesaal – 8.000 Euro Schaden

(Kelsterbach, 24. April 2013) Die Diebe kamen offenbar ungehindert rein und raus: In einem in der Gerauer Strasse in Kelsterbach konnten sich am Montag nachmittag Unbekannte in den Speisesaal schleichen und dort abgestellte Sachen von Hotelgästen entwenden. Die Polizei sucht nach den Dieben und ruft zu Zeugenaussagen auf.

Diebe im Hotel: Dieses Mal kamen sie ungehindert durch den Hintereingang (Foto: Jeancliclac/fotolia.com)

Diebe im Hotel: Dieses Mal kamen sie ungehindert durch den Hintereingang (Foto: Jeancliclac/fotolia.com)

Zwischen 13:30 und 16 Uhr muss es passiert sein: Vermutlich waren die Diebe durch einen Hintereingang in das Hotel gelangt. Sie stahlen eine Gitarre, ein Laptop, sowie Bargeld und mehrere Kreditkarten. Der Schaden wird auf etwa 8000 Euro geschätzt.

Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Polizei in Kelsterbach unter der Rufnummer 06107/ 7198-0 zu melden.

Diebstahlschutz in Hotels: Video Lehrfilm mit Hotelsicherheits-Berater Ulrich Jander

Der aus dem TV bekannte Hotel-Sicherheitsberater Ulrich Jander rät Hotelbetreiber eindringlich, ihre Mitarbeiter in Sachen Diebstahlschutz umfassend zu schulen. “Viele Gäste sind sehr sorglos und lassen ihre Zimmerschlüssel auf dem Frühstückstisch liegen, aber auch Portemonnaies oder Handys”, so Jander. Gerade in kleinen Hotels, Hotels garni oder Pensionen sind die Mitarbeiter oft so sehr beschäftigt, dass sie keine Acht auf liegen gebliebene Wertgegenstände geben können.

“Wir raten bei unseren Hotelchecks, wenn wir diese Dinge an den Tischen liegen sehen, alles stets einzustecken und mehr Sorgfalt und ein klein wenig mehr Misstrauen an vermeintliche Sicherheit zu hegen”, meint Jander. “Vielleicht ist der nette Hotelgast am Nebentisch der Dieb und freut sich bereits auf Ihr teures Smartphone oder Tablet PC”, so Jander. Hotels seien gerade für Gelegenheitsdieben “löchrig wie ein Schweizer Käse”. Für Kleinganoven ist es meist sehr einfach, unbemerkt hineinzukommen und unerkannt wieder zu entwischen.

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