Hotelmarketing braucht Chief Content Officers

Frankfurt/Main, 13. Juli 2016 – Im Hotelmarketing muss man sich wieder einmal neu orientieren: Chief Content Officer müssen das eigene Produkt geschickt für mehr Direktbuchungen aufbereiten, darauf machte Rémy Merckx, Vice President Marketing bei der Carlson Rezidor Hotel Group, bei der Hotelkonferenz von HSMAI und Travel Industry Club im Kempinski Hotel Gravenbruch Frankfurt aufmerksam.

Hotel Content, das ist längst nicht mehr im alten Denken aus Zeiten der Pearl-Datenbanken, rudimentäre Informationen wie Einzelzimmer, Doppelzimmer, Preis und Verfügbarkeit. Zu den vermarktungsfähigen Hoteldaten gehören längst Arrangements, Wellness- und Spa-Treatments, kulinarische Offerten und F&B-Merchandising sowie Hintergrundinfos zu Lage und Destination. Ganz nach dem Motto: Alles, was ein Hotel ausmacht, eben auch die Toplage im Stadtzentrum oder dicht am Messegelände, muss mit vermarktet werden. Vorausgesetzt, man stellt diese Inhalte bereit.

Potenziert wird dieses Marketingdenken durch etliche neue Darstellungsformen. Fotos und Videos von Gästen, jeden Tag dutzendweise im Social Web verbreitet, sind als Marketingcontent von Bedeutung – idealerweise mit einem passenden Hashtag und Kurzlink zur IBE des Hotels versehen. Fördern lässt sich dies durch Gewinnspiele wie etwa Upgrade oder freie Roomnights für originale Instagram-Postings und Livevideos bei Facebook.

Zum Hotelcontent mit enormer Strahlkraft zählen längst Bewertungen. Jede OTA zieht Bewertungsdurchschnitte der Gäste zu Ausstattung, Komfort, Sauberkeit und Servicequalität zum Onlinemarketing heran. Etwas spezieller wird es bei abstrakten Services wie Wlan: Der drahtlose Internetzugang, bei den Amenities noch wichtiger als Frühstück oder Parkplätze, wird täglich hunderttausendfach getestet und verglichen – bei hotelwifitest.com. Daraus resultiert ein Vergleichswert, der sich hervorragend zum Hotelmarketing einsetzen lässt, etwa so: „Schnellstes Wlan der Stadt“.

Content Marketing ist bereits heute eine Herausforderung im Storytelling, der facettenreichen PR-Inszenierung eines Hotels. Nur, wer rasch und zielsicher auf die sich immer rascher ändernden Gewohnheiten der Gäste einstellen kann, wird hier die Nase vorne behalten. Zum Beispiel, wenn man die gestressten Smartphone-Gamer auf der Jagd nach/mit „Pokémon Go“ auf eine Erfrischung einlädt … und der Virtual-Reality-Hunter dies mit einem Selfie, Hashtag und Direktbuchungs-Link honoriert…

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