Hotels bleiben offen für alle – Tophotelier Olaf Feuerstein weist Gast ab, die nicht von muslimischer Mitarbeiterin mit Kopftuch bedient werden wollte

Olaf Feuerstein - Screenshot: NDRGöttingen – Frauen mit Kopftüchern: Ja, was ist damit? Wer aus seiner Kindheit noch Marktfrauen mit Kopftüchern, damals eine Selbstverständlichkeit, kennt, denkt vielleicht grundsätzlich weltoffener. Nun kam es zu einem unschönen Vorfall im Göttinger Tagungshotel Freizeit In: Ein Gast wollte nicht von einer muslimischen Hotelmitarbeiterin mit Kopftuch bedient werden.

Tophotelier Olaf Feuerstein bewies Zivilcourage und gab dem weiblichen Gast zu verstehen, dass sie künftig eines anderes Tagungshotel aufsuchen möge. Man stehe klar hinter den Mitarbeitern, die sei eherne Philosophie des Hauses. Obwohl er damit „sicherlich schon ein paar Gäste verloren habe“, will Feuerstein dies auch künftig so handhaben.

Der aktuelle Fall wirft auf: Wie weltoffen müssen auch Gäste eines international frequentierten Hotels sein? Muss man Wünsche und Vorlieben, von „deutschen“ Mitarbeitern betreut werden zu wollen, berücksichtigen?
Schreiben Sie mir dazu Ihre Erfahrungen und Meinung: carsten.hennig@hussberlin.de, Carsten Hennig (Chefredakteur gastronomie & hotellerie)

Comments

  1. Respekt! Danke für diese Information. Hoffen wir, dass sich mehr derart couragierte Hotelliers finden. LG mwz

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