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August 31, 2015

“Grüne Hotels” mit Umsatzsteigerungen: Nachhaltigkeitskonzept lohnt sich – Urlaub in der Natur: Schützenswerte Landschaft

Green Hospitality

Green Hospitality(Hamburg, 31. August 2015) Eine Branche denkt um: Nachdem immer mehr Verbraucher dazu übergehen, beim Kauf von Lebensmitteln oder Kleidung den Aspekt der Nachhaltigkeit mit einzubeziehen, wird auch die Urlaubsreise auf die Auswirkungen für Mitarbeiter und Umwelt überprüft. Bereits jetzt legen laut einer aktuellen Umfrage rund 14 Prozent aller deutschen Touristen Wert auf eine ökologische Vertretbarkeit ihres Urlaubs; drei Viertel sind gar bereit, auch Mehrkosten zu tragen. Für Hotelbetreiber erwächst aus dem “Grünen Hotel” also eine echte Chance.

Der Urlaub wird in der Regel dort verbracht, wo es sich aufgrund toller Landschaft und eines intakten Ökosystems lohnt. Egal ob wandern in den Bergen oder Badeurlaub am Strand: Offensichtliche Umweltschäden sorgen dafür, dass der geneigte Tourist sich die Urlaubsstimmung vermiesen lässt und garantiert kein weiteres Mal anreist. Neben der Tatsache, dass die Umgebung von Hotels oftmals besonders schützenswert ist, ergeben sich in Hotels häufig auch ganz erhebliche Einsparpotenziale: Für den Gast wird häufig ein Aufwand betrieben, der ökologisch bedenklich und eigentlich zu vermeiden ist. Täglich gewaschene Bettbezüge gehören ebenso dazu wie die leider nicht unerhebliche Verschwendung von Lebensmitteln in der Gastronomie oder übertriebener Beleuchtung. Während viele dieser Dinge in anderen Branchen bereits als wirtschaftlicher Faktor erkannt wurden, wird die offensichtliche Ressourcenverschwendung in vielen Hotels immer noch als Dienst am Gast interpretiert. Hoteliers, die daran etwas ändern wollen, müssen also zunächst die Haltung in ihrem Unternehmen ändern – und sollten zunächst ihre Mitarbeiter von dieser Idee überzeugen. In der Küche sorgen beispielsweise eine verbesserte Planung sowie eine moderate Verkleinerung der Speisekarte dafür, dass die Verschwendung von Lebensmitteln reduziert wird. Dadurch lässt sich nicht nur Geld sparen, auch die Qualität der Gastronomie erhöht sich: Die übrigen Speisen können dann komplett frisch zubereitet werden. An anderen Stellen sind Ersparnisse nur mit geringen Investitionen verbunden: Ein Schalter, der die Klimaanlage bei geöffneter Balkontür stoppt ist ebenso günstig montiert wie ein moderner und effizienter Durchlauferhitzer im Bad.

Nachhaltige Verwaltung: Verantwortung für die Auswahl der Zulieferer
Wichtig ist dabei auch eine Sensibilisierung der Mitarbeiter auf vielen Feldern: Neben einer Reduktion des Energie- und Wasserverbrauchs ist auch eine Ausstattung des Hotel mit nachhaltig hergestellten und angelieferten Möbeln ein Thema, welches bei einem Nachhaltigkeitskonzept beachtet werden muss – letztlich wird auch eine Verantwortung bei der Auswahl der Lieferanten getragen. Büro- und Geschäftsausstatter wie gaerner räumen dem ökologisch verträglichen Wirtschaften einen großen Stellenwert ein und sollten deshalb auch für das eigene Hotelmanagement bevorzugt werden. Bei der Verwaltung im Unternehmen sind übrigens Einsparungen möglich, die der Gast in keinem Fall zu spüren bekommt.

Höhere Umsätze, geringere Kosten
Immer mehr Reiseanbieter führen Label für grüne Hotels ein, das Portal tripadvisor.com startet jüngst mit dem Green-Leaders-Programm. Die positiven Auswirkungen lassen nicht lange auf sich warten: Derart zertifizierte Hotels verzeichnen nicht nur einen Anstieg der Buchungen, auch höhere Preise werden durch die Kunden akzeptiert. Gleichzeitig sorgen die Effizienzsteigerungen für Kosteneinsparungen – und ein gutes Gewissen.

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