Erkennt die Bundesregierung endlich die Bedeutung der Touristik? Tourismus in Deutschland ist „sehr starker Wirtschaftszweig mit 100 Milliarden Euro direkter Bruttowertschöpfung pro Jahr“

Berlin, 17. Mai 2017 – Jobmotor und neue Rekorde: Die Touristik wurde, so scheint es, in den vergangenen Jahren in der Bundespolitik etwas stiefmütterlich behandelt. Zwar gibt es eine Tourismusbeauftragte, die sich jedoch nur im Nebenjob um die Branche kümmern kann. Nun zeigt sich ein Aufkeimen den Hoffnung, als Regierungssprecher Steffen Seibert bekannte: Der Tourismus in Deutschland sei „ein sehr starker Wirtschaftszweig mit 100 Milliarden Euro direkter Bruttowertschöpfung pro Jahr.“

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Seibert, Herr der feinen Töne, prescht damit einigermaßen vor. Bei der Vorstellung des tourismuspolitischen Berichts des Wirtschaftsministeriums betonte er, dass 2,9 Millionen Menschen in der prosperierenden Branchen arbeiten. Wertfrei, anerkennend, ohne die sonst allgefälligen Seitenhiebe der SPDler auf Arbeitsbedingungen und Bezahlungen.

Und die Bilanz der Touristik kann sich durchaus sehen lassen: 2016 war bereits das siebte Rekordjahr in Folge. Seit der Veröffentlichung des letzten Tourismuspolitischen Berichts der Bundesregierung sind die Übernachtungszahlen um fast zehn Prozent angestiegen. Betrachtet man nur die Übernachtungen ausländischer Touristen liegt das Wachstum sogar bei 17 Prozent. „Kein Zweifel: Tourismus ist in Deutschland eine Erfolgsstory“, heißt es dann auch in der Präambel des amtlichen Papiers (Download hier).

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