Neuer Hackerangriff aus Russland: Hoteliers, sichert Eure Wlan-Netze besser!

Berlin, 17. August 2017 – Cyberangriff Nummer soundsoviel: Erneut sollen Hacker aus Russland vor allem Hotels in Deutschland im Visier haben. Aus dem Umfeld des Berliner Cyber-AZ, einer Regierungsbehörde zur Abwehr von IT-Spionage, wurde am Abend eine entsprechende Warnung laut. Offenbar sollen Wlan-Netze von Hotels von der Hackergruppe „ATP28“ infiltriert werden, um an persönliche Daten von Gästen zu gelangen.

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Im Cyber-Abwehrzentrum des Innenministeriums geht man davon aus, das besonders Hotels davon betroffen sind, die bislang nicht regelmäßig die Sicherheitspatches ihrer Hotspots aktualisieren. Das renommierte Berliner Netzwerk für innere Sicherheit, dem auch erfahrene Hoteliers angehören, rät sofort Updates auszuführen.

Vor rund einer Woche waren erste Hinweise auf die Cyberangriffe public geworden. Bei früheren Attacken waren meist US-Kettenhotels betroffen. Nun sollen auch Häuser europäischer Betreiber attackiert worden sein. Über Schäden ist noch nichts bekannt.

Zuletzt hatten Sicherheitslücken bei Sabre für großen Ärger gesorgt – immer mehr namhafte Hotelgruppen aus den USA riefen ihre Gäste zur sorgfältigen Kontrolle der Kreditkartenrechnungen auf. IT-Sicherheit gewinnt auch in der Hotellerie enorm an Bedeutung, da viele Hotspot-System als schlecht gesichert gelten und so Paymentdaten und Geschäftsgeheimnisse von Gästen vergleichsweise leicht abgreifbar sind. Auch in dieser Hinsicht ist Travel Risk Management eine neue enorme Herausforderung für Hotelbetreiber.

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