Google-Ranking: So nutzt man Backlinks richtig

Google wird teurer und SEO komplizierter - Foto: GoogleDüsseldorf, 11. April 2017 – Links auf eine Website sind für Ihr Google-Ranking so wichtig wie eh und je. Statt Quantität zählt heute jedoch Qualität – und eine langfristige Strategie. Google hat sich vor einigen Monaten zu den Ranking Faktoren geäußert. Anstelle der bisher riesigen Vielfalt an Ranking-Faktoren nannte das Unternehmen diesmal die drei großen Bereiche Content, Rank Brain (Googles Artificial Intelligence (AI) System zur Verbesserung der Ergebnisse) und Backlinks. Darauf macht die Düsseldorfer Agentur Seitwert aufmerksam.

Nach wie vor gelten Backlinks also bei Google als Referenz für den Erfolg einer Website. Sie stellen für Unternehmen nicht nur Empfehlungen dar – so wie es Google schon früher gesehen und bewertet hat – sondern bringen auch Traffic. Dass aktuelle Inhalte vorrangig über Social Media geteilt und zunehmend mobil abgerufen werden und es daher weniger Verlinkungen beispielsweise auf gute Artikel gibt als früher, macht den Aufbau von Backlinks allerdings nicht leichter.

Glaubwürdige Links verbessern das Ranking
Backlinks aufzubauen erfordert mittlerweile etwas mehr Zeit und Mühe. Heute sind nicht mehr möglichst viele Backlinks gefragt, sondern möglichst hochwertige, die natürliche Vernetzungen abbilden. Dies wurde besonders durch Googles Penguin-Algorithmus vorangetrieben, der seit 2012 schlechte Backlinks konsequent abwertet und mittlerweile sogar in den Kernalgorithmus eingeflossen ist.

Doch was sind eigentlich glaubwürdige Backlinks, die sich positiv auf das Ranking von Websites auswirken? Und wie kommt ein Unternehmen am besten an solche Links?

Glaubwürdige Backlinks können Links zu/von Kunden, Partnern, Dienstleistern, Branchenverbänden oder Zertifizierungsorganisationen sein, ebenso Hinweise auf eigene Veröffentlichungen, Referenzen und Fallstudien, auf Messeauftritte und Vorträge sowie auf die Teilnahme an Kongressen und Workshops. Auch Erwähnungen ohne Verlinkung auf starken Webseiten werden immer wichtiger, denn Google erkennt sie. Sie sind also nützlich für das Branding eines Unternehmens.

Entscheidend bei Backlinks ist, dass sie eine natürliche Vernetzung und Interaktion des Unternehmens widerspiegeln. Dadurch zeigt sich dem Nutzer ein umfassendes Bild vom Aktionsradius des Unternehmens – und genau danach sucht Google.

Linkbuilding ist ein kontinuierlicher Prozess
Hochwertige Links zu Medien oder Kooperationspartnern sind nicht so leicht zu bekommen wie Einträge in Branchenverzeichnissen (was auch sinnvoll ist). Es ist für Unternehmen ratsam, das Thema strategisch anzugehen und als kontinuierliche Aufgabe zu begreifen.

Zu einem solchen Linkbuilding-Prozess gehören folgende Schritte:

  1. Link-Analyse: aktuelle Backlinks analysieren und bewerten
  2. 
Linkbuilding-Strategie: langfristigen Linkbuilding-Plan definieren
  3. Linkbuilding-Maßnahmen: bestehende Links korrigieren, neue aufbauen

Um die Link-Qualität zu sichern, sollten Sie diesen Prozess immer wieder von vorn beginnen. Hilfreich sind professionelle Linkmonitoring-Tools. Die Tools erleichtern es den Verantwortlichen, stets den Überblick zu behalten, welche Links vorhanden sind, welche neu hinzukommen sollen und welche die Wettbewerber haben, die man selbst vielleicht auch brauchen könnte.

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