Was Gäste wirklich wollen: Highspeed-Wlan läuft nicht ohne vernünftige Netzwerkanlage – Digitalisierung in Hotellerie und Gastronomie braucht Internet-Hotspots

Mönchengladbach, 30. Juli 2017 – Die leidige Störerhaftung ist Geschichte. Damit gibt es in der Hotellerie kein Argument mehr, auf vernünftiges Wlan zu verzichten. Damit alles einwandfrei läuft, kann aber auch eine Modernisierung der Hardware wichtig sein.

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Es war eine gute Nachricht für die Hotellerie und Gastronomie in Deutschland. Ende Juni hat der Gesetzgeber auch ein Gesetz verabschiedet, mit dem der Betrieb offener Wlan-Netze in Deutschland gefördert werden soll. Das Stichwort ist die sogenannte Störerhaftung. Diese ist für Anbieter von Wlan-Hotspots nun abgeschafft, was zu wesentlich mehr Rechtssicherheit für Betreiber dieser Hotspots führt. „Kern des Gesetzes ist: Wer anderen einen Internetzugang anbietet, soll nicht mehr dafür haften müssen, wenn Nutzer gegen Urheberrechte verstoßen, indem sie beispielsweise illegal Filme oder Musik herunterladen. Ebenso müssen Wlan-Hotspots auch nicht mehr verschlüsselt werden. Somit können Café- oder Hotelbesitzer Hotspots gefahrlos und ohne Angst vor Abmahnungen anbieten – und haben jetzt auch keinen Grund mehr, dies nicht zu tun“, sagt Winfried Hecking, Chef von Hecking Elektrotechnik aus Mönchengladbach, einem überregional tätigen Spezialisten für sämtliche Fragestellungen rund um Netzwerkanlagen, Kabelanlagen für TV, Internet und Telefonie sowie Service-Partner für große Kabelnetzbetreiber. Er ist seit Jahren Partner des Gastgewerbes bei der Installation und Einrichtung stabiler und leistungsstarker Netzwerkstrukturen.

Wlan-Experte Winfried Hecking: "Bietet ein Hotel keine oder nur eine eher unterdurchschnittliche WLAN-Verbindung für die Gäste an, ist das alles andere als ein Vorteil – eine schnelle und kostenlose Internetverbindung auf den Zimmern und in der Lobby ist beinahe unumgänglich." (Foto: privat)

Wlan-Experte Winfried Hecking: „Bietet ein Hotel keine oder nur eine eher unterdurchschnittliche WLAN-Verbindung für die Gäste an, ist das alles andere als ein Vorteil – eine schnelle und kostenlose Internetverbindung auf den Zimmern und in der Lobby ist beinahe unumgänglich.“ (Foto: privat)

Hoteliers sind also gefordert, stabile Netzwerkstrukturen zu schaffen, betont Winfried Hecking: „Umfragen ergeben es immer wieder: Neben Service-Qualität und Hygiene steht bei Reisenden das Thema Wlan regelmäßig hoch im Kurs. Bietet ein Hotel keine oder nur eine eher unterdurchschnittliche Wlan-Verbindung für die Gäste an, ist das alles andere als ein Vorteil – eine schnelle und kostenlose Internetverbindung auf den Zimmern und in der Lobby ist beinahe unumgänglich. Schließlich ist dieses Angebot sowohl für Privat- als auch Geschäftsreisende oftmals entscheidend für die Buchung eines Hotels.“ Das heißt: Wer keine schnelle (und kostenlose) Wlan-Verbindung anbietet, wird im Wettbewerb kaum auf Dauer bestehen können (sofern sich sein sonstiges Angebot nicht ganz erheblich von anderen abgrenzt). „Und kein Hotelier kann sich jetzt noch auf eine unsichere Rechtsprechung beziehen, wenn Gäste Wlan einfordern.“

Um eine wirklich stabile und leistungsstarke Wlan-Verbindung herzustellen, sei es unumgänglich, auch einen Blick auf die Hardware zu werfen. Denn selbst die neuesten Glasfasernetze werden einem Hotelier nichts helfen, wenn seine Netzwerkanlagen im Haus nichts taugen. Ist die Haustechnik nicht auf dem neuesten Stand, ist auch kein High Speed-Internet möglich, so die Konsequenz laut dem versierten Fachmann.

Draußen Glasfaser, drinnen Schneckentempo: „Wer dieses Problem hat, kommt an einer Modernisierung der Netzwerkanlagen nicht vorbei. Erst dann ist es möglich, die Leistung der schnellen Breitbandleitung unter der Straße, die natürlich im Vertrag abgerechnet wird, auch ins Haus zu bekommen.“ Schritt eins laut Winfried Hecking: die Erstellung eines Modernisierungsfahrplans im Zuge der Analyse aller Leitungswege. „So entsteht der Vergleich zwischen Ist- und Soll-Zustand. Ausgehend von den Wünschen des Unternehmers können dann die notwendigen weiteren Maßnahmen geplant werden.“

Dazu kann auch die Installation neuer Kabel gehören, die die hohe Geschwindigkeit auch wirklich durchleiten könnten. Hecking weiß, dass viele Hoteliers und Gastronomen sich davor scheuen, um den Betrieb nicht zu gefährden – sie wollen nicht, dass der normale Ablauf durch Baumaßnahmen beeinträchtigt wird. „Diese Sorge ist unbegründet. Spezialisierte Fachbetriebe arbeiten ohne Veränderungen im Baubestand, indem sie in alten Rohren oder Kaminen oder über die Außenfassade arbeiten. Kein Hotelier muss schließen, damit die Gäste schnelles Internet erhalten.“

Zu guter Letzt komme es immer auch auf die korrekte Konfiguration der Router an. „Wir sehen oft, dass eigentlich alles stimmt, die Performance aber dennoch nicht bei den Gästen ankommt. Mal sind die Router zu weit entfernt, mal sind bestimmte, aber sehr relevante Einstellungen nicht korrekt vorgenommen. „Die Installation des Netzwerks ist eine sensible Angelegenheit, die nicht mal eben zwischen Küche und Telefon erledigt ist. Darauf sollten Hoteliers ebenfalls achten“, betont Hecking.

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