Würden Sie bei diesem Roboter einchecken? „Pepper“ erkennt menschliche Emotionen und betreut Gäste

Paris/Genua – Jetzt es auch in Europa soweit: In der Hotellerie kommen Roboter zum Einsatz. Was bisher nur in Japan (Roboter-Hotel „Henn-na“) und den USA (Aloft mit „Botlr“) der Fall ist, wird nun auch im Alten Kontinent an der Tagesordnung sein, zumindest in schwimmenden Luxushotels der Kreuzfahrtmarken Aida und Costa. An Bord soll „Pepper“, so der Name des drahtigen Mitarbeiters, menschliche Reaktionen von Gästen erkennen können und diese betreuen und unterhalten.

"Pepper" ist der der neue Roboter-Butler an Bord der Aida- und Costa-Kreuzfahrtschiffe / Foto: Aida Cruises/Aldebaran

„Pepper“ ist der der neue Roboter-Butler an Bord der Aida- und Costa-Kreuzfahrtschiffe / Foto: Aida Cruises/Aldebaran

„Für uns ist dies ein wichtiger Schritt in die digitale Zukunft unserer Kreuzfahrtmarken. Ich bin mir sicher, unsere Gäste werden Pepper lieben“, sagte dazu Michael Thamm, CEO der Costa Gruppe. „‚Pepper‘ wurde geschaffen, um mit Menschen zu interagieren, ihren Emotionen und Bedürfnissen. Wir hoffen, dass er das Urlaubserlebnis von Aida und Costa Gästen weiter vervollkommnen wird“, meinte Fumihide Tomizawa, Chef von Aldebaran and SoftBank Robotics Corp.

Ein erster Testlauf an Bord der „Aida Stella“ sei positiv verlaufen. Die ersten ‚Peppers‘ werden bereits im Frühjahr nächsten Jahres an Bord von „Aida Prima“ und „Costa Diadema“ zum Einsatz kommen und sollen Gäste beim Einchecken sowie der Orientierung an Bord unterstützen. Darüber sollen sie auch Restaurantempfehlungen, Veranstaltungs- und Ausflugstipps – in Deutsch, Englisch oder Italienisch – erteilern. Bis zum Sommer 2016 soll eine Vielzahl von Robotern an Bord der Costa- und Aida-Flotte anheuern.

„Pepper“ wurde erstmals im Juni 2014 in Japan von SoftBank und Aldebaran vorgestellt und ist nach Herstellerangaben der erste humanoide Roboter der Welt, der in der Lage sei, die wichtigsten Emotionen zu erkennen, seine Umwelt zu berücksichtigen und entsprechend proaktiv zu handeln. „Pepper“ ist mit Funktionen und einer High-Level-Schnittstelle für die Kommunikation mit Menschen in seiner Umgebung ausgestattet, um sich flüssig zu bewegen sowie Gesichtsausdrücke und Sprache mit Hilfe der neuesten Sprach- und Emotionserkennung zu analysieren.

In Zahlen:

  • Pepper ist 1,20 m groß und wiegt 28 kg
  • 17 Gelenke für graziöse Bewegungen
  • 3 omnidirektionale Laufräder, um sich flexibel zu bewegen
  • Eine 3D-Kamera, um Menschen und ihre Bewegungen zu erkennen und mit ihnen zu interagieren
  • Ein 10-Zoll-Touch-Screen

Comments

  1. Mir wäre das zu unpersönlich!
    Es geht nichts über menschlichen Kontakt, jemand in die Augen schauen, kleiner Small-talk, einfach menschliche Wärme spüren!

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