1,1 Millionen Flüchtlinge – Enormes Potenzial für neue Arbeitskräfte in Hotellerie und Gastronomie

Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Gastronomie und Hotellerie / Screenshot: Deutsche WelleBerlin – Sind immer mehr Flüchtlinge gut für das Gastgewerbe? Im vergangenen Jahr kamen 1,14 Millionen Ausländer nach Deutschland, so die Schätzung des Destatis zur Nettozuwanderung. Bis zum Jahresende 2015 wurde der Zuzug von knapp zwei Millionen ausländischen Personen registriert. Gleichzeitig zogen rund 860 000 Ausländerinnen und Ausländer aus Deutschland fort. Immer häufiger finden die Neuankömmlinge Ausbildung und Arbeit in Hotellerie und Gastronomie. So hofft man den Fach- und Nachwuchskräftemangel auszugleichen. Wieviele Flüchtlinge aktuell in Gastbetrieben beschäftigt sind, wurde bislang nicht erhoben.

Vereinzelte Berichte aus den Bundesländern zeigen, dass Flüchtlinge in Küche und Keller sowie im Service stärker gefragt sind. „Die Branche der Gastfreundschaft bietet Chancen für Integration durch Ausbildung und Beschäftigung“, heißt es dazu in einem Positionspapier vom Dehoga-Bundesverband. 28,85 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Gastronomie und Hotellerie seien Ausländer.

Unwägbar bei der Ausbildung und Einstellung von Flüchtlingen ist das Bleiberecht. So musste das Radisson Blu Hotel in Karlsruhe einen abgeschobenen Kochazubi aufwändig wieder zurückholen. Der Indonesier war im November abgeschoben worden und darf seit Mitte Januar mit einem Visum seine Lehre fortsetzen.


 

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