So sparen Sie Heizkosten in Ihrem Hotel

So sparen Sie Heizkosten in Ihrem Hotel (Foto: Betterspace)Kassel, 12. Oktober 2016 – Die Heizperiode hat begonnen. Wie Sie effizient und gästefreundlich in ihrem „grünen“ Hotel heizen, rät Christopher Müller von Betterspace:

1) Generell sollte in allen belegten Zimmern eine angenehme Temperatur herrschen. Im besten Fall liegt diese bei 21 Grad. Mit einer automatischen Heizkörpersteuerung wird die Temperatur in allen Hotelzimmern stets vollautomatisch reguliert. Tipp: Unbelegte Zimmer nicht auskühlen lassen! Die Temperatur im Zimmer sollte auch bei Nicht-Belegung nie unter 15 Grad fallen. Dadurch wird das Auskühlen der Zimmer verhindert und die Zimmertemperatur liegt jederzeit über der sogenannten Schimmelgrenze.

2) Um Heizkosten zu sparen und Gästen dennoch ein angenehm temperiertes Zimmer zu gewährleisten, sollten diese kurz vor Betreten aufgeheizt werden. Durch automatisch funktionierende Heizkörperthermostate wird die Temperatur beim Einchecken der Gäste durch eine Boost-Funktion auf die Wunschtemperatur gebracht.

3) Um ein Auskühlen oder Überhitzen der Zimmer zu vermeiden, können Temperatur-Ober- und Untergrenzen eingestellt werden. Diese Grenzen bestimmen eine Temperaturspanne, die von einer Höchst- und Mindesttemperatur eingegrenzt wird. Innerhalb des festgelegten Korridors können Gäste die Zimmertemperatur jederzeit beliebig anpassen.

4) Wird es den Gästen zu warm im Zimmer öffnen Sie häufig trotz laufender Heizung das Fenster. Tipp: Durch Sensoren oder intelligente Funkthermostate wird der schnelle Temperaturabfall erkannt und die Heiztätigkeit wird automatisch herunterreguliert.

5) Besonders in Business- und Tagungshotels, sowie in Skihotels sind Zimmer tagsüber überwiegend unbelegt. Tipp: automatische Tagabsenkungen regulieren die Temperatur für eine gewisse Zeit herunter und wärmen das Zimmer erst zu einem voreingestellten Zeitpunkt wieder auf.

6) Am Abreisetag haben Gäste vieles im Kopf – allerdings nicht das Abstellen der Heizung. Erst wenn das Hotelpersonal das Zimmer betritt, wird die Heizung heruntergedreht. Das passiert meist erst nach einigen Stunden. Im schlimmsten Fall wird die laufende Heizung sogar erst nach mehreren Tagen entdeckt. Um Heizkörper rechtzeitig herunterdrehen, können intelligente Helfer eingesetzt werden. Mit Hilfe von Funkthermostaten, die durch eine Schnittstelle an die Hotelsoftware angebunden sind, werden Heizkörper nach dem Check-Out automatisch herunterreguliert.


9 Tipps zum Senken der Heizkosten – praktisch und leicht umsetzbar

1. Heizkörper entlüften
Hat sich Luft in den Heizkörpern gesammelt, läuft die Heizung nicht mehr optimal und es gluckert meist hörbar. Das Entlüften dauert nur wenige Minuten und bringt sofort mehr Komfort.

2. Fenster abdichten
Besonders Altbauten sind davon betroffen: zugige Fenster. Dichtungsband ist günstig und schafft schnell Abhilfe. So bleibt die Wärme in den Räumen.

3. Programmierbare Thermostate nutzen
Elektronische oder programmierbare Thermostate helfen, die Temperatur in Wohnung oder Haus zu regulieren. So können die Heizzeiten bequem an den individuellen Tagesablauf angepasst werden.

4. Optimal lüften
Besonders im Winter sollte mehrmals täglich für einige Minuten stoßgelüftet werden. Gekippte Fenster sorgen dagegen für hohen Heizenergieverbrauch, wenig Luftzirkulation und begünstigen Schimmel.

5. Raumtemperatur richtig einstellen
Nicht jeder Raum muss gleich warm sein. Die ideale Temperatur im Wohnzimmer liegt bei 20 Grad Celsius. Schlafräume und Küche dürfen ein paar Grad kühler sein, das Bad etwas wärmer. Außerdem sollte immer eine Mindesttemperatur von 15 Grad in den Wohnräumen herrschen, damit die Wände nicht zu stark auskühlen. Das Aufheizen dauert sonst sehr lange und die Gefahr für Schimmel steigt.

6. Grundtemperatur senken
Bereits eine um 1 Grad geringere Raumtemperatur macht sich deutlich bemerkbar. Denn so werden die Heizkosten um durchschnittlich etwa 6 Prozent reduziert.

7. Vorhänge schließen
Vorhänge, Jalousien und Rollläden sorgen dafür, dass die Wärme nicht nach draußen gelangt. Es ist also sinnvoll, sie bereits am Abend zu schließen, damit es in Haus oder Wohnung warm bleibt und die Zimmer über Nacht nicht zu stark auskühlen.

8. Wärmestau vermeiden
Möbel oder Gardinen vor Heizkörpern verhindern, dass die Wärme ungehindert in den Raum geht. Daher sollten Heizkörper immer freigehalten werden.

9. Warmes Wasser sparen
Warmwasser trägt wesentlich zum Energieverbrauch bei. Es sollte daher sparsam verwendet werden. Beim Händewaschen reicht häufig auch kaltes Wasser. Die Duschzeit oder Badehäufigkeit kann reduziert werden. Ein Sparduschkopf senkt den Warmwasserverbrauch zusätzlich.

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