Wann stellen Sie Ihren ersten Service-Roboter ein?

Las Vegas/Berlin, 22. Dezember 2016 – „Botlr“ und „Pepper“ sind wertvolle Mitarbeiter: Flink beim Gast, pflegeleicht und für Überstunden stets zu haben. Die ersten Service-Roboter in Hotels (Aloft) und auf Kreuzfahrtschiffen (Aida) sind längst im Einsatz. Anfang Januar wird auf der International Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas gezeigt, was noch alles möglich ist.

Ein Roboter, der den Kaffee zubereitet und serviert? Der in der Lage ist, die Geräte im Smart Hotel zu steuern? Und mit dem man ganz einfach und auf natürliche Weise kommunizieren kann? Das will Digital Strom, auf der CES Anfang Januar in Las Vegas zeigen. (Foto: Digital Strom)

Ein Roboter, der den Kaffee zubereitet und serviert? Der in der Lage ist, die Geräte im Smart Hotel zu steuern? Und mit dem man ganz einfach und auf natürliche Weise kommunizieren kann? Das will Digital Strom, auf der CES Anfang Januar in Las Vegas zeigen. (Foto: Digital Strom)

Ein Roboter, der den Kaffee zubereitet und serviert? Der in der Lage ist, die Geräte im Hotel zu steuern? Und mit dem man ganz einfach und auf natürliche Weise kommunizieren kann? Das will das Schweizer Smart-Home-Unternehmern Digital Strom auf der CES vorführen. Wenn sich der gerade mal 1,20 Meter große smarte und humanoide Roboter „Pepper“ auf der CES völlig selbständig und wie selbstverständlich bewegt, dann wird er die Besucher nicht nur aufgrund seines niedlichen Äußeren, sondern vor allem durch seine unglaublichen Fähigkeiten begeistern. Nach einer freundlichen Begrüßung und einem kurzen Dialog zeigt „Pepper“, dass er viel mehr ist als der kleine, niedliche Roboter: Er ist ein intelligenter und mobiler Helfer, der nicht nur sämtliche Geräte im vernetzten Zuhause steuern kann. Er interagiert auch ganz natürlich mit den Bewohnern und nimmt ihnen alltägliche Routinearbeiten wie z.B. die Zubereitung eines Kaffees oder Tees ab.

Solche Servicearbeiten sind in der Hotellerie z.B. in Suiten, die mit digital vernetzten Geräten und Systemen ausgestattet sind, einsetzbar. Roboter fungieren in Hotels längst als Transporteure von Gepäck (Yotel) oder als rollende Beförderung von Orders (Aloft); in Japan sind Androiden bereits zum Check-in zum Einsatz.

Studie: 31 Millionen Roboter helfen bis 2019 weltweit im Haushalt
Zwischen 2016 und 2019 wird die Zahl der Haushalts-Roboter weltweit auf 31 Millionen Einheiten steigen. Der Verkaufswert von Robotern die Staub saugen, Rasen mähen oder den Swimmingpool reinigen wächst in diesem Zeitraum auf rund 13 Milliarden US-Dollar. Das sind Prognosen aus dem Welt-Roboter-Report 2016 „Service-Roboter“, vom Welt-Roboter-Verband – The International Federation of Robotics (IFR).

„Die Robotik in persönlichen und heimischen Anwendungen hat ein starkes globales Wachstum erlebt, bei denen bisher jedoch noch relativ wenige Massenmarktprodukte wie Bodenreinigungsroboter, Roboter-Rasenmäher und Spielzeug-Roboter dominieren“, sagt Joe Gemma, Präsident der International Federation of Robotics. „Roboter der nächsten Generation werden jedoch immer leistungsfähiger und erobern neue Einsatzfelder.“

Bei den Robotern, die im Haushalt helfen, werden die Staubsauger und Bodenreiniger in den nächsten Jahren weiterhin den Löwenanteil des Marktes ausmachen. Der Verkauf steigt von zuletzt 3,6 Millionen Einheiten (2015) auf insgesamt rund 30 Millionen Einheiten innerhalb des Prognosezeitraums 2016 bis 2019 an. Der Marktanteil der Staubsauger und Bodenreiniger liegt bei 96 Prozent der verkauften Einheiten im Haushaltsroboter-Segment. Roboter-Rasenmäher und Pool-Reiniger folgen auf den Rängen zwei und drei.

Ebenfalls dynamisch sind die Absatzzahlen im Entertainmentbereich. Spielzeugroboter, ferngesteuerte Multimediaroboter oder Bildungs- und Forschungsroboter für den privaten Einsatz summierten sich 2015 auf 1,7 Millionen verkaufte Einheiten. Der IFR-Prognose zufolge wird dieser Markt zwischen 2016 und 2019 auf insgesamt 11 Millionen Einheiten wachsen. Der Marktanteil der Spielzeug- und Hobbyroboter beträgt rund 70 Prozent im Entertainmentsegment.

Service-Roboter für die Assistenz von älteren oder behinderten Menschen verzeichneten zuletzt ein starkes Wachstum. Mit 4.700 Einheiten (2015) ist die Stückzahl dieser Roboter zwar noch vergleichsweise gering, von 2016 bis 2019 dürften sich die Absatzzahlen aber auf insgesamt 37.500 Einheiten erhöhen. Im Verkaufswert spiegelt sich diese Entwicklung wie folgt wider: 2015 stieg der Absatz auf 16,8 Millionen US-Dollar – das ist ein Plus von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Prognosezeitraum von 2016 bis 2019, ist mit einem Anstieg auf den Gesamtwert von 97 Millionen US-Dollar zu rechnen.

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