„Ein Hoteldirektor ist ein Zuhälter“ – Was soll das?

Hamburg, 09. Januar 2016 – Muss man sich das gefallen lassen? In der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ war zu lesen: „Ein Hoteldirektor ist ein Zuhälter, anders kann man das überhaupt nicht nennen“.

Alles Satire? Der Beitrag von Thomas Glavinic, freilich nicht ganz ernst gemeint und hier bei HOTELIER TV & RADIO wieder gegeben, erzeugt eine feuilletonistische Betrachtung der wechselhaften Branche. Amüsant, aber nachdenklich machend.

Auszug vom Text:
„Vertreter, Schauspieler, Manager und anderes fahrendes Volk kennen das Unbehagen, das jeden erfüllt, der ein Hotelzimmer betritt. Alles darin gehört jemand anderem, und dieser hat es schon oft verliehen und dafür Geld genommen.
Ein Hoteldirektor ist ein Zuhälter, anders kann man das überhaupt nicht nennen. Es kümmert ihn nicht, was für Gestalten sich in seinen Zimmern breitmachen, solange sie nicht rauchen.
Vom Gast wird erwartet, dass er nicht nachfragt, wer sich vor ihm auf seiner Matratze herumgewälzt hat. Als würde von den Gedanken und Gefühlen derer, die vor ihm da waren, nichts zurückbleiben.“

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