Exklusivitätsklauseln schaden Gastronomie – Bernd Fritzges startet Beschwerde beim Bundeskartellamt

Berlin/Bonn, 10. September 2016 – Bookatable, Opentable und Quandoo engen die Gastronomen in ihrer unternehmerischen Freiheit ein, durch Exklusivitätsklauseln. Das deckte nun Bernd Fritzges von tabledennis.de auf. Er startete eine offizielle Beschwerde beim Bundeskartellamt. Im Interview mit HOTELIER TV erläutert er den Hintergrund.

 

Die Online-Reservierungssysteme für Restaurants nehmen jeweils eine marktrelevante Stellung ein. Dies sei bei einer Umfrage unter Gastronomen in ganz Deutschland herausgekommen, so Fritzges. So seien deren Exklusivitätsklauseln in den Verträgen eine unzulässige Knebelung. Gastronomen müssten frei entscheiden können, in welchen Reservierungssystemen sie ihre Tische vermarkten könnten.

Tabledennis.de ist einer der führenden Onlinemarketing-Dienstleister für die Gastronomie. Über das Marketingtool können Restaurantbetreiber mehrere Reservierungsportale ansteuern.

Die fortschreitende Digitalisierung hat auch die Gastronomie voll erfasst. Fehler wie in der Hotellerie vor Jahren, IT-Dienstleistern in punkto Exklusivität und Ratenparität zuviel Marktmacht zu überlassen, sollten nicht noch einmal begangen werden, gibt Fritzges zu bedenken.

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