Wann kommt der nächste Anschlag auf die Gastronomie?

Angst vor Terror in der Gastronomie (Foto: Sevenheads/Pixabay)Berlin, 02. Januar 2016 – Zwölf Tote auf einem Berliner Weihnachtsmarkt, knapp 40 Opfer in einem Nachtclub in Istanbul… wann und wo erfolgt der nächster Terrorangriff auf die Gastronomie? Was lange von vielen abgetan wurde, wird zur traurigen Realität: Restaurants, Bars und öffentliche Feste sind offenbar zum Ziel für IS-Terroristen geworden.

Nach den furchtbaren Anschlägen vor rund einem Jahr in Paris waren erste Befürchtungen laut geworden: Sind Restaurants, Bars, Discos und Nachtclubs ebenso sog. weiche Ziele wie auch Hotels? Hotelsicherheits-Experte Ulrich Jander rät abermals zu Sicherungsmaßnahmen im Gastgewerbe:

  • Zu prüfen seien die Rettungswege: Sind diese frei und unverstellt, Notausgänge von innen zu öffnen?
  • Bei besonders gefährdeten Betrieben z.B. mit zahlreichen jüdischen Gästen ist der Einsatz von sog. ballistischen Schutzwänden zu eruieren.
  • Mobile Schutzwände wie zum Beispiel „Seq Wall“ können schnell aufgebaut werden und schützen gegen Beschuss und Granatensplitter.
  • Hotel-Eingänge und -Anfahrten sollten mit schweren Pollern aus Beton gesichert werden.
  • Schulen Sie Ihre Mitarbeiter in Erster Hilfe.
  • Üben Sie regelmäßig Evakuierungen – im Brand- und im Terrorfall.

Broschüre “Counter Terrorism Protective Security Advice for Hotels and Restaurants – Provided by National Counter Terrorism Security Office” zum PDF-Download


Lesen Sie dazu auch:
Terrorschutz: Hotels besser absichern – Sicherheitskonzepte für Großveranstaltungen erweitern

Comments

  1. Zeèv Rosenberg says:

    Was für eine schlimmer Überschrift!
    Sind Sie ein Sicherheitserxperte geworden? Haben Sie Erfahrungen, wie Hotels im Ausland sich sichern. Es ist wirklich schade, solch ‚Bild‘ Headlines zu lesen und Kenntnisse diesbezüglich leider nicht zu haben.
    Seit wann gibt es ein Evakuierungsplan bei einem Terroranschlag? Wie wollen Sie evakuieren, wenn Terroristen schießen oder Geiseln nehmen.
    Dieser Bericht sollte doch besser von Fachleuten geschrieben werden.
    Sein Sie mir nicht böse, nur was wir jetzt absolut nicht benötigen sind Artikel über Terror die keinem weiterhelfen und nur Panik schüren.

    • Sehr geehrter Herr Rosenberg – vielen Dank für Ihre Replik. Wir zitieren seit Jahren aus Fachschriften und von zertifizierten Experten, wie Sie selbst lesen können. Wäre es denn in Ihrem Sinne just nach den vergangenen Anschlägen das Thema zu unterdrücken? Mit welchem Ziel? Übrigens, von Panikmache kann ja keine Rede sein – wir berichten stets sachlich-distanziert. Ihr Carsten Hennig. Chefredakteur hottelling – HOTELIER TV & RADIO – kochwelt – Hospitality Leaders

    • D.h. sie stören sich rein an der Headline? Einer Frage, die man sich ja seit Herbst 2015, seit den furchtbaren Attentaten von Paris stellt…

      • Zeèv Rosenberg says:

        Es ist nicht Ihre Aufgabe eine schlechte Headline zu schreiben, nur weil in Paris ein Anschlag verübt worden ist. Lieber Herr Hennig, sein Sie mir nicht böse, nur verstehen Sie nichts von Terrorismus und nicht von Beruhigung der Gefahr.
        Habe lange Jahre in Israel gelebt und weiss daher sehr gut, wie die Presse mit gefahren umgeht, dort schreiben auch nur Journalisten darüber, die auch davon was verstehen.
        Panikmacherei ist immer sehr schlecht.

  2. Zeèv Rosenberg says:

    Sehr geehrter Herr Hennig,
    Ihre Headline ist nicht sachlich sondern unpassend. Auch wenn Sie andere Fachschriften nutzen, ist es doch nicht schwierig eine Überschrift zu ändern und zu sehen, dass einige Inhalte nicht korrekt sind.
    Wenn Sie nur eine Kopie des Berichtes machen reicht doch eigentlich nur ein Link. Glaube Sie es mir, was wir nicht benötigen sind unkorrekte Überschriften und keine richtigen Inhalte. Da ich mit diesen Themen mich auseinander setzte, weiss doch Bescheid.

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