Hotels verkaufen: Genügend Zeit einplanen – Beste Chancen für Unternehmensverkäufe in der Hotellerie

Düsseldorf, 28. April 2017 – Gut geführte Hotels sind attraktive Assets für Unternehmensnachfolger, Wettbewerber und Investoren. Es kommt für Eigentümer darauf an, den richtigen Zeitpunkt für den Verkauf zu ermitteln und dann den passenden Käufer zu finden, betont Sergio Nicolas Manjon von der M&A-Beratung Avandil.

 

Sergio Nicolas Manjon

Sergio Nicolas Manjon

 

„Die Rahmenbedingungen für einen Unternehmensverkauf sind aktuell glänzend. Ganz gleich ob in einer Nachfolgesituation, zur Portfoliobereinigung oder aufgrund einer unternehmerischen Neuaufstellung: Wer heute einen gut geführten Betrieb verkaufen möchte, hat dafür beste Aussichten. Es ist viel Geld in den Märkten vorhanden, die Möglichkeiten zur Refinanzierung sind günstig. Und das gilt natürlich auch in der Hotellerie“, sagt Manjon. Seine M&A-Gesellschaft Avandil berät auf Verkäuferseite Unternehmer von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die auf dem Markt einen Käufer suchen, wobei M&A für Mergers & Acquisitions, also Unternehmensverkauf und Unternehmenstransaktionen, steht.

Gemeinsam mit seinem Expertenteam hat Sergio Nicolas Manjon seit der Gründung von Avandil im Jahr 2013 jährlich an die 20 Unternehmensverkäufe abgeschlossen, sein Team besitzt Erfahrungen aus mehr als 100 Unternehmenstransaktionen. Ein Fokus: Hotellerie und Tourismussektor. Besonders relevant sei ein Hotelverkauf tatsächlich im Rahmen der Unternehmensnachfolge. Der M&A-Experte verweist auf Zahlen des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn, dass allein von 2014 bis 2018 jedes Jahr rund 27.000 Unternehmen zur Übergabe bereit stünden. „Davon fällt ein erheblicher Teil auch in der Hotellerie an, die letztlich die gleichen Altersstrukturen auf Gesellschafterebene aufweist wie die allermeisten anderen Branchen. Ein Hotel oder auch eine kleine Kette ist ja zuerst einmal ein Unternehmen wie jedes andere auch. Deshalb gilt auch dort: Nicht jeder Eigentümer wird einen Nachfolger in der Familie oder im Unternehmen finden. Letztlich wird auch er auf die Suche nach einem Käufer gehen müssen, wenn er sein Hotel erhalten und die Finanzierung des Ruhestands gewährleisten will“, betont Sergio Nicolas Manjon.

Entscheidend sei für den erfolgreichen Unternehmensverkauf – sowohl bei Eigentümern, die aus Altersgründen ausscheiden, als auch bei allen anderen Verkaufsplänen – einen vernünftigen Zeithorizont einzuplanen. Nur dann könne der Prozess wirklich strategisch strukturiert und gesteuert werden – und verspreche echten Erfolg für Verkäufer und Käufer. „Steht ein Unternehmensverkauf nicht unter zeitlichem Druck, ist das die beste Ausgangssituation für alle Parteien. Gerade Verkäufer können dann entscheiden, welchen Nachfolger an der Unternehmensspitze sie sich wünschen und müssen dafür nicht den erstbesten Interessenten nehmen, weil ihnen die Zeit davon läuft. Und auch der Käufer gewinnt Ruhe und Gelassenheit, wenn er nicht innerhalb weniger Tage eine rechtlich, steuerlich, finanziell und strategisch tragfähige Entscheidung fällen muss“, weiß Manjon aus Erfahrung. Das führe zu besseren Ergebnissen und reduziere die Gefahr, dass es Ärger und Verwerfungen gebe, die den Unternehmensverkauf verkomplizieren oder sogar unmöglich machten könnten. Er rät Hoteliers deshalb dazu, die Pläne für einen Unternehmensverkauf langfristig, aber immer konzentriert zu entwickeln.

Aber nicht zu lange, warnt der M&A-Experte im gleichen Atemzug. „Klammert sich ein Eigentümer zu lange an seinen Betrieb, reduziert er damit den Wert erheblich. Die erste Herausforderung für Verkäufer und Berater ist es, gemeinsam den richtigen Zeitpunkt für den Verkauf zu finden und dann auf die Suche nach dem passenden Käufer zu gehen.“

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