Bieterschlacht um Starwood Hotels geht weiter: Chinesisches Konsortium um Anbang bietet nun 14 Milliarden US-Dollar – in bar

Starwood Hotels will die Fusion mit Marriott - aber Anbang aus China bietet immer mehr (Foto: Aloft Hotel München)Stamford/Connecticut, USA – Berichte über den Sieg von Marriott waren verfrüht: In der Bieterschlacht um Starwood Hotels & Resorts hat nun wieder das chinesische Konsortium um die Versicherungsgruppe Anbang die Nase vorn. Heute wurde das gebot erhöht: auf 14 Milliarden US-Dollar in bar. Damit wurde das zuletzt erhöhte Angebot von Marriott (13,6 Milliarden US-Dollar) übertroffen. Starwood Hotels bezeichnete nun die neueste Offerte als „vorrangig“.

Anbang und seine Partner J.C. Flowers sowie Primavera Capital erhöhten in Verhandlungen den Nachschlag noch einmal auf 82,75 US-Dollar je Starwood-Aktie in bar. Die für heute anberaumte Aktionärsversammlung wird auf den 8. April verschoben, wurde mitgeteilt. Das Topmanagement von Starwood präferiert weiterhin einen Zusammenschluss von Marriott.

Marriott will nun mit dem bestehenden, vor und einer Woche erhöhten Angebot die Starwood-Aktionäre für sich gewinnen. Offenbar ist eine neue, abermals erhöhte Offerte bislang nicht geplant.

Am 21. März hatte Marriott sein ursprüngliches Gebot vom Herbst vergangenen Jahres auf insgesamt 13,6 Milliarden US-Dollar erhöht; wir berichteten: Gezwahlt würden je Starwood-Stammaktie 21 US-Dollar in bar und 0,80 Aktien von Marriott. 34 Prozent der Papiere von „Marwood“ (Marriott & Starwood Hotels) würden bei den Aktionären im Streubesitz verbleiben, so der Plan.

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