Ni Hao! Immer mehr Gäste aus China kommen nach Europa – So bereiten Sie sich auf die Touristen aus dem Reich der Mitte vor

Brüssel, 20. November 2016 – Trotz der Unsicherheiten und Ängste im Bereich Sicherheit, die Chinesen davon abhalten, nach Europa zu reisen, stellt China nach wie vor eine riesige Wachstumsquelle für viele europäische Reiseziele dar, teils aufgrund der expandierenden Mittelschicht des Landes. Dies geht aus dem aktuellen Tourismusbericht der Europäischen Kommission hervor.

So bereiten Sie sich auf die Gäste aus dem Reich der Mitte vor:

  • Lernen Sie Begrüßungsfloskeln wie etwa „Ni Hao“ (Guten Tag)und „Xie xie“ (Danke)
  • Übergeben Sie wichtige Dokumente wie Zimmerschlüssel, Unterlagen und Visitenkarten stets mit beiden Händen
  • Übersetzen Sie Ihre Speisekarten in Mandarin (Hochchinesisch) und Englisch
  • Legen Sie Städte- und Reiseführer mit Piktogrammen (Bildsuche) aus bzw. bieten Sie diese zum Kauf an
  • Ergänzen Sie Ihr Frühstücksbüffet unter anderem um gekochten weißen Reis, eine klare Suppe, Bohnen in roter Soße, Soja-Milch und -Soße, Chili-Soße und – auf vorherige Anfrage – Dim Sum.
  • Bieten Sie Essstäbchen an.

Laut dem Report „European Tourism – Trends & Prospects“ reisen auch die Briten weiterhin oft. Auch wenn sich Auslandsreisen für die Engländer, Waisen und Schotten aufgrund des im Euro-Vergleich schwächeren britischen Pfunds verteuert haben, ist kein Rückgang festzustellen, denn eine Reihe von Reisezielen verbuchten 2016 bislang zweistellige Wachstumszahlen aus Großbritannien. Der stärkere US-Dollar und die wettbewerbsfähigen Flugpreise waren stärker als die Angst vor Terroranschlägen und so verzeichneten viele Reiseziele eine ermutigende Anzahl von Besuchern, die aus den USA eintrafen. Die Daten seit Jahresbeginn bis heute deuten im Vergleich zum selben Zeitraum des letzten Jahres bei den Besuchern aus den USA auf ein Wachstum von sechs Prozent. Europäische Reiseziele erholen sich langsam von einer lang andauernden Schwäche bei den Tourismusströmen aus Russland. Obwohl die Daten seit Jahresbeginn bis heute bei den Ankünften aus Russland in Europa einen Rückgang von 4,5 Prozent darstellen, wird bei der langfristigen Prognose bis 2020 von einem geschätzten Jahreswachstum von acht Prozent ausgegangen.

Am schnellsten stiegen die Zahlen für Island (+34 %), angetrieben vom Markt für Kurz- als auch für Langstreckenflüge, gefolgt von der Slowakei und von Zypern (beide +19 %), wobei Zypern von der verzögerten russischen Reisenachfrage profitierte, die sich normalerweise auf die Türkei konzentrierte. Herausragendes Wachstum verzeichneten außerdem die Reiseziele Bulgarien (+13 %), Irland und Portugal (beide Länder +12 %). Zentral- und osteuropäische Reiseziele, wie zum Beispiel Serbien, Slowenien, Litauen und Rumänien (alle +10 %), waren der Hauptfokus für Schnäppchenjäger und verdanken ihren Erfolg fortlaufenden Marketingkampagnen. Belgien (-13 %) und die Türkei (-32 %) sind dieses Jahr dagegen noch in schwacher Verfassung und haben Schwierigkeiten, die früheren Wachstumszahlen zu erzielen.

Der Bericht „European Tourism – Trends & Prospects“ steht hier als kostenfreier Download zur Verfügung.


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