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September 27, 2012

Endspurt im The Alpina Gstaad: Innenausbau fast abgeschlossen

(Gstaad/Schweiz, 27. September 2012) Lastwagen rollen die Alpinastrasse hinauf, liefern Baumaterialien, Pflanzen, Holzverkleidungen und Mobiliar. Eine Schar von Handwerker schraubt, streicht und schleift, verlegt Teppichböden und installiert die aufwändige Haustechnik. Auf der Baustelle des The Alpina Gstaad herrscht geschäftiges Treiben: Vier Jahre nach dem ersten Spatenstich 2008 wird Gstaads neues Schmuckstück im Dezember seine ersten Gäste empfangen.

The Alpina Gstaad - Eröffnung ist am 01. Dezember 2012

The Alpina Gstaad – Eröffnung ist am 01. Dezember 2012

Das renommierte Architekturbüro Jaggi & Partner, mit der Gesamtleitung des Bauvorhabens seit Anbeginn betraut, hat das Konzept des Hotelneubaus unter Berücksichtigung seiner Geschichte, Lage und den Ansprüchen seiner Gäste mit sicherem Einfühlungsvermögen und Know-how umgesetzt. Nun erhält das Boutiquehotel in den kommenden Wochen seinen letzten Feinschliff. “Es ist faszinierend, wie tagtäglich aus Skizzen und Ideen fertig gestellte Räume entstehen und der einzigartige Charakter des The Alpina Gstaad Gestalt annimmt”, so Stephan Jaggi, der das Hotel mit seinen markanten vier Ecktürmen entworfen hat.

Für das Expertenteam von Jaggi & Partner und allen Beteiligten gilt es nun in den nächsten Wochen den bereits sehr fortgeschrittenen Innenausbau in allen Bereichen fertigzustellen. “Wir haben jetzt 400 Handwerker auf der Baustelle, die Hand in Hand arbeiten und hervorragende Qualitätsarbeit abliefern”, erklärt Elisabeth Wampfler, Planungskoordinatorin “Jaggi & Partner”. “Unsere Etappenziele werden jetzt eines nach dem anderen abgeschlossen”. Nur noch wenige Handgriffe wie etwa die Verlegung der Teppich- und Holzböden in den Gästezimmern stehen an. Jahrhundertealte Hölzer, die in den vergangenen Monaten in der hoteleigenen Werkstatt von Hand aufgearbeitet wurden, zieren fast alle Bereiche.

“Es müssen nur noch vereinzelt Wandverkleidungen und Deckenelemente montiert werden”, so Klaus Breuninger, Innenarchitekt von Jaggi & Partner. Blickfang in der Lobby ist die aus einem einzigen Baumstamm gefertigte Rezeption, für die derzeit Arbeiter die Installation vorbereiten. Im Ballsaal werden die halb getäfelten Wände mit geprägtem Leder bezogen. Die hölzerne Freitreppe, die von der Rezeption in die Empfangsetage führt, erhält eine Brüstung aus Glas, deren geschmiedetes Geländer edle Handläufe aus Sattelleder schmücken. Am obersten Treppenabsatz wartet bereits das vom französischen Designer Noé Duchaufour-Lawrance entworfene Interieur des japanischen Restaurants Megu auf seinen aufwändigen Einbau.

Als Kontrast zu den Holzarbeiten wählten Jaggi & Partner den Einsatz von Naturstein. Mal als naturbelassene Krustenplatte, maßgeschneidert mit handgehämmerter Sichtkante oder als geschliffene Plattenformate kleiden Laufener Kalkstein und Ringgenberger Alpenkalk Bäder und Böden aus oder flankieren die Cheminées. “Mit schwerem Gerät bereiten unsere Bauarbeiter momentan die Fertigstellung des Poolbereichs im Spa vor”, erläutert Bauleiter Urs Kunz. “Die massiven Kalksteinbrocken an den Wänden sorgen für ein alpines Felsgrotten-Feeling”. Die Natursteinarbeiten in der Galerie und Vorfahrt werden mit Hochdruck fertiggestellt, damit die Zufahrtsstrassen asphaltiert und die Arbeiten an dem überdachten, mit riesigen Fenstern und Oberlichtern versehenen Fahrweg zum Hotel abgeschlossen werden können.

Nachhaltige Standards
Auf Authentizität und regionale Traditionen bedacht, entschieden sich Jaggi & Partner, Hightech-Innovationen behutsam einzusetzen. So ist The Alpina Gstaad an eine der größten Holzschnitzel-Heizzentralen der Schweiz angeschlossen und wird zukünftig mit Fernwärme aus heimischer, erneuerbarer Energie versorgt. Warmwasser für die Pools wird durch Wärmerückgewinnung aus den hauseigenen Anlagen erzeugt. Zum Feuerschutz wird das Hochdruckwassernebel-System HI-Fog installiert, dessen feiner Wassernebel Brände kontrolliert, unterdrückt und löscht und wesentlich den Wasserschaden minimiert. Praktisch abgeschlossen ist der überdachte Zufahrtsweg, der mit einem lärmschluckenden Feinbelag asphaltiert wird, der garantiert, dass der Gast im Haus die Aussicht und das Naturerlebnis von äußeren Einflüssen wie Verkehr oder Geräuschen unberührt genießen kann.

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