Triprebel ist insolvent – Hotellerie endlich frei von Buchungspiraten

Triprebel-Hotelsuche in Berlin / Screenshot: triprebel.comHamburg, 17. Januar 2017 – Schadenfreude unter Hoteliers: Triprebel.com meldete infolge fehlenden Wachstums Insolvenz an. Das Buchungsportal hatte seinen Nutzern versprochen, durch geschicktes Ausnutzen von Stornoregeln die Zimmerbuchungen um bis zu 20 Prozent senken zu können.

Offenbar ging CEO Carlos Borges das Geld aus: Es seien keine neuen Investoren gefunden worden, so seine Begründung gegenüber deutsche-startups.de. Das Vertrauen der Geldgeber in die einzige Geschäftsgarantie fremder Stornoregeln war offenbar begrenzt. Offiziell heißt das dann so: „Die angestrebte Skalierung des Geschäftsmodells im Endkundenmarkt und die erwartete Wachstumsgeschwindigkeit“ sei nicht gegeben gewesen.

Triprebel.com habe über Companisto rund 700.000 Euro bei Privatinvestoren eingeworben; diese verlieren ihren Geld nun.

„Das Geschäft wurde bei Insolvenzantrag nicht eingestellt. Weitere Infos, wie es weitergehen soll kann ich leider noch nicht geben, da alles noch relativ frisch ist“, teilte Borges mit. Triprebel.com war vor rund drei Jahren gestartet. Borges abschließend: „Wir sind überzeugt, dass die wachsende Komplexität im Reisemarkt nicht nur Verbraucher, sondern auch Firmen überfordert. Daher sind neue Lösungsansätze wie TripRebel dringend notwendig. Umso größer ist unsere Enttäuschung, dass wir im Markt keinen Zugang bekommen haben.”

Comments

  1. Beatrice says:

    Nur traurig so ein Business. Sollte besser sein Geld anders verdienen.

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