Business Travel & Sharing Economy: Knapp die Hälfte der Geschäftsreisenden findet Uber & Airbnb interessant

Moderne Business Traveler vermischen Beruf und Freizeit immer mehr - Blurring hat Auswirkungen auf Hotels

München, 19. Juli 2016 – Wie werden neue Trends in der Geschäftsreisebranche angenommen? Sharing-Economy-Dienste wie Uber sind im Privatreisesektor schon weitestgehend akzeptiert. Auch in der Geschäftsreisebranche werden sie immer beliebt, wie eine Studie von Egencia zeigt. Demnach haben bereits knapp ein Drittel (29%) der Befragten weltweit Sharing-Economy-Dienstleistungen für Geschäftsreisen gebucht. In China sind es sogar 58 und in den USA 54 Prozent. Weitere 39 Prozent der Geschäftsreisenden weltweit würden es in Betracht ziehen. In Deutschland haben zwar nur 19 Prozent diese Art von Service für ihre Geschäftsreise jemals in Anspruch genommen, aber 47 Prozent würden es erwägen.

Wie sieht es bezüglich der Reiserichtlinien aus? Sind diese vielleicht ein Hinderungsgrund? 42 Prozent der befragten Geschäftsreisenden weltweit sagen, dass das Buchen von Sharing-Economy-Diensten erlaubt ist. Zehn Prozent geben an, es sei zwar erlaubt, aber ihr Unternehmen würde sie dabei eher entmutigen. Deutschland hat hier sogar den zweit höchsten Wert zusammen mit Kanada (je 12%), nach Australien mit 13 Prozent.

„Wir hören oft, dass Bedenken die Sicherheit oder Versicherung betreffend Gründe sind, Sharing-Economy-Dienste für die Geschäftsreise nicht zu erlauben“, sagte Verena Funke, Managing Director Egencia Deutschland. „Aber auch dies kann sinnvoll gelöst werden und ist es oft sogar wert. Denn die Studie hat ebenfalls herausgefunden: Geschäftsreisende wünschen sich, dass sich die Reiserichtlinien mehr nach ihren Wünschen richten. Und dass viele sogar nach ihren Wünschen buchen, selbst wenn dies nicht erlaubt sein sollte.“

55 Prozent der Geschäftsreisenden sagen, dass die Reiserichtlinien ihre Bedürfnisse nur ein wenig treffen und acht Prozent, dass sie es überhaupt nicht oder gar nicht tun. Lediglich 38 Prozent sind mit den Richtlinien hinsichtlich ihrer Wünsche zufrieden. Wenn die Vorgaben sehr einschränkend sind und den Reisenden verbieten, ihre bevorzugte Fluggesellschaft oder Lieblingshotel zu buchen, dann ist sogar rund einer von zwei Reisenden bereit, die Vorgaben zu umgehen. „Hier haben Unternehmen die Chance in ihren Reiserichtlinien, die Wünsche ihrer Reisenden besser zu beachten und auch die Einhaltung dieser zu erhöhen“, so Funke.

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