Coworking: So beeinflusst der Trend die Hauptstadt – 72 neue Coworking-Spaces in Berlin binnen vier Jahren und zahlreiche Hotels ziehen nach

Köln, 21. September 2016 – Coworking – das lockere Zusammenarbeiten – ist keine gänzliche Neuheit, entwickelt sich aber seit mehreren Jahren zum Trend. Berlin gilt als die deutsche Coworking-Hauptstadt und es werden Monat für Monat neue kreative Stätten eröffnet. Hrs.de hat die Entwicklung in der Hauptstadt genauer unter die Lupe genommen und in einer Infografik zusammengefasst: Insbesondere digitale Freelancer und Jungunternehmer schätzen den Schreibtisch in offener Arbeitsatmosphäre. Und weil diese Klientel immer häufiger geschäftlich unterwegs ist, bieten nun auch Hotels vermehrt temporäre Coworking-Spaces an.

Coworking: So beeinflusst der Trend die Hauptstadt - 72 neue Coworking-Spaces in Berlin binnen vier Jahren und zahlreiche Hotels ziehen nach - Infografik: HRS

Coworker schließen ihre Projekte schneller ab
68 Prozent der Nutzer von Coworking Spaces geben an, dass sie sich bei der Arbeit abseits des Homeoffice deutlich besser konzentrieren können. Doch der geteilte Arbeitsplatz bringt auch weitere Vorteile mit sich: Wer Coworking nutzt ist vor allem eins – flexibel. So werden viele der Arbeitsplätze sogar stundenweise vermietet. Nutzer müssen keine langen Mietverträge mit versteckten Kosten eingehen.

Dabei steht ihnen oftmals ein kreativer Personenpool zum Austausch zur Verfügung: Workspaces werden vorrangig von Journalisten, Grafikern, Programmierern oder Fotografen genutzt. Die offene Arbeitsatmosphäre zahlt sich aus: 50 Prozent der Coworker verzeichnen Umsatzsteigerungen, sogar 70 Prozent geben an, dass sie sich gesünder und besser fühlen als in traditionellen Büros.

Die Auswahl des richtigen Arbeitsplatzes
Nach der Entscheidung für die Arbeitsform Coworking gibt es bei der Auswahl des richtigen Arbeitsplatzes einige Faktoren zu beachten: Die Zufahrtswege zum potenziellen Büro sollten vorab getestet werden – am besten zu Rush Hour. Eine komplizierte Anreise oder die langwierige Parkplatzsuche mindern die Lust, in den Workspace zu fahren und dämmen den Arbeitseifer ein.

Künftige Coworker sollten zudem testen, ob der Lärmpegel im Büro ihre Leistungsbereitschaft nicht zu stark einschränkt. Wichtig ist ebenso ein Blick in die Meetingräume. Spiegeln diese die Persönlichkeit des Unternehmens wieder und sind sie repräsentativ für mögliche Besucher? Nicht jeder Kunde ist mit kreativem Chaos zu beeindrucken. Ein vorheriger Austausch mit den potenziellen Kollegen ist unerlässlich – sie können Inspiration und Motivation sein. Dazu müssen sie nicht aus der gleichen Branche stammen, denn oftmals bringt ein branchenfremder Blick auf ein Thema ganz neue Impulse. Vorab sollte aber abgesteckt werden, ob generell eine Zusammenarbeit gewünscht ist, oder ob lediglich die Räumlichkeiten geteilt werden sollen. Eine Auswahl von Coworking Spaces liefert die Infografik anbei.

Coworking auf Reisen
Auch die Hotellerie hat dieser Trend inzwischen erreicht. Wer bislang ein Geschäftsmeeting in einer fremden Stadt hatte und anschließend noch etwas erledigen musste, konnte sich oftmals nur zwischen dem Hotelzimmer und einem Café als temporären Arbeitsplatz entscheiden. In frei zugänglichen Businesscentern mit Highspeed-Wlan geben immer mehr Hoteliers ihren geschäftsreisenden Gästen nun die Möglichkeit, von einem Coworking-Space auf Zeit zu profitieren.

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